Das ist
wirklich so wie mit der sprichwörtlichen widerlichen toten Qualle am Strand,
mit mir und Bischöfin Breit-Keßler.
Man weiß
ja, das Vieh sieht ekelhaft aus, aber man schafft es nicht sich zurückzuhalten
und geht doch hin, um mit einem Stock im Kadaver zu stochern.
Nun
hatte ich schon extra wegen ihr mein GONG-Abo gekündigt,
aber kann immer noch nicht so recht von ihr lassen, schiele nach ihren neusten
frommen Phrasen und hoffe, daß mir dabei nicht allzu viele Hirnzellen
absterben.
In der
vergangenen Woche behandelte ihre Kolumne ein sagenhaft gewagtes Thema. Daran
hatte sich noch kein Theologe gewagt:
Weihnachten und der Konsumterror.
Allein
schon „Weihnachten“!
Wie
kommt man nur ausgerechnet jetzt auf so ein Knallerthema?
Ihre
pathetischen Prahlereien sind eine gute Erklärung dafür, wieso der
Evangelischen Kirche die Mitglieder sogar noch schneller als bei den
mittelalterlichen Katholiban davonrennen.
Die
bizarre Kostümshow der Katholo-Geistlichen mit ihren grellen Drag-Kostümen und
den brennenden Handtäschchen überstrahlt ein bißchen die Tatsache, daß
Evangelen noch fundamental irrer sind und übleres Personalaufweisen.
(…….)Möglicherweise ist es tatsächlich so, daß der
intellektuelle Niedergang der evangelischen Theologie, der in Huber und Käßmann
ihre Apotheose fand, die eigentlich noch absurderen Katholiken (Zölibat, Primat
des Papstes, Frauen-Ausschluss,..) in Relation gut dastehen läßt. (…..)
(……….)
Der Niedergang des deutschen Protestantismus ist vermutlich unaufhaltsam.
Der
Grund ist, daß es einfach keine sympathischen Führungspersönlichkeiten in der
EKD gibt.
Die
Laien werden von Politikern dominiert, die sich aus dem unsympathischsten
Bodensatz ihrer jeweiligen Parteien rekrutieren: Volker Kauder, Hermann Gröhe,
Günther Beckstein, Kathrin Göring-Kirchentag, Irmgard Schwätzer (FDP),
Christoph Matschie (SPD), Kerstin Griese (SPD), Josef Philip Winkler (Grüne),
Pascal Kober (FDP) oder Stefan Ruppert (FDP) sind die schlimmen Namen.
Bei
den Theologen der EKD sieht es sogar noch düsterer aus: Huber, Schneider,
Käßmann, Bedford-Strohm oder gar Petra Bahr heißen die Menschenschrecker, die
meistens in die Talkshows geschickt werden.
Kein
Wunder, daß die Gläubigen schneller aus der EKD flüchten als aus der
zölibatären Kinderficker-RKK. (………….)
Zum
höchsten christlichen Fest Ostern verbreitete sich meine besondere Freundin Bischöfin Breit-Keßler im GONG und
demonstrierte ihre geistige Schlichtheit in bewährter Kombination mit
Sendungsbewußtsein und Belehrungsattitüde.
Breit-Keßler
kennt ihr nicht?
Das war die hier:
Gerade konnte ich im GONG vom 21.08.2015 ein Statement von Susanne
Breit-Keßler, der Regionalbischöfin für München und Oberbayern, lesen.
Uiuiui.
Den
Menschen, die sich keinen Urlaub leisten können, ruft sie zu:
Arbeit und Alltag sind
eine Form der Selbstbestätigung, die einem zeigt: Hier hast du deine
Fähigkeiten und Gaben- es ist schön, was du alles kannst! Die gleichen
Handgriffe, die gleichen Gesichter. Tägliche Routine hat ihre guten Seiten. Es
liegt an einem selber, ob man den Werktagen zusätzliche funkelnde Glanzlichter
aufsteckt. „Durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein“ heißt ein
biblisches Wort (Jesaja 30,15). Gebete am Morgen und Abend setzten Akzente, die
die Tage voneinander unterscheiden.
