Donnerstag, 10. September 2015

Die Geister, die ich rief



Trump hat wieder zugeschlagen.
Nach der GOPer-TV-Debatte hatte er noch die kritischen Fragen der Moderatorin Megyn Kelly damit erklärt, daß sie offenbar Menstruationsprobleme habe.
Nun traf es eine seiner Mitbewerberinnen.

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat seine republikanische Konkurrentin im Vorwahlkampf, Carly Fiorina, mit Bemerkungen über ihr Aussehen beleidigt. „Schau Dir das Gesicht an! Wird irgendjemand dafür stimmen? Kannst Du Dir das vorstellen, als Gesicht des nächsten Präsidenten?!“, sagte der ehemalige Reality-TV-Star („The Apprentice“) dem amerikanischen Magazin „Rolling Stone“. Zuvor hatte der Milliardär und Anwärter auf die republikanische Präsidentschaftskandidatur auch Fiorinas Leistungen als ehemalige Chefin des High-Tech-Unternehmens Hewlett-Packard in Zweifel gezogen.

Tja, als Trump seine Kandidatur für die US-Präsidentschaft bekannt gab, waren die GOPer Strategen froh über die unverhoffte kostenlose PR, die ihnen beschert wurde.
Donald Doof bekommt kostenlos die ganze überregionale Presse-Aufmerksamkeit, die man sonst im Wahlkampf teuer bezahlen muß.
Irgendwann würde der Mann, der noch nie ein politisches Amt hatte, sicher das Interesse verlieren oder aufgrund seiner Chancenlosigkeit aufgeben.
Während all der Zeit würde sich niemand für Hillary Clinton interessieren und am Ende hätte einer der etablierten Republikaner wie Chris Christie oder Jeb Bush beste Chancen ins Weiße Haus einzuziehen.
Das war der Plan.
Blöd nur, daß sich Trump nicht daran hält, nicht die Lust verliert und schon gar nicht chancenlos zurückliegt.

Donald Trump is at the top of a new national poll, making him the first Republican candidate to garner above 30 percent of support in the race for the nomination.
The billionaire business man garners 32 percent of GOP support — a number that has nearly tripled since just after he launched his campaign in June. Retired neurosurgeon Ben Carson garners 19 percent, a 10 point jump since August, in the new CNN/ORC national poll.
Neither Trump nor Carson have ever served in elected office.

Nun werden die GOPer langsam weinerlich.
Trump, der bei USA-weiten Umfragen drei Mal so stark ist wie Jeb Bush, der Kandidat des Establishments, wird zu einem riesengroßen Problem.
Wie soll man den wieder loswerden?

Die republikanische Nemesis von 2008, Zimmertemperatur-IQlerin Sarah Palin empfiehlt sich bereits als Ministerin für ein Trump-Kabinett.


"I think a lot about the Department of Energy, because energy is my baby: oil and gas and minerals, those things that God has dumped on this part of the Earth for mankind’s use instead of us relying on unfriendly foreign nations. I'd get rid of it. And I'd let the states start having more control over the lands that are within their boundaries and the people who are affected by the developments within their states. If I were in charge of that, it would be a short-term job, but it would be really great to have someone who knows energy and is pro-responsible development to be in charge."
(S.P. im September 2015)

Was für ein Geschenk an die schwächelnden Demokraten, die mit Hillary Clinton zwar eine zweifellos kompetente Kandidatin haben, die aber so gar nicht begeistern kann, die für das verhasste „big Money“ steht und im Jahr des Amtsantritts 70 Jahre alt sein wird.

Clinton verkörpert nun wirklich nicht gerade einen neuen Aufbruch, aber wenn die Alternative ein Trump-Palin-Ticket wäre, kann sie eigentlich nicht verlieren.
In den USA gibt es zwar viele, sehr viele Wahnsinnige, aber ob sich genügend Geistesgestörte finden so ein Alptraum-Paar aus der Hölle zu wählen, darf doch stark bezweifelt werden.

