Mittwoch, 9. Mai 2018

Fiese Schwule


Vermutlich ist das oft nur so dahingesagt: „Ist mir doch egal, was die im Bett tun!“.
Dabei stellen Sexualpraktiken und die Spekulationen um dieselben oft ein enormes Faszinosum dar.
Millionen organisierte Christen sind so fixiert auf gleichgeschlechtlichen Analverkehr, daß sie ihr ganzes Leben danach ausrichten.
Homohass in Form von derber Propaganda wider die „Kotstecher“, „Schwanzlutscher“, „Schokostecher“ und natürlich die Star-Neologismen „Sodomist“ und „Gomorrhist“ waren die häufigsten Worte auf KREUZ.NET.
Vermutlich sind die Gründe für das exorbitant gesteigerte Interesse konservativer Christen an analen Sexualspielen psychologisch komplex.

Für mich nehme ich „Ist mir doch egal, was die im Bett tun!“ aber absolut in Anspruch. Ich würde sogar darüber hinausgehen: Es interessiert mich nicht nur nicht, ich will es auch gar nicht wissen.
Aus politischen Gründen war man ja schon regelrecht gezwungen Donald Trump beim Sex, also beispielsweise „salacious indictment“ (Urin-Spiele) zu visualisieren. Nein Danke. Das will ich gar nicht wissen. Ich will auch keine Details über das Sexualleben anderer Politiker hören. Ich stelle mir Typen wie Merkel und Seehofer lieber sexlos vor.
Während ich dies schreibe, läuft gerade eine neue der vielen RTL-Knattershows. „Bachelor in Paradies“ – dazu werden ein Dutzend operierte zeigefreudige Kopulations-Kandidaten unter gnadenloser Kamera Beobachtung zur Gaudi des Zuschauers zusammengepfercht. Wer am meisten rammelt, hat gewonnen. Oder so ähnlich. Ich habe nichts gegen Prostitution, aber mir erschließt sich einfach nicht worin der Mehrwert als TV-Konsument liegt.
Sexszenen in einem Spielfilm können durchaus für die Story relevant sein oder Emotionen zeigen. Aber aus jedem Kontext genommen, in einem Reality-TV-Format? Weshalb sollte man den Geschlechtsverkehr-Anbahnungstaktiken irrelevanter Nonamer folgen?

Ich will es wirklich nicht wissen und daher ist es mir auch wirklich egal ob er zu Hause mit ihm oder ihr poppt.

Generell interessiere ich mich vielleicht etwas mehr für Schwule als andere, weil mein großes Thema die Kirche ist.
Schwule liegen traditionell am meisten über Kreuz mit Katholiban, dürfen bis heute nicht Priester werden, sind also Opfer der vatikanischen Politik.
Ebenso natürlich auch Opfer konservativer Politik.
Typen wie Mike Pence oder Beatrix von Storch oder Joseph Ratzinger oder Gabriele Kuby lassen sich ihre gesamte politische Agenda von ihrem Schwulenhass diktieren.  RKK und CSU sind bis heute Deutschlands extremste Homophobe. Deswegen sind Schwule meine natürlich Alliierten in meiner Opposition wider CSU und Kirche.

Ich glaube nicht, daß sich Schwulsein grundsätzlich auf den Charakter auswirkt. Schwule sind genauso doof oder genauso nett wie alle Menschen.
Allerdings gehören alle Schwulen grundsätzlich zu einer angefeindeten Minderheit, haben also Erfahrungen mit negativer Diskriminierung.
Das prägt und sensibilisiert in der Regel.
 Das öffnet die Augen auch für andere Formen der Diskriminierung.
Vermutlich sind Schwule dadurch im Durchschnitt mitfühlender und toleranter als der Durchschnittsmensch.
Sie neigen auch eher offenen moderneren Parteien zu, ihnen sind die Bürgerrechte wichtiger.
Sie haben empfindlichere Antennen für Ungerechtigkeiten, neigen daher also zum „linksgrünversifften“ Spektrum.

Weil all das was ich bisher geschrieben habe Pauschalurteile sind, gibt es natürlich auch Ausnahmen.
Es gibt konservative, rechtsextreme, bösartige Schwule, die selbst der Diskriminierung das Wort reden.

Da ist es nur logisch, daß die Schwulen, die trotz ihres Schwulseins für diskriminierende und ungerechte Politik eintreten auch keine gewöhnlichen Blödmänner sind, sondern daß es sich bei ihnen um ausgesprochen extreme Kotzbrocken handelt.
Ernst Röhm, Michael Kühnen, Pim Fortuyn, Guido Westerwelle, Jens Spahn, Joseph Ratzinger, David Berger, Leo Varadkar, Stefan Kaufmann, Jörg Haider und Mirko Welsch.

Neuester Star im Club der richtig fiesen Schwulen ist Richard Grenell, der ultrakonservative, extrem rüpelhafte, glühende Trump-Verehrer.

