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Samstag, 19. September 2026

Der Erektionskontrolleur

Sie waren vorgewarnt und so hielt die gleichgeschlechtliche Kopulations-App Grindr  bei der  2026 Republican National Convention “Trumpapalooza”, am 09. Und 10. September 2026, diesmal dem Ansturm all der closeted GOPer (Gay Old Party) stand. So gerade eben.

Die Parteitagsregie machte es der Homobumshilfe allerdings zusätzlich schwer, indem sie bei einer Hetz-Collage gegen den liberalen und ultra-erfolgreichen Polit-Blogger Hasan Piker, unter Myriaden öffentlich zugänglichen Fotos das einzige, das ihn in Unterhosen zeigt, herausfischten.

[….] Hasan Piker was shocked to discover his bulge was on display for everyone to see at the Republican National Committee's midterm convention.

A photo of the left-wing political commentator posing in his underwear was shown on a more than 25-foot-tall display screen in front of a convention center full of conservative politicians in Dallas, Texas, on Sept. 9.

Piker reacted to the RNC using his nearly nude selfie on opening day of the convention while watching footage of the event on a livestream.

“Oh my god, what is going on? No, no, no, no, ” the popular influencer said.

"Nooo!" he added while laughing. "They f*cking posted the meat pic! Nooo! Yo! They posted the meat pic at the f*cking Trumpalooza!” [….]

(Ariel Messman-Rucker Sep 10, 2026)

Die chronisch untervögelten GOPer wurden spitz, wie Nachbars Lumpi und begannen kollektiv nach Piker-Nacktbildern zu googeln. 

[….] For many analysts, the Republicans’ attempt to discredit the activist backfired. Jessica Tarlov, a Democratic political strategist, said on the program The Five on conservative Fox News that the moment amounted to ”a bunch of betas standing around looking at a half-naked socialist.” A huge number of internet users did not miss it, either. Google searches for “Hasan Piker shirtless” rose 5,000%.  […..]

(Marita Alonso, 16.09.2026)

Lindsey Graham ist zwar tot, aber er war bei Weitem nicht die einzige Klemmschwester der Republikaner.

(….) Graham war aber beileibe kein Einzelfall. Wöchentlich verstricken sich prominente Republikaner, christliche Anführer und besonders viele MAGAs in schwule und pädophile Skandale.

In einem 80-Minuten Interview mit Luke Beasley sprach Präsidentensohn Hunter Biden das Thema offen an.

[…] The teasing followed Biden’s more pointed recent venture into queer politics. During a July appearance on the “I’ve Had It” podcast, he argued that Washington was controlled in part by a Republican “closetocracy” — closeted politicians who turn their internal conflict into anti-LGBTQ+ vitriol. “Everybody knows there is this closeted gay mafia, largely Republican, that exists in Washington, D.C.,” Biden said, as The Advocate previously reported. He argued that the politicians’ sexualities were relevant because their alleged hypocrisy affected how they wielded power.  [….]

(them, 28.08.2026)

Papst Ratzi sprach von der „Homo-Mafia im Vatikan“. Offenbar gibt es so etwas auch in Trumps GOP; die „Republican closetocracy”, eine leider höchst destruktive und gefährliche Gruppe, deren offenkundig schwule Mitglieder eben nicht so locker wie der (heterosexuelle) Hunter Biden mit dem Thema umgehen, sondern brutale queerfeindliche Politik umsetzen. (….)

(Mächtige rechte Schwule, 31.08.2026)

Natürlich weiß ich nicht, ob der mit seinem „Pfarrer“ zusammenlebende Mike Johnson schwul ist, ob JD Vance erotische Gefühle für Sofas hegt, ob Donald Trump von seiner Ivanka träumt, oder ob der Kriegsminister Hegseth homophilen Gedanken nachgeht.

Aber ganz offensichtlich mag Pete Hegseth keine Frauen, blockiert ihre Beförderung und ist stattdessen geradezu besessen von muskulösen Männerkörpern. Er verlangte gleich am Anfang seiner Amtszeit von den Offizieren, sie müssten schlank sein und sich die Bärte abrasieren.

Im Juli 2026 legte er nach und empfahl, seine Kämpfer mit Testosterontherapien zusätzlich zu bemuskeln.

[…] US-Verteidigungsminister Pete Hegseth will sicherstellen, dass die Soldaten über "die richtigen Testosteronwerte" verfügen. So könnten sie Bestleistung erbringen. […] Wenn US-Soldaten 30 geworden sind, sollen künftig ihre Testosteronwerte getestet werden. Dies werde im Rahmen einer bereits bestehenden jährlichen Gesundheitsuntersuchung stattfinden, kündigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Internet-Video an.

[…] Hegseth begründete die Maßnahme damit, dass der "einzelne Kämpfer" immer der wichtigste taktische Vorteil der USA sein werde. Er sprach von einer "heiligen Pflicht", diesen Vorteil zu bewahren. Deshalb müsse man ständig nach neuen Wegen suchen, um die Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit der Soldaten zu optimieren, folgerte Hegseth.  [….]

(Deutsche Welle, 16.07.2026)

Von pummeligen oder sonstigen nach seinem Geschmack unsexy Soldaten will Trumps Krieger verschont bleiben. Die dürfen ihm noch nicht einmal unter die Augen kommen.

[….] Schmale Taille ist Pflicht: Pentagon will offenbar nur »makellose« Soldaten bei anstehender Rede von Pete Hegseth[…] Für jene Soldaten, die an der »State of the Force«-Rede von Verteidigungsminister Pete Hegseth am 30. September teilnehmen, hat das Pentagon offenbar genaue Vorstellungen. Laut einem Bericht des »Wall Street Journal«  wies das US-Verteidigungsministerium seine Kommandeure an, Soldaten nur unter bestimmten Voraussetzungen für die Teilnahme an der Rede zu nominieren.

Die Veranstaltung am 30. September folgt ein Jahr nach einer ähnlichen Rede, zu der Hegseth die obersten Generäle und Admirale des Landes an einer der größten Basen des US Marine Corps versammelt hatte. Damals polterte er, es dürfe »keine bärtigen Typen« oder »dicken Generäle« mehr geben. […] In einer am Dienstag an Kommandeure der Armee gesendeten E-Mail, die der Tageszeitung vorliegt, sucht das Pentagon nach Soldaten, die bestimmte »körperliche Anforderungen« erfüllen. Sie müssten etwa dem von der Armee festgelegten Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße entsprechen, die Fitnesstests der Armee bestehen und eine »makellose« äußere Erscheinung sowie »einwandfreie Pflege- und Uniformstandards (ohne Ausnahme)« aufweisen.

Ferner würden einige Kandidaten ausgewählt, die die Gelegenheit erhalten, gemeinsam mit dem 46-jährigen Verteidigungsminister zu trainieren. Diese müssten über eine »nachgewiesene Führungsqualität und professionelle Persönlichkeit« verfügen. […]

(SPON, 16.09.2026)

Das Aussehen seiner Soldaten – jung, schlank, muskulös, bartlos, fit – zu optimieren, reicht dem Chef-GOPer aber immer noch nicht.

