Dienstag, 8. Januar 2019

Franzels Pädos


Ob mit oder ohne „Brand“; Müller-Kardinäle sind eine üble Sache für diejenigen, die der römisch-katholischen Kirche wohlgesonnen sind.
Oder für Atheisten wie mich: Da capo! Macht weiter so, brecht öffentlich Lanzen für’s Kinderficken. Das ist so ziemlich das einzige, bei dem es noch einen Ablehnungskonsens gibt.

Aber der Reihe nach – Papst Franz musste gerade erst drei Kardinäle, also seine allerengsten Vertrauten und allerhöchsten geistlichen Fürsten, die den nächsten Papst wählen, kaltstellen, weil die selbst kleine Jungs missbraucht hatten.

Bergoglio reduzierte aber die Strafen, denn schließlich konnte ja keiner ahnen, daß daran irgendwas falsch ist, wenn man 11-Jährige Messdiener im Beichtstuhl vergewaltigt.

An dieser Stelle noch mal ein Rückblick auf die Müllers.
Der eine, Gerhard Ludwig Kardinal Müller, fiel schon als Regensburger Bischof besonders übel auf, weil er pädosexuelle Gewalttäter gezielt neuen kleinen Jungs zuführte und anschließend massiv die Opfer bedrohen ließ.

(….)Es geht um den Kaplan Peter K.

Nach der ersten Verurteilung des Priesters als Sexualstraftäter, konnte er mit dem Segen seines Bischofs Müller mit den Ministranten von Riekofen Ausflüge unternehmen.
Er hat mit ihnen Wasserpfeife geraucht und Wein getrunken.

Und das nicht einmal ein Jahr nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs an zwei kleinen Jungs - also mitten in der Bewährungszeit, in der er Kindern fernzubleiben hatte.
Sofort begann er wieder einen Jungen zu belästigen – Dank Bischof Müller wurde den Eltern verschwiegen in welche Gefahr sie ihre Kinder brachten.

Höflichere Menschen als ich, Rudolf Neumaier zum Beispiel, drücken es so aus:
Bischof Gerhard Ludwig Müller macht sich mit dieser Politik des Leugnens und Verschweigens nicht nur als Geistlicher unglaubwürdig, er schadet damit der gesamten Kirche.

Kaplan K., laut Gutachten sehr stark auf Buben fixiert, wurde vor zwei Jahren vom Landgericht von Regensburg zum zweiten mal verurteilt:

Drei Jahre Haft wegen schweren sexuellen Missbrauchs im Wiederholungsfall sowie die sofortige und zeitlich offene Unterbringung in einer psychiatrischen Anstalt. Dass ihn sein Dienstvorgesetzter, also die Diözese, wieder einsetzte und damit die Taten ermöglicht habe, habe sich bei der Strafzumessung zugunsten des Angeklagten ausgewirkt, sagt der Richter. (…..)

Müller handelte als Bischof derartig verwerflich, daß selbst Kinderfickerbeschützer wie Ratzi ihn eigentlich hätten rauswerfen müssen.
Aber zu Müllers Bistum gehören auch die Regensburger Domspatzen, bei denen 30 Jahre lang Papstbruder Georg Ratzinger seinen sadistischen Trieben frönte und kleine Kinder schwer misshandelte.
Um das Pontifikat seines kleinen Bruder nicht zu gefährden war es wichtig die Aufklärung über Ratzingers Abscheulichkeiten unter allen Umständen zu unterdrücken. Das tat Müller, so daß der Papst bei ihm in schwerer Schuld stand, ihn nach Rom holte und zum drittmächtigsten Mann der 1,3 Milliarden Katholiken beförderte. Zum obersten Glaubenswächter und rothütigen Kardinal.

Seine Eminenz Müller, ein enger Freund der rechtsradikal-rassistischen Fürstin Gloria und ihres Intimus Kurienerzbischof Gänswein, ist bis heute völlig uneinsichtig und kann keine Spur Mitleid für die Zehntausenden von Priestern misshandelten und missbrauchten Kinder aufbringen.
Daß einige wenige Bischöfe nun Transparenz walten lassen wollen beim Thema Kindesmissbrauch, sogar weltliche Justiz bemühen, lehnt er strikt ab.

[…..] Laut Kardinal Müller können Laien Bischöfe nicht verurteilen: "Mit Lynchjustiz kommt man nicht weiter"
Die Missbrauchsaufarbeitung ist in vollem Gang. Wie soll man mit Bischöfen umgehen, die Missbrauch vertuscht haben, ist eine der Fragen. Sie können jedenfalls nicht innerkirchlich durch Laien gerichtet werden, meint Gerhard Ludwig Kardinal Müller. [….]

