Dienstag, 5. November 2019

Was zusammen gehörte, war nie auseinander gewachsen.


 Eine gute Woche nach der Landtagswahl in Thüringen, raufen sich 17 CDU-Funktionäre unter dem Papier "Appell konservativer Unionsmitglieder in Thüringen" zusammen und folgen ihrem Vize-Chef Michael Heym:
Mit diesem zutiefst sozialdemokratischen Wahlgewinner Bodo Ramelow, der in den letzten fünf Jahren das Bundesland bei allen wirtschaftlichen Kennzahlen signifikant voran gebracht ist und ein zutiefst frommer Kirchgänger ist, wollen sie keinesfalls zusammenarbeiten.
Lieber wenden sie sich den völkischen Faschisten zu! Das zeichnete sich schon am Wahlabend ab.

[….] Mohrings Vize Michael Heym hörte sich die nationalsozialistische Hetze, die Holokaustleugnenden Sprüche, den rabiaten Antisemitismus, den Hitler-Sprech, die stupide Menschenfeindlichkeit Höckes an und befand: Mensch, mit dem könnten wir Christen-Unionler doch auch prima regieren!

  [….] Der stellvertretende thüringische CDU-Fraktionschef Michael Heym hat eine Zusammenarbeit mit der AfD und der FDP ins Gespräch gebracht. Heym sagte MDR Thüringen, alle Optionen müssten nach dem Wahlergebnis geprüft werden. Auch eine Koalition aus CDU, FDP und AfD könnte eine Mehrheit bilden. [….]

AKK hat offenbar vollkommen die Kontrolle verloren; man streitet sich munter in der CDU.
Offenbar ist es nicht nur eine Spezialität des Willy-Brandt-Hauses Chaos zu verbreiten und planlos-paralysiert auf politische Ereignisse zu reagieren. […..]

Die allgemeine Empörung ist durchaus groß, da gerade der Thüringer AfD-Boss einer der extremsten Hetzer ist, den die Partei aufbieten kann.

[…..] Schon seine Geburt in Lünen (NRW) war ein Aprilscherz: *01.04.2019.
Die Familie siedelte nach Rheinland-Pfalz über, Klein Bernd besuchte die Braunsburg-Grundschule in Anhausen (Rheinland-Pfalz, 1.300 Einwohner) und das Gymnasium in Neuwied (Rheinland-Pfalz, 60.000 Einwohner). Bundeswehr, Lehramtsstudium (Sport und Geschichte) im Hessischen Marburg und bis 2014 dementsprechend Sport- und Geschichtslehrer in Bad Sooden-Allendorf (Hessen, 8.000 Einwohner).
Schon sein Vater hatte die Holocaust-leugnende und radikal antisemitische Zeitschrift Die Bauernschaft abonniert, der junge Provinzling Bernd/Landolf beschäftigte sich ausführlich mit geschichtsrevisionistischen Volksverhetzern.
Seine Schüler wußten um seine Vorliebe für die NSdAP.

[….] Er habe oft über Charisma gesprochen und von einem Treffen seines Großvaters mit Adolf Hitler erzählt. Dessen „unglaublich blaue Augen“ seien für Höcke zentrales Element des Führerkults gewesen. [….]
(Wiki)

Vom Binnen-Bundesland Hessen ins benachbarte Binnen-Bundesland Thüringen verschlug es den Hobby-Nazi, der unter dem Pseudonym „Landolf Ladig“ Hetzartikel für die NPD verfasste erst um 2013, als er dort die AfD mitgründete, für die er 2014 in den Landtag einzog.

[….] Sozialwissenschaftler, Historiker und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) stellen in Höckes Positionen Rechtsextremismus bzw. Faschismus, Rassismus, Geschichtsrevisionismus, teilweise Antisemitismus und Übernahme von Sprache und Ideen des Nationalsozialismus fest. [….]

Bernd Höckes faschistische, rassistische und völkische Überzeugungen sind seit Jahren so wohldokumentiert, daß beim besten Willen niemand mehr behaupten kann nicht gewußt zu haben wen er heute am 27.10.19 mit Rekordergebnis ins Parlament schickte.
Es gibt einige interessante Parallelen zum Trumpismus.
Höcke lügt sehr viel, ist genau wie IQ45 unfassbar weinerlich, beklagt sich fast kontinuierlich darüber schlecht behandelt zu werden und wird von seinen Anhängern nicht trotz seiner rassistischen Nazi-Sprüche gewählt, sondern gerade deswegen. [….]

  
Mit den Hitler-affinen Faschisten möchten nun also anderthalb Dutzend CDU-Funktionäre gern eine politische Ehe eingehen.
Nun ist die Empörung groß und das Wort „Tabu-Bruch“ geht durch die Medien.
Wie kann eine christliche, demokratische Partei mit den braunen Bestien liebäugeln?