(Bischöfin Susanne Breit-Keßler)
Na, das hört eine alleinerziehende Mutter mit drei Putzjobs sicher gerne von
einer Bischöfin, die aus Steuermitteln ein fünfstelliges Monatsgehalt bezieht.
Auch im
Dezember 2016 vollführt Breit-Keßler diese Volte – erst werden Banalitäten
vermengt mit reichlich Selbstlob geschildert und im letzten Absatz kriegt sie
dann noch die Kurve zu einem Bibelzitat, respektive der Erkenntnis, daß sie
selbst für Gottes Liebe steht und man doch dafür dankbar sein müsse.
Schon
etwas schal, wenn man als Bischöfin, die aufgrund rechtlich äußerst
zwielichtiger Umstände ein fürstliches Gehalt vom Steuerzahler bezieht, privat
versichert ist und das volle Gehalt auch abzugsfrei als Pension bis zum
Lebensende beziehen wird, in einem Land, in dem Millionen Kinder in Armut leben
und Menschen wie Sklaven arbeiten müssen, fröhlich
fantasiert, wie man das Geld mit vollen Händen ausgibt.
Abgesehen
davon, daß man angesichts des unfassbaren Konsums in unserer westlichen Welt,
der die Hauptursache für die Übel der Welt darstellt, aus moralischer
Perspektive nicht gerade predigen sollte noch viel mehr einzukaufen, ist die
Eitelkeit nahezu unfassbar.
Keiner
ist so mitfühlend, großzügig und gut wie Breit-Keßler, die immer nur daran
denkt andere zu beschenken.
Es reicht der frommen Frau aber nicht sich einfach nur selbst ausführlich zu
loben, sondern sie stellt sich gleich auch noch auf eine Stufe mit Gott, wenn
sie ihre Geschenke als „Abglanz des großen himmlischen Geschenkes (….), ein
Gott, der Mensch wird“ preist.
„So treibt das Bedürfnis der
Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die
Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen
Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.“
(Arthur
Schopenhauer, Stachelschwein-Gleichnis)
Man soll nicht immer über die „Mainstreammedien“
meckern.
Natürlich produzierenden die sehr viel
Unterhaltungs-Einerlei auf niedrigstem Niveau, aber zu Nachtzeiten gibt es
genügend hochinteressante und lehrreiche Dokumentationen, die das
öffentlich-rechtliche System rechtfertigen.
Gestern strahlte die ARG um 23.30 Uhr so eine Reportageaus, bei der mir die Ohren
schlackerten.
Es ging, im weiteren Sinne, wieder um das Thema „man will nichts abgeben!“
Das reiche Deutschland unterhält ohnehin schon einen gewaltigen
Niedriglohnsektor, der zu einer massiven Importschwäche führte.
Aber Lohndumping ist noch lange nicht alles.
Hunderttausende Menschen in der Fleischindustrie, der
Prostitution und der Altenpflege werden regelrecht versklavt.
Wir Sklavenhalter – Ausbeutung in Deutschland.
"Sklaven und Zwangsarbeiter gibt es bei uns nicht", denken viele.
Keine Frage: Die Zustände in asiatischen Textilfabriken, auf den Kakao- und
Kaffeeplantagen oder in den Käfigen von Shrimp-Fischern im Pazifik sind auch
hierzulande inzwischen bekannt. Aber Sklaverei direkt vor unserer Haustür? Gibt
es das? Und wenn ja: Profitieren wir etwa alle davon?
Wo liegt die Grenze zu moderner Sklaverei?
Wir machen uns in Deutschland auf die Suche nach Menschen, die wie Sklaven
behandelt werden. Wir treffen Schlachtarbeiter, Pflegekräfte privater
Haushalte, Frauen, die nach Deutschland verkauft und prostituiert wurden, und
Flüchtlinge, die in Gefahr sind, Deutschlands nächste Schattenarbeiter zu
werden. Wir suchen nach Formen von illegaler Beschäftigung. Wir beschreiben die
Grenze zwischen schlecht bezahlten Jobs, Menschenhandel und moderner Sklaverei.