Roms Topkardinal steht fest an der Seite der Täter und hetzt gegen die Opfer.

[…..] Nach Meinung von Kardinal Gerhard Ludwig Müller wird der sexuelle Missbrauch von manchen Akteuren innerhalb der katholischen Kirche instrumentalisiert, um eigene Interessen durchzusetzen. Das schreibt der frühere Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation in einem Gastbeitrag, der auf den Internetseiten Lifesitenews und Kath.net erschienen ist. "Es ist klar, dass diese Verbrechen instrumentalisiert werden, um eine andere Agenda zu befördern", so Müller dort wörtlich. "Man will das sakramentale Priestertum mit der Missbrauchskrise aus den Angeln heben."
Müller kritisiert außerdem, wie manche "Mächtigen in der kirchlichen Bürokratie" in der  Missbrauchskrise agierten. Die Kirche sei ein Werk Gottes und als solches nicht veränderbar, betont Müller. Sie sei "wesenhaft" heilig und könne nicht nur als "historisches Gebilde" gesehen werden. [….]

Der andere Müller, der mit den „Brand“ ist aus demselben Holz geschnitzt.
Die Opfer heuchelten und Schuld wären ohnehin nur die Schwulen.

[….] Die Argumente zur eigenen Entlastung wirken wie eine weitere Verhöhnung der Opfer. So bezeichnete Kardinal Walter Brandmüller die Empörung in der Bevölkerung in einem Interview kurz vor seinem 90. Geburtstag als Heuchelei. "Was in der Kirche an Missbrauch passiert ist, ist nichts anderes, als was in der Gesellschaft überhaupt geschieht." Sexueller Missbrauch sei alles andere als ein spezifisch katholisches Phänomen. Der eigentliche Skandal sei, dass sich die Kirchenvertreter in diesem Punkt nicht von der gesamten Gesellschaft unterschieden.
Etwas später wies Brandmüller darauf hin, dass 80 Prozent der Missbrauchsfälle im kirchlichen Umfeld männliche Jugendliche und nicht Kinder beträfen. Es sei zudem "statistisch erwiesen", dass es einen Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität gebe.
[….]

Das sind nach wie vor ungeheuerliche Aussagen. Solche Kardinäle gehören vor den Richter.

Leider versagen deutsche Juristerei und Politik in diesem Punkt fast vollständig und man muss bis auf die unterste Ebene der Hierarchie gehen, um einen Vertreter der katholischen Klasse zu finden, der sich moralisch anständig äußert.

[….] Der Kölner Stadtdechant Robert Kleine hat im Zusammenhang mit der Missbrauchsdebatte die deutschen Kardinäle Gerhard Ludwig Müller und Walter Brandmüller scharf kritisiert. "Wenn ein römischer Kardinal die aufkommende Diskussion über Zölibat, kirchliche Sexualmoral und Priesterausbildung […] als 'Missbrauch des Missbrauchs' geißelt, halte ich das – nicht zuletzt auch den Missbrauchsopfern gegenüber – für untragbar", sagte Kleine laut domradio.de beim Dreikönigsempfang des Katholikenausschusses der Stadt Köln am Montagabend.
Wenn ein anderer Kardinal behaupte, ein Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität sei statistisch erwiesen, dann "handelt es sich um eine bösartige Diffamierung Homosexueller, um vom eigentlichen Skandal abzulenken", so der Stadtdechant weiter. [….]

In den USA, in Australien, in Irland, in den Niederlanden sieht das anders aus.
Auch im katholischen Frankreich lässt sich die Justiz nicht mehr ganz so leicht von den Karren der Kinderfickerkirche spannen.
Der 68-Jährige Philippe Xavier Christian Ignace Marie Kardinal Barbarin ist nicht amüsiert. Ihm könnten 45.000 Euro Geldstrafe und drei Jahre Gefängnis bevorstehen.

