Mittwoch, 17. Oktober 2018

Bösartigkeit – Teil II


Für Trump gibt es keine moralischen Tabus.
Es kann sie gar nicht geben, weil er das Konzept der Moral gar nicht kennt.
Der Psychopath ist durch Veranlagung und/oder den Einfluss seines KuKluxKlan-Vaters Fred zu einem Egomanen ohne jedes empathische Empfinden geworden, der zudem auch noch zufällig so dumm und ignorant ist, daß er nicht in der Lage ist Empathie vorzuspielen.

An dieser Stelle sei eine Definition eingeschoben.

Psychopathen („primäre Psychopathen“) und Soziopathen („sekundäre Psychopathen“) sind beides Formen der „Antisozialen Persönlichkeitsstörungen“.
Menschen mit diesem schweren Krankheitsbild halten sich nicht an soziale oder juristische Normen, sie sind unfähig die Rechte anderer zu akzeptieren, empfinden keinerlei Reue oder Scham, wenn sie sich bösartig verhalten und haben einen starken Trieb zu allen erdenklichen Formen der Gewalt.
Sekundäre Psychopathen können aber durchaus intelligent und manipulativ sein und damit im Gegensatz zu dem Primären auch Empathie simulieren.

[….] Soziopathen neigen zur Nervosität und sind leicht reizbar. Ihre Stimmung schwankt. Häufige emotionale Ausbrüche, insbesondere Wut. Häufig leben sie wenig gebildet am Rand der Gesellschaft, gelten als „Loser“, was sie noch wütender auf die Welt macht. Über längere Zeit an einem Ort und in einem Job zu bleiben fällt ihnen tendenziell schwer. Engere Beziehungen zu einzelnen Menschen zu knüpfen ist schwer oder gar unmöglich für sie – mit Gruppen können sie sich hingegen leichter identifizieren, obwohl ihnen die Regeln und die Gesellschaft insgesamt unwichtig sind. In den Augen anderer wirken sie oft gestört.
Kriminelle Taten einschließlich Morde üben sie eher spontan, willkürlich und ohne vorherige Planung aus.
[….] Psychopathen ist es unmöglich, irgendeine Form emotionaler Bindung herzustellen oder Empathie zu empfinden. Dennoch wirken sie harmlos, zugänglich und charmant. Sie sind höchst manipulativ („Woran an erkennt man, dass ein Psychopath lügt? Seine Lippen bewegen sich“) und können so das Vertrauen anderer schnell gewinnen. Obwohl sie Emotionen kaum spüren können, lernen sie, diese mittels Mimik auszudrücken. So erscheinen sie Mitmenschen als völlig normal. Psychopathen sind anders als die Soziopathen oft sehr gut gebildet und in der Lage, Jobs lange zu halten und Karriere zu machen. Gestört, aber erfolgreich. [….]

Trump ist vermutlich eine Mischform, aber mit mehr Anteilen eines klassischen primären Soziopathen, da er offensichtlich nicht in der Lage ist seine emotionslose Bösartigkeit zu verschleiern.
Lügen und Betrug sind der Kern seiner Persönlichkeit, aber er ist nicht klug genug, um seine Lügen einigermaßen glaubhaft zu gestalten.

Reichtum und Erfolg beruhen bei ihm weniger auf Genialität, als auf völliger Skrupellosigkeit, keiner Scheu vor Kriminalität jeder Art und insbesondere auf der Tatsache, daß sein Milliardär-Papa Fred ihn 60 Jahre lang immer aus allen finanziellen Schwierigkeiten herausholte und ihm kontinuierlich riesige Summen zuschob.

Trump zeigte immer, aber insbesondere in seinem 2016er Wahlkampf unverhohlen seine Begeisterung für Gewalt und Betrug. Er log, daß sich die Balken bogen, befand Waterboarding für zu lasch, forderte die tobende Menge auf Gegendemonstranten zusammenzuschlagen und prahlte damit auf der 5th Avenue jemand in den Kopf schießen zu können.

Seit seinem Amtsantritt warf er sich für Rassisten, die er begnadigte, in die Bresche und förderte Vergewaltiger und Kinderficker.
Kaum eine Nuance des Strafgesetzbuches, die er nicht aktiv unterläuft.
Landesverrat, Hochverrat, Wahlmanipulation, Folter, Nepotismus, Bestechung, Rechtsbeugung, Kindesmisshandlungen, Kinder in Käfige stecken – all das propagiert er überdeutlich.