Wir sprechen mit Betroffenen, Helfern, Polizisten und Experten. […..] Weltweit leiden 20,9 Millionen Menschen
unter Zwangsarbeit, so schätzt die Internationale Arbeitsorganisation (IAO).
Dazu kommen laut Hilfsorganisationen mehr als 100 Millionen Menschen, die in
Sklaverei-ähnlichen Verhältnissen leben. Auch der Kinderhandel nimmt laut
UNICEF weltweit zu. Und Europa? 500.000 Menschen seien hierzulande von
Zwangsarbeit betroffen, so schätzt der Europarat. Wir wollen herausfinden: Wie
funktioniert das System der Ausbeutung? Und sind wir alle Profiteure dieser
Schattenwirtschaft?
Schockierend, natürlich. Absolut entsetzlich zu sehen,
wie grausam, raffgierig und ausbeuterisch die Fleischmafia Niedersachsens und
Bayerns ihre Arbeiter behandelt.
Es gibt mehr solche Beispiele, über die in der
Vergangenheit auch berichtet wurde: „Schleckerfrauen“ oder auch die brutal
behandelten Packer in den gewaltigen Amazon-Lagern.
Schockierend natürlich, daß „die Politik“ so unter
Lobbydruck der Industrie steht, daß Nahles‘ Gesetze gegen diese Ausbeutung so
verwässert werden, daß man Leiharbeiter eben doch neun Monate ausbeuten darf.
Wer also seine geliehenen Billig-Arbeiter alle neun Monate tauscht, kann für
immer und legal weiter ausbeuten.
Schockierend aber insbesondere auch wir alle. Wir
Deutschen, wir Verbraucher, wir Käufer.
Wir kennen doch diese Zustände und unterstützen diese
mit unserer maßlosen Billig-Gier. Es muß natürlich dreimal am Tag Fleisch und
Eier geben, die aber nichts kosten dürfen.
Man ignoriert die inhabergeführten Einzelhändler, die
ihre Mitarbeiter anständig bezahlen und guten Service bieten und trägt sein
Geld lieber zu dem ohnehin schon viertreichsten Mann der Welt, Amazon-Chef Jeff
Bezos, der natürlich auch keine Steuern in Deutschland zahlt.
Die Verbraucher missbrauchen ihre Macht, indem sie
durch ihr Konsumverhalten sklavenartige Zustände in mehreren Branchen fördern.
(…) Wer nicht das Glück hat zum reichsten Viertel der
Bevölkerung zu gehören, gibt vier- oder gar fünfstellige Beträge nicht sehr oft
aus.
Dazu fallen mir auf Anhieb nur Computer und Autos ein.
In diesen Fällen überlege ich sehr gründlich, wem ich
solche Summen überlasse.
Aber noch mehr Geld gibt man für die Alltäglichkeiten,
wie Lebensmittel aus.
Auch dort hat man durchaus die Möglichkeit politische
Statements abzugeben.
Statements, die durchaus mächtig sein können.
Anton Schlecker kann davon ein Lied singen.
Die Drogerieartikel, die jeder braucht – Seife,
Waschmittel, Shampoo, Zahnbürste – bekommt man in vielen Geschäften. DM,
Budnikowsky, Rossmann oder Schlecker – all die großen Ketten bieten ein
reichhaltiges Grundsortiment an.
Daß Schlecker einging, lag tatsächlich an einem
Kundenboykott.
In den letzten fünf Jahren haben angeblich bis zu vier
Millionen Menschen weniger pro Jahr eine Schleckerfiliale betreten und sind
stattdessen zur Konkurrenz gegangen.
Es war offenbar nicht so sehr ein viel besseres
Angebot der anderen Anbieter, sondern eine aktive Flucht.
