Das war ja mal was in Berlin am 12. Februar 2023, nur ein
gutes Jahr nach der regulären Wahl Ende 2021: Nur durch die typische Berliner
Verwaltungs-Unfähigkeit, musste die Landtagswahl, die eine stabile rotrotgrüne
Regierungsmehrheit ergeben hatte, wiederholt werden.
Ein unglücklicher Zeitpunkt, denn die gebürtige Bayerin Bettina
Jarasch, Grüne Bürgermeisterin von Berlin, sowie Senatorin für Umwelt,
Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz im Senat Giffey, hatte mit ihrer
katastrophalen Verkehrspolitik das Hauptstadt-Wahlvolk zur Weißglut gebracht.
Ausgerechnet Jarasch erkoren die Berliner Grünen zur Spitzen-Kandidatin und
damit Bürgermeisterkandidatin, die auch prompt die Grünen um 0,5 Prozentpunkte
absinken ließ.
Ausgerechnet der farblose CDU-Mauschler Kai Wegner bekam
dadurch einen derartigen Boost, daß seine Autofahrerpartei einen Erdrutsch-Gewinn
von 10,6 Prozentpunkten einfuhr. Die Berliner hatten die 2021 noch auf dem
dritten Platz liegende CDU mit weitem Abstand auf Platz Eins gesetzt.
Die Berliner wollten freie Fahrt für Autos, mehr Beton
und weniger Klimaschutz. Sozialen Kahlschlag statt Kulturgedöns.
Nachdem das Wahlvolk derartig eindeutig einen Kandidaten
und eine Partei präferiert hatte, einen so klaren Regierungsauftrag an die CDU
erteilt hatte, musste die bisherige SPD-Regierungschefin Giffey einlenken und
Juniorpartnerin der verhassten Wegner-CDU werden.
Linksgrüne Träumer verkünden bis heute spitzfindig, Giffey
hätte sich doch eisern an ihr Amt klammern, den glasklaren Wählerauftrag
ignorieren sollen und kackendreist am Verlierer-Trio RRG festhalten können, für
das es tatsächlich noch eine äußerst knappe rechnerische Mehrheit im
Abgeordnetenhaus gab.
Sicher wäre Berlin dann bis 2026 besser regiert worden,
sicher wäre der Hauptstadt viel von der CDU verursachter Schaden – unter anderem
der Kollaps der Kulturszene – erspart geblieben.
Aber die Möglichkeit bestand nur theoretisch. In der
Praxis hätte es einen Volksaufstand gegeben, wenn die Rotgrünen so frech an
ihren Posten klebend dem Wähler den Mittelfinger gezeigt hätten. Rote und Grüne
hätten für immer ihre Glaubwürdigkeit verloren, Populisten in allen
Bundesländern hätten höhnisch und hämisch auf die geldgierigen Dienstwagen-geilen
Hauptstadt RRGs gezeigt, welche die Demokratie mit den Füßen träten. Den Makel
wären weder Grüne, noch Sozis, je wieder losgeworden.
Die Schuld für die Wegner-Regierung tragen die Berliner
Wähler und nicht SPD.
Stimmte das Narrativ von der „Verräter-SPD“, die sich „der
CDU an den Hals warf“ (genau wie es Jarrasch auch wollte, die gern in eine
schwarzgrüne Koalition gegangen wäre), hätten die Grünen vom schwarzroten
Hauptstadt-Desaster profitieren müssen. Der Wegner-Senat regiert(e) nämlich
nicht nur erwartet schlecht, sondern regelrecht katastrophal.
Am 12.02.2023 erhielten die Grünen 18,4%. Gegenwärtig stehen sie bei Umfragen zwischen 14 und 19%.
Sensationell schlechte Grüne-Oppositionszahlen In der
multikulturellen Hauptstadt angesichts der in die Bodenlosigkeit stürzenden
schwarzen und roten Regenten.
Sensationell schlechte Grüne-Oppositionszahlen angesichts
der 32% der Grünen im konservativen Flächenland Baden
Württemberg.