In einer neuen Richtline befasst sich das Pentagon nun mit der Libido und Erektionsfähigkeit der US-Soldaten. Ja, ich weiß, nach all den Jahren, meint man immer noch, solche Meldungen müssten Satire-Redaktionen entspringen. Aber es ist die Trump-Realität.

Der Kampf gegen schlaffe Penisse wird zur echten Obsession des US-Kriegsministers.

[….] The initiative, first announced in a July memo by Defense Secretary Pete Hegseth, is part of the agency’s Warfighter Performance Optimization program, which Hegseth announced in May.

On Sept. 3, the Pentagon temporarily rescinded its published clinical guidance for a new, mandatory testosterone-deficiency screening policy, with an official telling Reuters, [….] According to the new document’s executive summary, symptoms of low testosterone include “reduced libido, loss of spontaneous morning erections, erectile dysfunction, diminished energy and physical performance, impaired concentration, reduced muscle mass, and depressed mood.”  [….]

(Air Force Times, 18.09.2026)

Das Wahlrecht für Frauen hält Hegseth für verzichtbar, lieber kümmert er sich um die Morgen-Erektionen seiner Krieger.

[….] The Pentagon has released new guidance requiring male troops 30 and older to be screened for low testosterone, including questions about libido, erectile dysfunction and “loss of spontaneous morning erections.”  […]

(Meidas Toch 19.09.2026)

Unverständlicherweise scheint der US Penisminister trotz seiner vorbildlichen Themensetzung irgendwie ein bißchen unbeliebt zu sein.

Freitag, 31. Juli 2026

Spaßvögel

Es gibt wirklich wenig zu lachen in der Welt. Heute vor fünf Jahren starb Martin Perscheid, den ich täglich vermisse. Loriot ist sogar schon 14 Jahre tot, findet aber immerhin in Fritze Merz einen Wiederkehrer.

[….]  Kennen Sie den? Den legendären Sketch, der vor fünf Jahrzehnten zum ersten Mal im Fernsehen ausgestrahlt wurde und zu den schönsten von Loriot gehört: »Zimmerverwüstung« oder »Das schiefe Bild«?

In der CDU scheinen sie ihn fast alle zu kennen. Die Funktionäre aus Präsidium und Vorstand, die ihn in diesen Tagen per WhatsApp verbreiten. Die Christdemokraten in den Landes- und Bezirksverbänden, in deren Chatgruppen der Sketch kursiert, und natürlich die Parteimitglieder ganz unten, auf der Kreis- und Ortsebene.

»Der Kanzler am Werk« wird dazugeschrieben. Und dann sieht man Loriot als Beamten im Außendienst in Mantel und Anzug im Wohnzimmer auf einem Sessel sitzen. »Sie möchten sich noch etwas gedulden«, vertröstet ihn das Dienstmädchen und stellt das Radio an, aus dem der »Piccolo Bolero« plärrt. Der Beamte muss warten, er langweilt sich, und da fällt ihm auf, dass eines der Bilder schief hängt. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf.

Als er das Bild richten will, fällt ein zweites aus dem Rahmen und das dritte auf den Boden. Er kriecht hinter das Sofa und stößt dabei erst den einen, dann den anderen Beistelltisch um. Er rutscht auf dem Flokati aus, wirft den Couchtisch um, schließlich kracht das Geschirr aus dem Regal, es fällt um, erst das eine, dann das andere, und am Ende taumelt er, den linken Fuß im Flokati verheddert, aus dem verwüsteten Zimmer dem Dienstmädchen entgegen und stammelt: »Das Bild hängt schief.«

Ob das Tragische manchmal komisch sei, wollte der Journalist Gero von Boehm 1986 von Loriot wissen, und der antwortete, es sei sicher benachbart. Der Begriff der Tragik sei nur auf den »Begriff, unschuldig schuldig zu werden«, zurückzuführen, sagte Loriot: »Und das ist natürlich auch komisch. Wenn jemand etwas tut, was er in aller Unschuld tun wollte, und damit etwas Verheerendes anrichtet, ist das hart an der Komik.«

Deshalb wird das kurze Video in der CDU so oft geteilt. Weil nicht nur Tragik und Komik so enge Verwandte sind, sondern auch Komik und Lächerlichkeit. Und ist es nicht tragisch, komisch und gleichzeitig auch ein wenig lächerlich, wie Friedrich Merz den Rücktritt von Fraktionschef Jens Spahn nutzen wollte, seine müde Koalition mit einer großen Kabinettsumbildung endlich in Schwung zu bringen, und stattdessen eine breite Schneise der Verwüstung in seiner Partei hinterließ? [….]  In den vergangenen Tagen haben sie hilflos zusehen müssen, wie sich der Kanzler mit jedem Problem, das er lösen wollte, mindestens zwei neue einhandelte. Wie bei Loriot. Erst fällt das Bild aus dem Rahmen, dann kippt der Beistelltisch um, dann der Couchtisch, das Regal, und am Ende klebt auch noch der Flokati am Fuß. [….]

(Konstantin von Hammerstein, Christian Teevs 30.07.2026, DER SPIEGEL 32/2026)

Die konservative Realsatire ist das Beste, das der Welthumor derzeit zu bieten hat.

Sagenhaft, wie sich Trump und Merz durch die Tagespolitik dilettieren. Da müssen Extra3 und Heute Show nur die Kamera draufhalten und ernten Lachsalven. Das Publikum liegt am Boden und hält sich die Bäuche.

Besonders toll sind ihre religiotischen Brüder aus der Christfluencer Szene, die sich bibeltreu durch Social Media zappen und den erstaunten wichsaffinen Teens und Twens erklären, wie enttäuscht Jesus von ihnen ist, wenn sie mit der Nudel spielen, um ihren Nucleus accumbens und den Hypothalamus mit Dopamin und Oxytocin zu spülen. Gott mag das gar nicht und passt genau auf.

Die bemuskelten NoFab-Influencer aus dem angelsächsischen Sprachraum sind Comedy-Gold! Jedes Mal wenn sich „untenrum“ etwas bei ihnen etwas zu regen droht, reißen sie sich das Shirt vom Leib, schalten die Tiktok-Kamera ein und erzählen ihren horny followern, wie sie in Versuchung geführt werden, aber nun nach sechs Monaten, acht Monaten 14 Monaten, ohne Masturbation natürlich nicht rückfällig werden möchten und daher schnell ins Gym rasten, um sich mit Sport und Bibelkunde über Earpods zu derigieren.

Ihre germanischen Kollegen gehen kopflastiger vor und finden bei der gemeinsamen Exegese den Ausweg aus der Onanie.

Jesus und seine 12 Jünger gingen nicht ins Gym; sie bacchanalisierten ihre Triebe in reinen Männerrunden. Mann trug Kleid und Jesus sorgte für steten Nachschub von Hochprozentigem.

