Samstag, 1. Dezember 2012

Impudenz des Monats November 2012.



Und schon wieder einmal zeigt der Kalender eine „1“ - hohe Zeit für mich den Blödmann des Monats zu küren.

Nach dem unglaublichen kirchlichen PR-Debakel in der Causa „Kreuznet“ bekommt stellvertretend für die Öffentlichkeitsarbeit der DBK heute Matze Kopp den Zuschlag als Impudenz des Monats.

Kopp, 44, Theologe, Hardcore-Katholik, hatte schon 1993 eine Anstellung bei Radio Vatikan und später bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).
Seit 1999 sitzt der fromme Mann im Vorstand der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP)
Bekannt wurde der Mann aus Velbert spätestens als er am 01. September 2007 Sprecher von Ministerpräsident Rüttgers wurde. 
Als neuer Leiter der Pres­sestelle und Spre­cher der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen war Kopp dann für all die Schweinereien (Oppositions-Bespitzelung, Vermietung von Rüttgers-Gesprächszeiten, xenophobe Vergleiche,..) zuständig, die dem CDU-Mann die Wiederwahl kosteten. Die Ratte verließ aber rechtzeitig das sinkende Schiff.
 Ist Jürgen Rüttgers als Chef unausstehlich? Das mutmaßt zumindest die Opposition, weil der Ministerpräsident mit Matthias Kopp (40) nun bereits seinen dritten Sprecher seit 2005 verliert.
 Welt am Sonntag:
Herr Kopp, warum kehren Sie Jürgen Rüttgers eigentlich den Rücken? Ist er als Chef so schlimm?
Matthias Kopp:
Überhaupt nicht! Auch wenn es nach Abschiedslyrik klingt: Er wird mir als Chef fehlen. Ministerpräsident Rüttgers hat mir vom ersten Tag an so viel Vertrauen geschenkt, wie ich es selten zuvor erlebt habe. Ganz ehrlich: Ich habe von ihm in den drei Jahren viel, sehr viel gelernt.
Seit 2009 ist die Impudenz des Monats November 2012 Pressesprecher der DBK und damit der Mund des Episkopats.
Die Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Bischöfe der letzten drei Jahre als „Katastrophe“ zu bezeichnen, wäre der reinste Euphemismus.
Durch Homophobie, Mixas Prügelaffären, flächendeckende Missbrauchsaffären und geleugnete Verbindungen zum tief braunschwarzen Tradi-Sumpf sank das Ansehen der Katholischen Kirche ins Bodenlose. 
Hunderttausende verließen fluchtartig den Lügner-Verein.

Die Versuche eine offizielle katholische Stimme im Web zu etablieren, sind ebenfalls ein einziger Flop. Kopps „Katholisch.de“ ist langsam, öde, veraltet und ungelesen.
Kreuz.net steht im Alexa-Ranking der populärsten Webseiten Deutschlands inzwischen auf Rang 2660. Das ist nicht gerade Top 10, aber höchst beachtlich, wenn man die eigentliche, kirchliche "Konkurrenz" betrachtet: Kath.net rangiert auf Platz 4695 und ist damit noch deutlich populärer als Katholisch.de, die offizielle Webseite der katholischen Kirche in Deutschland. Die liegt auf dem beschämenden Rang 14.552 und konkurriert da mit regionalen Reifenhändlern und Hobby-Bloggern. Da spielt Kreuz.net in einer ganz anderen Liga.
 In diesem Zusammenhang muß an Dirk Bachs Tod und den dadurch hochgekochten Ärger über Kreuznet verwiesen werden.

