Montag, 12. August 2019

Wenn sich Atheisten und Katholiken einig sind.

Diejenigen Dunkelkatholiken weltweit, die sich über die verweltlichten Episkopate Europas und Nordamerikas echauffieren und in ihnen den Untergang des Christentums wittern, können langsam aufatmen.
Nach Lesart der Lohmanns, Kubys, Bergers, Matusseks, Kisslers, Baddes, Mosebachs, Spaemanns, Brandmüllers, Launs, Ockenfels‘, Geis‘, Gaulweilers und Posselts ist es die „Beliebigkeit“ der deutschen Katholiken, die zu den Kirchenaustritten führt.
Zölibat, Homophobie und Frauenverachtung könnten nicht der Grund sein, da die EDK noch schneller Mitglieder verliere.
Außerdem sind da noch die radikalen Episkopate Afrikas und Asiens, deren Bischöfe und Kardinäle sich freundlich zustimmend zu radikalen Homogesetzgebungen zeigen, ja sogar für Verständnis gegenüber der Todesstrafe für Schwule werben.

  […..] Vor einigen Tagen hat die Aussage eines Kardinals aus Tansania große Empörung ausgelöst: Er wolle lieber verhungern als Homosexuelle zu akzeptieren. Die Worte von Erzbischof Pengo zeigen, dass Schwule und Lesben in den meisten afrikanischen Ländern diskriminiert werden – auch durch Mithilfe der Kirche.
Zynischer geht es kaum: "Es ist besser, an Hunger zu sterben, als Hilfe zu erhalten und zu Dingen gezwungen zu werden, die dem Wunsch Gottes widersprechen", sagte der tansanische Kardinal Polycarp Pengo vor kurzem – ausgerechnet bei einer Erntedank-Feier. Der Erzbischof der Hauptstadt Daressalam bezog sich darauf, dass die Entwicklungshilfe einiger Länder an die Akzeptanz von Homosexualität gebunden ist. Dabei greift Pengo ein Thema auf, das bereits seit einigen Jahren in Tansania präsent ist. Denn: Die Diskriminierung von Homosexuellen ist dort weit verbreitet – wie in den allermeisten Ländern Afrikas. [….]

Kardinal Turkson, der als so papabil gilt, daß er 2013 als Ratzis Nachfolger gehandelt wurde, findet es ebenfalls richtig Schwule hinrichten zu lassen. Aber viele Kardinäle haben derart radikal menschenfeindliche Ansichten. Auch ein gewisser Jorge Bergoglio paktierte mit der rechtsradikalen argentinischen Junta und könne daher sicher nicht Papst werden orakelte der katholische „Tagesanzeiger“ Anfang 2013 und warf ihn in eine Schublade mit den fanatischen Hass-Kardinälen Turkson, Burke und Sarah.

[….] In kürzester Zeit ist der 64-jährige Kardinal Peter Turkson aus Ghana zum Star der Medien avanciert. Der smarte vielsprachige Präsident des päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Frieden wird zum «Obama des Vatikans» erklärt. Er selber sagt dazu: «Sollte ich zum Papst gewählt werden, wäre das ein Signal einer grossen Veränderung.»
Der deutsche Grünen-Politiker Volker Beck hat nun auf die schwulenfeindlichen Ausfälle gewisser Papstanwärter und im Besonderen auf Kardinal Turkson aufmerksam gemacht, der unlängst wieder die Todesstrafe für Homosexuelle befürwortet habe. Tatsächlich hat der Kardinal in afrikanischen Zeitungen Anti-Gay-Gesetze bis hin zu der in Uganda geplanten «Kill-the-Gays-Bill» verteidigt.
Vor allem kritisierte er UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, weil dieser die afrikanischen Staaten aufforderte, Homosexualität zu entkriminalisieren. Turkson meinte, einige Gesetze seien vielleicht übertrieben, aber aufgrund der Tradition verständlich. So wie man die Menschenrechte respektieren müsse, sei auch die Kultur eines Landes zu respektieren. 2009 warnte Turkson, Kondome wiegten die Afrikaner in einem falschen Gefühl der Sicherheit. [….] Viele afrikanische und auch lateinamerikanische Kardinäle vertreten extreme Positionen – zumal in Sachen Moral sind sie oft von der Kultur ihrer Herkunftsländer geprägt. Manchmal waren oder sind die Kardinäle des Südens auch mit Unrechtsregimen verbandelt. In Lateinamerika sind die Zeiten der befreiungstheologisch engagierten und hierarchiekritischen Hirten vorbei. Schon Papst Johannes Paul II. hatte mit der systematischen Ernennung konservativer Bischöfe eine Wende gebracht. Heute paktieren teils selbst sozial aufgeschlossene Latino-Kardinäle mit den Mächtigen. [….] Ein ähnlicher Vorwurf klebt an einem anderen prominenten Papabile aus Lateinamerika, an Jorge Bergoglio, dem Erzbischof von Buenos Aires. [….]  Ungeklärt ist bis heute, welche Rolle Bergoglio als Jesuitenoberer zur Zeit der Militärdiktatur (1976–1983) spielte.  