Dieser Form der All-male-Masturbationsprävention, also den antiken Darkroom, möchten wichswidrige US-Christfluencer nun mit frauenfreien Fitnessstudios nachahmen. THE LUST-FREE GYM. In Oklahoma.


[….] Men-only gyms seek to protect Christian men from lust[….] White conservative Christian men are rising up all over the nation to take their place at the top of their families, churches and communities.

We’re witnessing their rise to power through the Rededicate 250 events where men like Mark Driscoll called on young men “to get married, to build your business, to get into politics, and also to in every way empower your church to be the tip of the spear for the fight against evil.” [….] But of course, male-only voting booths, pulpits and annual conferences are one thing. How can men survive the daily grind of being around women and become the warrior kings the Doug Wilsons and Mark Driscolls of the world want them to be?

To reach that peak, the Christian manosphere believes men need to be in top physical and spiritual shape. So one way they’re proposing to accomplish that is through “lust-free” gyms. [….] These stories typically begin with men recounting their past indulgence in pornography, adultery and other vices.

“Why are we men’s only? Who are we?” asks Jeff Hambrecht, founder of Proverbs 27:17 Fitness in Oklahoma City. “In a nutshell, one of the No. 1 places affairs and infidelity occur, cheating, is the gym. Byproduct is someone who had an affair in my previous marriage. Doesn’t work out well for you fellas.” [….]

(baptistnews, 22.07.2026)

Eine tolle Idee, mit der sie schnell viral gingen.

Men-only gyms seek to protect Christian men from having self control and treating women with respect while indulging in homo*rotic Alpha femboy stuff

— Liberaltarian™ (@spatially) July 24, 2026

A bunch of h*rny, sweaty Christian men n*ked in the showers? What could go wrong? pic.twitter.com/HcuigS8HRt

— Maximum atheist (@Maximumatheist) July 23, 2026

Yeah, OK
That’s what’s gonna happen
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣 pic.twitter.com/pUJfe7GLgy

— @Oh Jeff Fa Fa 🤣 (@convoyparody) July 26, 2026

pic.twitter.com/5MGrjhCo6T

— Ozzdog12-Polar Destroyer creator (@Ozzdog12) July 24, 2026

Y'all should just gouge your eyes out like the Bible tells you to do. https://t.co/tONqjbIBYn

— Sarah Ironside 💙 (@SarahIronside6) July 24, 2026

Oh yeah that’ll definitely prevent any lustful outbreaks thank god https://t.co/NmxUfQJ3Kx

— JJ in NH (@JustJoshinNH) July 23, 2026

Will Grindr be blocked in the gym as well? https://t.co/gsOzZGhg8z

— Pink Pony Club Sandwich 🦄 (@AJSolis9) July 23, 2026

 

Das funktioniert sicher ähnlich gut, wie im Vatikan, wo es bekanntlich auch keine Masturbation und keine Homosexualität gibt!

[….] To join, members must sign strict covenants pledging loyalty to traditional heteronormativity. The solution to avoiding women? Building a lavish, men-only fortress where sweaty, pumped-up guys can lift together, share their deepest vulnerabilities, hit the sauna, and intensely focus on each other’s spiritual and physical growth.

From a queer perspective, it’s absolute comedy gold. In their frantic effort to banish female distraction, these gym bros accidentally engineered the ultimate, high-intensity male bonding club.

Nothing says “strictly straight” quite like carving out a sacred space where men can gather in minimal clothing, admire physical strength, and build radical interpersonal intimacy – all while insisting it’s strictly for Jesus. But hey, if the path to working on their “struggles” requires building a dedicated brotherhood sanctuary complete with post-workout sauna sessions, who are we to judge their journey?  [….]

(TheFightMag, 28.07.2026)

Montag, 29. Juni 2026

Falsch abgebogen

Man hatte ihn natürlich mit positiven Vorurteilen bedacht; also letztlich mit unfairen Stereotypen bedacht:

Volker Beck, den mittlerweile 65-Jährigen, in Stuttgart geborenen Politiker.

Ein Grüner und mutiger Vorkämpfer gegen Peter Gauweilers diskriminierende AIDS-Politik, der sich intensiv für Schwulenrechte einsetzte und 2000 eine wesentliche Rolle spielte, um die „Bundesstiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ einzurichten, die sich um die Entschädigung von 1,7 Millionen Zwangsarbeiter aus über 100 Ländern kümmerte.

(Übrigens eine der wesentlichen Großtaten, für die man Bundeskanzler Schröder ewig dankbar sein muss, auch wenn der Mann heute von allen Linksgrünversifften pauschal gehasst wird.)

Natürlich wünschte ich so einem Politiker stets Erfolg und Anerkennung. Daher war ich bereit, ihm seine religiotische Inselverarmung zu verzeihen. Seine dümmliche Ausrede von 2016, er habe 0,6 Gramm „Meth“ nicht für sich gekauft, war schwach. Er hätte gleich dazu stehen sollen. Es war eine Bagatelle.

Schlimmer war schon sein 1988 erschienener Text zur „Entkriminalisierung der Pädosexualität“. Allerdings war es damals keine exklusive Meinung von ihm, sondern wurde in den 1970ern und 1980ern von Sexualwissenschaftlern durchaus diskutiert. Es galt zeitweilig als eine notwendige Liberalisierung des Sexualstrafrechts unter vielen. Man muss Beck zu Gute halten, den Irrtum bald erkannt zu haben und sich glaubhaft von dem Text distanziert zu haben.

Man kann einem Politiker Dekaden zurück liegende unsinnige Äußerungen nicht ewig vorhalten.

Auch hier würde ich für Milde plädieren, hätte Beck nicht 19 Jahre später in einem Interview auf abgeordnetenwatch.de versucht, sich a posteriori rein zu waschen, indem er behauptete, seinen brisanten Text von 1988 nicht autorisiert zu haben. Überhaupt habe der Herausgeber seine Worte verfälscht. Das war dreist von Volker Beck! Wie aber erst 2013 vom SPIEGEL enthüllt wurde, hatte der prominente Grüne die Öffentlichkeit belogen. Der Text war nicht verfälscht worden.

Aber 2013 war Becks Renommee ohnehin schon zertrümmert, weil ausgerechnet er, der Mann mit dieser problematischen Vergangenheit bezüglich der Unversehrtheit von Kindern, 2012 zum Wortführer der Religioten wurde, als es darum ging Babys und Kleinkinder zu quälen und zu verletzen.

Auf Kritik an seiner Haltung, reagierte er wie bei der Causa Pädokriminalität von 2007, mit dreisten Lügen perfiden Angriffen.

Es dauerte noch bis 2017, aber dann war endlich auch für die Grünen das Maß voll und sie kickten Beck aus dem Bundestag:

(….) Er gehörte vor Äonen zu den ersten Grünen und sitzt bereits seit 22 Jahren ununterbrochen im Bundestag.  Einen politischen Betrieb ohne sich selbst im Zentrum kann sich der in den sozialen Medien unfair und aggressiv auftretende Beck nicht vorstellen.

