Sonntag, 5. Oktober 2014

Negativparadebeispiel

Seit Monaten verschärft sich der Ton zwischen der extrem Russland-kritischen Majorität der deutschen Medien und einer wachsenden Gruppe von Misstrauischen, die Objektivität einklagen.

Die Facebookgruppe der überzeugten Putinisten wird geradezu von neuen Mitgliedern überschwemmt. „Leider“ kann ich keine Interna mehr ausplaudern, da ich aus der Gruppe gelöscht wurde, nachdem ich dazu aufrief sich doch bitte zukünftig auf seriöse Quellen zu beschränken, da man dem eigenen Anliegen nur schade, wenn auf Wirrköpfe wie Eva Herman und Jürgen Elsässer Bezug genommen werde. (OK, daß Elsässer selbst einer der Gruppenadministratoren ist, half meiner Bitte vermutlich nicht weiter…)

Das ist genau das Problem an der Kritik der Russland-Kritik: Es mischen sich zu viele Torfköpfe und Verschwörungstheoretiker darunter.
So kann man nicht ernst genommen werden, wenn man in einer Schublade mit Herman und Naidoo sitzt.

Dabei ist ein objektiver Blick nötiger denn je.
Denn tatsächlich produzieren die Dinosaurier unter den Leitmedien, also Tagesthemen, Heute, SPIEGEL und Co, zu viele Fehler.

In den vergangenen Tagen wurde viel darüber diskutiert, ob die öffentlich-rechtlichen Sender eine ausgewogene Berichterstattung über den Konflikt in der Ost-Ukraine geliefert hätten, oder ob sie "tendenziös" gewesen sei. In einem Punkt räumt die ARD nun einen klaren Fehler ein: Es geht um einen Beitrag in den "Tagesthemen" vom 20. Mai, in dem Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies unter anderem über den Tod zweier Anwohner in Krasnoarmeysk im Osten der Ukraine berichtet hatte. Diese seien durch die "Kugeln der neuen Machthaber" gestorben, hieß es damals - was offenbar nicht der Wahrheit entsprach, wie sich nach einem Hinweis eines Zuschauers herausstellte. Tatsächlich war es genau andersherum.
"Die erneute Sichtung des gesamten Filmmaterials und nochmalige Überprüfung der Fakten durch den ARD-Korrespondenten haben ergeben, dass die tödlichen Schüsse seinerzeit der falschen Seite zugeordnet wurden. Richtig ist, dass die Schützen einem ukrainischen Freiwilligen-Bataillon zuzuordnen sind, also nicht den Separatisten", heißt es in der Mitteilung der ARD.

[…]  Mit dem gestern Abend erschienenen Artikel „Putins langer Arm reicht bis in Gremien der ARD“ übertrifft Springers WELT jedoch die schlimmsten Vorahnungen, wie weit die Agitation in den deutschen Medien überhaupt gehen kann. WELT-Redakteur Ulrich Clauß dreht darin am ganz großen Rad und vergleicht die Kritik des Programmbeirats sogar mit den „stalinistischen Geheimprozessen“. Wer heutzutage noch alle Sinne beisammen hat und die einseitige Berichterstattung der großen Medien kritisiert, ist somit nicht nur ein „Putin-Versteher“ oder „Kreml-Troll“, sondern sogar ein Handlanger Stalins. Geht es nicht noch dümmer? […] „Ein Dolchstoß aus den eigenen Reihen“ sei die Kritik des Programmbeirats. Die Zuschauer, die sich über die einseitige Berichterstattung beschwert haben, gehörten „ganz offensichtlich koordinierten Protestwellen“ an. Von wem sollen sie denn koordiniert worden sein? Klar, von Putin! […] Doch bei einfacher Publikumsbeschimpfung belässt es die WELT nicht. Der ARD-Programmbeirat sei – so Ulrich Clauß – „die Fünfte Medienkolonne“. Nun muss man wissen, was dieser Begriff eigentlich aussagt. Als „Fünfte Kolonne“ werden allgemein subversiv tätige Gruppen bezeichnet, deren Ziel der Umsturz einer bestehenden Ordnung im Interesse einer fremden aggressiven Macht ist. So, so, der Programmbeirat der ARD arbeitet also subversiv und hat das Interesse die Ordnung Deutschlands zu stören – sicher im Auftrag Putins. Wenn das die honorigen Damen und Herren wüssten, die ja immerhin von den ebenfalls honorigen Rundfunkräten der ARD-Landesfunkanstalten aus ihrer Mitte entsandt wurden. Sie würden Herrn Clauß wahrscheinlich eine stationäre Behandlung in einer Nervenklinik anraten. […]

Viele Teile „der Medien“ müssen sich vorhalten lassen nicht mehr zwischen Meinung und Berichten zu trennen. Völlig verschiedene Begriffe wie „Russland“, „Putin“ oder „Kreml“ werden fahrlässig synonymisiert.
Sie geben den „Fakten“ oft einen russophoben Spin mit und bewerten die Seriosität der Quellen höchst unzureichend.
So werden die Verlautbarungen der Kiewer Regierung stets als Fakten präsentiert, während Meldungen aus dem Kreml grundsätzlich misstraut wird.
Dabei hat Kiew längst – man denke nur an die Behauptung des Ukrainischen Verteidigungsministers Russland habe Atomwaffen eingesetzt – seinen Ruf ruiniert.

