Mittwoch, 13. Februar 2019

Noch was zu tun!


Beer Kavanaugh und Mike Pence arbeiten hart und kontinuierlich an ihrer Diskriminierungsagenda. Als strenge Christen trachten sie danach es Minderheiten und Schwachen nicht nur schwer zu machen, sondern ihnen brutal zu schaden.
Sämtliche Hilfen für LGBTI wurden gestrichen, HIV-Positive aus dem Weißen Haus geworfen und pauschal die Transgender aus der US-Army verbannt.
Nächstes Ziel sind sie gleichgeschlechtliche Ehe und die Abtreibung.

In Deutschland gibt es zwar mit AKK eine bekennende Homophobe und Misogyne als neue starke Frau, aber auch Angela Merkel war gegen die Ehe für alle“ und schärfere Abtreibungsgesetze. Beide Frauen sind aber bei weitem nicht so versessen darauf das durchzusetzen, wie ihre amerikanischen Kollegen.

Die Bürgerrechtsaktivisten in den USA sind sich der Gefahr durch die Administration durchaus bewußt und prangern Homophobie an.
Wenn ein langweiliger Mainstream-Hollywoodstar wie Chris Pratt sich zu einer homophoben Kirche bekennt, gibt es gleich Ärger.

Die Liberalen hatten nur einen fragilen Sieg errungen mit der Ehe für alle. Trumps Wahlsieg zeigt, daß alles zurück gedreht werden kann.

Die Republikaner trauen sich wieder was. Zuletzt ging der Abgeordnete Adonis Porterfield aus West Virginia durch die Presse.

[….] A West Virginia Republican delegate compared gay people to the KKK — and drew ire for making homophobic remarks for the second time last week.
The Charleston Gazette-Mail reported that WV House of Delegates member Eric Porterfield (R-Porterfield) told a reporter Friday morning that the gay community is akin to a hate group.
“The LGBTQ [sic] is a modern day version of the Ku Klux Klan,” Porterfield said, “without wearing hoods with their antics of hate.”
The Republican’s comments came just days after he used the term “f*ggot” in House session and claimed that an anti-LGBT discrimination bill was “bigoted,” “discriminatory” and would somehow hurt gay people.
“The LGBT is the most socialist group in this country,” he said during a House session Wednesday. “They do not protect gays. There are many gays they persecute if they do not line up with their social ideology.” […..]

Nur wenige Tage später legte er nach und witzelte darüber seine Kinder zu ertränken, falls sie homosexuell wären.


Februar 2019

[…..] “Well, I would dress my daughter first, as I would take her for a pedicure, I’d take her to get her nails done, and see if she could swim,” Porterfield, who was elected to the West Virginia House in November, said as he smiled.
“If it was my son, I would probably take him hunting, I would take him fishing, then I’d see if he could swim,” Porterfield, wearing a MAGA hat, replied without hesitation. […..]

In Amerika geht das.
Deswegen wird man nicht aus der Regierungspartei GOP geworfen.
Für CDU-Verhältnisse wäre das allerdings etwas arg. Ich nehme an, die Parteichefin müsste dazu ein wenig rüffeln.

Ich kann die deutsche LGBTI-Szene nicht recht beurteilen, man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege. Aber ich habe den Eindruck, daß dort relative Ruhe eingekehrt ist.
Nach der „Ehe für alle“ glauben sie offensichtlich alles erreicht zu haben und daß ihnen nichts mehr genommen werden kann.

Dabei handelt es sich um eine Ehe für viele, sehr viele, aber gerade nicht „alle“.
Einige werden immer noch diskriminiert, ohne daß es jemand zu stören scheint.

[….] Die etwa 100 000 intersexuellen Menschen in Deutschland sind von dieser Formulierung ausgeschlossen.  Familienrechtsprofessor Dieter Schwab plädiert für die Ehe für wirklich alle, und zwar in folgenden Konstellationen: Mann-Frau, Mann-Mann, Frau-Frau, Mann-Inter, Frau-Inter und Inter-Inter. […..]


Intersexuelle werden immer noch vergessen. 100.000 Menschen, denen aufgrund ihrer Geburt Rechte entzogen werden. Ein Skandal!

[….] Immerhin erfreulich, daß es im Jahr 2017 kurz nach der „Ehe für fast alle“ (einige bleiben weiterhin ausgeschlossen) nicht mehr erneut Jahrhunderte dauerte, bis Intersexuelle auch rechtlich ein eigenes Geschlecht bekamen.