Das Schlecker-Image war ins Bodenlose abgerutscht. Mit
der Zeit wußte die Majorität der Kunden, daß die Angestellten dort miserabel
bezahlt, ausgespäht und drangsaliert werden. Solche Methoden wollte man nicht
länger unterstützen.
In Hamburg tobt gerade ein Tarifstreit bei den
Lebensmitteleinzelhändlern.
Die Gewerkschaft ist richtig sauer, weil so viele
Verkäuferinnen und Kassiererinnen mit Tricks untertariflich bezahlt werden.
Im Focus des Streits steht die Edeka-Kette.
Nun kaufe ich jede Woche mehrmals bei Edeka ein und
darf dennoch zufrieden in den Spiegel gucken, denn die Edeka-Filialen, die ich besuche
bilden ausdrücklich ruhmreiche Ausnahmen.
Die meisten der rund 80
selbstständigen Edeka-Filialen in Hamburg bezahlen nach Angaben der
Gewerkschaft Ver.di ihren Mitarbeitern weniger als den Tariflohn. Nur die Kette
Niemerszein bilde eine Ausnahme, sagte Ver.di-Fachbereichsleiter Arno Peukes. "Eine
langjährig tätige Verkäuferin bei Niemerszein verdient einen tariflichen
Stundenlohn von rund 12,60 Euro, eine vergleichbare Beschäftigte in einem nicht
tarifgebundenen Markt erhält lediglich 6,60 Euro", kritisierte Peukes.
Edeka verwies darauf, dass allein die selbstständigen Partner für die
Arbeitsbedingungen zuständig seien.
Ich kenne einige Niemerszein-Angestellte mittlerweile
ganz gut und habe sie auch genau danach befragt.
Nach meinen Recherchen sind sie tatsächlich sehr
zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen und das merkt man auch als Kunde!
Ich fing vor 10 oder 12 Jahren an hauptsächlich bei Niemerszein zu kaufen, als eine neue
Filiale direkt in meiner Straße aufmachte und ich BEGEISTERT feststellte, daß
Niermerszein grundsätzlich auf Musikberieselung verzichtet!
Es gibt ja nichts, das ich noch mehr hasse, als die
laute Radiobeschallung beim Einkaufen. Besonders grauenvoll ist es bei „Sky“,
wo ein penetrant zu laut gestelltes „Kundenradio“ einen auch noch mit
unterirdisch schlechten Werbesprüchen zudröhnt.
In meinem Auto lag aus diesem Grunde immer eine
Packung „Maxx Earplugs“, weil ich solche Läden sonst nicht betreten kann.
Aber seit ich Niemerszein entdeckte bin ich das
Problem los und kaufe nun gezielt dort ein, weil ich außerdem weiß, daß die
Geschäftsleitung eine soziale Ader hat und ihre Mitarbeiter sehr gut behandelt.
Das Konzept „höhere Löhne“ und „keine akustische
Kundenverarschung“ kommt offenbar an. Mittlerweile hat Dieter Niermerszein acht
Filialen in ganz Hamburg, die nach meinem Eindruck sehr gut laufen. Dort ist es
nie leer.
Gerade heute war ich auf dem Rückweg nach Hause noch
schnell um 21.00 Uhr bei Niemerszein und dort klickerten noch all Kassen und es
war voller Kunden.
Budnikowsky, die
Drogeriekette, die auch hauptsächlich in Hamburg beheimatet ist, ist ein
ähnliches Beispiel. Die rund 150 Filialen werden ebenfalls von einer Familie
betrieben, die bekannt dafür ist soziale Standards groß zu schreiben.
Die Wöhlkes haben ihr 100 Jahre altes Unternehmen
beispielsweise so organisiert, daß jede einzelne Filiale eine Patenschaft für
ein soziales Projekt übernommen hat, für das die Angestellten über ihre
Arbeitszeit hinaus privat engagiert sind – sofern sie möchten.
Als Kunde merkt man die Zufriedenheit der Belegschaft.