Für alle Deutschen, die sich damit schwer tun zu verstehen, wie es überhaupt ein rassistischer koprophiler Clown wie Trump an die Spitze der Umfragen bringen konnte, erfolgt hier eine kleine Nachhilfe:

Der 2004 noch überzeugend wiedergewählte Präsident G.W. Bush schaffte in seiner zweiten Amtszeit einen bemerkenswerten Turnaround:
Seine einst extrem populären sogenannten „Antiterrorkriege“ wurden zum Fluch. Finanziell und geopolitisch sowieso, aber auch psychologisch.
Nach dem Vietnam-Desaster hatte man schon wieder zwei Kriege offensichtlich doch verloren. Und dann brach die US-Wirtschaft zusammen.
Das erste Mal in der US-Geschichte ging der allgemeine Glaube, die nächste Generation werde es besser haben, verloren.
Viele Millionen Menschen verloren ihre Häuser – den Inbegriff des amerikanischen Traums, kampierten in Tent-Cities oder zogen zu ihren Eltern zurück.
Katrina zeigte wie marode die amerikanische Infrastruktur ist und man schuldete ausgerechnet dem verhassten Kommunisten in China Trillionen Dollar.
Amerika am Boden.


Nur in dieser historisch einmalig miesen Ausgangssituation konnte ein Schwarzer, in den so viele Hoffnungen projiziert wurden, tatsächlich Präsident werden.
Auch wenn Obama aus meiner Sicht zumindest seine erste Amtszeit völlig verschenkte und innenpolitisch unerklärlich zahm bis paralysiert agierte, so muß man nach der glücklich gewonnenen Wahl 2012 und dem totalen demokratischen Kongress-Desaster von 2014 eins feststellen:
Die USA sind wieder da.
Nicht außenpolitisch, nicht als wirklich treibende Kraft der Moderne, aber es hat sich gesellschaftspolitisch und ökonomisch einiges bewegt.

Eine klare Mehrheit der Amis akzeptiert die Schwulenehe, in absehbarer Zeit wird es auch bundesweit eine Haschisch-Freigabe geben und das Land hat sogar eine Art allgemeine Krankenversicherung, die man auch gerne behalten möchte.
Alles Dinge, die noch unter George W. Bush vollkommen undenkbar waren.
Mehr und mehr Menschen kommen zu dem Schluß, daß der Klimawandel doch nicht nur eine Hoax ist, US-Unternehmen investieren in grüne Techniken, die Regierung in Washington schickt sich sogar an international nicht mehr der CO2-Blockierer zu sein.
Noch wichtiger aber: Es gibt wieder viel mehr Jobs, die Wirtschaft hat klar angezogen.

In 2009, during the heart of The Great Recession, 86% of votersbelieved that the country’s dire economic state was the most important issue. Now, in 2015, that number is down to 33%. Clearly, the economy has improved since the horrors of economic crisis first hit America. Unemployment is now at 5.5% from its peak of 10% in late 2009. The Dow Jones Industrial Average, S&P 500, and NASDAQ continue to reach record high numbers. The federal deficit has shrunk from 12.1% of GDPin FY 2009 to just 2.4% in FY 2014. And finally, the US economy grew at 2.4% last year, (including 5% in Q3 of 2014) the highest growth rate since the beginning of The Great Recession.

Es gibt selbstverständlich noch unendlich viele Baustellen in den Staaten.
Eine konstruktive Opposition hätte es leicht gehabt Angriffspunkte zu finden und den Präsidenten konzeptionell zu jagen.

Stattdessen verzog sich die republikanische Partei in den Schmollwinkel und will bis heute nicht akzeptieren, daß Obama nun einmal Präsident ist.
Ihre Anhänger, die FOX-Zuschauer und Teebeutler negieren einfach die Realität und zeichnen ihr eigenes Zerrbild des Landes.
Sie sehen die USA als ein Land, das sie nur noch mit apokalyptischen biblischen Metaphern beschreiben.
Endtimes are near. Mindestens das.