Wir sollten uns die Worte der Russland-Expertin und Professorin für TV- und Medienwissenschaft Gabriele Krone-Schmalz zu Herzen nehmen.

[…]Frage: Was stört Sie konkret an der Berichterstattung?

Krone-Schmalz: Zunächst einmal die unpräzise Sprache. Gerade in der Fernsehberichterstattung treten verbale Schlampigkeiten auf, mit denen Vorurteile bedient werden. Es gibt beispielsweise einen Unterschied zwischen Europa und der Europäischen Union. Doch in der Berichterstattung über den Streit der EU mit Russland werden die beiden Begriffe pausenlos durcheinandergeworfen. Dann ist häufig nicht von prorussischen, sondern von russischen Separatisten die Rede. Und schließlich kommen in der Berichterstattung permanent Worte wie „wohl“, „vermutlich“ oder „wahrscheinlich“ vor, die darin nichts zu suchen haben. Es wird mehr gemutmaßt als berichtet. Dabei haben Journalisten genug damit zu tun, vorhandene Dinge zu beschreiben und zu analysieren. Die Medien sollen Politik erklären und keine machen wollen.

Frage: Tenor der meisten deutschen Medien ist: Russland trägt die alleinige Verantwortung für die Ukraine-Krise und deren Eskalation. Hat nicht auch die EU Fehler gemacht?

Krone-Schmalz: Auch ist gut! Die EU hat die Krise ausgelöst. Wie blind müssen politische Verantwortungsträger sein, um nicht zu sehen, dass ein EU-Assoziierungs-Abkommen mit der Ukraine auch Russland betrifft? Solch ein schwieriges Problem durfte nicht, wie geschehen, konfrontativ angegangen werden. Es gab die Idee, Brüssel, Kiew und Moskau an einen Tisch zu setzen, um über das Abkommen zu reden. Doch diese Idee hat sich in der EU nicht durchgesetzt, weil entscheidende Politiker gesagt haben: „Was hat Moskau damit zu tun?“

Frage: Wer solch eine Kritik äußert, wird inzwischen als „Putin-Versteher“ umgehend in die Ecke gestellt. Können Sie mit dem Vorwurf leben?

Krone-Schmalz: Natürlich. Ich frage mich nur: Was ist in einer Gesellschaft los, wenn der Begriff „verstehen“ dazu taugt, etwas Negatives auszudrücken? Wer eine vernünftige Entscheidung treffen will, muss zuerst verstehen und begreifen. Nein, das Wort „Putin-Versteher“ ist einfach abartig und dumm.

Frage: Sie können also die Handlungsweise des russischen Präsidenten Wladimir Putin verstehen?

Krone-Schmalz: Warum fragen Sie nur nach Putin? Gegenüber keinem anderen Land personalisieren wir die politischen Entscheidungen einer Regierung so stark wie gegenüber Russland. Sich völlig auf Putin zu fokussieren, halte ich für einen Fehler.

Frage: Dann stelle ich die Frage anders: Was können Sie an der russischen Position nachvollziehen?

Krone-Schmalz: Wir müssen sehen, was sich in Russland seit dem Zerfall der Sowjetunion abgespielt hat und was den Menschen dort zugemutet wurde. Der Westen hat das Land in den vergangenen beiden Jahrzehnten aber nur als Konkursmasse behandelt und nicht als Partner. Die russische Seite hat in dieser Zeit ein Signal nach dem anderen Richtung Westen geschickt und um Zusammenarbeit geworben. Doch bei uns ist kein Mensch darauf eingegangen. Heute rächt sich das. Und schon heißt es wieder: Siehst Du, den Russen kann man einfach nicht trauen.  […]

Ein perfektes Beispiel für eine niederträchtige antijournalistische Arbeit fand sich am Tag der deutschen Einheit im Hamburger Abendblatt.
„Meine“ lokale Tageszeitung (Auflage ~ 180.000) konnotiere ich immer noch mit SPRINGER, aber tatsächlich gehört das „HH Abla“ seit Mai dieses Jahres zur Funke-Mediengruppe, also dem alten rechtsliberalen WAZ-Konzern.
Der Autor, um den es heute geht, erinnert von seinem Namen an die Zschäpe-Verteidiger: Daniel Friedrich Sturm, 41.
(Mit dem unsachlichen Hinweis auf die Namensähnlichkeit, greife ich schon mal auf eine typische Sturm-Methode vor.)
Daniel Friedrich Sturm kennt Ihr nicht?
Macht nichts, dazu weiß Wikipedia mehr:

Nach seiner Schulzeit studierte Sturm Politikwissenschaft, Osteuropäische Geschichte und Volkskunde an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er Mitglied der Studentenverbindung Bonner Wingolf war. Sturm schreibt Artikel für die deutsche Zeitung „Die Welt“. Er ist Politikredakteur der Welt, der Welt am Sonntag und der Berliner Morgenpost.
[…] Sturms Vater Erdmann Sturm war Hochschullehrer am Institut für Evangelische Theologie und ihre Didaktik der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Sein Bruder Johannes Gerhard Sturm (* 1981) ist seit 2012 persönlicher Referent von Bundespräsident Joachim Gauck.
(Wikipedia)

Auch Sippenhaft ist kein Tammoxsches Kriterium, aber daß Sturms Bruder Gaucks Referent ist, spielt im Folgenden doch eine Rolle.

Abla-Sturm berichtet im Politikteil über einen "Russlandtag" in Rostock-Warnemünde. Zugegen sind weitgehend Wirtschaftsvertreter, der Schweriner Ministerpräsident Sellering, Gerhard Schröder und der russische Botschafter in Berlin Wladimir Grinin.

Es handelt sich um einen der normalsten Vorgänge der Welt. Die ostdeutsche Regionalwirtschaft ist vielfach mit der Russischen verquickt. Durch die Ostseehäfen und russische Beteiligungen an ostdeutschen Werften, die tausende Arbeitsplätze retteten, ist man stärker als andere Bundesländer von den Westlichen Sanktionen betroffen.
Es bestehen seit Jahrzehnten enge Beziehungen zwischen russischen und deutschen Unternehmern. Nun stehen sehr viele Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Es ist nicht nur üblich, sondern sogar absolut zwingend, daß sich der MP in diesem Forum engagiert und man muß Gerd Schröder dankbar dafür sein, daß er sich durch seine russischen Kontakte für die deutsche Wirtschaft einsetzen kann.
Ich war schon immer der Meinung, daß Schröder die Bitte der russischen Regierung sich in bilateralen Unternehmen zu engagieren gar nicht ablehnen konnte. In der aktuellen Zeit der Sprachlosigkeit, in der EU und Gauck dafür plädieren die Gesprächsfäden nach Russland zu cutten, sind Schröders Einflussmöglichkeiten sogar doppelt wertvoll.
Statt nun aber neutral über die Probleme der ostdeutschen Wirtschaft zu berichten und zu referieren, welche Vorschläge um aus der Krise zu kommen, entwickelt wurden, läßt Sturm in jedem zweiten Satz seinen ätzenden Spott zwischen den Zeilen erkennen. Er verachtet Russland, Schröder und Sellering zutiefst. Sein ganzer Artikel ist eine einzige Despektierlichkeit und trieft nur so von Missgunst.
Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.

Beispiele:

Diesmal ist es nicht Wladimir Putin, sondern Aleksander Jurjewitsch Drosdenko, den Gerhard Schröder umarmt. Drosdenko ist der Gouverneur des Leningrader Gebietes. […] Mit der Brechstange muß die ungute Konnotation mit dem gar nicht anwesenden Putin hinein.
Man tagt im Hotel Neptun, in dem zu DDR-Zeiten die Stasi Regiment führte. […] Assoziation Stasi und DDR darf auch nicht fehlen, dabei geht es nur um das Tagungsgebäude.
Es wird viel geklagt an diesem Tag, im Publikum wie auf dem Podium. Despektierlicher Hinweis auf die angeblichen „Jammer-Ossis“
Doch dieser Unmut bezieht sich nicht etwa auf die russische Aggression in der Ukraine, die Besetzung der Krim oder Putins Reformunfähigkeit – nein, bemängelt werden stattdessen die Reaktionen des Westens, vor allem die Sanktionen. Die hauptsächlich aus russischer Bevölkerung bestehende Krim führte einen Volksentscheid durch und trat freiwillig Russland bei, nachdem die von Faschisten getragene Kiewer Regierung ihnen verboten hatte Russisch zu sprechen. Sturmsche Kampfbegriffe haben hier nichts zu suchen.
Die Gäste des Russlandtages erregen sich über "Frau Merkel und unseren
Ober-Popen" (womit der Bundespräsident gemeint ist). […] Vermutlich stammen die unerhört russlandfeindlichen Sprüche Gaucks aus der Feder von Sturms Bruder.
Von einer "Veranstaltung in schwierigen Zeiten" spricht Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), […] Der Ukraine-Konflikt und die vom Westen verhängten Sanktionen stören also die (bescheidene) Wirtschaftskraft Mecklenburg-Vorpommerns. Sturms ganze Verachtung kommt in dem unpassend eingefügten Wort „bescheidene“ zum Vorschein.
[…] Für das gesamte Jahr drohten Einbußen von 25 Prozent, sagt Grinin. Nur während der Finanzkrise war alles noch schlimmer. Grinin präsentiert viele Zahlen, seine Ursachenanalyse ist dafür umso unterkomplexer.
Unterkomplex ist in Wahrheit nur Sturms völlig einseitige Schuldzuweisung.
"Wir müssen noch einmal nachdenken", sagt Grinin: "Brauchen wir das wirklich?" Seine Frage aber bezieht er nicht auf die annektierte Krim oder Putins Propaganda-Projekt Neurussland, sondern auf die von EU und USA verhängten Sanktionen: "Wir wollen diese Spiele nicht haben."
Die Krim wurde eben NICHT annektiert.
Ganz in altem Sowjet-Stil präsentiert Schröders Kumpel Drosdenko Zahlenreihen. […] Und wieder bemüht Sturm antisowjetische Feindbilder –ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kommunismus in Russland.
Ein zustimmendes Raunen geht durch den Saal, als Schröder sich über den "Kampfbegriff" des "Russland-Verstehers" mokiert.
Unpassende Anführungszeichen – Das IST ein Kampfbegriff.
Er diskreditiere alle, die differenzieren, sagt Schröder: "Ich stehe dazu, dass ich Russland, seine Menschen, seine politische Führung verstehen will. Ich schäme mich nicht dafür, im Gegenteil: Ich bin stolz darauf." Donnernder Applaus. […]
Vorsichtige kritische Worte gegenüber Russland lässt Schröder nur fallen, wenn es um den Handel geht. […] Es ist ja schließlich auch eine Veranstaltung von Handeltreibenden auf Bundesländerebene.
 Menschen- und Bürgerrechte? Diese Begriffe fallen nicht. Sie sind ebenso tabu, wie während des gesamten Vormittages nicht einmal das Wort Krim zu hören ist, weder der Ortsname Donezk noch der Begriff malayisches Passagierflugzeug. […]
Bürgerrechte werden immer ausgepackt, wenn es gerade in die Argumentation passt. Wäre Sturm konsequent, könnten wir den Handel mit dem gesamten Nahen Osten und China beenden. Im Übrigens weiß kein Mensch, wer das Flugzeug abgeschossen hat. Es ist allerdings ziemlich sicher, daß es nicht Putin oder „die Russen“ waren.

Samstag, 4. Oktober 2014

Geistige Giganten des Konservatismus – Teil XIV



Geistig zurückgebliebene Radikalinskis wie Palin und Bachmann, sowie bösartige ultrarechte Demagogen und Lügner wie Rubio und Ryan sind für die Wähler aus der Mitte einfach zu extrem.


Andererseits vertreiben die wenigen verbliebenen Republikaner, die noch halbwegs zurechnungsfähig sind – wie zum Beispiel der neue Verteidigungsminister Chuck Hagel oder der einstige Hoffnungsträger Chris Christie - die fanatisierten Teebeutler von den Urnen.

Schwer vorstellbar, daß sich demnächst eine republikanische Führungsfigur finden läßt, die wie einst Ronald Reagan das ganze GOP-Spektrum abdeckt.
Das Spektrum ist nämlich breiter und bunter geworden.

Langfristig wird eine zerfasernde GOP die Mehrheitsfähigkeit verlieren und den Demokraten wieder Mehrheiten in beiden Kongresskammern ermöglichen.
Sie könnten sich dann auch wieder ein bißchen nach links orientieren – so wie es sich die Basis wünscht.

Dann könnte es wieder voran gehen in Amerika.

Der vierzehnte geistige Gigant des Konservatismus (GGK), den ich in dieser neuen Reihe vorstellen möchte bringt alles mit, das man sich von einem amerikanischen Fundi wünscht:

Rick Wiles, Moderator der End Times radio show “Trunews” begleitet in seiner Show unzensiert den Countdown bis Jesus Christus das zweite Mal auf die Erde kommt.
Das Ende ist offensichtlich nahe – sonst könnten sich nicht Tunten, Weiber und Schwarze ungeniert auf der Straße zeigen!

Den Auftrag in Florida seine eigene Radiostation zu gründen erhielt Wiles durch Gottes Hand.

Rick’s professional career was in media marketing and advertising sales. Throughout his early years, God’s hand silently guided him to be in employed in the latest new media. While in his early 20’s, Rick’s first media job was with a new FM radio station in the days when AM was still king.

Wie richtig seine Weltanschauung ist, beweist Wiles unter anderem das Auftauchen von Ebola.
Ein ganz klares Zeichen dafür, daß Armageddon unmittelbar bevor steht.

“Now this Ebola epidemic can become a global pandemic and that’s another name for plague. It may be the great attitude adjustment that I believe is coming. Ebola could solve America’s problems with atheism, homosexuality, sexual promiscuity, pornography and abortion. If Ebola becomes a global plague, you better make sure the blood of Jesus is upon you, you better make sure you have been marked by the angels so that you are protected by God. If not, you may be a candidate to meet the Grim Reaper.”

