Dienstag, 15. Januar 2013

Extrawurst



Juchei.
Endlich. Nach gefühlten 1000 Jahren Vorbereitung beginnt Ende April 2013 die Internationale Gartenschau (IGS) in Hamburg. 
Auf 100 Hektar, davon 50 Hektar Kleingärten und 5000 Quadratmeter Hallen-Ausstellung wird auf der Insel Wilhelmsburg Grünzeugs dargeboten. 
Hat nur 70 Millionen Euro gekostet und wurde 7000 Bäumen zum Verhängnis. 
Das „raumübergreifende Großgrün“ stand leider dem Schau-Grün im Weg.
 Da konnten nur noch Holzfäller helfen.

Möchte sich eine Hamburger Familie selbst einen Eindruck darüber verschaffen, ob sich das Baum-Killen gelohnt hat, muß sie tief in die Tasche greifen. 
Ein Eintrittsticket kostet 21 Euro pro Person. Dauerkarte 110 Euro.
 HartzIV-Paare mit Kindern müssen also draußen bleiben.
Gut so. Nur die Harten kommen in Garten - und schon gar nicht die Armen!
Nun ja.

Eine Gruppe bekommt allerdings vom Senat ein dickes Extrawürstchen zugeschanzt - im freiwillig vorauseilenden Gehorsam:
Kirchenfuzzis und die 100.000 erwarteten Gäste das Hamburger Kirchentages.
Ihnen schenkt der Senat den Eintrick. Sie müssen gar nichts bezahlen und können ihren Kirchentagsausweis benutzen.
Die Besucherinnen und Besucher des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Hamburg können während der Großveranstaltung auch an einem Tag die internationale gartenschau hamburg 2013 (igs) besuchen. Teilnehmende, die eine Kirchentags-Dauerkarte haben, erhalten am 2., 3. oder 4. Mai freien Eintritt zur igs. Eine entsprechende Kooperation ist zwischen dem Kirchentag und der igs vereinbart worden.  [….] igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten: „Das Motto des Kirchentages „Soviel du brauchst“ ist durchaus ein Gedanke, der sich auf der igs wiederfindet.(igs)
Sollte jeder Kirchentagsheini nur einen Tag von dem Angebot Gebrauch machen, hätte die Stadt schon 2,1 Millionen an die Kirchen vergeben.

Reizend. 
Die überwiegende Mehrzahl der Hamburger, nämlich die 2/3 der Bevölkerung, die Atheisten sind, bleiben außen vor und bekommen nichts. 
Von den gut 1,8 Mio Hamburgern sind nur 500.000 Kirchenmitglieder.
Nach den EKD-Zahlen von 2009 leben in Hamburg 29% Evangelen, 10% Katholiken und 60% Konfessionslose.
Falls die zur Gartenschau möchten, müssen die allerdings kräftig in die Tasche greifen.


Montag, 14. Januar 2013

Tiefste Trauer


Die Durchlässigkeit der Gesellschaft ist nicht homogen.
Einige flutschen förmlich auf Topppositionen.
Dazu benötigt man in Deutschland weniger eine entsprechende Ausbildung, sondern das richtige Elternhaus, den entsprechenden Habitus, die passenden Umgangsformen.
Andere Länder, Amerika zum Beispiel, sind verglichen zu Deutschland echte MERITOKRATIEN. Da wird derjenige etwas, der etwas geleistet hat.
Ein Einwandererkind, ein Punk, ein Schwarzer, Grüner oder Gelber kann durchaus einen Spitzenjob in einer Kanzlei, in der Regierung oder einem Krankenhaus bekommen, wenn er die entsprechenden Unis mit Bestnoten absolviert hat. Die Clintons zum Beispiel kommen aus ganz kleinen, schäbigen Verhältnissen.
In Deutschland blickt die Elite hingegen verächtlich auf das „akademische Proletariat.“
Das Kind der Putzfrau kann also haargenau die gleiche Ausbildung wie das Gör des Vorstandsvorsitzenden an einer Universität gemacht haben; es wird aber dennoch viel schlechtere Chancen haben.
Der Stallgeruch zählt…
Man stößt an die sogenannte „gläserne Decke“, die trotz bester Qualifikation für einige Menschen nicht zu durchbrechen ist.
Hildegard Hamm-Brücher beispielsweise ist mit Sicherheit eine der begabtesten Nachkriegspolitikerinnen in Deutschland. Sie hat 50 Jahre Parteipolitik betrieben und saß über Dekaden in Parlamenten.
Ihre höchste Karrierestufe war „Staatsekretärin“. Bis zur Ministerin konnte sie es nie bringen, weil ihr entweder Penis oder das richtige Parteibuch fehlten.
Ein Witz, wenn man bedenkt, daß inzwischen Flitzpiepen wie Niebel, Fipsi oder Kristina Schröder mal eben so ein Ministeramt bekommen.

