Freitag, 16. Januar 2015

Regina Maria Bergoglio ist eine fette Kuh!

Regina Maria Bergoglio hat stärkere Flatulenzen als ein Nilpferd mit einer Tonne Pflaumenmus im Bauch.

Haha, das mit der Nächstenliebe, andere Wange hinhalten und Feinde lieben ist wohl nicht mehr up to date.

Regina Maria Bergoglio ist so attraktiv wie eine Feigwarze am Schließmuskel.

Papst Franz findet es normal, jemanden mit der Faust niederzustrecken, der seine Mutter beleidigt.
Soweit, so abartig.

Regina Maria Bergoglio riecht schlimmer als der Container für die Eiter-Abfälle am Hafenkrankenhaus.

Schlimmer noch, mit seinen persönlichen Empfindlichkeiten rechtfertigt er partiell auch noch die Mörder der Charlie Hebdo-Redaktion.
Meinungsfreiheit? Gefällt dem Papst gar nicht.

Regina Maria Bergoglio ist so häßlich, daß man Bilder von ihr als Hängolin einsetzen kann.

[…]  Papst Franziskus hält nicht viel von Meinungsfreiheit, wenn jemand die religiösen Gefühle anderer verletzt. "Viele Menschen ziehen über Religion her, das kann passieren, hat aber Grenzen", sagte der Pontifex auf dem Weg in die philippinische Hauptstadt Manila mit Blick auf die Terroranschläge auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo". Jede Religion habe eine Würde, über die man sich nicht lustig machen könne.
Zur Veranschaulichung zog der Papst daraufhin Parallelen zu seiner Mutter. Mit Gesten in Richtung seines Reiseorganisators Alberto Gasparri sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa: "Wenn Dr. Gasbarri, mein lieber Freund, meine Mutter beleidigt, erwartet ihn ein Faustschlag." Dann kam er wieder auf das Thema Glauben zu sprechen: Dieser könne nicht beleidigt oder lächerlich gemacht werden. […]

Regina Maria Bergoglio ist dümmer als Mardoof Käßmann nach einer Lobotomie

So schließt sich der Kreis zwischen CSU, Pegida und RKK mal wieder.
Der kriminelle Pegida-Chef Lutz Bachmann folgt dem extrem schlechten Beispiel Ratzingers, indem er gegen die TITANIC wegen eines Witzes auf seine Kosten vorgehen will.

Regina Maria Bergoglio treibt es mit jedem Lebewesen, das einen Puls hat.

Keine Woche nach den Charlie-Hebdo-Morden gibt der selbsternannte Abendland-Experte Einblick in sein Weltbild, das wenig mit unserer Verfassung und dafür umso mehr mit Scharia und Islamismus gemein hat. Meinungsfreiheit und Satire gefällt Bachmann gar nicht. Da gleicht er den zeternden Mullahs in Peschawar.

Regina Maria Bergoglio benimmt sich bei Tisch wie Godzilla auf Speed.

"Heil Hitler und einen schönen Tag": Die "Titanic" veräppelt den Pegida-Organisator Lutz Bachmann. Der droht nun damit, gegen das Satiremagazin vorzugehen.
"Bitte keine Vorurteile": Unter diesem Titel veröffentlichte das Satiremagazin "Titanic" auf seiner Webseite einen ausgedachten Gastkommentar von Lutz Bachmann, einem der Organisatoren der islamkritischen Pegida-Bewegung.
[…] Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, fand Bachmann, der bei der jüngsten Pegida-Demonstration seine Solidarität mit dem Satiremagazin "Charlie Hebdo" bekundet hatte, das gar nicht lustig: "Was hier abläuft, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten!", teilte er in einem, laut "FR" mittlerweile gelöschten Kommentar auf seiner Facebook-Seite mit. "Ich habe nie irgendeinen Kommentar abgegeben, und mit Satire hat dies nix mehr zu tun!" […]

Regina Maria Bergoglio mußte von José Mario Francisco Bergoglio erst in Mehl gewälzt werden, um die feuchte Stelle für den Geschlechtsakt zu finden.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Einladungen – Teil II



Das Jahr 2015 bietet besonders viele runde Gedenktage.