[…..] In Frankreich stehen mehrere Kirchenvertreter vor Gericht, darunter der Erzbischof von Lyon. Der Vorwurf: Er soll von Fällen sexuellen Missbrauchs gewusst, sie aber nicht angezeigt haben.
Mit ernster Miene war Kardinal Philippe Barbarin am Vormittag im Gerichtssaal in französischen Lyon erschienen. "Ich werde der Justiz antworten. Sie hat mich heute einbestellt. Ich erscheine vor ihr", sagte der sonst so redegewandte Erzbischof von Lyon eher schmallippig den wartenden Journalisten.
Die Fälle, um die es ab heute vor Gericht geht, liegen bereits lange zurück. Ende der 80-er und Anfang der 90-er Jahre soll sich Bernard Preynat, ein Priester aus der Diözese Lyon, vielfach sexuell an Minderjährigen vergangenen haben. Taten, die der Priester selbst teilweise eingeräumt hat. Viele davon sind mittlerweile verjährt. Wegen einiger läuft ein gesondertes Verfahren gegen Preynat selbst.
Das Gericht in Lyon dagegen befasst sich nun mit der Frage, ob Kardinal Barbarin und mehrere weitere, teils hochrangige Mitarbeiter der Kirche von den Missbrauchsfällen gewusst, diese aber nicht angezeigt haben. [….]

Pech für die französischen Kardinäle. Im Deutschland der streng katholischen Parteichefinnen Kramp-Karrenbauer und Nahles mit einer de-facto Staatskirche, die sich 12 Milliarden Mitgliedsbeiträge direkt vom Staat eintreiben lässt und weitere Steuerentlastungen in Höhe von 20 Milliarden Euro jährlich, sowie fast 600 Millionen Euro für Bischofsgehälter und Priesterausbildung zuschieben lässt, müssen auch die Müllers in ihren roten Ballkleidern, sowie die Bestie Georg Ratzinger nichts befürchten.

[…..] 2016 hatte [Kardinal Barbarin] bei einem Treffen von Bischöfen in Lourdes gesagt, die Mehrheit der Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs seien "Gott sei Dank" verjährt. "Ich habe es in der Vergangenheit nicht immer verstanden, die besten und passendsten Wörter zu nutzen", erklärte er nun vor Gericht.
"Wir wollen die Wahrheit über das Schweigekartell wissen", sagte der Mitgründer des Opferverbands La Parole Libérée (etwa: die befreite Rede), Alexandre Hezez, zum Auftakt des Verfahrens. Der Verband wirft dem Erzbischof vor, dem Priester erst 2015 den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen untersagt zu haben, als die Vorwürfe öffentlich bekannt wurden.
"Absolut nichts vom Leid der Opfer der sexuellen Übergriffe verstanden"
Neben dem Kardinal stehen auch zwei frühere Mitglieder der Erzdiözese Lyon vor Gericht: Maurice Gardès, derzeit Erzbischof im südwestfranzösischen Auch, und Thierry Brac de la Perrière, Bischof von Nevers im Zentrum des Landes. Vorgeladen sind zudem zwei Kleriker aus Lyon und die ehemalige Verantwortliche einer Gruppe für Missbrauchsopfer. Dem Priester Preynat steht ein separater Prozess bevor.
"Dieses Verfahren ist ein Schauprozess", kritisierte einer der Verteidiger vor Gericht. […..]

Montag, 7. Januar 2019

Ignorantia legis non excusat


Wenn ich in einem Laden etwas mitgehen lasse und ohne zu bezahlen erwischt werde, erwartet mich dafür eine Strafe.
Ausreden helfen nicht.
Auch als Nicht-Jurist, der noch nie etwas vom Diebstahl-Paragraphen gehört hat

[…..] Was sagt Jesus Christus dazu? Bei dem schwersten aller Verbrechen der Geschichte, der Kreuzigung Jesu, bat Jesus Gott in einem bekannten Gebet: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!" "Denn sie wissen nicht was sie tun!" Unwissenheit schützt also doch vor Strafe - selbst bei einem Gottesmord! Das ist so Gottes Wille!
In der Bibel findet sich auch der Satz: "Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kennt, hat aber nichts vorbereitet noch nach seinem Willen getan, der wird viel Schläge erleiden müssen. Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden." (Lukas 12, 47)
Wenn ein Mensch sieht, daß ein anderer Hilfe braucht, und diese Hilfe nicht leistet, so kann er wegen unterlassener Hilfeleistung bestraft werden. Wenn er aber davon nichts wußte, wird er nicht bestraft.
Beim sogenannten Insider-Handel kaufen Spekulanten Aktien ihres Unternehmens, von denen sie wissen, daß sie steigen werden, und verkaufen sie, bevor sie fallen werden. Das ist bei uns zu Recht verboten. Wer aber die Aktie kauft ohne Insiderwissen zu haben der wird nicht bestraft. Also: Auch bei uns kann man sich ab und zu auf Unwissenheit berufen!
Ich fordere unsere Justiz dazu auf, den Leitsatz "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" abzuschaffen!  [….]

