Freitag, 19. Juni 2015

Herrschaftsinstrument Religion in Bayern.



 
"Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
 Halt du sie dumm,  -- ich halt' sie arm!"

Der Zusammenhang zwischen Intelligenz und Religion ist klar.
Daß Konservative sich in der Regel mehr der Religion verbunden fühlen als Linke, liegt aber nicht nur an ihrem geringeren IQ, sondern auch daran, daß Religion schon immer das ideale Herrschaftsinstrument war.
Die allerlängste Zeit der Religionsgeschichte, war Religion deswegen nicht nur ein Mittel zur Macht, sondern selbst Akteur.
Könige und Kaiser wurden von den Top-Klerikern gekrönt.
Monarchen setzten umgekehrt Fürstbischöfe ein.
Religion und Herrschaft bilden untereinander eine Symbiose, weil sie sich gegenseitig das Überleben, Wachsen und Gedeihen sichern.
Insbesondere wehren sie gemeinsam Fressfeinde ab.
Der erste und der zweite Weltkrieg wären so nicht denkbar gewesen, wenn nicht ein Heer aus Myriaden embedded Geistlichen die müden Soldaten angetrieben hätte, während ihre Oberkleriker zu Hause die nationale Führung und die Notwendigkeit des Krieges priesen.
Noch heute halten Priester und Bischöfe die Moral der Bundeswehrtruppe aufrecht, sorgen dafür, daß am Hindukusch jeder bereit ist den Abzug zu betätigen. Dafür bezahlt der Staat das Gehalt der Geistlichen und erkennt Militärbischöfe als wichtige Berater an. Die perfekte Symbiose im politisch-militärischen Bereich.
Die beiden zueinander symbiotischen Partner verhalten sich nach Außen allerdings parasitär.
Sie leben als Parasiten im Wirtskörper VOLK, dem sie ihre Nährstoffe absaugen:
Geld, Macht, Titel, Ruhm, Pracht, Privilegien, Statussymbole, Dienstvillen, Limousinen, Pensionen, Anerkennung, Ruhm, Achtung.

Ich bin sicher, daß Reinhard Kardinal Marx sein fünfstelliges Monatsgehalt (Besoldungsgruppe: B10 = €12.004,68 + mietfrei wohnen, Personal, Versicherungen, …) und das bombastische Rokoko-Palais Holnstein (just für acht Millionen Euro generalsaniert. Den Löwenanteil zahlte das Land Bayern) genauso ungern wieder hergeben würde wie Kollege Seehofer sein Gehalt (rund € 16.000 monatlich: Besoldungsgruppe B 11 (B11= €12.213,64) zuzüglich eines Zuschlags von sieben Fünfundzwanzigstel + einen Familienzuschlag + Dienstaufwandsentschädigung von € 1.150 €) und seine üppige Staatskanzlei. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer steuert den klimaschädlichsten Dienstwagen aller Spitzenpolitiker; einen Audi A8.
Da hilft man sich eben gegenseitig dabei den eigenen Lebensstil vom dösenden Volk klaglos finanziert zu bekommen.
Und so pilgert Seehofer immer wieder zu Audienzen in den Vatikan, ist sich noch nicht mal zu schade persönlich Schecks an den Papst zu überreichen, während Marx in Kommissionen der Bundesregierung sitzt und über Projekte wie den Atomausstieg befindet.
Das Motto beider: Jedem das Seine, mir das Meiste.
Der Papst, der sich doch angeblich so über den myriadenfachen Tod der Flüchtlinge aufregt, wertet Seehofer durch mehrfache Privataudienzen auf, bei denen er offenbar nicht anspricht, daß Chef-Bayer Seehofer sich seit Jahren durch besonders brutale Abschiebemethoden profiliert.
Der Papst, der sich doch angeblich so über den myriadenfachen Tod der Flüchtlinge aufregt, wertet Marx durch Posten auf uns findet es völlig in Ordnung, daß der deutsche Chefbischof sich nur in der Oberklasse-Limousine BMW 730i mit Chauffeur bewegt und keinen einzigen Syrischen Flüchtling in seinem Palais Holnstein aufnimmt.

Während die EU Flüchtlinge im Mittelmeer krepieren lässt, weil leider kein Geld für eine Seenotrettungsmission da ist, schwimmt gerade die katholische Kirche in Bayern geradezu im Geld.
Die Einnahmen sprudeln derartig, daß Marxens Finanzleute Probleme haben all das Geld noch unterzubringen – dabei hatte sich der dicke Bayern-Kardinal eben noch für 16-17 Millionen Euro ein privates Gäste-Palazzo in Rom gegönnt.

