Sonntag, 1. Dezember 2024

Impudenz des Monats November 2024

Und schon wieder einmal zeigt der Kalender eine „1“ - hohe Zeit für mich den Blödmann des Monats zu küren.

Dieses mal erübrigt sich jede Erklärung. Es kann nur die FDP sein! So massiv hat sich noch nie vor einer Wahl eine Regierungspartei selbst zerlegt.

Falsche Strategie, falsches Krisenhandling und dann auch noch diese sagenhaft dreisten Lügen, die selbst die größten Lindner-Fans verzweifeln lassen.

Reihenweise senken die grundsätzlich eher lindnerophilen Hauptstadtjournalisten die Daumen.

Wenig verwunderlich. Hinterhältige Strategien, monumentale Heuchelei, Verbiegen von Fakten und eine Portion Volksverarsche, akzeptiert die Berliner Presse durchaus bei Schwarzen und Gelben (nicht jedoch bei Grünen und Roten - dort werden strengere Maßstäbe angelegt). Aber die gesamte FDP-Führung log auch in den Hintergrundgesprächen ihren vertrauten Journalisten dummdreist ins Gesicht; so daß diese ernsthaft pikiert sind.

[….] Die FDP hat dieses Vertrauen in den vergangenen zwei Monaten mit Füßen getreten. [….] Die FDP-Spitze einigte sich dann schnell auf die rhetorisch gemeinte Frage: »Wo ist die Nachricht?« Sie wurde zum gebetsmühlenartig wiederholten Talking Point.

Das war zweifellos nicht zuletzt ein Versuch, Vertrauenskontakte in den Medien über den Spin »wir sind doch harte Hunde, wir wissen doch alle, wie das Spiel gespielt wird« dazu zu bringen, das geheimgehaltene Manöver als weitere Ausprägung des großen Spiels zu behandeln. Des Spiels, von dem die harten Hunde doch im Grunde zu wissen glauben, dass es alle spielen.

Schon das kam nicht sehr gut an. Dann aber kam ein weiterer grober Fehler hinzu: Diverse Spitzenpolitiker der FDP beteuerten immer wieder, oft im Ton der Entrüstung, der Begriff »D-Day« sei nie gefallen im Zusammenhang mit den Plänen, die Koalition zu sprengen. FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai nannte die Berichterstattung über das »D-Day«-Papier »eine Frechheit«, Wolfgang Kubicki ein »Märchen«.

Nun, da das Papier öffentlich ist, können alle nachlesen, dass darin wieder und wieder der Begriff »D-Day« steht, in Tabellen, Texten und über dem bizarren Diagramm einer Pyramide, in deren Sockel die Worte »offene Feldschlacht« stehen. Die Journalisten, die die Fakten berichtet hatten, hatte die FDP zuvor immer wieder der Lüge bezichtigt. [….]

(Christian Stöcker, 01.12.2024)

Nur noch wirklich fanatische, völlig verblendete Milliardäre wie „Please stärke die FDP“-Döpfner und sein schäumender Homunculus Poschardt, frisch zum Herausgeber der Springer-Premiumgruppe (Welt+Politico+Business Insider) erhoben, eilen noch dem FDP-Chef mit seinen beiden Springer-Ehefrauen zur Hilfe. 

Tagesthemen Kommentatorin Nicole Kohnert hingegen, lässt deutlich durchblicken, wie verärgert sie auch persönlich ist.

Die fortgesetzten Lügen an sich sind kein Problem für das Gros der Presse; sofern sie aus der konservativen Ecke kommen; werden sie großzügig toleriert.

[….] Stellt Euch vor, man würde euch beim Lügen erwischen. Sagen wir, Ihr hättet ein Video über #Deutschland drehen wollen - doch andere wären Euch auf die Schliche gekommen und hätten erkannt, dass Ihr da Filmmaterial aus Dänemark und den #USA verwendet. Wäre Euch das peinlich? Würdet Ihr es möglichst rasch vom Netz nehmen?

Wenn Ihr zweimal mit „Ja“ antworten würdet, würde ich sagen: „Ihr seid noch nicht ganz verloren.“ Im #Business-Umfeld wäre so ein Vorfall meinem Verständnis nach ein absoluter Vertrauensbruch, ein No-Go.

Nun gibt es aber eine - ich sag mal - Organisation, die solch ein Video erstellt hat. Über Deutschland, aber mit Material aus dem Nachbarland #Dänemark und dem fernen Amerika. Das Video ist bis heute noch auf YouTube. „Wieder nach vorne“ soll die Botschaft sein. Wo ist dieses „vorne“? In Kopenhagen? Im mittleren Westen?

Die gleiche Organisation hatte übrigens erst kürzlich bei der Vorstellung ihres neuen Logos statt den #Reichstag das Parlament von Georgien in ihrem Kick-Off-Film. - Kuppel ist Kuppel?!

