Der arme Don Lemonwunderte
sich vorgestern mal wieder über sich selbst, als er in „Don’s Take“, seinem Eröffnungsmonolog
über „Dämonensperma“ reden musste.
Noch vor wenigen Jahren hätte man derartige Meldungen sofort
in den Spam-Ordner verschoben, weil niemand eine Sekunde geglaubt hätte, so ein
hanebüchener Unsinn könne aus dem Weißen Haus kommen.
Aber inzwischen wissen wir alle, daß der mächtigste Mann der
Welt, der die alleinige Befehlsgewalt über das größte und modernste Atomwaffenarsenal
hat, bedauerlicherweise nicht nur uninformiert, borniert, ungebildet und dumm
ist, sondern darüber hinaus auch noch echte psychische Schäden aufweist.
Wer aber so drastisch versagt und sich öffentlich derartig
blamiert, wird nicht von allen geliebt und genau das beklagt der weinerliche
Bestätigungssüchtige auch vor der Weltöffentlichkeit.
Wieso tut sich ein derartig fauler Mensch, der es hasst zu
lesen eigentlich einen Job an, dessen Hauptvoraussetzung darin besteht über
alles informiert zu sein und daher pausenlose Briefings erfordert?
Ich glaube immer noch, daß Donald Trump 2015 und 2016 weder
vorhatte Präsident zu werden, noch daran glaubte die Wahl gewinnen zu können.
Es war ein gewaltiges Ego-Streichel-Projekt, das seinen Marktwert
steigern sollte.
Immerhin, das konnte er erreichen: Der inverse Geschäftsmann Trump, der seit
Jahrzehnten Pleite auf Pleite folgen ließ, weil er grundsätzlich unfähig ist,
konnte immerhin als Präsident seine Taschen aufhalten. Seine Kinder und Freunde
werden allesamt bestochen, seine Marke wurde maximal bekannt und all seine Clubs
und Hotels erhöhten gewaltig die Preise und Mitgliedsbeiträge, alle
internationalen Politiker buchen in Trump-Hotels.
Aber der Job man einfach keinen Spaß. Die anderen
Staatschefs, die er mag – Xi, Erdoğan, Putin, Kim – müssen sich nicht mit
doofen Richtern, frecher Presse und lästiger Demokratie plagen.
Nur er hat es so schwer und soll auch noch arbeiten, statt
gemütlich entweder auf dem Golfplatz zu chillen oder Fernsehen zu gucken.
Wieso will er also auch noch eine zweite Amtszeit?
Er hat doch schon geschafft Präsident zu werden. Wäre es nicht schöner
ungeschlagen abzutreten und mit Mitte 70 in Rente zu gehen, um seinen Ruhm zu
genießen?
Vielleicht. Aber nach 3 ¾ Jahren im Amt zog er so viel
Presseaufmerksamkeit auf sich, daß inzwischen jeder bemerkt hat wie kriminell
er ist. Dazu kommen noch die Delikte im Amt: Verrat, Bestechlichkeit.
Es besteht also die durchaus realistische Chance für #45 in
den Knast zu wandern, wenn erst mal #46 regiert.
Ein halbes Dutzend seiner engsten Mitarbeiter sitzen schon
hinter schwedischen Gardinen oder saßen dort bis Trump sie begnadigte.
Ohne diese Begnadigungspower, haben Roger Stone oder Ghislaine
Maxwell aber keinen Grund mehr gegenüber den Staatsanwaltschaften Trumps
Verbrechen zu verschweigen.
Noch schlimmer, so lange er im Amt ist gilt für ihn
strafrechtliche Immunität. Der Luxus ist vorbei sobald Biden vereidigt
wird/würde.
Daher verfällt Trump nun in völlige Panik, schürt
systematisch innere Unruhen, um einen Ausnahmezustand zu generieren, in dem er
sich als starke Exekutive inszenieren kann.
Ganz neroesk sind ihm dabei der wirtschaftliche Kollaps,
hunderttausende tote US-Amerikaner vollkommen egal.
[…..] Die Platzpatrone des Donald Trump
Erst ließ Trump Bundespolizisten in Portland einmarschieren und
stiftete Chaos, nun sollen sie wieder abgezogen werden. Die Ankündigung zeigt,
wie hilflos der Präsident und seine Partei drei Monate vor der Wahl sind. [……]
Seine geistesgestörte Äußerung über eine mögliche
Verschiebung der Präsidentschaftswahlen ist ebenso hanebüchen.
