Politische Attentate und Terroranschläge sind deswegen so
beliebt, weil sie bedauerlicherweise oft die Wünsche des Attentäters erfüllen.
Osama bin Laden wollte am 11.September 2001 die USA zu
Grausamkeiten verleiten und damit die muslimische Welt gegen „den großen Satan“
in Rage versetzen. Das gelang, zur Freude Al Kaidas, wie nach Drehbuch.
Die Hamas wollte am 07.10.2024 Israel zu Schlägen auf Gazas
Zivilbevölkerung verleiten, um mit den so entstehenden Bildern antiisraelische
und antisemitische Stimmung weltweit zu befördern. Auch das gelang, zur
Freude der Hamas, perfekt.
Der rechtsradikale Mörder Jigal Amir wollte am 04.11.1995
den Friedensnobelpreisträger Jitzchak Rabin stoppen,
um eine Aussöhnung mit den Palästinensern zu verhindern. Auch Amirs Wille wurde
vollständig erfüllt.
Es ist eigentlich unnötig zu betonen, aber politische
Gewalt ist zu verurteilen!
Es ist eigentlich unnötig zu betonen, aber in
Extremfällen kann ein Tyrannenmord nicht nur gerechtfertigt, sondern heldenhaft
und geboten sein: Wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind.
Daher war es nicht nötig Osama bin Laden oder Saddam Hussein
oder Muammar al-Gaddafi umzubringen. Die lagen buchstäblich schon am Boden und
konnten nichts mehr anrichten. Sie hätten von der Weltgemeinschaft vor ein
internationales Gericht gestellt werden müssen.
Wenn aber Bösewichte, während sie noch fleißig
morden, nicht anders zu stoppen sind, darf dies mit tödlicher Gewalt geschehen.
Ein Polizist kann sich mit einem „finalen Rettungsschuss“ in Sicherheit
bringen. Geiselnehmer oder Attentäter oder Sniper dürfen getötet werden, wenn
man damit das Leben anderer rettet. Selbstverständlich waren alle 42
Mordversuche auf Adolf Hitler aller Ehren wert.
Ein bizarrer Zufall; als ich heute Morgen nach einer
extremen Überdosis Berichterstattung zu Trumps Blutohr in meine
TV-Programmzeitschrift sah, stolperte ich als erstes über „Das Wort zum Alltag“
von der Bischöfin i.R. und Vorsitzenden des Bayerischen Ethikrates Susanne Breit-Keßler, die sich immer wieder redlich darum bemüht,
ihr niederstes intellektuelles Niveau erneut zu unterbieten.
Ihr Thema lautet „80 Jahre Stauffenberg-Attentat“. Mit der ihr ureigenen
Ignoranz gegenüber historischer Fakten, nutzt sie „die Männer und Frauen des
20. Juli 1944“ aus, um sie dreist in ihren Dienst zu stellen. Sie münzt diese
Helden als „Kämpfer Gottes“ um, die nach „Gottes Botschaft der Achtung und des Respekts vor anderen“
voller „Demut“ gehandelt hätten. Als Gipfel der dreisten Anmaßung stellt sie,
die Kirchenvertreterin, deren Kirche Hitler fanatisch unterstützte und deren
Idol Martin Luther, Hitlers Antisemitismus-Vorbild war, sich gleich selbst in
eine Reihe mit den Helden von Kreisau.