Ach ja, und eben diese Organisation hatte jetzt auch noch eine Umfrage auf ihrer Homepage: „Braucht Deutschland einen #Neuanfang?“ Nutzer:innen dieser Umfrage war jedoch aufgefallen, dass egal, wie sie antworteten: Der Zeiger bewegt sich quasi nicht, sondern bleibt weitgehend bei „68% ja“ stehen.

Kundige Menschen schauten dann mal im #Quellcode der Seite nach - und stellten fest, dass es gar kein Script für diese Umfrage gab. Sprich: Es gab keine Mechanik, die für den Umfrage-Zeiger programmiert wurde; mit anderen Worten: Er blieb stehen, weil er gar nicht „angesprochen“ werden konnte. - Immerhin: Diese Umfrage ist inzwischen von der #Homepage genommen.

Die Häufung dieser Fakes lässt mich vermuten, dass sich die Organisation ihre eigene Wirklichkeit schafft. Und dass Fakes bei dieser Organisation ein probates handwerkliches Mittel sind. Hauptsache #Aufmerksamkeit? - Trumpesk.

Ach ja, ich sollte noch erwähnen, um welche Organisation es sich handelt: CDU. (Wirklich alles so passiert - allein in den letzten 48 Stunden; und Carsten Linnemann als Generalsekretär ist für so etwas verantwortlich)  […]

(Marc Raschke, 01.12.2024)

Gute und seriöse Journalisten decken zwar auch die CDUCDU-Lügen auf, aber Merz, Spahn und Söder posaunen in solcher Frequenz Hetz-Lügen hinaus, daß genügend Unsinn beim Urnenpöbel hängenbleibt, um eben jene Lügner wählen zu wollen. Konservative Qualitäts-Zeitungen lügen der Einfachheit halber gleich selbst mit.

[….] Diese Woche behaupteten zum Beispiel das Magazin »Cicero« und die »Bild«-Zeitung, Wirtschaftsminister Robert Habeck habe 2022 einen »Bettelbrief« nach Frankreich geschickt, um dort Atomstrom zu beschaffen. Richtig ist das Gegenteil: Habeck hatte nach Frankreich geschrieben, um sich nach dem französischen Importbedarf zu erkundigen, wegen problemanfälliger Kernkraftwerke dort. Im fraglichen Zeitraum exportierte Deutschland dann tatsächlich ziemlich viel Strom nach Frankreich , wie Fraunhofer-Energieexperte Bruno Burger (»Energy Charts«) am Donnerstag klarstellte.

Das hielt Jens Spahn (CDU) nicht davon ab, unter Berufung auf die »Bild«-Zeitung bei X zu verbreiten: »Um Atomstrom aus Frankreich betteln. Aber Kernkraftwerke in Deutschland abschalten. Die grüne Energiepolitik ist voller Widersprüche und hat unserer Wirtschaft nachhaltig geschadet!«

Das ist offensichtlich falsch, und zwar gleich doppelt: Erstens ging es eben um das Gegenteil von »betteln«, und zweitens hat die Abschaltung der Atomkraftwerke im Jahr 2011 ja eine schwarz-gelbe Regierung beschlossen, keine grüne. Zu den Abgeordneten, die dafür stimmten, gehörte auch der junge Abgeordnete Jens Spahn.

Auch als »Focus online« sich vergangenes Wochenende mit einem Artikel blamierte, zeigte sich ein ähnliches Muster: »Wahlkampf aus der untersten Schublade: SPD plant Schmutz-Kampagne! Frauen sollen Angst vor Friedrich Merz schüren«, lautete die Überschrift, an der praktisch alles falsch war. Zwar gibt es Frauen, die Friedrich Merz nicht mögen, aber eine »Schmutz-Kampagne« der SPD gab es nicht. FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki, ein eifriger und oft sehr erregter X-Nutzer, kommentierte die Falschmeldung, die »Focus online« kurze Zeit später zurückzog , mit den Worten: »Wie verkommen ist die SPD geworden? Im Moralisieren genauso groß wie im Verunglimpfen. Es wird ein schmutziger Wahlkampf.«

Darauf legte er dann am nächsten Tag auch noch Wert, als er anstelle einer Entschuldigung dies hier im kommunikativen Angebot hatte: »Transparenz: Ich habe den vorhergehenden Post gelöscht, weil es sich bei dem Focus-Artikel offenbar um eine Ente gehandelt hat. Ich bleibe aber dabei: Es wird ein schmutziger Wahlkampf.«

Vier Wochen vorher gab es eine andere wilde Geschichte, über die sich Politiker von Union und FDP online sehr aufregten (zum Teil bis heute): Robert Habeck habe gegen einen Rentner Strafantrag gestellt, weil der ihn online »Schwachkopf« genannt habe, daraufhin habe die Polizei die Wohnung des Mannes durchsucht. Mittlerweile ist klar: Die Wohnung wurde gar nicht durchsucht, der Mann gab das geforderte Endgerät freiwillig her. Und der Durchsuchungsbeschluss war auch gar keine Folge von Habecks Strafantrag, sondern schon vorher erfolgt. Und es ging auch nicht nur um die Beleidigung gegen Habeck, sondern auch noch um andere Straftaten.