Wie der katholischen Kirche insgesamt wird auch Bergoglio vorgehalten, in jener Zeit mit der Junta kooperiert und sich nicht für die Verschwundenen interessiert zu haben. Vor allem das Schicksal linker Priester habe ihn und die Kirche kaltgelassen. Konkret wirft man ihm vor, an der Entführung zweier Priester durch das Militärregime beteiligt gewesen zu sein und von dessen systematischem Raub von Neugeborenen gewusst zu haben. Bergoglios Anhänger betonen im Gegenteil, er habe viele sozial engagierte Priester vor der Verfolgung durch die Todesschwadronen der Militärs gerettet.
Der Latino-Kardinal ist erneut Papabile, mit 76 allerdings etwas alt für das hohe Amt. Was die familien- und sexualethischen Positionen betrifft, stimmt er in den Chor der Drittweltkardinäle ein. Als etwa der argentinische Kongress die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften debattierte, wetterte er gegen «die Initiative des Teufels». [….]

Jesus war zwar möglicherweise nicht so ein großer Fan der Todesstrafe („Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“), aber was interessiert die RKK schon der olle Nazarener?


 Innozenz III. (*1161, Pontifex Maximus ab 1198, †1216) einer der ganz großen Mittelalterpäpste, fing an in ganz großen Stil Ungläubige hinrichten zu lassen. Der göttliche Grundsatz Ecclesia non sitit sanguinem (‚die Kirche dürstet nicht nach Blut‘) wurde dezent ausgehebelt, indem die Bischöfe und Kardinäle Todesurteile ausdrücklich in ihrer Eigenschaft als weltliche Herrscher (Fürsten, Regenten, Richter, Lehensherren u.ä.) fällten. Damit waren die Schleusen geöffnet und die Kleriker wurden kontinuierlich brutaler. Mordeten immer mehr, dachten sich perfidere Todesfoltern aus. Das setzte sich bis ins 20ste Jahrhundert fort, in dem die RKK bekanntlich die brutalsten faschistischen Regime stützte, das Totenrequiem für den Katholiken Hitler sprach, den KZ-Mördern zur Flucht vor der alliierten Justiz verhalf, mit der francistischen Diktatur 300.000 Kinder verkaufte und die eifrig den rechtsradikalen südamerikanischen Diktatoren halfen Myriaden Menschen verschwinden zu lassen.
Auch der Genozid in Ruanda 1994, als Christen 850.000 Christen abschlachteten zeichnete sich durch besondere Mordlust der Geistlichen aus.

  [….] Eins kann man aber mit Sicherheit sagen: Die Länder mit extrem hohen Katholikenanteil sind keineswegs, wie von den Bischöfen so gern behauptet, moralisch überlegen.
Im Gegenteil; offensichtlich sind die säkularen und religionsfreisten Länder auch die Friedlichsten.
Katholische Ländern hingegen haben oder hatten auffällig oft faschistische oder faschistoide Diktaturen, neigen auch 2018 wie Polen, Ungarn oder Österreich zu besonders menschenfeindlichen rechtslastigen Regierungsformen.
Einige der katholischsten Länder wie Uganda, Ruanda, Angola, der Kongo, Ost-Timor befinden, oder befanden sich bis vor kurzem in veritablen Genoziden.
Mexiko, Kolumbien, Brasilien, Guatemala, El Salvador gehören zu den kriminellsten Nationen überhaupt. Dort gibt es Mordraten, die sogar noch über der Amerikanischen liegen.
In Venezuela errichtet sich gerade eine Diktatur, in Guatemala (85% Christen) herrscht immer noch teilweise Bürgerkrieg.

Und das womöglich religiöseste Land der Welt, die Philippinen, haben sich wie die Religioten in den USA mit ihrem Idol Donald Trump, ein besonderes Schätzchen als Präsidenten gewählt. [….]