Selbstverständlich macht er auch bei Mord und Todschlag keine Ausnahme.
Einen mutmaßlich vom Saudischen Kronprinzen angeordneten Mord verurteilt der Mann, der immer noch „Leader of the free world“ genannt wird, ebenfalls nicht.


Im Gegenteil. Das Saudische Königshaus ist steinreich, zahlte 100 Millionen Dollar an seine Tochter Ivanka und zeigte ihm in Riad ausführlich seine goldenen Paläste. Das mag Trump.
Daß der kritische saudische Journalist Jamal Khashoggi vom Königshaus mutmaßlich zu Tode gefoltert und zerstückelt wurde, stört ihn kaum.
Es ist nicht übertrieben sich vorzustellen, daß Trump genau so auch gern mit kritischen Journalisten bei der New York Times oder CNN umgehen würde.


[….] Trump Jumps to the Defense of Saudi Arabia in Khashoggi Case
[….] The Trump administration pushed back on Tuesday against rising condemnation of Saudi Arabia and showed support for its crown prince, who has been linked to the disappearance and possible murder of a leading dissident journalist inside a Saudi consulate in Turkey.
In his strongest language to date over the missing journalist, President Trump said in an interview with The Associated Press: “Here we go again with you’re guilty until proven innocent.”
Hours earlier, Mr. Trump’s top diplomat, Secretary of State Mike Pompeo, arrived in Riyadh, the Saudi capital, smiling and shaking hands with the crown prince, Mohammed bin Salman.
[….] After days of leaks by Turkish officials that accused Saudi Arabia of sending a hit squad to kill Mr. Khashoggi and dismember him with a bone saw, this was the latest indication that the Trump administration would help its top Arab ally defuse an international crisis. [….]

Jeder weniger mächtige Präsident würde international geächtet werden.
Trump nicht. Er ist der mächtigste Mann der Welt. Dem kriecht man immer in den Hintern. Ganz so wie er es mag.

Das tut zum Beispiel Fipsi.
Der ehemalige FDP-Chef, Vizekanzler und Wirtschaftsminister war 2013 im Alter von 40 aus der Politik ausgeschieden und anschließend sofort Wirtschaftslobbyist geworden – wie alle ehemaligen FDP-Minister. Der Geschäftsführer des World Economic Forum und Direktor der gemeinnützigen Stiftung des chinesischen Mischkonzerns HNA hat seine eigenen Ansichten zu Trump.

[….] Ex-Minister Rösler: „Donald Trump kann eine Chance sein“
[….] „Auch wenn es immer heißt, Handelskriege hinterließen am Ende nur Verlierer, kann man einen Handelskrieg kurzfristig sehr wohl gewinnen“, sagte der ehemalige Bundeswirtschaftsminister. So hätten die Chinesen in der derzeitigen Lage einiges zu verlieren. „Trump hat durchaus in einigen Punkten recht – es gibt in China Defizite beim fairen Wettbewerb, bei der Rechtsstaatlichkeit und dem Schutz des geistigen Eigentums.“ Durch den Druck aber begännen sich die Chinesen zu bewegen. „Da kann Trump sogar eine Chance sein: Endlich passiert etwas. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, ein vernünftiges Regelwerk für den Welthandel einzufordern“, sagte Rösler. [….]

Dienstag, 16. Oktober 2018

Andrea Mauschel.


Der Legende nach wollte die deutsch-britische Richterin Katarina Barley, die als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie ab September 2017 geschäftsführende Bundesministerin für Arbeit und Soziales nach der Bildung der neuen Groko ohne Parteichef Schulz gern Außenministerin werden.