Das war schon eine sehr peinliche Nummer für die DBK - jahrelang hatte man sich ausgeschwiegen und der rechtsradikalen, menschenverachtenden Hetze der Katholofreaks nur entgegnet, damit nichts zu tun zu haben.
 Die Macher hätten nichts mit der Kirche zu tun und es gäbe auch keine Möglichkeit ihre Identitäten zu ermitteln.
 Sagte die viele hundert Milliarden Euro schwere Katholische Kirche in Deutschland. 
Jene Kirche, die über einen 2000 Jahre alten Geheimdienst und das effektivste Spitzelnetzwerk der Geschichte verfügt.
 Jenseits eines möglichen juristischen Vorgehens gegen die Seite stellt DBK-Pressesprecher Matthias Kopp fest: "Die Seite hat mit der katholischen Kirche in Deutschland nichts zu tun."
Peinlich, peinlich und dann kommt ein einzelner Laie daher, dem eben noch von Kardinal Meisner die Missio Canonica, also die Lehrbefugnis entzogen wurde und entlarvt mal eben in drei Wochen die ersten Kreuznet-Autoren.

Dr. David Berger heißt der Mann und er benötigte für diese Erfolg gerade mal die lächerlich kleine Summe von €15.000 (also gut einem Bischofsmonatsgehalt), die er zur Belohnung aussetzte.
 Das Ganze auch noch finanziert vom Nischen-Verlag Bruno Gmünder, der mit seinen 40 Mitarbeitern (Vergl. Kirchliche Angestellte: 1,3 Millionen) offenbar über genug publizistische Power verfügte David Berger zu unterstützen.

Ganz im Gegenteil.
Taz: Pater Hans Langendörfer, Sekretär der Bischofs-Konferenz, geht davon aus, dass niemand im kirchlichen Dienst für kreuz.net tätig sei – obwohl Gegenteiliges bekannt ist.

David Berger: Spätestens seit Montag wissen wir endgültig, dass es nicht stimmt, was Langendörfer gesagt hat. Seine Methode ist die gleiche, wie bei dem Missbrauchsskandal vor einigen Jahren. Erst vertuschen. Sobald etwas auftaucht, unter den Teppich kehren, dann abwehren, schließlich in Salamitaktik einräumen und wenn es nicht mehr zu leugnen ist, die entsprechenden Personen aus der Öffentlichkeit wegnehmen.

Taz: Nach ihren Recherchen musste der katholische Pfarrer Hendrick Jolie einräumen, im kreuz.net-Forum Kommentare und Texte geschrieben zu haben. Jetzt hat er sein Amt als Sprecher des ultrakonservativen Netzwerks katholischer Priester niedergelegt.

David Berger: Jolie hat aber nicht seine Positionen geändert, sondern wird so weitermachen wie bisher und neue Strategien entwickeln. Letztlich wird es auch mit den anderen Mitgliedern des Priesternetzwerkes so sein, wenn Vertuschungen und Werbetätigkeit für kreuz.net noch öffentlicher werden. […]

Taz: Die katholische Kirche scheint hilflos gegen dieses Portal – ist dem wirklich so?

