Mittwoch, 28. November 2012

Wahrheitsverteilung



Angie im Dilemma.

Wir befinden uns im letzten Viertel der Legislaturperiode. Da ist es einerseits Zeit noch einmal verschärft Geschenke an die reichen Gönner zu verteilen (falls womöglich doch eine andere Regierung gewählt werden sollte) und sich andererseits vor dem Volk als gerecht und gut darzustellen.
 Ersteres geschieht gerade wieder durch die Abschaltprämie.
 Millionenbescherung.
Großkunden können künftig durch einen kurzfristigen Verzicht auf einen Teil ihres Stromverbrauchs Tausende Euro verdienen. […]
Die Kosten dieser Regelung, die zunächst für drei Jahre befristet ist, zahlt jeder Verbraucher indirekt über seine Stromrechnung. Nach Angaben der Bundesregierung sind es für einen Vier-Personen-Haushalt zwischen einem und zwei Euro pro Jahr.
 Etwas ungünstig ist nur, daß beide Absichten sich widersprechen. 
Je mehr die Großen und Reichsten noch reicher gemacht werden, desto ärmer werden diejenigen, die das zu bezahlen haben. 
Das gefällt dem Urnenpöbel nicht unbedingt, obwohl er mit dem FDP-all-time-Rekordergebnis von 2009 explizit die Umverteilung von unten nach oben bestellt hatte.

Werden dann aber eben diese Resultate im Armuts- und Reichtumsbericht augenfällig, ist es auch wieder nicht recht.

CDU, FDP und CSU wählen den klassischen Merkel-Ausweg aus diesem Dilemma. Sie lügen und vertuschen.

Mit der Wahrheit steht die Kanzlerin grundsätzlich auf Kriegsfuß. Massives Mogeln durchzieht insbesondere ihre Euro-Politik, also jenes Thema, für das ihr der Urnenpöbel eine gigantische 80%-Kompetenz bescheinigt. Die Wähler wollen eben verarscht werden.
Die teuerste Salami der Welt. Offiziell hat die Bundesregierung in Brüssel den erneuten Schuldenschnitt für Griechenland verhindert. Tatsächlich ist der längst Realität. Doch Kanzlerin Merkel setzt weiter auf Salamitaktik bei der Krisenlösung. Die Opposition sollte endlich ihre Unterstützung dafür aufgeben.
Zuerst wollten sie überhaupt nicht retten. Dann akzeptierten sie einen vorübergehenden Mechanismus. Dann einen permanenten. Dann kam die Notenbank mit einem theoretisch unbegrenzten Aufkaufprogramm für Staatsanleihen. Und jetzt kommt der Schuldenschnitt - so gestaltet, dass man ihn politisch kleinreden kann. Wenn der Prozess in dieser Geschwindigkeit weitergeht, dann haben wir 2014 die Transferunion, 2015 den Euro-Bond, 2016 die europäische Republik und 2017 die europäische Fußballnationalmannschaft..[…].
 Etwas zu viel der lästigen Wahrheit befand sich auf im aktuellsten Reichtums- und Armutsbericht. 
Aber keine Bange - Gelbe und Schwarze fälschten die Ergebnisse rechtzeitig zur Veröffentlichung.
Politik beginnt bekanntlich mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Dies wird insbesondere von Union und FDP immer wieder betont. Wenn ihnen diese Wirklichkeit nicht passt, werden Fakten einfach verdreht oder gänzlich weg gelassen.    Der Armuts- und Reichtumsbericht verkommt unter Schwarz-Gelb zu einem Instrument der Propaganda. Von der ursprünglichen Intention des Gesetzgebers, das wahre Ausmaß von Armut und Reichtum in der Gesellschaft zu erforschen und darzustellen, bleibt wenig.
(Pressemitteilung Nr. 1059/12der Grünen Bundestagsfraktion vom 28.11.12, Markus Kurth, Sprecher für Sozialpolitik)
„Ich mach mir die Welt, widiwidiwitt, wie sie mir gefällt“
Peinliche Schönfärberei.
"Die Privatvermögen sind in Deutschland sehr ungleich verteilt". Selbst die FDP wird keinen Wissenschaftler finden, der diesen Satz widerlegen kann. Trotzdem wurde die Passage gestrichen, genauso wie andere kritische Stellen. Das sagt mehr über den Zustand der Koalition aus als über die Situation der Armen in Deutschland.
[…] Dass es vier Millionen Menschen gibt, die weniger als sieben Euro die Stunde verdienen, ist auch nicht erfunden. Trotzdem fehlt diese Aussage jetzt. Und warum soll eine Regierung nicht sagen, dass es das Gerechtigkeitsempfinden von Menschen verletzt, wenn die Löhne zwischen Gut- und Geringverdienern auseinandergegangen sind? Doch selbst diese Passage ist entfernt.
Der geschönte Bericht zeigt vor allem, wie groß der Graben in der Koalition ist.
Mich wundert wirklich, daß sich noch irgendjemand über Mogel-Merkel wundert.

