Sonntag, 16. Oktober 2016

Nuklear-politisches Endlager.

Atomkraft ist volkswirtschaftlich gesehen nicht so doll.

Erst mußte der Steuerzahler 200 Milliarden Euro springen lassen, um die Atomtechnik zu entwickeln. Als es endlich technisch so ausgereift war, daß man AKWs wirtschaftlich nutzen konnte, war es das private Atomoligopol, das pro Tag und pro Kraftwerk eine Million Euro Gewinn einsteckte. Und zum Atomausstieg machen sich die Betreiber wieder einen schlanken Fuß und drücken dem Steuerzahler mindestens 50 Milliarden Euro Entsorgungskosten aufs Auge.
Dabei sind noch nicht mal die zweistelligen Milliardensummen eingerechnet, die vom Steuerzahler für den Unterhalt der maroden Endlager Asse un Co aufgewendet werden müssen, weil damals eine gewisse extrem unfähige Ministerin namens Angela Merkel einen entsprechenden Deal zu Ungunsten der Bürger und zu Gunsten der Atomkonzerne absegnete.

Atomkraft ist auch sonst nicht so doll. Um die Kraftwerke herum bekommen die Kinder Leukämie, die Dinger bilden eine ständige Einladung an den IS sie hochzujagen und gelegentlich schmort so ein Teil auch ohne Terroreinwirkung durch – Fukushima, Tschernobyl – und schon ist ein halbes Land verseucht.

Atomkraft ist zudem amoralisch, weil dabei supertoxischer Abfall entsteht, mit dem sich die nächsten 1000 Generationen der Menschheit noch rumärgern müssen, wenn der Name „Merkel“ längst vergessen ist.
Plutonium ist der Giftigste, das es überhaupt gibt.

„In Anlehnung an Anforderungen des AkEnd (2002) sowie der Sicherheitskriterien (Baltes et al. 2002) wurde von einem notwendigen Isolationszeitraum, d. h. der Zeitraum, für den die Schadstoffe im einschlusswirksamen Gebirgsbereich des Endlagers zurückgehalten werden müssen, in der Größenordnung von 1 Million Jahre ausgegangen.“
(Synthesebericht des Bundesamtes für Strahlenschutz, Salzgitter, 4. November 2005)

Hochradioaktiv verseuchtes Material ist so extrem krebserregend und erbgutverändernd, daß es auf der ganzen Welt noch keine Möglichkeit zur Endlagerung gibt.

In Deutschland sind wir bisher auf ganzer Linie gescheitert.

Der Salzstock bei Gorleben im Landkreis Lüchow-Dannenberg im äußersten Nordosten von Niedersachsen kann das Wasser nicht halten und ist tektonisch unsicher.

Der Schacht Konrad in Salzgitter, einige Kilometer entfernt von Braunschweig im südöstlichen Niedersachsen ist nicht in Betrieb.

Morsleben, auch ein Salzstock im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt ist völlig marode und einsturzgefährdet, überstand also noch nicht mal 30 Jahre, geschweige denn eine Million Jahre.

Das Steinsalzbergwerk Asse II liegt bei Wolfenbüttel, ebenfalls in Niedersachsen.
Der ständige Wassereinbruch führte dazu, daß eine mit Cäsium-137 versuchte hochkonzentrierte Salzlauge in dem Schacht rumschwimmt.
Der Bund wird wohl auch zehn Milliarden Euro sitzenbleiben, um die Asse zu sanieren.

Nun gibt es neben nuklear-toxischen Transuranen, die man für mehrere Tausend Menschengenerationen wegsperren und isolieren muß, auch toxisches Humanmaterial, welches keiner sozialen oder politischen Nutzung mehr zugeführt werden kann.

Die Halbwertszeit dieser Seuchen-Humanoiden ist zwar auf wenige Jahrzehnte begrenzt, aber da wir evolutionäre Humanisten sind, wollen wir die menschliche Pest, die sich um die Erregercluster Wilders, Pegida, Trump oder Le Pen bildet, nicht in die Asse II kippen.
Ich will niemand umbringen und niemand körperlichen Schaden zufügen.
Aber irgendeine Form der Quarantäne braucht es schon, um die grölende Meute vor brennenden sächsischen Asylunterkünften oder Höcke-Reden in Thüringen einzudämmen.