Oder Manfred Bruns, geb 1934, Bundesanwalt am Bundesgerichtshof, der sich in den 1980ern als schwul outete und sich dann aber sowas von abschminken konnte in der Politik weiter aufzusteigen.

Mit dem richtigen Stallgeruch und genügend vielen Nullen am Kontostand geht alles viel einfacher.
Adel, Geld, Politikerfamilie ist ideal.
Ursula von der Leyen, steinreich, Vater lange Jahre eine große Nummer in der CDU und Ministerpräsident. Monika Hohlmeiner, Millionenerbin und FJ Strauß-Tochter.  Karl-Theodor von und zu Guttenberg, einer der hundert reichsten Deutschen, gleichnamiger Großvater war von 1967 bis 1969 parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskanzleramt. Thomas de Maizière, hugenottischer Landadel. Sein CDU-Cousin Lothar war letzter DDR-Ministerpräsident und sein Vater Ulrich de Maizière Generalinspekteur der Bundeswehr.
So rutscht man rauf auf Ministerämter.

Besonders praktisch ist es, wenn an weiteren entscheidenden Schaltstellen der Macht Familienmitglieder hocken.
So wurde KTG noch von einer Welle der öffentlichen Sympathie im Amt gehalten, als er längst als notorischer Lügner und Betrüger entlarvt war.
Möglich machte es die größte und mächtigste Zeitung Europas, die BILD, die ihm täglich Jubeltitelbilder und Durchhalteparolen widmete
Nebenbei bemerkt; der BILD-„Chef vom Dienst“ heißt Karl Ludwig Johann Nepomuk Gotthelf Hubertus Maximilian von und zu Guttenberg und ist ein Onkel des Ex-Verteidigungsministers.

Diese Inkarnation des Goldener-Löffel-im-Hintern beklagt sich heute darüber wie schlecht ihn die Presse behandele!
Ausgerechnet der Typ, der ganz ohne eigene Leistung und ohne politisches Tun durch pure Lobhudelei der Presse bis zum nächsten Bundeskanzler raufgeschrieben wurde, meint er hätte doch etwas mehr Wohlwollen verdient!

Willkommen in Schilda.
Guttenberg kündigt Boykott deutscher Medien an

[…] Wie lange wird dieser Boykott halten? Karl-Theodor zu Guttenberg hat der Schweizer Wochenzeitung "Der Sonntag" zwar ein Interview gegeben, doch deutsche Medien will er künftig meiden.
[….] Ein Comeback schloss der 41-jährige [….] nicht wirklich aus. 
Oooch, Gutti gibt sich die Ehre offen zu lassen, ob er wieder in die Regierung gehen möchte, läßt uns zappeln und darben.
Offenbar soll der Urnenpöbel so lange unter Entzug leiden, bis ihn alle auf Knien anflehen zurück nach Berlin zu kommen.
Deutschland ohne Guttenberg - das zu ertragen wirft mich in tiefste Trauer.

Sonntag, 13. Januar 2013

Begrifflichkeiten.




Die letzte Woche hat uns das Thema „Kinderschänder“ in der katholischen Kirche beschäftigt.
Ich benutzte das Wort „Kinderschänder“ nie ohne Anführungsstriche, weil es meiner Ansicht nach falsch ist.
Es impliziert, daß das Opfer geschändet wird, also mit der Schande leben muß, befleckt ist, entweiht ist. 
Es hat Anlaß zur Scham. 
Genauso empfinden zwar viele der von Priestern vergewaltigten Jungs. Deswegen verschweigen sie kirchliche Verbrechen auch aus Scham über ihre „Schande“.
Indem man sich mit dieser Bewertung abfindet, gibt man dem Opfer einer Vergewaltigung zumindest eine Mitschuld.
Auch das ist in vielen Kulturen zweifellos der Fall. Wird eine Tochter vergewaltigt, ist ihr die „Unschuld geraubt“; sie hat „Schande über die Familie gebracht“ und wird dementsprechend auch gelegentlich getötet. Damit ist die Familie wieder „entschändet“.
Juristisch betrachtet gilt aber in Deutschland das diametral gegenteilige Prinzip: Das Opfer ist NICHT schuldig an einer Vergewaltigung.
Es sollte sich gerade nicht schämen, sondern sich aufrechten Ganges an die Polizei wenden und auf den wahrhaft Schandhaften, nämlich den Täter zeigen.
Schande haben andere über sich selbst gebracht:
Die kinderfickenden Priester, die brutalen Schläger wie der ehemalige Stadtpfarrer Walter Mixa und ganz besonders die Bischöfe, die von dieses Taten wußten und die Täter weitermachen ließen; Ratzinger und Müller beispielsweise.
Auf sie sollten wir mit Fingern zeigen und vor ihnen ausspucken.
Sie sind Selbstschänder.