Ziemlich sicher scheint nach einer endlosen Lügen- und Affären-Kette
des schwarzen Bürgermeisters aber zu sein, daß er seinen Job (spätestens) mit
der Wahl am 20.09.2026 verlieren wird. Seine Partei stürzt in Umfragen ab, weil
er immer wieder das Volk belügt. Beide möglichen CDU-Koalitionspartner (SPD und
Grünen) schließen, für den Fall einer Regierungskoalition mit der CDU, eine
Zusammenarbeit mit der Person Kai Wegner aus. Sein politischer Kopf wird also
rollen.
[….] Augen zu und durch:
Unter diesem Motto zieht die Berliner CDU in die heiße Phase des Wahlkampfes. [….]
Dabei steht Wegner mit dem Rücken zur Wand: Im Skandal um den Stromausfall
hat er sich in Lügen über sein Krisenmanagement verheddert. Seine persönlichen
Beliebtheitswerte sind im Keller. Die CDU ist in Umfragen auf Platz vier hinter
Linken, Grünen und AfD abgerutscht. Zwar treffen sich am Freitag die mächtigen
Kreisvorsitzenden zu einer länger geplanten Sitzung. Ausgeschlossen wird davor
nichts. Aber einen Plan, Wegner auszuwechseln, gibt es nicht. Auch weil kein
CDU-Politiker in Sicht ist, der das Himmelfahrtskommando übernehmen möchte.
[….] Rücktrittsforderungen bleiben selbst aus der Opposition heraus moderat.
Wegner droht ohnehin eine Wahlniederlage, die seine politische Laufbahn beenden
könnte. SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat bereits klargestellt, dass es
nach der Wahl keine Zusammenarbeit mit dem 53 Jahre alten Spandauer geben
werde. „Ich werde es in keiner Konstellation zulassen, dass Kai Wegner in einem
künftigen Senat eine Rolle übernehmen kann“, sagte Krach. Die Grünen äußern
sich ähnlich. Ohne diese beiden Parteien hat die CDU keine Chance auf eine
Regierungsbeteiligung. Durchaus möglich ist aber auch ein Bündnis aus Linken,
Grünen und SPD.
Ein Gerichtsentscheid zwei
Monate vor der Wahl hat den Druck auf den Spitzenkandidaten der CDU massiv
verstärkt. Nach einem Gerichtsentscheid musste Wegner abermals einräumen, dass
er zu seinem Verhalten während des großen Stromausfalls im Berliner Südwesten
Anfang Januar die Unwahrheit gesagt hatte. Damals hatten mutmaßlich
Linksextremisten eine Kabelbrücke angezündet und 100.000 Menschen vom Strom
abgeschnitten. [….] Er habe sich um Unterstützung des Bundes bemüht und
schon am Vormittag wichtige Telefongespräche geführt, hatte Wegner danach
behauptet. Später kam heraus, dass er über Mittag mit seiner Lebensgefährtin
und Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) Tennis spielte. Daraufhin
verstrickte sich Wegner weiter in Widersprüche. Er habe sich nach den ersten
Nachrichten über die Krise in sein Arbeitszimmer eingeschlossen, um Telefonate
zu führen, sagte er vor laufenden Kameras. Danach habe er „den Kopf frei kriegen“
müssen beim Sport. Außer dem Tennis-Match ist nichts davon wahr. [….]
In der Stadt hat sich über
das letzte halbe Jahr der Eindruck verfestigt, dass der Regierende
Bürgermeister es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Nur noch jeder Sechste
ist mit Wegners Arbeit zufrieden, vor wenigen Monaten war es noch jeder Dritte.
„Wer dreimal lügt, den wählt man nicht“, stichelt Linken-Spitzenkandidatin Elif
Eralp, deren Partei derzeit mit 20 Prozent gemessen wird. Wegner setzt gegen
die Linken auf eine „Rote-Socken-Kampagne“: Nur Stimmen für die CDU würden die
Linken sicher von der Macht fernhalten. [….]
(FUNKE, 10.07.2026)
Man staunt, wieso die Berliner CDU eisern das tote
Kai-Pferd weiterreitet, ihn beim Parteitag am 10.06.2026 bei einer geheimen Wahl mit 92,6%
zum Spitzenkandidaten erkor und ihn sieben Minuten lang mit stehenden Ovationen
bejubelte: Lange nachdem seine vielen Lügen öffentlich bekannt waren und er zur
bundesweiten Witzfigur avancierte.
