Montag, 6. April 2020

Natürlich ist das eine Kindersex-Organisation.


2002, als der alte Woytila noch Papst war und schwer von Parkinson gezeichnet dem Ende seiner Amtszeit entgegensiechte, gingen schon die Geschichten über hunderte von amerikanischen Priestern, die Myriaden von Messdienern vergewaltigt und gequält hatten durch die Weltpresse.
JPII raffte sich daraufhin noch einmal auf und rollte einem der schlimmsten Sadisten und Sexverbrecher, nämlich dem Chef der Legionäre Christi den Roten Teppich aus.

(….)  Die große Enthüllungs-Welle der Sexualstraftäter-Priester in den USA warf 2002 ihre Schockwellen durch die katholische Welt. Anschließend wurde es nur noch schlimmer. In immer mehr Ländern wurden ungeheuerlichen Zahlen katholischen Klerikern bekannt, die kleine Kinder gequält, geschlagen und vergewaltigt hatten. 2010 erreichte die Welle Deutschland, das Heimatland des nächsten Papstes.

Unglaublich, aber wahr, während der Kindersex-Marathonenthüllungen am 1. Mai 2011 sprach Ratzinger den großen Kinderfickerfreund Wojtyła selig. Bergoglio legte noch einen drauf und sprach Johannes Paul II. am 27. April 2014 heilig.
Damit ist dreifach unfehlbar ex cathedra gesagt „wir ficken kleine Jungs und das ist gut so!“

(…..)  Die Rede ist, mal wieder, von den Legionären Christi, LC, die römisch-katholische Kongregation päpstlichen Rechts und ihrem legendären Gründer Marcial Maciel Degollado.

Kinderfickende Nazis ersetzten auf Geheiß Woytilas und Ratzingers die verhassten südamerikanischen „Befreiungstheologen“, die sich für die Armen einsetzen und den faschistischen Mörder-Diktatoren kritisch gegenüberstanden.
Der Priester Maciel Marcial Degollado, (1920–2008), Chef der LC und Multimillionär war der erklärte Liebling des Papstes Johannes-Paul II.
Da er sagenhafte Summen in die Kasse der RKK spülte, drückte der Wächter der Glaubenslehre Ratzinger alle Augen zu.
Maciel Marcial Degollado hatte mindestens fünf Kinder von zwei Frauen und vergewaltigte darüber hinaus mehrere Dutzend (bis zu 100) Jungs.
Die Vorgehensweise war laut STERN immer gleich:

Vater Maciel rief die ca 12-Jährigen Jungs zu sich, klagte über „schmerzhaften Samenstau in den Hoden“, müsse sich zur Abhilfe masturbieren lassen und dabei auch Kinder penetrieren.
Er erklärte dazu, er habe eine persönliche Erlaubnis von Papst Pius XII „die Schmerzen im uro-genitalen Bereich“ derart zu behandeln.
Hochwürden Samenstau bevorzugte dabei blonde und hellhäutige kleine Jungs, die ihm seine „Legionäre“ weltweit suchten und zuführten.
Seit 1976 wurden Berichte über diese Kindesvergewaltigungen nach Rom geschickt.
Man hielt dort immer die schützende Hand über Maciel.
JP-II ("Maciel ist ein vorbildlicher Priester") würdigte ihn 2004 mit einem Empfang im Petersdom, Ratzinger stellte die Untersuchungen gegen ihn bereits 1999 ein.

Dokumente aus den Vatikan-Archiven belegen laut AP, dass der Heilige Stuhl schon in den fünfziger Jahren Beweise hatte, wonach Maciel drogenabhängig und pädophil gewesen sein soll. Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge ermittelten damals drei sogenannte Visitatoren, das Ergebnis sei jedoch bis heute nicht veröffentlicht worden. 1998 sollen sogar einige seiner Opfer Anzeige erstattet haben.    Doch Papst Johannes Paul II. verband eine enge Freundschaft mit Maciel, die sich seit dem ersten Zusammentreffen im Januar 1978 entwickelt hatte. Der Papst verehrte den Mexikaner, führte ihn gern als Vorbild an und widmete ihm noch 2001 eine Festmesse auf dem Petersplatz.