01. Januar: 10. Jahrestag der Hartz-Reformen.
12. Januar: 10. Jahrestag EU-Parlament billigt Verfassung
24. Januar: 50. Todestag von Winston Churchill
    27. Januar: 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
04. Februar: 70. Jahrestag Alliierte treffen zur Konferenz von Jalta zusammen
13. Februar: 70. Jahrestag Dresden erleidet schwerste Luftangriffe
16. Februar: 10. Jahrestag Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz tritt in Kraft
07. März: 75. Geburtstag Rudi Dutschke
11. März: Michail Gorbatschow wird Generalsekretär des ZK der KPdSU
26. März: 20. Jahrestag Schengener Abkommen tritt in Kraft
    1. April: 200. Geburtstag des deutschen Politikers Otto von Bismarck
09. April: 150. Jahrestag US-amerikanischer Sezessionskrieg endet
    15. April: 150. Todestag von Abraham Lincoln
    24. April: 100. Jahrestag des Beginns des Völkermords an den Armeniern
05. Mai: 60. Jahrestag Bundesrepublik Deutschland wird souverän
08. Mai: 70. Jahrestag Zweiter Weltkrieg: Kriegsende in Europa (Victory Day)
durch Unterzeichnung der Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht
12. Mai: 50. Jahrestag Bundesrepublik und Israel nehmen diplomatische
Beziehungen auf
14. Mai: 60. Jahrestag Warschauer Pakt unterzeichnet
21. Mai: 40. Jahrestag Baader-Meinhof-Prozess beginnt
31. Mai: 275. Jahrestag Friedrich II. wird König von Preußen
    9. Juni: Vor 200 Jahren endet der Wiener Kongress mit der Unterzeichnung der Kongressakte
14. Juni: 75. Jahrestag Zweiter Weltkrieg: Deutsche Truppen rücken in Paris ein
    18. Juni: 200. Jahrestag der Schlacht bei Waterloo
    20. Juni: Zusammen mit dem Weltflüchtlingstag findet in Deutschland erstmals der Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung statt.
26. Juni: 70. Jahrestag Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet
    6. Juli: 600. Todestag des Predigers und Reformators Jan Hus
2. August: 70. Jahrestag Alliierte unterzeichnen Potsdamer Abkommen
06. August: 70. Jahrestag Erster Atombombenabwurf auf Hiroshima
    6. September: 100. Geburtstag des deutschen Politikers Franz Josef Strauß
15. September: 80. Jahrestag Reichstag beschließt »Nürnberger Rassengesetze«
20. September: 25. Jahrestag Deutscher Bundestag und Volkskammer der DDR
verabschieden Einigungsvertrag
    21. September: 600. Geburtstag des deutschen Kaisers Friedrich III.
22. September: 60. Jahrestag Hallstein-Doktrin verkündet und veabschiedet
30. September: 10. Jahrestag Jyllands-Posten veröffentlicht Mohammed-
Karikaturen
    3. Oktober: 25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung
    04. November: 20. Jahrestag Israelischer Ministerpräsident Yitzhak Rabin ermordet
20. November: 70. Jahrestag Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem
Internationalen Militärgerichtshof eröffnet
22. November: 10. Jahrestag Angela Merkel wird zur Bundeskanzlerin gewählt.
24. November: 25. Jahrestag Der Angolaner Amadeu Antonio wird von jungen
Neonazis erschlagen. Er ist das erste Opfer fremdenfeindlicher Gewalt nach der Wiedervereinigung
08. Dezember: 50. Jahrestag Zweites Vatikanisches Konzil beendet

Nicht alle Jubiläen sind gleichermaßen emotional berührend.
Für mich ist sicher das bedeutendste Ereignis der 27. Januar 1945, als die Rote Armee das größte jemals existierende Vernichtungslager Auschwitz befreite.
Jener Apotheose des menschlichen Horrors; der Ort, an dem die Deutschen 1,5 Millionen Menschenleben auslöschten.


Es wird für immer ein an den Deutschen haftendes Menetekel bleiben.
Und es wird für immer unvergessen bleiben, daß die Rote Armee unter unendlich schwierigeren Bedingungen die deutschen Sadisten aus Auschwitz-Birkenau verjagten und die letzten Juden retteten.
Stalin hatte bis zuletzt nicht geglaubt, daß Hitler Russland angreifen würde und war dementsprechend schlecht vorbereitet.
Über zwei Wochen verfiel er nach dem Beginn des „Unternehmens Barbarossa“ am 21/22. Juni 1941 in Stupor, war nicht ansprechbar.
Die deutsche Wehrmacht machte es nicht nur möglich, sondern beteiligte sich auch selbst maßgeblich an der „Aktion Reinhardt“, also der systematischen Ausrottung aller Juden in den besetzten Gebieten Osteuropas.
Wie wir heute wissen waren Vatikan, sowie britische und amerikanische Geheimdienste spätestens ab Sommer 1942 über die sechs gewaltigen Vernichtungslager informiert:
Belzec (450.000 getötete Menschen), Sobibor (150.000–250.000 getötete Menschen), Treblinka (über 900.000 getötete Menschen), Auschwitz-Birkenau (über 1,2 Millionen getötete Menschen), Majdanek (80.000 getötete Menschen) und Chełmno (300.000 getötete Menschen).