Ja, es hat schon enorme Vorteile, wenn der Klerus sich an die staatliche Obrigkeit heranrobbt.
Das gemeine Volk könnte Fragen stellen, wenn es genauer darüber informiert wäre, wie behaglich man es sich in der Belle Etage der Gesellschaft auf Kosten der Steuerzahler einrichtet.
Moralische Skrupel sind da fehl am Platze.
Schon immer kopulierte die Kirchenspitze mit den Mächtigen.
Ungeniert und verbissen klammert sich die deutsche katholische Kirche an das von Hitler unterschriebene Konkordat, das ihre Einnahmen garantiert.

Jeder weiß inzwischen wie sich die Kirchen noch heute an den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 klammern und damit jedes Jahr viele Hundert Millionen Euro von den Bundesländern abgreifen, weil es unter Napoleon angeblich zu einer Säkularisation in den rechtsrheinischen Gebieten gekommen wäre.
 Dabei hatte Napoleon grundsätzlich die Kleinstaaterei vereinfacht und viele Minimaleinheiten zu Größeren zusammengefasst. Kein anderes ehemaliges Mini-Gebiet kommt aber 212 Jahre später auf die Idee dafür die Bundesrepublik Deutschland abzukassieren.

Ein anderes bizarres Beispiel der Verquickung von Kirche und Macht:

Sprechen wir über Joseph Graf von Deym, dem Inhaber der Graf von Deym’sche Schloßbrauerei Arnstorf, ehemaligen Präsidenten des Bundesverbandes der Privaten Brauereien Deutschlands und Träger des Bayerischen Bierordens.
Arnstorf, das 7.000-Einwohnerdorf im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn, 80% Katholiken, ist bekannt für sein „oberes Schloss“, den repräsentativen Adelssitz der Grafen von Deym.
Arnstorf hat auch eine spätgotische Pfarrkirche mit barocker Ausstattung aus dem 15. Jahrhundert und eine „Schneekapelle“.
Dazu gibt es auch einen Pfarrer.
Soweit, so normal.
Was viele nicht wissen:
Nur Graf von Dehm, 76, allein bestimmt WER Pfarrer wird.
Der Ortsbischof in Passau, Stefan Oster hat nichts zu sagen.
Die Gläubigen im Ort selbstverständlich sowieso nicht.

[…]  Joseph von Deym will sich sicher sein, dass der Pfarrer zu seiner Pfarrei passt. Und zu ihm selbst. Er ist kein Kleriker. Aber wer in Arnstorf Pfarrer wird, das bestimmt zunächst immer noch er und dann erst der Bischof in Passau. Das hat er schwarz auf weiß. Aus Rom.
Seit Jahrzehnten wird in der katholischen Kirche um Mitsprache- und Mitwirkungsrechte für Laien gerungen. In der Schweiz können sie bestimmen, ob ein Geistlicher in ihren Gemeinden Pfarrer wird oder nicht. In Deutschland ist das undenkbar. Hier trauen manche Bischöfe Laien nicht einmal zu, die Pfarrkasse zu verwalten. Allerdings hat hier in manchen Gegenden, vor allem in südlichen, ein uraltes Modell die Zeiten überdauert, das kaum einer kennt: das Patronat. Hier bestimmt ein Laie, wer Pfarrer wird. Ein Laie wie Graf Deym in Arnstorf. […]  Das Recht, den Pfarrer auszusuchen, stammt aus einer Zeit, in der in Siedlungen wie Arnstorf Ritter regierten. Die Kirche profitierte enorm von den wohlhabenden Adelsherren. Auf ihr Geld war sie angewiesen, als sie im tiefsten Mittelalter noch ziemlich mittellos und kaum organisiert war. Die Adelsherren errichteten Kirchengebäude und hielten sie instand, sie suchten aber auch das geistliche Personal aus. Die Rechte der Adelserben kann sie heute nicht einfach kassieren. […]  Patronatsherr? Um auf solche Anachronismen zu stoßen, lohnt es sich immer wieder, in katholischen Amtsblättern zu schmökern. […]
Im Bistum Augsburg gibt es bis heute 22 private und 35 kommunale Patronate   […]  Der Graf aus Niederbayern hatte einen Trumpf in der Hand: einen Erlass des Papstes Calixtus III. vom 17. Mai 1455, wonach "dieses Patronat und seine Ausübung von niemandem angetastet werden" dürfe. Schließlich bestätigte sogar Papst Leo X. diese Entscheidung kraft einer Bulle vom 9. Februar 1518. Darin untersagte er dem Passauer Bischof, das Arnstorfer Patronatsrecht "zu behindern und zu stören". […]  

Donnerstag, 18. Juni 2015

Griechen, Genossen, Gysi.