[…..] Der US-Präsident spielt offen mit dem Gedanken, die Wahl im November zu
verschieben. Er befürchte Betrug, weil wegen der Corona-Krise mehr Bürger per
Briefwahl abstimmen dürften. Doch die Hürden für eine Verschiebung sind hoch.
US-Präsident Donald Trump hat eine Verschiebung der Präsidentenwahl im
November ins Gespräch gebracht. Wegen der Zunahme von Briefwahlen inmitten der
Corona-Krise drohten die Wahlen die "fehlerhaftesten und
betrügerischsten" in der US-Geschichte zu werden, schrieb Trump auf
Twitter. "Es wird eine große Peinlichkeit für die USA", fügte er
hinzu und fragte: "Die Wahl verschieben, bis die Menschen richtig und in
Sicherheit wählen können?" [……]
Der Wahltag ist in der Verfassung als erster Dienstag im
November festgeschrieben.
Genau wie auch das Ende der Amtszeit festgeschrieben ist.
[….] Tatsächlich kann Trump die Wahl selbst nicht verschieben. Dazu muss
sowohl das Repräsentantenhaus als auch der Senat zustimmen. Das Haus wird von
den oppositionellen Demokraten kontrolliert, es ist quasi nicht vorstellbar,
dass sie einem solchen Vorgehen zustimmen würden. Damit ist eine Verschiebung
der Wahl äußerst unwahrscheinlich.
Zusätzlich ist in der Verfassung festgeschrieben, dass die Amtszeit des
Präsidenten und des Vizepräsidenten am Mittag des 20. Januars endet. Selbst in dem
äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass die Wahl verschoben würde, würde Trumps
Amtszeit also im Januar enden. […..]
Gibt es bis zum 20.01.2021 keine Wahlmänner, würde Trumps
Amtszeit enden und der Sprecher des Repräsentantenhauses rückte zum 46.
US-Präsidenten auf. Das wäre Nancy Pelosi.
Da Trump die US-Verfassung nicht kennt, konnte er diese
Konsequenz nicht einkalkulieren.
Falls ihm jemand den Sachverhalt erklären sollte, wird er
noch mehr Chaos stiften.
Während die C-Minister in einem nie dagewesenen Maß debakulieren….
[…..] Dieser Mann ist so unglaublich gut im Schlechtsein!
Warum ist Andreas Scheuer noch Bundesverkehrsminister? Sein Schaffen
sollte eigentlich für neun bis zwölf durchschnittliche Rücktritte ausreichen.
[…..]
…. sind die S-Minister Scholz, Heil und Maas die Stützen der
Regierung. Die sechs sozialdemokratischen Kabinettsmitglieder sind der Grund
weswegen Deutschland viel glimpflicher als andere Nationen durch die
Corona-Krise geht.
Demoskopisch sieht es freilich völlig anders aus – die SPD
stürzt in mehreren bundesweiten aktuellen Umfragen auf
neue Minus-Rekorde von 14% ab, während CDUCSU bei
komfortablen 38-39% liegen.
Das muss man erst mal schaffen angesichts eines
Auslaufmodels als CDU-Kanzlerin Merkel, einer gescheiterten Parteivorsitzenden Kramp-Karrenbauer,
die gar nicht mehr in Erscheinung tritt und von der man nur weiß, daß sie Ende
des Jahres hinwirft. Dazu kommen mehrere potentielle Nachfolger – Merz, Laschet
und Söder - die sich allesamt dabei blamieren Führungskraft zu zeigen. So daß
man schon an die dritte und vierte Wahl – Röttgen und Spahn – denkt, wenn man
sich versucht vorzustellen wie es mit der CDU im Dezember weitergeht.
Das Ausmaß des Totalversagens des Sozi-Führungsduos Norbert Walter-Borjans
und Saskia Esken ist beispiellos.
Das Positivste, daß man über die beiden sagen kann, ist daß
Nowabo untergetaucht ist, also medial gar nicht vorkommt und Esken ohnehin nie
aus ihrer winzigen virtuellen Twitterblase herauskommt.