In Lateinamerika und Afrika haben die Kirchen viel Zulauf, in Westeuropa Schwund.
Also müsse man nur so radikal homophob und menschenfeindlich wie dort werden, um auch in Deutschland oder Frankreich oder Holland wieder mehr Anklang zu finden.

Ein lustiger Trugschluss, denn in Westeuropa verlieren EKD und RKK nicht deswegen Mitlieder, weil sie zu lasch und homofreundlich sind, sondern weil die Menschen gebildet sind und in relativer sozialer Sicherheit leben. Dort verfangen irreale Drohungen und Heilsversprechen weniger.

Eine Kirche, die sich noch Frauen- und Minderheitenfeindlicher als ohnehin schon generiert, ist daher ganz in meinem (atheistischen) Sinne: Sie wird die verbleibenden Mitglieder umso schneller aus ihren Reihen treiben.

Daher freue ich mich über die jüngsten extrem schwulenfeindlichen Ausraster der osteuropäischen Bergoglio-Gang!
 Immer weiter so, ihr ungevögelten Geronten im CSD-Dress: Das wirkt auch so gar nicht lächerlich und lässt die Radikal-Katholiban Nahles, Thierse und AKK so richtig gut aussehen.




[…..] Krakauer Erzbischof warnt vor "Regenbogen-Pest"
[…..] Nicht einmal zwei Wochen nach der brutalen Gewalt gegen den ersten CSD in der polnischen Stadt Bialystok hat die katholische Kirche des Landes erneut ihre Kampfrhetorik gegen LGBTI-Rechte verstärkt: In einer Predigt zum 75. Jahrestages des Beginns des Warschauer Aufstandes forderte der Krakauer Erzbischof Marek Jedraszewski am Donnerstag Widerstand der Gläubigen gegen eine vermeintliche LGBT-Ideologie ein.
"Die rote Plage hat unser Land nicht mehr im Griff, was nicht bedeutet, dass es keine neue gibt, die unsere Seelen, Herzen und unseren Verstand kontrollieren will", meinte Jedraszewski in Anspielung auf den Kommunismus. Die neue Bedrohung sei "nicht marxistisch, bolschewistisch, sondern aus dem gleichen Geist geboren: neomarxistisch." Sie sei "nicht rot, sondern Regenbogen", so der Bischof, der in früheren Reden "absolutistische" und "neomarxistische Bestrebungen" der "LGBT-Ideologie" kritisiert hatte. "Maximale Toleranz" führe zu Intoleranz, so Jedraszewski weiter: "Gewalt, Erniedrigung und ein Lächerlichmachen der heiligsten Zeichen unserer Madonna von Tschenstochau zeigen sich auf den Lippen derer, die Toleranz einfordern." […..] Jedraszewski hatte erst am Mittwoch in Tschenstochau vor Gläubigen gefordert, "die Wahrheit zu verteidigen über die Schöpfung von Mann und Frau, um zusammen zu leben und Kinder zu haben". In einer Predigt im April bezeichnete er die "LGBT-Ideologie" als "trügerische Ideologie", die im Widerspruch zur christlichen Moral, dem "Naturgesetz" und der Vernunft stehe. Die Einführung einer "Gender-Ideologie" und Standards der Weltgesundheitsorgansation zur Sexualaufklärung an polnischen Schulen würde Kinder ihrer Unschuld berauben. Die "Bewerbung der LGBT-Ideologie" leugne die Menschenwürde.
Ähnliches hatte er bereits zum Karfreitag in einer Predigt betont und beklagt, dass man "in einer Welle des linken Hasses" als Fanatiker, Faschist oder Homophober bezeichnet werde, wenn man sich den Versuchungen des Teufels widersetze. […..]

Kardinal Burke

[….]  Polnische Bischofskonferenz verurteilt "LGBT-Ideologie"
Krakaus Erzbischof Marek Jedraszewski hatte in der vergangenen Woche von einer "Regenbogen-Seuche" gesprochen. Jetzt gab die Bischofskonferenz in Polen eine Erklärung ab – und fordert Politiker auf, sich gegen die Einführung der Homo-Ehe zu wehren. [……]