Also der Tag heute gefiel mir mal wieder gar nicht.
Schon die Morgenlektüre, die ich immer um 5.30 Uhr mit der Mopo beginne (geht am schnellsten; dann ist die schon mal weg) war übel.
Nachdem Maternus Hilger gestern wieder einmal in einem unterirdisch schlecht recherchierten Leitartikel gegen die Griechen hetzte und in einem weiteren Artikel der vorgebliche Anti-Griechen-Rebell Wolfgang Bosbach gefeiert wurde, sprudelten heute auch die Mopo-Kommentare vor Lob über den rechten CDU-Mann über.
 

Nicht erwähnt wurde natürlich wie dummdreist Bosbach gelogen hatte, als er zum widerholten Male ungeniert im TV vor Millionen Zuschauern die Mär von den faulen Griechen erzählte.

Die Mär vom griechischen Luxusrentner
[…..] Griechen gehen mit 56 in Rente, Deutsche mit 64: So behaupten es deutsche Medien und Politiker. Das ist schlicht unwahr. Über die Bedeutung von Renten in einem Land, in dem die Armen nicht einen Cent Sozialhilfe bekommen.
Ist es denn zu glauben? Da steht ein Land vor dem Bankrott. Doch statt die Hilfe der starken Partner (und deren Bedingungen) dankbar anzunehmen, will es nicht einmal die krassesten Auswüchse sozialer Wohltaten kappen. Und so verabschieden sich seine Einwohner weiter von Mitte 50 an in die üppig ausgestattete Rente. Die braven Bürger der Partnerländer hingegen müssen sich noch fast zehn weitere Jahre schinden - um jene Steuern zu erwirtschaften, die dann ins Pleiteland transferiert und an dessen Luxusrentner ausbezahlt werden.
Ungefähr so geht die Erzählung, mit der deutsche Medien und Politiker die dramatischen Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Geldgebern begleiten: "Bild" und "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zitierten vergangene Woche eine Statistik, wonach die Griechen im Schnitt mit 56 Jahren in Rente gehen, die Deutschen hingegen mit 64.
Der CDU-Abgeordnete Wolfgang Bosbach sprach bei "Günther Jauch" vor fünf Millionen Zuschauern: "Der griechische Ministerpräsident hat jetzt angeboten, das reale Renteneintrittsalter in Griechenland, das bei uns bei fast 64 Jahren liegt, auf 56 Jahre anzuheben."

Das Problem an der Erzählung ist nur: Sie ist schlicht und einfach falsch. Griechen gehen nicht früher in den Ruhestand als Deutsche, von Luxusrenten kann keine Rede sein. (Eine Faktensammlung dazu finden Sie am Ende dieses Artikels.) Vor allem aber blendet diese Darstellung einen Aspekt vollkommen aus, der verständlich macht, weshalb Kürzungen im Rentensystem in Griechenland weitaus heikler sind, als sie es etwa in Deutschland wären: Das Rentensystem besitzt dort die Funktion einer Art Ersatz-Sozialhilfe. Viele Familien kämen ohne die Rente der Großeltern nicht über die Runden, wie der englische "Guardian" feststellt. Dieser Fakt macht aus einer falschen Erzählung eine perfide Mär. […..]
[…..] Zu den Fakten:

    Medienkritiker wie Stefan Niggemeier und "Bildblog" haben ebenso wie "Tagesspiegel" oder Deutschlandfunk darauf hingewiesen, dass die von "Bild" und Co. zitierte griechische Statistik selbst das angebliche durchschnittliche Renteneintrittsalter von 56 Jahren widerlegt: Die Zahl bezieht sich dort ausschließlich auf Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Gleichzeitig liegt das Renteneintrittsalter in Deutschland nur für diejenigen bei durchschnittlich 64 Jahren, die aus Altersgründen in Rente gehen - alle anderen, etwa Erwerbsunfähige, zählen nicht dazu.
    Laut der Industrieländerorganisation OECD lag das tatsächliche durchschnittliche Renteneintrittsalter in Griechenland über alle Eintrittsgründe und Berufsgruppen hinweg im Jahr 2011 bei 61,4 Jahren.
    Ebenfalls 61,4 Jahre betrug nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung im Jahr 2013 das tatsächliche durchschnittliche Renteneintrittsalter in Deutschland. […..][…..]

Diese extreme Verlogenheit von Groko-Politikern ist schon an sich schlimm. Aber daß große Teile der Journaille völlig versagen, indem sie das nicht richtig stellen, bzw wie FAZ und BILD den Hass auf Athen weiter schüren, indem sie gefälschte Zahlen präsentieren ist noch übler.


Mein Tag wurde dann noch schlimmer, als ich ab 9.00 Uhr in die vom ZDF übertragene Bundestagsdebatte schaltete und diese Absurditäten auch dort verbreitet wurden.
Mal wieder ganz ganz ganz schlecht, Frau Merkel.
Ich schäme mich so für diese Bundeskanzlerin.