Dabei sind die beiden ausdrücklich deswegen kein Teil der Regierung,
damit sie unberührt von der Kabinettsdisziplin ihre gesamte Arbeitskraft der
Partei widmen können, die SPD inhaltlich klar positionieren und wieder
erkennbar machen.
Erreicht haben sie das diametrale Gegenteil.
Andrea Nahles war nicht beliebt und ließ jedes Gespür für die Basis vermissen,
aber immerhin war sie bekannt und auffällig.
Ihre Nachfolger sind der Mehrheit der Wähler gänzlich
unbekannt; niemand weiß wofür sie stehen.
Selbst ich als Polit-Junkie und Parteimitglied, der
Walter-Borjans schon seit 2020 aufmerksam beobachtet, habe keine Erinnerung was
er zuletzt zu irgendeiner politischen Frage gesagt hat. Gibt es überhaupt irgendwelche
Aussagen zu den großen Themen in Deutschland? Geschweige denn zu internationalen
Fragen.
Mir fällt nichts ein.
Das Umfrageinstitut Kantar befragte vom 22.07.-24.07.2020
knapp 1.100 repräsentativ ausgewählte Bürger welche SPD-Politiker sich zum
Kanzlerkandidaten eigneten.
Das Ergebnis ist für die Parteiführung ebenso vernichtend
wie plausibel.
Scholz 42%
Heil 19%
Giffey 16%
Klingbeil: 12%
Walter-Borjans: 11%
Esken: 11%
Mützenich: 6%
[….] Bundesfinanzminister Olaf Scholz wird laut einer Umfrage von
Wählerinnen und Wählern als Kanzlerkandidat der SPD favorisiert. [….] Die SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken und
Norbert Walter-Borjans wiederum konnte sich gerade einmal ein Zehntel der
Befragten als Kanzlerkandidaten vorstellen. Weit mehr als die Hälfte
bezeichnete sowohl Esken als auch Walter-Borjans als ungeeignet für das Amt an
der Spitze der Bundesregierung. [….]
Unter den Anhängern der SPD sprachen sich in der Umfrage 72 Prozent für
Scholz als Kanzlerkandidaten aus. Bei Giffey und Heil waren es jeweils 34
Prozent. Anhänger anderer Parteien sehen demnach ebenfalls in Scholz denjenigen
Sozialdemokraten, der sich am ehesten für eine Kanzlerkandidatur eignet. [….]
Jede Parteiführung mit auch nur rudimentärem Restverstand würde
nun schnellstmöglich Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten ausrufen, um damit den
einmaligen Vorteil zu nutzen gegenüber der chaotisierten CDU-Kandidatensuche
mit geklärter Führungsfrage dazustehen.
Viele in der SPD verstehend die Situation. Daher haben sich
bereits Außenminister Heiko Maas, Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher,
der Schleswig-Holsteinische SPD-Linksaußen Ralf Stegner, der ehemalige
Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz, Bundestagsvizepräsident Thomas
Oppermann, Fraktionsvize Achim Post, SPD-Haushaltsexperte Dennis Rohde,
Seeheimer-Chefin Siemtje Möller, Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte
und auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer für einen
Kanzlerkandidaten Scholz ausgesprochen. Beileibe nicht alles Scholz-Freunde,
aber doch soweit rational denkend, daß sie keine andere Möglichkeit sehen.
Nur die SPD-Chefs Esken und Walter-Borjans stehen auf dem
Schlauch und fragen sich offenbar nur eins: Wie kann man die SPD weiter in den
Abgerund treiben? Wie kann man sie von 14% in Richtung Einstelligkeit bewegen?
Als Advocatus Diaboli kann man sich die Frage stellen und
würde dann auf die Kantar-Umfrage gucken. Gibt es denn überhaupt jemand in der
SPD, der tatsächlich NOCH unbeliebter und NOCH ungeeigneter als Kanzlerkandidat
ist?
Tatsächlich. Einer liegt sogar noch hinter Esken und
Walter-Borjans: Fraktionschef Mützenich.
Gerade mal sechs Prozent der Deutschen halten ihn für
Kanzlerkandidaten-tauglich. Satte 94% wollen ihm kein Ja geben.
Und tatsächlich, es handelt sich um keinen Witz: Dieser
Mann, also der potentielle Kandidat mit den mit Abstand schlechtesten Chancen
ist der Favorit der Führung.