Keine 24 Stunden im Amt als US-Botschafter bei einem der wichtigsten Verbündeten, nämlich in Berlin, schaffte er es bereits zu demonstrieren, wie sehr er Diplomatie verachtet und stieß erst mal seinen Gastgebern mit dem Vorschlaghammer  vor den Kopf.

[…..] Der Tag, an dem US-Präsident Donald Trump seinen Ausstieg aus dem Atomabkommen mit Iran verkündete, führte Richard Grenell und seinen Lebenspartner ins Schloss Bellevue. Der 51-Jährige überreichte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sein Beglaubigungsschreiben und trug sich ins Gästebuch ein. Ein üblicher diplomatischer Akt. Damit war Grenell förmlich als neuer US-Botschafter in Berlin akkreditiert. […..]
Doch nur wenige Stunden später zeigte sich ein anderer Grenell. Kurz nachdem Trump das faktische Aus für das Iran-Abkommen im Fernsehen bekannt gegeben hatte, twitterte der Botschafter eine Nachricht, die in ihrer Deutlichkeit an den Twitterstil seines Präsidenten erinnert. Grenell verlangte, dass auch deutsche Unternehmen ihre Geschäfte in Iran "sofort runterfahren" sollten.
[…..] Auch außerhalb Deutschlands wurde der Tweet Grenells beachtet. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sagte im Interview mit dem SPIEGEL: "Eine Zumutung, dieser Tweet!" Der deutschen Wirtschaft "einfach mal so Anweisungen geben, so kann man doch miteinander unter Verbündeten nicht umgehen".
[…..]. SPD-Fraktionsvize Rolf Mützenich sagte, die Erklärung des neuen amerikanischen Botschafters lasse nichts Gutes erwarten: "Entgegen der Gepflogenheit, zuerst einmal im Gastland anzukommen, mit deutschen Entscheidungsträgern vertrauliche Gespräche zu führen und unsere Haltung zu verstehen, kopiert Grenell seinen Förderer im Kleinen."
Drohungen gegen deutsche Unternehmen oder gegen Personen kenne man sonst nur aus anderen Ländern. [….]

Da kommt schon einiges zusammen, wenn man als Schwuler ultrakonservativ eingestellt ist und zudem auch noch Donald Trump wie einen Gott verehrt, ihm begeistert sekundiert, wenn dieser gerade dabei ist einen Atomkrieg zu ermöglichen.

Ein extremer Widerling, dieser 51-Jähriger GOPer aus Michigan. Grenell studierte an der stramm rechten Pfingstkirchlichen Evangel University und war von 2001 bis 2008 Sprecher des US-Botschafters bei der UN (also unter anderem beim rechtsradikalen Kriegstreiber John Bolton) und heuerte anschließend beim rechtsextremen Bannon-Sender Breitbart an.
Nachdem ihn das Duo Bannon-Trump zum US-Botschafter in Deutschland nominierte, arbeitete er sich ein, indem er fremdenfeindliche Tweets von Minister Jens Spahn, BILD-Chef Julian Reichert und Bundeskanzler Sebastian Kurz verbreitete.

Die Beziehungen zu Deutschland will der miese Schwule offenbar binnen kürzester Zeit zerstören.

[….] Linke fordern Einbestellung von US-Botschafter
Wenige Stunden nach Dienstantritt löst der neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, Verärgerung aus. [….]

Dienstag, 8. Mai 2018

Tag der Befreiung.


Vor 73 Jahren endete der von Deutschland begonnene zweite Weltkrieg, der große Teile Nordafrikas, der pazifischen Inseln und Europa völlig zerstörte. Er kostete 65 Millionen Menschenleben und beinhaltete einen Genozid.

Anders als WK-I, der auch von Deutschland begonnen wurde, aber darüber hinaus eine komplexe Ursachengemengelage bietet, gibt es für das was im September 1939 geschah eine alleinschuldige Person, die unbedingt Krieg wollte und dabei von sehr großen Teilen seines fanatisch hassenden und verblödeten Volkes unterstützt wurde.

Ich habe schon sehr viele Bücher über Hitler gelesen, kann mir seinen Charakter recht gut erklären. Aber einiges bleibt mir immer noch rätselhaft.
Wieso konnte er im persönlichen Gespräch auch auf gebildete und selbstbewußte Menschen so eine extreme Überzeugungskraft ausstrahlen? Viele sprachen von der „Magie“ Hitlers. Und weshalb konnte er aber einige, teilweise ganz einfache Menschen, so gar nicht in seinem Bann ziehen?

(….) Es war offensichtlich nicht eine Frage der Intelligenz, ob man Hitler durchschaute.

Interessanterweise gibt es genügend Gegenbeispiele von Menschen ganz unterschiedlicher Art, die Hitler von Anfang an als das Giga-Ungeheuer durchschauten, das er war.

Der einfache Schreiner Georg Elser (*1903; † 9. April 1945 im KZ Dachau) erkannte Hitler klar als das was er war.