Dazu sage ich aber: What else is new?
CDU und CSU waren nie die mehr oder weniger sozialdemokratischen Parteien der Mitte, als die sie gerne verkauft werden.
Von Anfang an, ab 1949 gab es immer starke Überschneidungen zu völkischen, rechtsnationalen Positionen.
Beide Parteien haben das Personal der NSdAP übernommen; mit Strauß und Kiesinger waren sogar zwei ehemalige NSdAP-Mitglieder Bundesvorsitzende.

Der erste große CDU-Kanzler holte demonstrativ nicht nur überhaupt ehemalige Nazis wie Theodor Oberländer in seine Regierung, sondern machte mit Hans Globke gleich einen der schlimmsten Rassisten der Nazis zu seinem Kanzleramtsminister.
Das war keine vorrübergehende Nachkriegserscheinung gemäß der alten Mär, man hätte um des Zusammenhaltes des Landes ja die ehemaligen NSdAP-Mitglieder integrieren müssen. Nein, die Verquickungen von CDUCSU mitRechtsradikalen hielt an.


[….] Die CDU gilt seit ihrer Gründung als Kanzlerwahlverein. 1949 war es noch eine sensationelle Notwendigkeit Nationalkonservative, Wirtschaftsfreunde und Vertreter beider Konfessionen zusammenzuführen, um gemeinsam einen starken anti-sozialen Block zu bilden.
Norddeutsche Protestanten, Wirtschaftsbosse, die NSDAP-Überbleibsel und ehemalige Zentrumspolitiker bildeten die Machtbasis Konrad Adenauers.
Es funktionierte wunderbar. Man blieb 20 Jahre ununterbrochen an der Macht und setzte eine USA-orientierte Politik durch.
Adenauer, der vielen bis heute als Ikone gilt, war privat ein ziemlicher Prolet, der von Demokratie nicht sehr viel hielt.
 Ungeniert setzte er Geheimdienste ein, um den politischen Gegner, aber auch innerparteiliche Widersacher auszuspionieren.
Gewaltenteilung bedeutete ihm nicht sehr viel. Als der aufmüpfige Rudolf Augstein es wagte kritisch über Strauß zu schreiben, ließ Adenauer wie ein früher Erdoğan die Staatsanwaltschaft los, sperrte den SPIEGEL-Chef ein und wollte kritischen Journalismus einfach verbieten.
Warum auch nicht? Hatte er doch wichtige NSDAP-Ideologen wie Hans Globke (1953-1963 Adenauers CDU-Kanzleramtsminister), Theodor Oberländer (CDU-Bundesminister 1953-1961) oder auch Hans Filbinger (12 Jahre CDU-Ministerpräsident Baden-Württembergs) an seiner Seite.
Diese ehemaligen Top-Nazis wußten wie man mit der SPD-Opposition umgeht.
Der braune Sumpf konnte auch nach Adenauers Tod unbehelligt in der CDU weiter existieren.
Bundeskanzler Helmut Kohl war ein Unterstützer der Waffen-SS.

[….] Als junger Politiker spendete Helmut Kohl Geld an ein Hilfswerk, das für inhaftierte NS-Verbrecher und deren Angehörige sammelte. Nach Informationen des SPIEGEL hielt er den Generaloberst der Waffen-SS Paul Hausser für einen "anständigen Mann". [….]
(SPON, 03.02.2018)

Insbesondere in den CDU-Landesverbänden Hessen („Dreggers Stahlhelmfraktion“, Martin Hohmann, Erika Steinbach, Kristina Schröder, Koch, Kanther) und Baden-Württemberg („Studienzentrum Weikersheim“) konnten sich Ultrakonservative bis in die jüngste Zeit austoben. Sie bildeten eine Allianz mit den revanchistischen Vertriebenenverbänden.
Seit dem Zusammenbruch der DDR kam mit dem CDU-Landesverband Sachsen ein weiterer nationalkonservativer Hotspot dazu. [….]
  Die Union war immer mit den Braunen verbandelt und wer sich damit beschäftigt, wird sich wie der Autor und Journalist Wolfgang Brosche kaum darüber wundern, daß sich auch die 2019er CDU freudig zur AfD öffnet.