[…..] Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transpersonen seien zwar "unsere Brüder und Schwestern", allerdings dürfe dies nicht zur "Akzeptanz einer Ideologie" führen, "die gesellschaftliche und zwischenmenschliche Beziehungen" revolutionieren wolle. Mit dieser Aussage stellte der Chef der katholischen Bischofskonferenz in Polen, Stanislaw Gadecki, am Donnerstag klar, dass der Staat etwa gleichgeschlechtliche Beziehungen nicht rechtlich anerkennen dürfe. Sein kritischer Kommentar auch zu Schulaufklärung über LGBTI und "sogenannten 'Pride-Märschen'" wurde auf der Homepage der Bischofskonferenz veröffentlicht.
Gadecki appellierte an die polnische Regierung, Forderungen von LGBTI-Aktivisten und Bürgerrechtlern nicht nachzugeben. Er begründete dies damit, dass die homosexuelle "Ideologie den natürlichen Geschlechterunterschied und die gegenseitige Ergänzung von Mann und Frau" ablehne. LGBTI-Aktivisten würden "unter dem Vorwand, Diskriminierung zu bekämpfen", versuchen, ihre ideologischen Ziele durchzusetzen. […..] In dem Text sprach Galecki auch von einem "ideologischen Totalitarismus" durch LGBTI-Aktivisten und "Arbeitgeber" […..] Die Äußerung kommt nach mehreren Attacken polnischer Bischöfe gegen Homo- und Transsexuelle. In den letzten Tagen bat etwa Weihbischof Miroslaw Milewski Gottesmutter Maria um Hilfe gegen die "kranke LGBT-Ideologie", während der Krakauer Erzbischof Marek Jedraszewski in einer Predigt vor der "Regenbogen-Pest" warnte. […..] (DK, 08.08.2019)



[…..] Auch in Amerika versucht die katholische Kirche, Druck auf Politiker aufzubauen, um gleiche Rechte für LGBTI zu verhindern. Kardinal Burke kritisiert deshalb die demokratischen Präsidentschaftsbewerber.
[…..] Raymond Leo Kardinal Burke hat am Freitag im konservativen Meinungskanal "Fox News Channel" die demokratischen Präsidentschaftskandidaten für ihre Haltung zur Abtreibung und zu LGBTI-Rechten kritisiert. "Mir haben nichtkatholische Anführer dieser Nation gesagt, sie wären sicher, dass sich die katholische Lehre über Abtreibung und die sogenannte gleichgeschlechtliche Ehe verändert hat, weil so viele Katholiken im Parlament regelmäßig derartige Gesetze unterstützen. Das ist ein Skandal", so Burke. […..]
(QDE, 11.08.2019)


[…..] Das Oberhaupt der katholischen Kirche in Tschechien, Dominik Kardinal Duka, hat sich einer umstrittenen Erklärung der polnischen Bischofskonferenz zur Homosexualität angeschlossen. Das berichteten tschechische Medien am Wochenende.
In der am letzten Donnerstag veröffentlichten Erklärung des polnischen Katholikenchefs Stanislaw Gadecki war eine angebliche "LGBT-Ideologie" kritisiert worden, welche "die gesellschaftliche und zwischenmenschliche Beziehungen" revolutionieren wolle. Kritikern dieser "Ideologie" werde mit "Totalitarismus" begegnet. Gadecki appellierte daher an die rechtspopulistische Regierung in Warschau, LGBTI keine Rechte zu gewähren (queer.de berichtete).
Der Prager Erzbischof Duka rief auch seine slowakischen und ungarischen Kollegen auf, sich der Erklärung anzuschließen. "Ich nehme es als alarmierend wahr, dass die Themen der LGBT-Ideologie in letzter Zeit um atheistische und satanische Ziele ergänzt werden", erklärte der 76-Jährige, ohne diese Punkte näher zu erläutern. [….]


Sonntag, 11. August 2019

Wir heuchlerischen Arschlöcher


Dank des alten Herren, für den ich die rechtliche Betreuung übernommen habe, werde ich nebenbei zum Hausverwalter.
Vorher lief die Treppenhausreinigung seines Hauses leicht kuddelmuddelig. Da ich jetzt für seine Finanzen geradestehen muss, kann ich natürlich niemand für kleines Geld schwarz beschäftigen, sondern mache alles überkorrekt mit Rechnungen und Belegen.
Wie wir schon gesehen haben, sind Deutsche sich fast immer zu fein, um Dienstleistungen anzubieten. „Fleiß“ ist eine Konnotation, die man beim Begriff „Deutschland“ endlich mal streichen sollte. Hilfsbereite, freundliche und flexible Hilfe bieten nur Migranten an.
Heute war ein junger, sehr gut aussehender Eritreer im Kleid da. Mit seinen kleinen Söhnen, die ebenfalls farbenfrohe bodenlange Kleider trugen.
Natürlich, denn es war Sonntag, 14.00 Uhr und als gute Christen kamen sie gerade aus dem Gottesdienst, der bekanntlich in afrikanischen Ländern viel weniger steif und dröge abgehalten wird.
Man möge mir den positiven Rassismus verzeihen: Aber diese knallbunten Regenbogenfarben sehen zu „schwarzer“ Haut natürlich viel besser aus, als zu der Käseweiß/rosa-Epidermis herkömmlicher Fischköppe (daher trage ich auch nur schwarz).
Der gute Mann betreibt eine kleine Gebäudereinigungsfirma, arbeitet ausgesprochen gründlich und gewissenhaft. Allerdings mit einer völlig undeutschen Einschränkung: Er guckt dabei nicht griesgrämig gequält, sondern verbreitet ausgesprochen gute Laune, strahlt jeden freundlich an.
Natürlich sei es gar kein Problem am Sonntag zu kommen.