[….] Bei Frauen ist es XX, bei Männern XY. Vanja hatte nur ein X, mehr nicht. Die Ärztin war geschockt.
Vanjas Reaktion? Verwirrt. Erschreckt. Aber auch einen Schritt näher bei sich selbst. "Irgendetwas in mir hat ja gewusst, dass sich da keine Weiblichkeit entwickelt." Nur: Wer oder was war Vanja nun? Die ärztliche Diagnose klang nach Frau mit Defekt, sie könne eben keine Kinder kriegen: "45,X0, numerisch pathologischer Karyotyp mit Monosomie X/Ullrich-Turner-Syndrom". Das ist nur eine der diversen Varianten medizinisch unklarer Geschlechtszuordnung; mal sind es die Gene, mal fehlende Enzyme oder hormonelle Fehlsteuerungen.
 […..]  Die Mediziner empfahlen, Östrogen zu geben, das weibliche Sexualhormon. Vanja sollte doch noch die Kurve zur Frau kriegen.
Letztlich entsprach das einer rigiden Haltung, die sich im 19. Jahrhundert herausgebildet hatte. Davor, etwa im Preußischen Allgemeinen Landrecht von 1794, hatten Betroffene bis zum 18. Lebensjahr das Recht, einen Irrtum der Eltern bei der Geschlechtszuordnung zu korrigieren - das Recht also, das eigene Geschlecht zu wählen, wenn auch nur zwischen zwei Möglichkeiten. Hundert Jahre später wurde aus dem Wahlrecht eine behördliche Zuweisung: Einzutragen war das "wahre Geschlecht" - im Zweifelsfall mussten die Mediziner entscheiden.    Aus diesem Zwang zur Eindeutigkeit sollte sich eine mitunter barbarische Praxis entwickeln. […..]

Woher kommt diese extreme menschliche Bösartigkeit gegenüber völlig unschuldigen Artgenossen?
Offensichtlich aus der tiefen Borniertheit des Denkens.
Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht.
Es kann nicht sein, was sein darf.
Mensch ist zu denkfaul, um die gewohnten sprachlichen maskulin-feminin-Pfade zu verlassen. [….]

Noch viel schlimmer ist aber, daß die Bundesregierung immer noch Geschlechtsoperationen an Säuglingen zulässt.
Wie wir aus dem Genitalverstümmelungssondergesetz für Muslime und Juden wissen, gilt dieser Bundesregierung die physische Integrität eines Kindes wenig.
Die Beschneidung eines männlichen Babys ist gefährlich.
Es droht Gefühlsverlust und eingeschränktes sexuelles Empfinden. Es kommt aber auch zu kompletten Penisverlust und jedes Jahr auch zu einigen Toten, weil Kinder während der Prozedur verbluten.
Die Überlebenden bleiben aber immerhin Jungs.
Bei intersexuell Geborenen werden aber jedes Jahr bis zu 2000 Operationen durchgeführt, die ihnen zwangsweise und irreversibel ein Geschlecht zuordnen, mit dem sie nicht geboren wurden.
Es sind Zwangsgeschlechtsumwandlungen.

(…..) Transsexualität ist nicht etwa eine Modeerscheinung, die von bösartigen Alt-68ern verwirrten Teenagern eingeredet wird, sondern eine biologische Tatsache.
Es gibt kein drittes, also nicht-männliches und nicht-weibliches Geschlecht, weil ultraliberale Richter einer/m Vanja auf den Leim gegangen sind, sondern weil allein in Deutschland knapp 100.000 Menschen so geboren werden.

(…..) Vanja hat sich nicht ausgesucht welches Geschlecht er/sie hat.
Er/sie wurde wie etwa 100.000 weitere Menschen in Deutschland weder als Mann noch als Frau geboren.
Nicht in die biblischen Schablonen zu passen bedeutete über Jahrtausende entweder gleich getötet zu werden oder später gequält zu werden. In den letzten 100 Jahren wurden schon Säuglinge rücksichtslos so operiert, daß sie zwangsweise häufig sterilisiert und immer äußerlich in ein (meist falsches) Geschlecht gezwungen werden.
Das ist zutiefst menschlich, denn Menschen sind abartige, grausame und vorurteilsbeladene Wesen, die das töten und quälen, was sie nicht kennen.
Auch ich erfasste erst vor etwa 20 Jahren bei der Lektüre von und über Del Lagrace Volcano welche unfassbare Grausamkeit heimlich, still und leise an tausenden Kindern jährlich begangen wird. (….)