Die USA und Großbritannien verfügten über die Mittel die Lager, oder zumindest die Bahnstrecken dorthin zu bombardieren.
Sie taten es nicht.
Und der Papst, der Deutschen- und Nazi-affine adelige Eugenio Pacelli, mochte sich auch nicht äußern. Immerhin war es seine Kirche, die über die Jahrhunderte den Antisemitismus ordentlich angeheizt hatte.
Vatikan-Vertreter sagen zu seiner Verteidigung gerne, daß der arme Papst es nicht habe noch schlimmer machen wollen, indem er die Deutschen noch zusätzlich durch Bannbullen gereizt hätte.
Die Katholische Anmaßung ist unglaublich. Was hätte denn angesichts von sechs Millionen ermordeten Juden „NOCH SCHLIMMER“ werden können?
Soll das im Umkehrschluß etwa heißen, daß die Juden noch glimpflich davon gekommen wären?

Papst und Heiliger Stuhl waren in der Causa „Nazis“ übrigens keineswegs völlig untätig. Sie ermöglichten nach 1945 den schlimmsten SS-Schergen und KZ-Wächtern über die von Kurienbischof Hudal organisierten Rattenlinie die Flucht vor der alliierten Justiz nach Südamerika.
Der ranghöchste deutsche Kardinal Bertram ließ am 30. April 1945 in ganz Deutschland Requien für den toten Adolf Hitler lesen.
Er wies an:

ein feierliches Requiem zu halten im Gedenken an den Führer und alle im Kampf für das deutsche Vaterland gefallenen Angehörigen der Wehrmacht, zugleich verbunden mit innigstem Gebete für Volk und Vaterland und für die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland.

Deutschland und seine Alliierten waren Christen; Christen verübten diese Jahrtausendverbrechen.
95 Prozent aller Deutschen waren entweder evangelisch oder katholisch. Fast 32 Millionen Deutsche, über 40 Prozent, waren Katholiken. Auch fast die gesamte Bevölkerung der europäischen Verbündeten Deutschlands – ganz Österreich und Italien – war katholisch.
Die Römisch-katholische und die evangelischen Kirche profitierten massiv von den Arisierungen und Eroberungen Hitlers. Während des ganzen Krieges erhielten die großen Kirchen Millionen Reichsmark von der Hitlerregierung. Für die katholische Kirche war das geregelt in Artikel 17 und 18 des Hitler-Konkordates.


Anders als Hitler und die Nazis, verdammte Pius XII Hitlers Gegner mehr als deutlich. Beispielsweise in der Enzyklika „Divini Redemptoris“ (am 19. März 1937 veröffentlicht).

Die "acta apostolicae sedis", die Gesetzessammlung des Heiligen Stuhls vom Juni 1949 machte die Exkommunikation der Kommunisten und ihrer Anhänger aktenkundig und offiziell.

Die Weisung des Vatikans lautet: Kein Katholik kann Mitglied einer kommunistischen Partei sein oder sie begünstigen. Kein Katholik darf Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften veröffentlichen, lesen oder verbreiten, in denen die kommunistische Doktrin verkündet wird. Jeder Katholik, der die materialistische und antichristliche Lehre des Kommunismus verkündet, sie verteidigt oder gar verbreitet, verfällt als Abtrünniger des katholischen Glaubens der Exkommunikation.
(DER SPIEGEL)

Der unfehlbare Papst definiert „kommunistische Erzsünder“ als Intellektuelle und KP-Propagandisten, die automatisch exkommuniziert sind.

Mitglieder der katholischen Kirche blieben hingegen Adolf Hitler, Heinrich Himmler, Reinhard Heydrich, Rudolf Hoess, Julius Streicher, Fritz Thyssen, Klaus Barbie, Leon Degrelle, Emil Hacha, Ante Pavelic, Konrad Henlein, Pierre Laval, Franco, Mussolini, oder Josef Tiso.

Das ist die Realität der Heiligen Römisch-katholischen Kirche.
Die Befreier von Ausschwitz, die Rote Armee, wurden verdammt und exkommuniziert, aber der Lagerkommandant Rudolf Hoess, sowie der Megasadist Josef Mengele blieben Mitglieder der RKK.

Nach 1945 half der Vatikan den Massenmördern des Jüdischen Volkes der Justiz zu entkommen.