Sie, die mit fünfstelligen monatlichen Bezügen als
Vertreterin einer Täter- und Kinderquäler-Organisation bequem in München hockt,
sieht ich in einer Linie mit den hingerichteten Militärs, Adeligen,
Gewerkschaftern, Sozialdemokraten und Kommunisten Major Wolfgang Abshagen, Gertrud
Beck, Generaloberst Ludwig August Theodor Beck, Oberstleutnant i. G. Robert
Bernardis, Botschaftsrat a. D. Albrecht Graf von Bernstorff, Major Hans-Jürgen
Graf von Blumenthal, Oberstleutnant i. G. Hasso von Boehmer, Eugen Bolz, Dietrich
Bonhoeffer, Klaus Bonhoeffer, Randolph Freiherr von Breidbach-Bürresheim, Eduard
Brücklmeier, Oscar Caminneci, Admiral Wilhelm Canaris, Walter Cramer, Alfred
Delp, Wilhelm Dieckmann, Heinrich Graf von Dohna-Schlobitten, Reichsgerichtsrat
Hans von Dohnanyi, Oberleutnant Hans-Martin Dorsch, Hauptmann Max Ulrich Graf
von Drechsel, Fritz Elsas, Oberstleutnant i. G. Karl Heinz Engelhorn,
Oberstleutnant Hans Otto Erdmann, General Erich Fellgiebel, Oberst i. G.
Eberhard Finckh, Reinhold Frank, Ehrengard Frank-Schultz, Oberst i. G. Wessel
Freytag von Loringhoven, Walter Frick, Generaloberst Friedrich Fromm, Hauptmann
Ludwig Gehre, Erich Gloeden, Elisabeth Charlotte Gloeden, Carl Friedrich
Goerdeler, Fritz Goerdeler, Nikolaus Groß, Karl Ludwig Freiherr von und zu
Guttenberg, Max Habermann, Hans Bernd von Haeften, Oberleutnant Werner von
Haeften, Leutnant d.R. Albrecht von Hagen, Oberst Kurt Hahn, Eduard Hamm, Oberst
i. G. Georg Alexander Hansen, Ernst von Harnack, Generalleutnant Paul von Hase,
Ulrich von Hassell, Albrecht Haushofer, Major i. G. Egbert Hayessen, Generalleutnant
Gustav Heisterman von Ziehlberg, Wolf-Heinrich Graf von Helldorff, Generalmajor
Otto Herfurth, Generaloberst Erich Hoepner, Oberstleutnant d. R. Caesar von
Hofacker, Richard Hoin, Major Roland von Hößlin, Ernst Otto Hübener, Oberst
Friedrich Gustav Jaeger, Jens Jessen, Hans John, Oberleutnant d.R. Hermann
Kaiser, Franz Kempner, Otto Kiep, Oberstleutnant Bernhard Klamroth, Hans Georg
Klamroth, Hauptmann Friedrich Karl Klausing, Ewald von Kleist-Schmenzin, Major
Gerhard Knaak, Hans Koch, Korvettenkapitän Alfred Kranzfelder, Richard Kuenzer,
Elisabeth Kuznitzky, Oberstleutnant Fritz von der Lancken, Carl Langbehn,
Julius Leber, Oberleutnant d. R. Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort, Paul
Lejeune-Jung, Major Ludwig Freiherr von Leonrod, Hauptmann im OKW Bernhard
Letterhaus, Franz Leuninger, Wilhelm Leuschner, Oberst i. G. Hans Otfried von
Linstow, Ferdinand Freiherr von Lüninck, Major Wilhelm Graf zu Lynar, Hermann
Maaß, Oberst Rudolf Graf von Marogna-Redwitz, Albrecht Mertz von Quirnheim, Carl
Adolf Marks, Michael Graf von Matuschka, Oberst i. G. Joachim Meichßner, Oberst
Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim, Oberstleutnant i. G. Karl Michel, Helmuth
James Graf von Moltke, Otto Müller, Oberstleutnant Ernst Munzinger, Reichskriminaldirektor
Arthur Nebe, Wilhelm zur Nieden, Major i. G. Hans-Ulrich von Oertzen, General
der Infanterie Friedrich Olbricht, Generalmajor Hans Oster, Friedrich Justus
Perels, Erwin Planck, Kurt von Plettenberg, Johannes Popitz, General Friedrich
von Rabenau, Oberstleutnant i. G. Karl Ernst Rahtgens, Adolf Reichwein, Oberst
Alexis Freiherr von Roenne, Generalstabsrichter Karl Sack, Oberstleutnant i. G.