Ganz offensichtlich ist diese Groko wieder einmal zu schwach, um sich eines Themas anzunehmen, welches die Rechten in CSU und CDU zu sehr in Wallung brächte.

[…..]  Rund 2000 Kinder mit nicht eindeutigen Geschlechtsorganen werden pro Jahr operiert. […..]  Für viele Eltern ist es schwer, sich damit abzufinden, dass ihr Kind kein eindeutiges männliches oder weibliches Geschlechtsorgan hat. Einige entschließen sich daher, ihr Kind kurz n ach der Geburt operieren zu lassen – um ihnen beispielsweise Genitalplastiken einzusetzen oder vorhandene Merkmale umzuformen und somit „eindeutig“ zu machen.
[…..] Immerhin werden pro Tag rund fünf Kinder mit nicht eindeutig zuzuordnendem Geschlecht operiert – und jede Operation kann langwierige Folgen haben.
Hormonbehandlungen können laut medizinischer Studien beispielsweise krank und fettleibig machen, die künstliche Formung von Geschlechtsorganen kann traumatisierend wirken.
Um etwa weibliche Geschlechtsorgane dauerhaft zu formen, werden den Kleinkindern zum Teil Gegenstände eingeführt. Die Folgen können laut Forschern ähnliche traumatische Erfahrungen hervorrufen wie sexueller Missbrauch.
 […..]  Der Deutsche Ethikrat, der als Sachverständigenrat unter anderem in medizinischen Fragen fungiert, lehnt ein […..]  generelles Verbot von geschlechtsangleichenden Operationen ab. […..]  Beim Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) herrscht Unverständnis darüber, dass das Gesetz nicht schon im Dezember zusammen mit der Einführung des dritten Geschlechts im Geburtenregister verabschiedet wurde. „Auf was wartet die Bundesregierung?“, fragt LSVD-Bundesvorstandsmitglied Gabriela Lünsmann.
Auch die deutsche Vertretung der Internationalen Vereinigung Intergeschlechtlicher Menschen (OII), kann nicht nachvollziehen, dass es noch kein Verbot gibt. […..] 

Dienstag, 12. Februar 2019

Stoßrichtungen.


Politisch Rechte und politisch Linke unterscheiden sich grundsätzlich in ihrer Perspektive.

Rechte setzen sich leidenschaftlich gegen Menschen, gegen Minderheiten, gegen Gruppen ein.
Linke engagieren sich für Menschen, Minderheiten und Schwache.

 [….] Aber anders als es der Bundesinnenminister de Maizière aus Sachsen gestern behauptet hat, sind Linksextreme und Rechtsextreme eben nicht zu vergleichen.
Um es sehr vereinfacht zu sagen:

Linke suchen sich Stärkere als Opfer, weil sie für die Schwachen etwas erreichen wollen.
Rechte suchen sich Schwächere als Opfer, weil sie damit ihr verkrüppeltes Selbstbild aufpeppen wollen. [….]

Rechte hassen allerdings so viele Minderheiten, daß sie bei der Auswahl ihrer Alliierten gelegentlich durcheinander geraten.
Waren deutsche Rechtsextreme früher anti-russisch und pro-amerikanisch, ätzten gegen den pazifistischen Irakkurs der Achse Chirac-Putin-Schröder(rotgrün), kehrte sich das zu Obamas Zeiten um, weil #44 schwarz und vergleichsweise liberal war und Herr Putin immer autoritärer wurde.
Seit #45 müssen die Rechtsextremen schon wieder umdenken, weil Donald Trump all das ausspricht, was ein mieser ostdeutscher Rassist in seinem stillen Kämmerlein denkt.
Hass auf Schwarze, Frauenverachtung, Hetze gegen Flüchtlinge, Wut auf den Islam, Aversionen gegen Schwule, Abscheu vor Liberalen und antisolidarische Raffgier.