Der gegenwärtige Papst, der im Bundestag mit standing Ovations bedacht wurde, ist der Beschützer eines der perfidesten pädosexuellen Gewalttäter.
 Die seit Dekaden bekannten Untersuchungsergebnisse über den brutalen Päderastensumpf seiner Legionäre hält Ratzinger bis heute unter Verschluß.

Tatsächlich aber hatten zehn Opfer, die von Marcial Maciel in den 50er-Jahren im römischen Seminar missbraucht worden waren, den Vatikan schon vor 30 Jahren verständigt. Seit 1983 war auch Papst Johannes Paul II. über die Missbräuche informiert. Doch er schätzte den Ordensgründer und lobte noch 1994 öffentlich dessen «effiziente Führung für die Jugend». 1997 sagte die Gruppe der zehn Opfer vor den Medien, Maciel habe Hunderte Knaben missbraucht.
Ein Jahr später erhob die Gruppe Anklage gegen Maciel bei der Glaubenskongregation, die unter Kardinal Ratzinger für alle schwerwiegenden Missbrauchsfälle in der Kirche zuständig war. Ratzinger aber war nie bereit, die Gruppe der Opfer anzuhören und gegen Maciel etwas zu unternehmen. Worauf sich die Gruppe 2002 bei der UNO Gehör verschaffte und im Genfer Palais des Nations die Medien über die Untätigkeit der Glaubenskongregation informierte.
(Tagesanzeiger 02.05.2010)

Ratzinger führt also die Tradition seines Vorgängers fort und ermutigt die Legionäre geradezu weiterhin Kinder zu ficken und zu quälen. Rom weiß schließlich Bescheid und hat noch nie etwas unternommen.

Im Gegenteil, mit der Rapid-Seligsprechung des größten Marcial Maciel Degollado-Fans Woytila, hat Ratzinger noch mal unterstrichen, daß er fest an der Seite der Sextäter steht und nicht an die Opfer zu denken gewillt ist.
 Sein ganzes Mitgefühl gilt nur den LC. Er ernannte nach Maciels Tod 2008 einen neuen Chef und ließ mitteilen Benedikt XVI. werde den Ordensmitgliedern "auf dem Weg der Reinigung" beistehen und sie nicht alleinlassen.

Wojtyła, Ratzinger und Bergoglio stehen diesbezüglich wirklich in einer Tradition. Mag sie auch noch so viel unterscheiden – Ratzingers Prunksucht steht im krassen Missverhältnis zu seinem Vorgänger und Nachfolger – aber ein Herz für Kindervergewaltiger haben sie alle.

Noch im Jahr 2012, kurz vor dem Ende des Ratzi-Pontifikats konnte ein aus dem dubiosen Mixa-Umfeldes des bayerischen Bistum Eichstädt stammender Prälat im Staatssekretariat des Vatikans ungehindert junge Priesteranwärter sexuell belästigen. Die massiv Befummelten beschwerten sich sowohl bei Ratzi als auch bei seinem Sekretär Kurienerzbischof Gänsi; aber der betreffende Prälat hatte Ratzi entscheidend bei seiner Papstwahl geholfen, indem er Absprachen liberalerer Kardinäle verriet. (….)

Der zukünftige Papst, ein gewisser Joseph Ratzinger, hatte schon im Jahr 2002 die Zügel der Weltkirche fest in der Hand. Unter der Androhung schwerster Kirchenstrafen, also der Exkommunikation, hatte er weltweit den Bischöfen verboten über Kinderfickerfälle zu reden oder gar die Staatsanwaltschaft zu informieren.

[…..][….] Der Kardinal ist ungehalten. Gerade ist er aus dem Appartementhaus gekommen, in dem er wohnt, Joseph Ratzinger, der Präfekt der Glaubenskongregation. Und dann tritt dieser Journalist einfach auf ihn zu und möchte den Kardinal über die Männer ausfragen, die Marcial Maciel, dem Gründer der stramm konservativen "Legionäre Christi", vorwerfen, er habe sie als Kinder und Jugendliche vergewaltigt. "Ich bin da nicht so informiert", sagt Kardinal Ratzinger, "ich finde es auch unangebracht, dass Sie damit zu mir kommen."