Also, irgendwie logisch.
Ebola ist eine tolle Sache, um die ganzen Satanisten aus Amerika auszurotten.
Das Problem ist nur, daß immer noch der schwul-muslimische atheistische Kommunist aus Kenia im Weißen Haus sitzt. Der könnte natürlich Ebola auch gegen die guten Amerikaner einsetzen.

Wiles was enthusiastic Tuesday about the arrival of Ebola, but Right Wing Watch reported that he warned the previous day that President Barack Obama may intentionally spread the deadly virus through a mandatory and mysterious vaccine.
That would somehow then allow Obama to declare martial law and force Americans into FEMA camps, the religious right broadcaster theorized.

Bei Obama muß man ja auf alles gefasst sein, erkennt Wiles.
Denn der US-Präsident unterstützt bekanntlich seine „ISIS-Buddies“, um dort eine nationalsozialistische Homo-Diktatur zu errichten.

Last year, “Trunews” host Rick Wiles predicted that President Obama would “declare himself as God.” But yesterday Wiles floated a different idea of who the president really is: the Mahdi.
After arguing that Obama is allowing “his ISIS buddies to behead and crucify Christians,” Wiles said he’s “starting to believe that Mr. Obama may be in fact the Islamic Mahdi, the eleventh [sic] imam who comes to fulfill the ministry of the prophet Mohammad. He is a very evil, wicked and dangerous man.”
Wiles may need to take a class in Islamic theology, as he seems to believe that Obama is simultaneously an ISIS-supporting Sunni Muslim and a Twelver Shiite Muslim.

Der GGK-14 ist ein mutiger Mann, weil er sich nicht scheut die Wahrheit auszusprechen.
Dennoch, er ist Realist genug, um einen gehörigen Respekt vor der zerstörerischen Kraft der Lesbian, gay, bisexual and transgender (LGBT) rights-Aktivisten zu haben.  Dieses "radical homosexual movement" unterscheidet sich kein bißchen von den deutschen Nazis.
Die versuchen nämlich fromme Amerikaner auszurotten.
Man kennt das ja von Hitler und Himmler – auch die frönten bekanntlich ihrem Hass gegen Heteros und Weiße. Da besteht kein Unterschied zu den LGBT-Aktivisten, die auch Amerika in eine Homo-Neger-Diktatur verwandeln wollen.

"It's not an exaggeration to say 'homofascist' because the German Nazi Party was homosexual," Wiles said. "Hitler was a homosexual, the top Nazi leadership, all of them were homosexuals...they were creating a homosexual special race."

Ganz offensichtlich hat der GGK-14 im Geschichtsunterricht sehr gut aufgepasst und den Kern des Nationalsozialismus verstanden.

"It wasn’t this thing about an Aryan race of white people, blue-eyed, blonde-haired, white people, Hitler was trying to create a race of super gay male soldiers ... It will end up in America just like it was in Germany, but it won’t be the Jews that will be slaughtered. It will be the Christians."
"Many [LGBT rights advocates] really do console themselves with fantasies of their own Kristallnacht, in which Christians are euphemistically 'taken out of the way' as part of the 'gay'-stapo’s 'final solution' to the 'Christian problem,' "Allen wrote in an Op-Ed for Liberty Counsel attorney Matt Barber's website Barbwire.

Die Rolle von Ebola als Strafe für Schwule, Atheisten und Feminismus erkennt freilich nicht nur Rick Wiles als Zeichen der Endzeit.
Auch seine radikal evangelikalen Preacher-Kollegen sehen hier eindeutige Beweise.
Wiles ist daher gewissermaßen nur stellvertretend GGK-14.

Ich hätte auch andere Propagandisten dieser Theorie auswählen können.
Immer gut für Irrsinn dieser Art ist Bryan Fischer, American Family Association (AFA) spokesman.

On his radio broadcast today, Bryan Fischer reiterated his belief that the government ought to ban immigration from nations where the Ebola virus is present as well as from Muslim-majority nations because, just as there is no way to determine who is carrying Ebola until the disease emerges, there is also no way to know which Muslims are carrying "the decapitation virus."
"I think our policy toward Islam should be the same as our policy toward Ebola," he said, asserting the America just cannot take a chance on allowing a potential Ebola carrier to enter this country. "Now we ought to be saying exactly the same thing about people who come from Muslim-majority countries because we have no way of knowing who might be carrying the decapitation virus.'


Freitag, 3. Oktober 2014

Populistische Bayern



Es gab in Deutschland schon Richter, die bei Familienstreitigkeiten den kulturellen Hintergrund als „mildernde Umstände“ anerkannten.