Sogar das konservative Burda-Magazin „Focus-TV“, dessen online-Ableger immer vorn dabei ist, wenn Flüchtlinge kritisiert werden, lobte in der letzten Wochenende nicht nur den Einsatz von Altenpflegern aus Afrika, Asien und Osteuropa, sondern bekannte klar, daß Deutschland ohne sie zusammenbreche.

[…..] Deutsche Altersheime finden keine Pfleger mehr. Hoher Arbeitsdruck, große Verantwortung und ein Gehalt von nur 2500 Euro brutto machen den Job unattraktiv. Weil mindestens 15.000 Fachkräfte fehlen, werben deutsche Heimbetreiber immer mehr Altenpfleger aus dem Ausland an.
Doch wie kommen Asiaten oder Südeuropäer mit wenigen Sprachkenntnissen bei uns zurecht, und werden sie von den Heimbewohnern akzeptiert? FOCUS TV hat eine Gruppe Vietnamesen bei der Arbeit in einem Münchner Altenheim begleitet. Fern der Heimat mussten sie sich an eine andere Umgebung und Kultur gewöhnen. Das steht der 23-jährigen Benedetta aus Italien noch bevor: Sie will Altenpflegerin in Bayern werden. Aber gelingt es ihr, in der Fremde Fuß zu fassen? Geschafft hat es inzwischen die Kongolesin Nadine Condurachi. Seit sie vor 20 Jahren aus Afrika flüchten musste, hat sie sich in Karlsruhe bis zur Pflegedienstleiterin hochgearbeitet und sogar selbständig gemacht. Die FOCUS TV Reportage über Ausländer, die unser Pflegesystem vor dem Kollaps bewahren und über deutsche Senioren, die damit eine ganz neue Erfahrung machen. [….]

Um das klar zu stellen: wäre kein einziger Nicht-Biodeutscher arbeitsfähig, würden sie allesamt nur enorme Kosten und ökonomischen Schaden verursachen, wäre ich trotzdem aus grundsätzlichen humanitären Erwägungen dafür alle aufzunehmen.
Verstärkt wird das Argument noch dadurch, daß deutsche und europäische Politik massiv dazu beiträgt das Leben in den „Herkunftsländern“ unerträglich zu machen. Unsere Landwirtschafts-, Export-, Subventions-, Klima-, Fischfang-, Waffenexport- und Finanzpolitik ruiniert schließlich die afrikanischen Nationen.

Allerdings benötigen wir meine Gutmensch-Bahnhofsklatscher-Argumente gar nicht, denn die Migranten in Deutschland erhalten unsere Wirtschaft am Leben, generieren Nachfragen und spülen Geld in die Steuerkassen.

Umso abartiger, verwerflicher und amoralischer, daß EU, USA und Deutschland nach wie vor Terrorregime stärken, Waffen in Krisengebiete exportieren und Entwicklungsländer ökonomisch drangsalieren, so daß vielen nur noch die Flucht bleibt.


Mit einer Kanzlerin Merkel und Unions-Kräften à la von der Leyen, AKK, Söder, Spahn, Merz, Linnemann, Klöckner regiert aber nach wie vor das rassistisch-völkische Ressentiment, welches der aus dem Osten über Deutschland quellenden AfD-Pest nach dem Munde redet. Eine aberwitzige Politik.
Wider die Vernunft und des Humanismus.

Nach wie vor sorgen Deutschland und Europa dafür immer neue Fluchtursachen zu schaffen.

