Oberstleutnant d. R. Johann Wadephul, geboren am 10.
Februar 1963 in Husum, Mitglied des Fördervereins für Kirchenmusik in Nortorf
e. V., frommer evangelischer stellvertretender Vorsitzender der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Auswärtiges, Verteidigung,
Interparlamentarische Konferenz für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik
(GASP) und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP), 1982 –
1986 Zeitsoldat der Bundeswehr ist aktives Mitglied des Verbandes der
Reservisten der Deutschen Bundeswehr.
Also solcher kennt er sich aus mit den Uniformfetischisten,
der klapperigen Mangelbewaffnung und sprach
am Wochenende Klartext über die rotgrüne Gurkentruppe!
[….] "Entscheidende Truppenteile können maximal zwei Tage in einem
Gefecht durchhalten. Und das ist ein insgesamt katastrophaler Befund",
sagte Wadephul. "Wer gar von Kriegstüchtigkeit spricht, aber mindestens ja
Verteidigungsbereitschaft der Bundeswehr erwartet, der hätte dafür sorgen
müssen, dass ein derart schlimmer Zustand nicht eintritt. Aber das Gegenteil
ist bedauerlicherweise der Fall."
Der Aufbau der Bundeswehr
hin zu verteidigungsfähigen Streitkräften komme so kaum voran, kritisierte
Wadephul. "Der ist in den Anfängen steckengeblieben und das Stocken ist
natürlich mittlerweile auch Verantwortung von Boris Pistorius. Ich erkenne große
Ankündigungen, aber wenig tatsächliche Maßnahmen, die zu der von dem
Verteidigungsminister selbst beschworenen Kriegstüchtigkeit beitragen",
sagte er und stellte fest: "Die Zeitenwende findet für die Bundeswehr
derzeit nicht statt." [….] Wadephul betonte die Unterstützung für
die Militärhilfe an die Ukraine. [….] Er sehe eine Bundeswehr, die im Grundbetrieb
weitermache wie seit 20 Jahren und Strukturen habe einer
"Afghanistan-Armee", die also auf internationale Einsätze
spezialisiert ist. "Ich sehe eine Bundeswehr, die ihre
Beschaffungsvorgänge immer noch genauso sorgfältig, vorsichtig und manchmal -
glaube ich - angsterfüllt durchführt wie in den letzten 20 Jahren", sagte
er. [….] Der Unionsfraktionsvize hält auch die Einführung einer
Dienstpflicht in der Bundeswehr, dem Katastrophenschutz und in Rettungsdiensten
für unverzichtbar. [….]
(dpa, 26.11.2023)
Wenn Wadephul nur wüßte, welcher linksgrüngelbe Schwachkopf
im Juli 2011 nach 55 Jahren den Wehr- und Zivildienst abschaffte und damit den
katastrophalen Personalmangel verantwortet, den der CDU-Mann nun beklagt.
(….) Lügenbaron zu Guttenberg
machte der Leiche den Garaus, indem er die Wehrpflicht – einen Kernpunkt des
CDUCSU-Wahlprogrammes – ganz abschaffte.
Seine ihm zu Füßen liegende
Partei überzeugte er mit der frechen Lüge, das eingesparte Geld käme der
Ausrüstung zu Gute.
[….] Kleiner, schwächer – und vor allem
günstiger. Die symbolisch aufgeladene Debatte um die Aussetzung der Wehrpflicht
verdeckte, was der eigentliche Zweck der Reform war: möglichst viel Geld
einzusparen. Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst André Wüstner,
sagt: „Die Reform wurde dilettantisch angegangen. Das Motiv war nicht, die
Bundeswehr besser zu machen, sondern zu sparen.“ Mindestens acht Milliarden Euro, manche
sprechen sogar von zehn Milliarden Euro, hat Guttenberg damit eingespart. Führende
Militärs knüpften an die Aussetzung der Wehrpflicht Erwartungen, die dann herb
enttäuscht wurden. „Unsere Idee war: Das eingesparte Material kann man für die
verbliebene Truppe verwenden. Aber Material und Geld waren weg“, sagt der
ehemalige General Hans-Lothar Domröse, bis zu seiner Pensionierung einer der
höchsten Nato-Generäle. Für viele Kritiker begann mit Guttenberg die
Abwärtsspirale für die Bundeswehr. Der frühere Verteidigungsminister Volker
Rühe (CDU) sprach später sogar von der „Zerstörung der Bundeswehr“. [….]
(SZ,
29.04.2022) (….)