David Berger: Diese Hilflosigkeit ist natürlich vorgeschoben, um nichts tun zu müssen. Die Seite wird ja nicht von Außerirdischen gemacht, sondern von Katholiken. Die deutsche Bischofskonferenz hat auf unser Angebot einer Zusammenarbeit nicht reagiert, ihre Kollegen aus der Schweiz haben uns ausdrücklich gebeten, ihnen einen Brief zu schicken um eine Zusammenarbeit zu beraten. Die deutsche Bischofskonferenz will gar nicht so genau wissen, wer hinter kreuz.net steckt, weil sie Angst haben, was dabei herauskommt.
Kopps DBK arbeitet nicht nur nicht mit der „Stoppt Kreuznet“-Aktion zusammen, sondern behindert auch noch durch ihre massiven Lügen die Aufklärung.
Schutzbehauptung der Deutschen Bischofskonferenz falsch:
Hinter kreuz.net stehen Mitarbeiter aus höchsten Kirchenkreisen
Der Aktion STOPPT KREUZ.NET des Bruno Gmünder Verlages liegen Informationen vor, aus denen hervorgeht, dass hinter kreuz.net Personen aus dem kirchlichen Dienst stehen. Die anders lautende Aussage der Deutschen Bischofskonferenz ist falsch und behindert das Vorgehen gegen kreuz.net. Zudem wächst der Eindruck, dass es ein stilles Einverständnis der katholischen Kirche mit der extremen Homophobie und verbalen Gewalt von kreuz.net gibt.
[…] Ein Brief des Bruno Gmünder Verlags an die Deutsche Bischofskonferenz vom 10. Oktober 2012, in dem diese von den Kampagnenmachern zu einer solidarischen Zusammenarbeit eingeladen wird, ist unbeantwortet geblieben.
Das ist besonders bedauerlich, weil die jüngst veröffentlichte Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz, dass niemand im kirchlichen Dienst für kreuz.net tätig sei, wohl nicht der Wahrheit entspricht. Der Aktion STOPPT KREUZ.NET liegen Informationen vor, die starke Hinweise darauf enthalten, dass kreuz.net tatsächlich von Personen aus dem kirchlichen Dienst betrieben werden soll. Darunter sogar auch solche aus höchsten Kirchenkreisen. Noch höher soll die Zahl von angeblich für die Kirche arbeitenden anderweitigen Personen sein, die an kreuz.net Informationen liefern, für die Seite Artikel schreiben bzw. deren Veröffentlichung auf der Hetzseite bereitwillig oder unwidersprochen zulassen.  Vor diesem Hintergrund entsteht der Verdacht, dass man sich bewusst auf beschwichtigende Lippenbekenntnisse beschränkt. Dadurch wird ein erfolgversprechendes Vorgehen gegen die Hass-Seite torpediert.

Nun ist der PR-Supergau eingetreten. 
Die RKK hatte ohnehin schon mit ihrem über Dekaden erprobten Schutz für die Täter und Hetze gegen die Opfer bei den Myriaden Missbrauchsfällen ihre moralische Verkommenheit bewiesen. 
Nun zeigt sie, daß sie nicht lernfähig ist und wieder die Hetzer und Kriminellen unterstützt, während sie die Beschimpften und Bedrohten im Stich läßt.

Kann man noch tiefer sinken, Herr Kopp?

Nun steht die DBK wie ein begossener Pudel da, der offensichtlich nicht gewillt war wenigstens einmal auf der richtigen Seite zu stehen.

Aber man kennt das ja von den Katholen, die noch nach Hitlers Tod ein feierliches Requiem für den „geliebten Führer“ abhalten ließen, dann erhebliche Anstrengungen auf sich nahmen, um die ehemaligen SS-Schergen und KZ-Wächter vor der Justiz über die „Rattenlinie“ nach Südamerika zu bringen und in der Folgezeit über Jahrzehnte Hunderttausende Kinder in Deutschland systematisch folterten, sexuell missbrauchten und Sklavenarbeit verrichten ließen.

Wer auf die Katholischen setzt, hat moralisch schon verloren. 
Kopps Abwiegeln bezüglich Kreuznet passt da nur zu gut ins Bild. 

Dabei setzen ihm „die Medien“ seit Wochen zu; es gab xTV-Berichte und dennoch hieß es nur „Wir wissen von nichts.“
In der Katholischen Kirche ist die reaktionäre Seite schon länger bekannt. Auch sie musste reagieren.
Matthias Kopp von der Deutschen Bischofskonferenz: "Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich bereits 2009 in aller Form von 'Kreuz.net' distanziert. Wir haben in diesem Jahr, bereits im Frühjahr mehrere juristische Maßnahmen eingeleitet. Über deren genaue Hintergründe gebe ich derzeit keine Informationen."
Leider keine Informationen! Doch nun hat neben der Staatsanwaltschaft in Köln und Frankfurt auch Berlin Ermittlungen aufgenommen.
[…] Matthias Kopp, Deutsche Bischofskonferenz: "Namen von kirchlichen Mitarbeitern die dort auftauchten, konnten identifiziert werden als illegal verwendete Artikel von Leuten die gar nicht wussten, dass dort ihre Artikel veröffentlicht werden. Es sind möglicherweise kirchliche Mitarbeiter aus anderen Nationen auf der Seite. Hier können wir als Deutsche Bischofskonferenz aber nur so weit handeln, wie wir unsere Juristik in Deutschland geltend machen können."
[…] Der konservative Pfarrer Jolie dementierte lange seine aktive Autorenschaft. Obwohl noch viele seiner Artikel auf "Kreuz.net" zu lesen sind. Zuletzt räumte er einen "leichtfertigen Umgang" mit der Seite ein.