Claudia Roth hatte es am 03.10.2016 in Dresden mal wieder gezeigt, als sie auf am Straßenrand „Hau ab! Hau ab!“-grölende Pegidisten zuging, um sie nach ihrer Meinung zu fragen.


Man kann mit dem Pack nicht reden. Diese debilen Hassfanatiker sind kaum fähig sich zu artikulieren und durch die Indoktrinierung ihrer rechtsextremen Verschwörungsmedien endgültig in eine irreale Hass-Welt abgedriftet.

"Du Stück Scheiße, du gehörst vergast"
Sie wird mit Hassmails bombardiert, beleidigt, bedroht. In Dresden versuchte sie, mit Pöblern zu reden – vergebens. Die Grüne Claudia Roth erlebt einen neuen deutschen Kulturkampf.
[….] Absender: "Anonymous". Empfänger: "Roth Claudia". Betreff: "Du fette Warze verrecke". Claudia Roth liest laut vor: "Nach dem Auftritt in Dresden hättest du arrogantes Stück Scheiße einen Knüppel zwischen die Zähne bekommen sollen, der dir alle Zähne hätte ausschlagen müssen!"
[….] "Ihr grünen Drecksviecher, Kinderficker und Drogenjunkies müßtet gejagd und aufgeknüpft werden und zur Abschreckung sollen eure Kadaver hängenbleiben bis euch die verfaulten Fetzen abfallen." [….] "Die" – das sind Menschen, die Claudia Roth nicht kennt. Sie sitzen irgendwo in Deutschland und fluten, meist aus dem Schutz der Anonymität heraus, ihr Postfach sowie ihre Facebook-Seite mit Hass- und Drohbotschaften. Als "ungelernte hässliche Fotze" und "widerliche Made" wird die Grünen-Politikerin bezeichnet. "Du gehörst vergast", schreibt einer. Ein anderer: "Rothfront verrecke! Wir jagen dich, wir kriegen dich, WIR BRINGEN DICH ZUR STRECKE". [….]

Die Presse lebt inzwischen nicht nur in der Türkei und in Russland gefährlich.
So wie Journalisten bei Pegida-Aufmärschen bedrängt werden, so können auch CNN-Reporter nicht mehr ohne Bodyguards zu „Trump-Rallies“ gehen, weil die aufgehetzten GOPer (GOP = „Grab Our Pussys“) sie physisch angreifen.
Wenig verwunderlich, denn Trump hetzt die Meute kontinuierlich auf.


Trump has attacked the media since the primaries and went so far as to create a blacklist of media outlets that were not allowed press credentials to attend his rallies. The list included BuzzFeed, Politico, the Huffington Post, and the Washington Post.
During a campaign rally in West Palm Beach, Florida on Thursday, the GOP nominee took his attacks to the next level. He said the media “will attack you, they will slander you, they will seek to destroy your career and your family.” [….]

Keiner weiß wie die US-Wahl am 08.11. ausgeht, aber selbst im besten Fall, sollte also Hillary Clinton in a landslide gewinnen, bleiben einige Zig Millionen wahnsinnige Hassfanatiker übrig, die schon jetzt fest davon überzeugt sind, daß Clinton nur durch Wahlbetrug gewinnen kann, daß ihnen dann nur noch das 2nd amendment bleibt – sprich bewaffneter Aufstand gegen Clinton.