Es spräche sehr viel dafür. Die 49-Jährige Volljuristin besitzt zusätzlich einen englischen Pass, da ihr Vater Brite ist und schloss nach ihrem deutschen Jurastudium auch in Paris eine akademische Laufbahn mit dem Diplôme de droit français (Diplom des französischen Rechts) ab.
Barley wäre also die perfekte Kandidatin für schwierige Verhandlungen auf der Welt- und Europabühne, da sie nicht nur verschiedenen Rechtssysteme studierte, sondern auch fließend englisch und französisch spricht.
Nachdem die politische Nichtsmerkerin Nahles in einem Hinterzimmerdeal Martin Schulz erst ins Außenamt mauscheln wollte und ihn dann aber stattdessen aus dem Amt des Parteivorsitzenden mauschelte – nach Franz Müntefering schon der zweite SPD-Bundesparteivorsitzende, den sie auf dem Gewissen hatte – war das Außenministerium gewissermaßen tatsächlich für die SPD vakant.
Barley wäre endlich die erste SPD-Frau in einem ganz großen Kernministerium geworden. Bisher hatte die SPD die prestigeträchtigsten Positionen – Kanzlerkandidatur, Bundespräsident, Außen-, Verteidigungs- und Finanzministerium, sowie Parteivorsitzen zu 100% mit Männern besetzt. (Nahles wurde erst später Parteivorsitzende)
Zudem wollte Heiko Maas als leidenschaftlicher Jurist gern Justizminister bleiben und Barley hätte als Partei-Linke dem Seeheimer-Übergewicht bei den Bundesregierungstopjobs entgegen gewirkt.
Barley scheiterte aber wieder an einer Nahles-Hinterzimmermauschelei.
Die SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzende hat sich nämlich in den Kof gesetzt nach der Ära Merkel als erste SPD-Frau Kanzlerkandidatin und möglichst auch Kanzlerin zu werden.
Um voll auf die Karte „Frau“ setzen zu können, müsste sie bei der nächsten Bundestagswahl die beliebteste SPD-PolitikerIN sein. Weil (außer dem Totalversager Westerwelle) alle Außenminister extrem populär werden, durfte Barley nicht ins sonnige Außenamt. Nahles sorgte sich, ihr könne die Show gestohlen werden und womöglich würde man im Jahr 2020 eher Barley statt Nahles die Kanzlerkandidatur antragen.
Das durfte natürlich nicht sein – eine beliebtere Sozi-Politikerin als Nahles selbst.
Denn sie würde abgehoben von der schnöden Kabinettsdisziplin ähnlich wie eine Außenministerin die demoskopischen Hitparaden stürmen, da war sich die fromme Katholikin aus der Eifel durch die Hilfe des Herrgotts sicher.
Also schob sie den widerstrebenden Maas ins Außenministerium. Dem fehle der Ehrgeiz zur absoluten Macht und als Mann könne er auch nicht gegen den Wunsch einer starken Frau PR machen.
So landete Katarina Barley schließlich im Justizministerium, welches heute gar nicht mehr so glanzvoll, wie noch vor 20 Jahren ist.

Der Plan selbst ganz ungeheuer beliebt zu werden hat bekanntlich nicht so geklappt für Frau Nahles, weil sie außer Acht ließ, daß man dazu auch einen IQ über Zimmertemperatur benötigt.

Nach der Bayernwahl, bei der die SPD auf Platz 5 weit abgeschlagen im einstelligen Bereich aufschlug, hat die Partei- und Fraktionsvorsitzende Nahles eine brillante Idee wie es wieder bergauf gehen könnte:
Nichts ändern, keine Personaldiskussion und tumb so weitermauscheln wie bisher.

[…..] Man werde jetzt über alles reden, sagt mancher aus der SPD. Aber wann? Und wer mit wem? Und will man das überhaupt? Andrea Nahles jedenfalls klingt am Tag nach der Landtagswahl eher so, als wolle sie gerade nicht über alles reden. […..] Was für ein düsterer Tag. […..] In Bayern ist die SPD jetzt nur noch fünftstärkste Kraft. Wer sich jetzt denkt, dann soll die SPD in Berlin doch in die Opposition gehen, bevor gar nichts mehr von ihr übrig ist, und sich dort regenerieren, sollte sich vorstellen, wie sich Opposition anfühlt. Wie lange muss man als fünftstärkste Kraft warten, bis man etwa zur Ferkelkastration gefragt wird?
[…..][…..] "Also, die Frage, ob diese große Koalition funktioniert, auch im Sinne dessen, was wir gemeinsam verabredet haben im Rahmen des Koalitionsvertrags, entscheidet sich nicht alleine vom Ergebnis, so schmerzlich das ist, einer Landtagswahl." Die nächsten Monate würden zeigen, wie sehr es gelinge, Versprochenes einzulösen, "durch Realpolitik, die wir dann auch umsetzen".
So hört sich große Koalition an, wenn Nahles darüber spricht. […..]

In Gedanken hat die SPD-Chefin Bayern schon abgehakt und stürzt sich auf ihr altes Lieblingsprojekt: Möglichst intransparent im Hinterzimmer Personalien ausmauscheln zu Wohle von ihr selbst.
Am 26. Mai 2019 finden die nächsten bundesweiten Wahlen statt, die EU-Wahl.
Dafür braucht es einen SPD-Spitzenkandidaten. Leider wurde der Letzte, Martin Schulz, unter kräftiger Mithilfe einer gewissen Frau Nahles zum echten Urnengift herabgestuft. Und nun?
Wer hilft Nahles aus der Patsche? Wer will den Fußabtreterjob machen, während das Image der SPD irgendwo zwischen Fußpilz und Rheumadecke changiert?
Kaum zu glauben, aber wahr; es ist wieder Katarina Barley, die sich den Wünschen der Partei- und Fraktionsvorsitzenden beugt.

