Mittwoch, 25. Dezember 2013

Das Weihnachtswunder Teil II



Soso, Ex-NDP-Chef Holger Apfel, seines Zeichens dick, dumm und häßlich, ist also zudem auch noch schwul.




Im ersten Moment fragt man sich vielleicht, ob es so eine sinnvolle Idee ist als Schwuler bei den Nazis Karriere zu machen. Aber das ist ein sehr naiver Denkansatz.
Ich glaube zwar, daß unter Schwulen durch ihre persönliche Erfahrung mit Diskriminierung ein überdurchschnittliche Toleranz und Vorurteilsfreiheit herrscht, aber das bedeutet natürlich noch lange nicht, daß es nicht auch total Bekloppte unter ihnen gibt.

Wie wir ob der hinlänglich beschriebenen extrem hohen Schwulenquote unter katholischen Geistlichen wissen, gibt es auch unter Schwulen Homophobie.

Mitglied eines extrem homophoben Vereins zu sein, ist natürlich eine ideale Tarnung. Da kann man unter Männerbündischen Bedingungen fast frauenfrei agieren, ohne daß getuschelt wird.




Außerdem erfüllen die Dresscodes von Nazis und Pfaffen sicherlich einige Fetisch-Wunschträume, die unter Schwulen möglicherweise häufiger sind.





Rosa von Praunheims ausführlicher Dokumentationsfilm „Männer, Helden, schwule Nazis“ klärt auf.

Ähnlich wie bei den katholischen Priestern birgt die homosexuelle Lebensweise die Möglichkeit die Mitglieder „auf Linie“ zu halten, weil sie erpressbar sind.
Wer in Ungnade fällt, kann jederzeit mit den Homogerüchten ausgeschaltet werden.
Genau das scheint Holger Apfel passiert zu sein.
Das ging dann ganz schnell. Rücktritt vom Fraktionsvorsitz der Sächsischen Landtagsfraktion, Rücktritt vom NPD-Bundesvorsitz, Austritt aus der NDP.
Ein schwerer Verlust für die deutsche Parteienlandschaft. Mir kommen die Tränen.

Mit seinem Austritt kommt Apfel einem drohenden Parteiausschlussverfahren zuvor. Auf einer Krisensitzung am Sonntag hatte das NPD-Präsidium dem 42-Jährigen einen Austritt nahegelegt. In der Partei gab es Gerüchte, laut denen es im Sommer zu einem Vorfall gekommen sei, bei dem sich offenbar ein Anfang 20-jähriger NPD-Helfer von Apfel belästigt gefühlt habe. Bereits in der Vergangenheit hatte es in der Partei immer wieder Gerüchte über Apfels Privatleben gegeben, wie auch Sicherheitskreise bestätigen.
"Mit Befremden muss das Parteipräsidium zur Kenntnis nehmen, dass die zunächst von Apfel zur Begründung für seinen Rücktritt angeführten 'Krankheitsgründe' offenbar nur ein Teil der Wahrheit sind. Weitergehende Vorwürfe, die Verfehlungen in der Vergangenheit betreffen, hat Apfel bislang nicht entkräftet", hieß es am Wochenende in einer Erklärung des Parteivorstands. Auch Apfels Ehefrau soll am Dienstag aus der NPD ausgetreten sein.

Ein bißchen verblüfft war ich schon von der Homowendung um den Apfel-Rücktritt, denn die “gesundheitliche” Erklärung, die er zunächst verbreitet hatte, erschien sehr plausibel.

Die NPD gab heute bekannt, dass der bisherige Parteichef Holger Apfel von seinem Posten zurücktritt. Grund dafür ist eine schwere Erkrankung: Apfel hat offensichtlich mehrere hundert Gramm Fäkalien im Kopf.
Dass irgendwas mit Holger Apfel, bis heute Chef der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands (NPD), nicht stimmt, war vielen schon lange klar: Komische Frisur, noch komischere Ansichten und krude Reden deuteten auf eine Erkrankung hin.  Nun hat Apfel Gewissheit: Bei einer Routineuntersuchung stellten Ärzte fest, dass Apfel mehrere hundert Gramm Fäkalien im Schädel hat. Erstaunlicherweise konnte Apfel trotzdem ein relativ normales Leben führen. Dabei liegt die Betonung auf relativ: Apfel umwehte stets ein Duft, der entfernt an ein Bahnhofs-WC erinnerte. Lange Zeit ging man davon aus, dass die ausgesprochenen Gedanken des dümmlich dreinschauenden Apfel den braunen Geruch manifestieren.

Soweit, so normal.

Das eigentliche Weihnachtswunder ist aber, daß ich heute aus der NPD das erste mal einen wirklich vernünftigen Vorschlag gehört habe. Ein Spitzenfunktionär entwickelte so überzeugende Strategien für NDP-Politiker, daß ich mich dessen Forderungen ausdrücklich anschließe-

[Apfel] beklagt, dass ein Funktionsträger ihn zuletzt bei Facebook sogar zum Selbstmord aufgefordert habe. Dabei soll es sich nach Angaben des Blogs Publikative.org um einen ehemaligen NPD-Bundestagskandidaten aus Sachsen-Anhalt halten. Dieser postete, wie ein Screenshot zeigt: "Der einzige Rat, den ich dem geschiedenen NPD-Parteivorsitzenden Holger Apfel auf den Tisch legen würde, besteht aus einer Pistole und exakt einer Patrone! M." Auch ein hochrangiger Spitzenfunktionär klickte "Gefällt mir".

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