Das änderte nichts daran, dass Vertreter des politischen Gegners die Geschichte ausschlachteten mit dem Spin: »Habeck hetzt den Leuten die Polizei auf den Hals«. In vielen Köpfen wird diese (falsche) Story stehen bleiben, denn die Desinformation erreicht immer mehr Menschen als die Korrektur.

Das sind nur ein paar Beispiele aus den vergangenen Wochen. Es gibt leider noch viel, viel mehr davon. Die Geschichte über die Kita, die angeblich aus falsch verstandener Toleranz keinen Weihnachtsbaum aufstellte – weitererzählt von Markus Söder. Die Behauptung, »Veganer« würden dafür sorgen, dass Menschen künftig unwissentlich Käfer essen müssen  – weitererzählt von Hubert Aiwanger. Die permanente Desinformation über Energiethemen aus diversen Parteien. [….]

(Christian Stöcker, 01.12.2024)

Springer, FAZ, RND, ARD, ZDF und Funke wissen, was Merz und Söder treiben, aber sie teilen ihre Überzeugungen und drücken daher alle Augen, inklusive Hühneraugen zu. Miosga bereitet den schwarzgelben Lügnern immer gern den Roten Teppich aus, um Märchenstunden abzuhalten.

Aber „off the record“ in den vertraulichen Runden, spricht man mutmaßlich Klartext, weiß was man aneinander hat.

Lindner, Kubicki und der Rest der hepatitisgelben Pest, lügen aber offenbar auch in den geheimen Hintergrundgesprächen das Blaue vom Himmel.

Die letzten dreieinhalb Liberalen, die über rudimentären Anstand verfügen – Carl Cevin-Key Coste, Volker Wissing, Harald Christ – treten wegen Lügen-Lindners Machenschaften aus der FDP aus.

Günter Verheugen und Ingrid Matthäus-Maier sind mutmaßlich sehr froh, bereits 1982 die (damals noch) Liberalen, verlassen zu haben. Echte Liberale wie Hildegard Hamm-Brücher und Burkhard Hirsch sind sicher froh, tot zu sein, um das Lindner-Elend nicht mehr erleben zu müssen.

Zwei Anliegen habe ich:

1.)
Ich möchte an dieser Stelle den Begriff „liberal“ für mich zurückerobern. Liberalität im ursprünglichen Sinne bedeutet Toleranz, Aufklärung, Fortschrittlichkeit, Rücksichtnahme, Rechtsstaatlichkeit, Aufgeschlossenheit, Modernität, Bildung, Intellekt, Weltoffenheit.

Daher werden „liberals“ in den USA von den Rechten, Konservativen, Christen gehasst. Die Lindner-FDP hat mit Liberalität gar nichts mehr zu tun. Sie ist eine reine Industrielobby-Hure, die für Superreiche arbeitet, die den Planeten, Umwelt und Menschen besser ausbeuten können sollen. Daher kämpfen Lindner und Co gegen eine Liberalisierung des §218, gegen Klimaschutz, gegen das Lieferkettengesetz. Die FDP goes Kemmerich. Es wäre lächerlich, wenn die xenophob-misogyne Partei der Besserverdienenden weiter den Begriff Liberalität für sich reklamiert.

Wer mit Springer, Döpfner, Oliver Blume, Baron von Finck, Poschardt und Reichelt im Bett liegt, ist nicht liberal, sondern reaktionär.

Ich bin liberal. Lindner ist anti-liberal.

2.)
Liebe Mit-Linksgrünversiffte, hört endlich auf, den Rücktritt von Lindner oder gar des gesamten FDP-Präsidiums zu fordern! Wollt Ihr unbedingt das Überleben der schwefelgelben Pest erreichen? Warum? Diese Partei übt einen zu 100% toxischen Einfluss auf die Politik aus. Das letzte liberale Parteimitglied ist 92 Jahre alt und wird im Thomas-Dehler-Haus schon lange nicht mehr gehört. Die Porschepartei konnte bisher stets auf üppige Spenden der Superreichen zählen und so weiterhin ihre Relevanz simulieren. Das hatte verheerende Folgen, wie die Bundestagswahl 2021 zeigte, als der dumme Urnenpöbel und insbesondere die Erstwähler (die die FDP gar zur stärksten Partei auserkoren), sich einlullen ließen und dem armen Bundeskanzler, diese toxischen Regierungs-Uboote aufzwangen.

Was für ein Segen, wenn sich die Hepatitisgelben nun durch eigene Hybris und Doofheit selbst aus dem Parlament nehmen! #lindnerrücktrittjetzt #lindnerrücktritt sind Hashtags, die ich nicht sehen will.