Sehr wohl wusste Joseph Ratzinger Bescheid über die Vorwürfe gegen Maciel, die Informationen über das Doppelleben des angeblich so frommen Mannes lagen ihm vor. Doch erst nach dem Tod von Papst Johannes Paul II., dem großen Förderer der Legionäre, sollte er es wagen, gegen den Gewalttäter im Priestergewand vorzugehen. Über viele Jahre hinweg ist es ihm wichtiger, dass es keinen Skandal gibt, der die Gläubigen verwirren und die katholische Kirche beschmutzen könnte.
Christoph Röhls Dokumentarfilm über Benedikt XVI. ist kein Film über Joseph Ratzingers Leben und Wirken. Röhl hat einen Thesenfilm produziert, montiert; das macht die Wucht von "Verteidiger des Glaubens" aus und markiert zugleich seine Grenze. Die These lautet: Gerade weil Benedikt seine Kirche rein und unbefleckt halten wollte, steht sie nun besudelt da. Gerade weil er ihren Anspruch auf die Wahrheit verteidigen wollte, ist ihre Glaubwürdigkeit dahin. Und gerade weil er ängstlich den überlieferten Glauben gegen alle Zweifel bewahren wollte, hat er zum Glaubensverlust beigetragen. Sein Glaubens- und Kirchenverständnis hat ihn zum Vertuscher und Verharmloser der sexuellen Gewalt gegen Kinder, Jugendliche, Frauen in der katholischen Kirche gemacht. [….]

Von ganz ganz oben kam also die Order die bestialischen Päderasten in Soutane zu schützen, damit sie weiter kleine Kinder quälen konnten.
Der Vatikan wußte also ohnehin lange Bescheid in welchem Umfang ihre Prädatoren-Priester über Kinder herfielen.
Das Kindervergewaltigen war weltweit zum Signaturemove der Römisch-Katholischen geworden.


Vor 20 Jahren kamen diese Fälle erstmal an die ganz große Glocke; es wurde weltweit berichtet.
Nach zehn Jahren, in denen man in allen seriösen Medien Deutschlands sehen und lesen konnte, welch unfassbaren sexuellen Grausamkeiten Priester begingen, kam der Berliner Fall „Canisius“ auf den Tisch und Weihbischof Andreas Laun tat im deutschen Fernsehen den ungeheuren Satz, die Kirche hätte ja vor 2010 nichts gegen kinderfickende Priester unternehmen können, da niemand auch nur geahnt hätte, daß es so etwas gibt.
Zehn weitere Jahre vertuschten, verheimlichten und verbargen Kirchenfürsten die Verbrechen ihrer Organisation, drangsalierten die Opfer ein weiteres mal, indem sie sich hinter Formalien verbargen, um sich um Entschädigungszahlungen zu drücken.
Papst Franziskus, der 2013 seinen Job antrat, verschärfte den sadistischen Kurs erneut, indem er ausdrücklich Kinderficker, die selbst Täter waren beförderte und demonstrativ Strafen erließ.

Zehn Jahre nach Canisius und 25 Jahre nach der ersten Aufklärungswelle haben die kriminellen Kleidchenträger immer noch nicht gelernt.

Das katholische Jugenddorf Piusheim in Oberbayern macht gerade mit einer Ettal-artigen Horrorgeschichte auf sich aufmerksam.
Die Staatsanwaltschaft München II bestätigte Ermittlungen gegen ehemalige Priester und Priesteramtskandidaten, die Jugendliche nicht nur selbst missbrauchten, sondern auch an andere Männer „vermieteten“, sie also zwangsprostituierten.
Die Kirche, also das Bistum München-Freising, in dem illustre Typen wie Ratzinger, Wetter und Marx auf dem Chefsessel saßen, wußte Bescheid und schwieg.