Joachim Sadrozinski, Anton Saefkow, Major Hans-Viktor Graf von Salviati, Major
Adolf Friedrich Graf von Schack, Ernst Schneppenhorst, Rittmeister d. R.
Friedrich Scholz-Babisch, Oberst Hermann Schöne, Oberstleutnant Werner Schrader,
Friedrich Werner von der Schulenburg, Regierungspräsident Fritz-Dietlof von der
Schulenburg, Oberst i. G. Georg Schulze-Büttger, Ludwig Schwamb, Ulrich Wilhelm
Graf Schwerin von Schwanenfeld, Hans Ludwig Sierks, Oberstleutnant i. G.
Günther Smend, Franz Sperr, Oberst Wilhelm Staehle, Marineoberstabsrichter
Berthold Schenk Graf von Stauffenberg, Oberst i. G. Claus Schenk Graf von
Stauffenberg, Generalmajor Hellmuth Stieff, Hauptmann d. R. im OKW Theodor
Strünck, General Carl-Heinrich von Stülpnagel, Oberstleutnant Gustav Tellgmann,
Generalleutnant Fritz Thiele, Major Busso Thoma, Generalleutnant Karl Freiherr
von Thüngen, Oberstleutnant Gerd von Tresckow, Generalmajor Henning von
Tresckow, Legationsrat Adam von Trott zu Solz, Oberst z.V. Nikolaus Graf von
Üxküll-Gyllenband, Fritz Voigt, Hermann Josef Wehrle, Carl Wentzel, Josef
Wirmer, Oswald Wiersich und Peter Graf Yorck von Wartenburg.
Sie alle waren große Helden, weil sie planten, den
Tyrannen an der Staatsspitze zu ermorden.
So sieht sich Breit-Keßler selbst auch.
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Bischöfin Breit Keßler, Gong, 12.07.2024
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Statt sich selbst assoziativ in eine Reihe mit diesen
Attentats-Helden zu stellen, sollte die Top-Religiotin lieber mal die Frage
beantworten, wieso ihr allmächtiger Gott Mordanschläge auf bösartige
destruktive sadistische Arschgeigen, wie zum Beispiel Fico, Wojtyła, Reagan,
Trump, scheitern läßt, während Attentate auf die Guten gelingen.
42 mal wurde ein Attentat auf Hitler versucht
- keins klappte.
Attentate treffen ja ohnehin immer die Falschen - erstaunlich oft sind es doch
eher „die Guten“, die fanatische Hasser wegballern, wohingegen die schlimmsten
Diktatoren oft Jahrzehnte hindurch ungehindert ihr Unheil anrichten können.
Was wäre denn gewesen, wenn es 1968 nicht Bobby Kennedy erwischt hätte und
dieser statt Nixon Präsident geworden wäre?
Wie könnte es zwischen Israelis und Palästinensern stehen, wenn nicht ein
rechtsextremer Widerling am 4.11.1995 Jitzchak Rabin erschossen hätte und
dementsprechend auch Sharon nicht provozierend auf den Tempelberg (2000)
gestapft wäre?
Man möchte noch 13 Jahre später in Tränen ausbrechen. Ja, es erwischt eher die
Hoffnungsträger und die Lücken sind nicht zu füllen - was uns der "liebe
Gott" wohl damit sagen will???
Zoran Đinđić am 12.03.2003,
die potentielle EU-Kommissionspräsidentin Ylva Anna Maria Lindh am 11.September
2003, Sven Olof Joachim Palme am 28.02.1986, Muhammad Anwar as-Sadat am
06.10.1981, Indira Gandhi 31.10.84, Muhammad Baqir al-Hakim am 29.08.2003 oder
auch Benazir Bhutto am 27.12.07.
(Hypothetische Historie 22.10.2008)
Das gestern versuchte Attentat auf Trump hingegen hilft
dem zukünftigen Tyrannen so offensichtlich, daß viele Beobachter nun schon die Präsidentschaftswahl vom 05.11.2024 für Biden verloren
geben.