Im Gegenteil: Djir Sarai, Lindner und Kubicki sind für mich Helden. Genau wie Woelki, TVE oder Mixa, bemühen sie sich eifrig und effektiv, die Mitglieder aus ihrem Verein zu treiben! Mögen sie weitermachen bei ihrem Zerstörungswerk und nun ihre abstoßende Lobbyklitsche ganz abwickeln.

(…..) Rainer Maria Kardinal Woelki (*1956), ab 2003 Weihbischof von Köln, 2011 Erzbischof von Berlin, 2012 Erhebung zum Kardinalpriester der Titularkirche San Giovanni Maria Vianney und 2014 Metropolit von Köln, entwickelte sich sehr schnell zu dem, nach Tebartz-van Elst, wirkungsmächtigsten atheistischen Agenten Deutschlands.

(….) Unser wertvollster Agent, ein schwerer Zerstörer der TVE-Mixa-Klasse, bleibt nach der der Beförderung Ratzingers am 31.12.2022 weiterhin der Kölner Metropolit.

(….) Umso erfreulicher, daß Papst Franziskus mit Rainer Maria Kardinal Woelki, 66, am 11. Juli 2014 einen so wirkungsmächtigen Säkularisierungsbeschleuniger zum wichtigsten und reichsten deutschen Metropoliten machte. Als Kölner Erzbischof vermochte es Woelki, erst in Köln und dann bundesweit, die Terminvergabe für Kirchenaustrittsgesuche kollabieren zu lassen! Dank seiner Leistung unterschritten protestantische und katholische Kirche zusammen bereits 2022 die 50% Grenze und stellen nun erstmals seit vielen Jahrhunderten eine Minderheit in Deutschland. Woelki ist mein Held und ich werde ihm für seinen Einfallsreichtum immer dankbar sein. [….] [….] Zum Glück ist der Kardinal der Herzen, Eminenz Woelki weiterhin aktiv uns einfallsreich. Mit diabolischer Perfidie setzt er den Opfern und Zeugen des sexuellen Missbrauchs durch seine Priester zu. [….] [….] [….] Nachdem Woelki fast genau zehn Jahre das zweitreichste Erzbistum der Erde talibanisiert, weiß er seine Hebel perfekt zu nutzen, um auch die letzten Schäfchen zu verjagen.

Seine Energie wendet er hauptsächlich für die Selbstverteidigung und Attacken auf seine Kritiker auf. [….] [….] (…)

(Kardinal und Superheld, 23.Juni 2024)

Latrinen-Lindner ist der Woelki der FDP. Er soll unbedingt weiter die FDP führen und mit seiner rumpeligen Restetruppe aus Alkoholikern und Hobby-DJs, wie schon 2013, seine Partei aus dem Parlament jagen! Das Letzte, das ich will, ist ein integrer, sympathischer FDP-Vorsitzender, die diese eitergelben Polit-Tretminen wieder in eine Regierung führt.

Samstag, 30. November 2024

Zur Hölle!

Da denke ich – dummerweise – Lindner können nun wirklich nicht mehr tiefer in meiner Verachtung sinken, aber dann lügt und windet er sich durch die gestrigen „Tagesthemen“ und das „Heute-Journal“, daß ich beim Mitschämen physische Schmerzen erleide.

Zur Hölle mit Lindner!

Aber die kirchlichen Sprachbilder möchte ich eigentlich vermeiden.

Keine biblischen Assoziationen und Metaphern mehr.

Lindner sollte schon deswegen nicht in der Hölle landen, weil ich als Atheist selbstverständlich ebenfalls in die Hölle komme und keineswegs mit Typen von der gelben Pest die Ewigkeit verbringen möchte.

Ursprünglich war ich immer etwas unzufrieden, mit der Gewissheit, als ungetaufter Ketzer in der Hölle schmoren zu müssen. Zwar gibt es dort unten die wahrlich angenehmere Gesellschaft, da die überwältigende Mehrheit der großen Wissenschaftler, Künstler und Denker der Menschheit auch Atheisten sind, während der Himmel voller, Nazis, Faschisten, Kinderfic**er, Päpste und sonstiger frommer Typen im Nachthemd ist. Wer will schon mit diesen pyknischen Typen Hunderttausende Jahre Harfe spielen?

Mein Problem waren aber immer die Temperaturen. Ich kann den Sommer nicht ausstehen. Ich bin Wintermensch. Und dann immer in der Gluthitze geröstet werden, während die bibellesende Halleluja-Fraktion bei frischen -70°C in den Wolken schweben darf? Ungerecht!

Aber glücklicherweise befand ich mich bezüglich der Temperaturen im Irrtum. Wie ich aus der Lektüre von Edward Brooke-Hitchings „Der Atlas des Teufels“ (Knesebeck 2022) erfahre, berichtet die apokryphe „Paulusapokalypse“ zwar von „einer Hölle mit Flüssen, die in Flammen aufgehen, eine stinkende Grube für Ungläubige“ (s.84), aber eben auch „Schneestürmen in eisigen Temperaturen“.