Rausgerissen hat es Gregor Gysi, der wenigstens einmal klar die Falschinformationen der Regierung richtigstellte.
 1974 – 2009 gingen allein 10% der deutschen Rüstungsexporte nach Griechenland – unter Zuhilfenahme von enormen Bestechungssummen aus Deutschland.

(WATCH ab Minute 5:00)

Nach Gysi trat der SPD-Fraktionsvorsitzende Oppermann an das Rednerpult und watschte erst mal die LINKEN ab.
Sodann lobte er die Erfolge der GroKo, um dann schließlich zu argumentieren, es wären 70% der Deutschen gegen weitere Hilfen an Griechenland.

Oppermann fand ich mal gut. So ca bis 2013.
Und jetzt stellt er sich als Hauptredner an das Bundestagspult und beschäftigt sich gar nicht erst mit Fakten und Argumenten, sondern geht gleich auf Populismuskurs.
Nun richtet sich also die Bundespolitik nach den von Falschinformationen der BILD geschürten Stimmungen der Wähler.
Viel tiefer kann man nicht sinken. Erst Gabriels wirklich miese Masche und nun zieht sein Fraktionschef nach.

[…..] Eines muss man Sigmar Gabriel lassen: Er ist ein guter Redner. Wohl der beste, den die SPD derzeit im Angebot hat. Schade nur, dass der oberste Sozialdemokrat der Republik so wenig politische Substanz hat. Er ist ein Taktiker ohne inneren Kompass, ein Machtpolitiker ohne Grundüberzeugungen.
[…..] Eine Kostprobe von Gabriels rhetorischer Begabung werden die 250 Delegierten des SPD-Parteikonvents am Samstag im Berliner Willy-Brandt-Haus erleben dürfen. Mit der gleichen Verve, mit der er seit Monaten für das Freihandelsabkommen TTIP trommelt, wird er ihnen erklären, warum auch die Vorratsdatenspeicherung eigentlich doch etwas Gutes ist. […..]

Mittwoch, 17. Juni 2015

Doofheit und Religion.


"Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:

 Halt du sie dumm,  -- ich halt' sie arm!"

Haha, das sind Thesen, über die ich besonders herzlich lachen kann, wenn Typen wie Joseph Ratzinger Glauben und Vernunft verquicken.
Wenn ausgerechnet die Inkarnation der Unvernunft vernünftig sein soll.
Tja. Früher war alles besser – für die Kirchen.
Als sich niemand Bildung leisten konnte und alle Analphabeten waren, war die Bibelkenntnis des Pfaff Exklusivwissen und daher tat man was er sagte – schon aus Furcht, vor dem was einem anderenfalls bevorstehen könnte.
Deswegen waren es auch der Papst und die katholische Kirche, die einen Jahrzehnte andauernden blutigen Krieg anzettelten, um die Protestanten davon abzuhalten selbst zu denken.
Am Ende war der Kontinent in weiten Teilen entvölkert.

Nicht zu glauben:
 Nicht zu glauben wird 400 Jahre später immer noch als „dumm“ diffamiert.

[….] Ein Schulleiter will eine staatliche Realschule bei München auf streng christlichen Kurs bringen: Er hängt Kreuze in die Klassen und möchte tägliche Gebete einführen. Laut Gesetz darf er das - doch Eltern und Schüler wehren sich.
Die Aussage soll in einer Vertretungsstunde in der 10e gefallen sein. Der Schulleiter der Realschule Geretsried betrat die Klasse. Es sollte, so schildert es ein Lehrer der Schule, ein Gebet gesprochen werden, einige Schüler wollten aber offenbar nicht. Eine Diskussion entspann sich. Am Ende sagte der Schulleiter den Satz, der Lehrer, Eltern, Schüler aufregt: "Atheisten sind dumm."
Nicht alle Schüler der Schule sind getauft. Einige Lehrer glauben nicht an Gott, etwa der Biologielehrer der 10e; die Schüler wissen davon. Sagt der Rektor also, dass an der Schule dumme Lehrer unterrichten? Dass man glauben muss, um an dieser bayerischen Schule klug zu werden?
[….] Seit Oktober 2013 ist der Realschulleiter im Nebenjob Diakon, ein kirchlicher Gemeindehelfer, vom Bischof im Augsburger Dom durch Handauflegen zu geistlicher Tätigkeit ermächtigt. Eltern und Lehrer, mit denen man spricht, beschreiben den Rektor als missionarisch. Ein Vater erzählt, der Schulleiter habe seine Tochter ungefragt gesegnet, als sie mit einem Lutscher im Mund während der Fastenzeit im Schulsekretariat auftauchte. [….] Der Konflikt hat nun offenbar Folgen für die Schule: Der "Münchener Merkur" berichtet, dass laut Kultusministerium die Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr zurückgegangen sind. [….] (Bernd Kramer, 29.05.2015)
   
Wer wirklich dumm ist, haben Studien inzwischen recht gut geklärt:
Religiöse und Konservative.