[…..] Trumps
Wahlkampfkampagne veröffentlicht Stunden nach der Attacke auf der Plattform X
auch ein Video, in dem der Präsidentschaftsbewerber in einem frischen Anzug,
wohl frisiert aus seinem Privatflugzeug steigt. Dazu schreibt seine
Vize-Kommunikationsdirektorin: „Stark und unverwüstlich. Er wird nie aufhören,
für Amerika zu kämpfen.“ Die Botschaft der Trump-Leute: Dieser Mann ist
unbesiegbar und durch rein gar nichts unterzukriegen. […..] Luft. Der
Trump-Getreue J. D. Vance, der als möglicher Vizepräsidentenkandidat gehandelt
wird, etwa beginnt sofort zu hetzen. Auf der Plattform X macht der
republikanische Senator Biden persönlich für die Attacke auf Trump
verantwortlich. Bidens Wahlkampagne sei komplett darauf ausgerichtet, Trump als
autoritären Faschisten darzustellen, der um jeden Preis gestoppt werden müsse,
schreibt er da. „Diese Rhetorik führte direkt zum versuchten Attentat auf
Präsident Trump.“

Trump dürfte versuchen, den
Schusswaffenangriff systematisch für seine Zwecke zu nutzen. Seit jeher
inszeniert er sich als Märtyrer und als einen, den seine politischen Gegner mit
allen Mitteln versuchen, aus dem Weg zu schaffen. Schon die vier Strafverfahren
gegen ihn setzte er erfolgreich ein, um seine Anhänger zu mobilisieren und
Spenden zu sammeln. Wenige Stunden nach den Schüssen in Butler verschickt sein
Team dann die erste Wahlkampf-SMS mit den Worten: „Ich werde nie aufgeben“ –
und einem direkten Link zur Spenden-Webseite. Wie kaum etwas anderes dürfte
diese Attacke gegen Trump in seinem Lager eine Jetzt-erst-recht-Mentalität
befeuern. Trump liegt in Umfragen ohnehin vor einem strauchelnden Biden. Die
Attacke könnte dem Republikaner einen weiteren Schub an Wähler-Solidarität
bringen. […..]
(Mopo, 14.07.2024)
Während die Republikaner Schwächen, Verletzungen und eben
auch Attentate auf Demokraten perfide ausnutzen und die Opfer mit
abscheulichster Häme überziehen; während die GOPer auch bei 50.000
Schusswaffentoten pro Jahr in den USA nach immer mehr Waffen schreien;
fanatisch dafür sorgen, daß auch wirklich jeder Irre an automatische Maschinengewehre
gelangen kann; während Trump selbst immer wieder dezidiert zu tödlicher Gewalt
auf seine Gegner aufruft, während die Attentäter, wie auch der Schütze von
gestern - Thomas Matthew Crooks, 20 – ein weißer junger rechter,
eingetragener Republikaner und Schußwaffenfreak ist, sind die
Demokraten lieb.
Viel zu lieb. Sie bebeten und bedauern Trump, der ihnen umgekehrt
nur das Schlechteste wünscht.
[….] I'm so glad that Donald Trump is alive,
I'm so glad, I'm so glad he's alive, I'm so glad his family is not having to
bury a father and a grandfather. And this is a moment that I think people who
want to defeat him, remind ourselves, you can defeat him with ballots. You
don't need bullets. You don't need vitriol. You don't need any of this stuff.
This is a time where we can get off of this train.
I've been hearing from people who are scared
tonight. They're scared that this is the beginning of some new tit for tat
violence, that we're spiraling away from each other, that we're spiraling away
from each other. And I think it's time for us to listen. You know, Gabby
Giffords was shot in 2011, a Democratic Congresswoman. Steve Scalise got shot
in 2017. We kept rationing it up.