[….] Auf einmal wird aufgestöhnt, daß die CDU in Thüringen der Afd den rotbraunen Teppich ausrollt: „Unfaßbar!“
In welchem Feenreich hinter den 7 Bergen haben die Stöhnenden gelebt?
Ich habe meine Kindheit und Jugend im CDU-Paderborn verbringen müssen, wo es seit 1949 nichts anders gibt als katholisch durchwalkten Opportunismus und Wohlstandskorruption, Mißachtung von Minderheiten und Ausstoßung derer, die beim Korrumpieren nicht mitmachen wollen.
Die Kleinbürgerlichkeit der sognannten „Mitte“ ist der heilige Gral der Sofadeckchen-Konservativen – eine Hand wäscht die andere…
Opportunistische JU-Wichte wie Amthor habe ich schon in meiner Schulzeit gekannt, reaktionäre Lehrer die meinen Eltern erklärten, daß ich nur deshalb aufs Gymnasium dürfe, weil es keine Schulgebühren mehr gäbe, die hätten einmal die Spreu vom Weizen getrennt.
Ich habe den CDU-Bürgermeister erlebt, der sich bei seiner Sekretärin erkundigte ob er denn der ersten Grünen-Vize-Bürgermeisterin wirklich die Hand geben müsse…
Und Ratsherren, die sich wöchentlich die politischen Direktiven aus dem Generalvikariat abholten.
In meiner Kindheit lebten noch die ehemaligen Ortsgruppenleiter und Feuerwehrmänner, die in der Reichspogromnacht dafür sorgten, daß nur die Synagoge verbrannte und die umstehenden Bürgergebäude stehenblieben – aber von ihnen habe ich erst als erwachsener Student erfahren, als dich die Stadt verließ. DAS konnte unter dem Schutz der CDU passieren – die auch den Klerikalfaschisten Kardinal Jäger zum Ehrenbürger ernannte und erst Jahrzehnte nach dessen Tod bereit war, ihn aus der Liste dieser Ehrenbürger zu streichen.
Ja – das sind die CDU-Ehrenbürger – vom Schützen- übern Fußballverein bis zur Handwerkskammer wird mit allen geschachert und paktiert, die die kleinbürgerliche Hoch-Kauer-Mittehaltung stützen, damit die Geschäfte nicht gestört werden.
Die Konservativen sind immer die Steigbügelhalter der Faschisten, aus puren und bequemen Eigennutz – die glauben, sie hätten da prima Bluthunde, die ihnen die Drecksarbeit abnehmen, damit sie wieder ihre patriarchal-klebrigen Männerträume auf der Chaiselongue träumen können, muffig, frauen- und kinderfeindlich, mit bigotten Sexphantasien, die man dann bei der Beichte entschuldigt bekommt.
[…..]

Auf kommunaler Ebene arbeiten CDU und AfD längst zusammen.

Da muss nichts erst zusammenwachsen. Ein Flügel der CDU bildet längst ein schwarzbraunes Amalgam.


[….] Fraktionsgemeinschaft mit einem Neonazi, gemeinsame Abstimmungen mit der AfD: In zahlreichen Gemeinden testen CDU-Leute die Annäherung an die Rechten. [….] Es war zwei Tage nach der sächsischen Landtagswahl, bei der sich die CDU Anfang September mit knappem Vorsprung vor der AfD behaupten konnte: In Radebeul, einem Vorort von Dresden, hatten die Parlamentarier im Stadtentwicklungsausschuss die Wahl. Zu entscheiden war über eine "sachkundige Persönlichkeit für die Jury des Bauherrenpreises", es kandidierten der Informatiker Matthias Hoffmann, Stadtrat der AfD, und die Projektmanagerin Angela Zscheichler, Stadträtin der Fraktion Bürgerforum/Grüne/SPD.
In geheimer Wahl entschied Hoffmann die Kampfabstimmung mit sechs zu fünf Stimmen für sich. Wer sich die Mehrheitsverhältnisse im Ausschuss betrachtet, für den ist offenkundig: Neben der AfD und vermutlich einem Stadtrat der Freien Wähler haben offenbar alle drei CDU-Stadträte in dem Gremium für den AfD-Mann gestimmt.
Grünen-Stadtrat Martin Oehmichen ist empört: "Zwischen der CDU und der flüchtlingsfeindlichen, völkischen und tendenziell rassistischen Partei AfD bestehen in Radebeul kaum Berührungsängste", sagt er dem Tagesspiegel. Bereits zur konstituierenden Stadtratssitzung nach der Kommunalwahl im Frühjahr habe die CDU ohne Not der AfD die Zusammenarbeit angeboten. "Ohne Rücksicht auf Verluste arbeitet der blau-schwarze Haufen zusammen", sagt Oehmichen: "Es ist einfach nur gruselig."
Radebeul - ein Beispiel unter Dutzenden. Das Portal "Endstation Rechts" listete zahlreiche weitere Fälle von Kooperationen auf: Chemnitz, Pirna, den Kreisrat von Mittelsachsen. [….]

Montag, 4. November 2019

Die CDU nach einem Groko-Bruch.