Die Opposition tut nun auf einmal so, als sei es eine irgendwie neue Erkenntnis, daß die Schwarzgelben lügen und betrügen wie sie nur können. 
Guttenberg, Wulff, Koch-Mehrin - um nur mal ein Beispiel aus jeder Koalitionspartei zu nennen - sind eben keine Einzelfälle, sondern symptomatisch für den vollständigen Kollaps jeder Moral der Merkel-Regierung.
Mit massiver Kritik reagieren SPD, Linke und Grüne auf den Umgang der Bundesregierung mit dem Armuts- und Reichtumsbericht. Die von der SZ aufgedeckten Glättungen seien der Beweis, dass Schwarz-Gelb ein "gestörtes Verhältnis zur Wirklichkeit" habe. […]
"Die Schönung des Berichts ist schäbig", sagte Linken-Chefin Katja Kipping zu Süddeutsche.de. Ähnlich formulierte Andrea Nahles ihre Kritik: Sie sprach von einer Vertuschung von Seiten der Bundesregierung. "Wer die Realität ausblendet und ignoriert, kann keine gerechte Politik machen", erklärte Nahles auf Anfrage von SZ.de. […] Claudia Roth, Parteivorsitzende der Grünen, sagte SZ.de: "Die Wirklichkeit, für die Schwarz-Gelb verantwortlich ist, ist selbst der Regierung Merkel zu düster. Sie will sich ihr verweigern, statt das Problem anzupacken." Anders seien die Streichungen im Armutsbericht nicht zu erklären. Die Regierung Merkel verkaufe die Menschen in Deutschland für dumm. Aber "die merken längst, dass die Politik von Schwarz-Gelb sie ärmer macht und nur einer ganz bestimmten zahlungskräftigen Klientel nützt."
Roths Amtskollege Cem Özdemir attackierte ebenso die Regierung für den geschönten Bericht. Anstatt daraus die richtigen politischen Schlussfolgerungen zu ziehen, missbrauche die Bundesregierung den Bericht mit "dreisten Verfälschungen zur Manipulation der öffentlichen Meinung", sagte Grünen-Chef Özdemir.
Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) erklärte, die Regierung sei selbst "nicht mehr ganz normal", wenn sie es "für einen ganz normalen Vorgang hält, die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland zu leugnen". Die Koalition aus CDU, CSU und FDP habe "ein gestörtes Verhältnis zur Wirklichkeit". […]
 Frau Roth ist aber auch etwas verwirrt, wenn sie ernsthaft annimmt, daß die Wähler noch irgendwas merkten!