Gretchen Whitmer was almost kidnapped in 2020,
kept rationing it up. She's a Democrat. Paul Pelosi attacked with a hammer,
2022. More violence, more violence, and we keep rationing it up. And now Donald
Trump, almost assassinated, comes within a quarter of an inch of being
assassinated in 2024. This is not the way.
This is not the way. If you have somebody in
your life who you've been mad at, who votes different from you, or prays
different, or loves different, or looks different, text them tonight. Text them
tonight. Call them. This should be a wake-up call for everybody. We've got to
put our arms around each other. We can vote against each other. We don't have
to hate each other. And if you don't understand tonight that we could have lost
a leader who's important to half the country, who's beloved by half this
country, and you would have had half this country maybe feeling the need to
shoot back, and where would we be? Where would we be? So this is the moment for
everybody to look in the mirror. I am so glad that Donald Trump is alive
tonight. […..]
(Van Jones, 14.07.2024)
Der gute, anständige Demokrat Van Jones zeigt hier wieder
einmal meisterhaft, wieso Demokraten die viel besseren Menschen sind.
Und wieso sie deswegen den bigotten gewalttätigen,
skrupellosen QTrumpliKKKans immer unterlegen sein werden.
Genauso wird es sich im kollektiven US-Bewußtsein
festsetzen: Während Biden keinen einzigen Satz unfallfrei zu Ende bekommt und man
voller Sorge minütlich damit rechnet, er könne wieder hinfallen; wirkt Trump
unbesiegbar. Bundesgerichtsverfahren, Impeachments, private Zivilklagen, zigfache
Verurteilungen, Pleiten Wahlniederlagen – nichts kann ihn stoppen; noch nicht
einmal eine Kugel.
Es ist der größte anzunehmende Alptraum für die
Demokraten und die Demokratie.
So wie Hitler alle 42 Attentatsversuche überlebte, badet
auch Trump in so unglaublichen Glück, daß seine ihn messianisch verehrenden
Fans ihn nun erst Recht für den von Gott Auserwählten halten.
[……] Der Mann, der alles
überlebt
Das Attentat ist der
Moment, der den US-Wahlkampf entscheiden könnte: Donald Trump hat nicht nur
unfassbares Glück, er hat vor allem den Instinkt, sich auch als Opfer noch als
unbesiegbar zu inszenieren.
Was auch immer jetzt noch
passiert in diesem ohnehin schon irren Wahljahr 2024 – dieses Bild wird
bleiben, für immer: Donald Trump, Blut am Ohr, die Faust trotzig in den Himmel
von Pennsylvania gereckt, die US-Flagge im Wind.

Man wird sich an dieses
Foto erinnern wie an das von John F. Kennedy im offenen Auto in Dallas, oder an
das von Ronald Reagan am Brandenburger Tor, oder an das von George W. Bush, als
er in einer Grundschule in Florida erfährt, dass zwei Flugzeuge in die Twin
Towers gekracht sind. In dieser Reihe steht jetzt auch Trump in Butler. […..]
Bei seinem Auftritt in der Kleinstadt Butler, gut 50 Kilometer nördlich von
Pittsburgh, hatte er gerade das vorgegebene Konzept verlassen, und zwar derart
demonstrativ, dass es schon wieder wie ein Konzept wirkte. „Ihr habt doch
nichts dagegen, wenn ich vom Teleprompter abweiche, oder?“, rief er in die
Menge. „Teleprompter sind nämlich so verdammt langweilig.“ Die Menge hatte
nichts dagegen, denn das war natürlich keine allzu subtile Gehässigkeit des
ehemaligen Präsidenten gegen den aktuellen Präsidenten. Joe Biden scheint
derzeit jedes Wort schwerzufallen, das er nicht vom Teleprompter abliest. Trump
will demonstrieren, dass er diese Ablesehilfe gar nicht braucht. Der Starke
gegen den Schwachen, das ist ja sein Kernthema. […..]
(SZ, 14.09.2024)
Zum Glück bin ich Atheist. Anderenfalls hätte ich nun den
sicheren Beweis dafür, daß Gott uns hasst, wie die Pest.