[….] Die Vorwürfe gegen das ehemalige Heim, in dem bis 2006 schwer erziehbare Jungen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren betreut wurden, waren am Sonntag öffentlich geworden. [….]
[….]  Katsch forderte das Erzbistum auf, den Vorwürfen nachzugehen und sich vor allem um die mutmaßlichen Opfer zu kümmern. "Wir hoffen jetzt auf die baldige Einsetzung einer Untersuchungskommission, die die Vorwürfe untersucht und die Meldungen aufnimmt", sagte er.
Zu diesen Forderungen und der Frage, ob sich auch dort weitere mutmaßliche Betroffene gemeldet hätten, äußerte das Bistum sich auf Anfrage zunächst nicht. [….] Nach Bekanntwerden der neuen Vorwürfe war erneut Kritik an der kircheninternen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals laut geworden. "Es ist beschämend, wie immer neue Fälle sexualisierter und auch spiritueller Gewalt gegenüber Kindern, Jugendlichen, Frauen und gar Ordensfrauen an die Öffentlichkeit kommen", sagte der Sprecher der Reformbewegung "Wir sind Kirche", Christian Weisner. Es stelle sich die Frage, ob die katholische Kirche in Deutschland überhaupt in der Lage sei, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten - "oder ob es nicht notwendig ist, eine wirklich unabhängige Aufarbeitung durch Externe durchführen zu lassen, wie es in anderen Ländern wie Irland oder Australien geschehen ist". [….]

Nach 25 Jahren ist mehr als offensichtlich: Die Kirche will und kann nicht ihre eigenen Verbrechen aufklären.
Das ganze Ansinnen ist ohnehin absurd.
Würde man einen Bankräuber oder Autoschieber bitten doch selbst mal zu überlegen, ob er etwas falsch gemacht habe, um dann gegebenenfalls nach eigenem Ermessen den Opfern ein paar Almosen zurück zu geben?

Dieser Vergleich hinkt, weil er noch zu harmlos ist. In einem Fall wird einer extrem reichen Institution Geld weggenommen, in dem Anderen werden Kinder vergewaltigt und so sehr seelisch geschädigt, daß sich einige von ihnen nie wieder erholen oder in den Suizid getrieben werden.

[….] Das Erzbistum München und Freising bestätigte der Nachrichtenagentur dpa, dass im Zusammenhang mit der Einrichtung seit 2010 neun Verdachtsfälle wegen sexueller Übergriffe oder körperlicher Gewalt gemeldet wurden. Diese sind mit einer einzigen Ausnahme bisher nicht an die Öffentlichkeit gelangt. […..]

Nein, natürlich klärte Kardinal Marx nicht auf. Aber bei der RKK ist ohnehin Hopfen und Malz verloren.
Es wird Zeit endlich auf die untätigen Staatsanwaltschaften und christlichen Parlamentarier zu zeigen, die nach wie vor ihrer Frömmigkeit frönen und gar nicht dran denken sich schützend vor Myriaden von der Kirchen vergewaltigte Kinder zu stellen.
Wo sind denn die fromme katholische Nahles? Der fromme katholische Thierse? Die fromme katholische Kramp-Karrenbauer?

Sonntag, 5. April 2020

Niederste Instinkte


Man kann wieder einmal nur staunen darüber wie obrigkeitshörig Deutschland und die USA geprägt sind.
Sobald es zu einer echten Krise kommt, wächst die Begeisterung für die eigene Führung.
Ein Blick auf die drei Führungsfiguren der CDU:

·        Ursula von der Leyen, CDU, Kommissionspräsidentin der EU taucht ab und wagt es nicht irgendetwas zu entscheiden.
·        Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Bundesvorsitzende befindet sich offenbar im Kryoschlaf; von ihr hat man seit Wochen nichts mehr gehört.
·        Angela Merkel, 18 Jahre CDU-Bundesvorsitzende, Bundeskanzlerin war die letzten 14 Tage in Corona-Quarantäne, nahm keine Termine wahr.

Als Resultat ermitteln alle Umfrageinstitute seit Jahren nicht mehr dagewesene CDU-Maximalwerte.



Der ARD-Deutschlandtrend ermittelte eine derartige Begeisterung für Merkel und die Groko, daß die Rufe nach einer fünften Amtszeit laut werden. Sogar drei Viertel der Grünen-Wähler finden die Groko einfach klasse! 80% der Grünenanhänger sind zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement Merkels.





 Arme AKK; ihr Zeitpunkt des Rücktritts von CDU-Vorsitz und der Kanzlerkandidatur wirkt a posteriori übel gewählt: Die Konkurrenten blamieren sich; Merz sitzt in Quarantäne, Laschet kann noch nicht mal eine Atemschutzmaske richtig aufsetzen und die CDU-Umfragewerte schießen von ganz allein in Richtung absolute Mehrheit.
Zu blöd; hätte sie noch zwei Monate länger ausgeharrt, wäre das Kanzleramt ihr kaum noch zu nehmen.