Allerdings gehören Lug und Betrug zur DNA der Hauptstadt-Christdemokraten.
Landowski! Diepgen! Da fällt Wegner gar nicht besonders auf.

(….) Frank Steffel, Jahrgang 1966, ist ein
wandelndes Klischee.
Keiner verkörpert den Westberliner kleinbürgerlichen Spießer-Klüngel besser als
der CDU-Vielfach-Funktionär, der schon mit 16 in die Partei Diepgens und
Landowskys eintrat.
Von Papi erbte er eine Teppichverleger-Firma und fühlte sich allein dadurch
seinen Mitbürgern überlegen.
Linke, Migranten, Künstler - kurzum die ganze Berliner alternative Szene hasste
er schon immer wie die Pest und drückte dies auch in seiner eigenen Sprache
aus:
Die Süddeutschen Zeitung vom 23. August 2001 berichtete als Erste darüber, er
habe in seiner Zeit bei der Jungen Union Schwarze „Bimbos“ und
Türken „Kanaken“ genannt.
Behinderte waren für ihn „Mongos“ und eine Lehrerin, die diese
Ausdrücke bemängelte, bezeichnete Jung-Steffel als „Kommunistenschlampe“.*
Die Kritik an seinen Manieren konnte er nicht verstehen und erklärte Michel
Friedman:
„Einem Jugendlichen rutscht sowas schon mal raus!“
Im Intrigantengestrüpp der Berliner CDU hangelte er sich 2001 zum
Bürgermeisterkandidat empor und forderte Klaus Wowereit heraus. (….)
(Der Christ des Tages - Teil X, 11. Oktober 2009)
*[….] So hatte der Berliner
CDU-Mann Frank Steffel mit Max über Jugendsünden geplaudert und preisgegeben,
dass er früher mal Ausländer "Bimbos", "Mongos" oder
"Kanaken" nannte. Als das laut
Max autorisierte Interview erschien, erklärte eine CDU-Sprecherin, der Stoff
sei frei erfunden. Der Reporter aber hatte ein Tonband mitlaufen lassen; Max
stellte den Ausschnitt ins Netz. [….]
(SZ, 19.05.2010)
[….] die Christdemokraten
wollten »einen richtigen Berliner mit Schnauze und Herz« - Frank Steffel, 35,
der jetzt im Wella-Studio sitzt.
Im himmelblauen Hemd mit
eingesticktem Monogramm unter Cappuccino-braunem Anzug und akkuratem
Seitenscheitel informiert der Kandidat das Fachpublikum: »Ich habe kräftiges
Haar, ich brauche keinen Fön.« Und bittet dann, das Gesagte »nicht als platte
Wahlkampfrede abzutun«.
So ist er eben, der
»Kummer-Kandidat« ("Süddeutsche Zeitung") der Berliner Union. Als
Gast der Talkshow Friedman kündigte die ARD ihren Steffel so an: »Ist der Mann
mit dem eingefrorenen Lächeln ein dumpfer Sprücheklopfer oder ein hilfloser, noch
unerkannter Jungvisionär?« [….] Der Kandidat, den seine PR-Strategen
hilflos als »Kennedy von der Spree« zu positionieren versuchen, ist nur die
Fortführung der alten Union mit neuen Mitteln. [….]
Dann wieder geriert er sich als einer, der
mühelos jedes Klischee des gedankenlosen aber karrieregeilen Provinzpolitikers
bedient.
Wenn er Widerstand spürt [….],
wird Steffel auch unangenehm laut, ja prollig. Bei einer Klausurtagung der
Fraktion provozierte er spät am Abend die zögerlichen weiblichen Mitglieder als
»Stützstrumpfgeschwader« und »Trümmerfrauen«. [….]
Schon hat die SPD die Losung ausgegeben, bloß
nicht auf den Idealgegner Steffel einzuschlagen – aus Angst, eine entnervte CDU
könne ihren unglücklichen Kandidaten womöglich noch vor der Wahl auswechseln.