 Und auch das war wieder eine Lüge. 

Und als auch als die Wahrheit an Licht kam, wurde Jolie nicht nur nicht von seinem obersten Dienstherren Kardinal Lehmann gefeuert, sondern bekam für sein Wochenlanges Verschwiegen, Vertuschen und Verleugnen auch noch ein Lob für seine „Ehrlichkeit“.

Das ist eben die Moral à la RKK.

Hendrick Jolie dementierte lange, Texte an das Hetzportal kreuz.net geliefert zu haben, nun hat sich der katholische Priester dazu bekannt. Er kassierte einen Rüffel vom Bistum. Mehr hat er nicht zu befürchten: Bischof Lehmann dankte ihm für die Selbstkritik.
Der Skandal um die Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen war auch deshalb so groß, weil Kirchenvertreter es immer wieder verpassten, Transparenz herzustellen, eine aufklärerische Absicht glaubhaft zu machen, Verantwortliche nicht zu schützen, sondern zu nennen. Die Entwicklungen um das Hetzportal kreuz.net zeigen: Die Geschichte wiederholt sich.
Es wird zugegeben, was nicht mehr geleugnet werden kann. Aus sich selbst heraus für Aufklärung zu sorgen, dafür scheinen manche in der Kirche weiterhin nicht bereit zu sein.
[…] Jolie erklärte am 15. November erneut: "Weder war noch bin ich ein ausgewiesener Autor von kreuz.net." Allerdings räumte er nun ein, "leichtfertig" mit dem Portal umgegangen zu sein. Er habe zu spät gegen die Veröffentlichung seiner Texte protestiert und sich im Kommentarbereich an Diskussionen beteiligt. Eben das, was längst nicht mehr zu leugnen war.
Das Bistum Mainz bestellte Jolie daraufhin zum Gespräch ein. Gegenüber dem Generalvikar, dem Justiziar des Bistums und dem Personaldezernenten erklärte Jolie nun, dass er "entgegen früheren Darstellungen auch Texte lieferte".

Und Kopp steht als blamierter Hetzer-Schützer da.

Einigen der Kreuznet-Opfer gefällt es nicht, daß wieder einmal die Täter geschützt werden. 
Sie beschweren sich beim alten Kardinal, der so lange die DBK geleitet hatte.
Das Bistum ist empört und mahnt den Ton zu mäßigen.

"Bitte um Rückkehr zur Sachlichkeit!
Aus gegebenem Anlass fordern wir alle Kommentatoren der derzeit sehr emotional geführten Debatte auf unserer Facebookseite dringend auf, ihre Postings in Formulierung und Inhalt zu prüfen, auch darauf, ob sie einer öffentlichen Sichtbarkeit und in der Sache angemessen sind.
[…]
Stellungnahmen zur Sache selbst gibt ausschließlich die Pressestelle, was auch hier jeweils öffentlich gepostet wurde. Darüber hinaus kommentieren wir dies hier nicht. Besonders im Sinn der zahlreichen Nutzer, die unsere Facebookseite auch wegen der anderen Inhalte und Möglichkeiten schätzen, bitten wir dies zu beachten und rufen zur Mäßigung und Besonnenheit in Ton und Inhalt auf.