Das Blöde an Jesus (=Gott=HeiGei) ist, daß er sich genau wie seine Reinkarnation Donald Trump immerfort selbst widerspricht.

[….]  „Und wenn eine Seele sündigt und irgendetwas von alledem tut, was der HERR verboten hat und man nicht tun soll, auch wenn sie es nicht gewußt hat, so ist sie dennoch schuldig und trägt ihre Schuld.“ (3.Mose 5:17)
Manchmal sind die Menschen schon sehr eigenartig. Sie lesen ein paar Gesetze und Vorschriften, versuchen diese zu halten und denken, Gott würde sich darüber freuen. Aber dies ist nicht wahr! Das halten irgendwelcher Bestimmungen rettet Sie nicht. Ich möchte Sie heute fragen, kennen Sie alles, was Gott gern von Ihnen möchte? Sie wissen ja nicht einmal genau, was Ihre Frau oder Ihr Mann gerne von Ihnen möchte. Auch nicht, was Ihr Arbeitgeber wirklich von Ihnen möchte oder Ihre Hausgenossen. Mit anderen Worten, Sie sind so armselig, dass Sie eigentlich gar nichts genau wissen. […..]

Eine radikale Ansicht und gleichzeitig das diametrale Gegenteil zu vertreten hat natürlich viele Vorteile.

So konnte die Kirche 2000 Jahre lang gnadenlos alle anderen verdammen und bestrafen, wenn diese fehlten.
Man denke nur an diesen bösartigen Giordano Bruno, der am 17.02.1600 mit fest gebundener Zunge auf dem Campo de’ Fiori auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde.
Außerdem wurden alle seine Schriften zerrissen und verbrannt, weil die miese Sau behauptet hatte die Erde drehe sich um die Sonne, statt umgekehrt.

Hunderte Millionen Menschen kamen wegen der Gnadenlosigkeit der Kirche ums Leben, denn sie trugen als Menschen eine schwere Schuld in sich – egal ob sie nun wußten, was Gott wollte, oder nicht. (3.Mose 5:17)
Rübe ab half jedenfalls weiter.

Anders verhält es sich in Fällen, in denen die Kirche selbst oder einer ihrer Würdenträger sündigen.
Dann gilt natürlich Lukas 12,47 und es sollen wenige bis keine Schläge dafür verteilt werden.

Ob es um die Unterstützung faschistischer Folterregime Hitlers, Mussolinis oder Francos geht oder um die Myriaden sexuell durch Priester missbrauchten Kinder: In den Fällen werden alle Augen, inklusive Hühneraugen zugedrückt.
Denn woher sollte man schon ahnen, daß es irgendwie schlecht ist was Adolf Hitler anstellte?
Einen Weltkrieg anzetteln, sechs Millionen Menschen in Folterlagern massakrieren  und weltweit weitere 60 Millionen Menschen zu töten soll ein Problem sein?
Nicht für den Vatikan, der auf Befehl des Papstes Bischof Hudal als Superschleuser installierte, um all die angeklagten KZ-Wächter und SS-Größen vor der Alliierten Justiz zu verstecken.

Das gleiche Phänomen beim Kinderficken. Klar, Bergoglios Kleriker tun das; gerade musste er gleich drei seiner best Buddies, die Kardinäle Pell, Errázuriz und Pasinya von ihren Posten entfernen.
Aber woher sollte man denn wissen, daß das schlecht ist? Und wenn man es nicht weiß, kann man auch nicht bestraft werden.

[….] The St. Louis archbishop embroiled in a sexual abuse scandal testified last month that he didn’t know in the 1980s whether it was illegal for priests to have sex with children, according to a court deposition released Monday.
Archbishop Robert Carlson, who was chancellor of the Archdiocese of Minneapolis and St. Paul at the time, was deposed as part of a lawsuit against the Twin Cities archdiocese and the Diocese of Winona, Minnesota. […..]

Robert James Carlson ist Nachfolger des ultrarechtsradikalen erzkonservativen Papstkritikers Raymond Leo Kardinal Burke.
Carlson erkrankte zwar an Krebs, wurde aber laut eigener Angaben durch eine Wallfahrt zum Altar der Jungfrau Maria nach Fátima geheilt und amtiert nach wie vor als geehrter Erzbischof.