Die promovierte Dönhoff hatte schon als Gymnasiastin in den 1920er Jahren Hitler auf einer kleinen Veranstaltung kennengelernt. In einer Diskussionsrunde saß sie nur zwei Plätze neben ihm und fällte schon damals ein Urteil: Der Mann ist ein Verbrecher, wird Europa in einen Krieg stürzen und dafür sorgen, daß sie alle ihre Heimat verlieren.
Sie wurde zur „Roten Gräfin“, weil sie in den Kommunisten die einzigen Verbündeten fand, die wirklich gegen Hitler aktiv waren. Später im Krieg verlor sie als aktive Widerstandskämpferin fast ihren gesamten Freundeskreis, da die meisten im Zuge des Attentatsversuches vom 20. Juli 1944 hingerichtet wurden.

Als Oberprimanerin noch hatte Marion Dönhoff einmal in Berlin Hitler erlebt; sie fand ihn grauenhaft, seine Argumente irrsinnig, seine kippende Stimme abstoßend: »Diese Begegnung gab für meine lebenslange Einstellung den Ausschlag (…). Vaterland, das gab es für mich nicht mehr, seit der Hitler da war.« Und zehn Jahre lang sah sie den Krieg kommen – in der bangen Gewissheit, dass Ostpreußen eines Tages verloren sein werde.

Woran liegt es, daß es in Europa einerseits die Elsers und Dönhoffs gibt, die Gefahren und Persönlichkeiten offensichtlich mühelos durchschauen, während so viele ihrer Zeitgenossen willig den Hassideologen in den Abgrund folgen? (….)

Anders als viele Linke denke ich nicht, daß Hitler und Trump vergleichbar sind.
Trump ist viel weniger ideologisch und bei Weitem nicht so konsequent und fanatisch wie Hitler.
Hitler, der wie wir heute wissen keineswegs der fleißige Arbeiter im Dienste Deutschlands war, als den er sich darstellen ließ, sondern viel schlief und endlos lange tumbe Revuefilmchen sah, war allerdings durchaus diszipliniert. Er übte seine Reden, blieb bei seinen „Argumenten“, konterkarierte sich nicht selbst und folgte seit langer Zeit gefassten Plänen.

Zu all dem ist Trump (glücklicherweise) intellektuell gar nicht in der Lage, weil er chronisch borniert, undiszipliniert und ungebildet ist.
Hitler, geboren 1889, war ein „political animal“, das sehr früh (spätestens als Gefreiter 1914-1918) begann international und strategisch zu denken.
Sein politisch-gesellschaftlich-bellizistischer Masterplan „Mein Kampf“ war 1924 formuliert, im Alter von Mitte 30 war seine Weltbeherrschungsplanung abgeschlossen.
Trump hingegen weiß bis heute nichts über die Welt und beschäftigte sich noch als Mitte 60-Jähriger fast ausschließlich mit Titten-rating und Pussy-Grabschen.

Hitler erfand mit seinen congenialen Helfern Goebbels und Riefenstahl völlig neue und durchaus geniale Vermarktungsmethoden.
Trump ist auch dazu viel zu blöd. Ihm fiel TWITTER einfach in den Schoß und dabei hatte er das Glück auf eine Kernmasse von etwa 60 Millionen Amerikanern zu treffen, die bereits seit Jahren von Teebeutel-Fanatikern, Rassisten und FOX-artigen Medien in so komplette Verblödung gesendet wurden, daß Trump sie nur noch einsammeln musste.

Hitler begriff das politische System der Weimarer Republik, nutzte die Schwachstellen gnadenlos aus, stellte sich Parlamentswahlen, schloss Koalitionen.
Trump konnte all das einfach überspringen. Er gründete keine Partei, keine Bewegung, saß niemals in einem Parlament, schrieb keinen einzigen Gesetzentwurf, weiß gar nicht was Parteitaktik ist.
Er musste nur da sein, rumgrölen, lügen, daß sich die Balken biegen und wurde dann von den Koch-Brüdern, rechtsextremen Medien und russischen Hackern ins Präsidentenamt getragen – obwohl er nie auch nur entfernt an eine Mehrheit der Stimmen gelangte.

Sehr viele Anhänger Hitlers folgten ihm aus echter ideologischer Überzeugung. Sinnbildlich dafür steht der gesamte deutsche Generalstab, der zwei Jahre nachdem feststand, daß der Krieg nicht zu gewinnen war, devot dabei mitmachte den Kontinent komplett zu zerstören.
In den 10 Monaten nach dem Stauffenberg-Attentat bis zum Kriegsende starben mehr Deutsche als in den vollen fünf Kriegsjahren zuvor.

Die meisten Amerikaner folgten Trump nicht. Die allermeisten GOP-Politiker tun dies, weil sie um Trumps ideologisches Wirrwarr im Kopf wissen und ihn dazu bekommen alle ihre Lieblingswünsche zu erfüllen. Für sie ist Trump der willkommene Depp, um die heißersehnten sozialen Grausamkeiten durchzusetzen, sowie sich selbst die Taschen zu füllen.