[…..]  Der ehemalige Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wirft führenden europäischen Staaten vor, den Bürgerkrieg in Libyen durch Unterstützung gegnerischer Kriegsparteien anzuheizen und zu verlängern. Europa mache sich "mitschuldig", dass der Krieg kein Ende finde. So treibe Europa auch die Fluchtbewegung über das Mittelmeer an. Die Europäische Union schaffe "die Voraussetzung dafür, dass der Migrationsdruck größer wird", sagte Gabriel Panorama. […..]  Der SPD-Politiker hebt die Folgen dieser widersprüchlichen europäischen Politik für die Migrationsfrage hervor. Die Aussichten, die Flüchtlingsbewegungen einzudämmen und menschenwürdige Bedingungen für Migranten herzustellen, bewertet Gabriel negativ: "Solange dieser Bürgerkrieg tobt, werden wir praktisch keine Chancen haben". Hier bemängelt Gabriel eine eklatante Widersprüchlichkeit in der europäischen Außenpolitik gegenüber der südlichen Nachbarregion, weil die europäischen Staaten ausnahmslos die Migration über das Mittelmeer stoppen wollten. Durch die Unterstützung gegnerischer Kriegsparteien bewirke man jedoch das Gegenteil.
[…..] 

Samstag, 10. August 2019

The last family


Lori Lightfoot, die neue Bürgermeisterin von Hamburgs Partnerstadt Chicago, ist richtig klasse.
Man muss sich solche Menschen bewußt vergegenwärtigen, wenn man sich so viel mit der Trump-Administration beschäftigt. Irgendwann glaubt man sonst alle US-Politiker wären solche widerlich-rassistischen und korrupten Idioten wie Moscow-Mitch, Lyin‘ Ted, Burr oder Pence.


Daß IQ45 Lightfoot, 57, hasst wie die Pest, versteht sich von selbst: Sie ist eine Frau, Demokratin, hochgebildet, Staranwältin, schwarz und lesbisch.
Wenn eine Metropole mit fast drei Millionen Einwohnern so Eine zur Bürgermeisterin wählt, ist das für die Trumps Grund genug die ganze Stadt zu verdammen.
Wer immer noch der irrigen Annahme anhängt, die Trump-Frauen wären einen Hauch moralischer als Donald, kennt Lara (Erics Frau, die perfide Lügen über Minderheiten ausposaunt), Melania (die von Anfang an die rassistische Birther-Lüge ihres Mannes öffentlich unterstützte) und Ivanka schlecht.
Auch Trumps korruptes Daughter-Wife poltert per Twitter gegen schwarze Gemeinden. Ganz wie ihr Vater will sie den Rassismus anstacheln. Auch sie weiß, daß GOPer in überwiegend schwarzen oder liberalen Städten wie New York, Chicago, Washington oder Baltimore nichts zu verlieren haben. Im Gegenteil, das groteske amerikanische Wahlrecht hilft den Republikanern sogar, wenn sie diese urbanen Zentren verlieren.

Lori Lightfoot weiß das natürlich auch und lässt sich gar nicht erst von den perfiden Twitter-Lügen Ivankas provozieren.


Nein, kein Demokrat leugnet die Probleme in den großen Städten mit armer Bevölkerung, aber sie arbeiten kontinuierlich und erfolgreich daran die Zustände zu verbessern.

Allerdings gibt es völlig amoralisch profitgierigen superreiche Weiße, die systematisch den hauptsächlich von People Of Color bewohnten Stadtteilen schaden.

[…..]  Schließlich ist da noch Jared Kushner, Berater und Schwiegersohn des    Präsidenten. Dieser besitzt eine erhebliche Zahl an Immobilien - unter anderem im Bereich Baltimore. Also genau dort, wo der Schwiegerpapa eine "Rattenverseuchung" wähnt. Und in vielen der angeblich 17 Wohnkomplexe der Kushner Cos. herrschen laut einem Bericht der "Washington Post" alles andere als blitzsaubere Zustände.
Im Jahr 2017, so die Zeitung, habe es in den Kushner-Immobilien mehr als 200 Verstöße gegen die Vorschriften gegeben. Eine Untersuchung von "New York Times" und ProPublica hat demnach ergeben, dass sich die Bewohner über Mäuseplagen, Schimmel und Madenbefall beschwert hätten. Christine Taylor, Sprecherin der Firma, als deren Chef Kushner bei seinem Wechsel ins Weiße Haus zurückgetreten war, erklärte, man habe sich stets an lokale Vorschriften und Gesetze gehalten.
Das dürften viele Bewohner der Kushner-Häuser anders sehen. Laut "Baltimore Sun" wollte eine Gruppe von ihnen eine Sammelklage wegen unzulässiger Mietverhältnisse gegen die Immobilienfirma einreichen. Ihr Ansinnen wurde von einem Gericht im Bundesstaat Maryland zurückgewiesen. […..]

Die gesamte Trump-Familie ist völlig verkommen.