 Daher will auch er 2017 erneut in den Bundestag einziehen und damit weitere fünf Jahre Abgeordneter bleiben – damit hätte er 27 Jahre voll.

Beck greift in der persönlichen Auseinandersetzung zu perfiden Methoden.

Ich habe das selbst erlebt, als er mich auf Facebook auf widerlichste Art angriff.

So ein Verhalten mir gegenüber würde ich nicht zum generellen Kriterium gegen einen Politiker machen, aber in dem Fall ging Beck anschließend vor die Presse und an das Rednerpult des Bundestags um in unerträglicher Larmoyanz zu beklagen wie gemein alle zu ihm im Netz wären, obwohl er derjenige war, der so austeilte, daß ich fassungslos um einen Shitstorm gegen ihn bitten mußte.

(Das politische Ende, 04.03.2016)

Verblüffenderweise regt sich aber in seiner eigenen Partei Widerstand.

Nicht jeder ist glücklich mit Becks erneuter Kandidatur, da er inzwischen eine Menge Skandale ansammelte. Die Pädophiliedebatte von 2013, seine Crystal Meth-Affäre, sein ostentatives Engagement für die Genitalverstümmelung führen dazu, daß er keineswegs mehr sicher auf Platz 1 der NRW-Landesliste gesetzt wird. (….)

(Loslassen, 29.11.2016)

Seit dem September 2017 sind wir Volksvertreter Beck endlich los.  Spät genug, denn der Mann driftet immer mehr in fundamentalistische antifreiheitliche Sphären ab.  Er tut das wie immer mit dem typischen Beck-Spin, indem er anderen genau den extremistischen Unsinn unterstellt, dem er selbst frönt.  Vor drei Wochen kritisierte der schwere Religiot den Säkularismus nicht nur als antifreiheitlich, sondern verglich ihn gar mit Islamismus.

[….] Volker Becks Mär vom antifreiheitlichen Säkularismus

[…..] Es gibt Politiker, die können es nicht lassen, ihr Halbwissen öffentlich zu machen. So auch Volker Beck (B90/Die Grünen), der sich einmal mehr in eine Debatte einmischte, ohne auch nur die geringste Ahnung von der Materie zu haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Kölner Grünen-Politiker Volker Beck ungefragt zu Wort meldet und Dinge verkündet, die ebenso falsch wie unangebracht sind. Man erinnere sich: Als die Diskussion um die Beschneidung von unmündigen Jungen begann und noch kaum ein Argument ausgetauscht war, wedelte Volker Beck bereits mit der Antisemitismuskeule.

Nun hat sich Volker Beck wieder einmal mehr nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Als der Psychologe Ahmad Mansour bei Twitter auf ein ZEIT-Interview mit ihm zur neuen Islam-Initiative hinwies, antwortete Volker Beck: "Deshalb kann ich -bei aller Sympathie für Pluralität- die "Initiative Säkularer Islam" nicht unterstützen: 'Keine Kopftücher, keine Kreuze, keine Kippas' - das ist weder säkular noch neutral, es ist religionsfreiheitsfeindlich & richtet sich gegen das Grundgesetz." Damit zeigte er, wie wenig er von der Idee eines säkularen Staates begriffen hat und wie falsch er das Grundgesetz versteht.

Nun muss man dabei bedenken, dass Volker Beck lange Zeit der religionspolitische Sprecher seiner Partei war. Drum ist es umso peinlicher, dass er noch immer nicht begriffen hat, dass Religionsfreiheit auch die Freiheit von Religion meint.

Als die Diskussion um seinen Tweet an Fahrt aufnahm, legte er nach. Für ihn sei "der Säkularismus ist so antifreiheitlich wie der Islamismus".

Und anstatt wegen der erfolgten Kritik an dieser Meinung (und es ist nicht mehr als das) einmal innezuhalten und nachzudenken … er wäre nicht Volker Beck, wenn er sich nicht verrennen und noch einmal bestätigen würde, dass er keine Ahnung davon hat, wovon er redet: "Was ist daran unsachlich: der Säkularismus ist so antifreiheitlich wie der Islamismus. Die eigene Weltanschauung zur Norm für das Leben aller machen, s. Neutralitätsgesetz." […..]

(hpd, 11.12.2018)

Es bleibt nur die Frage, ob Beck bösartig oder vollkommen verblödet, oder beides ist.  Aber daß der „Erfahrungsjurist“ skrupellos und unbelastet jeder Fachkenntnis agiert, wissen wir spätestens seit er im Bundestag mit der Bibel in der Hand aus der Genesis zitierte und daraus das Recht ableitete kleinen Jungs am Penis herumzuschneiden.

Ein Grüner, der sich strikt gegen die UN-Kinderrechtscharta wendet und das Recht auf Unversehrtheit des Individuums aufgibt.

Nur die Religion kann einen zu so einer Perfidie treiben.   In dem Zusammenhang fällt es schwer nicht auf die Geschichte zu verweisen, die Beck immer von rechts vorgeworfen wird. Er hatte bekanntlich schon in den 80er Jahren mal ein Problem mit Kinderrechten und da sollte man doch meinen, er hätte gelernt bei dem Thema vorsichtig zu sein.

(….) Meiner Ansicht nach darf jeder seinen Penis ab- oder beschneiden, ihn tätowieren, piercen, operieren wie er will – vorausgesetzt man ist über 18! Kindern darf man nur am Penis rumschneiden, wenn es aus medizinischen Gründen notwendig sein sollte.

Man darf nicht an Penissen rumschneiden, um wie einst Herr Kellogg damit die vermeidlich unmoralische Masturbation zu verhindern, man darf nicht bei den jährlich rund 40.000 in Deutschland geborenen Babys mit unklarem Geschlecht den Penis amputieren, um sie zu Mädchen zu machen, weil eine überkommene Moral ein eindeutiges Geschlecht verlangt und schon gar nicht darf man aus religiösen Gründen Vorhäute von Kindern und Säuglingen abschneiden.

Herr Beck gehört zu den intensivsten Verteidigern der Säuglingsbeschneidung, argumentiert dafür irrerweise im Bundestag, indem er aus der mörderischen Genesis vorträgt und lügt darüber hinaus auch noch in perfider Weise über die Gefährlichkeit solcher Eingriffe.