Trump is blaming a 'rigged election' and his supporters pivot to discussion of 'violent rebellion'
[….] Trump is now actively working to delegitimize this election entirely because he is heading toward a crushing defeat of his own doing. As if that weren’t deplorable enough, he’s turning up the dangerous rhetoric at his rallies. While Trump’s audiences appear to be getting smaller every day​, some of his most ardent followers are taking his cue and pivoting into extremely dangerous rhetoric themselves. Read some of the examples in this jaw-dropping article from The Boston Globe:
    “If she’s in office, I hope we can start a coup. She should be in prison or shot. That’s how I feel about it,” Dan Bowman, a 50-year-old contractor, said of Hillary Clinton, the Democratic nominee. “We’re going to have a revolution and take them out of office if that’s what it takes. There’s going to be a lot of bloodshed. But that’s what it’s going to take. . . . I would do whatever I can for my country. [….]
What is going to happen to Trump die-hards after November 8?
Short answer: nothing good. 
Now, I’m not talking about what his supporters will do to the GOP if their hero flames out—which seems increasingly likely. I leave it to party leaders to angst over that looming horror show.
Rather, I’m thinking of the sad state in which Trump will leave his followers. [….] These folks, at least the ones frequently reported on—the angry, white, blue-collar workers who are outraged or terrified that America has become some topsy-turvy multi-cultural nightmare where a hard-working man cannot make a decent living anymore—will emerge from this circus worse off than before.
They will likely be angrier—and more certain—that they are being dismissed, if not outright screwed, by a self-serving establishment. Some will be all the more convinced that their economic woes can be blamed on cheap immigrant labor and reassured about their general feelings of insecurity about Muslims.
This is what Trump has done over the last year: He’s whipped up the darkest, angriest demons in the electorate. He has not simply given people permission to indulge any racist, sexist, xenophobic, or religiously intolerant tendencies they may harbor. He has insisted—loudly—that such bigotry is only common sense and mocked anyone who refuses to see the danger presented by “the other” as a blind idiot. Those not sharing Trump’s grim vision are, by definition, suckers being taken for a ride. [….]

Trump, vielfacher Bankrotteur, lügt kontinuierlich, zahlt keine Steuern, ist ein Perverser und wird mit Anklagen überzogen.
Seine Anhänger stört es aber gar nicht.

Der einzige wahre Satz, den Trump je von sich gab, war der, daß er auf offener Straße in Manhattan jemand in den Kopf schießen könnte und seine Millionen Anhänger würden ihn trotzdem lieben und unterstützen.


In Sachsen ist es ähnlich. Sie leben auch in dieser fact-free bubble.
Petry ist eine Bankrotteurin, wegen Wahlbetrug angeklagt, Ehebrecherin und größte Lügnerin unter Deutschlands Politikern ist die Ikone der AfD. Pegidioten-Chef Lutz Bachmann ist moralisch durch und durch verkommen, war Justizflüchtling und saß Jahrelang im Knast.

Aber die Menschenmassen, die ihnen hinterherlaufen stört das nicht im Geringsten. Sie schicken stattdessen Claudia Roth Todesdrohungen.

Ich glaube nicht, daß Trump-Supporter und Pegidioten resozialisierbar sind.
Bei ihnen muß auch ohne vorherige Gefängnisstrafe irgendeine Form der Sicherungsverwahrung angewendet werden, weil sie toxisch sind, zu Übergriffen und Gewalt führen, weil sie immer mehr normale Menschen geistig vergiften.

Dieses Pack ist immun gegen Fakten, widersetzt sich hartnäckig jeder Aufklärung, verweigert erbittert jede Form des menschlichen Anstandes.
Sie weiterhin als Teil des electorate zu behalten, stellt eine Gefahr für Volk und Staat dar.

Für sie müssen spezielle entmoralisierte Zonen geschaffen werden, in denen sie hermetisch vom Volk abgeschlossen bis zu ihrem natürlich Ableben unter sich bleiben können.

Samstag, 15. Oktober 2016

Zurückrudern



So viel war uns ja klar, nachdem wir uns Monatelang vor Trump fürchteten, läuft es seit ungefähr zwei Wochen wirklich schlecht für ihn.
Hillary Clinton muß sogar schon befürchten, daß Trump sich in eine derartig miese Lage bringt, daß er doch noch vorm 08.11. hinwirft.
Da sie gegen jeden anderen republikanischen Kandidaten schlechtere Chancen hätte, muß sie darauf achten ihn nicht bei der dritten Debatte völlig auszuknocken.
Möglicherweise schaltet er sich aber auch ohne ihr Zutun aus.

Nach seinem exzessiven Koks-artigem Geschnüffel bei beiden Debatten…..