Auch der angeklagte Theodore Edgar Kardinal McCarrick, 88, der auf Befehl des Papstes nun bis zum kanonischen Verfahren in einem ihm zur Verfügung gestellten Palazzo ein Leben des Gebets und der Buße führen soll, hat sich im Grunde nichts vorzuwerfen.
Nachgewiesen wurden ihm ja bloß zwei über Jahre andauernde Vergewaltigungen. James Grein missbrauchte McCarrick erstmals als dieser 11 Jahre alt war, aber das ging ja nur ein bis zwei Jahrzehnte so und außerdem war das laut Vatikan schließlich einvernehmlicher Sex!
Man kennt doch diese 11-Jährigen, die verführen die armen Kardinäle.

  […..] Priest’s sex with teenage boy was ‘consensual’ says Vatican
In the latest twist to a probe into alleged sexual abuse of boys and young men by Archbishop Theodore McCarrick, Church Militant claims the Vatican has decided that an altar boy aged 16 had approached the priest in New York’s St Patrick’s Cathedral in 1972 to solicit sex.
Although the allegation of abuse by the former altar boy was found to be credible by the Archdiocese of New York, the Vatican disagrees.
[…..] Church Militant’s Michael Voris, above, said in a video report:
The Vatican is attempting to recast the molestation as somehow ‘consensual sex’.
Voris also pointed out that this echoes a notion promoted by Chicago Cardinal Blase Cupich at the United States Conference of Catholic Bishops (USCCB) meeting in November, that consensual homosexual sex involving priests with young men is somehow not all that egregious.
The Vatican’s apparent attempt to discredit and downplay the charges against McCarrick raises a “big red flag,” said Voris. […..]

Der Junge wollte es doch auch!
Woher sollte Theodore McCarrick denn wissen, daß es irgendwie schlecht ist einen Elfjährigen zu ficken?
Also da kann man ihm nun wirklich keinen Vorwurf machen.


Sonntag, 6. Januar 2019

Hinsetzen – Teil III


Das ist mehr als „rechts blinken“ oder dog whistle, um AfD-Wähler auf sich aufmerksam zu machen.

Sahra Wagenknecht ist inzwischen voll auf Linie mit rechtsextremen verschwörungstheoretischen Blogs. Sie lässt keinen Pegida-Trigger mehr aus.

Rückblick:
(…..)Sie tickt offensichtlich braun, appelliert immer wieder an dumpfe Abwehr-Gefühle und antihumane Gemeinsamkeiten mit CSU und AfD.

(….) Wie man garantiert eine Bundesregierung mit einer starken Beteiligung der Partei DIE LINKE verhindert, demonstriert gerade Sahra Wagenknecht, die sich ihren Ehemann als Vorbild nahm. Auch der hatte bekanntlich schon höchsteffektiv seine eigene Partei, deren Vorsitzender er war, gespalten, dezimiert und bekämpft.
Das will Wagenknecht auch unbedingt mit der Linken schaffen: Die Partei zerstören, die Mitglieder kurz vor wichtigen Wahlen in Flügelkämpfe treiben und den Bundesbürgern zeigen, daß man derzeit die Linke wirklich nicht wählen kann.
Mit ihrem neo-völkischen Verein #Aufstehen konnte sie bereit gewaltigen Unfrieden säen und der eigenen Linken-Parteiführung viele lange rostige Dolche in den Rücken stoßen. (….)

Wagenknecht ist eindeutig eine Spalterin, die vor keiner Scheußlichkeit zurückschreckt.

[….] Was für eine groteske Schmierenkomödie. Erst verriet Lafontaine seine eigene Partei, deren Vorsitzender er war, um als Linker in ihrem Fleisch zu sektieren, dann heiratete er die Linke Sahra Wagenknecht, die nun etwas Ähnliches in ihrer Partei abzieht: Die Linke in zwei Hälften zu zerteilen.
Beide bedienen sich dabei xenophober Ressentiments und spielen die Ärmsten in Deutschland perfide gegen Flüchtlinge und Asylanten aus. Es gibt eine lange Geschichte dieses Fischens im braunen Sumpf.

Seit ihrer Heirat scheint Wagenknecht sogar deutlich aggressiver gegen Flüchtlinge zu agitieren. Immer wieder robbt sie sich mit Vorurteilen gegen Heimatvertriebene, die den Deutschen etwas wegnähmen, mit ihnen konkurrierten an AfD-Wähler heran.

Sie schafft es nicht bei ihrer neuen linken Sammlungsbewegung „Aufstehen“ auf ausländerfeindliche Untertöne zu verzichten.