Besonders schwierig ist das Verhältnis der Rechtsextremen zu Israel und den Juden. Als geistige Nachfolger des radikal eliminatorischen Antisemitismus der NSdAP hassen Neonazis natürlich grundsätzlich alles Jüdische. Insbesondere können heutige Hobby-Nazis wie Alexander Gauland den Juden niemals Auschwitz verziehen.
Die bloße Existenz Israels erinnert die Möchtegern-Großdeutschen an ihre Schande von 1945. Krieg verloren und nun auch noch international als die „Holocaust-Anstifter“ am Pranger.
Nach Lesart vieler Altnazis sind die Juden in Israel, aber insbesondere die in Deutschland Lebenden ein ewiger Fingerzeig auf die eigenen Missetaten.
Kompliziert wurde es Ende der 1960er Jahre als deutsche Linke sich mit der von Israel unterdrückten PLO solidarisierten und mit Palästinensertüchern herumliefen.
Mit den Linken konnten sich die Rechten nicht gemein machen und so musste der eigene Antisemitismus unterdrückt werden.
Linksextreme, insbesondere die ganz Linksextremen von der RAF arbeiteten sogar mit den arabischen Untergrundarmeen zusammen, hatten aber Mühe sich gleichzeitig von deren antiisraelischen Ansichten zu distanzieren, weil man in Deutschland aus der Opposition gegen die antisemitischen Altnazis entstanden war.
Hanns-Martin Schleyer war schließlich NSDAP-Mitglied und SS-Untersturmführer, seine „linken“ Mörder krochen während des heißen Herbstes von 1977 bei antijüdischen Arabern im Jemen unter.
Schwierige Gemengelage bei den Extremisten.
Heute ist die US-Administration der mit Abstand mächtigste und wichtigste Israel-Unterstützer. Auch die Beziehungen waren bis vor ein paar Jahren abgekühlt, weil Netanjahu ein extrem weit nach rechts gerückter unseriöser Fanatiker ist, den kaum einer der anderen Staatschefs leiden konnte.
Unerhört war insbesondere die dauernde parteiliche Einmischung in innere Angelegenheiten des US-Bürgers Netanjahu, der immer wieder für die Republikaner warb und Obama offen verachtete.

 […] In einem vertraulichen Gespräch mit US-Präsident Barack Obama hat Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy über den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hergezogen. "Ich kann ihn nicht mehr sehen, er ist ein Lügner", soll Sarkozy nach übereinstimmenden Angaben von Mithörern des Gesprächs über Netanjahu gesagt haben. Obama habe ihm geantwortet: "Du bist ihn leid, aber ich habe jeden Tag mit ihm zu tun!" […]

Der nicht eben als Choleriker bekannte US-Präsident kann sich kaum noch zügeln.

Obama schäumt vor Wut über Netanjahu

Willkommen im Kindergarten.

Seit Januar 2017 ist die Welt wieder eine andere, weil Bibi und der wahnsinnige Rassist Donald ein Herz und eine Seele sind.

Zeit auch für die deutschen Rechtsextremen um den Urinduscher, die unablässig antijüdische Verschwörungstheorien über George Soros und Annetta Kahane verbreiten, offiziell auf extrem Israel-freundlichen Kurs umzuschwenken.

David Bergers radikale Xenophobie und sein abgrundtiefer Hass auf Muslime, Ungläubige und Dunkelhäutige lässt ihn sich zum großen Verteidiger der radikalen Likud-Politik aufschwingen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund – und wer ist unter arabischen Muslimen unbeliebter als Israel?

Auch bei dieser bizarren Berger-Volte gibt es mehrere noch abstrusere Spins.
So richtet sich seine Hetze gegen Flüchtlinge in Deutschland.
Dabei sind keineswegs alle Flüchtlinge Muslime. Dank der Israelischen und amerikanischen Politik sind die beiden wichtigsten Beschützer der christlichen Minderheiten im Nahen Osten – Saddam Hussein und Baschar Hafiz al-Assad – tot, bzw geschwächt.
Die rechtextremen Muslim-Hasser und Christen-Fanatiker haben also dazu beigetragen, daß über eine Million Christen in Syrien und im Irak nun Freiwild sind.


Eine besondere Perfidie der PiPi-Blogger von Rechtsaußen besteht darin muslimische Flüchtlinge mit Islamisten gleichzusetzen, dabei sind diese ja ganz im Gegenteil Opfer der Islamisten. Sie flohen vor dem Kalifats- und Al Kaida-Terror.
Der arme irre Katholiban Berger schafft aber eine weitere Umdrehung des Wahnsinns, indem er den tödlichen Schwulenhass seiner Kirche ebenfalls den Linken und Muslimen andichtet.