Die aktuellsten Zahlen (Deutschlandtrend vom 08.11.12) ergeben klar, daß Merkel die beliebteste Politikerin Deutschlands ist. 
Fast 70% der Wähler sagen ausdrücklich, sie wären mit ihrer Arbeit „zufrieden.“
Sie, die gar nichts entscheidet, nur wurschtelt und nie führt wird im direkten Vergleich mit Steinbrück von 62% als „starke Führungspersönlichkeit“ genannt, während ihr SPD-Herausforderer nur 22% erhält.
Sagenhafte 65% der Deutschen meinen das Land sei bei der gegenwärtigen Regierung „in guten Händen.“

Glückwunsch, Frau Schavan; Ihr Projekt der vollständigen Verdummung des deutschen Volkes, haben Sie offenbar sehr erfolgreich abgeschlossen!

Wenigstens etwas, das noch klappt!

Dienstag, 27. November 2012

Noch mal Glück gehabt.




Das ist natürlich suboptimal, wenn die schwarzgelben Kasper nicht rechtzeitig über ihre eigenen Füße stolpern und tatsächlich mal die von ihnen gewünschte Politik durchsetzen.
Beim Meldegesetz, der Hotelier-Beschenkung und der Herdprämie ist es bedauerlicherweise zum Äußersten gekommen. 
Die Gesetze wurden verabschiedet und können nun ihre unselige Wirkung entfalten, bis die nächste Regierung sie wieder kassiert.

Noch größeren Schaden richtet die schwarze Kanzlerin in Europa an.

Merkel ist größte Gefahr für die Weltwirtschaft!
"Merkel verschärft die Krise in der Euro-Zone mit den von ihr maßgeblich durchgesetzten Kürzungsdiktaten. Die OECD stellt jetzt fest, dass die Krise in der Euro-Zone die größte Bedrohung für die Weltwirtschaft ist. Das ist richtig. Genauer hätte es heißen müssen Merkels Politik ist eine Bedrohung für die Weltwirtschaft“, erklärt Michael Schlecht zum heute von der OECD vorgestellten Wirtschaftsausblick.
(Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag 27.11.2012)

 Einen lustigen Schildbürgerstreich auf nationaler Ebene hatte sich mal wieder die hoffnungslos verwirrte Hessin ausgedacht, die es aufgrund eines bösen kosmischen Schluckaufs auf den Stuhl der Familienministerin verschlagen hat.
 Deutsche Hausfrauen bräuchten staatliche Hilfen zum Abwaschen und Klo-feudeln.

 In Deutschland sind rund fünf Millionen Frauen im erwerbsfähigen Alter nicht berufstätig. Das verschärft den Fachkräftemangel. Deshalb würden solche Erleichterungen bei den haushaltsnahen Dienstleistungen gebraucht, hatte Schröder der "Welt" gesagt. Der Unions-Vorschlag sieht eine Förderung von anderthalb Jahren Dauer für 15 Stunden pro Monat zu sechs Euro pro Stunde vor.

Schäuble erklärte sofort, Frau Schröder solle sich den Plan aus ihrem Stroh-gefüllten Kopf schlagen, weil kein Geld dafür da sei.
Die armen Oppositionsparteien mußten mal wieder nach Worten ringen, um diesen neuerlichen Regierungs-Murx zu beschreiben.

Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Caren Marks, erklärte, erst halte die Union die Mütter mit dem Betreuungsgeld zu Hause, dann wolle sie Putzhilfen bezahlen, um den Wiedereinstieg in den Job zu beschleunigen. Ihr Kollege von der Linksfraktion, Jörn Wunderlich, erklärte, schlecht bezahlte Haushaltshilfen zu subventionieren sei "sozial- und familienpolitischer Schwachsinn".

 Man muß die CDU schon bewundern: Es gibt so viel offensichtlichen Bedarf in der Familienförderung - Jugendämter, KITAs, Ganztagsschulen, Grundschulausstattung, Lehrermangel,…- aber diese Regierung schafft es immer wieder im Bereich „Familie“ noch irgendwelche Taschen zu finden, die sie füllen kann, so daß garantiert kein einziger Euro da ankommt wo er hingehört.