(von Bistum Mainz, Donnerstag, 29. November 2012 um 11:30)

11 Kommentare:

  1. Typisch (wie immer): Der Homo-Verlag Bruno Gmünder ist erst dann (öffentlichkeitswirksam) auf den Anti-Kreuz-Kampagnenzug aufgesprungen, als dieser tote fette Homo-Klops so richtig zum Thema wurde. Vorher hat sich die ganze schwule Branche (ausser ein wenig Gejammer) einen Scheissdreck um die katholische Kreuz-Dreckschleuder gekümmert.

    Das passt nahtlos in die wundersame Tradition dieses mit Homo-Pornoumsätzen gross gewordenen Unternehmens: http://www.brunoleaks.blogspot.de/

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  2. Paul, ich muß zugeben, daß ich über den Verlag vorher gar nichts wußte. Hatte nur mal den Namen gehört.
    Die 15.000 Euro dürften jedenfalls so ziemlich die wirksamesten PR-Ausgaben gewesen sein, die man für das bißchen Geld bekommen konnte.
    Insofern ein genialer Schachzug.

    Da möchte man schon mal gegenfragen, wieso nicht irgendjemand anderes - es gibt doch auch jede Menge reiche Schwule - mal auf die Idee gekommen ist mal ein bißchen Geld springen zu lassen, um die Hakenkreuznet-Hintermänner ausfindig zu machen.

    David Berger brauchte jedenfalls einen Partner, der ein bißchen finanziert und ein bißchen PR liefert und das hat BG gut hinbekommen.

    LGT

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  3. Es glaube doch keiner, dass diese Kreuz-Typen nun im himmlischen Nirwana verschwinden. Da wird in bälde eine neue katholische Kotzseite unter einem hübschen anderen Namen erscheinen, zunächst ein bisschen stiller und frommer... Wetten?

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  4. Tja Paul,

    Whatever it takes. Mich hat die lahm entschuldigte Abstinenz von 'Staat&Volk' gegen/ueber KN auch ueber Jahre hinweg erzuernt. "Dagegen kann man nunmal einfach nix machen."

    Ebenso verhaelt es sich bei Bruedern im Geiste http://www.pi-news.net/2012/12/schwuler-david-berger-papst-hinter-kreuz-net/
    http://www.pi-news.net/2012/10/spiegel-will-endlich-kreuz-net-ausheben/

    Ebenso verhaelt es sich mit PI&Co.
    Ebenso wie KN seit 2004 Online, gaebe es locker taeglich srafrechliche Fakten die Hetzer dichtzumachen. Dort sind dann zuzueglich einige Macher bekannt und seit einiger Zeit entweder verfassungsgemaess verurteilt oder in laufenden Verfahren aus familieren Gruenden. ... zB. Mannheimer, Stuerzenberger.

    Selbst ein extremst ihrereiner Breivik konnte diesen extremen Gewaltverherrlichern absolut nichts anhaben. Leider war mir dies, so abgenutzt und vertraut mit dem Thema, vom Einschlag der Bullets an klar. Die Konstellation Breivik passte so gar nicht in die rechtsdrallende Agenda des Westens. Jeglichst andere Konstellation haette harscheste Konsequenzen zur Folge gehabt. Ein Christlichrechtskonservativradikaler schlachtet rund 6 Dutzend Kinder/Jugendliche-Sozn ab. ... Das druecken wir jetzt besser mal unters Radar!!!

    Bei Kreuznet verlief das aehnlich, wobei dann nach all den haesslichen Jahren ein "fetter Homo-Klops so richtig zum Thema wurde." ... Sagenhaft!
    Und wenn das dann tatsaechlich zieht, frage ich mich, was denn die christlichrechtskonservativorientierten IslamLinkeHomoZigeunerFremdeFrauenJudenUmweltArmeFriedenEuropa&andereTeiledes Planeten'etc....- Hasser ... denn noch anstellen sollen um den laengst ueberfaelligen Stiefel zu erhalten. ???

    Und wuerde Das Was aendern? Nooee! ... Davon werden hunderte Millionen religioesfaschistisch(beeinflusste) Veranlagte sicherlich nicht Weniger.