Also durchaus ein Wetter für mich!

Nun weisen Kirchenfreunde auf das vierte Jahrhundert hin, mutmaßlich um 388 nach Christus. Ein unbekannter Autor will damals im Marmorgrab des Paulus in Tarsus, ein von ihm geschriebenes Manuskript gefunden haben, in dem er seine Höllenvisionen darlegt. Das gilt als nicht sehr glaubwürdig, also „apokryph“. Aber meines Erachtens ist „unglaubwürdig“ das Kernthema der Bibel. Kein Grund, die Apokryphen zu diskriminieren.

Schließlich stammt das gesamte Konzept der Hölle von Christen, die mehrere Generationen nach Jesu Tod lebten.

In älteren Texten der Sumerer, dem Tanach oder Alten Testament, gibt es keine Hölle: „In der hebräischen Bibel finden wir keine Vorstellung von Himmel und Hölle, keine Verurteilung oder Bestrafung für Sünder und keine himmlische Belohnung für die Tugendhaften“ – so der Judaist Alan F Segal (1945-2011).

Den ganzen Unsinn, vor dem sich die Menschen insbesondere im Mittelalter so fürchteten, haben sich andere Menschen erst viel später ausgedacht. Bis ins 2. und 3. Jahrhundert nach Jesus gab es nur eine kollektive Unterwelt, in der sich alle Verstorbenen wiedertrafen. Damit konnten die Juden sehr gut leben.

Die Christen bereicherten die Abrahamitische Welt aber mit einer neuen Zutat: Ihrem grenzenlosen Sadismus. Der Freude an Gewalt und Folter.

[…..]  Bereits im Jahr 135 wurde in Ägypten die düstere Apokalypse  des Petrus verfasst. Sie ist prall voll mit abstoßenden Grausamkeiten und lasst die Rachefantasien in der damals verfolgten christlichen Sekte erkennen, die sich die höllischen Foltern für ihre nichtchristliche Umgebung gar nicht brutal genug ausmalen konnte.  Nachdem er dem hl. Petrus das paradiesische Königreich der Tugendhaften gezeigt hat, führt Jesus ihn auch in das gegenteilige  Reich der Dunkelheit, wo Ungläubige von Engeln in schwarzen Roben (Tartaruchi) gefoltert werden, wo Gotteslästerer an ihren  Zungen über dem Feuer aufgehängt oder in einen brennenden See getaucht werden. Ehebrecherinnen hängen an ihren Haaren über kochender Jauche, während untreue Ehemänner mit dem Kopf in der brodelnden Jauche hängen. Von hungrigen Würmern bedeckte Mörder werden von Dämonen gequält - zum Vergnügen ihrer Opfer, die Gottes Gerechtigkeit bejubeln.  Wucherer werden in Tümpel von Eiter und Blut getaucht, während ungehorsame Kinder von fleischfressenden Vögeln zerhackt werden. Zauberer werden auf brennende Rader genagelt, die sich fleißig drehen. Alle schreien nach Gottes Gnade, was die Höllenwächter aber nur noch grausamer macht. Denn für Reue ist es zu spät. Die metaphysischen Feuer sind durchaus qualvoll, denn alle Theologen dieser frühen Epoche wie der hl. Augustinus (354-430), Papst Gregor (ca. 540-604) und Julian von Toledo (642-690) bestätigten, dass di eSeele auch im Jenseits eine „Körperliche Substanz“ hat und sowohl Frieden, als auch schreckliche Schmerzen empfinden kann. [….]

(Der Atlas des Teufels, s.84f)

So geht christliche Nächstenliebe! Es ist so sympathisch, was den christlichen Hirnen entspringt und fürderhin in ihren wichtigsten Glaubenskanon aufgenommen wird.

In anderen Religionen geht es nach dem Tod oft weniger sadistisch zu. So beschäftigen nordische Gestorbene in Walhalla üblicherweise mit dem, was sie auch schon auf Erden am liebsten taten: Saufen, raufen, fressen und ficken.

Bekanntlich gibt es aber kaum Verschriftlichungen der Wikinger-Religion.

Erst als das Christentum sich nach Skandinavien ausbreitete, wurden einige Sagas aufgeschrieben. Aber da war der sadistisch-toxische Einfluss der Abrahamiten schon zu spüren.

[….]  Vor allem erkennt man, dass es bei den Wikingern kein System von Belohnungen und Bestrafungen für die moralischen und ideologischen Entscheidungen gab, die der Verstorbene im Leben getroffen hatte. Erlösung und Verdammung waren vor Ankunft des Christentums keine Bestandteile der nordischen Vorstellungswelt. In der Völuspá (der Weissagung der Seherin) gibt es mit Naströnd eine Halle der Bestrafung für Meuchelmörder,  Meineidige und Verführer, in der die Fenster alle nach Norden  gehen, Gift von der Decke tropft und Schlangen herumrutschen  -  worin schon der Einfluss des Christentums deutlich wird. [….]