Denn Steffel wird inzwischen in der Hauptstadt weniger als Politiker denn
wahlweise als irrlichternder Spaßvogel oder dilettierender Aufsteiger wahrgenommen.
[….] Der Versuch, den Christdemokraten als bürgerlich-konservativen
Gegenpart zu seinen Konkurrenten Klaus Wowereit (Schwuler) und Gregor Gysi
(Kommunist) zu positionieren, führt zu abstrusen Inszenierungen von Steffels
Ehefrau Katja als »First Lady«. Ob sie Entbindungsstation oder Disco besucht,
als Beinahe-Model (Maße früher 90-60-89, »inzwischen ein paar Gramm mehr")
vor Kameras posiert - immer dominiert der versteckte Bezug, mit so einer
Partnerin für Berlin könne Wowereit ja nicht dienen. [….] Er spürt, dass
alle auf sein Debakel warten - und wird noch weniger einsichtig. Die von der
Illustrierten »Max« kolportierte Aussage eines ehemaligen Mitschülers, Steffel
habe als Jugendlicher die Begriffe »Kanaken«, »Bimbos« und »Mongos« für Türken,
Schwarze und Behinderte benutzt, schloss Steffel zunächst zumindest nicht aus.
Womöglich habe er auch schon mal »Scheiß-Ausländer« gesagt. Dann aber begann
Steffel zu dementieren. Die Talkshow am Mittwoch vergangener Woche bei Michel
Friedman geriet zwangsläufig zu jämmerlichen Korrekturversuchen des nach Lothar
Matthäus prominentesten Raumausstatters der Republik. Später, beim Essen, wies
Friedman darauf hin, der Umgang mit Minderheiten sei sowohl eine »Frage des
Bauches als auch des Kopfes«, worauf Steffel laut über »typisch jüdische
Sichtweisen« sinnierte. [….]
(Holger Stark, SPON, 02.09.2001)
Frank Steffel besitzt eine
geradezu Trumpsche Fähigkeit sich niemals zu schämen. Noch immer sieht er nicht den
geringsten Grund sich aus der Politik zurückzuziehen, hält sich offenbar selbst
für ganz fabelhaft.
Gegen die Aberkennung seines
Titels will er nun klagen. (…)
(17:1, 10.07.2018)
[….] Das Präsidium der
Freien Universität Berlin hat nach eingehender Prüfung beschlossen, Frank
Steffel den 1999 vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft verliehenen Grad
„Doktor der Wirtschaftswissenschaft“ (Dr. rer. pol.) zu entziehen. Der
Beschluss fiel einstimmig. […]
(FU Berlin, 04.02.2019)
Während aber CDU-Frank Steffel seine Berlin-Wahl schon
verloren hat, während Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ihren Job schon los ist
und „wegen Untreue in einem besonders schweren Fall“ mit einem
Bein im Gefängnis steht, während CDU-Kultursenator Joe Chialo
längst zurücktreten musste und während CDU-Kulturstaatssekretär Oliver Friederici bereits geschasst wurde,
befindet sich Wegner noch in Amt und Unwürden.
[….] Als der Regierende
Bürgermeister der CDU mit einer Stunde Verspätung vor die rund 4.000 Gäste vor
dem Roten Rathaus trat, hätte er die Chance nutzen und seinen Rücktritt
erklären können. Stattdessen sprach er vom Zusammenhalt, den so ein Gewitter
erzwinge. Und ein solcher gesellschaftlicher Zusammenhalt, so Wegner, sei auch
in Berlin wichtig.
Kai Wegner hat gelogen.
Kurz vor Beginn des Hoffestes hatte es der Tagesspiegel vermeldet. „Kai Wegner
hat über seine Telefonate am Morgen des Stromausfalls in der Öffentlichkeit
offenbar wissentlich die Unwahrheit gesagt.“ Das erste Telefonat des Regierenden,
so hat es nun auch die Senatskanzlei bestätigt, fand an besagtem 3. Januar 2026
um 12.45 Uhr statt. Um diese Information zu bekommen, musste das Blatt gegen
die Senatskanzlei vor Gericht ziehen.