    Gruss
    Jake

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  5. @ Paul: Volle Zustimmung

    @ Jake. Ju, sehe ich auch so. Daß erst ein RTL-Moderator Bewegung in die Sache brachte, ist schon beschämend.

    Aber das mit dem Fokus auf die Linken ist eben seit eh und je in der deutschen DANN. Hat man ja bei der NSU gesehen und erlebt es jetzt wieder, daß der Bundesinnenminister die Partei „DIE LINKE“ weiterhin beobachten läßt.
    Besonders krass ist es in Sachsen, wo NDP, FDP und CDU immer schön zusammen für die Aufhebung der Immunität von Linken-Abgeordneten stimmen, welche zuvor bei Antifa-Demos GEGEN die NPD mitgegangen waren.
    Unfassbar. Im SPIEGEL vom 19.11.12 ist dazu ein Artikel, der einen mit den Ohren schlackern läßt.
    Ist noch nicht online - das kommt aber noch.

    Ich zitiere mal daraus ein paar Sätze:


    „Phantomjagd
    Eine Studie zeigt, wie weit Rechtsradikalismus in Ostdeutschland verbreitet ist. Die sächsische Regierung aber geht lieber gegen einen anderen Feind vor: Linke.
    Die Polizisten waren zu siebt und schauten nur zu. Sie hätten den Neonazis in Hoyerswerda in dieser Nacht einen Platzverweis erteilen können. Ihre Personalien aufnehmen. Sie auf die Wache bringen. Sie hätten das tun können, was die Politik regelmäßig verspricht, seit vor einem Jahr die Zwickauer Terrorbande "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) aufflog. Sie hätten hart durchgreifen können.
    Als aber am Abend des 17. Oktober bei einem jungen Paar im sächsischen Hoyerswerda 15 Neonazis Sturm klingelten, die beiden bepöbelten, bedrohten und versuchten, die Wohnung zu stürmen, standen Polizeibeamte tatenlos daneben. Das Paar hatte in der Stadt rechte Aufkleber abgerissen und war dabei beobachtet worden; für die Neonazis Anlass genug, es zu überfallen - und für die Polizei, ihre Ohnmacht oder ihren Unwillen einzugestehen. Die Beamten rieten dem Paar: Zieht weg.
    "Es ist einfacher, zwei Personen von einem Ort zu einem anderen sicheren Ort zu verbringen, als 30 Personen zu bewachen oder permanent fünf Funkstreifen vor ein Haus zu stellen", erklärte Thomas Knaup, Sprecher der Polizeidirektion Oberlausitz/Niederschlesien, den Vorgang später im MDR.
    Sachsen hat, wie alle ostdeutschen Bundesländer, seit langem ein Problem mit Rechtsradikalen: Die NPD sitzt seit 2004 im Landtag, fast 14 Jahre lang konnten die NSU-Terroristen sich hier verstecken. Es gibt Landstriche, in denen Neonazis praktisch die Kontrolle übernommen haben, in denen sie Andersdenkende und Migranten jagen und attackieren.
    […] Überhaupt spricht man im Dresdner Kabinett selten von "Neonazis" oder "Rechtsradikalen", dafür umso häufiger von "Extremisten". Und die gebe es halt rechts wie links.
    Diese Art der Gleichsetzung ist unter konservativen Politikern in ganz Deutschland beliebt, in Sachsen aber ist sie zur Ideologie geronnen. Während Politik und Behörden den Rechtsradikalismus im Freistaat gern kleinreden, legen sie sich gegen linke Aktivisten mächtig ins Zeug […]
    (SPIEGEL 19.11.12 s.32 f.)

    LGT

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  6. Das mit dem vertriebenen Paar hatte ich hier gepostet: http://tammox2.blogspot.com/2012/11/kleine-freuden.html

    Ja, die Linke/Kommi/Sozn-Aversion hat(nicht nur) in Deutschland Tradition und das wird im allgemein westlichen Rechtsruck auch nicht besser werden. Woran Linke insgesamt mit ihren inneren, haarspalterisch kontraproduktiven Grabenkaempfen auch nicht ganz unschuldig sind.

