Nach den Midterms in 12 Tagen wird das Regieren für Donald Trump noch einmal erheblich schwieriger. Viele US-Journalisten erwarten schon sehr bald eine massive Ausweitung des Irankriegs. Der selbsternannte Friedensnobelpreis-Topkandidat plant offenkundig, mit MOABs im passenden Trump-Tangerine-Teint, die 94 Millionen Menschen des Irans in die Steinzeit zu bomben.
[…] The US military has developed new strike plans that include potentially using the so-called “mother of all bombs” to target Iranian energy infrastructure and nuclear sites should President Donald Trump give the order to resume combat operations either before or after the midterm elections, according to multiple US officials familiar with the matter.
Using the GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast Bomb or MOAB, the largest non-nuclear bomb in the US arsenal, for the first time in the conflict with Iran would mark a notable escalation, even though there are doubts over how effective it would be in accomplishing any of Trump’s stated strategic objectives or tipping the balance of the war, multiple sources familiar with internal military planning discussions about potentially deploying the weapon said. Trump is facing pressure to bring an end to the deeply unpopular war — as Republicans brace for potential political backlash from voters in the upcoming midterm elections and there is little indication the two countries are close to a negotiated resolution after more than six months of US bombing. […]
Unser Fritzekanzler und sein wurstfressender Franken-Trump scheinen die geopolitischen Auswirkungen wieder einmal überhaupt nicht zu begreifen. Der Rest Deutschlands schon: Das Benzin wird teurer. Ich sollte eine Wärmepumpe haben und E-Auto fahren.
[….] Ein erneutes Aufflammen des Iran-Krieges zeichnet sich immer deutlicher ab. Die USA haben eine weitere Flugzeugträgerkampfgruppe und eine amphibische Einsatzgruppe in die Region entsandt. Seit Anfang Oktober haben zudem die Flugbewegungen amerikanischer Tank- und Transportflugzeuge deutlich zugenommen. […] Israelische Analysten gehen in Hintergrundgesprächen ebenfalls davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die nächste Runde des Konflikts beginnt, der die Weltwirtschaft bereits erheblich in Mitleidenschaft gezogen hat. […] Trotz bewaffneter Auseinandersetzungen mit kurdischen und belutschischen Rebellen im Nordwesten und Südosten des Landes sitzen die Revolutionsgarden weiterhin fest im Sattel. Auch das iranische Raketen- und Drohnenarsenal scheint noch schlagkräftig genug zu sein, um in der Region verheerende Schäden anzurichten. Bei einer erneuten Eskalation dürften zudem die geschwächte, aber weiterhin operationsfähige libanesische Hisbollah und die ohnehin wieder offensiv agierenden jemenitischen Huthis an der Seite Teherans in den Konflikt eingreifen. Der gesamten Region droht damit eine neue Welle der Gewalt und Zerstörung – mit potenziell gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft. [….]
Für die E.ON-Lobbyistin Katherina Reiche sind das gute Neuigkeiten, denn von steigenden Preisen profitieren überdurchschnittlich die Öl-Konzerne, während ihre konservativen Marionetten in den Regierungen, die Steuersäckel für sie öffnen.
[…] 916 Milliarden Dollar: So viel Unterstützung zahlten Regierungen 2024 laut OECD und IEA für Öl, Gas und Kohle. Deutschland subventionierte allein den Verkehr mit 31 Milliarden Euro. Wo das Geld hinfließt: [……]
Die Merz/Söder/Reiche-Politik führt zu Rekord-Ausschüttungen bei den Fossil-Shareholdern. Mit einer winzig kleinen Nebenwirkung: Sie tötet auch das Leben auf diesem Planeten und läutet das Ende der Menschheit ein. Das sind aus Sicht der Christkonservativen offenkundig durchaus vertretbare Kollateralschäden. Aber sie töten auch die deutsche Wirtschaft; namentlich der vor der asiatischen Konkurrenz in die Knie gehenden deutschen Auto-Industrie, und ihrer Zulieferer.
