Natürlich weiß ich, wie Abhängigkeiten innerhalb der Republikanischen Partei funktionieren, wie der gemeinsame Hass auf Schwule, Schwarze, Migranten, Gebildete, Atheisten und Demokraten zusammenschweißt, wie die Furcht Vorwahlen zu verlieren, die Parteimitglieder zittern lässt.
Aber dennoch; wenn der eigene kultisch verehrte Anführer der Wirtschaft, dem Land und dem internationalen Ansehen tagtäglich so offensichtlich schadet; müßten sich nicht doch mal genügend Kongress-Abgeordnete finden, die ein Impeachment unterstützen?
Nein, offensichtlich nicht. Sämtliche GOP-Abgeordnete haben operativ ihr Rückgrat entfernen lassen und sich anschließend stolz selbst die Testikel mit einer Kneifzange abgeknipst.
Über den verbrecherisch-debilen Charakter Donald Trumps und seiner Familie können keinerlei Zweifel mehr bestehen. Diese Tatsachen habe ich voll akzeptiert.
Aber auch nach zehn Jahren fällt es mir immer noch schwer zu begreifen, wie scheinbar mühelos IQ47 damit durchkommt. Wie er Medien und Justiz spielend als seine Werkzeuge einsetzt. Die Wirtschaft schlägt sich auf ohnehin auf seine Seite und selbst die üblicherweise lautesten Linksliberalen, die Künstler und Schauspieler in Hollywood, halten devot ihren Mund. Kein Trump-Kritik bei den Oscars. Fast jeder ordnet sich feige dem faschistischen Regime unter.
Wie soll man das als US-Amerikaner aushalten?
Die einzige Möglichkeit, den Schmerz zu lindern, besteht darin, andere stellvertretend und wortgewaltig den Frust herauszubrüllen.
Für mich erledigen das am besten Jonathan Pie:
und Luke:
Eine Wohltat!


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