Freitag, 9. August 2019

Die Rückkehr der Sedi-Ritter.


Der homoperve.., homosexuelle David Berger, hat inzwischen den finalen Schritt zum Full-Kreuznet-Content getan.
In schönster FSSPX-Tradition lässt er auf seinem Pipi-Blog gegen das zweite Vatikanische Konzil agitieren.
Man fühlt sich glatt zehn bis 15 Jahre zurückgebeamt, zumal Kreuznets Ikone der Sedivakantisten-Szene, der offenbar immer noch in Mamis Dachboden hausende selbsternannte „Pater“ Rolf Lingen ebenfalls wieder aufgetaucht ist. Diesmal auf Twitter. Auch auf seinem Youtube-Kanal (147 Abonnenten) postet er fleißig immer noch Ansprachen aus seinem Kinderzimmer.



[….] Rolf-Hermann Lingen (geb. 19. August 1967, Recklinghausen) ist ein deutscher erzkonservativer sedisvakantistischer Priester (Sedisvakantisten lehnen den aktuellen Papst ab). Lingen sieht sich als einer der wenigen einzig wahren Vertreter der katholischen Kirche. Im Internet kürzt er seinen Namen meistens mit PRHL ab. Das P steht für Pater. Er tritt "missionarisch" im Internet auf, beispielsweise als Autor auf der radikalen Seite Kreuz.net, auf der er behauptet, das Verbot der Holocaustleugnung sei menschenrechtswidrig. Er kritisiert ferner auf seiner Internetpräsenz die katholische Amtskirche, die er als V2-Sekte bezeichnet, scharf für ihren angeblichen Glaubensabfall und Liberalismus.


Lingen ist der Gründer einer Sekte namens Kirche zum Mitreden (KZM), die gegen die römisch-katholische Kirche, die Priesterbruderschaft St. Pius X. und gegen Pater Andreas Endl und die Herz-Jesu-Franziskaner[2] kämpft. Er ist der Meinung, Homosexualität sei eine heilbare Krankheit und fordert die Bestrafung von Homosexuellen, die ihre Neigung ausleben. Das Tagebuch der ermordeten Anne Frank bezeichnet er als "antichristliches Machwerk", für das er die Abkürzung "TAF" verwendet, und bezweifelt den Inhalt sowie die dokumentierte Entstehungsgeschichte. Eine private Ausgabe verbrannte er, wofür die Deutsche Nationalzeitung volles Verständnis äußerte. [….]



Kreuznet-Fans erkennen in PRHL immer noch den Eiferer mit den drei großen Themen: Holocaustleugnung, Homo-Hass und Hunger.
Immer wieder postete er manisch seine Diätpläne, mit denen er sich entweder selbst kasteite, gegen Klagen protestierte, oder aber die Welt von der Homosexualität zu retten versuchte.



Mit Inbrunst predigt er heute noch wider die „Homoperversion“, allerdings bei einer durchschnittlichen Klickzahl im zweistelligen Bereich eher mit bescheidenen Erfolgen.


Seine drei großen Themen von damals behielt PRHL bei, aber wie jeder ordentliche rechtsradikale Verschwörungstheoretiker hasst und bekämpft er mittlerweile auch leidenschaftlich Greta Thunberg und Flüchtlinge, bestreitet hartnäckig den Klimawandel und verdammt Impfungen.

Er mag zwar keine größere Anhängerschaft generieren, dafür hat er mit dem Internet-Blog Kreuznet II, vulgo Philosophie Perennis einen klickmächtigen geistigen Verbündeten.

Auch der Ex-AfD-Mann mit dem schlechten Gebiss hat ein manisches Verhältnis zu seinem Körper, stählt und trainiert sich.
Auch er ist so radikal verblödet, daß er nicht den Unterschied zwischen „Wetter“ und „Klima“ kennt, so daß er einen einzigen kühlen Tag aufgeregt als „Beweis“ gegen die „Lüge vom Klimawandel“ postet.



 
Kaum eine Verschwörungstheorie ist ihm zu blöd, aber am meisten hasst er natürlich Flüchtlinge und Greta.

Neuerdings ist er so weit auf Lingen-Kurs, daß er auf seiner Phimose-Plattform den radikalen AfD-Aktivisten Michael van Laack gegen die "linksgrünen Reichskirche" (römisch-katholische Kirche) hetzen lässt; „veröffentlicht von PP-Redaktion“.

