Sein berühmtes „You are fired!” stieß er bei NBC in seiner "The Apprentice"-Show nur unter kontrollierten Kamera-Bedingungen aus. Als realer Firmenboss und Politiker traut sich Trump nicht einmal das „You are fired!” den Gefeuerten direkt ins Gesicht zu sagen, sondern läßt ihm treu Untergebene die Kündigung überbringen.
Trump ist ein Feigling. Das war bei GI Bone Spurs, dem five Times Draft Dodger schon sein ganzes Leben so. Ihm gefällt es, sich selbst als harter, mutiger Mann zu inszenieren, der rücksichtslos durchgreift und so wurde er für ständige Rüpeligkeiten bekannt. Aber diese Attacken kommen entweder aus der Sicherheit seines nächtlichen Telefons in Form von Tweeds und „Truths“, oder aber aus einer absoluten Position der Stärke. Er, umgeben von Bodyguards und loyalen Cronies, poltert gegen Schwächere, die sich nicht wehren können: Frauen, Minderheiten, Arme, Queere. Seine Feigheit zeigt sich darin, wie er sich seine Mitarbeiter aussucht: Sie müssen alle extrem devot sein, dürfen ihm niemals widersprechen oder mit unangenehmen Wahrheiten konfrontieren, die sein zartes Ego verletzen können.
Er legt sich nicht mit mächtigen weißen Männern an, die es wagen, ihm direkt zu widersprechen.
Er spricht mit Wolodymyr Selenskyj nicht unter vier Augen Klartext, staucht ihn nicht zusammen, wenn er mit ihm allein ist, sondern nur im Oval Office, wenn er alle seine treuen Kabinettscronis als Unterstützung dabei hat, wenn JD Vance und Rubio auch auf Selenskyj eindreschen und treu ergebene FOX-Reporter den Ukrainer wegen seiner Kleidung angiften. Wenn sie mit Heimvorteil eine „viele gegen einen“-Situation schaffen.
Als es in seiner Amtszeit einmal eine größere Demonstration gegen Trump gab, verkroch sich der Feigling sofort in den Bunker unter dem Weißen Haus.
[….] As protesters gathered outside the White House Friday night in Washington, DC, President Donald Trump was briefly taken to the underground bunker for a period of time, according to a White House official and a law enforcement source.
The President was there for a little under an hour before being brought upstairs.
A law enforcement source and another source familiar with the matter tell CNN that first lady Melania Trump and their son, Barron, were also taken to the bunker.
The law enforcement source familiar with protocol said that if authorities moved Trump, they would move all protectees, meaning Melania and Barron.
The second source told CNN that “if the condition at the White House is elevated to RED and the President is moved” to the Emergency Operations Center “Melania Trump, Barron Trump and any other first family members would be moved as well.” [….]
Als es rund um den NATO-Gipfel in der Türkei Drohungen aus dem nahen Iran gab, flüchtete Trump mit seiner Windel-Fachkraft Natalie Harp heimlich im Supplytruck und ließ Marco Rubio mit der restlichen Regierungsmannschaft und den Journalisten als Köder für iranische Raketen im Regierungs-Jumbo zurück.
[…] Als Trump im Juli den Nato-Gipfel in der Türkei verließ, schmuggelte ihn der Secret Service wegen angeblicher Mordpläne Irans mit einem riskanten Täuschungsmanöver außer Landes. Zugleich wurde seine ahnungslose Reisedelegation zur Zielscheibe. [….]
Regierungschefs, die nicht ganz so verblödet wie Friedrich Merz sind, verstehen längst, wie Trump tickt. Er reißt das Maul auf, um andere aus der Position US-amerikanischer Stärke einzuschüchtern, droht wüste Konsequenzen an, bis alle einknicken und das tun, was er will, egal wie dumm und schädlich es ist.
Wer sich aber nicht von dem Gebell der orangenen Töle verjagen lässt und standhaft bleibt, erlebt ziemlich sicher, wie sich der mächtigste Mann der Welt einnässt. Er wird nicht ohne Grund „der Gewindelte“ oder TACO genannt: Trump always chickens out.
Die Mullahs in Teheran wissen es, die kanadische Regierung offensichtlich auch.
[….] Die Kunst der Diplomatie gehört bekanntlich nicht zu den Stärken von Trump und seinen Leuten. Das kann man gerade erst wieder im Zollstreit mit Kanada sehen. Dort spult Donald Trump sein übliches Programm ab: Er droht, er eskaliert und überzieht die Nachbarn mit Schimpftiraden. Doch der Erfolg dieser Politik ist überschaubar, der kanadische Premierminister Mark Carney hält dagegen. Trumps Drohgebärden haben sich abgenutzt. Jeder weiß, dass er wahrscheinlich bald doch wieder einen Rückzieher macht.