Dennoch könnte Trump sich zu einer ähnlichen Katastrophe wie Hitler entwickeln, weil erstens seine militärische Power unvergleichbar größer ist und er zweitens geistig noch viel mehr unhinged ist.

[…..] Trumps Iran-Entscheidung - Einfach brandgefährlich
Mit seiner Hochrisiko-Politik gegenüber Iran bringt der US-Präsident den Nahen Osten an den Rand eines großen Krieges. [….]

Gut möglich, daß Trump heute mit seinem vollkommen wahnsinnigen Ausstieg aus dem Iran-Deal den Start zu einem ganz großen Atomkrieg gelegt hat.
Die Glaubwürdigkeit Amerikas und des Westens ist dahin.

It's about time someone stepped up and said it. Trump is not only our national embarrassment; he is a threat to civilization itself, to the entire planet.

 Wieso sollte irgendeine „böse Macht“, wie Iran oder Nordkorea jemals wieder einen Vertrag mit den USA abschließend, wenn man weiß, daß die Amerikaner völlig unzuverlässig sind und sich doch nicht daran halten?

[…..]  Irans Präsident Hassan Rohani nannte die Entscheidung eine "historische Erfahrung" für sein Land. Die USA hätten nie ihre Verpflichtungen erfüllt, sagt Ruhani im Staatsfernsehen.  Iran seinerseits hat sich nach Einschätzung der EU und der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA an seine Verpflichtungen aus dem Deal gehalten. [….]

Als nächstes wird der Iran sein eingemottetes Atomprogramm, das bisher auf Eis lag und noch mindestens zehn weitere Jahre auf Eis gelegen hätte, sofort wieder aufnehmen?
Und warum sollte der Iran auch nicht? Aus Iransicher Sicht ist das nur konsequent und logisch – insbesondere nachdem Washington beweist wie gefährlich und unzuverlässig es ist.

Trump ist so gefährlich, weil er so bösartig-verblödet und beeinflussbar ist. Er handelt aus destruktivem Hass auf Obama und wird von lügenden Rassisten wie John Bolton, seinem neuen Sicherheitsberater getrieben.

[….] "After the speech, Bolton was quoted as saying, “We're out of the deal. We're out of the deal." Perhaps he was simultaneously skipping around the White House too.
Director of National Intelligence Dan Coats, Secretary of Defense James Mattis, and now-Secretary of State Mike Pompeo have all confirmed that Iran is currently in compliance with the deal. In fact, here’s then-CIA Director Pompeo at his confirmation hearing on April 12.
"With the information I've been provided, I've seen no evidence that they are not in compliance today," he told the Senate Foreign Relations Committee." [….]

Die Wahrheit konnte in den bisherigen Amtsmonaten Trumps bereits erfolgreich aus der politischen Diskussion getilgt werden.

"We are confident that Saddam Hussein has hidden weapons of mass destruction and production facilities in Iraq."
- John Bolton, 2002

Bolton und die anderen Trump-Hawks sind so bösartig, daß sie auch nach mehreren katastrophalen widerrechtlich begonnenen Toten mit Millionen Toten weitermachen in ihrem Bestreben die Erde zu entflammen.

Trump kann gar nicht erklären wieso.

[….] "After publicly signing a memorandum to violate the Iran nuclear deal by reinstating the “highest levels” of U.S. sanctions against the country, President Trump was asked a very basic question by a reporter who was in attendance at the White House for the ceremony.

“Mr. President, how does this America safer?” she said. “How does this make American safer?”

Trump gathered his thoughts for a moment, then just restated the question in the form of an assertion.

“This will make America much safer,” he said, before getting up for the table on which he signed the memorandum.

The president’s inability to answer the most basic question about his decision to pull out of the Iran nuclear agreement is indicative of why many experts question the wisdom of doing so in the first place. Under the Joint Cooperation Plan of Action (JCPOA), the United Nations’ nuclear watchdog agency could regularly inspect Iran’s nuclear program to make sure that it is for peaceful purposes. By all accounts, that process was working. But now that Trump has pulled the U.S. out, it’s unclear what will come next." [….]

Es ist einfach seine destruktiv-neidischer Charakter, sein Hass auf den „Neger“, der vor ihm im Oval Office saß. Er muss alles zerstören, was auf Obama hinweist – auch um den Preis eines weltweiten Nuklearkrieges.

[….] To date, Iran has met all requirements of the deal. The agreement was not a unilateral one between only Iran and the U.S. It also involved many American allies. French President Emmanuel Macron, on his U.S. visit last month, tried to convince the president to remain in the agreement.
Former President Barack Obama, who helped broker the deal, calls Trump’s decision to pull out of the Iran deal a “serious mistake” that will make the world a more dangerous place. The move “turns our back on America’s closest allies” and “risks eroding America’s credibility and puts us at odds with the world’s major powers.” [….]