Der Untergang steht bevor, Christen werden verfolgt, Kinder zwangsverschwult und eine Horde krimineller Ausländer überflutet den Biblebelt, in der Absicht fromme Amerikanerinnen zu vergewaltigen.
Guten Amerikaner werden nicht nur die Jobs, sondern auch ihre Waffen und die Konföderierten Flagge weggenommen, während der teuflische Muslim-Kommunist aus Afrika im Weißen Haus sitzt und Tag und Nacht daran arbeitet die Menschen ins Unglück zu stürzen.
Die GOP vollführt das in Vollendung, was Franz Josef Strauß einst als sogenannte Sonthofen-Strategie für die Opposition erfand: Durch maximale Obstruktion das Land soweit vor die Hunde gehen lassen bis die Regierung von dem unzufriedenen Pöbel weggejagt wird.

Sieben Jahre Dauerpropaganda der republikanischen Partei haben in einer streng segregierten Informationswelt dazu geführt, daß es Millionen von der Realität Abgekoppelte gibt, die tatsächlich in Trump und Palin Heilsbringer sehen.
Ein auch nur halbwegs rationaler und ernstzunehmender GOPer hat in diesem Klima keine Chance mehr.

 [….] Manche in dieser stolzen Partei, die sich Grand Old Party nennt, beklagen den Erfolg Trumps, als seien sie Opfer eines Eindringlings, der sich ungebeten an eine vornehme Tafel setzt und den feinen Herren ins Wort fällt. Aber das ist Selbstbetrug: Die Tafel der Republikaner ist längst nicht mehr vornehm, und Trump nur der nächste Liebling einer Feierrunde, die Krawall will.
Seit Amtsantritt des Demokraten Barack Obama reden die Republikaner das Land kaputt. Seit fast sieben Jahren erzählen sie, dass Obama den Arbeitsmarkt vernichte, eine Invasion illegaler Mexikaner orchestriere, dass der Präsident vor Russen, Chinesen, Kubanern kapituliere.
Wenn Trump behauptet, dass Amerika nur verliert, dann glauben es ihm etliche Landsleute nicht nur deshalb, weil sie Trump zurzeit alles glauben - sondern weil ihnen die politische Rechte seit mehr als einem halben Jahrzehnt nichts anderes einbläut. Das kaputte Amerika, über das alle nur lachen - und das Trump jetzt angeblich retten muss -, ist eine Erfindung der Republikanischen Partei.
[….] Vermutlich findet sich in der westlichen Welt keine andere Partei, die den Nihilismus so gezielt instrumentalisiert hat wie die Republikanische Partei in diesem Jahrzehnt. Als Obama 2009 seinen Amtseid ablegte, beschlossen die Republikaner im Kongress, ihm nicht einen Erfolg zu gönnen, also sämtliche seiner Initiativen kaputtzureden. Gleichzeitig päppelten etablierte Kräfte in der Partei die Tea Party, eine Bewegung zorniger Puristen, weil sie auf deren Energie hofften. [….] Trump erlebt derweil den Traum aller Geschäftsleute: Die Republikaner haben jahrelang investiert, er streicht nun die Dividende ein. Die Partei hat den Boden bereitet für einen Aufstand von Amerikas Wutbürgern. Trump ist bloß derjenige, der sie am besten verkörpert.

Kommentare:

  1. Ich habe das schonmal gesagt und muss es wiederholen. Es ist egal, wer US-Präsident wird. Die machen immer dieselbe Politik mit nur geringen Abweichungen. Alles für die Reichen, nichts für die Armen. Und Wahlversprechen sind sowieso für'n Arsch. Gut, jeder Präser hat sein Steckenpferd. Obama-Care ist zwar da, aber wer weiß, wie lange noch. Letztendlich läuft ja doch alles auf eine Richtung hinaus.

