Ach die armen katholischen Bischöfe. Da haben sie sich wieder einmal mit einem Vergewaltiger und Pädokriminellen zusammengesetzt, den Täter mit ihren Gebeten unterstützt und damit seinen Opfern noch einmal demonstrativ Messer in den Rücken gerammt.
Sie dachten aber, sie täten das nur vor Gott, der zwar alles sieht, aber es achselzuckend geschehen lässt, wenn Kinder sexuell missbraucht, gequält und ausgebeutet werden, wenn sie daran ihr Leben lang psychisch schwer leiden oder aber in den Suizid getrieben werden.
Dem Gott, der beim Missbrauch von Myriaden Kindern zusieht und dann den Täter uralt, mächtig und steinreich werden lässt. Ihn zum US-Präsidenten und Multimilliardär aufsteigen lässt.
Wenn die Sexualtäter eine Hausarbeit schreiben müssen, reicht es ja auch mal mit der Sühne.
Vor dem Gott kamen die US-Bischöfe ins Weiße Haus, um Trump zu preisen. Und vor Trumps Fotographen. Wenn die Bischöfe zehn Tage vor den Midterm-Wahlen, bei denen Trump gewaltig unter Druck steht, zu ihm eilen, während die USA gerade von schweren Kindesmissbrauchs- und Vergewaltigungsskandalen, bei denen sich Trumps Republikaner auf die Seite der Täter stellen, können sie ja nun wirklich nicht ahnen, von dem orangen Mann zu Wahlkampfzwecken missbraucht zu werden.
[…] Zwei Bischöfe haben sich öffentlich für ihre Teilnahme an einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump entschuldigt. Sie werfen dem Weißen Haus vor, ein gemeinsames Gebet politisch instrumentalisiert zu haben.
Am 22. Oktober trafen zwölf katholische Bischöfe im Weißen Haus mit Donald Trump zusammen. Im Oval Office beteten sie für den US-Präsidenten. Das Weiße Haus veröffentlichte ein kurzes Video über die Plattform X, das Margo Martin, Kommunikationsberaterin des Präsidenten, teilte.
Erzbischof Jeffrey Grob von Milwaukee hat jetzt in einer öffentlichen Entschuldigung („public apology“) sein Bedauern über die Teilnahme an dem Treffen ausgedrückt. […] Das Treffen sei von der konservativen Heritage Foundation organisiert worden. Nach einer rund 90-minütigen Besprechung mit verschiedenen Beratern seien die Bischöfe ins Oval Office geführt worden, wo ein gemeinsames Gebet mit dem Präsidenten stattfand. […] Der Erzbischof betont, seine Teilnahme habe keine Unterstützung für Trump, dessen Politik oder Partei bedeutet. Er habe gehofft, Anliegen der Kirche und der Betroffenen direkt vorbringen zu können. Gleichzeitig sei ihm signalisiert worden, dass es sich um eine vertrauliche Begegnung handeln werde. Die Bischöfe hätten einer öffentlichen Verbreitung von Fotos oder Videos nicht zugestimmt. […] In seiner Erklärung räumt Grob Fehler ein. Viele Gläubige hätten den Eindruck gewonnen, die Kirchenvertreter hätten sich kurz vor der US-Präsidentschaftswahl für politische Zwecke vereinnahmen lassen. […] Erzbischof James Golka (Denver) verteidigte dagegen seine Teilnahme an dem Treffen im Weißen Haus, räumte jedoch ein, dass der Termin so kurz vor den Midterms-Wahlen kritische Fragen aufgeworfen habe. Er habe zunächst ein privates Treffen mit Trump erwartet, […] „Ich verstehe, dass viele Menschen das Video […] als Wahlempfehlung aufgefasst haben. Das war niemals meine Absicht“, betonte der Erzbischof. […]
Was? Trump nutzt das katholische Bischofsgebet für ihn politisch aus? DAS war nun wirklich nicht zu erwarten! Der Christ Trump ist doch sonst dafür bekannt, stets ehrlich und altruistisch zu handeln. Nie würde er aus egoistischen Motiven andere ausnutzen!
Wenn aber ein Täter eine Täter-Organisation ausnutzt, geschieht schon einmal etwas göttliche Gerechtigkeit. Möge der katholischen Kirche der USA der Kniefall vor dem orangen Diktator schwer schaden! Mögen sie viele Mitglieder und noch viel mehr Spenden verlieren. Wahre Gerechtigkeit ist das natürlich nicht. Für die Opfer der Pädogewaltpriester und des Pädogewaltpräsidenten kann es nie echte Gerechtigkeit geben.
Aber ein grober juristischer Keil ist schon mal nicht schlecht.
[…] Das katholische Erzbistum New York hat sich mit rund 1.300 Menschen, die ihm sexuelle Übergriffe durch Geistliche und weitere kirchliche Mitarbeiter vorwerfen, auf einen Vergleich über insgesamt 800 Millionen US-Dollar geeinigt. Das berichtet „Vatican News“ am Montag. […] Die Einigung soll die mehrere Jahre dauernden Rechtsstreitigkeiten beenden. Möglich wurden zahlreiche Klagen durch das 2019 verabschiedete Gesetz „Child Victims Act“. Es erleichterte Betroffenen von sexuellem Kindesmissbrauch, auch wegen lange zurückliegender Taten zivilrechtlich vorzugehen. Die Parteien hatten sich bereits im Mai auf einen Rahmen für den Vergleich verständigt. […] Erzbischof Ronald Hicks erklärte in einer E-Mail an Priester seines Erzbistums, er hoffe auf ein gewisses Maß an Heilung und Versöhnung für die Betroffenen. Die Einigung solle es der Erzdiözese ermöglichen, sich wieder stärker auf Seelsorge, Bildung und soziale Arbeit zu konzentrieren. Opferanwalt Jeff Anderson betonte dagegen, die Entschädigung sei kein vollständiger Ausgleich für das erlittene Leid. […] Der Vergleich über 800 Millionen Dollar wäre der zweithöchste bekannte Missbrauchsvergleich einer katholischen Erzdiözese in den USA. Nur das Erzbistum Los Angeles vereinbarte einem Medienbericht zufolge 2024 mit 880 Millionen Dollar eine höhere Summe. [….]
Die Kinders€xorganisation RKK hält bis heute an den bekannten missbrauchsfördernden Strukturen fest, hält öffentlich zu Tätern.
Möge sie finanziell bluten, bis sie wirklich auf den weltlichen Besitz des J€sus Christus von 2.000 Jahren zurück geworfen ist: Ein paar Sandalen und eine Windelhose.