(Bundeswehr 2022, 19.06.2022)
Wenn Wadephul nur wüßte, welcher linksgrüngelbe Kanzler
16 Jahre desinteressiert auf die Ukraine blickte und Putin achselzuckend
signalisierte „mach‘ ruhig; ich halte die Füße still, wenn du mal ein paar
Grenzen verschieben willst.“

(…..) Erst 2005 unter Angela
Merkel brach allerdings die Unsitte an, den Chefsessel auf der Hardthöhe aus
reinen Proporzgedanken an politische Gestalten zu vergeben, die nicht nur
völlig fachfremd waren, sondern auch gar kein Interesse an dem Job hatten. KTGs
Ehrgeiz sollte gezügelt, von der Leyens Ambitionen auf die Kanzlerschaft
eingedampft werden. Annegret Kramp-Karrenbauer, Merkels Nachfolgerin im Amt der
Parteivorsitzenden und mutmaßliche Wunschnachfolgerin als Kanzlerin, hatte sich
bewußt gegen einen Ministerposten entschieden, um nicht in die
Kabinettsdisziplin eingebunden zu sein. Sie sollte sich außerhalb Merkels
Machtbereich profilieren, um nicht weiter als „Merkels Kammerzofe“ (Naziblog
PP) verspottet zu werden. Eigentlich eine gute Idee, die allerdings in der
Praxis nicht funktionierte, da die extrem fromme ehemalige ZdK-Frau AKK zu
charismafrei und zu doof war, um sich auch nur in ihrer eigenen Partei
durchzusetzen. Sie schrumpfte sich selbst zur Witzfigur, der die Mini-CDUler in
der ostdeutschen Provinz ungeniert auf der Nase tanzten. Merkel musste zu AKKs
Rettung einschreiten und ihr irgendeinen Machtposten zuschieben. Da sich die
große Versagerin und Lügnerin von der Leyen gerade endgültig blamiert aus der
Bundespolitik nach Brüssel rettete, war ihr alter Job der einzige, der gerade
frei war. Die Bundeswehr sollte AKK retten und nicht etwa umgekehrt, AKK die
Bundeswehr. Wie ihre zweieinhalb Jahre, vom
17. Juli 2019 bis zum 8. Dezember 2021 als Bundesministerin der
Verteidigung ausgingen, ist genauso bekannt wie es zu erwarten war: Als
Vollkatastrophe. Bundeswehr in Lyse, Truppen demotiviert, alle Waffensysteme
und Ausrüstungsgegenstände totaler Schrott, Beschaffungswesen nach wie vor
hoffnungslos verkrustet und bürokratisiert.
Selbstredend gibt es keine
funktionierende schweren Kriegsgeräte, kein Hightech. Aber nach den 16
CDU-Merkel-Jahren ist die Bundeswehr noch nicht mal mehr in der Lage simpelste
fehlende Artikel wie Ferngläser, Stiefel oder gar ein Gewehr zu kaufen. Finanzminister
Scholz hatte den Verteidigungsetat 2018 bis 2021 im Gegensatz zu seinen
Unionsvorgängern, schon deutlich erhöht, aber von der Leyen und
Kramp-Karrenbauer waren noch nicht mal fähig, die Mittel abzurufen. Sie schoben
lediglich gewaltige Summen an CDU-affine Beraterfirmen, deren Mitarbeiter
Tagessätze von mindestens 1.000,- Euro abrechneten, durch die Flure des
Ministeriums spazierten und selbstverständlich nichts erreichten, außer
leidenschaftlich von den Militärs gehasst zu werden. (…..)
(21 Kriegsminister, 16.01.2023)
Wenn Wadephul nur wüßte, welcher linksgrüngelbe
Verteidigungsminister so irre war die Ersatzteilversorgung zu stoppen.
(….) Die Metaphorik der
sterbenden Bundeswehr scheint etwas überstrapaziert, wenn sie schon 2010 von
Schäuble und Westerwelle „den Todesstoß“ bekam, ein Jahr später von Guttenberg
„zerstört“ wurde und schließlich in drei grundsätzlichen weiteren katastrophalen
politischen Fehlentscheidungen Thomas de Maizières „kaputt gemacht wurde.“ Merkels Lieblings- und
Lügenminister war es, der das Chaos beim Beschaffungswesen, die Desorientierung
des Ministeriums und die chronische Mängelverwaltung einführte.
[….] De Maizière aber wollte
das Haus wie ein gewöhnliches Ministerium führen, die Strukturen verschlanken.