Irgendwie blöd, daß ich mich in den letzten Jahren doch spießigerweise um meine Altersvorsorge gekümmert habe, viel Geld für Testament, Patientenverfügungen, Beerdigungsverträge, Pflegevorsorge, notarielle Vollmachten und ähnliches ausgegeben habe.
Vielleicht war die ganze Mühe gar nicht nötig, weil Trump doch bald auf seinen „größeren Button“ drückt und wir dann alle Atom-Apokalypse spielen.
Haben wir es nicht sogar verdient, wenn die Länder, die immerhin einigermaßen demokratische Wahlen abhalten konsequent solche korrupten Exkrement-Egel wie Berlusconi, May, Erdogan, Trump, Duterte, Netanjahu und Putin wählen?

Naja, Putin ist wenigstens nicht auf den Kopf gefallen und wird daher zumindest nicht ganz aus Versehen Atomkriege anzetteln.
Da muss man ja schon dankbar sein.

[….] The Sydney Morning Herald, the oldest continuously published newspaper in Australia and a national online news brand, published a blistering article titled: “Trump to take us closer to nuclear war over an affair with a porn star.”
The subject, of course, is Trump’s efforts to undermine the Iran nuclear deal, formally known as the Joint Comprehensive Plan of Action with Iran. [….]

Die positive Nachricht ist, daß es nach dem WK-III endgültig aus ist mit Homo Sapiens und das Elend nicht wie nach 1945 verlängert wird.
Das wäre auch ein Tag der Befreiung. Der Tag der finalen Befreiung der Erde vom Menschen.

Montag, 7. Mai 2018

Schaffe, schaffe, Häusle schauen

Da liegt mir ja einiges auf der Zunge, wenn ich die selbstbewußt grinsende Nahles , Chefin einer 17%-Partei auf dem höchsten Gipfel Deutschlands stehen sehe und angesichts des xenophoben Zündlers Alexander Dobrindt neben ihr ganz gelassen auf den nächsten braunen Hetzer Seehofer verweist, der jetzt „in die Arbeit kommen“ müsse.
Das ist jetzt genau der Moment, in dem ich mir mal ein „auf die Fresse“ von ihr wünsche.

Andererseits ist es ja genau das was Dobrindt, Gauland und Co wollen.
Die CSU geht der SPD mit fiesem menschenfeindlichen Kalkül auf die Nerven. Lässt sich die Sozi-Chefin provozieren und keilt zurück, hat sie das Thema zusätzlich aufgeheizt und fördert xenophobe Stimmung. Das hilft der CSU bei der Bayernwahl.
Lässt sie sich nicht provozieren und hält schön die Klappe wie heute auf der Zugspitze, sind die Sozi-Anhänger enttäuscht und frustriert. Die demoskopische Stimmung für die SPD sinkt noch weiter. Das hilft der CSU bei der Bayernwahl.
Eine klassische No-Win-Situation.

Aus dem Teufelskreis käme man nur raus, wenn man eine starke, intellektuelle SPD-Führung hätte, die selbst die Themen setzt und sich nicht die Talkingpoints von rechtslastigen Bayern und Ossis diktieren lässt.
Aber das klappt halt nicht, wenn man provinziell-pyknische Minderdenker wie Schulz oder Nahles als Parteichefs einsetzt.

Und sonst so? Was hatte Herr Dobrindt bei der alpinen Groko-Klausur zu sagen?

[….] "12.000 Euro pro Kind gibt es in zehn Jahren an staatlicher Förderung für den Erwerb von Eigenheimimmobilien", sagte Dobrindt im Beisein von Unionsfraktionschef Volker Kauder und SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles (SPD). Sobald die gesetzlichen Beschlüsse dafür stehen, soll die milliardenschwere Förderung rückwirkend fließen. [….]

Na, DAS hilft den Geringverdienenden natürlich richtig weiter.
Wo sind eigentlich die Mieten mit Abstand am teuersten, weil die Landesregierung am eklatantesten versagt hat? Ach ja, in München.
Noch 12.000 Euro staatliche Quersubventionen für Kredithaie, raffgierige Bauunternehmer und hoffnungslos überteuerte Handwerker.

In Hamburg hingegen wird wie verrückt gebaut seit Olaf Scholz 2011 endlich den CDU-Senat, der die Wohnungsbautätigkeit komplett eingestellt hatte, ablöste.
Über 10.000 Baugenehmigungen für Wohnungen werden nun wieder jedes Jahr in der Hansestadt erteilt.
Daher gibt es auch so einen gewaltigen Handwerkerstau. Es fehlen 400 Malergesellen, 1000 Gesellen auf dem Bau und als ich Anfang des Jahres jemand suchte um ein Drei-Quadratmeter-Bad neu kacheln zu lassen, legte die Sekretärin eines Fliesenlegers mit einem gezischten „das können Sie vergessen“ gleich auf.
Vor zwei Jahren wollte ich einen Grundriss einer 60 qm – Wohnung erstellen lassen. Es dauerte fast sechs Monate bis ich einen Architekten fand, der sich dazu herabließ einen Azubi zu schicken.
Der Arbeitsaufwand betrug etwa anderthalb Stunden vor Ort.
Nach zwei Wochen bekam ich eine einseitige pdf geschickt. Die Räume waren korrekt eingezeichnet, leider hatte man aber vergessen Fenster und Türen einzutragen. Rechnung: 900 Euro.