Friedrich Merz reißt gerade ziemlich das Maul auf. Er zetert wider Merkel und Kramp-Karrenbauer, nachdem diese beiden sich als sehr schwach darstellen.
Die letzten 14 Jahre, als Merkel eine starke Kanzlerin war, hatte er die Hosen voll und traute sich nicht.
Nun aber, da die Parteichefin strauchelt und die Groko historisch unbeliebt ist, entdeckt der Blackrock-Multimillionär seinen Mut und lässt über konservative Medien verbreiten, er wäre der viel bessere Kanzler.
Naja, was man eben so sagt, wenn man in allen innerparteilichen Machtkämpfen aufgrund seiner eigenen strategischen Unfähigkeit krachend scheiterte und nie ein Regierungsamt ausgeübt hat, nie eine Wahl gewonnen hat.
Es gibt mit Spahn, Laschet und Söder noch weitere Unions-Männer, die sich selbst für viel besser als die amtierenden Damen halten.
Allerdings sind es allesamt Kleinkaliber, die sich nicht trauen tatsächlich die Machtfrage zu stellen.
Sie könnten nur in vereinter Front Merkel und/oder AKK stürzen. Aber dafür hassen sie sich gegenseitig zu sehr und außerdem bliebe ein gewaltiges Problem:
Sie könnten im gegenwärtigen Bundestags unter keinen Umständen eine Kanzlermehrheit erringen.
Auch wenn die SPD gelegentlich sehr sehr dumme Dinge tut; sie kann nicht so verrückt sein einem zukünftigen CDU-Konkurrenten den gewaltigen Vorteil eines Amtsbonus zuzuschieben. Zumal auf den amtierenden deutschen Kanzler 2020 eine gewaltige Gelegenheit zukommt international zu glänzen und Sympathiepunkte abseits der schnöden Innenpolitik zu sammeln.

[….] Im zweiten Halbjahr 2020 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. Gleichzeitig bildet Deutschland bis Ende 2021 mit Portugal und Slowenien die sogenannte Trio-Präsidentschaft. Diese Länder formulieren gemeinsame Ziele und erarbeiten ein konkretes Programm, mit dem sich der Rat während der drei Präsidentschaften befassen wird. [….]

Merz oder AKK würden die Rolle nur zu gerne im Jahr 2020 ausfüllen und genau deswegen wird die SPD ihnen das ohne Neuwahlen nie als Geschenk präsentieren. Neuwahlen sind aber auch für die CDU/CSU ein enormes Risiko. Alle Umfragen sehen sie deutlich unter dem Ergebnis von 2017 und da war immerhin eine sehr beliebte Merkel Kanzlerkandidatin.
Alle vier genannten Möchtegern-Merkel-Nachfolger in der Union stehen demoskopisch ohnehin viel schlechter da als die ewige Kanzlerin; aber wie mies wäre erst ihr Image als „Mutti-Möderin“? Als Ehrgeizlinge, die ohne Not die international adorierte Kanzlerin wegmobben?

Aus all diesen Gründen wird die CDU keinesfalls die Groko beenden wollen, auch wenn unter der Oberfläche nur gemurrt wird, weil sich die SPD-Minister viel mehr durchsetzen als die debakulierenden C-Pfeifen.

Für die stramm rechten Egomanen Spahn und Merz gibt es nur eine Hoffnung: Die Linken in der SPD. Wenn die Sozis im Panikmodus die Groko aufkündigen wäre es das größte Geschenk für die Rechten in der CDU.
Es würde die ungeliebte Merkel wegfegen, kein CDUler müsste mit dem Königinmörder-Malus behaftet werden und bei Neuwahlen stünde die Union mit dem Vorteil da, daß sich die SPD als regierungsunfähig erwiesen hätte.
Das wäre das ideale Totschlagsargument bei folgenden Wahlkämpfen:
„Ihr Sozis hättet ja zeigen können, was Ihr könnt, aber Ihr seid ja feige abgehauen!“
Die Union könnte sich als rationale und verantwortungsbewusste Kraft inszenieren.
„Was würde denn passieren, wenn die SPD die Groko aufkündigt?“ wollte Volker Herres im letzten Presseclub wissen.
Da waren sich ausnahmsweise Melanie Amann vom SPIEGEL und ihre drei erzkonservativen Mitdiskutanten - Stefan Locke (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Eva Quadbeck (Rheinische Post) - Robin Alexander (WELT) – einig: Bei der CDU würden die Sektkorken knallen.


Die MerzSpahnSöders wären überglücklich auf diese Weise elegant und ohne eigenes Zutun Merkel loszuwerden, aber auch insbesondere die stetig schwächer werdende AKK wäre der SPD zu Dank verpflichtet, weil sie sich endlich profilieren könnte, ohne immer in Merkels Schatten zu stehen.