Konservative haben geringeren IQ
Je intelligenter Menschen sind, umso eher sind sie bereit, sich auf Neues einzulassen. Konservative und religiöse Menschen haben hingegen einen geringeren Intelligenzquotienten. Psychologen glauben, dass man das Phänomen evolutionsbiologisch erklären kann.
Den Gegner als naiv, einfältig und dumm zu verunglimpfen, gehört in der Politik zum Tagesgeschäft. Eine neue Studie des Psychologen Satoshi Kanazawa könnte zumindest Linke und Liberale in dem Glauben bestärken, dass sie tatsächlich ein bisschen schlauer sind als Konservative. Intelligente Menschen tendieren nach Kanazawas Aussage nämlich eher dazu, soziale Werte sowie politische und religiöse Überzeugungen zu vertreten, die in der menschlichen Evolution neu sind. Das Bewahren alter Werte ist hingegen Sache der Konservativen, die weniger intelligent sein sollen.
Der Forscher von der London School of Economics and Political Science hatte gemeinsam mit Kollegen eine Befragung von 14.000 US-amerikanischen Jugendlichen aus den Jahren 2001 und 2002 ausgewertet. Darin ging es auch um die eigene Religiosität. [….] In der National Longitudinal Study of Adolescent Health, deren Daten die Londoner Forscher nutzten, wurde auch nach der politischen Überzeugung der Jugendlichen gefragt. Jene, die sich als "very liberal" einstuften, was im Deutschen einer linken und linksliberalen Haltung entspricht, erreichten einen IQ von 106. Wer sich als "sehr konservativ" charakterisierte, hatte hingegen nur einen IQ von 95, schreiben die Forscher im Fachblatt "Social Psychology Quarterly".  [….]

Blöd für die Religioten:
Der IQ ist keine starre angeborene Angelegenheit, sondern kann je nach dem intellektuellen Input des Umfeldes um 10% von dem Start-IQ eines Neugeborenen abweichen.
Ein mit IQ100 geborenes Kind wird also in einer Prekariatsfamilie ohne Bücher und ohne Förderung durch die Eltern letztendlich bei IQ90 landen, während sich ein ebenso schlau geborenes Kind mit den richtigen Eltern bei IQ 110 einpendelt.
(Das ist selbstverständlich eine sehr vereinfachte Sichtweise.)

Obschon wir uns in Deutschland durch BILD, völlig verfehlte Bildungspolitik, das elektronische Kindermädchen und Bildungsfernhalteprämien große Mühe geben die Jugend zu verdummen, sind die Möglichkeiten, verglichen mit dem 16. oder 17. Jahrhundert immer noch enorm.
Wir sind heute im Durchschnitt viel schlauer, als sie leichtgläubigen und viel-fürchtigen Menschen des Mittelalters.

Der Effekt auf die Religiosität der Masse ist genau der, den man erwartet.

[….] Religiosität und Intelligenz passen nicht zueinander. Dieses Ergebnis haben viele Einzelstudien im Verlauf von 84 Jahren Forschungsgeschichte erbracht, und dieses Ergebnis hat eine Meta-Analyse erbracht, die 63 Einzelstudien berücksichtigt und von Miron Zuckerman, Jordan Silberman und Judith A. Hall durchgeführt wurde.
Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, nachzudenken, zu argumentieren, zu planen, Probleme zu lösen, abstrakt zu denken, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und aus Erfahrung zu lernen (Zuckerman, Silberman & Hall, 2013: 325). Religiosität bezeichnet das Ausmaß, mit dem sich ein Individuum auf bestimmte Formen von Glauben einlässt: den Glauben an übernatürliche Kräfte und Akteure (Götter), den Glauben an Autoritäten usw. [….] Mit zunehmender Religiosität sinkt die Intelligenz. [….]
Demnach kann es als gesicherter Befund gelten, dass Religion letztlich an Dummheit appelliert oder, anders herum formuliert, dass Religion für Intelligente nichts zu bieten hat. [….]

Die mittelalterliche Mutter Kirche hat sich aus ihrer Sicht zu Recht immer gegen Bildung auf Aufklärung gewehrt:
Haben die Leute erst mal gelernt selbst zu denken, brauchen sie die Kirche nicht mehr.