[….]  „Eine solche Hochphase habe ich noch nicht erlebt“
(Michael Seitz, Sprecher Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft)
Private Auftraggeber müssen wegen der Auftragsflut zunehmend länger warten, bis der Handwerker anrückt. "Wer zum Beispiel jetzt einen Maler mit Renovierungsarbeiten beauftragt, muss eventuell bis zu zehn Wochen warten", sagte unlängst Hans Peter Wollseifer, der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. In Berlin sind Dachdecker, Maurer oder Gerüstbauer im Schnitt für mehr als 14 Wochen ausgebucht, Handwerker im Ausbau haben elf Wochen zu tun, ergab eine Umfrage der örtlichen Handwerkskammer. Für Hamburg gibt es solche Zahlen nicht. Die Kammer ermittelt sie nicht. Und da und dort wird nicht gern über lange Wartezeiten gesprochen – aus Furcht, potenzielle Kunden zu verschrecken.
Marco Zahn, der Obermeister der Hamburger Dachdecker-Innung, ist einer, der ganz offen über das Thema redet. "Wenn ein Kunde anfragt, ob wir sein Dach neu eindecken können, sage ich ihm, dass wir nicht vor August anfangen können. Vielleicht auch erst im September", sagt er über die Auftrags­lage in seinem Unternehmen. In den meisten der 95 Mitgliedsbetrieben der Innung sehe das nicht anders aus. Bis zu 14 Wochen Vorlaufzeit zwischen Vertragsabschluss und Baubeginn seien eher die Regel als die Ausnahme. [….]

Der Effekt des Baubooms ist zwar zu sehen in der Stadt; so einen schnellen Wandel habe ich noch nie beobachtet.
Allein; er deckt den Bedarf noch lange nicht.


In relativ normalen Stadtteilen liegen die Wohnungsmieten schon bei KALT 15 Euro pro Quadratmeter. Es können auch 20 werden.
Und bei Neubauten wird es noch teurer.
Das Problem ist offensichtlich: Bauunternehmer, Architekten und alle Gewerke können fast jeden Preis verlangen.
Bauen wird astronomisch teuer.
Mit viel Glück und sehr langer Wartezeit schafft man es in Hamburg ein Haus für etwa 3.500 Euro/qm zu bauen. Das sind aber immer noch 350.000 Euro bei einer Wohnfläche, die man für eine Familie mit zwei Kindern braucht.

Dabei ist das nur die eine Seite des Problems.
Zunächst einmal muss man ein Baugrundstück finden. Das ist aber in einer Stadt mit einer derartigen Bautätigkeit nahezu unmöglich, weil Bodenspekulanten sich längst alles gesichert haben, das in Frage kommt.
Sie müssen aufgrund der Besitzer-freundlichen Rechtslage einfach nur da sitzen und abwarten wie sie jeden Tag reicher werden – ohne daß der Staat irgendwie steuerlich eingreift.
Das tut er dafür aber bei den Krankenschwestern und Nachtwärtern.

Sollte man dennoch ein Baugrundstück finden, kann es noch einmal so viel kosten wie der Hausbau.
Damit wären wir schon bei 700.000 Euro, die eine durchschnittliche Familie  - Mutter Krankenschwester, Vater Lehrer, zwei Kinder – natürlich nicht auf dem Girokonto rumliegen hat.
Es muss ein langfristiger Kredit aufgenommen werden. Sichert man sich ab, indem man die Zinsbindung für die volle Laufzeit festschreibt, werden insgesamt leicht noch mal 200.000,- Zinsen fällig.
Dann kommt man schnell in die Größenordnung von einer Million für vier Zimmer.

Eine Million minus 12.000 Euro, die die Groko nun großzügig als Baukindergeld bereitstellen will.
Sind dann ja nur noch lumpige 988.000,- für ein Vierzimmer-Häuschen in einer Großstadt.
Danke CDU, SPD und CSU – das scheint ja die ideale Lösung zu sein für die Geringverdiener, die in Citylagen nicht 20 Euro Kaltmiete bezahlen können, oder gar keine Wohnung angeboten bekommen, weil sie die falsche Hautfarbe oder einen zu eigenartig klingenden Namen haben.

Es gibt eigentlich nur noch drei Möglichkeiten in beliebten deutschen Städten zu wohnen:

Entweder man ist von Natur aus sehr reich, weil man geerbt hat.

Oder man arbeitet gar nicht, geht in Privatinsolvenz und bekommt dann so viele Kinder, bis Jugendamt und ARGE gezwungen werden einen irgendwo unterzubringen und die Miete dem Steuerzahler aufzubrummen.