„In den USA, wo die Beschneidung übliche Praxis ist, sterben mehr Jungen an der Zirkumzision als am plötzlichen Kindstod. Ganz zu schweigen von den 1.000 schwer verletzten Jungen, die jedes Jahr in den USA ihre ganze Eichel verlieren. Beschneidung ist richtig gefährlich – auch dann, wenn sie angeblich kunstgerecht durchgeführt wird.“
(Christian Bahls)

„Bei der Abwägung muss auch die Bedeutung des Eingriffs bewertet werden. Er ist in der Tat irreversibel, aber doch vergleichsweise gering – eine gesundheitliche Schädigung ist nicht die Folge..“
(Bundestagsrede von Volker Beck, 19.07.2012)


Beschnittene Männer berichten in Psychotherapien darüber, dass sie unter dem Gefühl leiden, es sei ihnen ohne ihr Einverständnis etwas weggenommen worden. In der Tat hat die Vorhaut wichtige erotische Funktionen: Sie erleichtert die Penetration und erhält die sexuelle Erregbarkeit. […] Die Entfernung der Vorhaut von Säuglingen ist buchstäblich einschneidender als die von Erwachsenen oder älteren Kindern. Da Vorhaut und Eichel bei fast allen Neugeborenen noch fest verwachsen sind, ähnlich wie Fingernägel mit dem Nagelbett, müssen diese beiden Strukturen zunächst einmal auseinandergerissen werden. Danach wird - je nach Methode - die Vorhaut längs abgeklemmt und eingeschnitten, mit einem Beschneidungsinstrument rundum für mehrere Minuten gequetscht und schließlich mit einem Skalpell amputiert. Die gesamte Operation dauert bis zu zwanzig Minuten. Obwohl in medizinischen Studien bewiesen wurde, dass die Neugeborenen extreme Schmerzen erleiden, ist eine adäquate Betäubung auch heute noch eher die Ausnahme als die Regel.
(Prof. Wolfgang Schmidbauer)

Becks Feldzug gegen intakte Kinderpenisse ist zudem doppelt verwerflich, weil sie der UN-Kinderrechtskonvention widerspricht und gerade als Politiker, der Pädophilie-Legalisierungs-Vorwürfe an sich kleben hat, sollte sich nicht auch noch über die physischen Unversehrtheit von kleinen Jungs hinwegsetzen. (…..)

(Beck ist weg, 24.12.2018)

Volker Beck wollte sich damals mit 57 Jahren aber keineswegs aus der Öffentlichkeit zurück ziehen, sondern ging den Weg Kisslers und Matusseks nach ganz Rechts in die Religiotie. 2015 setzte er sich ausdrücklich für die Beibehaltung des „Kirchensteuersystem“ zu Gunsten der weltgrößten K!nderf!ckerveine ein.

Volker Beck wieder einmal mit aller Kraft gegen Menschenrechte und Verfassung.

[….]  Wir fordern die konsequente Trennung von Staat und Religion sowie die strikte Beachtung des Verfassungs­gebotes der welt­anschaulichen Neutralität des Staates!

Es muss endlich Schluss damit sein,

·        dass Bischofsgehälter aus dem allgemeinen Steuertopf bezahlt werden,

·        dass die Kirchen das Arbeitsrecht unterlaufen können,

·        dass katholische Missbrauchstäter der Strafverfolgung entgehen,

·        dass schwerstkranken Menschen das Recht verwehrt wird, selbstbestimmt zu sterben,

·        oder dass Frauen Zwangsberatungen über sich ergehen lassen müssen, wenn sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden!

Werden diese und andere Kirchen-Privilegien nicht abgeschafft, so lassen sich auch die politischen Bestrebungen der Islamverbände nicht stoppen, die für sich ebenfalls „religiöse Sonderrechte“ beanspruchen.

Wir erheben diese Forderungen im aktuellen Jahr ganz bewusst auch vor dem Hintergrund, dass der demokratische Rechtsstaat 2019 zwei große Verfassungs-Jubiläen feiern kann, nämlich 70 Jahre Grundgesetz sowie 100 Jahre Weimarer Verfassung. Denn hundert Jahre Verfassungsbruch sind mehr als genug: Es ist an der Zeit, die „Kirchenrepublik Deutschland“ hinter uns zu lassen und die deutsche Politik, die noch immer in einer christlichen Filterblase gefangen ist, mit allem Nachdruck dazu aufzufordern, die verfassungswidrige Diskriminierung religionsfreier Menschen zu beenden.  [….]

(IBKA, GBS, hpd, 2019)

Aus dem sehr ehrenhaften Anliegen, sich gegen Antisemitismus einzusetzen, wurde Beck 2022 schließlich zum Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft gewählt und läßt in dieser Funktion inzwischen jede Moral fallen.

Beck kennt keine Hemmungen mehr und unterstützt zum Schaden des Israelis die rechtsradikale Netanjahu-Regierung.

[…] Der Internationale Strafgerichtshof und die Kampagne gegen Israel

Bei den Haftbefehlen gegen Netanjahu und Gallant geht es um Politik und nicht um Recht […] Mit dem Haftbefehl gegen Netanjahu und Gallant hat der Internationale Strafgerichtshof dem Völkerrecht keinen Dienst erwiesen. […] Dass der Internationale Strafgerichtshof der anti-israelischen Kampagne in Teilen der Völkergemeinschaft nachgegeben hat, straft alle Argumente Lügen, mit denen wir Deutschen die Amerikaner zum Beitritt zu diesem Gremium überreden wollten. Der Gerichtshof und der Chefankläger haben sich vor allem über einen entscheidenden Mechanismus des Rom-Statuts einfach hinweggesetzt. […] Wenn der Strafgerichtshof sich so leichtfertig über die eigenen Statuten hinwegsetzt, sollten wir unser Verhältnis zum Internationalen Strafgerichtshof überdenken.   [….]

(VB, 21.11.2024)

Beck wieder einmal in Total-Opposition zu internationalem Recht!

Selbst innerhalb der proisraelischen Vereine sind Becks Mitstreiter entsetzt von ihm.

[….] Ex-DIG-Präsident Reinhold Robbe attackiert seinen Nachfolger Volker Beck und wirft ihm „fehlendes Mitgefühl für zivile Opfer im Gazastreifen“ vor.

Innerhalb der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) gibt es Streit über den Umgang mit der Gaza-Offensive von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Der frühere DIG-Präsident Reinhold Robbe (SPD) sagte dem Tagesspiegel, der amtierende DIG-Präsident Volker Beck (Grüne) sei „inzwischen zum Sprachrohr der rechtsextremistischen israelischen Regierung geworden“.   [….]

(Tagesspiegel, 30.05.2025)

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete ist nicht der erste Fall von ehemals Linken oder Grünen, die inzwischen bis zur strammrechten AfD durchmarschiert sind und dort völkische Schwurbelei betreiben. Man denke nur an Vera Lengsfeld oder Angelika Barbe, Siegmar Faust, Oswald Metzger, Boris Palmer, Werner Molik, Michael Beleites.

Es wird aber Zeit für Banaszak und Brantner, sich über ein Parteiausschlussverfahren gegen den Grünen Beck Gedanken zu machen.

Wollen sie wirklich mit seinen extremen Positionen in Verbindung gebracht werden?

Volker Beck spricht sich auf Musks antidemokratischer Hetz-Plattform für die radikalsten AfD-Positionen aus.

[…..]  die AfD forderte, solche „radikalen Aufmärsche“ sofort zu verbieten, und der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, ging noch einen Schritt weiter: Man müsse „Wege prüfen, wie wir Iraner und andere Menschen aus der Region, die Anhänger der Islamischen Republik Iran sind, unabhängig von ihrem Pass ausweisen können“, schrieb er auf X.