…unterstellt der arme Irre nun Hillary Clinton Drogenkonsum.

Sexuelle Übergriffe, Jahre ohne Steuerzahlungen - die Vorwürfe gegen Donald Trump werden immer heftiger. Der US-Präsidentschaftskandidat schlittert von einem Skandal in den nächsten, in den Umfragen verliert er, Spender wenden sich ab. Es wird eng für Trump.
Doch der Republikaner reagiert in üblicher Manier: Statt Reue und Einsicht zu zeigen, irgendwelche Anzeichen präsidialer Seriosität, geht er zum Gegenangriff über. Immer und immer wieder schlägt er um sich - und trifft dabei natürlich unter die Gürtellinie.
Jüngstes Beispiel: Eine weitere Attacke gegen Hillary Clinton. Seine demokratische Kontrahentin hatte ihn in den beiden bisherigen TV-Debatten den Umfragen zufolge klar besiegt. Trump neuestes Manöver: Er deutet an, Clinton habe bei dem zweiten Duell am 9. Oktober unter Drogeneinfluss gestanden.
"Ich weiß nicht, was mit ihr vorgeht", sagte Trump bei einem Auftritt in Portsmouth im US-Bundesstaat New Hampshire. Am Anfang der Debatte sei Clinton total "aufgedreht" gewesen, dann sei ihr die Puste völlig ausgegangen. "Warum machen wir nicht einen Drogentest?", fragte der republikanische Präsidentschaftskandidat. [….]

Blöd für überzeugte Republikaner.

Vor dieser Wahl wird der in Amerika als Guru verehrte Professor Lichtman, der seit 1984 jede Präsidentschaftswahl korrekt vorher gesagt hatte, besonders häufig interviewt.

Immerhin behauptet er, Trump würde gewinnen.



Allan Jay Lichtman (*1947), politischer Historiker an der American University in Washington, D.C. macht sich mit seiner Prognose nicht nur Freunde.

Gestern gab Lichtman ein Interview auf CNN, bei dem er sich allerdings gekonnt rausredete.
Sein Model betrachte den klassischen Konflikt zwischen zwei großen Parteien.
Wie würde eine vorangegangene Präsidentschaft beurteilt und wie wahrscheinlich straften die Wähler einen Kandidaten derselben Partei ab.

Nachdem acht Jahre ein Demokrat im Weißen Haus sitzt, der in dieser Zeit erst die Repräsentantenhaus-Mehrheit und dann auch die Senatsmehrheit verlor und zudem das Volk noch nie so unzufrieden mit Washington war wie jetzt, wäre es in der Tat zu erwarten, daß der Kandidat der anderen Partei als Präsident gewählt wird.

Wer könnte das nicht nachvollziehen?
Lichtman betont inzwischen aber, die Unzufriedenheit der Wähler mit Washington bezöge sich weniger konkret auf die demokratische Partei, denn auf die Medien, die Lobbyisten und den Gridlock im Parlament, der offensichtlich aber hauptsächlich durch die Republikaner verursacht wird.
Obama hingegen ist derzeit sogar ziemlich beliebt.
Hinzu käme, daß Trump alles andere als ein typischer Kandidat oder gar ein typischer Republikaner wäre, der zudem extrem viel mehr als Hillary Clinton lüge.

With respect to my prediction, my "Keys" system is based on 13 true/false questions where an answer of "true" favors re-election of the White House party - the Democrats. They have exactly six "false" keys against them, just enough to predict their defeat.
However, I also noted that Donald Trump is such a dangerously precedent-breaking candidate that he could upset the verdict of history and snatch defeat from the jaws of victory.
The two candidates have been repeatedly fact-checked by independent sources, and his lies vastly outnumber hers. [….]

Wollen wir hoffen, daß die 32-jährige Serie Prof Lichtmans reißt und er diesmal mit seiner Trump-Prognose falsch liegt.

Freitag, 14. Oktober 2016

Menschenmassen


Es könnte alles so schön sein auf der Erde, wenn wir verdammten Homo Sapiens nicht so schrecklich viele wären.

Siebeneinhalb Milliarden Individuen sind einfach zu viel, wenn man so einen gewaltigen Ressourcen-Verschleiß aufzuweisen hat.