[…] Friedrich Merz gibt den Retter der deutschen Autoindustrie. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat offenbar auf Druck des Kanzlers seinen Widerstand gegen die Aufweichung des europäischen Verbrenner-Aus aufgegeben. Geht dieser Deal in der EU durch, könnten auch nach 2035 noch neue Benziner und Diesel verkauft werden. Was der Kanzler als Erfolg verkauft, dürfte sich als historischer Fehler erweisen: Den europäischen Autokonzernen drohen neue Verzögerungen beim Anschluss an das Zeitalter der E-Mobilität. Der Verkauf von Elektroautos nimmt gerade Fahrt auf, auch in Deutschland. Im September war mehr als jeder dritte Neuwagen elektrisch. Ausgerechnet jetzt das Ziel zu verwässern, ist industriepolitisch widersinnig. Europas Hersteller benötigen einen verlässlichen Kurs, damit sie bezahlbare Stromer entwickeln und eigene Batteriefabriken aufbauen können. Stattdessen signalisiert Berlin: Der alte Motor hat doch noch eine Zukunft. […] Jeder Euro für die nächste Verbrennergeneration fehlt möglicherweise bei Batterien, Software und günstigen E-Auto-Plattformen. Gerade dort muss Europa seinen Rückstand gegenüber China aufholen. Die E-Mobilität braucht ihre ganze Kraft, keine halbherzige Doppelstrategie. Bis 2035 werden Batterien wohl noch leistungsfähiger und günstiger sein, das Ladenetz viel dichter als heute. Vieles spricht dafür, dass dann kaum jemand noch einen neuen Verbrenner kaufen will. Eine Industriepolitik, die trotzdem auf ihn setzt, schützt keine Arbeitsplätze. Sie gefährdet sie. Der Verkehrsverband T&E warnt deshalb zu Recht: Der vermeintliche Rettungsdeal könnte den Niedergang der europäischen Autoindustrie besiegeln. […]
Merz/Söder/Reiche vernichten aber mit ihrer Fossillobby-Tätigkeit nicht nur die Auito-Industrie, sondern vernichten darüber hinaus auch noch Hunderttausende zukunftsträchtige Arbeitsplätze im Solar/Wind-Bereich. Putin und Xi haben viel zu lachen über den Kanzler-induzierten Suizid der deutschen Wirtschaft.
[…] Der Auto-Deal zwischen Deutschland und Frankreich bedroht laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts bis zu 344.000 neue Jobs in Europa, davon die meisten in Deutschland. […] "Das Beispiel VW zeigt, dass Deutschland als starker Industriestandort besonders profitieren könnte. Wenn die Bundesregierung wirklich Jobs bei VW schützen will, sollte sie aufhören, die geplanten Gesetze zugunsten von Verbrennern zu verwässern", sagte E-Mobilitäts-Referentin Susanne Goetz von "Transport and Environment" den Zeitungen. Das jüngste Auto-Abkommen von Merz und Macron sei an Kurzsichtigkeit kaum zu übertreffen. [….]
Selbst der üblicherweise bei Wahlen nicht mit Schläue agierende Durchschnittsteutone sieht klarer als die Christdemokratischen Verbrenner-Dinosaurier. E-Autos boomen.
[…] Volkswagen und andere Hersteller bejubeln öffentlich die Rekordaufträge für kleine E-Autos. Beim Kassensturz hinter den Kulissen jedoch vergeht die Freude: Der unerwartete Elektroboom kostet Milliarden. […] Am Ende könnte ausgerechnet Herbert Diess (67) recht behalten. Als damaliger Volkswagen-Chef prophezeite er im Juli 2021 in seiner Strategie „New Auto“, bis 2030 werde jedes zweite verkaufte Auto elektrisch angetrieben. Ein Jahr später war der CEO in Wolfsburg Geschichte. Seine Pläne schienen illusorisch, Elektroautos kamen nur in China wirklich in Schwung.
Doch die Situation hat sich in den vergangenen Monaten urplötzlich gedreht. Auf der Autoshow in Paris Mitte Oktober jubelte VW-Markenchef Thomas Schäfer (56), für die frisch vorgestellten elektrischen Kleinwagen des Konzerns seien schon fast 150.000 Bestellungen eingegangen. Der Autobauer kommt beim Run auf VW ID.Polo, Škoda Epiq und Cupra Raval kaum hinterher. Wer einen elektrischen Polo bestellt, muss rund zwölf Monate warten.
Das Ergebnis: Die Diess-Prognose könnte Realität werden, wie sich intern in den Systemen abzeichnet. „Im Auftragseingang liegt der Elektroanteil aktuell bei 40 Prozent“, sagt ein Mächtiger aus dem Konzern. Ein anderer Entscheider erwartet, schon 2028 die 40 Prozent auch bei den wirklich verkauften E-Fahrzeugen zu erreichen. Die Wende ist in der Branche fast allgegenwärtig. BMW verkaufte nach einem mauen Elektrostart 2026 im dritten Quartal plötzlich jedes dritte Auto in Europa mit Batterieantrieb. Mercedes meldet seine E-Modelle für 2026 ausverkauft. […] „Wir suchen gerade verzweifelt nach Möglichkeiten, wieder mehr Verbrenner zu verkaufen“, sagt ein ranghoher Vertriebler. In den Schauräumen stünden sich Benziner und vor allem Diesel „die Reifen eckig“, berichtet ein VW-Händler. […]