(……) Unfassbar wie sie zusammen
mit Fraktionschef Mützenich ohne Not eine ganze Kaskade von Parteiaustritten
auslösten und profilierteste Amtsträger davonjagten.(……)
[….] Ist der Vizekanzler damit nicht der geborene Kanzlerkandidat für die
SPD? Doch das Chef-Duo will Scholz eigentlich nicht. Esken und
"Nowabo" waren bei der Mitgliederentscheidung über den Vorsitz 2019
vor allem angetreten, um Scholz zu verhindern. Mit Erfolg.
Ihn jetzt zu nominieren, käme einer 180-Grad-Drehung gleich. Und so
sind Esken und “Nowabo” weiter auf der Suche nach einem linken Kandidaten. Der
61-jährige SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich wäre wohl ihr Favorit. Zwar hat der
Kölner vom linken Parteiflügel bisher öffentlich nicht Nein gesagt, aber intern
hat er schon abgewunken.
Und so wird munter weiter sondiert. Zum Beispiel bei Reiner Hoffmann,
wie es in SPD- und Gewerkschaftskreisen heißt. Der 65-Jährige ist
DGB-Vorsitzender und SPD-Mitglied.
[….] Doch DGB-Boss Hoffmann fand die Idee so abwegig, dass er noch nicht
mal will, dass man erfährt, dass die SPD-Spitze bei ihm angeklopft hat.
[….]
Ich habe keine Erklärung für die SPD-Vorsitzenden.
Unfähigkeit, Pech und Doofheit könnten zwar ihre miserable inhaltliche
und strategische Performance erklären, aber der Hass auf Scholz und der Mützenich-Move
sind mit Dummheit allein nicht zu erklären.
Das ist pure Destruktion. Oder werden sie doch von einer
dritten Partei dafür bezahlt der SPD gezielt zu schaden?
Der Trump-Fan Ted
Yoho, 65, sehr religiöser republikanischer Abgeordneter aus
Florida im US-Repräsentantenhaus seit 2012, beleidigte am 21.07.2020 die
30-Jährige Alexandria Ocasio-Cortez, demokratische Kongressabgeordnete für die
südliche Bronx und das nördliche Queens auf den Stufen des Kapitols in
Anwesenheit von Reportern derart unflätig, daß er nach einer jetzt schon legendären zehnminütigen Replik
der Angegriffenen inzwischen erklärte nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten.
Nein, er wies daraufhin sehr fromm zu sein, verheiratet zu
sein und Töchter zu haben. Mit seiner Familie als Schild darf man das. Family Values.
Das ist die klassische „wir sind besser als die“-Einstellung
aller Voll-Religioten: Ich bin Gottes Liebling, ich habe eine höhere Moral, ich
bin mehr wert als die anderen, ich darf mir das rausnehmen.
Daher ist es nur zu natürlich, daß erst recht die religiösen
Führer selbst aus ihrer gefühlten moralischen Überlegenheit heraus nicht fähig
sind Reue zu empfinden und ihre Opfer nur verachten.
Kleriker, Kirchenfürsten, Priester, Geistliche, die
überführt wurden Minderjährige oder Schutzbefohlene sexuell zu missbrauche
zeigen statt Reue oder Mitgefühl für ihre Opfer daher erst einmal eine sensationelle
Ausrede.
Zehn Beispiele.
1. Die Kardinal Groër-Ausrede.
Der Österreichische Oberkatholik Hans Herrman Groër
(1919-2003) hatte nicht nur über Jahrzehnte kontinuierlich kleine Jungs
missbraucht; sein Verhalten war auch stadtbekannt.
(…..) In Wien war es über lange
Jahre der Primas selbst, der ganz offen kleine Jungs sexuell bedrängte.
„S’Hosentüarl zu - wir ham Religion“ raunten sich die Schüler gegenseitig zu,
wenn der spätere Kardinal Groer den Klassenraum betrat.
Geändert hat er sich nie - noch als Greis griff er beherzt sogar komatösen
Jungs im Krankenhaus an den Schniedel.
Es wunderte wenig, daß Groers wortgewaltigster Verteidiger, Bischof Kurt Krenn,
Jahre später selbst darüber stolperte, daß sein Priesterseminar in St Pölten
offenbar nur ein getarnter Homo-Puff war. (….)