Immer wieder behauptet er, nur die AfD und andere Nazis setzten sich für Juden und Schwule ein, während die Linksgrünversifften als Islam-Anhänger homophob und antisemitisch agierten.


NSDAP als Vorkämpferin für Juden- und Homo-Rechte.
Dagegen stünden Grüne und Linke, die zur Gewalt gegen Queere beitrügen.

So ist das mit den Rechtsradikalen von 2019.
Die Stoßrichtung geht immer noch gegen Schwache. Immer auf die, die ohnehin schon ganz unten stehen.


Aber dabei werden die erstaunlichsten Polit-Pirouetten dargeboten.
Wir kennen das schon von Erika Steinbach, die einst entdeckte, daß Hitler und die Nazis Sozialisten, also links und nicht etwa rechts waren.


Im Berger-Hirn ist der Wahnsinn aber auf ein Steinbach100 Niveau emporgeschossen.

Montag, 11. Februar 2019

Moral und Waffen.


Ursula von der Leyen nutzte ihr Leben lang die gleichen Methoden, um Karriere zu machen:
Bis zum Auftauchen der AfD war sie stets die am meisten lügende Politikerin Deutschlands.
Außerdem drängt sie stets massiv an die Öffentlichkeit, um sich die Lorbeeren für die Leistungen anderer einzuheimsen und schickt andere vor, wenn es darum geht ihre eigenen Fehler auszubügeln.
Schuld sind immer andere.
Ihre Dissertation ist in weiten Teilen abgeschrieben, aber die Hochschulkommission, die über den Entzug ihres Titels befand war mit einem gewissen Prof. von der Leyen besetzt, der rein zufällig ihr Ehemann ist.
Die Multiministerin ist zutiefst illoyal. Das machte die einstiege Starministerin zunächst bei ihren eigenen Ministerialen unbeliebt, sprach sich aber auch so weit in herum, daß sie als einzige Topministerin ihrer Alterskohorte keinerlei Chance auf den Parteivorsitz oder die Kanzlerkandidatur nach Merkel hat. Ihre eigenen Parteimitglieder mögen sie nicht.
 Schon vor zehn Jahren hatte sie sich mit ihren Methoden hinter den Kulissen zur Buhfrau des Berliner Politbetriebes gemausert.

(….)  Aus ihrem Haus kommt üblicherweise Sinnloses (Internet-STOPP-Schilder), Kontraproduktives (stümperiges Jugendschutzgesetz), dramatisch Schädliches (Herdprämie), Klerikal-Extremes (Ferkelbuch), Serviles (RTL-Show angeblich aus Rücksicht auf die verliehenen Babies verbieten - NACHDEM alle Folgen längst abgedreht sind) oder auch glatt Gelogenes (Zunahme der Geburten 2008).

Dieter Wonka, Redakteur „Leipziger Zeitung“: „Frau von der Leyen sucht sich ja auch die einfachen Themen, die man mal schnell anschieben kann und sich oben draufsetzt als Chef und den Rest machen dann andere Unterlinge, Arbeiter oder Denker. Aber mit denen hat sie dann nichts mehr zu tun. Und wenn man nur so kurz draufguckt und auf die schnelle Schlagzeile hofft, dann kann es halt auch mal sein, dass man daneben greift, wie bei den Geburtenzahlen.“

Dabei schafft es Ernst Albrechts Tochter sich immer selbst optimal in Szene zu setzen - keine Unterhaltungsshow, in der sie noch nicht auftrat, kein Niveau zu dümmlich, als daß nicht noch die Familienministerin in einer Quizsendungs-Jurys dazu grinst.
Gibt es Popularitätspunkte zu sammeln, scheut sie keinen schmutzigen Trick, um ihren Kollegen die Show zu stehlen.

Barbara Kostolnik, Reporterin ARD-Hauptstadtstudio: „Obwohl sie mit anderen Ministerien zusammen dieses Gesetz gestaltet hat, ist sie zuerst vor die Presse getreten. Eine Woche bevor die anderen da waren und hatte wieder den großen Auftritt - diese Bühne. Und hat das dann auch genutzt und die anderen waren erst eine Woche später dran, als das Thema schon wieder ein wenig abgeflacht war. Also die Bugwelle, die nimmt sie für sich immer in Anspruch. Als die Bugwelle abgeebbt ist, dürfen auch die Kollegen mit auf’s Foto. Sofern von der Leyen sie rechtzeitig informiert. Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz: „Sie können doch mir mal Bescheid sagen, dass Sie hochgehen!“ Die Stimmung auf dem Podium vergiftet, dabei wollten sich alle nur im Kampf für das Gute präsentieren. Doch wieder gibt von der Leyen den Ton an. Barbara Kostolnik, Reporterin ARD-Hauptstadtstudio: „Das ist natürlich für die anderen Minister und die daran beteiligt sind, nicht ganz unproblematisch, wenn immer nur die Strahlelfrau gehypet wird. Und als die Mutter aller guter Dinge sich verkauft. Und die anderen kriegen nur ein paar Krümelchen und Brotsamen ab. Das mag natürlich kein Minister, wenn er so im Schatten einer anderen Kollegin surfen muss.“