Viele in der CDUCSU erkennen den enormen strategischen Vorteil, den ein Aufkündigen des Groko-Vertrages durch die SPD hätte.
Das würde die SPD-Wahlchancen noch weiter minimieren und der Nach-Merkel-CDU den nötigen Aufschwung bringen.
Daher bildet sich gegenwärtig eine taktische Querfront aus dem rechten CDU-Flügel und dem linken SPD-Flügel. Erstere wollen aus der Groko, um selbst die Macht zu ergreifen, Letztere wollen raus, weil sie nicht weiter als bis zu ihrer Nasenspitze denken.
Die Groko zu Ende führen möchten hingegen einerseits Merkel, die als EU-Ratspräsidentin glänzen  und Kanzlerin bleiben will und die verbliebenen vernünftigen Sozis, die nicht an parteitaktische Machtspielchen denken, sondern ganz konkret die Lebensbedingungen der Ärmsten in der Gesellschaft verbessern.

Mietreisbremse, Mindestlohn, Mindeststandards für Paketboten und Grundrente wären natürlich sofort obsolet, wenn die SPD die Groko verließe und eine Minderheits-CDU-Regierung mit Leihstimmen der FDP und AfD über die Runden kommen müsste.
Insbesondere wären diese sozialen Verbesserungen aber futsch, wenn Spahn oder Merz Bundeskanzler würden.
Wer also die Axt an die Sozialleistungen anlegen will, strebt raus aus der Groko und überlässt Millionen Geringverdiener dem Merzschen Blackrock-Markt.


Da die Rechten das genau richtig verstehen, fangen sie neuerdings an sich vehement gegen SPD-Projekte in der Groko zu sperren, um das künftige SPD-Führungsduo zu einem Koalitionsbruch zu provozieren.
Mit Lust torpedieren sie die Bemühungen Menschen in Altersarmut zu helfen.
Und die Groko-Hasser in der SPD spielen ihr Spiel mit – auf dem Rücken der Alten und den Armen. Wer aus der Groko will, spielt den Blackrock-Ideologen in die Hand: Weniger Geld für Bedürftige, dafür Steuergeschenke füpr superreiche Konzerne.

[….]  Bei den Verhandlungen mit der SPD über eine Grundrente pochen führende Unionspolitiker auf eine strenge Bedürftigkeitsprüfung – und wollen im Gegenzug Entlastungen für Firmen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellt Bedingungen, damit es zu einer Einigung kommen kann. Er wies Berichte über einen ersten Kompromiss zurück. „Geeinigt ist nichts.“
[….]  Zuvor hatten mehrere junge CDU-Abgeordnete und der Wirtschaftsflügel der Union CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer aufgefordert, deutlich zu machen, „dass mit der CDU ein Abweichen vom Koalitionsvertrag nicht zu machen ist“, sagte der junge Hamburger CDU-Politiker Christoph Ploß unserer Redaktion. [….] 

Sonntag, 3. November 2019

Genugtuung


Genau wie überall sonst in den Religionen, haben Frauen eine untergeordnete, dienende Rolle.
Wie im Judentum und im Islam, gehören auch die Christinnen zu den Milliarden Frauen, die sich offenbar auch im 21. Jahrhundert noch gern und freiwillig mit einer zweitklassigen Funktion abfinden.
Rational lässt sich nicht erklären, wieso sich Frauen wie Andrea Nahles oder Annegret Kramp-Karrenbauer so extrem für die männliche Papst-Kirche engagieren, in der Personen ohne Penis grundsätzlich von allen Leitungsfunktionen ausgeschlossen sind und seit 2.000 Jahren hartnäckig die Männerherrschaft verteidigt wird.

Männerherrschaft hat allerdings auch tatsächlich Vorteile für Frauen – wenn sie kriminell und sadistisch veranlagt sind, wie offenbar sehr viele Nonnen.
Wenn Priester und Mönche kleine Jungs und Pubertierende vergewaltigen, ist das wegen der mitschwingenden Homosexualität und der noch höheren Stellung der männlichen Geistlichen ein größerer Skandal. Der Tabubruch und die Fallhöhe sind enorm.

Aus Perspektive des Patriachats ist es ohnehin Aufgabe der Frauen sich um Kinder zu kümmern und das bitte schön zu Hause; nicht im Zentrum des Interesses. Abseits der wirklich wichtigen Dinge.

So segelten Myriaden Nonnen weltweit unter dem Radar der Öffentlichkeit und konnten die ihnen anvertrauten Kinder nach Herzenslust quälen, schlagen, missbrauchen und ausnutzen.
Nicht wenige Kinder trieben sie in den Selbstmord und brachten sie gleich selbst um. Immer streng den Regeln ihrer Bibel folgend, die ausdrücklich verlangt die kleinen Sünder brutal zu schlagen.