Er löste zum einen den militärischen Führungsstab, der für den
Generalinspekteur als Steuerungsinstrument zur Führung der Streitkräfte und als
Expertengremium wichtig war, in seiner bisherigen Form auf. Und er schaffte zum
anderen den Planungsstab ab – und stürzte das Ministerium laut Kritikern ins
Chaos. [….]
(SZ,
29.04.2022)
In der Folge wußten zivile und
militärische Beamter nicht mehr was die anderen tun und eine stringente
Führungspolitik wurde unmöglich.
Im nächsten Streich
talibanisierte er die Materialbeschaffung, so daß es heute viele Jahre und
Myriaden Aktennotizen braucht, um Unterhosen oder Stiefel zu kaufen, weil nur
noch zentralisiert über Karlsruhe eingekauft werden kann.
[….] Vorher waren die
Teilstreitkräfte für die Materialerhaltung selbst zuständig. Seither muss sich
das Beschaffungsamt in Koblenz, ein bürokratisches Ungetüm mit mehr als 6000
Mitarbeitern, um alles kümmern, vom komplexen Waffensystem bis zur Winterjacke.
Das gesamte Beschaffungswesen ist dadurch noch schwerfälliger und
intransparenter geworden. Und immer wieder hört man Kritiker von einer
„Verantwortungsdiffusion“ sprechen, die mit den Reformen entstanden sei.
[….]
(SZ,
29.04.2022)
Für eine funktionierende
Bundeswehr sind 100% Ausrüstung das absolute Minimum, weil dann keinerlei
Ersatz oder Reserve vorhanden sind. Der debakulierende de Maizière, immerhin
Sohn des ehemaligen Bundeswehr-Generalinspekteurs, kam nun auf die völlig aberwitzige
Idee, die Ausstattung grundsätzlich auf 70% zurückzufahren. Die grotesken
Folgen sind inzwischen Gegenstand unzähliger Reportagen. Bevor ein
Bundeswehr-LKW oder Panzer fährt, bevor ein Schiff in See sticht oder ein
Hubschrauber in die Luft fliegt, muss nun erst einmal ein anderes Fahrzeug
ausgeschlachtet, und damit lahmgelegt werden, weil es nie genügend Teile für
alle gibt.
[….] 70 Prozent Ausstattung
galt als genug. Bedingt abwehrbereit zu sein, das galt nun nicht als
Beschreibung des Mangels, sondern als offizielle Zielvorgabe. „Das war ein
Bruch mit dem bisherigen Organisationsprinzip, die Abkehr von der
Vollausstattung“, sagt der Ex-Wehrbeauftragte Bartels. Deutsche Einheiten, die
ins Manöver oder zu den Nato-Truppen ins Baltikum geschickt wurden, mussten
sich Ausrüstung und Ersatzteile von überall zusammenleihen, oft wurden dafür
andere Bundeswehr-Fahrzeuge ausgeschlachtet, die dann ihrerseits nicht mehr
einsatzbereit waren. Der Militärhistoriker Sönke Neitzel nennt diese
Entscheidung schlicht „Wahnsinn“. Keine
Einheit ist mehr aus eigener Kraft einsatzfähig. „Ein Panzerkommandant ohne
Panzer ist wie ein Ponyhof ohne Ponys“, sagt Domröse. [….]
(SZ,
29.04.2022)
Üblicherweise hält man Jens
Spahn oder Andreas Scheuer für die schlechtesten Bundesminister aller Zeiten.
Aber Thomas de Maizière wird auch immer ein Top-Anwärter für die Eselskrone
sein.
Die Bundeswehr konnte sich
fortan nur noch mit der „Operation Läusekamm“ auf einen Einsatz vorbereiten. Da
alle Geräte halb auseiandern gebaut waren und keine Ersatzteile zu kriegen
sind, musste man erst bei anderen Einheiten auf Raubzug gehen. (….)
(Bundeswehr 2022, 19.06.2022)
Wenn Wadephul nur wüßte, welche linksgrüngelben
Obertrottel das Bundeswehrbeschaffungswesen kaputt bürokratisierten.
Wie heute jeder
weiß, ist die deutsche Bundeswehr im internationalen Vergleich finanziell recht
gut aufgestellt. Boris Pistorius hat mehr Geld zur Verfügung, als sein
französischer Kollege, der damit aber auch noch Atomwaffen und diverse
Flugzeugträger unterhalten muss.
Deutschland ist nur zu blöd,
das viele Geld sinnvoll auszugeben und hatte insbesondere unter den
CDU-Kanzlern nie einen Plan wozu es eigentlich überhaupt Militär einsetzen
möchte.