Läuft etwas aus dem Ruder, also beispielsweise ihre Geburtenzunahme-Lüge aufgedeckt wird, taucht sie ab, schickt Staatssekretäre vor - Hauptsache nicht mit negativen Nachrichten assoziiert werden.

Gestern trieb es die Frau, die niemanden so liebt wie sich selbst so weit, daß sich selbst ihre Claqueure von der Springerpresse irritiert die Augen rieben.
Matthias Iken vom Hamburger Abendblatt schrieb euphemistisch:
Seltsamer Auftritt einer Ministerin und mutmaßte sie bewerbe sich um die Ehrenmitgliedschaft bei Ver.di.

Was war geschehen?
20.000 streikende Kindergärtnerinnen versammelten sich in Köln, obwohl ihr Tarifvertrag bis 2011 gilt und somit Friedenspflicht herrscht.
Eltern sind genervt und die klammen Kommunen wissen nicht, woher sie mehr Geld nehmen sollten.

Entsprechend verärgert reagierte der Städte- und Gemeindebund auf liebesdienerische Auftritte der Bundespolitiker.
An der Spitze Ursula von der Leyen, deren Haus sich vornehm bei der Bezahlung der Erzieherinnen zurück hält; sie trat vor der protestierenden Menge, machte sich lieb Kind und krakelte:
"Sie haben unsere Solidarität.“
Den Kommunen, die die Zeche zu zahlen haben, fiel sie damit in den Rücken und blies sich zum Lafontaine auf:
Selber nichts leisten, aber vollmundig mehr Geld fordern, das aber andere aufbringen müssen.

Die Niedersächsin plante offenbar so lange durch die Ministerien zu mäandern, verbrannte Erde zu hinterlassen, bis sie eines Tages im Kanzleramt angekommen wäre. Angela Merkel, die ihrer Verteidigungsministerin ebenfalls in herzlicher Abneigung verbunden sein soll, stoppte ihren Aufstieg allerdings mit einem perfiden Trick: Sie beförderte sie zum Schein auf den renommierten Posten auf der Hardthöhe. Dort als erste Frau der Geschichte zu stehen, war zweifellos eine Chance sich für die höchsten Weihen zu beweisen.
Zuerst lief es wunderbar.
Sie ging mit einem eisernen Besen durch die Flure, feuerte langgediente Staatssekretäre und schob nach Herzenslust ihren CDU- und CSU-Vorgängern Schwarze Peter zu. Franz Josef Jung, Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maizière sollen immer wieder vor Wut getobt haben, wenn die Neue kein gutes Haar an ihnen ließ.
Von der Leyen beachtete aber nicht was für eine Schlangengrube gerade das Ministerium ist und wurde zu allem Übel einfach dort geparkt.
Seit 2013 amtiert sie.
Die Bundeswehr ist im schlechtesten Zustand seit Jahrzehnten, obwohl sie seit einigen Jahren geradezu mit Geld aus dem Finanzministerium überschüttet wird.

Daß es immer wieder zu rechtsradikalen Vorkommnissen und geradezu grotesken Ausrüstungsmängeln kommt, ist nach sechs Jahren vdL-Führung schwerlich ihren Amtsvorgängern in die Schuhe zu schieben.

Die Bundeswehr ist nicht nur ein Sauhaufen mit schrottreifem Material, sondern ein derart unattraktiver Arbeitsgeber, daß nach Guttenbergs Abschaffung der Wehrpflicht im Jahr 2011 händeringend nach Nachwuchs gesucht wird.

Bei einer „wehrtauglichen Bevölkerung“ von immerhin 30 Millionen Menschen in Deutschland und einem reinem Militärbudget von 40 Milliarden Euro schafft es die Ministerin nicht die gerade mal noch verbliebenen gut 170.000 Stellen zu besetzen.