Oder drittens, man verzichtet auf Kinder und betreibt das berühmte Downsizing.
Ein Zimmer muss genügen. 26 qm, Duschbad, Pantryküche im Schrank, ohne Balkon, Gemeinschaftswaschmaschine im Keller.

Mit normaler Erwerbsarbeit ist „Häusle baue“ nicht mehr zu erreichen. Sofern man nicht Millionär ist, kann man nur „Häusle schaue“ – und zwar von außen.

Und nein, der Staat ist nicht machtlos. In Österreich ist wohnen viel billiger, weil die Mieten staatlich gedeckelt sind.

Man könnte natürlich auch schlicht und ergreifend den sozialen Wohnungsbau reaktivieren und den Staat als Bauherrn auftreten lassen.
Aber das würde ja die ultrareichen internationalen Immobilienfonds, die gern mal der CDU ein paar Millionen Spenden zukommen lassen, gar nicht gefallen.

Sonntag, 6. Mai 2018

Angela und Jorge

Papst Franziskus ist die Angela Merkel der Kurie.

Wie die alten konservativen Männer in der West-CDU jammern und maulen auch die konservativen Kurienkardinäle, weil der Posten, den sie eigentlich unter sich ausmachen wollten – also Kanzlerparteivorsitz, bzw Papst – auf einmal und ungeplant wegen einer internen Krise an einen Fremdkörper übergingen.
Hier die ostdeutsche Protestantin, die nicht mal zum Andenpakt gehört und dort der Südamerikaner, der keine Funktion in der Kurie hatte.

Beide fielen mit schlechten Angewohnheiten auf.

Helmut Kohl beklagte sich über Merkels miese Tischmanieren:

„Frau Merkel konnte ja nicht richtig mit Messer und Gabel essen. Sie lungerte bei den Staatsessen herum, so dass ich sie mehrfach zur Ordnung rufen musste.“

Die Kurialen schauderte es bei Bergoglios derben schwarzen Tretern und seiner Missachtung all der Edelstein- und Gold-durchwirkten Hermelin- und Purpurfummel, die Ratzi so gern trug.

[….] Die traditionellen roten Schuhe der Päpste trug Benedikt [….]  bis zu seinem Rücktritt. Auch bei den Hochfesten der Kirche fehlte es nie an Seide, Gold und sonstigem Prunk auf Mitren und Messgewändern des ehemaligen Papstes. Dieser ganz bewusst zur Schau getragene Reichtum fällt in der Rückschau besonders deshalb auf, wenn man jetzt stets den eher spartanischen liturgischen Stil von Franziskus zu sehen bekommt.
[….] Bergoglio trat bei den bisherigen Feiern ganz in Weiß auf, als Kopfbedeckung während der Prozessionen wählte er seine einfache Kardinalsmitra. Die päpstliche Stola legte er nach dem Segen Urbi et Orbi rasch wieder ab. Am Palmsonntag streifte er einen einfachen, roten Parament-Mantel über. Das Pendant, das Benedikt vor einem Jahr trug, war goldbestickt, mit Kordeln und kostbaren Spangen zusammen gehalten. Manche interpretieren den sichtbaren Unterschied in Liturgie und Auftreten als deutliche Abgrenzung zum Vorgänger. [….]. 2007 hatte Benedikt die alte, lateinische Messe wieder eingeführt, die erste Messe als Papst noch in der Sixtinischen Kapelle feierte Benedikt mit dem Gesicht zu Michelangelos Fresko vom Jüngsten Gericht. Bergoglio hingegen stand an einem seit dem Konzil üblichen „Volksaltar“ und wendete sich den Kardinälen zu. Für traditionalistische Gesten ist der Argentinier nicht empfänglich, Diskurse dieser Art lassen Franziskus kalt.
Seine nähere Umgebung hingegen ist für eine traditionelle, prunkvolle Bildsprache mehr als offen und förderte sie in der Vergangenheit sogar. [….] Von innerem Unmut bis großer Überraschung reichen die Reaktionen derjenigen, die für die Außendarstellung des neuen Papstes zuständig sind. Vor allem der in der Kurie umstrittene päpstliche Zeremonienmeister Guido Marini, der den Stil der Ratzinger-Jahre mitprägte, muss schwer geschluckt haben, seit er plötzlich einem äußerst mönchischen und allem Pomp nicht mehr aufgeschlossenen Pontifex zur Seite stehen muss. Es ist bekannt, dass Marini viel für Spitzen und Goldbesatz übrig hat. [….] Auch als Papst kommt er in schwarzen, abgelaufenen Orthopädie-Schuhen daher und will noch eine ganze Weile im vatikanischen Gästehaus Santa Marta bleiben statt rasch in das ebenso offizielle wie isolierte appartamento im päpstlichen Palast umziehen. [….]

Wie konnte eine so wenig Glamouröse ganz ohne Stallgeruch an die Spitze gelangen?
Wie konnte so ein Luxus verachtender Jesuit ohne Kurien-Stallgeruch Papst werden?

In beiden Fällen durch eine extreme Krise.