Bis dahin richten Trumps Rambo-Methoden viel Schaden an, vor allem im eigenen Land. Die Zölle gegen Kanada stürzen die ohnehin angeschlagene US-Wirtschaft in noch größere Turbulenzen. Damit beschädigt Trump nicht zuletzt mutwillig die Erfolgschancen seiner Partei bei den bevorstehenden Zwischenwahlen im November. [……]
(Ann-Kathrin Nezik, 25.08.2026)
Der liberale Mark Carney und der Doug Ford, der konservative Premierminister Ontarios, kuschen aber nicht vor Trump, sondern widersprechen ihm furchtlos.
Damit kann der gewindelte Geront absolut nicht umgehen.
Trumps Feigheit bleibt auch ein Problem bei seinen martialischen, von Superlativen strotzenden Drohungen gegen den Iran.
Er will die totalen Wirtschaftssanktionen, Teheran jede Lebensader abschneiden. Aber dem Oman und Syrien zu drohen ist das eine. Wirklich brutal und existenzbedrohend für die Mullahs, wären die Sanktionen nur wenn Trump auch alle mit dem Iran geschäftlich verbundenen Banken und den Hauptabnehmer Iranischen Öls sanktionierte.
Aber das sind finanziell mächtige Gegner, sowohl die Banken, als auch China. Staatspräsident Xi zeigte schon zuvor, daß er nicht einknickt und so weicht Trump auch diesmal feige vor dieser angekündigten Maßnahme zurück.
[…] Der von den USA angedrohte wirtschaftliche D-Day ist nur heiße Luft. Sanktionen gegen Banken wären ernstzunehmender. Doch die finden nicht statt. […] Sie sollten ein „ökonomischer D-Day“ sein, die neuen US-Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran. Alle noch bestehenden finanziellen Rettungsleinen sollten dem Regime in Teheran gekappt werden, unter dem vollmundigen Namen „Operation Economic Outcast“, also „wirtschaftlicher Ausgestoßener“. Dutzende Individuen und Firmen sind betroffen, darunter Transportunternehmen und Zwischenhändler vor allem in China und Hongkong. Ihre Kosten dafür, weiter mit Iran Handel zu treiben, sollten dadurch deutlich erhöht werden.
Doch das Paket ist kein D-Day, sondern eine kalkulierte Mini-Offensive. Viele betroffene Firmen arbeiten eher regional in China und Hongkong, wie exponiert sie den US-Sanktionen sind, ist unklar. Außerdem können sie schnell durch ähnliche, bislang nicht designierte Firmen ersetzt werden. Wirklich haarig – und damit auch effektiv – wäre es geworden, wenn auch große, mit Iran arbeitende Banken in China sanktioniert worden wären.
Doch an die trauen sich die USA nicht heran, denn das würde einen offeneren Konflikt mit Beijing heraufbeschwören. Und davor scheinen die USA – trotz aller kampfeslustiger Rhetorik – doch zurückzuscheuen. […]
Trump ist eben nur ein Hosenscheißer; im übertragenen und wörtlichen Sinne. Wer ihm die Stirn bietet, hat gute Chancen, zwar sein Gebell ertragen zu müssen, aber ohne die wirklich harten Konsequenzen davon zu kommen. Einen ökonomischen Frontalangriff auf Irans größten Ölabnehmer China traut sich das mit 40 Trillionen Dollar verschuldete Washington nicht, wenn die Midterms bevorstehen und die Wähler über die jetzt schon viel zu hohen Preise stöhnen.
[….] Es sollte ein „D-Day“ werden, eine Operation wie die Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie, die 1944 das Ende des Zweiten Weltkriegs einleitete. So hatten es US-Präsident Donald Trump und sein Finanzminister Scott Bessent vollmundig angekündigt. [….] Doch das, was Bessent dann am Montag bekannt gab, war kein „D-Day“. [….] Der Trump-Minister fuhr zwar rhetorisch scharfe Geschütze auf. Er versprach, alle noch verbliebenen „Lebensadern“ des iranischen Regimes zu kappen und erst nachzulassen, wenn Teheran vollkommen allein dastehe. [….] Aber eine Bazooka, um es in den Worten von Ex-Kanzler Olaf Scholz zu sagen, waren die Ankündigungen nicht. [….]