Dabei gab es noch in der alten Bundesrepublik fast eine halbe Millionen Soldaten und zusätzlich über 150.000 aktive NVA-Soldaten.
Da inzwischen auch Frauen „dienen“ können, schöpft vdL aus einem doppelt so großen Pool und bringt dennoch nicht mehr als 170.000 Angestellte zusammen, wo vorher allein 650.000 Männer waren.
Neben der abgeschafften Wehrpflicht, macht die durchaus realistische Chance in einem Kriegseinsatz zu sterben den Job wenig attraktiv.
Wer nach Afghanistan geschickt wird, muss dabei in Kauf nehmen, die zerschlissene Thermo-Unterwäsche früherer Soldaten aufzutragen, weil das das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) nicht funktioniert. Feldstecher bekommt man am besten, indem Muttern zu Hause bei Tchibo einen kauft. Die Gewehre schießen um die Ecke und wenn es brenzlig wird, muss man die Amis anrufen und jammern, weil die Bundeswehr leider keine eigenen Evakuierungsflugzeuge oder Hubschrauber besitzt, die funktionieren.
Auch der Umgang mit den Rekruten in der Ausbildung ist nicht jedermanns Sache.

(….) Von der deutschen Bundeswehr liest man hingegen jedes Jahr neue Quäl-Geschichten, in denen mit Vorliebe anale Methoden angewendet werden.

[….] Fallschirmjäger: Obst in den Po und Paddel drauf!
In einer Zweibrücken Kaserne ist es äußerst unappetitlich zugegangen: Fallschirmjäger sollen sich auf einer Feier Obst in den Hintern geschoben und mit einem Paddel drauf gehauen haben. Wegen dieser Vorfälle wird die Kompanie nun von ihrem Kongo-Einsatz entbunden. […..]

[…..]  Das Amtsgericht Zweibrücken hat im Prozess zur "Dörrobst-Affäre" um obszöne Aufnahmerituale in einer Kaserne den angeklagten Hauptmann zu einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro verurteilt.
Der Richter sah es als erwiesen an, dass der ehemalige Kompaniechef das "entwürdigende Verhalten" seiner Untergebenen auf einer Feier geduldet habe. […..] 

[…..] Schon wieder schockiert ein Skandal die Bundeswehr: Bei den Gebirgsjägern im oberbayerischen Mittenwald sind junge Soldaten mit entwürdigenden Mutproben und Aufnahmeritualen schikaniert worden. Sie mussten bis zum Erbrechen Alkohol trinken und rohe Schweinsleber essen, um in der internen Hierarchie aufsteigen zu können. [….]

 [….] Nach SPIEGEL-Informationen bestätigten interne und bisher geheim gehaltene Ermittlungen, dass bei der Ausbildung von Sanitätern, im Militärjargon "Combat First Responder" genannt, offenbar sexuell-sadistische Praktiken an der Tagesordnung waren. [….] Demnach fesselten sich die Soldaten gegenseitig an Stühle, mussten stundenlang so verharren und wurden mit Wasserschläuchen abgespritzt. [….] Statt einer professionellen Armee, die für junge Menschen eine interessante Karriere bietet, erhält die Bundeswehr durch die Vorgänge in der Staufer-Kaserne wieder das hässliche Image einer männergeprägten Chauvinisten-Truppe, in der Rituale wie Erniedrigung bis hin zu den sexuell-sadistischen Ausbildungsmethoden weiterhin Platz haben und von den Vorgesetzten nicht geahndet werden. [….]

Sexuelle Übergriffe bei Gebirgsjägern
 [….] Nach den Vorfällen in der Bundeswehr-Kaserne in Pfullendorf wird ein weiterer Fall bekannt, in dem Soldaten einem Kameraden gegenüber übergriffig geworden sind. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll ein Soldat bei den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall unter anderem durch Vorgesetzte sexuell belästigt und diskriminiert worden sein.
[….] Laut Ministerium handelte es sich dabei um eine Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 in Bad Reichenhall. "Dort sei er zwischen November 2015 und September 2016 durch Mannschaftssoldaten und einige Vorgesetzte (Ausbilder) seines Zuges mehrmals diskriminiert sowie verbal und tätlich sexuell belästigt und genötigt worden" [….] Laut Ministerium laufen derzeit Ermittlungen gegen 14 Beschuldigte, davon zwei Feldwebel, zwei weitere Unteroffiziere und zehn Mannschaftssoldaten. [….] Ein Sprecher des Ministeriums betonte auf Anfrage, es handele sich um einen von zahlreichen Einzelfällen aus der Vergangenheit. [….]