[…..] (3,11) Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, widersetz dich nicht, wenn er dich zurechtweist.
(3,12) Wen der Herr liebt, den züchtigt er, wie ein Vater seinen Sohn, den er gern hat.
2.Die erste Salomonische Spruchsammlung:  (10,1-22,16)
 (12,1) Wer Zucht liebt, liebt Erkenntnis, wer Zurückweisung hasst, ist dumm.
 (13,18) Armut und Schande erntet ein Verächter der Zucht, doch wer Tadel beherzigt, wird geehrt.
 (13,24) Wer die Rute spart, hasst seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht.
 (15,5) Der Tor verschmäht die Zucht des Vaters, wer auf Zurechterweisung achtet, ist klug.
 (17,25) Ein törichter Sohn bereitet seinem Vater Verdruss und Kummer seiner Mutter, die ihn geboren hat.
 (19,18) Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung ist, doch lass dich nicht hinreißen, ihn zu töten.
 (19,29) Für die Zuchtlosen stehen Ruten bereit und Schläge für den Rücken der Toren.
 (20,30) Blutige Striemen läutern den Bösen und Schläge die Kammern des Leibes.
3.Die Worte von Weisen/Mahnungen:  (22,17-24,33/23,12-35)
[…..] (23,13) Erspar dem Knaben die Züchtigung nicht; wenn du ihn schlägst mit dem Stock, wird er nicht sterben.
 (23,14) Du schlägst ihn mit dem Stock, bewahrst aber sein Leben vor der Unterwelt.
4.Die zweite Salomonische Spruchsammlung: (25,1-29,27)
[…..] (29,15) Rute und Rüge verliehen Weisheit, ein zügelloser Knabe macht seiner Mutter Schande.
 (29,17) Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Verdruss ersparen und deinem Herzen Freude machen.
DAS BUCH JESUS SIRACH:
[…..] (7,23) Hast du Söhne, nimm sie in Zucht.
 (7,24) Hast du Töchter, zeige dich ihnen nicht allzu freundlich.
2.Missratene Kinder und Unbelehrbare Toren: (22,3-18)
[…..] (22,3) Schande für den Vater ist ein missratener Sohn, eine missratene Tochter ist ihm zur Schmach geboren.
 (22,5) Die trotzige Tochter bereitet dem Vater und dem Gatten Schande, von beiden wird sie verachtet.
 (22,6) Wie Musik zur Trauer ist eine Rede zur falschen Zeit, Schläge und Zucht aber zeugen stets von Weisheit. […..]

Bis heute werden die Hunderttausenden Kinder, die in Deutschland bis in die 1980er Jahre in christlichen Heimen grauenvoll gequält, versklavt und ihren Familien entrissen wurden, einfach verdrängt.
Die Kindersexskandale der katholischen Priester überlagern alles. Auch die EKD macht sich einen schlanken Fuß und tut so als ob nichts gewesen wäre.

Dabei ist die Quantität der von weiblichen Christen gefolterten Kinder natürlich größer.
Unglaublich, aber wahr; auch im Jahr 2019, über ein halbes Jahrhundert nach dem Ulrike Meinhof im großen Stil veröffentlichte was in christlichen Kinderheimen vor sich ging und eigenhändig viele dieser malträtierten Jugendlichen befreite, schämen sich kirchliche Stellen nicht diesen massenhaften Missbrauch zu vertuschen und stattdessen über die angebliche vollkommen neue Erkenntnis zu berichten, daß Nonnen selbst Opfer wurden.

[….] Die Missbrauchsfälle von Ordensschwestern, die seit einigen Monaten in den Medien auftauchen, treffen die Kirche wieder einmal ins Herz. Auf Seiten der Täter wie auf Seiten der Opfer geht es dabei um geweihte Personen, die ein Keuschheitsgelübde abgelegt haben.
[….] "Wir haben aufgehört, diejenigen, die eintreten wollen, nach einem Zeugnis vom Priester zu fragen, weil dann oft herauskam oder gehört wurde, dass die Priester zudringlich geworden sind. 'Ja, ich schreib was, aber dafür…'". [….]

Was die Nonnen selbst taten, wird nach wie vor nicht von kirchlichen Stellen aufgeklärt, sondern nur von Selbsthilfegruppen und Journalisten.