Außerdem ist dieser Tage wieder viel von der „Homo-Adoption“ die Rede.
 Jenem Bähbäh-Thema, das Kanzlerin und CDU verbieten
Jener Regelung, gegen die heute Myriaden Franzosen auf die Straße gingen.

Das Modell der Vater-Mutter-Kind-Familie ist in Gefahr: Zehntausende protestieren in Paris gegen ein geplantes Adoptionsrecht für Homosexuelle. […]

 „Für die Kinder ist es nicht gut, wenn sie drei oder gar vier Elternteile haben“ […]

Konservative, Rechtsextreme und Katholiken hatten zu Demonstrationen aufgerufen. Mehrere große Demonstrationen zogen am Nachmittag über die Pariser Boulevards auf den Eiffelturm zu. Organisatoren hofften auf bis zu eine halbe Million Teilnehmer. Es wurden dann doch deutlich weniger.

[…]   „Ich bin katholisch und gehöre der (rechten) UMP an, aber ich bin ausschließlich als Familienvater hier“, sagte der 41 Jahre Guillaume Ménager. Auf seinem Plakat war zu lesen: „In den Hoden gibt es keine Eizellen.“ Er wolle das Recht der Kinder auf Vater und Mutter verteidigen, betonte er.
 (Ulrike Koltermann 13.01.13)
1988 verfilmte Paul Bogart das Theaterstück „Torch Song Trilogy“ von Harvey Fierstein, der auch in dem Film neben Anne Bancroft und Matthew Broderick die Hauptrolle spielte. In Deutschland gilt der Film unter dem Namen „das Kuckucksei“ inzwischen als „Kult“.
Es ist schon irre lange her seit ich das Werk gesehen habe, aber ich erinnere mich an einen grandiosen dritten Akt, in dem Arnold, gespielt von Fierstein, sich eine Grundsatzdiskussion mit seiner Mutter Mrs. Beckoff, gespielt von Bancroft, liefert, daß nur so die Fetzen fliegen.
Diesem Akt liegt eine echte „Homo-Adoption“ zu Grunde.
 Arnold hat nämlich den schwulen Teenager David adoptiert und gibt ihm das Zuhause, welches er offenbar in seiner biologischen Familie nicht finden konnte.
Eine in Amerika sehr sinnvolle Geschichte, da die christlich-fanatisierten Amis dazu neigen ihre eigenen Kinder nach einem Coming-Out rauszuschmeißen. 
Eine neue Studie aus Massachusetts kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass jeder vierte schwule und lesbische Jugendliche obdachlos ist.
Die Ergebnisse der vom Children's Hospital Boston durchgeführten Untersuchung von über 6.000 Schülern aus dem Bundesstaat Massachusetts zum Thema Obdachlosigkeit wurde im Fachmagazin "American Journal of Public Health" veröffentlicht. Demnach sind 3,2 Prozent der Jugendlichen, die sich als heterosexuell definieren, "homeless". Unter Bisexuellen liegt diese Zahl aber bereits bei 15 Prozent, unter Schwulen und Lesben sogar bei 25 Prozent.
[…] Bereits 2006 kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass 42 Prozent der 600.000 bis 1,6 Millionen jugendlichen Obdachlosen in den USA schwul, lesbisch oder transsexuell sind. In dieser von einer Homo-Gruppe und einer Obdachlosenorganisation initiierten Untersuchung wurde auch festgestellt, dass rund einer von vier jungen Homosexuellen nach seinem Coming-out von den Eltern vor die Tür gesetzt worden ist.
Eine Homo-Adoption, indem Menschen einem „Homo“ ein Zuhause und eine Familie geben, ist also überaus wünschenswert!

Was Journalisten und Politiker aber gemeinhin mit „Homo-Adoption“ meinen, ist etwas ganz anderes.
 Sie sagt nämlich gar nichts über die Sexualität der Adoptierten aus.
 Wie sollte das auch gehen?

Beim Begriff „Homo-Adoption“ schwingt fälschlicherweise ein Diminutivum mit.
 Also eine Kinderadoption durch ein minderbemitteltes Paar. Zwar können schwule oder lesbische Menschen als Paar in Deutschland bis heute keine Kinder adoptieren, aber das gilt in der behördlichen Praxis nur für die guten und gesunden Kinder, die auch jedes adoptionswillige Hetero-Paar gerne nähme.
Handelt es sich aber um ein sehr krankes Kind, ein geistig Behindertes, ein HIV-Infiziertes oder schwer Verhaltensauffälliges, werden alle Augen inklusive Hühneraugen zugedrückt. 
So ein Problem-Fall wird dann auch mal Tunten nach Hause gegeben, weil die Jugendämter offensichtlich meinen, das sei immer noch besser als gar keine Eltern.