 […..] Justizministerin Katarina Barley hat jetzt ihren Widerstand aufgegeben: Sie ist nun doch bereit, als nationale Spitzenkandidatin für die SPD nächstes Jahr in die Europawahl zu ziehen. Dies ist umso bemerkenswerter, als dass es für die Juristin nicht wirklich viel zu gewinnen geben wird.
Von den 27 Prozent, die 2014 Martin Schulz für die SPD holte, wagt heute niemand mehr zu träumen. […..] Barley hilft Parteichefin Andrea Nahles aus großer Not. Über Wochen und Monate war es ihr nicht gelungen, jemanden von Format zu finden, der noch bereit ist, für die SPD etwas zu wagen und zudem nicht von vornhinein chancenlos ist. Die Spitzenkandidatur klärt Nahles nun auf dem letzten Drücker. Alles andere hätte einen erschreckenden Autoritätsverlust der Chefin offenbart.[….]

Montag, 15. Oktober 2018

Hoffnung für Deutschland?


Ein interessanter Aspekt der gestrigen Bayern-Wahl war die Tatsache, daß alle nicht rechtsradikalen Parteien, die mit vollen Hosen auf die AfD starrten und sich deswegen für rigidere Flüchtlingspolitik aussprachen, verloren haben.
Plumpes Nachplappern xenophober AfD-Rhetorik (CDU/CSU/FDP/Linke) nütze ebenso wenig wie verdruckstes Verschweigen (SPD).
Einzig die Partei, die mutig für ein buntes Europa eintrat und deren Spitzenkandidaten fröhlich an der Spitze von #Unteilbar- und #Refugeeswelcome-Demos marschierten, nämlich die bayerischen Grünen, gewannen kräftig hinzu.

In ihrer ängstlichen Verdruckstheit ähneln die Sozialdemokraten den US-Demokraten, die auch immer Angst haben nicht Militär-, Gottes-, Nationen-freundlich genug zu sein.
Bloß nicht zu den vaterlandslosen Gesellen zählen, bloß nicht in den Verdacht kommen die Army nicht genügend zu lieben, bloß nicht die tumb-nationalen Rednecks auf dem platten Land verärgern.

Dabei ist es für liberale Demokraten ohnehin unmöglich evangelikale Südstaatler mit ihren Konföderierten-Flaggen zu überzeugen.
Rassistische Schwulenhasser, die den ganzen Tag mit ihren Knarren spielen und nebenher Kinder machen, die sie nicht zur Schule schicken, sind aber ohnehin als Wähler verloren.
Das gilt genauso für die Volksverräter- und Haut-Ab-grölenden Pegidioten auf Dresdens Straßen.
Sigmar Gabriel hätte nicht dahin gehen sollen. Das generiert keine Wählerstimmen und demütigt nur. Am Ende musste der damalige Vizekanzler dem Nazi-Parolen skandierenden Mob, der kleine Galgen mit Gabriel-Puppen mit sich führte, buchstäblich den Stinkefinger zeigen.
Die Erfahrung hätte er sich sparen können; sie richtete viel mehr Schaden bei den demokratischen Anhängern der SPD an, als sie jemals hätte nützen können.

Beim abscheulichen „lock-her-up“-Pöbel, der marodierend zu Trumps Rallys marschiert verhält es sich genauso. Das sind lost people, deren Hirne vom Hass endgültig zerfressen sind.

Vernünftige Politiker haben nur die Chance durch umfangreiche Ausgaben für Bildung und Sozialprogramme dafür zu sorgen, daß zukünftige Generationen nicht genauso schlimm werden.