    Leicht OT noch ein wenig perfider Antisemitismus http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/voll_integrierte_opfer/

    via http://www.politblogger.eu/was-broder-verschweigt/

    Da wirds jetzt wirklich Zeit fuer die Einweisung. Der schaebig verwirrte Penner wird immer unertraeglicher.

    Gruss
    Jake

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  7. Wobei, Jake, so Leid es mir tut:

    Broders "Europasafari"-Sendung gucke ich echt ganz gerne.
    Er ist zwar ein Arsch, aber wenn man mal kurz ausblendet, was er sonst so denkt und schreibt, ist er durchaus auch mal schlagfertig und interessant.

    Mußt Du Dir mal reinziehen. Zuletzt war er mit Hamed in Auschwitz:

    http://www.youtube.com/watch?v=FK8IjKSwses

    http://www.youtube.com/watch?v=sTlg2wE7Ec4

    (Das war Teil 3)

    Hier ist Teil1:
    http://www.youtube.com/watch?v=QRMa_KmVIPE

    und das ist Teil 2:
    http://www.youtube.com/watch?v=sQfuaJsPAVo


    Da sind schon lustige und interessante Dinge drin....

    LGT



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  8. Nooee danke, das werd ich mir nicht reinziehen und das tut mir nicht leid.

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  9. MUSS auch nicht sein.
    Ich wollte damit nur sagen, daß ich immer noch ein kleines bißchen beim TOTALVERDAMMEN von Broder zögere....

    LGT

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  10. Dies kleine bißchen ist hier und da ein kleiner Unterschied zwischen uns beiden.
    Fuer so manche Aersche kann ich irgendwann keine 2 Hochzeiten mehr tanzen, .. keine Gefangenen .. keine Geiselhaft. Ein impertinentes Arschloch wie Broder tut mir nicht mal mehr leid und auf der Skala nach Oben kann ich so manche auschlaggebenden Wixer/innen erst recht nicht ab.

    Derlei Prinzipien kamen auch nicht von heute auf morgen.

    Gruss
    Jake

    PS. zögern .. my Ass :-)

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  11. Verstehe ich sogar.....

    Ich hatte den Entschluß, NIE WIEDER Broder zu lesen schon gefasst, als ich sein Buch
    "Kein Krieg, nirgends: Die Deutschen und der Terror." Berlin, Berlin 2002 gelesen habe.
    (Bzw zu einem Drittel. Dann habe ich es wütend zugeschlagen und nicht mehr weiter gelesen)

    Das hat mich ja dermaßen aufgeregt, daß ich fast geplatzt bin.

    Das hätte es eigentlich auch sein sollen. Anschließend ist er ja nur noch immer extremer geworden.

    Aber hier in Dt ist er natürlich viel präsenter und recht oft im Tv. Und diese Sendereihe "Entweder Broder - die Deutschlandsafari" mit Hamed Abdel-Samad läuft ja schon in der dritten Staffel und wurde mir am Anfang von einigen Leuten so extrem empfohlen, daß ich doch schwach wurde und das anglotze.

    Tatsächlich ist das teilweise richtig gut und zudem mag ich auch noch Hamed Abdel-Samad gern.

    Sehr bizarrer Humor, den die beiden da entwickeln. Ich erinnere mich an eine Szene als Hamed Abdel-Samad, der keine Hunde mag, sich über Broder Hund ärgert, der dauernd im Auto mitfährt und der Töle nach dem Kacken den Hintern abwischt, damit der wenigstens nicht so schmutzig auf den Autositzen hockt.
    Dazu sagt der Atheist Hamed Abdel-Samad, dessen Vater ein konservativer Imam ist:

    „Wenn das jetzt mein Vater sieht - ich stehe auch noch hier im TV und wische das Arschloch von einem Hund VON EINEM JUDEN sauber“
    Das sind so Momente, die nicht schlecht sind bei den beiden….

    LGT

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