Kurz nach dem Stromausfall
hatte Wegner in einem TV-Interview am 7. Januar gesagt: „Ich habe in der Tat um
8.08 Uhr begonnen, die Telefonate zu führen.“ Als sich dann herausstellte, dass
er eine Stunde Tennis mit seiner Lebensgefährtin, der Bildungssenatorin
Katharina Günther-Wünsch, gespielt hatte, behauptete Wegner, er habe nach den
vielen Telefonaten, unter anderem mit der Bundesregierung, „den Kopf
freikriegen müssen“.
Bevor das Tennisgate
öffentlich wurde, war noch eine andere Variante im Spiel gewesen. In der hatte
Wegner behauptet, er habe sich den ganzen Tag „zu Hause eingeschlossen“ und
telefoniert.
Alles falsch. Mehr noch:
Nach den ersten Berichten über die Ungereimtheiten an jenem 3. Januar drohte
Kai Wegner sogar, vor Gericht zu ziehen. Später entschuldigte er sich damit,
dass es „Fehler in der Kommunikation“ gegeben habe. Nun bescheinigte ihm eine Auskunft, die per
Gerichtsbeschluss erzwungen werden musste, fortwährend die Unwahrheit gesagt zu
haben. Die Frage, die sich daran unmittelbar anschließt: Kann ein notorischer
Lügner Regierender Bürgermeister von Berlin bleiben? [….] Dass Wegner
mehrfach gelogen hat, ist keine Lappalie. [….]
(Uwe Rada, 08.07.2026)
Bis gestern war es nur die linke taz, die dem regierenden
Bürgermeister nahelegte, zurückzutreten. Die CDU lehnte das empört ab.
Heute hört man ganz andere Töne aus Merzens trudelnder
Hauptstadtpartei. In erster Linie von ebenfalls dubiosen Partei-Gestalten.
[….] Sogar aus Wegners
Partei kam eine Rückzugsforderung: Der Chef des Parteinachwuchses Junge Union
(JU), Harald Burkart, forderte Wegner im Portal "The Pioneer" auf,
von der Spitzenkandidatur zurückzutreten. Es brauche
stattdessen eine Person, deren persönliche Integrität unangreifbar sei, so
Burkart. Bisher ist aber noch kein einflussreicher CDU-Politiker öffentlich zu
Wegner auf Distanz gegangen.
Burkart war 2023 zum
Berliner JU-Chef gewählt worden, allerdings war seine Wahl unter anderem vom
Bundesvorstand der Jungen Union nicht anerkannt worden. Nach jahrelangem
Rechtsstreit hatte das Landgericht Burkhart Recht gegeben. Er gilt seit seiner
umstrittenen Wahl zum JU-Chef als parteiinterner Kritiker von Wegner. [….]
(RBB, 09.07.2026)
Aber wer in der CDU wäre so altruistisch, kurz vor dem
sicheren Untergang auf dem sinkenden Schiff als Navigator anzuheuern? Es brodelt in der CDU.
Man könnte die Wahl auch gleich verloren geben und Wegner
anschließend als General-Sündenbock verwenden, der mit Forken und Mistgabeln
aus dem Konrad-Adenauer-Haus gejagt wird. Etwas Führung vom Parteichef wäre
jetzt notwendig. Aber auf dem Posten sitzt leider Fritze Merz und der kann nur
eins: Nämlich gar nichts!
[….] Erst verkennt Kai
Wegner die Lage beim Blackout im Januar. Und dann versucht er beharrlich, sich
aus der Affäre zu lügen. Kein Wunder, dass ihm die Partner abhandenkommen. [….]
Über die Unwahrheiten, die der Regierende Bürgermeister von Berlin der
Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten erzählt hat, heißt es, er habe damit
das Vertrauen in die Politik beschädigt. Schlimm genug. Jetzt, wo das Ausmaß
der Beharrlichkeit deutlich wird, mit der Kai Wegner (CDU) seine
Falschdarstellungen vorantrieb, zeigt sich: Er genießt auch kaum Vertrauen bei
denen, die mit ihm Politik machen könnten. Und das ist es, was seiner Karriere
zum Verhängnis werden könnte. [….]
(Meridith Haaf, 09.07.2026)