Wir roden die letzten Wälder, treiben den Meeresspiegel hoch, lassen die Gletscher schmelzen, verseuchen die Böden, trocknen Seen aus, verdrängen so effektiv andere Tierarten, daß täglich mehrere aussterben.
Wir erodieren, planieren und asphaltieren Gebirge, buddeln Kohle aus, pumpen Gas und Öl aus der Tiefe, generieren Ozonloch und CO2-Hüllen.

Homo Sapiens lebt auf Kosten der anderen Spezies.
Homo Sapiens vermehrt sich inzwischen nahezu ungehindert.

Pro Jahr werden es 83.686.000 Menschen mehr, das sind 229.277 Menschen pro Tag; 159 Menschen pro Minute und 2,7 Menschen pro Sekunde.

Ein paar von denen kann man aushalten, aber ein Zehntel würde locker ausreichen. 750 - 800 Millionen betrug die Gesamtweltbevölkerung Ende des 18. Jahrhunderts. Die Eine Milliarde-Menschen-Marke wurde 1804 geknackt. Reicht das nicht?

Schon damals konnten wir Ebenbilder Gottes bekanntlich Kriege, Genozide und Ausbeutung ganzer Kontinente vollbringen, weil es genug Soldatennachschub gab, weil die Frauen im Durchschnitt so viele Söhne hatten, daß sie es hinnahmen, daß ab und zu einer davon „auf dem Feld der Ehre“ zerhackt oder zerfetzt wurde.

Der enorme Bevölkerungsdruck, die Verzehnfachung der Menschen in 200 Jahren führte aber zu noch viel mehr Konflikten, Kampf um Ressourcen, Massenmigrationen, Fluchtwellen.

In den Teilen der Welt, die ein sehr geringes Bevölkerungswachstum ausweisen, oder gar wie Deutschland, Japan, Südkorea und die baltischen Länder (Fertilitätsrate bis 1,3) schrumpfen, ist die Kriegsmüdigkeit hingegen recht ausgeprägt.
Verständlich, denn wenn man/frau bloß ein Kind hat, geht es ihm einerseits ökonomisch besser, so daß es weniger wahrscheinlich auf die Idee kommt Soldat zu werden und andererseits sind die Eltern auch protektiver, lassen ihre Kindern weniger gern in den Krieg ziehen.

Länder mit den höchsten Fertilitätsraten – Gaza 4,9 Jemen 5,0 Ruanda 5,3 Kongo 5,8 Uganda 6,1 Somalia 6,3 Ost-Timor 6,3 Afghanistan 6,4 – sind offenbar auch besonders unfriedlich, weil die enorme Kinderzahl die Ressourcen erschöpft, Konkurrenz entsteht und Eltern auch eher mal den Tod eines ihrer Blagen verkraften.

Wir brauchen also weniger Menschen und daher weniger Nachwuchs.
Es ist wohl auch kein Zufall, daß die Länder mit der höchsten Bevölkerungsdichte auch die mit den geringsten Geburtenraten sind.

Abgesehen von den Stadtstaaten sind dies Südkorea mit 493 Einwohnern pro km², Holland 408 Einwohnern pro km², Belgien 371 Einwohnern pro km², Japan 336 Einwohnern pro km² und Deutschland mit 227 Einwohnern pro km².

Am unteren Ende der Skala liegen Estland mit 28 Einwohnern pro km², Schweden mit 22 Einwohnern pro km², Finnland und Norwegen mit 16 Einwohnern pro km², Kanada 4 Einwohnern pro km², Island und Australien mit 3 Einwohnern pro km².

Abgesehen von der Bevölkerungsdichte ist die schiere Masse Mensch offenbar weder gut für die Umwelt noch für die individuelle Zufriedenheit.
Nicht China und Indien (je gut 1,3 Mrd Menschen), USA (325 Mio), Indonesien (260 Mio), Brasilien (210 Mio), Pakistan (190 Mio) oder Nigeria (185 Mio) stellen glückliche Nationen dar, sondern der World-Happiness Report listet regelmäßig ganz kleine Länder als die glücklichsten Völker auf.