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  2. Das ist aber sehr großer Unsinn.
    Es ist natürlich alles andere als egal, wer regiert.
    Guck Dir nur die Außenpolitik an - Obama fängt keine Großkriege an; die GOPer wollen das aber sehr gerne, zB gegen den Iran.
    Obama versöhnt sich mit Ländern wie Kuba; die GOPer würden auch da am liebsten militärisch intervenieren.
    Obama spricht vom Klimawandel und versucht die Menschen zum Umdenken zu bringen; die GOPer akzeptieren noch nicht mal, daß es überhaupt einen Klimawandel gibt.

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  3. Das sind aber alles Themen, die entweder bereits in der Kritik standen (Irak-Krieg) oder die er zum Ende seiner Amtszeit angegangen ist. Nie haben Demokraten oder Republikaner allein die Macht. Auch die werden von der Bevölkerung gewählt. Was also politisch geschieht, für das muss es öffentlich eine Mehrheit geben.

    Doch wer Präsident werden will, muss sich verkaufen oder mindestens bei der Wirtschaft anbiedern, um genügend Unterstützung zu bekommen. Das will ich damit sagen. Und das geht nur durch "politische Zugeständnisse". Denn hinter jedem Senator stehen Mäzene. Und das sind keine Umweltverbände oder Friedens-Chöre. Die haben handfeste Interessen. Siehe Waffengesetz. Es ist offensichtlich, dass Amerika ein Waffenproblem hat. Trotzdem gibt es keine Einsicht.

    Menschen werden immer durchdrehen. Wir haben die Wahl, ob sie mit einem Messer oder einer vollautomatischen Maschinenpistole auf Mitbürger losgehen. Das ist eine ganz simple Wahrheit. Man darf Normalbürgern keine Waffen gestatten. Und mal gar keine automatischen.

    Gut, Obama spricht das Problem an.Ja, er hat gute Vorsätze und einen klaren Kopf. Aber wie gesagt: New York ist nicht Amerika und Obama kein Alleinherrscher. Und so ist das bei jedem Präsidenten. Das hat du selbst mal gesagt.

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  4. Das ist schon die dritte US-Wahl, die wir gemeinsam erleben.
    Bei McCain/Palin und dem Rest der Kandidaten schien damals erstmal klar, dass es Schlimmer nicht geht.
    Das letzte Mal hatten wirs dann mit absoluten Spinnern wie zB. Pizzabaecker Herrman zum tun und einem letzendlichen Gespann Romney/Ryan, welches gemeinsam den IQ der Zimmertemperatur eines Igloos generierten (below Palin) ....

    Wenn auch irgendwie abgedroschen, ist -Schlimmer geht Immer- offensichtlich das einzig kontinuierlich Verlaessliche, .... gar wie ein Sonnenaufgang.

    Ueber Trump will ich mich gar nicht auslassen, da gehn mir die Verbalitaeten floeten. (und ich lauf, wie auch zu Palins Zeiten, staendig Leuten ueber den Weg, die schlichtweg sagen "I like Trump" ..)
    Logisch, bei 100 Millionen Analpha'beten und 200 Millionen Koerper&Hirnverfetteten und einem erfrierenden Stand an Allgemeinwissen ... etc.... ist auch ein verbloedet primitives Arschloch wie Trump im Rennen.

    Die anderen Penner erblubbern sich im alten Scheiss, dass dieses Government too Big ist und sich nicht ueberall einmischen soll, vor allem nicht in dieses Ding, called 'Econimie/Industrie/Corporation .... und sowieso more Freedom for Everybody und scheiss Steuern und mehr Krieg und sonstig 'Gutes' ..... etc.

    OK, das kennen wir ja alles. Was wir auch kennen, ist zB. die Einstellung zu Abtreibung.
    Diesbezueglich hat vor Kurzem der floridiotische Dauergrinsepenner Rubio klipklar gemacht, dass es gar keine Abtreibung gibt, nicht bei Vergewaltigung und auch nicht, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Woraufhin sich dann natuerlich einige seiner Konkurrenten in gleicher Weise ereiferten. http://news.yahoo.com/u-presidential-candidate-rubio-defends-stance-against-abortion-183319142.html

    Die aussenpolitischen 'Finessen dieser Gehirnzellenmassaker sind seit der Steinzeit auch nicht evolutioniert. Egal wer da draussen im Rest der Welt ..... Arschtreten, Niedermachen ....

