Seit Helmut Schmidts Kanzlerschaft, stehen die deutschen
Konservativen auf der Bremse des technischen Fortschritts.
Nach 40 Jahren des Schlafens, sind
Merkels Untertanten dementsprechend bei fast allen Zukunftsthemen abgehängt.
In Deutschland gibt es keinen Computerhersteller mehr,
niemand kann ein Mobiltelefon bauen und das Internet ist das langsamste
Europas.
Konsequent haben konservative Politiker und die
technikfeindlichen Grünen über Jahrzehnte den Fortschritt bei IT und Gentechnik
blockiert.
Deutschland wird international ausgelacht, verliert
kontinuierlich Marktanteile. Neue Patente kommen heute aus den USA und Asien.
Tumbe deutsche Autolobbyisten haben immer nur die alten Errungenschaften von
vor einem halben Jahrhundert konserviert. Elektromotoren, Chipherstellung,
moderne Antriebstechnologien kommen nicht aus deutschen Fabriken; ganz zu
schweigen von Künstlichen Intelligenzen, die die schöne neue Welt steuern. Über
viele Jahrzehnte war die deutsche Pharma- und Chemieindustrie weltweit führend.
Wenn doch einmal etwas gelingt, wie der Corona-Impfstoff von Biontech,
liegt es an den wenigen Einzelkämpfern außerhalb der Universitäten. Um das
Serum schnell massenhaft herzustellen, musste Biontech mit dem amerikanischen
Riesen Pfizer kooperieren. Deutschland als „Apotheke der Welt“ war einmal. Die
wichtigsten Medikamente auf dem deutschen Markt kommen heute alle aus Indien.
Zwischen Flensburg und Bodensee ist man noch nicht mal in der Lage Hygieneartikel
wie FFP-Masken oder OP-Handschuhe zu fabrizieren.
Die Spitzenforschung in diesen Bereichen ist längst
abgewandert, weil die deutschen Schulen und Universitäten von verschnarchten
Fachfremden wie Anja Karliczek international den Anschluss verloren haben.
Die CDU vermochte es, die einstige technologische Führung
zu verspielen, indem sie einseitig und tumb Technologien des letzten Jahrtausends –
AKWs, Verbrenner-PKWs, Massentierhaltung – förderte und alles Fortschrittliche
aus Deutschland vertrieb. Nun sind wir Europas Internet-Schlußlicht. Es ist
unklar, ob der Rückstand noch aufzuholen ist. Ganz sicher sind aber die
asiatischen Länder technisch längst uneinholbar enteilt.
Nach 16 Jahren Merkel und unzähligen Bildungsgipfeln,
können deutsche Schulen mit keinen Corona-Hygienekonzepten aufwarten, weil noch
nicht einmal die Waschräume funktionieren.
Man arbeitet mit Matrizen, Overheadprojektoren und Erdkundekarten
aus den 1960er Jahren. An dieses dubiose #Neuland ist in Schulen gar nicht zu
denken. Dafür müsste man schließlich funktionierendes WLAN haben. Da es das
nicht gibt, brauchen wir auch keine Computer-Hardware für Schüler. Es passt ins
Bild, das international abgegeben wird.
(…..) Deutsche haben keinen natürlichen Modegeschmack.
Niemals werden sie mit so einer natürlichen Eleganz wie Franzosen, Italiener
oder Spanier durch die Straßen gehen.
Popmusik ist ebenfalls sehr schlimm zwischen Bodensee und Flensburg. Auf
nationaler Ebene gibt es zwar Superstars, aber die schaffen es fast nie über
die Grenzen. Ganz im Gegensatz zu Briten, Skandinaviern und Amerikanern, die
kontinuierlich Welt-Talente hervorbringen.
A propos Amerikaner. Die können TV, Serie und Kino. Haben geniale
Showrunner, Late-Night-Talker, politische Comedians und Autoren.
All das sucht man vergeblich in Deutschland. International erfolgreiche
Dramaserien gibt es nicht, weil hier geglaubt wird, die Serien-Azubis aus den
täglichen RTL-Trash-Serien wären Stars und gute Autoren brauche man gar nicht.
Deutsche müssen aber auch nicht alles können. Wozu auch; das wäre ja absurd
in der globalisierten Welt, wenn man nicht auf das Knowhow und die Fähigkeiten
derer, die es viel besser können, zugriffe.
Es gibt zum Beispiel keinen deutschen Energiekonzern, der in der Lage wäre
Off-Shore-Windräder aufzustellen. RWE hat mal vor Jahren testweise zwei
Errichterschiffe in Pusan bauen lassen, weigerte sich aber Rat von erfahrenen
Ingenieuren anzunehmen und beauftragte einen Reeder mit dem Betrieb, der bisher
nur Containerschiffe charterte.