Als die Groër-Verbrechen offiziell wurden, zeigte er sich zu
seiner Entschuldigung von seiner frommsten Seite.
[…..] Sofort nach Bekanntwerden der Anschuldigungen Hartmanns begann Kardinal
Groer streng zu fasten, ansonsten hüllte er sich in Schweigen.
Bischöfliche Fürsprecher ergriffen für ihn das Wort, denunzierten den
Ankläger als "sehr kranke Seele" und wiesen alle Attacken auf den
Kardinal energisch zurück. Im Wiener Stephansdom fanden sich mehrere hundert
Gläubige ein, zur abendlichen Andacht für den geprüften Oberhirten. Groer
betete mit ihnen den schmerzhaften Rosenkranz und verabschiedete sich mit einem
innigen "Maria mit dem Kinde lieb". [….]
Bernardo Álvarez Afonso (*1949) römisch-katholischer Bischof
von San Cristóbal de La Laguna erklärte kurzerhand die Opfer zu den
eigentlichen Tätern; sie würden die frommen Geistlichen dazu provozieren sie zu
vergewaltigen.
Bishop Alvarez said that there are children who
want to be abused:
Robert James Carlson (*1944) emeritierter römisch-katholischer
Erzbischof von Saint Louis erklärte, er habe gar nicht gewußt, daß es illegal
ist Kinder sexuell zu missbrauchen und Unwissenheit schütze vor Strafe.
[….] The
St. Louis archbishop embroiled in a sexual abuse scandal testified last month
that he didn’t know in the 1980s whether it was illegal for priests to have sex
with children, according to a court deposition released Monday.
Archbishop Robert
Carlson, who was chancellor of the Archdiocese of Minneapolis and St. Paul at
the time, was deposed as part of a lawsuit against the Twin Cities archdiocese
and the Diocese of Winona, Minnesota. […..]
Der zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilte ehemals dritthöchste Geistliche der 1,3 Milliarden Katholiken
ließ durch seinen Anwalt erklären, der Geschlechtsverkehr mit den
minderjährigen Messdienern habe nur wenige Minuten gedauert – das zähle nicht.
(……)Pells Anwalt erklärte die Unschuld seines
Mandanten mit der Dauer des Analverkehrs. Der habe nur sechs Minuten angehalten
und sei damit juristisch nahezu irrelevant: „plain and vanilla
penetration sex“!
Ein paar Messdienern mal seinen
Penis in den Mund zu schieben, konnte er sich da wohl erlauben – so glaubte
Pell.
Gleich mehrere erzkonservative
Ex-Premierminister standen in seiner Gerichtsverhandlung als Leumundszeigen da
und der mächtige Papst beließ ihm demonstrativ sein rotes Kardinalshütchen –
als Ausweis seiner allerhöchsten Würde derjenigen, die den Stellvertreter
Gottes auswählen und durch die der Heilige Geist spricht.
So einer kann ja schlecht in den Knast
kommen, befand Pell selbst, zumal er ja gar keine Kinder missbraucht hatte und
unschuldig ist.
Außerdem hat er die Kinder, die
er gar nicht missbraucht hat, laut seines Anwaltes nur sechs Minuten
missbraucht.
(….) Nein, nein, nein, George
Pell AC, 77, Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche, ehemaliger
Erzbischof von Melbourne, ehemaliger Erzbischof von Sydney, ehemaliges Mitglied
des Päpstlichen Kardinalsrats, Kardinalpriester der Titelkirche Santa Maria
Domenica Mazzarello, langjähriger Großprior der Ordensprovinz Australien-New
South Wales des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Generalkaplan im
Großpriorat Australiens, Träger des Lazarusordens und des kirchlichen
Großkreuzes des Verdienstordens des Heiligen Lazarus, der hochrangigste
australische Katholik aller Zeiten, ist unschuldig, hat keine Kinder
vergewaltigt und ist nur Opfer einer linken Hetzjagd!
So tönen heute seine Fans –
darunter der allmächtige Rupert Murdoch, Executive Chairman der News Corp (Fox
News) und gleich mehrere australische ehemalige Premierminister.
Gottes Top-Mann beharrt vehement
auf seiner völligen Unschuld und von „sexuellem Missbrauch“ oder
„Vergewaltigung“ kann gar nicht die Rede sein, weil es nämlich nur „plain and
vanilla penetration sex“ mit einem 12-Jährigen und einem 13-Jährigen war. Nur
sechs Minuten lang erzwang Pell den Analverkehr, wie sein Verteidiger Robert Richter beschwichtigend erklärte.