Die Einkaufsatmosphäre ist viel besser als bei den anderen großen Ketten.
Ich bin sicher, daß es in jeder Stadt möglich ist
solche Unternehmen zu finden, die die Artikel des täglichen Bedarfs anbieten
und ihre Angestellten gut behandeln, mit ihnen zusammenarbeiten.
Es betrifft zwar nicht ganz den „täglichen Bedarf“,
aber auch die Juwelierkette „Wempe“
ist so ein sozial geprägtes Familienunternehmen, welches seine Mitarbeiter
übertariflich bezahlt, wo es einen persönlich haftenden Eigentümer gibt, der
nicht an der Börse zockt und der deutlich überdurchschnittlichen Kundenservice
bietet.
Wer sich mal eine schöne Uhr oder einen Trauring
kaufen möchte, sollte zu Wempe gehen und nicht zum Schmuck-Multi „Christ“, der
nur ein Teil der Douglas-Konzerns ist, welcher wiederum mit feindlichen
Übernahmen zockt und die Mitarbeiter der Buchkette „Thalia“ (ebenfalls zum
Douglas-Konzern gehörend) drangsaliert.
Ein schlechtes Beispiel ist auch die Café-Kette
„Starbucks.“ (……)
Extrem abstoßend an Wir Sklavenhalter – Ausbeutung in Deutschland waren die
Schilderungen der ultrabrutalen Methoden der Zuhälter von Zwangsprostituierten.
Aber auch hier gilt: Es überrascht mich nicht von der
Existenz einiger krimineller Sadisten zu hören, die vielleicht nicht nur aus
Raffgier, sondern auch aus Spaß Frauen quälen.
Aber das ist in der Tat ein Justizproblem. Diese
Methoden sind natürlich nicht legal; solche Zuhälter gehören auch nach
geltender Rechtslage in den Knast.
Das Multimilliarden-Prostitutionsgewerbe mit vornehmlich
extrem jungen Osteuropäischen Zwangsprostituierten ist nicht wegen der
sadistischen Zuhälter so erfolgreich, sondern wegen der Millionen Freier, die
anscheinend durch die immer bizarrere und brutalere Internetpornowelt selbst
auch immer schäbiger und brutaler werden.
Nein, ich bin nicht Alice Schwarzer und lehne
Prostitution nicht grundsätzlich ab.
Ich halte es erstens für undurchführbar „das älteste
Gewerbe der Welt“ abzuschaffen und zweitens ist Sex zwischen Erwachsenen auf
freiwilliger Basis niemals moralisch zu bewerten.
Aber was sind das für widerliche Männer – insbesondere
in den grenznahen Gegenden Sachsens und Bayerns – die den brutalen Druck der
Zuhälter ausnutzend rüber nach Tschechien fahren, um dort für 10 Euro extrem
grausame Sexpraktiken mit Frauen durchzuführen, die das ganz offensichtlich eben
nicht freiwillig machen?
Es gibt in Deutschland vermutlich 500.000 bis
1.000.000 Frauen, die zumindest teilzeitlich der Prostitution nachgehen.
Das Statistische Bundesamt bezifferte dem Umsatz im
Jahr 2012 auf etwa 15 Milliarden Euro in Deutschland – ohne Dunkelziffer.
5,5
Milliarden Euro Umsatz in Bordellen
3 Milliarden
Euro in der Straßenprostitution
3,8
Milliarden Euro bei Hostessendiensten
2,7
Milliarden Euro für sonstige Prostitution
(nicht
eingerechnet die Ehe)
Das wären also mehr als 40 Millionen Euro, die
deutsche Männer pro Tag bei Prostituierten ausgeben.
Rechnet man dabei ein, daß es einige „Leistungen“ auf
dem Straßenstrich schon für 10 Euro gibt, dürfte die Zahl der Freier täglich
bei rund einer Million Männern liegen.