Dilettantismus und Provinzialismus potenzierten sich so wunderbar, daß
beide Schiffe nach zwei Jahren Hals über Kopf an eine chinesische Reederei
verkauft wurden. Nun macht RWE eben wieder in Braunkohle, rodet den Hambacher
Forst. Die modernen Technologien wurden aufgegeben. Hocheffektive Windräder auf
hoher See errichten nun Briten und Dänen. Was soll’s? In Deutschland kann auch
niemand ein Mobiltelefon herstellen oder ein Groß-Bauprojekt planen. Also
lieber gleich das nächste mal in China anrufen, wenn Elbphilharmonie, BER oder
Stuttgart21 geplant werden.
Traditionell ausgelacht werden auch die westdeutschen Schlapphüte. Das sind immer die Deppen, die auffällig irgendwo rumsitzen und darauf
hoffen Tipps von richtigen Geheimdiensten zu bekommen. Bis heute hängt Merkel am Rockzipfel der CIA und NSA, weil die Jungs in
Pullach ohnehin nichts mitbekommen und hocheffektiven Diensten wie KGB und
Mossad hoffnungslos unterlegen sind. Ein Treppenwitz der deutschen „Wiedervereinigung“, daß von zwei
Spionagediensten, deren Spione das gleiche taten, diejenigen, die richtig gut
waren alle in den Knast geschickt wurden – nämlich Micha Wolfs Leute – und die
Blödmänner vom BND das Sagen haben. (….)
(Wie der Herr, so sein Gescherr, 18.09.2018)
Natürlich kann
so ein Deppenstaat, in dem Fachleute systematisch aus dem
Gesundheitsministerium ferngehalten werden, keine Pandemie managen. Wir übermitteln
Infektionsdaten von den Gesundheitsämtern per Fax an das RKI, aber auch nur
Montag bis Freitag, 09.00 bis 16.00 Uhr.
Deutschland kann noch nicht einmal mehr Militärtechnik.
[…..] Symptomatisch dafür steht
die Gorch Fock, das nicht mehr schwimmfähige Marine-Schulschiff, an dessen
Sanierung das geballte Knowhow der Verteidigungsministeriums und der Marine
scheitert. Es wurde 1958 für 10 Millionen DM gebaut. Seit 2015 wird das Schiff
bei der Elsflether Werft in einem Schwimmdock in Bremerhaven saniert. Bisher
wurden dafür 135 Millionen Euro verprasst. Wann das Schiff jemals wieder
schwimmfähig ist, steht in den Sternen. Im besten Fall funktioniert das
Kadettenausbildungsschiff in ein paar Jahren nach einigen weiteren hundert
Millionen Euro Kosten wieder und Deutschland kann stolz sein auf seine Marine
auf dem technischen Stand von vor 75 Jahren. Man sollte meinen, daß heutzutage
von der Bundesmarine andere Fertigkeiten beherrscht werden sollten. Moderne
Aufklärung, Drohneneinsatz, Tarnkappentechnik, Mobilität zu Luft. Aber wozu?
Die deutschen Marinehubschrauber funktionieren sowieso alle nicht, Drohnen können
wir nicht nur nicht herstellen, sondern sind seit zehn Jahren sogar zu doof
welche zu kaufen. 500 Millionen hatte Ex-Verteidigungsminister de Maizière bei
dem Versuch „Euro Hawk“-Drohen zu beschaffen, versenkt. Das Projekt wurde eingestellt und
immerhin besteht in den folgenden sechs Jahren Konsens darüber, daß man das
Desaster nicht erklären kann und die technischen Probleme unlösbar sind. Das ist eben Deutschland:
Vollkommen unfähige und überforderte CDU-Minister und eine Regierungschefin,
der das alles vollkommen egal ist. [….]
(Teutonenphlegma, 08.06.2019)
Nun muss Deutschland
nicht international führend sein.
Ich fände es
ganz sympathisch, wenn das Land, dessen Pass ich möglicherweise in Zukunft
tragen werde, aus dem Konzert der Großen ausschert und sich eher mit Österreich
oder Portugal misst.
Wünschenswert
wäre allerdings, wenn wenigstens die Selbstverwaltung klappen würde.
Unglücklicherweise
ist aber auch die Majorität des Urnenpöbels verblödet und neigt dazu, peinliche
Pannenpolitiker nach vorn zu wählen. Fassungslos muss
man zusehen, wie zwei von drei Kanzlerkandidaten schon mit dem Wahlkampf
hoffnungslos überfordert sind.