[….] Während Christus dem Petrus erklärte, er könne ihm jetzt noch nicht folgen, fordern im Gegenteil die Auctores dieses Prozesses (DBK und ZdK) die Gläubigen auf, zu folgen, zu begleiten, ja gar – um im Bild zu bleiben – den Apostelnachfolgern vorauszugehen wie einst Christus. Die heute Vorausgehenden aber sind nicht „wahrer Gott und wahrer Mensch“, oft sind sie Feinde der Lehre, Feinde der Kirche, die sich durch die Institutionen geschlichen haben und nun – da sie Legion geworden sind – ihre Masken der Frömmigkeit und Tugendhaftigkeit fallen lassen.
[….] Seit mehr als 50 Jahren befindet sich die Kirche im Niedergang, sowohl quantitativ als auch qualitativ. [….] Von 1962-1965 hatte die Weltkirche ein Konzil abgehalten, hatte sich in den Dokumenten neu (aber multi-rezipierbar) zum Liberalismus, zur Religionsfreiheit, zur Liturgie usw. aufgestellt. [….] Innerhalb von vier Jahren (1965-69) sehen wir einen Niedergang der Ordensgemeinschaften (bis zu 25% Verlust), zahlreiche Priesterlaisierungen und einen Rückgang der Berufungen. [….] Wir sehen also eine Kirche, die von immer weniger Menschen gebraucht wird, so wie sie aktuell verfasst ist. Eine Kirche, die sich dem Staat andient, wie es seit den Tagen des Reichsbischof Müller während der Non-Vogelschiss-Periode nicht mehr gesehen wurde:
Linientreu plappert man die Forderungen der Kanzlerin und der EU-Kommission zu Migration, Klimawandel, Geldpolitik und „Kampf gegen Rechts“ nach…  [….]


Hätte Pater Lingen sich nicht mit seinen Radikal-Diäten 35 Jahre lang radikal sämtliche satanische Fleischeslust ausgetrieben, würde er nun vor Glück ejakulieren.
Was muss das für ein Triumpf sein für Mamas Liebling aus Dorsten:
PP verdammt nicht nur die „V2-Sekte“ – immerhin bezeichnete der fanatische Katholik David Berger Papst Franziskus schon als einen, der auf „unerträglich egoistische Weise seine Macht“ ausübe,  „allergisch gegen Katholizismus“ und „nicht zurechnungsfähig“ sei – sondern verdammt außer dem Vaticanum II auch ausdrücklich die liberale Linie gegenüber der „Homo-Ehe“, obwohl davon wirklich nicht die Rede sein  kann, wie osteuropäische und afrikanische Episkopate zeigen – insbesondere in Polen.


[….] Gibt es keine klaren Ansagen, hört und liest jeder das, was er will und zieht entsprechende Schlussfolgerungen. So geschah es auch nach dem Konzil. Im Westen fiel diese Entwicklung zeitlich mit dem Erstarken der außerkirchlichen neuen politischen und philosophischen Bewegungen zusammen. [….] Darüber hinaus debattiert man seit Jahrzehnten offen über Themen wie Zölibat, Priestertum der Frau, Ehe-Lehre, Homosexualität, Verhütung, Abtreibung, Euthanasie. [….] Die Treue zum Staat wurde und wird auch dadurch bezeugt, dass man gegen die „Ehe für alle“ keine Organklage einreichte, – dass man sich arrangiert mit der Fristenlösung, die jährlich 4.000 Schulklassen im Mutterleib zerstören lässt. [….]
Gender findet man mittlerweile irgendwie voll normal in Deutschland. 51 Geschlechter, Schwulenquote in Priesterseminaren. Alles, um dem Staat zu gefallen, alles um den „Gläubigen“ zu gefallen, die seit Jahrzehnten linksgrün indoktriniert werden von einer postchristlichen CDU, Ökofaschisten und eskortierenden Medien. [….]

Berger goes Weininger: Der überzeugte Katholik, der die Katholiken hasst, der Schwule, der gegen Schwulenrechte ätzt und der AfDler, der die eigene Partei bekämpft.

(….) Einen besonderen Twist gibt es dabei, da er sich als Schwulensprecher empfindet, aber wie einst Otto Weininger (* 1880; † 1903) als Schwuler hauptsächlich gegen Schwule agitiert.
Der Superhomosexuelle, der stolze Vielficker, strammschwänzige Muskelfetischist und Sneakerschnüffler, der Promiske und Pornophile mit dem gewaltigen Gemächt sieht seine engsten Alliierten in den bekanntesten klerikalen Homophoben Deutschlands.
Dazu braucht es schon besondere Schaltungen in den Synapsen seiner Großhirnrinde. (….)