[…..] Pädophile Nonnen – britische Opfer berichten über Vergewaltigungen & Missbrauch.
Die katholische Kirche kommt nicht zur Ruhe. In den USA melden sich nun Netzwerke von Opfern der katholischen Kirche zu Wort. Ihr Vorwurf: Sie seien als Kinder von katholischen Nonnen mißbraucht worden. Die Täterinnen sind damit jahrzehntelang unbehelligt geblieben. Die ganze Sache stehe den Skandalen der pädophilen Priester in nichts nach. Allein in der letzten Woche haben sich Dutzende Menschen bei „SNAP“, dem Survivor-Netzwerk für Mißbrauchsopfer pädophiler Priester gemeldet um von den Misshandlungen in ihren Kinder- und Jugendlichenjahren zu berichten. Die Opfer haben berichtet, wie sie von den Ordensfrauen, die sie betreut haben, sexuell ausgebeutet wurden. Die Fälle gehen bis auf eine Zeit vor 50 Jahren zurück. Unter den Opfern sind Frauen im Alter von 60 und 70 Jahren, die zum allerersten Mal darüber sprechen, was ihnen widerfahren ist. 
Es ist der nächste Großskandal, der die katholische Kirche heimsucht. Ein großes, dunkles Geheimnis, sagt Mary Dispenza, eine ehemalige Nonne, die heutige Direktorin des „Survivors Network of Priests“ (SNAP) in einem Beitrag bei der New York Post. Cait Finnegan ist eine der Betroffenen. „Gott ist Liebe“, sagte Schwester Mary Juanita Barto gegenüber Finnegan, als sie sie Ende der 1960er Jahre wiederholt in Klassenzimmern der Mater Christi High School in Queens vergewaltigte. Die Misshandlungen begannen, als Finnegan 15 Jahre alt war und setzten sich während ihrer gesamten Schulzeit fort: In Schulbussen zu Sportveranstaltungen außerhalb der Stadt, bei religiösen Exerzitien im US-Bundesstaat New York, in Finnegans Elternhaus in Woodside und in einem Long Island-Kloster. „Sie war 24 Stunden am Tag von mir besessen“, sagte Finnegan, jetzt 67, gegenüber der New York Post. „Die Frau hat mich besessen.“ […..]

[…..] Die Schweiz erschüttert ein Skandal um missbrauchte und misshandelte Kinder in der Obhut eines katholischen Ordens. Unabhängige Experten legten das ganze furchtbare Ausmaß offen.
[…..] Kommissionspräsidenten haben allgemein den Ruf, Fachidioten zu sein, die gefühlsarm bis gefühlskalt ihrer Arbeit nachgehen. Nicht so Magnus Küng. Der Schweizer erlaubte es sich kürzlich, öffentlich Emotionen zu zeigen. Der Verkündung der Ergebnisse einer zweijährigen Studie stellte er "etwas ganz Persönliches" voran. Er bekannte: "Ich habe beim Lesen manchmal richtig Herzklopfen bekommen und mir eine Träne aus den Augen gewischt. Ich war oft wütend auf die Menschen, welche solches tun konnten und auf die damalige Gesellschaft, auf die Behörden und auf die Kirche, welche alle einfach weggeschaut haben."
[…..]  Sie berichteten in bewegenden Interviews über sexuellen Missbrauch, Dunkelzellen ohne Bett, prügelnde Nonnen, Schwerstarbeit und sogar Selbstmorde aus Verzweiflung. […..] Das dunkelste Kapitel der Erziehungsanstalt Rathausen dauerte bis Mitte der fünfziger Jahre. Rund 3500 verwaiste, unehelich gezeugte oder in Armut geborene Jungen und Mädchen verbrachten in dem Heim von 1883 bis 1989 ihre Kindheit teils oder vollständig. Wer es verließ, schwieg. Geführt wurde die Anstalt von einem katholischen Priester, der sich auf "göttliches Recht" berief. Die Klosterschwestern übernahmen die Erziehung der Kinder. Eine Weisung der Ordensführung von 1926 lautete so: "Körperliche Strafen sollen stets mit großer Vorsicht gegeben werden. Das Schlagen auf den Kopf, auf den Mund oder auf den Rücken, Reißen an den Ohren und Haaren ist für Ordensschwestern unwürdig." Eine unbekannte Zahl von Nonnen ignorierte die Vorgabe. Sie schikanierten stattdessen ihre Schützlinge in grausamer Weise. […..]  


[…..] Wer in den ersten 20 Jahren nach Kriegsende allzu aufsässig war, landete schnell im Heim. Und erlebte dort, vor allem in den kirchlichen, die wahre Hölle: Prügel, Folter und Demütigungen waren an der Tagesordnung. Die Opfer leiden noch heute darunter, sagt der Journalist Peter Wensierski.
[…..] „Uneheliche Kinder galten, gerade bei den katholischen Nonnen, als Kinder der Sünde und wurden auch so behandelt. Das hatte System und hatte auch mit dem Menschenbild zu tun, das die katholische Kirche damals sehr stark noch verbreitet hatte auch großen Einfluss in der Gesellschaft hatte. Diesen ‚Kindern der Sünde‘ wurde vor allem geholfen, indem sie arbeiten sollten. […..] Die Opfer dieser rigiden Erziehungsmaßnahmen sind erniedrigt und gedemütigt worden, so Wensierski, sie sind „seelisch und körperlich krank geworden, haben Angst, schämen sich, auch vor ihren Kindern und Partnern.“ […..]  