Ein
82-Millionen-Volk zu regieren ist mindestens drei Nummer zu groß für Laschet
und Baerbock. Es gruselt mich bei der Vorstellung, einer der beiden Trottel
sollte einst als Kanzler/inmit Schwergewichten wie Xi oder Putin verhandeln.
Das wäre so, als ob man einen Zwergpinscher gegen eine Dogge antreten ließe.
Daher bleibt
nur noch Olaf Scholz als einzig wählbare Alternative auf dem Stimmzettel. Die Grüne und
der Schwarze müssen inzwischen von ihren
eigenen Parteien versteckt werden, weil sie öffentlich jedes Mal irgendeinen
Unsinn von sich geben, so daß sie blamiert dastehen und die jeweilige Partei
einen Entschuldigungsmarathon beginnen muss.
[…..] »Ich bin gespannt, was da bei
Laschet nach seiner Entschuldigung noch alles kommt«, sagte Klingbeil dem
SPIEGEL. Er sieht neuen Zwist zwischen den Unionsparteien: »Markus Söder
distanziert sich immer deutlicher von seinem eigenen Kandidaten und hat
offensichtlich keine Lust mehr, Verantwortung für Laschets Fehler zu
übernehmen. […..] Während die Grünen und die CDU
durch ihre Kampagne stolpern und mittlerweile ihre Kanzlerkandidaten
verstecken, überzeugt Olaf Scholz mit seiner Sachlichkeit und Erfahrung im
Rennen um das Kanzleramt.« [….]
(SPON, 30.07.2021)
Was informierte
Menschen schon seit zehn Jahren wissen, daß Laschet für sein Buch Die
Aufsteigerrepublik. Zuwanderung als Chance rechtswidrig sein halbes Ministerium einspannte und dennoch nur ein
schlecht zusammenkopiertes Blabla fabrizierte, gelangt nun an die größere
Glocke – Baerbock hatte mit ihren zahlreichen Plagiatspeinlichkeiten vorgelegt.
[…..] Die Union und ihr
Kanzlerkandidat Armin Laschet stehen zunehmend unter Druck. Knapp zwei Monate
vor der Bundestagswahl am 26. September verlieren CDU und CSU laut Umfragen
wieder an Zustimmung und auch das Vertrauen in Laschet selbst ist angeschlagen.
Doch es kommt noch dicker: Der CDU-Chef muss nun auch noch einräumen, bei einem
früheren Buch abgeschrieben zu haben. [….]
(NTV, 30.07.2021)
Annalena
Baerbock kann sich unterdessen nicht zurücklehnen, weil sie noch mitten im N-Wort-Shitstorm steht.
Außerdem eifern
die Grünen gerade der AFD nach, die durch eigene Doofheit und Unkenntnis der
Prinzipien einer freien Wahl, gerade im Bundesland Bremen von der Teilnahme an der Bundestagswahl
ausgeschlossen wurde.
Den
debakulierenden Baerbock-Grünen gelang dieses Kunststück gleichzeitig im
Saarland.
[….] Grüne im Saarland vorerst von
Bundestagswahl ausgeschlossen! Das Hickhack um die
Spitzenkandidatur im Saarland kostet die Landes-Grünen vorerst ihre Zulassung
zur Bundestagswahl. Der Wahlausschuss verweist auf einen »schweren
Wahlrechtsfehler«. [….]
(SPON, 30.07.2021)
Es ist
offensichtlich; Grüne und CDU; AfD sowieso; sind den simpelsten Anforderungen
einer parlamentarischen Demokratie nicht gewachsen. Zu doof, um zur Wahl zugelassen zu werden.
Dazu
hoffnungslos überforderte Spitzenkandidaten, die nicht in der Lage sind,
inhaltliche Diskussionen zu prägen. Für Deutschlands Zukunft sehe ich schwarz;
und zwar dunkelschwarz.
[…..] Carsten Schneider, Erster
Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, attackierte den
CDU-Chef: »Auch Armin Laschet liefert nun erneut Stoff für Debatten über
persönliche Verfehlungen«, sagte Schneider dem SPIEGEL. Zugleich fordere Laschet eine Sachdebatte im
Wahlkampf. »Für die Auseinandersetzung über die Zukunftsthemen in Deutschland
hat er leider bisher nichts anzubieten«, so Schneider. »Wenn nun über seine
Schludrigkeiten in seinem Buch geredet wird, darf er sich nicht wundern.« […..]
(SPON, 30.07.2021)
Wenn die
Deutschen auch 2021 der Meinung sind, diese Laschet-CDU zur mit Abstand
stärksten Partei zu machen, müssen wir uns nicht über den kontinuierlichen
Abstieg der Nation wundern, die noch unter Brandt, Schmidt und Schröder
internationale Debatten dominierte, politische Führungsrollen übernahm.