Was seine Partei von seinen Abschiebefantasien hält, ist nicht bekannt: Die Grünen äußerten sich dazu bislang nicht. [….]

(Daniel Bax, 29.06.2026)

Natürlich gewinnt Beck auch neue Fans. Das sind allerdings Verschwörungstheoretiker und Nazis wie David Berger.

D. Berger, 29.06.2026

Liebe Grüne, den Kampf gegen AfD und den Rechtsextremismus kann man nicht glaubhaft führen, wenn man in den eigenen Reihen völkisch argumentierende Freunde eines mutmaßlichen Völkermordes freundlich beschweigt.

Mittwoch, 25. Februar 2026

Wer mag hier keine Kinder?

Natürlich weiß ich das seit vielen Jahren und thematisiere es auch immer wieder in diesem Blog; aber erstaunlicherweise erstaunt es mich doch, wie tolerant/zustimmend Konservative und Christen auf K!nd€rf!ck€r reagieren.
Macht doch nichts. Sie sehen keinen Grund, solche Leute nicht zu wählen und kommen nicht auf die Idee, Organisationen, die so etwas systematisch fördern, zu verlassen.

Gestern sah man es wieder mustergültig bei Trumps State Of The Union. Der Mann im Zentrum des K!nd€rf!ck€r-Rings, der eine Million mal in den Epstein-Akten vorkommt, der vielfach des sexuellen Missbrauchs überführt ist, wird von den Republikanern enthusiastisch bejubelt. Immer wieder reißt es den ultrafrommen Mike Johnson von seinem Sitz vor Begeisterung für diesen Mann, immer wieder standing Ovations.

Heiner Wilmer, der neue Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz wird von katholischen Laien und insbesondere den progressiven Kräften der Kirche bejubelt.

Daß Wilmer in seiner Diözese, den Opfern seiner k!nd€rf!ck€nden Priester in den Rücken fiel? Och, macht doch nichts; waren halt nur Kinder.

[….]  Beobachter schauen auch kritisch auf Wilmers Bemühungen um die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. »Wilmer hat die großen Hoffnungen der Missbrauchsbetroffenen in seinem Bistum leider nicht erfüllt  «, sagt der Sprecher der Betroffenenorganisation »Eckiger Tisch«, Mathias Katsch. Dass der Bischof darauf beharrt habe, sich bei Entschädigungsverfahren auf die Verjährung von Sexualstraftaten zu berufen, habe viele vor den Kopf gestoßen.  [….]

(Annette Langer, 24.02.2026)

Nichts, das gegen ihn spräche – in den Augen der Katholiken.

Interessanterweise sind aber Christen und Konservative gerade diejenigen, die am meisten mit „Lebensschutz“ und „Kindeswohl“ und „Familienwerten“ hausieren gehen. Die dauernd irgendetwas verbieten wollen (Sexualaufklärung, Transsexuelle, Homoehe), weil es angeblich Kinder gefährde.

Ich hingegen, habe keine Familie, habe mich bewußt gegen eigene Kinder entschieden und mag Kinder auch nicht besonders. Bei Kleinkindern reagiere ich regelrecht pädophob und vermeide es, den Virenschleudern mit den klebrigen Fingern zu nahe zu kommen. Der größte Alptraum sind stolze junge Eltern, die mich auf einmal auffordern, ich solle doch ihr Baby auch mal im Arm halten. Ich finde die aber nicht süß und erkenne da keine wohligen Gerüche.

Das vorausgeschickt, will ich aber selbstverständlich nicht, daß auch nur ein einziges Kind auf der Welt leidet oder hungert. Ich wünsche mir für alle Kinder gleiche Chancen, Zuneigung und Freiheit von seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen. Deswegen bin ich ein scharfer Kritiker der Genitalverstümmelung, lehne jede Form der Prügelstrafe ab, fordere ein strenges Lieferkettengesetz, um Kinderarbeit zu ächten und finde es inakzeptabel, täglich Kinder in Afrika oder dem Jemen verhungern zu lassen, weil wir als Staatengemeinschaft kein Geld für das World-Food-Programm ausgeben.

Deswegen plädiere ich dafür, Menschen/Organisationen, die Kinder quälen, hart zu sanktionieren. Organisationen, die wie die beiden christlichen Kirchen Deutschlands, hunderttausende Kinder in christlichen Heimen gequält und Myriaden Kinder durch Geistliche missbrauchen ließen, würde ich zum Wohle aller Kinder, für immer die Trägerschaft über Kitas und Schulen entziehen.

Ich finde, diese Forderungen sind eigentlich das Mindeste für jemand, wie mich, der persönlich lieber nichts mit Kindern zu tun haben möchte.

Aber auf der anderen Seite des politischen und gesellschaftlichen Spektrums stehen die Christen und Konservativen, die stets bis zuletzt gegen Kinderrechte kämpften. Für Prügelstrafe, Kinderarbeit, Genitalverstümmelung.

Konservative wollen die Strafmündigkeit in Deutschland auf 12 Jahre runtersetzen, schleifen das Lieferkettengesetz. Das Kinderschutzalter lag im Vatikan bis 2013 bei 12 Jahren. Über 12-Jährige durften verheiratet werden und galten sexuell erwachsen.

Wenn ich schon kein Fan von Kindern bin; wie sehr müssen Konservative erst Kinder hassen und verabscheuen, wenn sie so mit ihnen umgehen; so achselzuckend den Missbrauch an ihnen geschehen lassen und sich so demonstrativ weigern, Übergriffe gegen Kinder zu sanktionieren?

Frisches Beispiel ist Manuel Hagel, der BW-Spitzenkandidat der CDU, der sich 2018 sexualisierend über minderjährige Mädchen äußerte.

[…] Am Ende ist immer eine Frau schuld[…] Mein Körper war noch der eines Kindes, als ich das erste Mal sexuell belästigt wurde. Und wer schon einmal mit seiner Freundin, Mutter oder Tochter über das Thema gesprochen hat, weiß, dass es ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnlich geht.

Der bohrende Blick eines Mannes auf der Straße, der übergriffige Kommentar eines Lehrers, Pfiffe aus einem heruntergekurbelten Fenster. Wir alle haben es erlebt und erleben es noch immer. Es ist der Normalzustand in Deutschland, dass Mädchen schon in jungen Jahren sexualisiert werden.

Alles normal, könnte man also auch sagen, wenn man sich ein älteres Interview mit dem baden-württembergischen CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel anschaut.

Im Video-Gespräch mit „Regio TV Schwaben“ erzählt er dem Moderator von einem Termin, den er als Berufspolitiker hatte. „Ich war vor wenigen Wochen in einer Realschule bei uns im Wahlkreis. Eine Klasse, 80 Prozent Mädchen. Da gibt es für 29-jährige Abgeordnete schlimmere Termine als diesen.“

Beide Männer lachen  Was er mit seiner Aussage meinte, verdeutlicht er kurz darauf: „Ich werde es nie vergessen, die erste Frage. Sie hieß Eva, braune Haare, rehbraune Augen.“ Der Moderator wirft ein: „Die wird jetzt rot zu Hause, wenn sie das sieht grad hier.“ Beide Männer lachen.