Während die Hälfte der alleinerziehenden Mütter in Armut lebt, schaufelt schwarz/Gelb mit Betreuungsgeld, Kindergeld, Abschreibungsmöglichkeiten und Ehegattensplitting (welches allein schon 19 Milliarden Euro kostet pro Jahr!) riesige Summen zu den topverdienenden Verheirateten - auch wenn sie keine Kinder haben oder diese längst aus dem Haus sind.

Mehr gaga geht nicht. Und nun noch Putz-Prämie.

Mehr als 150 familienpolitische Leistungen gibt es schon, jetzt kommt ein weiterer Vorschlag von CDU-Familienpolitikern: Mütter erhalten Gutscheine für Putzhilfen, damit sie leichter wieder in den Beruf einsteigen können. Klingt attraktiv, ist aber nur ein Beleg für die Orientierungslosigkeit der Union.
[…] Der Vorstoß der Familienpolitiker [ist] falsch. Er kommt weder zur rechten Zeit, noch wird er so gut funktionieren, wie seine Apologeten glauben.
[…] Deutschland [gibt] jährlich bereits 170 Milliarden Euro für Familienleistungen aus. Bezogen auf das Sozialprodukt liegt die Bundesrepublik damit 30 Prozent über dem Schnitt aller anderen OECD-Staaten. Das Ergebnis ist trotzdem mau. Das liegt auch am unüberschaubaren Wirrwarr von 150 Leistungen. Derzeit wird das Chaos zum ersten Mal umfassend überprüft, kommendes Jahr sollen die Ergebnisse vorliegen.
[…Es bleibt] der Eindruck, dass die Forderung nach den Gutscheinen nur ein weiterer Beleg für die Orientierungslosigkeit der CDU in der Familienpolitik ist. Erst beschließt die Partei das Elterngeld und den Kita-Ausbau. Dann setzt sie gegen erbitternden Widerstand das Betreuungsgeld durch. Und jetzt machen ihre Familienpolitiker mit dem Gutschein-Modell schon wieder eine Wende. Beim Segeln kommt man selbst bei Gegenwind im Zickzackkurs voran, in der Familienpolitik ganz sicher nicht.

Aber diesmal haben wir Glück gehabt. 
Die Schwarzgelben sind im Bestreben weitere 400 - 500 Millionen Euro sinnlos aus dem Fenster zu werfen über ihre eigenen Beine gestolpert. 
Das Gesetz kommt (erst mal) nicht.

Die Herdprämie ist beschlossene Sache, für Putzgutscheine fehlt das Geld. Die Bundesregierung sieht derzeit für die Einführung eines Haushaltshilfen-Gutscheinmodells für berufstätige Mütter "keinen finanziellen Spielraum". Dies erklärten die Sprecher der drei Ministerien für Familie, Finanzen und Soziales. Es gebe zwar grundsätzliche Überlegungen zur Förderung "haushaltsnaher Dienstleistungen", sagte der Sprecher des Familienministeriums.

Doofo Gracias

Montag, 26. November 2012

Es nervt!




In meinem neuen Blog Tammox-II gibt es zu rund 300 Postings schon wieder 35 mal das Label „schwul“.
Bei den 1709 Postings des Tammox-I-Blogs gibt es diesen tag sogar 135 mal.

Dabei interessiert mich das Thema überhaupt nicht! Das Adjektiv „schwul“ ist für mich genauso unspannend wie „hetero.“
Schwul oder hetero ist für mich das klassische Nichtthema. 
Ich kann mir keinen Grund vorstellen, aus dem ich von mir aus das Schwul-Fass aufmachen sollte. (Ich selbst bin bekanntlich sowieso asexuell und streng zölibatär. Was sollte es mich tangieren wer wen im Bett antörnend findet?)
Ich finde beispielsweise Helmut Kohl extrem unsympathisch.
Ob er des nächstens über seine Hannelore oder über einen Herrn vom Sicherheitsdienst gerollt ist, spielt dabei wirklich keine Rolle. 
Beide Varianten sind ekelhafte Vorstellungen, denen man besser in seinem Gehirn nie Platz schafft.