Adolf Eichmann, Alois Brunner, Dr. Josef Mengele, Franz Stangl (Kommandant der Vernichtungslager Sobibór und Treblinka), Gustav Wagner (Stangls Assistent), Klaus Barbie, Edward Roschmann („Der Schlächter von Riga“) und Aribert Heim (KZ Mauthausen) sind einige der Männer, die auf Veranlassung des Papstes durch Bischof Hudal mit Vatikanischen Papieren ausgestattet vor der alliierten Justiz nach Südamerika flüchteten.

Die überlebenden Juden, die sich nach Israel retten konnten, schätzte der Vatikan weit weniger.

Es dauerte bis 1993 - fast ein halbes Jahrhundert - bis sich der Vatikan dazu herab ließ auch nur diplomatische Beziehungen zu Jerusalem aufzunehmen.

Als es schließlich 1948 trotz vatikanischer Vetos zur Gründung des Staates Israel kam, polemisierte der "Osservatore Romano": "Der moderne Zionismus ist nicht der wahre Erbe des biblischen Israel, sondern ein weltlicher Staat ... deshalb gehören das Heilige Land und seine geheiligten Stätten der Kirche, die das wahre Israel ist."
Im Sommer 1948 schwieg Papst Pius XII. wochenlang, als arabische Artillerie Jerusalem beschoß. Aber kaum hatten Israels Truppen die Jerusalemer Neustadt besetzt, erließ er eine Enzyklika ("In multiplicibus curis"), in der er für die Internationalisierung Jerusalems eintrat, da die Sicherheit der Heiligtümer unter den Juden nicht gewährleistet sei -- ganz im Sinne des heiliggesprochenen Papstes Pius X.: "Es ist nicht angenehm, daß die Türken unsere Heiligtümer besitzen, aber die Juden in der Erlangung unserer heiligen Stätten zu begünstigen, das können wir nicht."
Im Mai 1949 wiegelte der Vatikan einige katholische Staaten gegen die Aufnahme Israels in die Uno auf, "weil das Land den vollen Internationalisierungsplan nicht durchgeführt hat". Daß auch Jordanien -- wie damals alle arabischen Staaten -- die Internationalisierung Jerusalems kategorisch ablehnte, kritisierte der Papst nicht, obwohl mehr als 90 Prozent aller heiligen Stätten Jerusalems in der Hand der Jordanier waren.
Gebete für die "treulosen Juden".
Und die Tatsache, daß die Juden die einzigen Pilger waren, die 19 Jahre lang ihre heiligen Stätten nicht besuchen konnten, überging der Vatikan mit Schweigen. Auch unter Pauls Regierung war die Kurie stets darauf bedacht, die Araber auf Kosten Israels zu hofieren. Der Staat Israel wird vom Vatikan noch immer nicht offiziell anerkannt. Als der Papst 1964 zehn Stunden in Israel weilte, vermied er für das israelische Staatsoberhaupt die Anrede "Herr Präsident".

(DER SPIEGEL 11.11.1974)


Reguläre diplomatische Beziehungen zu Russland, dem Rechtsnachfolger der Sowjetunion nahm der Vatikan erst im Dezember 2009 (sic!) auf.

Wie auch immer die Kurienkardinäle wirklich über Hitler, den Holocaust, die Juden, den Kommunismus, Russland und Deutschland denken mögen; mit den Tätern des Massenmordes an den Juden einigte sich der Vatikan ganz schnell. 1951 nahm der Vatikan diplomatische Beziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland auf und eröffnete eine Apostolische Nuntiatur in Bad Godesberg.

Die Auschwitz-Befreier und die Opfer selbst waren weit weniger angesehen.

Es waren eindeutig und allein die Russen und ihre Rote Armee, die Auschwitz ein Ende bereiteten und die Deutschen daran hinderten, wie bei der Wannsee-Konferenz geplant elf Millionen Juden umzubringen.

Über 20 Millionen Sowjetbürger verloren ihr Leben als sie sich den nazis entgegenstellten.

Wenn man nun der Befreiung des größten KZ der Weltgeschichte gedenkt und sich 70 Jahre später erneut vor den Opfern verneigt, ist ein Mann vor allen anderen der wichtigste Gast; nämlich der oberste Repräsentant der Russen. Ihr Präsident Wladimir Putin.
Briten, Amerikaner und Katholiken sollten sich bei diesem Anlass lieber schämen und von den Deutschen will ich gar nicht erst reden.

Zur Gedenkfeier wurde Putin allerdings nicht eingeladen!!!!!!!!!!