Ein aus Afghanistan stammender Mann wurde milder beurteilt, nachdem er seine Frau und Tochter krankenhausreif geschlagen hatte, weil das nun einmal in seiner Kultur üblich sei.
Das ist natürlich genau falsch verstandene Toleranz.
Genauso wie der große Unsinn der CDU-Leitkultur, ist es Unsinn, daß am Strafrecht je nach Herkunft Abstriche gemacht werden können.
Kein Flüchtling in Deutschland braucht seine Kultur aufgeben; im Gegenteil, ich begreife den Einfluss möglichst vieler anderer Kulturen als riesengroßen Vorteil.
Migranten sind weit überdurchschnittlich oft Unternehmensgründer.
Was für ein Segen für Deutschland, daß mit den ersten Gastarbeitern vor einem halben Jahrhundert auch kontinuierlich der kulinarische Horizont erweitert wurde.
Schwule zu verhauen oder Ehefrauen vergewaltigen ist aber eine Straftat. An dieses Verbot muß sich jeder halten, der hier lebt; auch wenn er/sie/es eine andere persönliche Überzeugung hat.
Das Vermitteln der hiesigen ethischen Werte durch staatliche Erziehung in Kita und Schulen klappt offenbar nicht immer, wie die terroristischen Umtriebe der Mördergruppen à la „Uwe – Beate –Uwe“ zeigen.
Hunderte Menschen sind in Deutschland durch rechten Terrorismus getötet worden; also erheblich mehr als durch Linksterrorismus.
Bis heute können Schwarze in vielen Gegenden Deutschlands ebenso wenig wie Menschen mit Kippa auf die Straße gehen, ohne verprügelt zu werden.
Alle jüdischen Einrichtungen müssen Polizeischutz haben.

Daß diese unerträglichen Zustände durch offensichtliches Versagen deutscher Schul- und Sozialpolitik verursacht  werden, wird anlässlich von Gedenktagen zwar gelegentlich erwähnt, aber politische Konsequenzen folgen nie.

Wer in Deutschland Kind ist, hier Kindergarten, Schule und vielleicht sogar Universität durchläuft, sollte eigentlich gelernt haben, daß man keine Kinder schlägt oder Ungläubigen den Kopf abhackt.

Verdienstvollerweise gelang es WDR und Süddeutscher Zeitung mit gewaltigen Rechercheaufwand ein Interview mit einem jungen Bayern zu führen, der tief in der IS-Kämpferszene steckt und bereits einen Versuch unternahm sich bis Syrien durchzuschlagen.
Es handelt sich um einen gebildeten 22-Jährigen Mann, Erhan A., der in Bayern studiert.

Seine Antworten fallen angesichts der allgemein bekannten Köpf-Videos in den Bereich des dessen, das man erwarten kann; verstören aber dennoch.

[….] SZ: Sie wurden von heute auf morgen ein strenggläubiger Muslim, einer, der den Koran wörtlich auslegt. Wie haben Ihre Mitschüler reagiert?

Erhan: Die haben nur einmal gefragt, warum ich das mache. Ich habe ihnen vom Koran erzählt. Damit war die Sache erledigt. Von diesen Andersgläubigen hätte ich mehr Kritik erwartet. Aber die waren toleranter als die Muslime. Aus allein drei Moscheegemeinden in Kempten haben sie mich und meine Freunde rausgeschmissen. Die wollten uns nicht dort haben. [….]

SZ: Was haben Ihre Eltern gesagt?

Erhan: Die sind wie alle anderen, die sind gegen mich.  [….]

SZ: Es vergeht kein Tag ohne Horrornachrichten aus dem Irak und Syrien. Die Welt hat Angst. Ausgerechnet dieser Gruppe wollten Sie sich anschließen. Warum?

Erhan: Der Islam ist die einzig wahre Religion. [….] Ich weiß nicht, wo da die Brutalität wäre.

SZ: Leute, die sich dem IS nicht beugen, werden gekreuzigt, gesteinigt und geköpft. [….] Ist es in Ihren Augen auch legitim, Journalisten zu köpfen?

Erhan: Ich habe gehört, das waren Spione. Also Feinde. Und die darf man töten. Wenn Allah sagt, es ist erlaubt, solche Menschen zu töten, dann würde ich das auch machen. [….] Es gibt sicher immer wieder Einzelne, die Fehler machen. Aber wenn sich Zivilisten dem Islamischen Staat beugen, wird ihnen nichts passieren. Auch Christen und Juden können übrigens weiterleben. Sie müssen sich halt an die islamischen Gesetze halten und Steuern zahlen, quasi ein Schutzgeld. Wenn sie dazu aber nicht bereit sind, dann werden sie auch getötet. Ich würde sogar meine Familie töten, wenn sie sich gegen den Islamischen Staat stellt. [….]

SZ: Warum schneiden die Kämpfer des IS ihren Gegnern die Köpfe ab?