Daß ich dennoch das Thema Homosexualität immer wieder streife, hängt nur damit zusammen, daß zwei meiner Hauptinteressen - konservative Politik und Religioten - ihrerseits andauernd das Genitale Geschehen auf die Tagesordnung legen.

Ob es nun die amerikanischen Republikaner, Ratzis Verein, die CDU oder Kreuznet ist - sie alle sind regelrecht besessen vom Schwulsein.

Besonders bizarr sind dabei die Katholiken der Ära Ratzinger. 
Wann immer einer von den Röckchenträgern in einer Diskussion oder einem Interview sitzt, beklagt er früher oder später, das schlechte Image der RKK sei unter anderem dadurch bedingt, daß sie von „den Medien“ immer nur auf das Thema Sexualmoral reduziert würden.

Umgekehrt wird ein Schuh draus. 
Wenn Ultrakonservative und Religioten sich nicht fortwährend gegen die Menschenechte stellten, eckten sie damit auch nicht an.

Sie sollten wie in Skandinavien und den Benelux-Ländern einfach die volle rechtliche Gleichstellung durchsetzen und das Thema „Homoehe“ könnte ab sofort aus den Schlagzeilen verschwinden.

Man würde darüber genauso viele Worte verschwenden, wie über die Minderwertigkeit von Linkshändern.

Wenn man sich aber wie die Bundesregierung, der Papst oder die US-GOPer dauerhaft darauf versteift einigen Menschen selbstverständliche Rechte vorzuenthalten, hält man das Thema unweigerlich am Kochen.

Ich kann mich nicht als Partei für die Diskriminierung von Blauäugigen einsetzen und mich dann beklagen, wenn ich dauernd gefragt werde, was ich eigentlich gegen Blauäugige habe und wie ich es rechtfertige, daß sie weniger Rechte als Braunäugige und Grünäugige haben sollen.

Wer offiziell eine diskriminierende Position vertritt, handelt aber nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch politisch-taktisch fragwürdig.

Es ist eine NoWin-Situation. 


Die meisten humanistischen Positionen, die der moderne Kirchismus hart bekämpfte, wie Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Rechtsstaat, Frauenemanzipation, Folterverbot, Abschaffung der Sklaverei, Abschaffung der Todesstrafe, Freiheit der Kunst, Abschaffung der Prügelstrafe, Tierrechte, Ächtung von Antisemitismus, Schwulenrechte, Abschaffung des Verbots gemischtrassiger Ehen, Abschaffung des Verbots gemischtkonfessioneller Ehen, Verbot von Vergewaltigungen in der Ehe, etc pp - wurden inzwischen klammheimlich akzeptiert.


Die Kirchen waren aber lange Zeit dagegen und verschwendeten damit sinnlos über Dekaden ihre Kraft.

Glücklicherweise hat sich der kirchliche Widerstand gegen Bürgerrechte meistens als Mißerfolg erwiesen, weswegen Seth Macfarlane es als Zeitverschwendung betrachtet auf Seiten der Kirche zu stehen:
It is a huge waste of time; if you look back in history every civil rights-movement; the blacks or woman, they always lose. Anyone who tries to fight the advance on any particular minority-group is going to lose - weather it is now, weather it is 20 years from now.
They are wasting their time.
Die wenigen menschenrechtsantagonistischen Vorstellungen, an denen US-Republikaner und RKK noch festhalten, werden auch in absehbarer Zeit verlassen werden. 
Der Zug geht nur in eine Richtung.