[….] Es gibt nur
Schätzzahlen wie die von 1,2 Millionen Kundenkontakten pro Tag. Die wenigen
Daten, die es gibt, kursieren seit Jahren, jeder schreibt vom anderen ab. Die
einzige quantitativ-empirische Untersuchung geht von 18 Prozent Dauerkunden
aus, das wäre also fast jeder fünfte Mann. Die Studie ist aber mehr als 20
Jahre alt. [….]
Prof. Gerheim vertritt die These, dass die meisten Freier die Frauen freundlich und respektvoll behandeln
und sie sogar bewundern.
Allerdings gibt es auch eine Gruppe von Freiern mit destruktivem Motivmuster, bei
denen es darum geht, Gewalt und Frauenhass auszuleben.
Da es ein Überangebot von Prostituierten gibt, können
auch solche Männer billig zuschlagen.
Eine durchaus ekelhafte Vorstellung, daß so viele von über
einer Million Deutschen pro Tag offenbar so geizig und skrupellos sind, daß
Ihnen die Freiwilligkeit der Angelegenheit egal geworden ist.
Und wie soll man bei solchen Reportagen nicht zum Misanthrop
werden?
Das ist doch das Mindeste.
Wie kann man die Spezies Homo Sapiens mögen?
Misanthropie (von griechisch μισεῖν miseín ‚hassen‘, ‚ablehnen‘
und ἄνθρωπος ánthrōpos ‚Mensch‘) beschreibt die Sichtweise einer Person, welche
die Menschen hasst oder zumindest deren Nähe ablehnt. Eine solche Person wird
Misanthrop („Menschenhasser“, „Menschenfeind“) genannt.
Misanthropie charakterisiert eine Geisteshaltung, keine Handlungsweise. Ein
Misanthrop muss weder gewalttätig, aggressiv noch arrogant sein, altruistisches
Handeln ist bei ihm nicht ausgeschlossen. Die Misanthropie steht, trotz des
etymologischen Anscheins, begrifflich nicht im Gegensatz zum verwandten Begriff
der Philanthropie, mit dem im Allgemeinen eher die Handlungsweise als die
Einstellung eines Menschen bezeichnet wird. Bei extremen Fällen von Abscheu dem
Menschen gegenüber sondert sich der Misanthrop ab und führt ein
Einsiedlerdasein. Diese selbst gewählte Isolation ist von pathologischer Menschenscheu
zu unterscheiden, bei der trotz des Wunsches danach keine Nähe zur umgebenden
menschlichen Gemeinschaft erreicht werden kann.
Wie so
etwas möglich ist, verstehe ich zwar immer noch nicht vollständig, aber es gibt
nette Menschen, die CDU-Wählen.
Ich
kenne sogar privat einige. Die halten sogar ernsthaft Politiker wie Seehofer,
Bouffier oder Gröhe für begabt und fähig.
Sehr
rätselhaft.
Bei den
Spitzenpolitikern selbst ist das Bild stimmig.
Die der
CDU Angehörenden sind charakterlich mies.
(Verblüffenderweise
sind CDU/CSU-Politiker in 98% der Fälle auch deutlich hässlicher als Grüne und
Sozis; für diesen Zusammenhang habe ich allerdings noch keine schlüssige
Erklärung.
Aber mal
ehrlich, gibt es unter Sozialisten etwa auch so grotesk frisierte und blondierte
Pausbäckchen wie Boris Johnson, Volker Bouffier, Geert Wilders oder Donald Trump?)
Von den
Widerlingen der Post-Merkel-Generation schiebt sich ein Menschenfeind
kontinuierlich ins Rampenlicht:
Wolfgang
Schäubles Schwiegersohn Thomas.
Auf
eigene Leistungen kann der 56-Jährige Heilbronner nicht verweisen.
Aber er
gründete schon mit 16 eine rechtskonservative Schülervertretung und trat in die
JU ein.