Und dafür sechs Jahre Haft? Für
sechs Minuten? Ist ja unverschämt, tobt die gesamte austro-amerikanische
konservative Medien- und Politlandschaft. (…..)
Klaus Küng (*1940), emeritierter Opus Dei-Bischof der Diözesen
Feldkirch und St. Pölten, der auch Medizin studierte, verabreichte Seminaristen
heimlich K.O.-Tropfen, versuchte diese dann sexuell zu missbrauchen, um dadurch
festzustellen, ob diese heimlich schwul wären – und Schwule hasst der Altbischof wie die Pest.
[…..] Doch das Gespräch verlief für den jungen Mann anders als erwartet.
Schließlich erlitt er in der für ihn außerordentlich belastenden Situation beim
Verlassen des Bischofshauses einen Kreislaufkollaps. Der Bischof (er studierte
auch Medizin) ließ ihn dann auf ein Sofa im Bischofshaus zurückbringen und
verabreichte ihm ein Medikament. Wie eine Laboruntersuchung später zeigte,
handelte es sich dabei um ein rezeptpflichtiges, medizinisch nicht indiziertes
Medikament (Benzodiapezin, welches sedierend und hypnotisch wirkt).
Bischof Küng habe dann alle anwesenden Personen aus dem Raum geschickt und soll
begonnen haben, den Priester unsittlich zu berühren. Der Bischof soll ihm,
während er den Priester am Rücken und im Gesäßbereich streichelte, immer wieder
gesagt haben "Fügen Sie sich, fügen Sie sich, dann wird alles wieder
gut." Küng, er gilt auch als prominentes Mitglied des Opus Dei, soll dabei
erregt gewesen sein. [….]
Marcial Maciel Degollado (1920-2008) kopulierte über
Jahrzehnte regelmäßig mit kleinen blonden Jungs, die ihm seine Legionäre
weltweit suchten und zuführten.
Als Begründung gab er eine päpstliche Sondererlaubnis zur
Behebung eines schmerzhaften Samenstaus
im uro-genitalen Bereich an.
(…..)Die Rede ist, mal wieder, von den Legionären Christi, LC,
die römisch-katholische Kongregation päpstlichen Rechts und ihrem legendären
Gründer Marcial Maciel Degollado.
Kinderfickende Nazis ersetzten
auf Geheiß Woytilas und Ratzingers die verhassten südamerikanischen
„Befreiungstheologen“, die sich für die Armen einsetzen und den faschistischen
Mörder-Diktatoren kritisch gegenüberstanden.
Vater Maciel rief die ca 12-Jährigen Jungs zu sich, klagte über „schmerzhaften
Samenstau in den Hoden“, müsse sich zur Abhilfe masturbieren lassen und dabei
auch Kinder penetrieren.
Er erklärte dazu, er habe eine persönliche Erlaubnis von Papst Pius XII „die
Schmerzen im uro-genitalen Bereich“ derart zu behandeln.
Hochwürden Samenstau bevorzugte dabei blonde und hellhäutige kleine Jungs, die
ihm seine „Legionäre“ weltweit suchten und zuführten.
Seit 1976 wurden Berichte über diese Kindesvergewaltigungen nach Rom geschickt.
Man hielt dort immer die
schützende Hand über Maciel.
JP-II ("Maciel ist ein
vorbildlicher Priester") würdigte ihn 2004 mit einem Empfang im Petersdom,
Ratzinger stellte die Untersuchungen gegen ihn bereits 1999 ein.
Dokumente aus den
Vatikan-Archiven belegen laut AP, dass der Heilige Stuhl schon in den fünfziger
Jahren Beweise hatte, wonach Maciel drogenabhängig und pädophil gewesen sein
soll. Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge ermittelten
damals drei sogenannte Visitatoren, das Ergebnis sei jedoch bis heute nicht
veröffentlicht worden. 1998 sollen sogar einige seiner Opfer Anzeige erstattet
haben. Doch Papst Johannes Paul II. verband eine enge
Freundschaft mit Maciel, die sich seit dem ersten Zusammentreffen im Januar
1978 entwickelt hatte. Der Papst verehrte den Mexikaner, führte ihn gern als
Vorbild an und widmete ihm noch 2001 eine Festmesse auf dem Petersplatz.