Der gleiche idiotische Herdenimpuls, die Lust sich als Untertan zu gerieren existiert auch in den USA. Dort stellt man sich in Krisen begeistert hinter die größten Idioten, die zufällig gerade in den Führungspositionen sind:
Rudy Giuliani, GW Bush oder Trump.


Es gibt aber auch viele Verlierer in dieser Situation.

Da ist zunächst einmal die SPD, deren Minister die wahrhaft handelnden sind: Olaf Scholz muss blitzartig die Weichen für die gesamte deutsche Wirtschaft stellen, Hubertus Heil in Windeseile zig Millionen Kleinstunternehmer und Geringverdiener versorgen und Heiko Maas ackert an der Herkulesaufgabe im weltweiten Shutdown eine Viertelmillion deutsche Urlauber aus 200 verschiedenen Ländern heimzufliegen.
Die beiden involvierten Unionsminister heißen Spahn, der aber seit Monaten nicht auf die Warnungen vor der Verknappung der Schutzkleidung hören wollte und Seehofer, der es bis heute nicht schafft bundeseinheitliches Regelungen zu schaffen.
Dennoch profitiert nur die CDU vom Zufriedenheitsboom mit der Groko.

Zweiter Verlierer ist die AfD, die sich aber selbst zerlegt und darunter leidet, daß ihre Hass- und Verschwörungsbotschaften, sowie ihre Destruktivität derzeit nicht richtig wahrgenommen werden.

Dritte Verliererin ist die FDP, die sich wieder einmal an das rechte Verschwörungsgeraune heranpirscht und à la AFDP am Braunen rührt.

Dem demoskopischen Abstieg beider AFDP-Parteien weine ich natürlich nicht hinterher, sondern freue mich zu sehen, daß die weit überproportionale Linder-Begeisterung in der Durchschnittspresse abnimmt.
Es sind nicht eben Lobeshymnen, die für die Gelben angestimmt werden.

[…..]  Dünnsinn in der Krise Wie Corona die FDP-Spitze entlarvt
[…..]  In Zeiten wie diesen wird nochmal das ganze Ausmaß des Desasters deutlich: Die FDP, sie ist intellektuell ein Trauerspiel. Sie ist, sagen wir es frei heraus: so erschütternd schlicht, dass sich alle Selbstständigen und Mittelständler, alle Porsche-Cayenne-Fahrer, Investment-Banker mit Jagdschein, alle Nienstedtener und Sylt-Zweitwohnsitzhabende, alle also, die zur natürlichen Zielgruppe dieser wirtschaftsfreundlichen, jungdynamischen, gutaussehenden, turbo-digitalen Truppe um Vorturner Christian Lindner gehören, sich die Haare im Cabrio-Fahrtwind raufen müssten: „DIE sollen MEINE Interessen vertreten?“ […..]  Die FDP kann gottfroh sein, dass es mit der AfD eine Partei gibt, die tatsächlich noch eine Spur schlechter mit der Thematik klar kommt und so vom liberalen Versagen ein wenig ablenkt. Schon wieder übrigens, dass man die beiden im gleichen Schlamassel sieht.
Wer sich bei Lindner noch nicht intellektuell unterfordert fühlt, muss Katja Suding bei Twitter folgen. […..]  […..]  Eine Antwort auf Frau Sudings nachdenklich dahingetwitterte Dünnsinn-Meditation bleibt sie selbst uns übrigens schuldig. Aber keine Sorge: Ich kenne sie. Sie kann nur lauten: Wenn Chanel nicht nach Ostern wieder aufmacht? Nix!
Dann können FDP-Wähler sich gleich die Kugel geben. Also, Golf spielen gehen. Im Garten hinterm Haus. Und darüber weinen, dass ihre parlamentarische Speerspitze ein so schlicht formulierender Haufen ist. [….]