(Der Atlas des Teufels, s.56f)

Das ist Missionierung: Die Christen versauen jede Kultur.

Freitag, 29. November 2024

Lügen-Lindner

Seit Jahrzehnten fasziniert mich dieser Widerspruch: Die Deutschen halten große Stücke auf ihre sich selbst zugeschriebene Tugend EHRLICHKEIT, fordern von anderen absolute Ehrlichkeit, mögen aber eindeutig lieber Politiker und Geistliche, die sie kräftig anlügen.

Bundeskanzler Helmut Kohl beispielsweise log nicht einfach nur in Interviews oder im Bundestag vor sich hin, sondern präsentierte bei seinen Aussagen vor dem Mainzer Parteispenden-Untersuchungsausschuß so dreiste Falschaussagen, daß Otto Schily ihn deswegen anzeigte.

Ein Grüner, der einen Kanzler anzeigt! Das war 1986 noch ein starkes Stück. Kanzleramtsminister Schäuble und CDU-Generalsekretär Geißler wurden losgeschickt, um den CDU-Chef zu verteidigen. Geißlers Ausrede für seine Chef, ließ aufhorchen: Kohl habe einen „Blackout“ erlitten und ich erinnere mich gut an die Diskussionen im Politik-Unterricht vor der Bundestagswahl vom 25. Januar 1987, ob man ernsthaft einen Lügen-Kanzler wählen könne, der schließlich im Kriegsfall Oberbefehlshaber wäre und unter Blackouts litte.

(Nebenbei bemerkt stelle ich gerade fest, daß in den 1980er Jahren offenkundig Wahlen, bei denen der Wahlkampf in die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel fällt, durchaus möglich waren, 2025 scheint das erhebliche Probleme zu bereiten.)

Die CDUCSU kam auf 44,3% und bei der folgenden, ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl am 2. Dezember 1990, konnte sich Kohl, der nun ungeniert seine Lügenmärchen verbreitete (Einheit bezahlt sich aus der Portokasse, keine Steuererhöhungen, blühende Landschaften für alle) auf dem Niveau halten (43,8%), während die SPD, die ehrlich argumentiert hatte und den Wählern reinen Wein über die Kosten und Probleme der Einheit einschenkte, abgestraft wurde und bei 33,5% landete.

Neben den generell flunkernden CSUlern wurden in den folgenden Jahren insbesondere drei CDU-Politiker zu legendären Lügnern: Wolfgang Schäuble, Ursula von der Leyen und Lothar de Maizière.

Schäuble konnte sich seine teilweise wirklich dreisten Lügen – vor dem Bundestag vom Rednerpult aus, auf direkte Fragen – leisten, weil er vom Rollstuhlbonus profitierte. Leyen wurden ihre Lügen verziehen, weil sie als Frau in der Männerdomäne Verteidigungsministerium kämpfte. De Maizière stand unter dem besonderen Schutz Merkels und war immerhin auch weniger beliebt, als Schäuble.

Als spätere Großlügner profilierten sich insbesondere Armin Pinocchio Laschet und natürlich Jens Sahn.

Anders als in den 1980ern, versuchen investigative Journalisten gar nicht mehr, einen beim Lügen ertappten Politiker zu skandalisieren. Der Urnenpöbel ist längst abgestumpft und differenziert nicht mehr.


 Der extremste Lügner aller Zeiten – Donald Trump – wurde just wieder zum mächtigsten Mann der Welt gewählt.

Für die Politik gilt nach meinem Verständnis aber immer noch das Bonmot des weisen SPD-Professors Egon Bahr:

„Alles was man sagt muss wahr sein.

Man muss aber nicht alles sagen, das wahr ist.“

Wenn also Wahlkämpfer im Eifer des Gefechts ein paar Details weglassen, die sie schlecht aussehen ließen, wenn die bei ihren Prognosen übertreiben und optimistischer erscheinen, als sie sind, verzeihe ich ihnen das gern. Es ist schließlich ein schmutziges Geschäft, in dem Puristen nichts verloren haben. 

Nicht zu tolerieren hingegen, sind die fortgesetzten bewußten Lügentiraden Klöckners und Spahns, die wider besseres Wissen perfide den Urnenpöbel mit Müll füttern, um Habeck nieder zu machen.

Da wir inzwischen im von Algorithmen bestimmten postfaktischen Zeitalter leben, werden lügende Politiker nicht mehr vom Urnenpöbel sanktioniert.

Dennoch steht die hepatitisgelbe Pest für ihre Lügen nun plötzlich im Shitstorm.

An dieser Stelle setzte ich als bekannt voraus, wie fast die gesamte FDP-Führung dreist auf ganz konkrete Fragen nach dem „D-Day-Papier“, die Hauptstadtpresse nach Strich und Faden verarschte.