[…] Russlands Präsident Wladimir Putin wird nicht an der Auschwitz-Gedenkfeier in Polen teilnehmen. "Eine solche Reise steht nicht in seinem Terminkalender", zitierte die Nachrichtenagentur Interfax einen Sprecher des Präsidenten.
[…] Zu den Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers wollen zahlreiche Staats- und Regierungschefs nach Auschwitz reisen. Das Lager war am 27. Januar 1945 von sowjetischen Soldaten befreit worden.
Den Insidern zufolge ist nicht Polen für die Einladungen verantwortlich, sondern die Veranstalter, darunter das staatliche Auschwitz-Museum. Die Regierung in Warschau habe ihrerseits lediglich diplomatische Noten verschickt. Eine formelle Einladung an Putin sei in einem Wahljahr allerdings als zu heikel gesehen worden. […] Putins Sprecher bestätigte, dass keine persönliche Einladung an den Präsidenten eingegangen sei. […] (SZ 13.01.2015)

Was für eine unfassbar peinliche Aktion.
Am Sonntag kuschelten sich noch die Europäischen Führungsfiguren an einige der schlimmsten Menschenrechtsverbrecher, wie zum Beispiel den Vertreter Saudi Arabiens bei den Je-Suis-Charlie-Demonstrationen, aber den Vertreter der Russen, die vor 70 Jahren Unglaubliches geleistet hatten, will man nicht sehen.

Sich dafür zu schämen ist viel zu wenig!

Peinlich, peinlicher, EU.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Einladungen

Geschenkt!“ – war meine erste Reaktion, als die Kritik an den etwas gestellten Bildern der Staats- und Regierungschefs bei der Millionen-Demo in Paris aufkam.
Verständlicherweise war die Anwesenheit von Regierungsvertretern aus 20 Nationen mitten unter 1,5 Millionen Protestlern ein sicherheitstechnischer Alptraum für die Polizei.
Hollande, Bibi, Angie und Co stellen schließlich nicht nur ein Traumziel für irre Terroristen aller Art dar, sondern sie gefährden damit automatisch auch alle anderen Anwesenden, die nur friedlich demonstrieren wollen.
Insofern halte ich es für vertretbar, daß man die Staatsgast-Kette bei der Demo separat abfilmte; Merkel aber nicht tatsächlich an der Spitze des Zuges durch ganz Paris latschte.
Das Wesentliche ist doch, daß diese internationalen Top-Gäste willens waren mit zu demonstrieren und dafür extra nach Paris einflogen.
Ich bin sicher, daß alle eitel genug sind, um sich die Spitzen-PR nicht entgehen zu lassen. Für ausdrucksstarke Bilder, die ins Geschichtsbuch eingehen werden, wären die die Damen und Herren auch liebend gern auf den Knien durch Paris gerobbt.

Ich konnte mich auch keine Sekunde über die ersten retuschierten Bilder aufregen. Das wissen wir doch schon so lange, daß es religiotische Irre aller Abstufungen gibt.
Und wenn die Welt sich ihren unterkomplexen komplexbeladenen Vorstellungen nicht entspricht, wird sie eben passend gemacht.

Eins der berühmtesten Bilder der letzten zehn Jahre, nämlich der Schnappschuß des US-Sicherheitskabinetts, welches im Situation-Room des Weißen Hauses im Jahr 2011 die Ermordung Osama bin Ladens verfolgt, wurde von vielen jüdischen Zeitungen gephotoshopt, weil man den Lesern nicht zumuten wollte Secretary of State Hillary Clinton and Counterterrorism Director Audrey Tomason zu zeigen.
Frauen; bäh. Mindere Weibsbilder. Schwanzlose Ungeheuer.


Aber so sind Religioten nun einmal. Wären sie vernünftig, wären sie ja nicht religiös!

Es erscheint mir passend, daß bei einer weltweiten Aktion wider die religiöse Gewalt ultraorthodoxe Irre beweisen wie richtig es ist sich gegen Religionen insgesamt zu wenden, indem sie die Frauen aus den Bildern radieren.


Religionen kann man nur als Satire oder Gefahr verstehen; dabei schließt das eine das andere nicht aus.


Bizarrer war es allerdings zu erfahren mit welcher Verve sich nicht geladene Gäste wie Bibi Netanjahu (der einst in den US darüber beklagte wie ungerecht es sei, daß er nur Regierungschef eines so kleinen Landes sei, obwohl er doch eigentlich prädestiniert sei eine Supermacht wie Amerika zu führen) oder Nikolas Sarkozy beherzt in die erste Reihe drängten.

Zum Glück gibt es für solche Fälle heute das Internet, um Egomanen dieses Schlages wenigsten gebührend auszulachen.