Samstag, 4. April 2020

Christliche Wahrhaftigkeit


In Billy Wilders Verfilmung des Agatha Christie-Stücks Witness for the Prosecution überführt Charles Laughton als Sir Wilfrid Robarts sehr listig und gekonnt Marlene Dietrich als Christine Helm Vole eine gewohnheitsmäßige Lügnerin zu sein – freilich ohne zu ahnen in Wahrheit von ihr überlistet worden zu sein. Eine der dramatischsten Szenen vor Gericht ist Sir Wilfrieds Ausbruch, bei dem er theatralisch erklärt sie lüge so sehr, daß er sich wundere, daß ihr bei der Vereidigung nicht die Bibel aus der Hand gesprungen wäre.


Der Film ist immer noch ein Meisterwerk. Davon mal abgesehen faszinierte mich schon als Kind die hier transportierte Vorstellung man könne mit Bibeln oder christlichen Schwüren die Wahrheit detektieren.
Was für ein sagenhafter Unsinnn es doch ist ausgerechnet für den Zweck eine Ideologie zu verwenden, die voller Lügen und historischer Falschaussagen steckt.
Eine Religion, deren materieller Reichtum weitgehend auf der „konstantinischen Schenkung“ beruht.

Diese Urkunde, die „Donatio Constantini ad Silvestrem I papam“ verwendete die Kirche, um zu belegen, daß der römische Kaiser Konstantin I. um das Jahr 314 dem Papst Silvester I. und seinen Nachfolgern bis in alle Ewigkeit die Herrschaft und der Besitz Italiens, des weströmischen Reichs und der gesamten Erde übertragen wird.
Elfhundert Jahre verwendeten Päpste diese Schenkung als Beweis für ihren Anspruch den Planeten zu beherrschen und alle Güter zu besitzen.
Tatsächlich gab es diese Schenkung nie; die Urkunde wurde im neunten Jahrhundert im Vatikan gefälscht und rückdatiert.

Keine Organisation hat jemals so dreist gefälscht und gelogen, um materielle Güter zu ergaunern wie die Kirche.
In nie dagewesener Dreistigkeit raffte sie ganze Kontinente an sich, fordert bis heute Abgaben, Beiträge und Steuern.
Die katholische Kirche perfektionierte ihre Gier nach Mammon in 2.000 Jahren so sehr, daß sie heute unbestritten der größte Grund- und Immobilienbesitzer der Welt ist.

(….) Gold und Silber lieb ich sehr, singt der Papst abends frohlockend in seinen Gemächern, während seine Diener die mit echtem Gold durchwirkten handgestickten Prunkgewänder wegräumen, die er jeweils nur einmal trägt.

Das kostet schon einiges.

 Und das sind wichtige Ausgaben, jedenfalls wichtiger als Nahrungsmittelspenden, um die 30.000 jeden Tag elendig verhungernden  Kinder vor diesem Tod zu bewahren.
Geld abgeben kann Ratzis Organisation aber nicht, da sie nur darauf konditioniert ist reicher zu werden und die Schätze zu behalten.
Zurück gegeben wird grundsätzlich nichts.
Durch Sklaverei, Betrug, Reliquien- und Ablasshandel, Simonie, Prostitution, Subventionen, Ämterkauf, Leibeigenschaft, Titel- und Segen-Verkauf, Urkundenfälschung, Erbschleicherei und den Zehnten ist so einiges auf der Haben-Seite des Vatikans gelandet.
Beispiel Deutschland:

  Die Kirchensteuer ist die Haupteinnahmequelle der katholischen Kirche in Deutschland. Aber sie stellt nur knapp 50 Prozent der Einnahmen der 27 Bistümer. Die Gesamteinnahmen sind sehr viel höher.
Fast unbekannt ist, dass die Kirche jede Menge Anteile an Versicherungen und Wohnungsbaugesellschaften hält. Die Aachener Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft etwa, die hauptsächlich den Bischöfen aus Köln, Münster, Paderborn und Aachen gehört, besitzt 23 000 Wohnungen. Der Vermögenswert beläuft sich nach Schätzungen auf knapp drei Milliarden Euro.
Ein zweites Beispiel: Die ehemalige Volkshilfe Lebensversicherung der Caritas. Seit sie mit der Aachener und Münchener Lebensversicherung verschmolzen ist, weiß kaum jemand, dass schätzungsweise zwei Drittel der Kapitalanlagen von AM kirchlichen Rechtsträgern zuzuordnen sind. Auch hier geht es um Milliarden Euro.
Weniger bekannt ist auch, dass die katholische Kirche nach Staat und Adel der größte Grundbesitzer in Deutschland ist; das steht schließlich nicht auf jedem Grundstück oder Waldstück drauf.
Bekannt dagegen sind zum Beispiel ihre Beteiligungen an kirchlichen Banken: Die Kölner Pax-Bank etwa hat es als Tresor des angeblich reichsten Bistums der Welt zu einiger Bekanntheit gebracht, auch die LIGA Spar- und Kreditgenossenschaft ist katholisch.