Christian Lindner, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Bijan Djir-Sarai, Christian Dürr, Franziska Brandmann und natürlich der chronische  Lügner Wolfgang Kubicki belogen eben nicht nur alle gleichzeitig die Journalisten, sondern drehten wie Kubicki, kackendreist den Spieß um, indem er einfach alle anderen der Lüge bezichtigte. Besonders unangenehm fiel dabei Lindner auf, der mit pathetischer Emphase auf der PK nach seiner Entlassung, beinahe anfing zu heulen, als er sich als ehrliche Haut präsentierte, die erschüttert von der SPD-Planung des Koalitions-Aus sei.

So viel Theater ist selbst in der Trump-Ära noch bemerkenswert und ruft sogar den seligen Baron Münchhausen auf den Plan.

Da Lindner, im Bemühen seinen Parteivorsitz zu retten, heute seinen General Bijan Djir-Sarai und den Bundesgeschäftsführer Carsten Reymann freiwillig zurücktreten ließ, fragt man sich, wieso dieser Mann eigentlich immer noch sakrosankt ist. Sind es nicht zu offensichtlich zwei Bauernopfer für den Chef?

Zu allem Übel versucht es der Major der Reserve, der 2018 den Jagdschein erwarb, mit der klassischen No-Win-Ausrede: Er, der Mann im Zentrum, der für alles verantwortlich ist und die Strippen zog, sei völlig ahnungslos und habe rein gar nichts von dem D-Day-Papier gewußt.

[……] Lindner will weiterhin nichts von »D-Day«-Papier gewusst haben

»Ich habe es nicht zur Kenntnis genommen und hätte es auch nicht gebilligt«: FDP-Chef Christian Lindner gibt sich im »D-Day«-Eklat ahnungslos. [……] Wie auch Lindner, sagte Djir-Sarai, nichts über das Strategiepapier gewusst zu haben. »Ich habe unwissentlich falsch über ein internes Dokument informiert«, so Djir-Sarai in seiner Rücktrittserklärung, »dies war nicht meine Absicht, da ich selbst keine Kenntnis von diesem Papier hatte. Weder von der Erstellung noch von der inhaltlichen Ausrichtung. Dafür entschuldige ich mich. Für einen solchen Vorgang ist der Generalsekretär verantwortlich.«   […..]

(SPON, 29.11.2024)

Es ist der völlige hepatisgelbe Realitätsverlust. Als ob es nicht mindestens genauso schlimm wäre, wenn in einer dramatischen Regierungskrise, ausgerechnet die beiden zentralen Figuren der FDP, rein gar nichts davon mitbekommen hätten, was sich abspielt.

Sollte Lindners „ich wußte von nichts“-Ausrede zutreffen, wäre das erst recht ein Grund, sofort zurückzutreten. Aber inzwischen wird ihm ohnehin gar nichts mehr geglaubt.

[…..] Die Liberalen haben sich mit ihren detaillierten Planungen für einen Ausstieg aus der Ampelregierung und den Papieren, die dazu verfasst wurden, in eine katastrophale Situation manövriert. Kein Polarwirbel kann unangenehmer sein als das, was die Partei sich selbst angetan hat. […..] Die FDP war in der Ampel der Partner, der aus einem anderen politischen Lager kommt und besonders bei Wirtschaftsthemen fundamental andere Vorstellungen hat als Grüne und SPD. […..] Dass ebendiese FDP sich angesichts zunehmend unüberbrückbarer Differenzen in Haushalts- und Wirtschaftsfragen vorbereitet hat auf unterschiedliche „Szenarien“, wie sie es nennt, ist legitim. Die Öffentlichkeit zu belügen, ist es nicht.

Während innerhalb der Regierung noch verhandelt wurde, wie Haushaltslöcher gestopft werden können und welche Maßnahmen die richtigen sind angesichts der schlechten Wirtschaftslage, war die Partei intern längst einen Schritt weiter. Noch bevor Parteichef Christian Lindner den Regierungsspitzen sein 18-Seiten-Papier zur Wirtschaftswende überhaupt nur hat zukommen lassen, war das Szenario eines Austritts aus der Ampel intern offenbar schon weit gediehen und ausgearbeitet. Und zwar, wie die inzwischen veröffentlichten Papiere belegen, auf nicht nur verstörend akribische Art und Weise. Sondern auch noch mit einem Vokabular, das geschichtsvergessen und einer Regierungspartei unwürdig ist.

Für sich genommen reicht das schon für ein schweres Glaubwürdigkeitsproblem. Die FDP aber hat sich auch noch beim Lügen erwischen lassen, dem GAU der politischen Kommunikation. […..]

(Henrike Roßbach, 29.11.2024)

Seriöse Menschen wie Christian Stöcker fragen sich nun, wieso die Nibelungentreue der Hepatitisgelben zu Ihrem Vorsitzenden so unerschütterlich ist. Schließlich ist es mehr als offenkundig, was für ein Großversager der Klischee-Besserverdienende ohne volkswirtschaftlichen Verstand doch ist.