Gebildete bleiben der Kirche fern.
Immer weniger Menschen gehen regelmässig in die Kirche. Grund dafür ist vor allem die zunehmende Bildung.
[….] Je rationaler die Menschen sind, desto weniger interessieren sie sich für die Kirche. [….] An Gott zu glauben, ist immer weniger angesagt. In vielen Ländern beklagen die Kirchen einen Mitgliederschwund. Über die Gründe war bislang offiziell wenig bekannt. Jetzt bringen niederländische Forscher Licht ins Dunkel.
[….] Für seine Studie analysierte das Team um Erik van Ingen und Nienke Moor Daten unter anderem aus Europa, Amerika, Australien und Neuseeland aus den Jahren 1970 bis 2009. Allen Ländern gemein: Die Landeskirchen verlieren zunehmend an Boden.
[….] Den grössten Einfluss hat jedoch offenbar der Zugang zu Bildung. So konnten van Ingen und Moor in einem weiteren Schritt zeigen, dass Veränderungen in diesem Bereich stets Veränderungen den Kirchgang betreffend ankündigten. [….]

Als intelligenter Mensch kann ich mich da genüsslich zurücklehnen und beobachten wie die Kirchen rapide schrumpfen.
Ein inneres Sahnehäubchen ist mir dabei die Tatsache, daß Kirchen gerne mit Typen wie Käßmann oder Bedford-Strom ihre Allerdümmsten an die Spitze stellen, so daß die kontinuierliche Massenaustrittsbewegung immer stärker wird.

Die Landeskirchen in Deutschland schrumpfen weiter. Die Zahl der Kirchenaustritte nimmt deutlich zu. Das geht aus der neuen Statistik hervor, die das EKD-Kirchenamt in Hannover veröffentlicht hat. Demnach hatten die 20 Landeskirchen zum 31. Dezember 2013 knapp über 23 Millionen Mitglieder. Das waren 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Minus resultiert zum einen daher, dass es mehr Sterbefälle gibt als Taufen. Andererseits kehren immer mehr Protestanten ihrer Kirchen den Rücken. 2013 erklärten 176.551 ihren Austritt, was einem Zuwachs von 27,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der Eintritte betrug 50.116 (minus 2,5 Prozent). Die bisher von Landeskirchen für das Jahr 2014 veröffentlichten Angaben deuten darauf hin, dass die Austrittszahlen die Marke von 200.000 übertroffen haben.

Dienstag, 16. Juni 2015

Jetzt gibt es Ärger



Der frühere CDU-Stadtverordnete in Frankfurt und das einstige CDU-Vorstandsmitglied Michel Friedmann sagte einmal, solange er mindestens 51% des Parteiprogramms zustimme, könne er Mitglied seiner Partei sein und begreife es als seine Aufgabe den Rest der Partei von seinen abweichenden Ansichten zu überzeugen.
Dies könne er am besten im Vorstand erreichen.
Ohne ironisch zu sein: Ich halte das für eine ehrenwerte Einstellung.
Tatsächlich argumentierte Friedmann mehrfach engagiert und mutig gegen xenophobe und intolerante Ansichten in der CDU. Ab 1994 kämpfte er somit auf Augenhöhe gegen den tumben Helmut Kohl für die multikulturelle Gesellschaft, die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts und das Einbürgerungsrecht. Sollte er damit auch nur ein tumbes CDU-Mitglied von homophoben oder xenophoben Gedanken abgebracht haben, gebührt Friedmann Dank!
Das gilt auch für schwule CDU-Präsidiumsmitglieder wie Jens Spahn.
Die Frage ist natürlich, ob man nicht in anderen Parteien viel mehr erreicht.
Und es gibt Grenzen.
Als im Jahr 2000 der Maximallügner und stets am ganz kackbraunen Rand agierende Roland Koch zig Millionen Schwarzgelder als „jüdische Vermächtnisse“ zu deklarieren suchte, trat Friedmann aus dem hessischen CDU-Landesverband aus und wechselte zu seinem Kumpel Peter Müller in die Saar-CDU; heute Heimat der homophoben Kramp-Karrenbauer.
Bekanntlich sank Friedmanns moralisches Ansehen rapide, als im Jahr 2003 sein Koks- und Nuttenkonsum bekannt wurde.
Seine liberaleren Ansichten behielt er allerdings und so fragt man sich beständig wie er es bei dieser ewiggestrigen Partei aushält, die immer noch so unumwunden ausländerfeindliche Stimmung verbreitet.
Sind da immer noch < 51% Übereinstimmung mit dem CDU-Programm?

Ich gehöre auch zu der winzigen Minderheit von gerade mal gut einem Prozent der in Deutschland lebenden Menschen, die einer Partei angehören.
Nach wie vor bin ich fest davon überzeugt, daß man so am besten Einfluss nehmen kann. Parteien bestimmen die Politik.
Abgesehen davon, daß ich in Deutschland nicht wählen darf und mir daher meine Parteimitgliedschaft auch als Ersatzmethode fungiert hier politischen Einfluss zu nehmen, verstehe ich gar nicht wieso überhaupt Menschen NICHT Parteimitglieder sind und auf diesen direkten Zugang zu politischen Entscheidungsträgern verzichten.
Friedmanns problematische 51%-Grenze streife ich noch nicht mal – dem SPD-Parteiprogramm kann ich weitgehend zustimmen.
Das was mich gerade an der Union am meisten stört, ihre gesellschaftliche Rückständigkeit und die Lust am Diskriminieren, sind in meiner Partei ohnehin verpönt.
Solche üblen Typen wie Kauder, Steinbach oder Koch gibt es in der SPD gar nicht.
Und wenn mal einer unter 500.000 verrückt wird, wie beispielsweise Thilo Sarrazin, ist auch Schluß mit Funktionen und Pöstchen in der Partei.