Der Vatikan ist von allen Kirchengliedern das Reichste.

 Der Vatikan hortet den zweitgrößten Goldschatz auf Erden
    In der italienischen Zeitschrift Oggi wurde der Goldschatz des Vatikans aufgrund »außerordentlicher Informationen« hinter demjenigen der USA als der zweitgrößte der Welt beziffert: 7000 Milliarden Lire = 3.500.000.000 Euro. Im Vergleich dagegen beträgt der Wert des Goldschatzes des Staates Italien »nur« 400 Milliarden Lire. Dies war 1952. 1)  Wie groß mag der Goldschatz des Vatikans heute sein? Rechnen wir die Wert-Steigerung dazu, so wäre der Wert des Goldes heute 63 % höher. Bei Verkauf könnte der Goldschatz des Vatikans, je nach Zeitpunkt eines eventuellen Abstoßes, bis 650 % Gewinn gebracht haben. Da fragt man sich:

Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Gold-Besitz gekommen?

Aktien
Der Vatikan pokert mit enormen Finanzreserven an der Wallstreet

    »Die auswärtigen Finanzreserven des Vatikans sind vornehmlich an der Wallstreet konzentriert. Insgesamt dürfte sich der Gesamtbesitz der Kirchenzentrale an Aktien und anderen Kapitalbeteiligungen bereits im Jahr 1958 auf etwa 50 Milliarden DM belaufen haben.« 4) S. 153
    Diese Zahl dürfte inzwischen vermutlich auf weit über Hundert Milliarden Euro angewachsen sein.

Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Aktien-Besitz gekommen?

Konzerne
Der Vatikan ist »größter religiöser Wirtschaftskonzern«

    »Der Vatikan ist heute der größte religiöse Wirtschaftskonzern der Welt und fest engagiert in zahllosen Unternehmen in den Bereichen Immobilien, Plastik, Elektronik, Stahl, Zement, Textilien, Chemie, Nahrungsmittel und Bauwirtschaft.« 3) S. 244
    Die dem Vatikan gehörende Firma Italgas hat Tochter-Gesellschaften in 36 italienischen Städten. Der Vatikan mischt mit bei Teer, Eisen, Destillaten, Trinkwasser, Gasherden, Industrieöfen usw. Von den etwa 180 italienischen Kreditinstituten verfügt mindestens ein Drittel über vatikanisches Geld. 3) S. 244 

    Der Vatikan besitzt viele einflussreichste römische Banken und ist in Europa, in Nord- und in Südamerika an einer überwältigenden Fülle mächtiger Industrieunternehmen beteiligt, einige gehören sogar weitgehend dem Vatikan, wie z.B. Alitalia oder Fiat. 2) S. 53

Wie ist der Vatikan zu diesem immensen Besitz gekommen?

Ländereien
Die Kirche - der größte Grundbesitzer der westlichen Welt

Einige Beispiele:

    Deutschland: Mit 8,25 Milliarden qm größter privater Grundbesitzer 34) S.208 (entspricht gut der Hälfte des Bundeslandes Schleswig-Holstein 34) S.208 oder der Größe von Bremen, Hamburg, Berlin und München zusammen)
    Italien: über 500.000 ha Ackerland
    Spanien: ca. 20 % aller Felder
    Portugal: ca. 20 % aller Felder
    Argentinien: ca. 20 % aller Felder
    England: ca. 100.000 ha
    USA: über 1.100.000 ha Ackerland;

Weiden und Wälder sind nicht mitgerechnet. 26) S. 429

Wie ist die Kirche zu diesem immensen Land-Besitz gekommen?