Ich möchte hier noch einmal klarstellen, daß ich moralisch keinerlei Einwände gegen analen Sex habe. Es ist völlig in Ordnung, wenn die Geistlichen im Vatikan es sich mit Freude gegenseitig besorgen.
Wenn es sich dabei aber um ein Demütigungsritual unter Zwang handelt, ist es kein Sex, sondern Gewalt.
Dafür gibt es erstens keinerlei Rechtfertigung, aber zweitens stellt sich die Frage wieso so viele Uniformierte darauf abfahren. (…..)

Da diese Methoden für die meisten Erwachsenen nicht gerade werbewirksam sind, griff die Ministerin schon in ihrem ersten Amtsjahr zu einer perfiden Methode: Gezielt machte sie Jagd auf Minderjährige.

[….] Meinte sie das mit "Familienfreundlichkeit"?
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen greift auch auf Minderjährige zurück, wenn es um die die Rekrutierung von Soldaten geht.
Einem Bericht der Rheinischen Post zufolge werden die jungen Menschen unter 18 sogar an der Waffe ausgebildet. Das bestätigte die Verteidigungsministerin auf Anfrage der Linken.
Allein im Jahr 2012 wurden danach 1216 freiwillig Wehrdienstleistende und Zeitsoldaten unter 18 Jahren eingestellt.
Jugendliche ab 16 Jahren werden gezielt angeschrieben
Nach Angaben der Bundesregierung werden im großen Stil bereits 16-jährige Mädchen und Jungen angeschrieben und auch Bewerbungen von 16- und 17-Jährigen entgegengenommen. [….]

Das erinnert mich an einen ohrenkrebserregenden Song aus meiner Teenagerzeit, dem man 1985 nicht entkommen konnte und den ich leider immer noch nicht vergessen habe.


Das Thema ist offenbar wieder aktuell. Um Menschen in den Krieg zu schicken, die dort jede Missetat mitmachen, braucht man entweder Dumme oder extrem Junge, die noch zu ungefestigt sind, um die Sinnlosigkeit ihres Tuns zu hinterfragen.

Ursula von der Leyen setzt fünf Jahre später immer noch auf Kinder. Bereits mehr als 10.000 Unter-18-Jährige landeten in der vdL-Bundeswehr-
Niemand in ihrer Christen-Union scheint das zu stören. Nur die Linke greift regelmäßig das Thema auf.
Die SPD und die anderen Oppositionsparteien schweigen ebenso wie CDU und CSU zur perfiden Rekrutierung Minderjähriger.

[….]  „Eine Viertelmillion Kindersoldaten weltweit sind eine Viertelmillion zu viel“, erklärt Norbert Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heute vom Deutschen Bündnis Kindersoldaten vorgestellte Studie „Why 18 matters – eine Analyse der Rekrutierung von Kindern“. Norbert Müller weiter:
„Die Bundesregierung muss ihre Verantwortung ernst nehmen und die Rekrutierung Minderjähriger bei der Bundeswehr endlich beenden. Deutschland hat nicht nur als aktuelles Mitglied des UN-Sicherheitsrates eine besondere Vorbildfunktion. NGOs haben in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass die Demobilisierung von Kindersoldaten durch die Tatsache erschwert wird, dass sowohl in Großbritannien und den USA als auch in Deutschland Minderjährige für die nationalen Streitkräfte rekrutiert werden – auch wenn sie nicht an Kampfhandlungen teilnehmen dürfen.
Die Bundesregierung hat in der Vergangenheit immer wieder darauf verwiesen, dass es sich bei der Rekrutierung Minderjähriger um eine Ausnahme handele. Mittlerweile ist aber fast jeder elfte neue Rekrut noch nicht volljährig. Seit dem Aussetzen der Wehrpflicht 2011 wurden bereits über 10.000 Minderjährige für die Bundeswehr rekrutiert. Das zeigt: Die Rekrutierung Minderjähriger ist keine Ausnahme, sondern längst Regelfall. DIE LINKE wird daher am Donnerstag im Bundestag einen Antrag zum sofortigen Stopp der Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr zur Abstimmung stellen.“ [….]