Zwei erwachsene Männer, einer Journalist, der andere Politiker, lachen darüber, dass der Politiker Mädchen sexualisiert. Und das nicht einmal im privaten Kreis, sondern in einem aufgezeichneten Interview. So normal ist das. Und diese Normalität ist es, die uns schockieren sollte. […]

Anstatt sich bei den damaligen Schülerinnen, allen voran Eva, zu entschuldigen, wälzt er die Schuld auf eine andere Frau ab. Eine Frau, die es wagt, sein Fehlverhalten öffentlich zu kommentieren. Echte Reue und ein Lernen aus den eigenen Fehlern klingt für mich anders. […] wenige Tage vor der Baden-Württemberg-Wahl bleibt mir im Kopf: Wer möchte, dass sich das Normal verändert und die Körper unserer Kinder nicht mehr sexualisiert werden, der kann auf Männer wie Hagel nicht vertrauen.  […]

(Carolina Schwarz, 25.02.2026)

Es ist bei Kirchen und rechten Parteien stets das gleiche Muster: Sexualisierung Minderjähriger, Kinderquälerei wird großzügig akzeptiert. Wer als Grabscher, Sadist oder sexueller Gewalttäter gegen Minderjährige auffliegt, wird demonstrativ geschont. Konsequenzen werden vermieden. Zukünftigen Tätern sollen die Türen geöffnet bleiben.

[…] Mehr als 100 Menschen sind seit 1945 in Einrichtungen des Franziskanerordens missbraucht worden. Eine neue Studie deutet das Ausmaß ihres Leids an - und wirft den Verantwortlichen systematischen Schweigen vor. […] Wie weit deren Wegsehen reichte, zeigt eine neue Studie des Münchner IPP-Instituts zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in den Einrichtungen des Franziskanerordens seit 1945. Die Studie ermittelte mehr als 100 Betroffene, die meisten von ihnen Kinder und Jugendliche - und 98 namentlich identifizierte Ordensmänner als Tatverdächtige. Das entspricht bei einer Gesamtzahl von 2.500 Franziskanern im Betrachtungszeitraum einer Täterquote von vier Prozent. Das Dunkelfeld halten die Studienautoren für um ein Vielfaches größer.

Kein einziger Fall sei aus den eigenen Reihen des Franziskanerordens aufgedeckt worden, sagte Studienautor Peter Caspari bei einer Pressekonferenz. Bis 2010 sei kein einziges kirchen- oder strafrechtliches Verfahren proaktiv von den Franziskanern veranlasst worden. Für das Schicksal Betroffener hätten sich Ordensverantwortliche bis 2011 in keinster Weise interessiert. Betroffenenvertreter Peter Krosch warf der Ordensleitung eine jahrelange Vertuschungspraxis und ein Wegducken vor. […] (Tagesschau, 25.02.2026)

Konsequenzen für die katholische Kirche, die diese Taten ermöglichte, werden gar nicht erst erwogen.

Sonntag, 22. Februar 2026

Drei Trumpsche Botschafter

Von den Myriaden Lügen, die der 45. und 47. US-Präsident bisher von sich gab, dürfte ihm „I hire only the best people“ am meisten auf die Füße fallen. Er versprach es vor seinem Amtsantritt ….

[…] When Donald Trump (sort of) ostracized longtime adviser Roger Stone last August, he made a commitment that has stuck with him ever since.

"I’m going to surround myself only with the best and most serious people," he told our Robert Costa in a phone interview at the time. "We want top of the line professionals."

Stone, who now runs a pro-Trump PAC, "no longer serve[d] a useful function" for Trump's campaign. Moving forward, Trump said: "I really don’t want publicity seekers who want to be on magazines or who are out for themselves. This campaign is not about them."  […]

(WaPo, 30.08.2016)

…und wiederholte es seither immer wieder.

[…] Trump can't hire the 'very best people,' because he's the very worst president

The president balks at any attempt to bring order to his administration. Nobody reasonably intelligent would want to work for him.  [….]

(Robert Schlesinger, 10.12.2028)

Inzwischen haben wir Gewissheit; Trumpismus ist Kakistokratie. Zwar gab es in seinem ersten Amtsjahr noch einige fähige Mitarbeiter und Minister, aber die suchten allesamt das Weite. Als Trump sich anschickte, wiedergewählt zu werden, weigerten sich 40 der 44 hochrangigsten Mitglieder seiner Administration, eine Wahlempfehlung für ihn auszusprechen. Selbst enthusiastische Trump-Fans erkennen also in den allermeisten Fällen, wenn sie einen Blick hinter die Kulissen bekommen und mit ihm zusammenarbeiten, daß dieser Mann ein gefährlicher Krimineller ist, der unbedingt aus dem Weißen Haus ferngehalten werden muss.

In seiner zweiten Amtszeit wird noch nicht mal mehr so getan, als ob fachliche Qualifikation irgendeine Rolle spielen. Völlig groteske Gestalten wie RFK talibanisieren die US-Politik. Trump duldet nicht nur keinen Widerspruch, sondern misst „den Wert“ aller Mitarbeiter nur daran, wie sehr sie ihn loben und sich für ihn demütigen lassen. Prestigeträchtige Botschaftsposten vergibt Trump gegen Bezahlung an rechtsextreme reiche alte Männer.

Drei Beispiele:

Belgien. Bill White, der rechtsradikale Aktivist, hatte sich bei Trump eingeschleimt, indem er dessen Lügen von der „gestohlenen Präsidentschaftswahl 2020“ weiter verbreitete und verlangte, Brian Kemp, den GOP-Gouverneur von Georgia, sowie seinen Lt. General Raffensperger anklagen zu lassen.

White mischt sich im polternden Trump-Stil in ein Strafverfahren gegen drei Mohelim in Antwerpen ein, die ohne Ausbildung an Baby-Penissen herumschneiden und die blutigen Wunden mit dem Mund ablutschen.

[…] Wer als diplomatisch gilt, beweist Taktgefühl und Respekt dem anderen gegenüber. Davon war auf dem diplomatischen Parkett diese Woche nun gar nichts zu spüren.

Da wurde der US-amerikanische Botschafter in Belgien, Bill White, also einbestellt, weil er sich recht undiplomatisch in eine laufende Ermittlung eingemischt hat. Dabei ging es um Beschneidungsriten in der jüdischen Gemeinschaft in Antwerpen - die dürfen in Belgien nur von einem Arzt durchgeführt werden. Details will ich uns hier ersparen. White forderte ein politisches Einlenken und bemühte auf X das Totschlagargument "antisemitisch" und ging damit eindeutig zu weit.