Der gegenwärtige Papst, der im
Bundestag mit standing Ovations bedacht wurde, ist der Beschützer eines der
perfidesten pädosexuellen Gewalttäter.
Die seit Dekaden bekannten
Untersuchungsergebnisse über den brutalen Päderastensumpf seiner Legionäre hält
Ratzinger bis heute unter Verschluß.
Tatsächlich aber hatten zehn
Opfer, die von Marcial Maciel in den 50er-Jahren im römischen Seminar
missbraucht worden waren, den Vatikan schon vor 30 Jahren verständigt. Seit
1983 war auch Papst Johannes Paul II. über die Missbräuche informiert. Doch er schätzte
den Ordensgründer und lobte noch 1994 öffentlich dessen «effiziente Führung für
die Jugend». 1997 sagte die Gruppe der zehn Opfer vor den Medien, Maciel habe
Hunderte Knaben missbraucht. Ein Jahr später erhob die Gruppe Anklage gegen Maciel bei der
Glaubenskongregation, die unter Kardinal Ratzinger für alle schwerwiegenden
Missbrauchsfälle in der Kirche zuständig war. Ratzinger aber war nie bereit,
die Gruppe der Opfer anzuhören und gegen Maciel etwas zu unternehmen. Worauf
sich die Gruppe 2002 bei der UNO Gehör verschaffte und im Genfer Palais des
Nations die Medien über die Untätigkeit der Glaubenskongregation informierte.
(Tagesanzeiger 02.05.2010)
Sein ganzes Mitgefühl gilt
nur den LC. Er ernannte nach Maciels Tod 2008 einen neuen Chef und ließ
mitteilen Benedikt XVI. werde den Ordensmitgliedern "auf dem Weg der Reinigung" beistehen und sie
nicht alleinlassen.
Für Johannes Joachim Kardinal Degenhardt (1926-2002), den
langjährigen Erzbischof Paderborns, waren die Mütter der Kleinkinder schuld,
wenn diese von den Vätern missbraucht wurden.
(…..) Die moralisch verwerflichste Form des Indiviuums war
wohl der deutsche Kardinal Degenhardt, der den
Müttern eine Mitschuld zuschob - denn wenn sie überhaupt einen nackten
Kinderkörper den Ehemännern zugänglich machten, wäre es verständlich, daß sie
ihren Begierden nicht widerstehen könnten.
Damit offenbart der Kirchenfürst, daß seiner persönlichen Ansicht nach jeder
Mann ein potentieller „Kinderschänder“ (in diesem Fall tatsächlich Pädophiler)
sei. (…..)
Walter Johannes Mixa (*1941) emeritierter römisch-katholischer
Bischof von Eichstätt und Augsburg, von 2000 bis 2010 katholischer
Militärbischof in Deutschland war der erklärte Liebling Joseph Ratzingers und
wurde symbolträchtig seine erste große Beförderung des Pontifikats.
Mixa, der heute bei der AfD auftritt war damals schon als
berüchtigter Prügel-Bischof bekannt, der bereits als Pfarrer systematisch in
katholischen Kinderheimen auftauchte, um dort kleine Kinder brutal zu schlagen.
Darüber hinaus stellte er auch seine Seminaristen sexuell
nach.
Aber, so seine Ausrede, dies wären ohnehin alles „Lustmolche“
und er handele nur „im Überschwang der Gefühle“.
(…..) Der Bischof und seine "Lustmolche" (=Kaplane und Priester)
Brisant ist vor allem ein wiedergegebener Dialog aus einem Urlaub des Bischofs,
unter anderem mit einem jungen Priester.
Das Gespräch soll so verlaufen sein:
Daraufhin habe der Bischof geantwortet,
dies sei im Überschwang der Gefühle geschehen.
Er, Mixa, habe es gebeichtet. Den
ganzen Urlaub über soll es immer wieder Streit gegeben haben, weil der Mann
sich von Mixa bedrängt fühlte.