Wenn Menschen ins Ausland reisen, dann begleiten sie die Vorurteile ihrer Nationalität verlässlicher als jeder Reisepass. Englische Reisegruppen gelten als trinkfreudig und akustisch auffällig, Russen als besonders durchsetzungsstark am Buffet, Deutsche als vielleicht nicht immer ganz so stilsicher. Und Israelis? "Die Warteschlange missachten, am Buseinstieg drängeln und mit Ellbogeneinsatz nach vorn kommen, das ist dermaßen israelisch", attestiert sich und seinen Landsleuten der bekannte Autor der israelischen Tageszeitung Haaretz Jossi Verter.
Anlass gab ihm der dieser Tage bekannteste reisende Israeli: Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der zuletzt in Frankreich unterwegs war. Zu dem Ausflug hatte er sich spontan entschlossen und sich, so berichteten jedenfalls israelische Medien, aus Wahlkampfgründen selbst zum großen Pariser Gedenkmarsch eingeladen. Und das, obwohl Frankreichs Präsident Hollande in eigentlich gar nicht dabei haben wollte.
Manche Israelis beobachteten am Sonntag amüsiert, andere peinlich berührt, wie Netanjahu sich forsch seinen Weg in die erste Reihe des Trauermarsches bahnte. War er zu Beginn noch in der zweiten Reihe postiert, nutzte er den ersten Fotostopp der Kolonne, um den vor ihm laufenden Präsidenten von Mali zum Händeschütteln aufzufordern. Dabei zwängte er sich mit einer geschickten Körperdrehung neben ihn und damit in die erste Reihe. [….] Fast alle israelischen Medien lachten, schimpften oder ätzten in den vergangenen Tagen über diesen Auftritt: "Peinlich", "ein PR-Desaster". [….]

Richtig grotesk an der Pariser „Je suis Charlie“-Demonstration für Meinungsfreiheit ist allerdings die Heuchelei mit der sich Merkel und Co auch bei solchen Staatsgästen unterhakten, die in ihren Nationen keineswegs Meinungsfreiheit zulassen.
Vertreter Ägyptens, der Türkei, der Ukraine, Russlands, Algeriens, der Vereinigten Arabischen Emirate und Gabuns auf einer Millionen-Demo für die Meinungsfreiheit zu dulden, ist an Heuchelei kaum zu übertreffen.


Übertroffen wird diese Schmach nur noch von Saudi-Arabien, dem nach Nord-Korea unfreiesten Land der Welt, welches just den weltweit berühmten Blogger Raif Badawi wegen freier Meinungsäußerung auspeitschen ließ und dann seinen Prinzen Nizar Madani zur Demo nach Paris schickte.
Badawi wird 20 Wochen lang jeden Freitag 50 Peitschenhiebe erhalten, also insgesamt 1000 Hiebe, 200.000 Euro Geldstrafe und zehn Jahre im Zuchthaus sitzen - wegen Beleidigung des Islams

[….]   Eineinhalb Millionen Menschen setzten am Sonntag in Paris ein Zeichen gegen den islamistischen Terror zu setzen. Unter den Teilnehmern des Trauermarsches war auch eine beeindruckende Zahl internationaler Regierungsvertreter. Und auch mancher Politiker, dessen Teilnahme an einem Marsch zur Verteidigung der Meinungsfreiheit nicht auf den ersten Blick einleuchtet.
So kam offenbar auch der saudi-arabische Vize-Außenminister Nizar Madani in die französische Hauptstadt, wie BBC und die Saudi Gazette berichten. Auch Riads Botschafter in Frankreich schloss sich den "Je suis Charlie"-Protesten an. Und das nur zwei Tage, nachdem in Saudi-Arabien ein Blogger öffentlich ausgepeitscht wurde.
50 Hiebe trafen Raif Badawi auf Rücken und Beine, vollzogen wurde die brutale Strafe nach dem Freitagsgebet in der Nähe der Al-Dschafali-Moschee in Dschidda. 950 weitere Hiebe sollen in den kommenden Wochen auf ihn niedergehen, so hatte es ein saudisches Gericht im Mai angeordnet. Ausgeführt wird die Strafe eigentlich mit einem Stock, der allerdings sehr dünn ist. Amnesty spricht hier daher von Peitschenhieben.
"Raif hob seinen Kopf in Richtung Himmel, schloss seine Augen und beugte seinen Rücken. Er war still, doch man konnte an seinem Gesicht und seinem Körper sehen, dass er wirklich schlimme Schmerzen hatte", schilderte ein Augenzeuge Amnesty International den Übergriff. [….] Badawis Vergehen: Auf seiner Webseite "Freie saudische Liberale", mit der er ein Forum für eine öffentliche Debatte schaffen wollte, habe er den Islam beleidigt. [….] Amnesty zufolge ist Badawi kein Einzelfall. [….] So wurde auch der Anwalt Badawis zu einer Gefängnisstrafe von 15 Jahren verurteilt. [….]