Die größte politische Fehlleistung des Jahres stammt ausgerechnet vom deutschen Innen- und Verfassungsminister, der die kruden AfD-Ansichten zur „Mutter der Probleme“ adelte.
Die Münchner Grünen gingen den umgekehrten Weg und riefen der braunen Bande ein kräftiges „So nicht!“ entgegen. Und sie waren damit erfolgreich
In Amerika gibt es offensichtlich eine neue Generation demokratischer Kandidaten, die nicht wie die noch amtierende Geronten-Generation, ängstlich vor den GOP-Themen zurückweicht.
Jahrzehnte lang konnten die Republikaner mit dem Todschlagargument „Das Ist Sozialismus!“ fast jede demokratische Initiative abblocken. Bei dem Vorwurf knicken die Blauen üblicherweise leise jammernd sofort ein, statt endlich mal aufzustehen und zu sagen „Ja, verdammt, und Sozialismus ist gut. Öffentliche Straßen und Militär sind auch Sozialismus. Die werden auch zentral von taxes bezahlt!“

Vielleicht ändert sich das nun ein wenig.

Der bis vor Trump rechtsradikalste und idiotischste US-Politiker war Ted Cruz.
Der Texanische Senator haderte als GOP-Teebeutler so sehr mit seinem Latino-Geburtsnamen „Rafael Edward Cruz“, daß er der xenophoben Stimmung in seiner Texanischen Zweitheimat folgend den ultra-amerikanischen Namen TED annahm.

Lange Zeit war es undenkbar, daß ein Demokrat im stramm konservativen Texas, wo George W. Bush und Rick Perry als Gouverneure regierten, eine Chance hätte. 2018 könnte sich das ändern durch den Irishamerican Robert O’Rourke, dessen Familie seit vier Generationen in El Paso, Texas lebt. Da er als Kind und Teenager ebenso viel Zeit in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juarez verbrachte, hörte er schon früh hauptsächlich auf die spanische Version des Namens Robert, nämlich „Beto“. Politisch kennt man den Kongressabgeordneten nur als Beto O’Rourke.
Die Kampagne des  fließend spanisch sprechenden Abgeordnetem heißt „Beto for Texas“ und rückt Ted Cruz auf die Pelle.

Wie sich die Zeiten ändern. Der eine tilgte sorgfältig alles mexikanisch klingende, der andere wirbt damit.
Noch 2012 weigerte sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hartnäckig öffentlich ein einziges Wort französisch zu sprechen, obwohl er die Sprache aus seinen zwei Jahren als Mormonen-Missionar in Paris beherrscht. Aber überhaupt eine andere Sprache als englisch zu verstehen galt unter den Republikanern als Makel.
Sechs Jahre später wirbt Beto O’Rourke sogar damit polyglott zu sein.

Ich halte das für richtig, da die Hardcore-Hillbillies, die alles hassen was sie für unamerikansich halten, ohnehin als Wähler vernünftiger Politiker verloren sind.
Es nützt den Demokraten nichts ihnen nachzulaufen.
Man mache es lieber so wie die bayerischen Grünen und sage offensiv „welcome multikulti!“

Trumpmerica hat sich schon lange aus der Realität verabschiedet. In den tiefen Sumpf, in dem die hocken, sollte man ihnen nicht nachlaufen.
Die frönen ihrer geistigen Morbidität und sind unrettbar verblödet.


Beispiele:

1.)


[….]  In einem ausführlichen Interview mit dem US-Sender CBS hat Donald Trump seine Meinung zu zahlreichen brisanten Themen kundgetan: über eine mögliche Verstrickung Wladimir Putins in Attentate, den Klimawandel, die Russlandaffäre, Nordkorea - und über den Handelsstreit. Dabei attackierte der US-Präsident erneut die Europäische Union. Diese sei nur gebildet worden, "um uns beim Handel auszunutzen", sagte Trump. "Und das ist, was sie getan haben."
Er fügte hinzu: "Niemand behandelt uns viel schlechter als die Europäische Union." [….] "Wissen Sie, was feindselig ist? Wie sie uns behandeln." Der Präsident sagte weiter, er möge die Nato. "Aber wissen Sie was? Wir sollten nicht für fast die gesamten Kosten der Nato aufkommen, um Europa zu beschützen. Und zusätzlich nutzen sie uns beim Handel aus. Das werden sie nicht mehr tun. Sie verstehen das." [….]

2.)


3.)