Schaut man sich die Top Ten der glücklichsten Länder der Erde an, so hat man den Eindruck, dass das Glück vor allem in Europa beheimatet ist. Mit Dänemark auf Platz 1, das mit der Schweiz auf Platz 2 die Positionen tauscht, Island, Norwegen und Finnland landeten auf den vorderen fünf Plätzen ausschließlich europäische Nationen.
Auch die Niederlande (Platz 7) und Schweden (Platz 10) schafften es unter die ersten Zehn des World Happiness Report 2016, der am Mittwoch in Rom vorgestellt wurde und auf einer Studie des Earth Institute der New Yorker Columbia Universität beruht. [….]

Bezüglich des Umgangs mit Ressourcen, der Kriegsgefahr und des Verhältnisses zur Umwelt ist es also ein Segen, daß Deutschlands Bevölkerung kaum wächst, daß die Geburtenrate im unteren Viertel aller Nationen liegt.

Die Deutschen sind selbstverständlich ein viel glücklicheres Volk als die Menschen in den Krisenstaaten Syrien, Afghanistan, Burundi, Togo und Benin, welche die fünf letzten Plätze im Glücks-Report belegen.

Die Deutschen könnten aber wesentlich zufriedener und in sich ruhend sein, wenn sie wie Norwegen, Island und Schweden eine viel geringere Bevölkerungsdichte und Gesamtbevölkerung hätten.

Es gibt nur 300.000 Isländer, 5,0 Mio Norweger, 5,4 Mio Finnen, 5,6 Mio Dänen, 8,1 Mio Schweizer und 9,5 Mio Schweden.
Das sind gute Größen, um glücklich zu sein.

Die Deutschen sind mit 82 Millionen nicht nur absolut viel zu viele, sondern das Land ist auch viel zu dicht bevölkert.
Wo ein Schwede lebt, drängeln sich 11 Deutsche und auf dem Platz eines Isländers quetschen sich 100 Deutsche.

Völlig unverständlich ist also das elende CDUAfDCSU-Gejammer von den aussterbenden Deutschen. Wir sollten eine niedrige Geburtenrate nicht beklagen, sondern feiern. So ein Glück. Es gibt zu viele Menschen auf der Welt und erst recht viel zu viele Deutsche in Deutschland.

Sollten wir tatsächlich so sehr überaltern, daß es junge Menschen als Arbeitskräfte braucht, trifft es sich doch wunderbar, daß es davon so vielen anderen Ländern Millionen gibt, die gern hierher kommen möchten.
Statt immer neue Menschen zu produzieren, sollten wir in Deutschland doch erst mal welche von den Vorhandenen in der Welt nehmen.

Es gibt reichlich.

Inzucht ist sowieso nie gut. Die Auffrischung der Gene bringt klügere Menschen hervor und durch den Mix mit Menschen anderer Hautfarben werden wir schöner und kulturell interessanter.

Das Hamburger Abendblatt kotet sich unterdessen ein. Wir könnten aussterben und nennt auch gleich ein Argument für die zunehmende Kinderlosigkeit der Deutschen: ANGST! Angst vor den Kosten.

Kinderlos – aus Angst vor den Kosten
Angst ist der Grund für die niedrigen Geburtenraten in Hamburg und im Rest der Republik. Zu diesem Ergebnis kommt die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen in einer entsprechenden bundesweiten Umfrage unter mehr als 2000 Teilnehmern. Demnach geben 64 Prozent der Hamburger an, dass die Sorge vor (zu hohen) Kosten der Hauptgrund sei, weshalb Paare keine Kinder bekämen. [….]

Anders als die BAT-Studie nenne ich es nicht „Angst“ sondern „Klugheit“, wenn man seine Kinderzahl ein bißchen an seine finanziellen Möglichkeiten anpasst.

In Afghanistan, dem Kongo, Somalia und Ruanda haben die Menschen offenbar keine Angst vor den Kosten und poppen ohne Verhütungsmittel was das Zeug hält.
Die haben massenhaft Kinder.
Sollen die Deutschen sich diese Länder zum Vorbild nehmen?