Daß es unter 500.000 auch unter den Top-Vertretern einige gibt, die ich für unsympathisch (Thierse), dumm (Nahles) oder wahnsinnig (Griese) halte, liegt in der Natur der Sache einer Massenpartei.
Bedauerlicher ist schon, daß es ausgerechnet der Parteivorsitzende ist, den ich gegenwärtig so gar nicht leiden kann.

Wieso verhält er sich eigentlich so merkelesk?

Griechenlandbashing.
TTIP-Befürworter.
Vorratsdatenspeicherung.
Einknicken bei den Selektoren.
Einknicken bei Snowden.

Im K.O.alitionvertrag wurden schon einige Kröten geschluckt (Homoehe, Doppelte Staatsbürgerschaft, Vermögenssteuer, etc), aber da konnte man natürlich argumentieren, daß die CDU fast doppelt so viele Sitze hatte und ein dementsprechend großes politisches Gewicht in die Regierung einbringt.
Aber nachdem dieser Vertrag nun ausgehandelt, unterschrieben und weitgehend abgearbeitet ist, verstehe ich nicht, wieso Sigi weiter der CDU nachläuft.

Journalisten rätseln ebenfalls.
Was hat er nur, der Wirtschaftssuperminister?

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung spekuliert, der SPD-Chef wolle einen Keil zwischen Merkel und die Unions-Fraktion treiben. Doch wäre es ein kühnes Manöver, wenn der SPD-Chef versuchen sollte, die Kanzlerin gleichsam rechts zu überholen. Deutlich wahrscheinlicher sind zwei andere Motivationen: Gabriel kennt die Umfragewerte und weiß, dass eine Mehrheit der Deutschen eine Griechenland-Rettung skeptisch sieht.
Vor allem hat der SPD-Chef kein Interesse daran, dass mit der Syriza eine Partei für möglichst radikale Forderungen belohnt wird. Das nämlich wäre ein fatales Signal für die Sozialdemokraten in Spanien, Portugal und letztlich auch hierzulande. Ein Sieg von Syriza wäre „das Zeichen, dass man mit nationalen Interessen Europa erpressen kann“, warnt Gabriel in der Bild-Zeitung.

Das sind beides mögliche Erklärungen.

Ich glaube auch, daß Merkel davor zurückschrecken wird als die Kanzlerin in die Geschichte zu gehen, die erstmals in 60 Jahren ein Land aus der EU drängte, womöglich den entscheidenden Schritt zum Scheitern Europas geht.
Und all das aus kleingeistiger Furcht vor den eigenen Wählern. Denn immerhin geht es nur um überschaubare Summen.

Es könnte tatsächlich passieren, daß sich Januskopf Schäuble von seiner Arroganz und Bosheit gegenüber Griechenland übermannen läßt und dann in fürchterlichen Streit mit seiner Chefin gerät.

Es könnte tatsächlich passieren, daß sich vom griechophoben Mob gefeierte CDU-Parlamentarier wie Wolfgang Bosbach von der Kanzlerin lossagen und Merkel als CDU-Chefin dann blamiert dasteht.

Für wesentlich wahrscheinlicher halte ich allerdings, daß die Meckerfraktion im Kanzlerwahlverein wie üblich einknickt, Merkel das Problem aussitzt und die SPD am Ende noch weniger Wähler hat.

Freunde bei der Sozi-Basis macht Gabriel sich nicht.
Die CDU mit Griechenlandbashing zu überholen ist voraussichtlich sinnlos. Wer seine Wahlentscheidung davon abhängig macht, wie hart man Syriza attackiert, kann gleich AfD oder CDU wählen.

Der prinzipielle Unterschied zwischen CDU und SPD besteht darin, daß die eher phlegmatische Unionsbasis obrigkeitshörig und mindestens genauso tumb-konservativ wie ihre Parteispitze ist.
Die Sozibasis hingegen ist von Natur aus aufmüpfig und steht in der Regel klar links von ihrer Führungsriege.

Gabriel mag derzeit so gut wie unersetzlich sein und über eine ihm zu Dank verpflichtete Partei gebieten, aber wie ein Sonnenkönig herrschen kann er deswegen noch lange nicht.
Am 20.06.2015 droht ihm großes Ungemach, wenn er sich 250 Delegierten des kleinen SPD-Parteitags im Berliner Willy-Brandt-Haus stellen muß.
Rund einhundert SPD-Gliederungen haben Änderungsbedarf angemeldet.