[…..] Mit Heidi F., einer ehemaligen Heiminsassin, begebe ich mich in die jüngere Vergangenheit und zugleich in ein Paralleluniversum, abgeschottet von der Außenwelt. Die Galaxie heißt "christliches Fürsorgewesen" und ist ein angestammter Wirtschaftszweig der katholischen Kirche. […..] Heute bin ich ganz erstaunt, dass das ehemalige Mädchenheim der Benediktinerinnen von 1947 bis 2008 bestand. […..]  Für Heidi geht es um acht Jahre ihres Lebens, in Summe geht es um tausende Jahre ungezählter menschlicher Leben. Um jegliche Form der Gewalt, der Ausbeutung, der Vernachlässigung und der Demütigung. Gemäß UN-Definition geht es schlicht um Folter. […..].
Die Jauchegrube musste von den Mädchen mit einer langstieligen Kelle ausgeschöpft und ihr Inhalt mit Schubkarren auf die Felder verteilt werden. Im Gegenzug wurden trockene Kuhfladen von den Wiesen gekratzt und als Brennstoff verwendet. Obwohl es eine Waschmaschine gab, mussten die Mädchen die Weißwäsche mit bloßen Händen rubbeln, waschen, spülen, wringen und aufhängen, bis die Haut aufquoll und platzte.
Aus zerschlissenen Bettlaken wurden Monatsbinden hergestellt, indem die Mädchen Stoffbahnen in mehreren Schichten übereinandernähten. Auch diese Binden mussten sie händisch waschen und für alle sichtbar zum Bleichen an die Leine hängen. Das Blutwasser wurde als Gartendünger genützt, "denn da blühen die Blumen besonders schön". Nichts durfte verkommen. Bis auf die Kinder.
[…..]  Zur Masturbations-Prophylaxe wurden die Finger der Verdächtigen mit Tinte markiert und morgens die Geschlechtsteile nach Farbspuren untersucht. Dabei gehörten vaginale "Kontrollbohrungen" mit der Hand oder dem Stiel der Sanitärsaugpumpe zur Routine. […..]  Baden durften die Mädchen nur alle vierzehn Tage (trotz körperlicher Schwerarbeit), in wadenhohem, lauwarmem Wasser, sieben Kinder pro Wanne[…..] "Du kannst dir nicht vorstellen, wie wir gestunken haben", sagt Heidi. "Alles hat gestunken. Nach Schweiß, Dreck, Kotze, Urin, Kot. Vor allem wir selber stanken. Wir hatten alles: Zahnfäule, Mundfäule, Krätze, Pilze, Würmer, Läuse. Das Jucken am ganzen Körper, vor allem im Genitalbereich, war unerträglich. Doch sobald wir uns kratzten, setzte es Schläge, weil wir uns nicht berühren durften. Nicht einmal zum Waschen. […..]

[…..] Hölle auf Erden: Das Kinderheim im irischen Tuam   
[…..] Es ist ein besonders finsteres Kapitel der irischen Geschichte. In einem Heim für ledige Mütter starben fast 800 Kinder. […..] Für hunderte alleinstehende Mütter und ihre Kinder war Tuam die Hölle auf Erden. Von 1925 bis 1961 wurden sie in einem katholischen Heim für „gefallene Mädchen“ von den dort lebenden Nonnen gedemütigt und als Arbeitskräfte ausgebeutet. Ihre verstorbenen Kinder wurden statt auf dem kirchlichen Friedhof wie Abfall in Klärgruben, Abwasserkanälen und unterirdischen Kammern entsorgt.
Die irische Polizei hat jetzt in einem Untersuchungsbericht offiziell den Fund von „großen Mengen“ Knochen von Föten und Skeletten von Kindern im Alter bis zu drei Jahren in Tuam bestätigt. Es handelt sich um die sterblichen Überreste von fast 800 Kleinkindern, die Experten in den vergangenen Jahren in 17 unterirdischen Kammern entdeckt haben. […..]

In Deutschland gibt es bis heute keine Staatsanwaltschaften oder Regierungskommissionen, die diese hunderttausendfachen Verbrechen aufklären. Die frommen Christen in der Regierung wollen das nicht.
Noch unverständlicher ist, wieso bis heute so viele Eltern ihre Kinder bevorzugt in katholische Kitas und Schulen schicken.
Oder wieso nach wie vor 23 Millionen Menschen zahlende Mitglieder der RKK in Deutschland sind.

Etwas Freude bereitete mir allerdings die grandiose britische Fernsehserie PEAKY BLINDERS, die eine Gangster-Familie im Birmingham der 1920er Jahre zum Gegenstand hat.

In der zweiten Folge der fünften Staffel erfahren die beiden Familienbosse Tommy Shelby und seine Tante Polly, daß in einem von ihnen finanzierten Kinderheim Kinder grausam gequält werden. Ein Mädchen, das als „Bastard“ geboren wurde, weil ein Elternteil schwarz ist, wird zu den Nonnen geschafft und dort so misshandelt, daß es Selbstmord begeht.
Als „Zigeuner“ haben sie weniger Angst vor den christlichen Nonnen.
Der Rest der Gesellschaft drückt auch 90 Jahre später lieber die Augen zu!