Weitere Demonstranten für die Freie Presse:

[….] King Abdullah of Jordan, which last year sentenced a Palestinian journalist to 15 years in prison with hard labour [….]
 Prime Minister of Davutoglu of Turkey, which imprisons more journalists than any other country in the world [….]  Prime Minister Netanyahu of Israel, whose forced killed 7 journalists in Gaza last yr [….]
 Foreign Minister Shoukry of Egypt, which as well as AJ staff has detained journalist Shawkan for around 500 days [….]
Foreign Minister Lamamra of Algeria, which has detained journalist Abdessami Abdelhai for 15 months without charge [….]
 Prime Minister Jomaa of Tunisia, which recently jailed blogger Yassine Ayan for 3 years for "defaming the army" [….]
The PMs of Georgia and Bulgaria, both of whom have a record of attacking & beating journos [….]
 The Foreign Minister of Bahrain, 2nd biggest jailer of journos in the world per capita (they also torture them) [….]
Sheikh Mohamed Ben Hamad Ben Khalifa Al Thani of Qatar, which jailed a man for 15 ys for writing the Jasmine poem [….]

Dienstag, 13. Januar 2015

CSU goes Kreuznet.



Für die beliebte Reihe „Schlimmer geht immer“ drehten heute die Bayern mal wieder die Kurbel.

Sie schließen sich jetzt den kläglichen Kreuz.net-Nachahmern von Kreuznet.info an, die gegen Charlie Hebdo hetzen und wider unsere demokratischen Werte kämpfen.

Ungeniert geben die selbsternannten Verteidiger der christlichen Werte den Mördern Recht und schieben die Schuld den ermordeten Karikaturisten zu.
Auch sie halten ihren eigenen Gott für so ein kleines schwächliches Ding, daß er/sie/es des Schutzes deutscher Gesetze bedarf.

Muslime, Juden und Christen sind meines Erachtens allesamt schizophren.
Sie betonen bei jeder Gelegenheit wie groß, liebend, allwissend und allmächtig ihr jeweiliger Gott ist, aber gleichzeitig benehmen sie sich ihm gegenüber wie eine Nanny. Sie pampern ihren Gott, als wäre er weniger allmächtig, sondern in Wahrheit hilflos und verletzlich.
Er ist so klein, daß er auf niederste menschliche Instinkthandlungen konditioniert ist. Man gibt ihm kleine Geschenke. Mal ein Kerzchen, oder einen hübschen goldenen Hut. Er läßt sich sehr billig kaufen.
Und ständig muß man ihn streicheln, weil er potentiell an Hospitalismus leidet und immer wieder an das erinnert werden muß, was er doch ohnehin weiß.
Gotteslästerung war auch immer strafbar, als ob der Allmächtige einen Schutz gegen Beleidigungen bräuchte, als ob er zu schwach wäre ohne die Hilfe der weltlichen Justiz zu bestehen.
Noch heute haben wir den Gummi-Blasphemie-Paragraphen im Strafgesetzbuch, der nach Ansicht katholischer Bischöfe und CSU-Politiker sogar verschärft werden sollte. (…….)

Die Dunkelkatholen schreiben über das antikatholische Hetzblatt „Charlie Hebdo“:

Früchte der Blasphemie
Islamische Terroranschläge — eine Strafe Gottes?
[….]  Im Falle dieses Terroranschlags wird allerdings ein Defizit der französischen Gesetzgebung sichtbar, nämlich der fehlende Schutz vor religiösen Überzeugungen. Damit ist jeder Art von „Verhetzung“ — und nichts anderes betrieben die Herausgeber von „Charlie Hebdo“ — Tür und Tor geöffnet.
[….] Selbst wenn man sich daher von islamischen Terroranschlägen und Racheakten, ja selbst von den Inhalten des Islam distanziert, muß man eines zugeben: rechtgläubige Moslems schützen das, was ihnen heilig ist, wenn nötig auch mit Gewalt, wenn die staatliche Gesetzgebung wie etwa in Frankreich versagt.
Der französische Staat, sofern er weiterhin die Immigration von Moslems zuläßt und fördert, wird sich etwas zum Schutz religiöser Gefühle einfallen lassen müssen und nicht die Entgleisungen von „Charlie Hebdo“ unter Berufung auf eine selektiv gestattete „Meinungsfreiheit“ verteidigen.
[….]  Man darf sich daher ruhig fragen, ob Gewaltakte extremer Moslems gegen die religionsfeindliche Zeitschriften nicht auch eine Zulassung, ja eine Strafe Gottes für blasphemische Entartungen auch gegen das Christentum sind. Ein Blick in die Heilige Schrift des Alten und des Neuen Testaments wird dies bestätigen: Wenn das Volk Gottes vom rechten Weg abgewichen war, gab es der Herr der Gewalt seiner Feinde preis.