Um den
Zivil- und Wehrdienst drückte er sich, studierte Jura und vollbrachte seine
erste politische Großtat im zarten Alter von 45, als er das Liederbuch der CDU
„Lied.Gut“ mit dem „Panzerlied“ aus der Nazizeit veröffentlichte, das sogar
Günther Oettinger zu heikel war und daher eingestampft werden mußte.
Strobl
stieg im Chaos des Mappus-Debakels zwar zum CDU-Landeschefs Baden Württembergs
auf, verlor aber 2014 deutlich die Mitgliederbefragung zur Spitzenkandidatur für
die Landtagswahl 2016.
Unter
seiner Ägide rauschte die 60 Jahre fast durchgängig mit absoluter Mehrheit
regierende BW-CDU in den 27%-Keller hinter die Grünen.
Was der
Mann anfasst geht schief.
Einmal
allerdings machte der gegenwärtige baden-württembergische Innenminister etwas
richtig. 1996 heiratete er Christine Schäuble. Tochter des nahezu allmächtigen
CDU-Fraktionsführers und designierten Helmut-Kohl-Nachfolgers als
Bundeskanzlers.
Die
Bundeskanzlerei gelang Wolfgang Schäuble zwar nicht, aber dafür ist er heute
anders als die Parteichefin in der CDU sakrosankt und völlig unumstritten.
Der Mann
hat richtig Einfluß und so ist es wohl auch zu erklären, daß Schwiegersohn
Thomas inzwischen zum stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden aufstieg.
Auf
bundespolitischer Ebene entwickelt sich Strobl immer mehr zum Ekel.
Er ist
so ein richtig garstiger Möchtegern-Koch, der immer mal wieder grinsend was
richtig Xenophobes raushaut und darüber dann selbst so begeistert ist, daß er
vermutlich anschließend zum Masturbieren vorm Spiegel sitzt.
Mit einem
Positionspapier unter dem Titel: „Wer kein Bleiberecht hat, muss gehen“ bläst
Thomas Strobl, Innenminister Baden-Württembergs und CDU-Vize zur bundesweiten
Abschiebeoffensive. Das Papier soll auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember
beschlossen werden. Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der
Fraktion DIE LINKE im Bundestag, erklärt dazu: „Wieder redet der Innenminister
wider besseren Wissens von 500.000 Ausländern ohne Bleiberecht. Als ‚gelernter‘
Rechtsanwalt weiß er natürlich auch, dass ‚ohne Bleiberecht‘ nicht ‚illegal‘
bedeutet, sondern dass viele Schutzsuchende sich durch gerichtlich verfügte
Abschiebeverbote und nach internationalen humanitären Standards mit und zu Recht
in Deutschland aufhalten.“
Die
Bundestagsabgeordnete wirft Strobl vor, er liste, unberührt von solchen
Tatsachen, dem geltenden Recht und den schon längst durchgesetzten
Verschärfungen „so ziemlich alle populistischen Forderungen der vergangenen
Monate erneut auf: „Abschiebehaft, Beendigung des Asylverfahrens nur noch
minimalste Sachleistungen bei ‚Identitätsverschleierung‘. Das gleiche gilt für
Reisen ins Herkunftsland, die als ‚Asyltourismus‘ diffamiert werden. Krankheit
soll nur noch als Abschiebehindernis gelten, wenn die Krankheit erst in
Deutschland aufgetreten ist.
Auch das Lieblingskind
aller Populisten und Nationalisten, die ‚Obergrenze‘ kommt zu neuen Ehren: Bei
Strobl heißt sie ‚Dachgesetz zur Zuwanderung‘. Und dann noch ein ‚sicheres
deutsches Rückführungszentrum‘ auf ägyptischem Boden – nicht nur für
schiffbrüchige Flüchtlinge aus dem Mittelmeer, sondern auch ‚für abgelehnte
Asylbewerber aus Deutschland‘. Wo dafür eine völkerrechtliche Legitimation
bestehen soll, bleibt Strobls Geheimnis.
Die ganze Liste
strotzt nur vor Halbwahrheiten, Verdrehungen, Verleumdungen und AfD-Parolen.