Erhan: Ich glaub, das steht irgendwo im Koran. Und ob man die Feinde abknallt oder köpft, ist doch egal. Tot ist tot. Es geht nur darum, dass sie nicht leiden. Selbst die schlimmsten Feinde dürfen wir nicht quälen, so will es der Koran.[….]

Erhan lernte seine Einstellung in Deutschland – und zwar weder in seinem Elternhaus noch in Moscheen. Dort lehnte man seine Radikalisierung einmütig ab.

Es handelt sich hier um einen eklatanten Fall staatlichen Versagens.
Einer der Gründe ist offensichtlich, daß die debilen deutschen Kultuspolitiker nach wie vor den Religionsunterricht Religionslobbyisten überlassen, statt für alle Kinder einen verbindlichen Ethikunterricht zu gestalten.

Meine Schulbildung erhielt ich in den 1970er und 1980er Jahren in Deutschland und bedauere es sehr keinen Religionsunterricht gehabt zu haben.
Bei uns gab es das erst ab der Oberstufe auf dem Gymnasium und dort nur als Wahlpflichtfach.
Man mußte sich für Religion oder Philosophie entscheiden; die Kurse liefen aber gleichzeitig, so daß man nicht beides belegen konnte.
Also habe ich Philosophie genommen.

In meiner Schullaufbahn wurde ich darum betrogen zu lernen, was es eigentlich auf sich hat mit dem Christentum.
Das mußte ich mir alles autodidaktisch aneignen.
Und bei vielen Ritualen aus den Gottesdiensten ist das gar nicht so leicht zu verstehen, was die da eigentlich genau machen und welche Bedeutung das haben soll, wenn man nie selbst dabei war.

Also: Ich plädiere dringend für staatlichen Religionsunterricht.
Religion ist nun einmal auch unsere Kultur.
Natürlich darf man da nicht den Bock zum Gärtner machen und die ohnehin staatliche bezahlten Religionsvertreter auf die Kinder loslassen, ohne daß das relativiert wird.

Genau das was bei der Berliner „Pro Reli“-Initiative gewollt und von Steinbrück, Merkel, Gauck, Nahles, Thierse, allen Bischöfen unterstützt wurde, ist FALSCH:
Kinder separieren und sie nur mit 100% einer Sicht zu indoktrinieren.

Der richtige Weg ist natürlich ein neutraler Ethikunterricht, der staatlich finanziert wird und in dem als Unterrichtsgegenstand alle Religionen einmal behandelt werden.
Da sollten dann alle Kinder lernen was ein katholischer Gottesdienst ist, ihn gerne auch einmal besuchen. Ebenso sollten sie einmal in eine Moschee und eine Synagoge und einen Hindutempel gehen.
Sie sollten da die Grundzüge des Buddhismus kennenlernen, ebenso wie die Aufklärer und Humanisten, die sich von den Religionen abwendeten.
Das stelle ich mich durchaus als interessanten Unterricht vor Kindern beizubringen welche Gründe es für welche Religion oder eben auch dagegen gibt.
Wenn insbesondere Christen nicht so die Hosen voll hätten, daß ihr Verein im Vergleich mit anderen Anbietern hoffnungslos unattraktiv wäre, würden sie sich auch nicht dagegen sperren.
Ich halte das für denselben Mechanismus weswegen Juden und Moslems ihre Jungs als Baby oder Kleinkind beschneiden: Wenn man sie nämlich erst aufklären würde und wartete bis sie als Erwachsene selbst für oder wider Beschneidung votieren, würden es viele gar nicht machen.
Daher wenden Religionen lieber Zwang an, bevor man sich wehren kann. Genau wie die christliche Taufe, Erstkommunion und Beichte.
Der Staat sollte verpflichtend alle Bürger aufklären und ihnen die Optionen darlegen.
Wer dann anschließend sagt, er ist mit Überzeugung Katholik, kann das ja gerne sein.
Aber man lasse nicht Propagandisten einer nicht demokratischen und nicht Menschenrecht-konforme Ideologie unbeobachtet auf Kinder los.
Aber man lasse auch nicht Kinder wie mich in Deutschland Abitur machen und studieren, ohne daß sie überhaupt jemals Religionen auf dem Lehrplan hatten!