(Äh… Huch??
"Im Falle dieses Terroranschlags wird allerdings ein Defizit der französischen Gesetzgebung sichtbar, nämlich der fehlende Schutz vor religiösen Überzeugungen."
Ist denen ein sinnvoller Satz rausgerutscht?
Ich will auch VOR religiösen Überzeugungen geschützt sein!
Hier sehen wir den seltenen Fall eines Freudschen Verschreibers.)

Es ist also dringend an der Zeit sich diesem Zusammenschluss aus fundamentalistischen Christen und extremistischen Muslims politisch entgegen zu stellen und klipp und klar einen Riegel vorzuschieben:

Eure ultraorthodox-religiösen Befindlichkeiten werden nicht die demokratischen Regeln im Europa das 21. Jahrhunderts auf das Niveau des 12. Jahrhunderts zurückschrauben!

Wieso sind es wieder einmal nur der einsame hpd zusammen mit einigen atheistischen Gruppen, die eine Abschaffung des Einfallstors für religiöse Gewalt, den Gotteslästerungsparagraphen fordern?
Mit dem §166 StGB wird die Schwere einer Tat in Abhängigkeit von dem Erregungspotential eines Religioten bestimmt.
Jemand kann für eine Meinungsäußerung bis zu drei Jahre in Haft kommen, wenn sich nur ein Inselverdummter findet, der sich genügend dadurch beleidigt fühlt.
Es ist ein Willkür-Paragraph, der jeder Objektivität abschwört.
Der Mist gehört SOFORT abgeschafft, wenn wir es tatsächlich ernst nehmen mit unseren westlichen Werten.

Es sind aber gerade auch Christen, die in unserer Gesellschaft wider die Meinungsfreiheit kämpfen und die gestern Ermordeten nun noch bespucken.

Nach Meinung der US-amerikanischen Lobbyorganisation «Catholic League» ist der Chefredakteur der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo», Stephane Charbonnier, nicht schuldlos an seiner Ermordung. «Wäre er nicht so narzisstisch gewesen, könnte er noch leben», erklärte der Vorsitzende der rechtskonservativen «Catholic League», Bill Donohue, am Mittwoch (Ortszeit) in New York. Das Magazin habe eine «lange und abstoßende Tradition», insbesonders religiöse Figuren zu verspotten. «Wir sollten aufhören, diese Art von Intoleranz zu tolerieren, die diese gewalttätige Reaktion hervorgerufen hat», so Donohue. […]

Nun ja, die katholische Kirche hat gerade im 21. Jahrhundert eine beachtliche Fähigkeit erlernt Täter in Opfer und Opfer in Täter umzudichten.

Und mit diesem dreckigen Extremisten macht sich nun die CSU gemein und will die Gefühle religiotischer Irrer noch mehr zum Maßstab juristischer Regelungen zu deren Gunsten machen.

[…] Die CSU plädiert für härtere Strafen für Blasphemie. Die nach dem Terroranschlag auf die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» geforderte Streichung des Paragrafen 166 im Strafgesetzbuch stehe nicht zur Debatte, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer (CSU), der «Welt» (Dienstagsausgabe): «Eher sollte über die Anhebung des Strafrahmens gesprochen werden als über eine Abschaffung des Paragrafen 166 Strafgesetzbuch.»
Das Beschimpfen religiöser oder weltanschaulicher Bekenntnisse müsse «selbstverständlich unter Strafe gestellt bleiben», sagte Mayer. «Wenn der öffentliche Friede auf diese Weise gestört wird, muss der Rechtsstaat dagegen vorgehen können.»
[…] Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), wies die von FDP und Grünen verlangte Streichung der Norm ebenfalls zurück. […] Er halte die früher von der Union verlangte Verschärfung des Paragrafen durch Streichung der Formulierung «die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören» nach wie vor für richtig, ergänzte Bosbach. […]

Und solche Politiker werden in Deutschland mit großen Mehrheiten gewählt.