Kein Wunder also, dass die AfD das Positionspapier gleich als ‚Plagiat‘
bezeichnete.
Abschiebungen werden
auf brutale Weise permanent und unangekündigt jeden Tag vollzogen. An dieser
Schraube weiter drehen zu wollen, ist absurd und menschenfeindlich – die Zahl
der vollziehbar abschiebbaren Personen ist weit geringer als von Hardlinern aus
der IMK wie Innenminister Stobl behauptet. Entweder ist die Union mit ihrem
Latein wirklich am Ende, oder es geht ihr nur noch um rassistische
Stimmungsmache, um die rechten Stammtische zurückzuerobern.“ Partei Die Linke
im Bundestag
Der stellvertretende
CDU-Bundesvorsitzende Thomas Strobl hat seine Forderung nach einer harten Linie
gegen abgelehnte Asylbewerber bekräftigt. Selbst die Abschiebung kranker
Asylbewerber dürfe nicht länger tabu sein, sagte Strobl der Zeitung "Die
Welt".
Zwar gelte , wer nicht
reisefähig ist, kann auch nicht abgeschoben werden. "Aber seien wir doch
ehrlich: Wenn jemand trotz einer Erkrankung die beschwerliche Reise über das
Mittelmeer oder auch über die Balkanroute schafft und wir dann aber feststellen,
dass er keine Bleibeperspektive hat, muss man zumindest überlegen, ob es nicht
auch möglich ist, ihn in einem Flugzeug innerhalb weniger Stunden zurückzubringen",
sagte Strobl dem Blatt.
Mit diesen scharfen
Aussagen in der Flüchtlingsdebatte fordert Strobl zahlreiche weniger rigorose
Christdemokraten heraus.
[…..]
Da man
selbst zu unfähig ist, gab das BamF 1,8 Millionen Steuerzahlereuros aus, um von
McKinsey zu erfahren, wie man schnell so viel Menschen wie möglich rausschmeißt.
McKinsey gibt Merkel
Abschiebetipps
Die
Unternehmensberatung McKinsey sollte im Auftrag der Bundesregierung für viel
Geld Probleme bei Abschiebungen analysieren. Nun ist der 14-Punkte-Plan für
"konsequentere Rückführung" vorab bekannt geworden.
Widerlich.
Mit solchen Aktionen und solchen Forderungen heizt man die xenophobe Stimmung an,
dabei sollten wir sie dringend bekämpfen und mehr statt weniger Heimatvertriebene aufnehmen.
Das
hülfe Deutschland auf lange Sicht, wäre eine zu bewältigende Aufgabe und
moralisch geboten, da es gerade Deutschland ist, welches einiges dazu beiträgt
das Flüchtlingselend zu verschlimmern.
Deutschland und
Frankreich verkaufen mehr Waffen
Westeuropäische
Rüstungskonzerne wachsen gegen den Trend: Während die Waffenverkäufe laut
schwedischen Forschern insgesamt zurückgehen, haben deutsche und französische
Unternehmen ihre Umsätze gesteigert.
Im internationalen
Geschäft der Rüstungsindustrie deutet sich ein Trendwechsel an: Die Verkäufe
der 100 größten Waffenschmieden sind zwar zum fünften Mal in Folge gesunken. […..]
Deutsche
Rüstungsunternehmen steigerten ihre Umsätze im Vergleich zu 2014 deutlich. Ihre
Verkäufe legten um 7,4 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar zu.
Das Wachstum liegt den Sipri-Forschern
zufolge vor allem an der Entwicklung bei Rheinmetall. Der Konzern steigerte
seinen Umsatz mit Waffenverkäufen um 15,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar und
rückte im Ranking um einen Platz auf den 30. Rang vor.
Auch Krauss-Maffei Wegmann steigerte seine
Verkäufe: Nach 788 Millionen Dollar 2014 betrug der Umsatz aus den
Rüstungsgeschäften im vergangenen Jahr 840 Millionen Dollar. […..]