[…]  Ich liebe andere Kulturen – aber Radikalisierung und Unterwanderung ist mir unheimlich. Und ich frage mich: Wie kommen wir zu einem gemeinsamen Werteverständnis? Wie gehen wir mit diesen Fragen „politisch korrekt“ um? Wie schaffen wir es, das Beste aus unterschiedlichen Kulturen in Österreich und Europa Realität werden zu lassen und Rückwärtsgewandtheit die Stirn zu bieten.
Je öfter ich darüber nachdenke, umso klarer ist die Antwort: Ohne einen gemeinsamen und verpflichtenden Werte- und Ethikunterricht in den Schulen wird es nicht gehen. Jede und jeder sollte wissen, was bei uns geht und was nicht – und warum. Wenn jemand zusätzlich noch Religionsunterricht will: gut. Aber alle – ob Christ, Moslem oder Jude, ob gläubig oder nichtgläubig – sollten ein gemeinsames Verständnis für Ethik, Werte und grundlegende Rechte vermittelt bekommen.
Das kann nur mit einem Ethikunterricht funktionieren, der nicht von Religionslehrern gemacht wird, sondern von Ethiklehrern mit Äquidistanz zu allen Religionen. Denn ein gemeinsames Wertefundament kann nur diesseits einer religiösen Überzeugung liegen – im aufgeklärten Humanismus, der auf sich ständig weiterentwickelndem Wissen beruht…[…]

Die Bayerische Landesregierung hat nicht nur bei der Wertvermittlung versagt, sondern sie duckt sich jetzt auch weg, indem sie nun plötzlich „Erhan“ abschieben will.

Ich staune aber immer noch wie tief die rassische Sicht vom reinen Blut in den Köpfen der Deutschen verankert ist.
Es herrscht nach wie vor das Ius Sanguinis und im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern der Welt wird man zwischen Flensburg und Bodensee eben nicht durch Geburt zum Deutschen.

 Eins der gemeinsamen Übel von Religion und Patriotismus ist die arrogante Haltung, die beiden zu Grunde liegt.
Ein „Wir sind besser als die“-Denken, aus dem sich relativ leicht auch „wir dürfen mehr als die“ und „die sind nicht so viel wert wie wir“ ableiten lässt.
Diese Grundhaltung, die von oben herab erst mal den anderen etwas abverlangt, was man selbst nicht tun muß, kam exemplarisch in dem Leitartikel wider die doppelte Staatsbürgerschaft an Licht, den ich vor drei Tagen kritisierte. [….]

Die CSU sieht einen Mann, der sein ganzes Leben in Deutschland verbracht hat offenbar immer noch als Fremdkörper, für den sie keine Verantwortung trägt.
Seehofer gibt den klassischen Polit-underachiever.
Erhan soll weg und keine weiteren Fragen bitte.

Die bayerische Justiz geht gegen den Salafisten Erhan A. aus Kempten vor. Gegen den 22-jährigen Mann wurde Haftbefehl erlassen. Er werde schnellstmöglich in die Türkei ausgewiesen, teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag mit. Erhan A. hatte sich zuvor in einem Interview mit dem SZ-Magazin zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt. Darin sagte er unter anderem, er würde sogar seine Familie umbringen, wenn sie sich gegen den IS stelle.  Nach Ansicht von Herrmann ist Erhan A. damit einer erhebliche Gefahr für die innere Sicherheit Deutschlands: "Jemand, der in aller Öffentlichkeit die Gräueltaten der Terrormiliz Islamischer Staat gutheißt, das Köpfen von Journalisten rechtfertigt und nicht davor zurückschreckt, seine eigene Familie zu töten, wenn sie sich nicht an die islamischen Gesetze hält, hat bei uns nichts zu suchen. Es gibt keinen anderen Weg, als ihn in sein Heimatland abzuschieben."
[…] Der Mann stammt aus der Türkei, lebt aber bereits seit 20 Jahren mit seinen Eltern im Allgäu, wo er das Abitur machte und ein Studium der Wirtschaftsinformatik anfing. Er gilt als Kopf der örtlichen Salafisten-Szene, die aus schätzungsweise zehn Mitgliedern besteht. […]
Kemptener Lokalpolitiker reagierten ratlos auf die Nachricht von der Verhaftung: "Ich kann diese Szene nicht einschätzen, das ist ein Polizei-Thema", sagte Oberbürgermeister Thomas Kiechle (CSU). In seinen regelmäßigen Treffen mit der Polizei sei das Thema bisher noch nicht angesprochen worden. Es gebe auch keinen Anlass, das Thema im Stadtrat zu diskutieren, sagte Kiechle: "Das ist nicht unsere Aufgabe, sondern der Sicherheitsbehörden." […]

Bayerns Innenmister erfüllt Erhan nun seinen größten Wunsch und bringt ihn schon mal direkt an die Grenze zum IS, während sich die auf kommunaler und Landesebene regierende CSU die Hände in Unschuld wäscht.


Man sei ja nicht zuständig.

Der Bericht, wonach die deutschen Behörden die Ausreise von Islamisten offenbar lange Zeit gebilligt hatten, löste Empörung bei der Opposition im Bundestag aus. "Die Praxis, Dschihadisten zur Ausreise zu ermutigen, käme einem Terror-Export gleich", sagte die Grünen-Sprecherin für innere Sicherheit, Irene Mihalic.
Der Grundsatz, gewaltbereite Islamisten an der Ausreise zu hindern, sei nicht neu, hieß es aus dem Bundesinnenministerium. […]
Bis nach München scheint sich das noch nicht herumgesprochen zu haben.