1998/9 stürzte Kohl die CDU in eine massive Krise, er wurde seinen Posten los und es offenbarte sich so ein Abgrund aus kriminellen Machenschaften, daß keiner der eigentlich vorgesehenen Nachfolger zugreifen wollte. Zudem steckte man in einem Naziskandal, weil der damalige starke Mann der CDU zig Millionen Schmiergelder in schwarzen Kassen als „jüdische Vermächtnisse“ getarnt hatte. Eine Außenstehende mußte den Augiasstall ausmisten.

Im ersten Jahrzehnt des 21.Jahrhunderts poppten immer mehr Pädophilie- und Missbrauchsskandale der RKK auf, in der Heimat Ratzis rappelte es 2010 so gewaltig, daß es zu Massenaustritten aus der RKK kam, zudem steckte man in einem Naziskandal, weil Ratzi die Holocaustleugner der FSSPX in die RKK integriert hatte. Nach 1000 Jahren trat erstmals ein Papst zurück und wollte den Augiasstall nicht mehr selbst ausmisten. Ein Außenstehender mußte ran.

Wieso ließen sich die mächtigen stramm Konservativen der Kurie/der westdeutschen CDU-Landesverbände die Führungsrolle aus der Hand nehmen?

Weil sie natürlich davon ausgingen die Machtmechanismen des Vatikans/des Konrad-Adenauer-Hauses viel besser zu beherrschen als der/die Neue.
Sollte Merkel/Franziskus doch in der ersten Reihe rumturnen. In Wahrheit würden die alten Seilschaften weiter die Fäden ziehen und die Fremdbestimmung nach kurzer Zeit wieder beenden.

In beiden Fällen ging auch das schief.
 Bergoglio ist nun fünf Jahre Papst und wird es auch bleiben, sofern er nicht zu krank wird.
Merkel ist fast 20 Jahre Vorsitzende der CDU.

Burke, Müller und Sarah, die Konservativen in der Kurie schimpfen und pöbeln aus ganzer Seele über den vermeidlichen Linksruck, der den Markenkern der Kirche zerstöre.
Bosbach, Spahn und Dobrindt, die Konservativen in der Union schimpfen und pöbeln aus ganzer Seele über den vermeidlichen Linksruck, der den Markenkern der CDU zerstöre.

Dabei sind es Bergoglio und Merkel, die mit ihrem oberflächlich etwas liberaleren Auftreten ihren alten angestaubten Laden überhaupt noch lebensfähig halten.
Sonst würden der Partei, der RKK insbesondere in den urbanen Gebieten noch schneller die Mitglieder weglaufen.

Das Kuriosum ist, daß das Publikum gar nicht merkt wie es getäuscht wird, weil Altkonservative so laut über den Verfall der Sitten, die Homoehe und die Ausrichtung auf Dunkelhäutige und Arme außerhalb Europas beklagen.

In Wahrheit ist Merkel genauso konservativ wie diejenigen, die ihren Linksruck beklagen:
Sie hat längst Europa in eine Festung verwandelt, die Grenzen hermetisch abgeschlossen, lässt mutwillig Tausende elend im Mittelmeer und in Libyschen Lagern verrecken, hat eine Obergrenze eingeführt, kuschelt mit den Scharfmachern wie Horst Seehofer, dem sie im Kabinett freie Hand lässt und entgegen ihrer Klimarhetorik alles dafür getan hat, daß Kohleindustrie und Abgasschleuder-SUV weiter unsanktioniert die Umwelt verpesten können. Sie spricht mal freundlich über Schwule, will sie aber nach wie vor unter keinen Umständen als Eheleute Kinder adoptieren sehen. Unter Merkel geht die soziale Spaltung radikal weiter, die Reichen werden reicher.

In Wahrheit ist Bergoglio genauso konservativ wie diejenigen, die ihren Linksruck beklagen:
Er denkt gar nicht daran Frauen zum Priestertum zuzulassen, spricht sich keineswegs für ein gemeinsames Abendmahl mit Protestanten aus. Er spricht mal freundlich über Schwule, will sie aber nach wie vor unter keinen Umständen in den Priesterseminaren haben. Bergoglio beklagt das Flüchtlingselend, kuschelt aber mit den Scharfmachern wie Horst Seehofer, den er schon ein halbes Dutzend Mal zu Privataudienzen empfing und denkt gar nicht daran die vatikanischen Milliardenschätze der Welthungerhilfe zu spenden.
Und natürlich tut er auch nichts gegen die Kinderfickerei seiner Priester, bestritt gar, daß es sowas in Chile überhaupt gäbe, erhob den Kinderfickerförderer Müller zum Kardinal und beförderte auch den seit Jahrzehnten des sexuellen Missbrauchs an Kindern beschuldigten Kardinal Pell zur Nr. Drei des Vatikans.

Merkel und Franz sehen auf den ersten Blick nicht ganz so verknöchert konservativ aus wie ihre Vorgänger.
Aber dennoch sind sie beide es.