Der US-Botschafter gab aber nicht etwa klein bei, sondern nutzte die diplomatische Sanktion, um seinerseits weiter auszuteilen: Die belgische Regierung habe gefälligst zu verurteilen, dass der Vooruit-Vorsitzende Conner Rousseau in einem Instagram-Filmchen das Vorgehen der ICE-Beamten mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus verglich - und implizit Trump mit Hitler. In Sachen grob fahrlässige Vergleiche stehen sich White und Rousseau in nichts nach. Und das ist alles andere als diplomatisch. Wobei wir nicht verheimlichen wollen, dass Antisemitismus in der belgischen Gesellschaft und der autoritäre Umbau der amerikanischen Gesellschaft ernstzunehmende Probleme sind.

Abgesehen davon, dass die von Trumps Leuten gerne gepredigte "Freedom of speech" von ihnen selbst sehr unterschiedlich ausgelegt wird, lässt das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Diplomaten werden entsandt, um die Interessen ihres Staates und seiner Angehörigen zu schützen - und sie genießen strafrechtliche Immunität. Sie haben aber auch die Gesetze und Vorschriften des Gastlandes zu achten und sich nicht in dessen innere Angelegenheiten einzumischen, Mr. White.  [….]

(Stephan Pesch, 20.02.2026)

Selbst stramm konservative Journalisten sind entsetzt.

[…] Amerikanische Botschafter neigen manchmal dazu, sich in den Ländern, in denen sie auf Posten sind, aufzuführen wie koloniale Vizekönige. […] Aber die von Donald Trump entsandten treiben es besonders bunt. In Deutschland erinnert man sich noch schlecht an einen gewissen Herrn Grenell. Jetzt hat der US-Botschafter in Brüssel sein Gastland im Befehlston angewiesen, eine Ermittlung fallen zu lassen.

Das ist für einen Rechtsstaat nicht akzeptabel. Auch, ja, erst recht, wenn die Intervention von einem Verbündeten kommt, muss man sie entschieden zurückweisen. So hat es Belgiens Außenminister auch getan. […]

(Stephan Löwenstein, FAZ, 19.02.2026)

Israel. Mike Huckabee, rechtsradikaler Pastor der Southern Baptist Convention, war von 1996 bis 2007 Gouverneur von Arkansas. Seine ebenso fanatisch rechtsradikale Tochter Sarah Huckabee Sanders, war von 2017-2019 Trumps Pressesprecherin und amtiert heute ebenfalls als Gouverneurin von Arkansas. Er verfolgt ultraextreme homophobe und misogyne Ziele, die er aus der Bibel ableitet.

[….] Arabische und muslimische Staaten haben empört auf Aussagen des US-Botschafters in Israel, Mike Huckabee, reagiert, wonach der jüdische Staat ein biblisches Recht auf weite Teile des Nahen Ostens habe. In einem Interview hatte ihn der ehemalige Fox-News-Moderator Tucker Carlson gefragt, ob Israel gemäß wörtlicher Auslegung der Bibel das Recht habe, große Teile des heutigen Nahen Ostens zu beanspruchen. Huckabee antwortete: „Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nähmen.“ [….] In einer vom saudischen Außenministerium auf der Plattform X veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme verurteilten die Außenministerien mehrerer arabischer und muslimischer Staaten zusammen mit der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), der Arabischen Liga und dem Golf-Kooperationsrat die Äußerungen des US-Botschafters „auf das Schärfste“. Sie äußerten ihre „tiefe Besorgnis“ darüber. Huckabees „gefährliche und hetzerische Äußerungen“ stellten einen „eklatanten Verstoß“ gegen die Grundsätze des Völkerrechts und die Charta der Vereinten Nationen dar. [….]

(SZ, 22.02.2026)

Frankreich. Charles Kushner, Schwiegervater von Trumps Lieblingstochter Ivanka, qualifizierte sich nicht nur durch Nepotismus und sein Milliarden-Vermögen in Trumps Augen als US-Botschafter. Kushner ist zudem kriminell, so wie man es bei Trumps liebt:

[…] Am 30. Juni 2004 wurde Kushner von der Federal Election Commission zu einer Geldstrafe von 508.900 Dollar wegen illegaler Wahlkampfspenden verurteilt. 2005 bekannte er sich im Rahmen eines Vergleichs mit New Jerseys Staatsanwalt Chris Christie in 18 Anklagepunkten wegen illegaler Wahlkampfspenden, Steuerhinterziehung und Zeugenbeeinflussung schuldig. Der Vorwurf der Zeugenbeeinflussung ergab sich aus Kushners Vergeltungsmaßnahmen gegen William Schulder, den Ehemann seiner Schwester Esther, der mit den Bundesermittlern gegen Kushner kooperierte. Kushner heuerte eine Prostituierte an, um seinen Schwager zu verführen und ließ die sexuelle Begegnung zwischen den beiden aufzeichnen und das Band an seine Schwester schicken.  Kushner wurde zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt und verbüßte seine Haftstrafe in dem Federal Prison Camp, Montgomery in Alabama. Nach 14 Monaten wurde er im August 2006 aus der Haft entlassen. Am 23. Dezember 2020 begnadigte Präsident Trump Kushner und annullierte seine Verurteilung nachträglich. […]

(Wikipedia)

Kushner bedankte sich, indem er Millionen für Trumps Wahlkampf 2024 spendete. Der US-Präsident stopft sich aber insbesondere über Kushners Sohn (und seinen Schwiegersohn) Jared die Taschen voll, da dieser in Israel und Gaza Milliarden für die Trumps verdienen will. Also ernannte Trump Charles Kushner zum US-Botschafter in Paris, wo dieser seither extrem unangenehm auffällt.

[…] Paris verwahrt sich gegen Einmischung der „reaktionären Internationalen“

 Die französische Regierung will US-Botschafter Kushner einbestellen, nachdem die US-Regierung Frankreich für gewaltbereiten Linksextremismus kritisiert hatte. […] Wegen US-Äußerungen zum gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Lyon will die französische Regierung den Botschafter der Vereinigten Staaten im Land einbestellen. Botschafter Charles Kushner werde wegen eines „Kommentars“ der Botschaft in Paris zu „diesem Drama“ einbestellt, sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot am Sonntag gegenüber französischen Medien.

„Wir lehnen jede Instrumentalisierung dieses Dramas (…) zu politischen Zwecken ab“, sagte der Minister. Barrot betonte zudem, Frankreich müsse sich keinerlei „Lektionen“ zum Thema Gewalt gefallen lassen – insbesondere nicht von der „reaktionären Internationalen“. […] Das US-Außenministerium hatte nach dem Tod des 23-jährigen Rechtsextremen Quentin Deranque bei einem Angriff von Linksextremen in Lyon erklärt, gewaltbereiter Linksextremismus nehme in Frankreich zu und stelle eine „Bedrohung der öffentlichen Sicherheit“ dar. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Die US-Botschaft in Frankreich verbreitete diese Erklärung weiter.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump ist bekannt dafür, Gewalttaten aus dem linksextremen Spektrum hervorzuheben – und sie als größeres Problem als rechtsextrem motivierte Gewalt darzustellen.

Die französische Regierung hatte Botschafter Kushner – den Vater von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner – bereits im vergangenen Sommer einbestellt.   […]

(taz, 22.02.2026)