Man möchte Unionsparteien, Katholiban und GOPern einen in Blick in den Brockhaus empfehlen – das immerhin anerkannteste Lexikon-Werk der Welt – in dem es dazu heißt:
In der Sexualforschung geht man davon aus, dass die HOMOSEXUELLE ORIENTIERUNG EBENSO WIE DIE HETEROSEXUELLE tief und UNABÄNDERLICH mit der Persönlichkeit verknüpft ist. Die Homosexualität wird inzwischen VON ALLEN MIT IHR BEFASSTEN WISSENSCHAFTLICHEN DISZIPLINEN als ein häufig vorkommendes sexuelles NORMALPHÄNOMEN angesehen.
 Sich heute noch auf die Homosexualität als politisches Thema zu kaprizieren, kann man nur psychologisch erklären.
Homophobe sind ängstlich, sich ihrer eigenen Sexualität nicht sicher, notorische Misanthropen oder eben Klemmschwestern, die ihre heimliche Homosexualität mit besonders stark zur Schau gestellter Schwulenfeindlichkeit überkompensieren wollen.

Oder kann es ein Zufall sein, daß derart viele anti-gay-Aktivisten der US-Republikaner irgendwann beim Sex mit Männern ertappt werden?
Caleb Douglas Hesse - longtime anti-gay activist and even donated to Prop 8 in California to ban gay marriage. In August 2012, he confessed to sexually abusing "numerous underage boys," usually during overnight trips with the Evangelical Free Church youth group in Yucca Valley, CA.

George Rekers, a man who helped start one of the most powerful anti-gay lobbying groups in the US during the 80s and has written published papers such as "Growing Up Straight [….] He hired a male prostitute.

Georgia Pastor Eddie Long, a Baptist and famed televangelist in his area. In 2004, he led a march to Dr. Martin Luther King's grave in the name of defining marriage as between a man and a woman. He has also been quoted as saying that his church can "deliver" people from homosexuality.

He is currently being sued by four young men (ages 21, 20, 23 and 22) for using his fame and influence to coerce them into sexual relationships.

Alabama Attorney General Troy King - Known for his vocal opposition to gay rights and for his attempt to outlaw sex toys, King was caught by his wife while having sex with a local homecoming King.

Richard Curtis, Washington State Representative has an anti-gay rights voting record…… resigned from the House due to reports of his sexual encounter with a male escort.

Ted Haggard, Pastor Ted to his congregation at New Life Church in Colorado Springs, Colorado, Ted Haggard was outed by prostitute, and professional masseur, Mike Jones in November 2006 for paying him to engage in sex with him for three years.

Glenn Murphy Jr., former head of the Young Republicans and one of the (former) leading Republicans of Indiana, always advocated "straight" family values and straight forward sexual orientation views.  He was caught (finally, the second time he did it) performing fellatio on another Young Republican while that man slept, without that man's consent.

David Dreier is a Republican member of the U.S. House of Representatives who has voted against gay marriage rights, gay legal rights and gay adoption rights. He's been accused of having sex with members of his staff and even paying his alleged boyfriend a high salary.

Bruce Barclay, the Republican commissioner of Cumberland County, Pennsylvania, is practically the gay porn star of politics. Due to an allegation of rape by 20-year-old male Marshall McCurdy, police obtained a warrant to search Barclay's home on

Roy Ashburn On March 3, 2010, this conservative California State Senator, who always votes against any gay-rights bills….. left a gay bar with an unidentified man. Since then, Ashburn has admitted that he's gay to KERN radio host Inga Barks, but that his voting record reflects his "responsibility to [his] constituents"

 Oder kann es ein Zufall sein, daß derart viele katholische Kleriker schwul sind?

Weswegen nun Angela Merkel, die angeblich so Flexible, derart hartnäckig auf der falschen Seite der Geschichte steht, läßt sich zwar mit kurzfristigen parteipolitischen Überlegungen erklären (ein Bonbon für die Konservativen), ist aber grundsätzlich so dumm, daß man nur den Kopf über diese Kanzlerin schütteln kann.