Das Geheuchel ist also mal wieder gigantisch.
 Offensichtlich schwingt bei der CDU und anderen Ewig-Gestrigen immer noch mit, daß Homosexualität ansteckend ist und somit gleichgeschlechtliche Paare unschuldige Kinder sittlich verderben.
Diesen Kindern fehle etwas, sie wären schlechter gestellt, als diejenigen mit Mama und Papa.

Dabei ist das Gegenteil der Fall.
Für das Wohl eines Kindes ist nämlich irrelevant welche Sexualpraktik- oder Präferenz die Eltern im Schlafzimmer bevorzugen. Sie können sogar komplett asexuell sein, ohne daß es dem Kind schadet.
Entscheidend sind hingegen Zuwendung und Aufmerksamkeit.
Da Schwule und Lesben so gut wie nie ungewollt schwanger werden und sich ungewollt um Kinder zu kümmern haben, sondern sich aktiv und mit größerem Aufwand um ein Kind bemühen müssen, sind ihre Söhne und Töchter nahezu 100% echte Wunschkinder. 
Daß ein oder zwei Elternteile aus Desinteresse ausfallen oder gar weglaufen ist bei „Homo-Eltern“ höchst unwahrscheinlich.

Die Auswirkungen sind inzwischen auch durch Studien erfasst:
Die sogenannten Regenbogenkinder sind glücklicher und schlauer als das durchschnittliche Balg heterosexueller Eltern.
Glückliche Familie unterm Regenbogen: Kinder mit homosexuellen Eltern erleiden keine Nachteile im Vergleich zu Heranwachsenden aus klassischen Familien. Dies belegt eine Studie der Universität Bamberg, die die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in Berlin vorstellte.

[…] In der Studie werden Schätzungen zitiert, wonach es in Deutschland mittlerweile sogar mehr als 12.000 Heranwachsende in "Regenbogenfamilien" gibt.
Häufig wird ausgeführt, dass Kinder eine männliche Bezugsperson brauchen, um eine gesunde Entwicklung zu erfahren. Auch dies ist nun (erneut) widerlegt, wie eine US-Langzeitstudie, die vom “Williams Institute” im Magazin “Gender & Society” veröffentlicht wurde, belegt.

In der US-Langzeitstudie, die seit 26 Jahren (!) durchgeführt wird, wurden konkret “lesbische Haushalte” untersucht, ob die Kinder aus diesen Familien eine nachteilige psychologische Entwicklung erfahren, wie Teenager, die mit einem Vater oder einer männlichen Bezugsperson erzogen werden.

[…] Die Grundaussage und das Ergebnis der Studie ist, dass Tennager ohne männlicher Bezugsperson in der  ”Regenbogenfamilie” keinen Unterschied in der psychischen Entwicklung zu den Teenagern aufweisen, die mit einer männlichen Bezugsperson erzogen wurden. Weiters gibt es keine Unterschiede bei weiblichen und männlichen Stereotypen.

Letztes Beispiel:

Die Gegner der “Homorechte” bezeichnen sich selbst immer als Vorkämpfer für die Familie, während sie Schwule und Lesben, die heiraten oder gar adoptieren wollen, als familienzerstörerisch anprangern.
Diese Methode ist überall gleich. 
US-Evangelikale, Kurienkardinäle und CDU-Delegierte - alle Homophoben halten die „Familienwerte“ hoch, nennen sich gar „focus on the family“ oder tragen Titel wie „Familienbischof“ (der homophobe Tebarzt-van-Elst).

Diesen Antagonismus zwischen „Familie“ und „Homosexuellen“ zu konstruieren ist so blödsinnig, daß ich bis heute nicht verstehe, wieso die Vertreter solcher Unsinns-Theorien nicht ausgelacht werden.

Glauben sie etwa, daß Schwule und Lesben im luftleeren Raum entstanden sind? 
Daß sie durch künstliche Uteri auf dem Planeten Kolob ausgebrütet wurden?
Nein, Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle, Asexuelle, Polysexuelle und sonstige Elle sind auch Kinder von Eltern. 
Überwiegend sogar Kinder von Hetero-Eltern. Sie alle sind ebenfalls Teil einer Familie.
Sie haben Brüder, Schwestern, Onkel, Tanten, Cousins und gelegentlich auch Kinder. 

Antifamiliär leben tatsächlich nur sehr wenige Menschen. 
Zum Beispiel Bischof Tebartz-van-Elst und die restlichen frauenfürchtenden, zölibatären Röckchenträger des Vatikans.