[….] In der Bundesrepublik
gab es, flapsig gesagt, fünf Phasen der Wahrnehmung der Armee durch „die“
Bevölkerung. (Die Anführungszeichen deuten an, dass es sich um eine grobe
Verallgemeinerung handelt, wie dies im Social-Media-Zeitalter üblich ist.)
Die erste Phase: Wir wollen
keine Armee mehr. Der Weltkrieg. Fünfzigerjahre, erste Hälfte. Die zweite
Phase: Wir brauchen leider eine Armee. Die Sowjets. Zweite Hälfte
Fünfzigerjahre bis Achtzigerjahre. Die dritte Phase: Wir brauchen keine Armee
mehr. Sowjets weg, wir haben gewonnen. Die Neunziger Jahre. Vierte Phase: Wir
brauchen ein bisschen Armee, muss aber billig sein. Nuller- bis neue
Zwanzigerjahre. Fünfte Phase: Ohgottohgott, wir haben ja nur eine kleine,
billige, unmoderne Armee. Aber der Russe, der Chinese und überhaupt. Seit
Februar 2022. [….]
(Kurt Kister, 05.05.2023)
Die „das muss alles
billiger“-Phase fiel in die Merkel-Zeit. Leider kümmerte sich die Kanzlerin
aber nicht nur selbst nicht die Bohne um ihre Soldaten, sondern sie setzte auch
noch ausrangierte besondere Pfeifen als Verteidigungsminister ein.

[….] Gute
Verteidigungspolitik in der vierten Phase wäre ein allmählicher, geplanter
Übergang von der Wehrpflichtarmee zu einer Freiwilligentruppe gewesen. Dazu
hätte der Abbau alten Materials gehört, aber auch die anhaltende Modernisierung
der immer noch nötigen Ausrüstung und Bewaffnung. All das wurde – unter der
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der tätigen, wechselnden Mithilfe von CDU,
CSU, SPD und FDP nicht nur versäumt, sondern bewusst unterlassen. (Dass die
Grünen daran nicht aktiv beteiligt waren, liegt ausschließlich daran, dass sie
in jener Zeit nicht zu den Bundesregierungen gehörten.) Was erreicht wurde, war
die fünfte Phase: Ohgottohgott, wir haben ja nur eine zusammengekürzte,
unmoderne Armee! Zurzeit erfüllt sich auch in der Armee eine Erfahrung, die man
in jeder Firma macht, wo man erst wild kürzt und Leute „abbaut“, um dann
festzustellen, dass man überraschenderweise nicht mehr genug Leute hat und vor
allem nicht mehr die richtigen. Auch bei der Bundeswehr war das dauernde Kürzen
mehr ein Beschneiden der Zukunft als eine Kürzung der Kosten. [….]
(Kurt Kister, 05.05.2023)
Nun funktioniert gar nichts
mehr und die Strukturen wurden von den C-Ministern Franz Josef Jung
(2005-2009), Karl-Theodor zu Guttenberg (2009-2011), Thomas de Maizière
(2011-2013), Ursula von der Leyen (2013-2019) und Annegret Kramp-Karrenbauer
(2019-2021) so hoffnungslos ruiniert, daß es nicht mehr ausreicht, Geld drauf
zu gießen. Das Bestellen von Knieschonern oder Thermounterwäsche überfordert
das Bundeswehrbeschaffungsamt schon derartig, daß dafür zehn Jahre ins Land
gehen.
(….) Es gibt aber
Verantwortliche. Das sind in erster Linie zwei Männer. Einerseits der Deutschen
liebste Politiker seit 40 Jahren: Karl-Theodor von und zu Googleberg und
andererseits Merkels Lieblingsminister Thomas de Maizière.
Der CSU-Mann und der CDU-Mann
brachen unter der Aufsicht des CDU-Kanzleramtes der Bundeswehr den Rücken.
Dafür werden sie offenbar auch innerhalb der Bundeswehr immer noch gehasst wie
die Pest. Von der Leyen und Kramp-Karrenbauer waren nur zu schwach uns zu
unbedarft, umzusteuern. Kaputt gemacht haben den amoralischen Laden aber die beiden
genannten CDUCSU-Herren. (….)
(Männerproblem im Verteidigungsministerium, 19.01.2023)
Wenn Wadephul nur wüßte, welche linksgrüngelben Minister und
Kanzler die Bundeswehr in diesen jämmerlichen Zustand brachten, den Wadephul
nun beklagt!