Die CDU-Führung lehnt die steuerliche Gleichstellung der Homo-Ehe weiter ab.
 Damit garantiert Merkel eine Flanke immer offen zu haben.
Und nebenbei sind die paar „Modernen“ in der CDU düpiert. Jene angeblichen Hoffnungsträger, auf die so verzweifelt gesetzt wird, nachdem die Union in fast allen Großstädten Deutschlands aus der Regierung flog.
Nun wird also doch nichts aus dem Vorstoß der "Wilden 13". Im August hatten 13 CDU-Bundestagsabgeordnete ihre Partei aufgefordert, homosexuelle Lebenspartnerschaften endlich auch steuerlich mit Ehen gleichzustellen. Elf Jahre nach der Einführung der Lebenspartnerschaften schien die CDU ihren Frieden mit der Homo-Ehe machen zu wollen. Doch die Hoffnung währte nur einen Sommer.
Die CDU-Antragskommission hat jetzt entschieden, dem Parteitag sogar eine klare Ablehnung der Gleichstellung zu empfehlen - und kaum einer zweifelt daran, dass sich die Delegierten an dieses Votum halten werden.
Jens Spahn, der noch im vorletzten SPIEGEL in einem mehrseitigen Interview über seine Homosexualität sprach und als Politstar der Post-Merkel-CDU gilt, ist blamiert.
Aber seine ewig-gestrige Peinlich-Partei sägt lieber den Ast ab, auf dem sie sitzt. 
Neue Polittalente nicht willkommen.
CDU-Chefin Merkel weigert sich beharrlich, die Homo-Ehe endgültig mit der Ehe gleichzustellen. Sie traut sich nicht - aus Angst vor der Rache ihrer verbliebenen stramm konservativen Wähler - und wartet lieber auf das Verfassungsgerichtsurteil. Ein schwuler CDU-Abgeordneter macht jetzt vor dem Parteitag Druck. Zu Recht.
Zwei Menschen lieben sich, kommen zusammen, wollen heiraten. Vielleicht eines Tages Kinder großziehen, vielleicht hat einer schon Kinder. Sie suchen den Schutz des Staates. Wollen abgesichert sein. Verständlich. Es ist Aufgabe des Staates, solche Verantwortungsgemeinschaften zu fördern und zu unterstützen. Das steht ja auch so im Grundgesetz. Gilt nur nicht für jeden.
Allein Eheleute genießen alle steuerlichen Privilegien, eingetragene Lebenspartner nicht. Und das, obwohl sie nicht weniger füreinander einstehen. Das ist erkennbar ungerecht. […]
Allein durch die vielen Urteile ergibt sich für die Politik Handlungsbedarf. Gleichgestellt wurde die Homo-Ehe durch Gerichtsentscheide bereits bei der Hinterbliebenenrente für Beamte im öffentlichen Dienst, der Erbschaft- und Schenkungsteuer, beim beamtenrechtlichen Familienzuschlag und bei der Grunderwerbsteuer.
Die Gleichstellung im Ehegattensplitting ist nur die logische Folge. Davor einfach die Augen zu verschließen und im Zweifel darauf zu hoffen, dass nach der Bundestagswahl andere sich damit herumplagen müssen, ist eine nicht akzeptable Verweigerungshaltung. Die CDU erkennt mal wieder nicht, dass sich die Erde weiterdreht.
Zumal sich die CDU damit jeden Gestaltungsspielraum nimmt. […]
Merkel bewegt sich keinen Millimeter
 Und so werde ich wohl noch einige „schwul“-tags ansammeln müssen.

Merkel, tuntige Kuriale und GOPer Klemmschwestern werden das Thema immer und immer wieder auf die Tagesordnung setzten.

 Sie verlangen es jedem anständig denkenden Menschen ab, ihnen in die Parade zu springen und homosexuelle Position zu beziehen. 
Und wenn man noch so sehr davon ermüdet ist.

Ich wünschte wirklich, ich könnte das Thema Homosexualität ausklammern und mich in diesem Blog mit anderen Dingen beschäftigen. 

Aber man zwingt mich….