Einer der beiden jungen Priester hat angegeben, dass Mixa, der damals
Stadtpfarrer in Schrobenhausen war, an einem Morgen nach dem Übergriff erst zur
Beichte gegangen sei, bevor er die Messe gefeiert habe. Im Zuge der
Ermittlungen wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten sei zudem ans Licht
gekommen, dass Mixa Geld an eine Person in Rom gezahlt hatte, die im
Rotlichtmilieu verkehrte. Die Akte soll am 27. April an Jean-Claude Périsset,
den päpstlichen Botschafter in Berlin, gegangen sein und von dort in den
Vatikan. Das Dossier soll zusammen mit den zuvor bekannt gewordenen Vorwürfen,
Mixa habe ehemalige Heimkinder geschlagen, den Ausschlag dafür gegeben haben,
dass der Papst Mixas Rücktritt zugestimmt hat. (TS) (….)
Papst Franziskus (lateinisch Franciscus PP.; bürgerlicher
Name Jorge Mario Bergoglio SJ (*1936), seit dem 13. März 2013 der 266. Bischof von Rom und damit Papst, Oberhaupt
der römisch-katholischen Kirche und Souverän des Vatikanstaats weiß auch, daß
seine Kirchenfürsten gern männliche Jugendliche vergewaltigen.
Aber das ist natürlich nicht ihre Schuld, sondern sie sind
dabei Opfer Satans.
[……] «Priester, der Kinder missbraucht, wird zum Werkzeug Satans»
In seiner Abschlussrede der Missbrauchskonferenz macht Papst Franziskus
Versprechungen ohne konkreten Inhalt. Bei Opfern und Experten löst die Rede
Empörung aus.
[……] Papst Franziskus hat den sexuellen Missbrauch von Kindern mit
heidnischen «Menschenopfern» gleichgesetzt. [……] Ein Priester, der Kinder missbrauche, werde «zu einem Werkzeug Satans».
[……] Bei Opfern und Experten löste die Rede Empörung aus. Sie fordern zum
Beispiel, dass Vertuscher und Täter konsequent aus dem Klerikerstand entlassen
werden oder dass die Machtstruktur und die Männerbünde in der Kirche diskutiert
würden. Hinter diesen hohen «Anstatt konsequent aus der Opferperspektive die
Verantwortung der Kirche zu benennen, (war es) routiniertes und uninspiriertes
Abspulen von Selbstverständlichkeiten», sagte Thomas Schüller, Direktor am
Institut für Kanonisches Recht an der Universität Münster. Die Rede sei «ein
Fiasko» gewesen. [……]
Der New Yorker Pfarrer W. hatte mehrfach Fellatio, gelegentlich
auch Cunnilingus an seinen Gemeindemitgliedern vollzogen. Nicht etwa weil er
gern an Penissen leckte, sondern weil er dadurch die Dämonen der
Besessenen per Blowjob aus ihren Körpern saugen wollte.
[….] Ein presbyterianischer Pfarrer aus dem US-Bundesstaat New Jersey muss
sich wegen eines ungewöhnlichen Dämonen-Exorzismus vor Gericht verantworten:
Der 69-jährige William W. aus der eine halbe Autostunde von Manhattan
entfernten 40.000-Einwohner-Stadt Linden wird von mehreren Gläubigen
beschuldigt, an ihnen während einer Beratung Oralsex vollzogen zu haben. Als
Vorwand für den sexuellen Übergriff habe er angegeben, Dämonen heraussaugen zu
wollen. Dabei habe er sich auf Rituale der amerikanischen Ureinwohner und auf
den Epheser-Brief im Neuen Testament berufen ("Zieht die Rüstung Gottes
an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt").
Drei männliche Gemeindemitglieder und eine weibliche Diakonin haben laut
US-Medienberichten bei einem Gericht im Bezirk Middlesex Anzeige gegen den
Pfarrer, die Diözese und die "Presbyterian Church (USA)" gestellt.
Ein weiterer Mann klagte in einem Nachbarbezirk.
Die Männer berichten übereinstimmend, dass sie den Pfarrer um Lebenshilfe
gebeten hätten und er ihnen dann bei einem Einzeltreffen erklärt habe, sie
sollten sich nackt ausziehen und hinlegen. Dann habe er eine
"Engelsmünze" auf ihre Stirn gelegt und ihnen gesagt, sie sollten
weitere Steine auf ihren Händen und Füßen balancieren, während er durch Oralsex
die Dämonen aus ihrem Körper sauge. [….]