    Gruss
    Jake

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  5. Jekyl,

    Man erkennt dich immer wieder an deinen schwachen, blutarmen Allgemeinplaetzchen, welchen jeglichste Definition und Differenzierung abhanden.
    Du solltest dich irgendwann mal etwas intensiver mit Allem beschaeftigen, dann kommt moeglicherweise mehr wie Sandkasten raus.

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  6. Jekyl,

    Man erkennt dich immer wieder an deinen schwachen, blutarmen Allgemeinplaetzchen, welchen jeglichste Definition und Differenzierung abhanden.
    Du solltest dich irgendwann mal etwas intensiver mit Allem beschaeftigen, dann kommt moeglicherweise mehr wie Sandkasten raus.

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  7. Stimme Dir in allem zu, Jake.
    Aber es ist für mich schon erstaunlich zu sehen, daß ich die härteste Kritik an den „Repuklicans“ eigentlich immer aus Amerika höre.
    Ich habe da einige Freunde und Verwandte (und in den Kreis kann ich Dich jetzt thematisch einbeziehen), die Palin, Trump und Co so extrem verachten, daß ich dagegen schon total gemäßigt wirke.
    Teilweise sind das noch nicht mal soooooooooo politisch interessierte Leute.
    Ein Bekannter von mir ist Pferdetrainer und interessiert sich hauptsächlich für die Gesundheit seiner Traber und der wöchentlichen Rennergebnisse.
    Aber wenn die Sprache auf GOPer und TV-Prediger kommt, rastet der aus.
    Typischerweise beklagt er auch immer, daß die alle so ungeheuer verfettet sind.
    „Glutons“ ist sein Lieblingsschimpfwort und wann immer so eine fette Sau wie Kim Davis auftritt, erwähnt er die Todsünde Gluttony.
    Also es gibt in Amerika durchaus auch „einfache“ Leute, die nicht total verblödet sind.
    Wenn ich es richtig sehe, ist Hillary Clinton ja auch ganz schön genervt davon zu sehen wie Bernie Sanders gerade locker die Hallen füllt.
    Es gibt also schon eine Nachfrage nach linkeren Positionen in den USA.
    Wieviel Chancen bestehen, daß so einer auch mal ein hohes Amt bekommt, kann ich nicht beurteilen.
    Denn allein die Kochs mit ihren 100 Mrd Dollar Vermögen wollen ja 2016 eine Milliarde ausgeben für die Unterstützung einzelner Kandidaten.
    Auch Rubio und Cruz haben schon von einzelnen Multimillionären zweistellige Millionenbeiträge zugesteckt bekommen. Damit können sie natürlich eine Menge Man-power kaufen.
    Und Bernie Sanders muß ne Menge 10-Dollar-Schecks einsammeln, um da mitzuhalten.
    Im Moment mag der Einfluss der Lobbyisten noch so groß sein, daß alle Kandidaten von Steuersenkungen faseln – wie von einem Mantra.
    Für völlig ausgeschlossen halte ich es aber nicht, daß sich da auch mal der Wind dreht und ein Präsident 2020 oder 2024 gewählt wird, der mal die Steuern für Millionäre ordentlich erhöht.
    Ist ja auch schon lange her, daß Buffett freimütig erzählte, er zahle weniger Steuern als seine Sekretärin. Irgendwann müßte sich das auch mal in den USA durchsetzen, daß das nicht fair ist.

    Nebenbei bemerkt: Diese Supreme-Court-Entscheidung, daß Milliardäre unbegrenzt spenden dürfen und die Super-PACs mit Milliarden füllen können, halte ich für eine der Fatalsten in den letzten 50 Jahren.
    Aber da bin ich auch nicht der einzige. Das wird ständig kritisiert.
    LGT

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