[….] In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten spiel­te [Wagenknecht] noch mit Res­sen­ti­ments ge­gen Flücht­lin­ge und Frem­de. [….]  Mat­thi­as Miersch, Frak­ti­ons­vi­ze und ein­fluss­rei­cher Netz­wer­ker des lin­ken Flü­gels, merkt kri­tisch an, dass sich Wa­genk­necht in der Ver­gan­gen­heit aus rot-rot-grü­nen Ge­sprächs­krei­sen »eher her­aus­ge­hal­ten« habe. Und der SPD-Ge­sund­heits­ex­per­te Karl Lau­ter­bach bucht das Pro­jekt schlicht als »Un­sinn« ab. »Wir kön­nen nicht alle drei Jah­re eine neue Par­tei grün­den und die Lin­ke wei­ter spal­ten«, sagt er. [….] Bei den Grü­nen ste­hen Wa­genk­nechts Chan­cen eher noch schlech­ter als bei der SPD. [….] weil sich die Lin­ken-Po­li­ti­ke­rin mit ih­rer kri­ti­schen Po­si­ti­on zu Ein­wan­de­rung und Flücht­lings­auf­nah­me hin­rei­chend un­be­liebt ge­macht hat. Nicht mal die Nach­wuchs­or­ga­ni­sa­ti­on, sonst für lin­ke Pro­jek­te zu ha­ben, mag sich für die Samm­lungs­be­we­gung ein­set­zen. Dass sich lin­ke Ak­teu­re ver­net­zen, sei sinn­voll, sagt Ri­car­da Lang, Spre­che­rin der Grü­nen Ju­gend, »aber Frau Wa­genk­necht ist da­für die Fal­sche«. Sie ori­en­tie­re sich in der Mi­gra­ti­ons­fra­ge an Rech­ten und Kon­ser­va­ti­ven. [….]
(Der Spiegel Nr. 32, 04.08.2018)

Wagenknecht wagt kein Risiko; sie bleibt in der Partei. Klebt an ihren Pöstchen.
Ganz offensichtlich wird mit dem Projekt „Aufstehen“ eher ihre eigene Profilneurose bedient; schließlich waren sie und ihr Ehemann bisher schon das Haupthindernis für rotrotgrüne Zusammenarbeit.
 [….]

Ihr neuester Coup zu Weihnachten ist das schäbige Heranrobben an die französischen Gelbwesten.
Das war zu erwarten, nachdem sich schon alle rechten, bzw völkischen Blogs und Parteien von AfD bis David Berger auf den Zug setzten.

Wie kann sich eine intelligente Frau nur so verrennen? Da stümpert die SPD wie noch nie, schrumpft sich auf 14%, so daß es im linken Lager viele Millionen herrenlose Stimmen zu verteilen gibt, die Wagenknecht nur einsammeln müsste, aber sie hetzt nun beinahe im Wochentakt so asozial und unsolidarisch, daß die ganze Partei DIE LINKE sogar hinter das miserable 9,2%-Bundestagswahlergebnis zurück gefallen ist. Und das trotz einer extrem unbeliebten Groko und einer sich in Lyse befindlichen SPD.

Jede einzelne Forderung der Rechtsradikalen übernahm Oskar Lafontaines Ehefrau.
Eine beliebte Verschwörungstheorie der Nazis fehlte noch und wurde heute auch wortgleich übernommen.

 [….] Die "Aufstehen"-Bewegung der Linken-Fraktionschefin Wagenknecht polemisiert gegen ARD und ZDF - und ähnelt in ihrer populistischen Wortwahl der AfD.
Ein Mann, der mit den Schriftzügen "ARD" und "ZDF" versehen ist, hält einen anderen Mann kopfüber und schüttelt diesen, bis der Inhalt aus dessen Taschen auf den Boden fällt. Und dieser Inhalt besteht offenbar hauptsächlich aus Geldscheinen. Über der Grafik steht rot unterlegt die Frage: "Rundfunkbeitrag anheben? Bessere Idee: Einkommen der Fernseh-Intendanten senken!"
Mit diesem Tweet über den Rundfunkbeitrag hat die linke Bewegung "Aufstehen" um die Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht am Samstag für Empörung gesorgt. In der Mitteilung wurde zudem die Forderung gestellt: "Bürgermedien statt Regierungsrundfunk!" Vor allem über den Begriff "Regierungsrundfunk" regten sich andere Nutzer in den sozialen Netzwerken auf, klingt er doch nach "Staatsfunk", dem Begriff, mit dem die AfD immer wieder den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu diskreditieren versucht. [….]