Viele sind wütend.

Lieber Sigmar, es reicht!
Wir haben uns ja schon öfter gefragt, welche Überlegungen hinter so manchem öffentlichkeitswirksamen Auftritt unseres Parteivorsitzenden stehen. Mit deinem Gastbeitrag zum drohenden Euroaustritt Griechenlands hast du dich aber in vielerlei Hinsicht selbst übertroffen.
In Europa wachse die Stimmung „Es reicht“, erzählst du da in jener Bildzeitung, die seit Beginn der Krise mit blanker Hetze gegen „die faulen Griechen“ die Stimmung an den deutschen Stammtischen anheizt. Gemeint hast du damit die erneut stockenden Verhandlungen über Schuldenschnitte und Kredite mit der griechischen Regierung. Du redest von „Spieltheoretikern“ und „Zockern“, von „Kommunisten“ und „überzogenen Wahlversprechen“. Und, damit der sprichwörtliche deutsche Stammtisch auch brav applaudiert, müssen natürlich auch wieder die „deutschen Arbeitnehmer und ihre Familien“ herhalten.
Lieber Sigmar, in der Tat: Es reicht! Es reicht ganz Europa der deutsche Chauvinismus und die süffisante Überheblichkeit, mit der du und andere VertreterInnen der deutschen Regierung gegenüber Griechenland und anderen krisengebeutelten Staaten auftreten! Es reicht den Menschen in Griechenland die aufgezwungene Sparpolitik der Troika, die jede eigenständige wirtschaftliche Entwicklung verhindert! Es reicht jedem Menschen mit einem Fünkchen internationaler Solidarität im Herzen die ewig gleiche Nummer, bei der die RentnerInnen in Deutschland gegen die RentnerInnen in Griechenland ausgespielt werden, während fröhlich die finanziellen Interessen deutscher Banken in der „Schuldenkrise“ gerettet werden.
Und es reicht uns Jusos dein blanker Populismus, mit dem du dich vor den Karren der Griechenlandhetze aus dem Haus Springer spannen lässt. Wir erwarten mehr von einem Vorsitzenden der SPD, als unreflektiert Stammtischparolen zu wiederholen und im trübbraunen Wasser zu fischen. Wir erwarten von dir als sozialdemokratischem Wirtschaftsminister, dass du Menschen Ängste vor der Krise nimmst und rechtspopulistische Kurzschlüsse enttarnst, anstatt mit ihnen zu spielen. Und wir erwarten, dass du auch die eigene Krisenpolitik kritisch hinterfragst, anstatt einfach die Schuld auf die neue griechische Regierung zu schieben.
Lieber Sigmar, die Sozialdemokratie ist eine internationalistische Bewegung, die Solidarität mit Menschen großschreibt. Das heißt für uns, dem Populismus, der Panikmache und dem nationalen Chauvinismus den Kampf anzusagen. Es wäre schön, wenn auch du dich diesen Werten verpflichtet fühltest und in Zukunft auf derart plumpe Debattenbeiträge verzichten könntest. Uns jedenfalls reicht es schon lange – und zwar mit solchen Aussagen von dir!
Mit solidarischen Grüßen

Zu den Äußerungen des Parteivorsitzenden der SPD heute in der Bildzeitung habe ich folgendes zu sagen:
1. Kein/e ernst zu nehmende/r Ökonom_in bestreitet heute noch die Tatsache, dass die Austertitätspolitik in Griechenland gescheitert ist. Dieser falsche Weg soll nun fortgesetzt werden. Warum?
2. Es war die deutsche Bundesregierung, die zusammen mit den europäischen Eliten, das Geld der Steuerzahler_innen für die Rettung der europäischen Banken eingesetzt hat. Die notleidende griechische Bevölkerung hatte davon nichts. Vor allem Deutschland profitiert von den Zinszahlungen der Anleihen.
3. Eben diese Banken haben über viele Jahre mit der korrupten Regierung Samaras gute Geschäfte gemacht.
4. Denkt jemand darüber nach, was in Griechenland passiert, wenn Syriza scheitert? Die faschistische Partei Goldene Morgenröte war immerhin drittstärkste Partei bei den Wahlen im Januar.
5. Die demokratisch gewählte Partei Syriza bringt einen unglaublichen Wert mit: sie war und ist nicht korrupt. Warum diese Diskriminierung? Warum nicht die Chance nutzen an einer Demokratisierung Europas zu arbeiten?
6. Von Sozialdemokrat_innen erwarte ich genau das.

Es gab SPD Vorsitzende, die sich für so etwas geschämt hätten.