[….]  Everybody in the White House Considers Trump an Idiot
[….] It is relatively easy to get White House staffers to leak mind-blowing anecdotes about President Trump’s various derangements, and for that very reason, it is hard to find new anecdotes that register on the crazy-Trump scale. [….] After security officials tried fruitlessly to explain to Trump the importance of American defenses in South Korea, including a system that reduces the warning time of a North Korean missile attack from 15 minutes to seven seconds, Secretary of Defense James Mattis told associates that Trump “acted like — and had the understanding of — ‘a fifth- or sixth-grader.’[….] Chief of Staff John Kelly has called Trump an idiot and also crazy:


    “He’s an idiot. It’s pointless to try to convince him of anything. He’s gone off the rails. We’re in crazytown,” Kelly is quoted as saying at a staff meeting in his office. “I don’t even know why any of us are here. This is the worst job I’ve ever had.”
Trump’s lawyer John Dowd has likewise called his client an idiot. Somewhat more audaciously, he has argued that Trump should not have to testify to Special Counsel Robert Mueller, because the transcript would leak, and foreign leaders would see that Trump is an idiot:
    Dowd then explained to Mueller and Quarles why he was trying to keep the president from testifying: “I’m not going to sit there and let him look like an idiot. And you publish that transcript, because everything leaks in Washington, and the guys overseas are going to say, ‘I told you he was an idiot. I told you he was a goddamn dumbbell. What are we dealing with this idiot for?’”
Another Trump lawyer, Jay Sekulow, tried to argue to Robert Mueller that Trump could not be asked to give an interview because he is a compulsive liar. They literally explained to Mueller how they conducted a mock interview with Trump, and he was so unable to tell the truth that they considered him mentally disqualified from testifying:
    Jay Sekulow went to Mueller’s office and re-enacted the mock interview. Their goal: to argue that Trump couldn’t possibly testify because he was incapable of telling the truth. 


    “He just made something up. That’s his nature,” Dowd said to Mueller.
It seems somehow unfair to let somebody remain on the job as president because he’s such a compulsive liar he can”t be allowed to testify under oath. [….] However dumb and crazy you might think Trump is, reality always turns out to be even worse. [….]

4.)


[….] A Trump surrogate and co-founder of a PAC in support of the president complained about left-wing "mobs" harassing conservatives, noting how a group of witches recently planned a "hex" on Brett Kavanaugh.
Amy Kremer, co-founder of the Women Vote Trump PAC, told MSNBC Sunday she does believe violence has entered into the country's political discourse, pointing blame solely at liberal activists. [….] But Kremer particularly took issue with a Brooklyn bookstore's repeated rituals where witches have planned to place a "hex" on recently confirmed Supreme Court Justice Brett Kavanaugh.
Dakota Bracciale, co-owner of the "metaphysical boutique and occult bookshop," Catland Books, told Newsweek they have already placed several hexes on President Donald Trump. 


[….] Speaking Sunday on MSNBC, Kremer criticized the event as yet another left-wing attack on conservatives. “It is a scary time right now,” she said. “Now you’ve got witches that are placing a hex on Brett Kavanaugh.” [….]

5.)


[….] President Donald Trump has been spreading a lot of misleading statements or flat-out lies about “Medicare for All” — a progressive health policy gaining traction among Democrats.
Most recently, Trump said that providing health insurance to everybody doesn’t work anywhere in the world. He avoided calling the policy Medicare for All — likely because 60 percent of the American public favors the idea. Instead, he referred to it as “socialist” health care.
“By the way, it doesn’t work anywhere in the world,” said Trump during his “Make America Great” again rally in Richmond, Kentucky on Saturday.
“It’s good if you don’t mind waiting for like five weeks to see a doctor. They come from socialist countries — frankly, they come from Canada.” [….]

 

6.)

[….] Der zwei Jahre lang in der Türkei festgehaltene US-Pastor Andrew Brunson hat bei seinem Empfang im Weißen Haus für US-Präsident Donald Trump gebetet. „Wir würden gerne für Sie beten“, sagte Brunson am Samstag im Oval Office, wo Trump ihn nach seiner Rückkehr aus der Türkei empfing. „Wir beten als Familie oft für Sie.“ [….] Brunson kniete vor Trump zum Gebet nieder und legte dem Präsidenten die linke Hand auf die Schulter. Dann betete er: „Oh Gott, ich bitte dich, dass du deinen Heiligen Geist über Präsident Trump ergießt. Dass du ihm übernatürliche Weisheit gibst, um alle Pläne, die du für dieses Land und für ihn hast, zu erfüllen.“
[….] „Ich bitte darum, dass du ihm Weisheit gibst, wie er dieses Land zur Rechtschaffenheit führt. Ich bitte darum, dass du ihm Beharrlichkeit und Ausdauer und Mut gibst, für die Wahrheit zu stehen. Ich bitte darum, dass du ihn vor Verleumdung durch Feinde schützt, vor jenen, die unterhöhlen. Ich bitte darum, dass du ihn zu einem großen Segen für dieses Land machst.“ [….]