Der nächste Schritt Wagenknechts kann eigentlich nur sein sich von Lafontaine zu trennen und Lutz Bachmann, Jürgen Elsässer oder David Berger zu heiraten.

Es ist nur logisch, daß die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry, die an der Grenze auf Kinder schießen lassenund den Begriff „völkisch wieder positiv besetzen“ wollte mit dem Gedanken schwanger geht sich Wagenknecht anzuschließen.

[….] Will sie sich noch einmal neu erfinden und sich womöglich der "Aufstehen"-Bewegung von Sarah Wagenknecht anschließen? Ausgeschlossen erscheint es nicht. Das Projekt betrachtet sie mit großem Interesse. Über Wagenknecht sagt Petry: "Ich habe Sympathie für viele ihrer Positionen, vor allem in der Migrationspolitik." [….]

Die AfD-affine Epoch Times listet genüsslich auf wie sich Wagenknecht von linken Positionen verabschiedet und sich in Richtung Frauke Petry bewegt.

Ob nun ein neorechtes Bündnis einer wie auch immer gearteten „Liste Wagenknecht-Petry“ oder ein direkter Übertritt zur AfD-Fraktion als nächstes ansteht, ist irrelevant für die politische Haltung der ehemaligen Frontfrau der Kommunistischen Plattform.
Sie ist die gesamte Querfront in einer Person.

Samstag, 5. Januar 2019

Evangelische Power


Die EKD ist eine der mächtigsten, größten und reichsten Organisationen in Deutschland. Über 21 Millionen Mitglieder, enge Vernetzung mit den höchsten Stellen des Staates, der amtierende Bundestagspräsident war designierter Kirchentagspräsident, sie verfügt über eine gewaltige Infrastruktur, ein Milliardenvermögen und viele Hunderttausende Angestellte.

Die Evangelen, die als „Deutsche Christen“ eine der wichtigsten Stützen Adolf Hitlers waren und mit ihrem Vordenker Martin Luther über einen der einflussreichsten Antisemiten der Weltgeschichte verfügen, können also durchaus etwas bewirken in diesem Staat.

Wir wissen alle wie nachhaltig wenige tausend Aktive ein ganzes Land auf Kurs zwingen können. Man denke nur an die Lokführer, die Gewerkschaft Cockpit oder die Gelbwesten.

Heinrich Bedford-Strohm, HBS, Chef der Massenorganisation EKD setzt dementsprechend auch die Daumenschrauben brutal ein, wenn es gilt christliche Positionen durchzusetzen:
Gebete und wenn die nichts nutzen, verfügt er sogar noch über eine Eskalationsstufe: Die Schweigeminute.
Uiuiui, das erschüttert dann die Grundfeste der Republik, wenn HBS zum Äußersten greift.

 […..] „Als Christinnen und Christen haben wir keine vorschnellen Antworten“, sagt Präses Manfred Rekowski, „aber wir können unsere Fragen und Klagen vor Gott bringen“, und ruft die rheinischen Gemeinden zum Gebet auf.

Gebet angesichts des Absturzes von Flug 4U9525
Von jetzt auf gleich
aus dem Leben gestürzt.
Kinder, Jugendliche, Erwachsene – Menschen.
Ihre Zukunftspläne: vernichtet.
Ihre Träume: zerplatzt.
[…..] Gott, wir flehen dich an:
Weiche nicht von unserer Seite!
Erbarme dich unser!

Schweigeminute für die Opfer des Absturzes um 10.53 Uhr
Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Manfred Rekowski hat die Gemeinden in seiner Landeskirche gebeten, sich am heutigen Donnerstag, 26. März, an der Schweigeminute zu beteiligen. […..]

Wozu braucht es Mechaniker bei „Lufthansatechnik“ oder gut ausgebildete Fluglotsen, wenn man doch viel besser Gott das Wohl der Fluggäste anvertrauen kann?

[….] Für die Opfer des Krieges in Syrien findet am 30. November 2016 um 15 Uhr eine Schweigeminute statt. Evangelische Kirchengemeinden im Rheinland, in der Pfalz sowie in Hessen und Nassau sollen sich mit Friedensgebeten beteiligen. „Wir rufen Christinnen und Christen zu Gebeten für die leidenden Menschen in Syrien auf, weil wir gewiss sind, dass Gott mit ihnen ist in ihrem Leiden “, sagt der rheinische Vizepräses Christoph Pistorius. [….]