Mit allen privaten Geschäftsideen gescheitert und pleite gegangen. Pleite als FDP-Generalsekretär. Er war mit dafür verantwortlich, eine 15%-Partei (2009) direkt von der Regierungsbank ins 4,8%-parlamentarische Aus (2013) zu führen, blamierte die FDP 2017 mit dem Platzenlassen der Jamaika-Gespräche, als er immerhin mit einer CDU-Kanzlerin hätte zusammen regieren können, steuerte 2021 in die Chaos-Ampel, jagte die FDP in den folgenden drei Jahren bei den meisten Landtagswahlen aus den Parlamenten – teilweise auf unter einem Prozent!, ließ die Regierung platzen und steuert nun erneut mit klarem Kurs auf das parlamentarische Aus zu.

Die 4-5% in den Umfragen des Jahres 2024 hatte die FDP noch gut ertragen, denn in der Gedankenwelt der Gelben Pest bedeuten:

4% in den Umfragen

 + Wahlkampftalent des Mega-Rhetors Lindner

= >7% im Wahlergebnis.

Außerdem baute man auf Hamburg. Die Landtagswahlen am 01.03.2025 würden besonders gut ausfallen und diese enorme Steigerung gegenüber den jeweils rund ein Prozent in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, würden im Bundestagswahljahr weiteren Auftrieb geben, so daß man erneut zweistellig in den Bundestag ziehen könne.

Das wird nun aber wohl nichts. Die FDP steht nach aktueller Umfrage bei DREI Prozent in Hamburg und selbst 13 oder 30% in Hamburg würden der FDP im Bund nicht helfen, da dort nun bereits eine Woche vorher gewählt wird.

Müsste nun nicht endlich Lindner von seinen eigenen Leuten gestürzt werden? Schließlich hatte die Partei auch ohne große Namen wie Genscher, Lambsdorff und Westerwelle (alle tot) weiter existiert.

Der Unterschied ist aber, daß mit Möllemann und Westerwelle eine komplette inhaltliche und moralische Entkernung hin zu einer arroganten Partei der Besserverdienenden vollzogen wurde.

Diese Klischees erfüllt Lindner hervorragend. Er ist Jäger, brüstet sich damit, regelmäßig Tiere zu töten, feiert auf Sylt, sammelt Luxusuhren, fährt Porsche, ist mit der halben Springer-Führungsriege durch Eheschließungen verwandt, ließ sich zum Reservemajor befördern. Diese Typen, die in Sylter Luxusbars mit über die Schultern gehängten Pastell-farbigen Kaschmir-Pullovern deutschnationale Lieder grölen und sich über „Geringverdiener“ echauffieren, finden Lindner toll.

Aber die FDP ist unpolitisch geworden. Sie ist eine reine Lobbyhuren-Vereinigung, die je nach Parteispenden, die Wünsche reicher Automatenbetreiber, Hoteliers, der Jagd- oder Versicherungs- oder Auto-Lobby erfüllt, aber über keinerlei originäre Konzeption mehr verfügt.  Seit gut zehn Jahren ist die FDP inhaltlich versteppt.

(….) Die General-Andrea hat aber nicht immer Unrecht, sondern kann auch mal etwas Sinniges sagen. Zuletzt gelang ihr das am 09. Mai 2010, als sie in der Berliner Runde unmittelbar nach der Abwahl von Schwarzgelb in NRW und der darauffolgenden Absage Merkels an Steuersenkungen dem geschniegelten General Linder vorwarf, die FDP sei soeben 

 von einer „Ein-Themen-Partei zur Null-Themenpartei“ degradiert 

worden. Das saß. 

Die Steuersenkungensteuersenkungensteuersenkungen-Vertreter mußten nun ohne Steuersenkungen weitermachen. 

Das lief ganz so wie von Frau Nahles prophezeit: Totaler demoskopischer Absturz auf unter 5% und es rollten sowohl der Kopf des Parteichefs, als auch der wohlfrisierte Kopf des Generalsekretärs. (….)

(Das zweite Körnchen, 08.10.2012)

Die „Liberalen“ sind nicht nur konzeptionelle Wüste, sondern auch personell völlig ausgetrocknet. Das bewies schon die Berufung der grotesk fachfremden und politisch unfähigen Sark-Watzinger zur Bildungsministerin.

Bildung und Digitalisierung und Wirtschaft  waren lange Zeit die Kernthemen der FDP. Unter Lindner verlor sie jede Kompetenz dafür, ohne irgendwelche anderen Kompetenzen hinzu zu gewinnen.

Die FDP kann nichts. Nur lügen. Und Kaputtmachen.

Als letztes auf der Haben-Seite verblieben ist Lindners Bekanntheitsgrad.

Ob das noch hilft am 23.02.2025?