Städte / Immobilien
Der Vatikan ist »größter Immobilienbesitzer«

    Man kann in Bezug auf die immensen Besitztümer des Vatikans nicht mehr nur von Immobilien sprechen, sondern eher von Städten oder Stadtteilen.
    Rom z. B. ist bereits zu 1/4 in den Händen des Vatikans, recherchierte Paolo Ojetti in der Zeitschrift L’ Europeo am 7.1.1977. Sein Artikel war wie ein Telefonbuch zu lesen. Seitenweise listete er Tausende von Palästen auf, die z. T. den 325 katholischen Nonnen- und 87 Mönchsorden gehören. 5)
    Der Journalist Ojetti recherchierte auch in der italienischen Stadt Verona. Er druckte einen Stadtplan ab, auf dem ungefähr die Hälfte der Häuser schwarz markiert waren = Eigentum der katholischen Kirche. Er wies darauf hin, dass die Besitzverhältnisse in anderen Städten ähnlich sein dürften.

Nicht nur in Italien ist die Katholische Kirche der größte Grundbesitzer. Auch in Spanien.

Sie gibt diese erschlichenen Ländereien aber nicht nur nicht zurück, sondern hat sich durch ihren immensen politischen Einfluß auch fast überall von der Grundsteuerpflicht befreien können.

Während also Griechenland, Portugal, Spanien und Italien über explodierende Schulden stöhnen und sich täglich neue Milliarden leihen müssen, stehen die Kirchen als steinreiche Staatsschmarotzer am Rand und zahlen keine Steuern. (….)

Offensichtlich springen religiöse Symbole einem Lügner oder Heuchler eben nicht aus der Hand, sondern fühlen sich dort besonders wohl.

 Ratzis Nachfolger Franzi heuchelt sogar noch mehr als der Prunk- und Protz-affine Bayer.
Bergoglio gibt sich äußerlich  bescheiden, sitzt aber auf einem unermesslichen Vermögen von Millionen Hektar Land, Milliarden Quadratmeter Immobilien und Myriaden Palästen weltweit.

Für Arme und Obdachlose betet er zu Corona-Zeiten.
Denn Gebete kosten nichts.

[…..] Papst betet für Wohnungslose, statt Obdach zu geben
In den letzten Monaten war die katholische Kirche mehrfach wegen verschwenderischer und menschenfeindlicher Immobilien-Deals in die Kritik geraten. Dass es in der Corona-Krise beim Papst kaum für mehr als ein paar Gebete für diejenigen reicht, die sich nicht in die Sicherheit einer eigenen Wohnung zurückziehen können, ist unerträglich.
Am 31. März begann Papst Franziskus seine Predigt mit einem Gebet für alle wohnungslosen Menschen weltweit und einem Appell an die Gesellschaft, ihre Mitmenschen nicht zu vergessen.
Betrachten wir nicht nur die Misswirtschaft mit Vatikan-Immoblien, sondern allein die Immobilienskandale in der die katholische Kirche in den vergangen Monaten verwickelt war, klingt dies nach absolutem Hohn. Ende 2019 versenkte der Vatikan Gelder in dreistelliger Millionenhöhe in den Kauf einer Londoner Luxusimmobilie. Dabei sollen auch Gelder aus dem für päpstliche karitative Zwecke von Gläubigen weltweit gespendeten Peterspfennig verwendet worden sein. Im Februar dieses Jahres folgte in Spanien der nächste Deal in zweistelliger Millionenhöhe. Dass dabei ein Altenheim und zahlreiche Wohnungen auf der Strecke blieben, war bei dem Blick auf einen schicken Bürobau egal.
Wenig verwunderlich also, dass für die etwa 8.000 Menschen ohne eigenes Zuhause in Rom nicht mehr als ein paar Essensrationen und eine Dusche drin sind. […..]

Wäre irgendetwas wahr an der Sir Wilfrid-Metapher, müsste ein Papst mit seine Insignien, der für Obdachlose bloß Gebete hat und im Vatikan Kardinäle wie Bertone in 700 qm-Luxusapartments wohnen lässt, sofort in einer Materie-Antimaterie-Implosion verpuffen.