So ein Glück. Danke für den Einsatz, liebe EKD. Die christlichen Regierungen Europas und Amerikas beendeten sofort alle Waffenexporte in den Nahen Osten und Syrien ist nun befriedet.

 […..] Der Kirchentag unterbricht sein gesamtes Programm für die Toten der europäischen Außengrenzen am Freitag, 26. Mai 2017, um 12 Uhr.
Die Gedenkveranstaltung ab 11 Uhr und die Schweigeminute um 12 Uhr erinnern an die mehr als 10.000 Menschen, die in den letzten drei Jahren auf ihrer Flucht nach Europa ums Leben gekommen sind. In Anlehnung an die Losung des Kirchentags steht die Kampagne unter dem Motto „Du siehst mich – Siehst du mich?". Dieses Motto steht auch im Mittelpunkt der Plakatkampagne. „Wir dürfen uns nicht an dieses tausendfache Sterben gewöhnen", so Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): „Wir beklagen nicht die Opfer einer Naturkatastrophe, sondern die Opfer einer Politik, die auf Abschreckung und Abschottung setzt. Dies ist mit dem christlichen Verständnis von Nächstenliebe und einer gottgegebenen Menschenwürde nicht vereinbar." […..]

Danke EKD, nach dieser enormen Machtdemonstration haben die EKD-Mitglieder Merkel und Söder bekanntlich die gesamte Migrationspolitik überdacht und dafür gesorgt, daß niemand mehr auf der Flucht umkommen muss.

[….]  Bischöfin Kirsten Fehrs […..] gedachte heute […..] mit einer öffentlichen Schweigeminute und einem Gebet der Opfer der Messerattacke von Barmbek.
Das Gedenken fand an den Magellan-Terrassen in der Hamburger Hafencity zu Beginn der Veranstaltungen statt, mit denen die evangelische Kirche dort heute und morgen das 500. Jubiläum der Reformation begeht. [….]

Hurra, endlich ein probates Mittel, um rechtsextremen und islamistischen Terror zu beenden.

Da dieses Mittel so ungeheuer effektiv wirkt, setzte es die EKD auch erfolgreich gegen Kinderficken ein. Heiner Keupp, em. Professor für Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität und Mitglied der unabhängigen Aufarbeitungskommission der Bundesregierung ist schwer beeindruckt.

[….] SZ: Kürzlich hat die Synode der evangelischen Kirche eine Schweigeminute für die Opfer von sexuellem Missbrauch durch kirchliche Mitarbeiter eingelegt. Eine Schweigeminute nach jahrzehntelangem Schweigen - wäre ein Aufschrei nicht angebrachter?

Heiner Keupp: Was ich mir vor allem gewünscht hätte, ist die Mitsprache der Betroffenen. Dass sie der Synode von ihrer eigenen Erfahrung hätten berichten dürfen. Man muss ihnen mehr zuhören.

SZ: Sie sind unzufrieden?

Heiner Keupp: Ja, mit beiden Kirchen, auch wenn sich inzwischen etwas bewegt. Unter den katholischen Bischöfen, die ich selbst bei ihrer Versammlung in Fulda erlebt habe, waren einige dabei, denen merkst du an, dass sie tief erschüttert sind und etwas ändern wollen. Aber die große Mehrheit sitzt da, und man versteht nicht, was hinter ihrer Fassade abläuft. Ich glaube, dass viele das Thema aussitzen wollen. [….]

SZ: Die evangelische Kirche geht das Thema Missbrauch erst jetzt offensiv an. Dabei sieht sie seit Jahren bei den katholischen Kollegen, wie deren Institution erschüttert wird.

Heiner Keupp: Der Windschatten war ein Schutz. Die Medien hatten lange nur die katholische Kirche im Blick. Das hat die Protestanten glauben lassen, nicht unbedingt an die Öffentlichkeit gehen zu müssen. Wie bei der Autoindustrie und dem Dieselskandal habe ich den Eindruck: Die geben nur das zu, was ihnen öffentlich nachgewiesen wird. Ich nenne das den institutionellen Narzissmus. Man will die schöne Fassade der Kirche nicht beschmutzt haben. [….]

Ach, Papperlapapp, die Opfer sollen sich mal nicht so anstellen.
Mehr als eine Schweigeminute kann man nun wirklich nicht verlangen.
Das ist doch eine mehr als großzügige Aktion der EKD!