Samstag, 3. August 2013

Deutsche Gewohnheiten



Rückblende:
Im Hamburger Wahlkampf von 2001, als ein gewisser Ronald Schill als „Richter Gnadenlos“ von den Hamburger Springer-Blättern (decken 95% des lokalen Zeitungsmarktes ab) hochgejazzt wurde, gab es noch ein zweites Thema außer Kriminalität. CDU-Mann Ole von Beust versprach nach einem Wahlsieg „1000 neue Lehrer“ einzustellen.
Was dann kam, ist bekannt. Der koksende Kriminelle Schill schoss auf fast 20% und bildete mit CDU und FDP eine Koalition.
Schill stapfte von Skandal zu Skandal, Beust kümmerte sich um gar nichts und ließ seinen Stellvertreter zwei Jahre lang die Hansestadt bis auf die Knochen blamieren.
Schills Plan die Polizei gewaltig aufzurüsten entpuppte sich in Wahrheit als Programm zu Schließung von Polizeiwachen. Nach fast zehn Jahren CDU-Regierung war es immer noch nicht gelungen die Polizei mit Computern auszurüsten. Noch im Jahr 2011 (!) hatten nur 5% der Hamburger Kriminalbeamten einen Internetzugang.
Statt 1000 neue Lehrer einzustellen, entlieSS FDP-Bildungssenator Lange 800 Lehrer und schloss im großen Stil Schulen.
Ich werde nie vergessen, wie eine konservative Nachbarin, die immer CDU wählte mich irgendwann im Jahr 2002 ansprach und sagte „also so, wie von Beust wurden die Wähler wirklich noch nie verarscht!“

Dennoch – zehn Jahre lang war Beust der beliebteste Politiker Hamburgs und wurde stoisch immer wieder gewählt.
Als gelehrigster Schüler Merkels hatte Beust die präsidiale Nichtregierungs-Methode vorexerziert. Er kümmerte sich grundsätzlich nie um konkrete Politik, gab nie inhaltliche Meinungen ab, bestimmte nicht öffentlich den Kurs.
Die Entscheidungen im Sinne der von der CDU gewünschten Umverteilung von unten nach oben, wurden freilich doch getroffen. Nur eben eher im Hinterzimmer und ohne, daß sich der Bürgermeister die Hände schmutzig machte.
Prosperierende städtische Unternehmen wie die Hamburger Elektrizitätswerke (HEW) und die Landesbetriebe Krankenhäuser (LBK) wurden gegen den Willen des Volkes an Vattenfall, respektive Asklepios verscheuert.

Rekordzustimmung gegen Arbeitsverweigerung – so funktioniert das heute.

Man kommt regelrecht ins Staunen, wenn man wie in Hamburg erleben kann, daß eine SPD-Regierung in Rekordzeit all die angeblich unlösbaren Probleme abräumt. Bürgermeister Scholz ARBEITET eben und kümmert sich. All das was zehn Jahre unter CDU-Schill-FDP-Grün liegen gelassen wurde, packt die SPD an.
Auf einmal werden wieder Wohnungen gebaut, es findet sich eine Lösung für die Elbphilharmonie, die zerrockerten Straßen werden saniert – und, oh Wunder, zehn Jahre nach Beusts leeren Versprechungen werden Lehrer eingestellt.

Nie gab es so viele Lehrer in Hamburg wie heute

[…] Es ist ein Allzeit-Rekord: Hamburg hat nie mehr Lehrer beschäftigt als heute. Zu Beginn des neuen Schuljahres weist die Statistik der Schulbehörde exakt 15.245 Lehrerstellen (2010: 14.159) für die 384 staatlichen Schulen aus. Die Gesamtzahl der Lehrer liegt aufgrund von Teilzeit-Beschäftigungen bei rund 19.000.

Einen Höchstwert weist auch die Zahl der Erzieher und Sozialpädagogen an Schulen mit 1596 Stellen (2010: 1294) aus. Der Gesamtzuwachs um rund 1400 Pädagogenstellen erfolgte bei einer etwa gleich gebliebenen Schülerzahl von jetzt 221.186 Jungen und Mädchen. "Das ist ein kraftvoller Zuwachs und zeigt, dass Bildung ein klarer Schwerpunkt der Senatspolitik ist", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD). […] In keiner Klasse sollen mehr als 23 Kinder sitzen, in Schulen in sozialen Brennpunkten sogar nur 19 Jungen und Mädchen.   Zu Buch schlagen aber auch der Ausbau der Ganztagsschulen, die Einführung der Inklusion an Regelschulen sowie die Förderung des Übergangs Schule–Beruf. Rechnerisch kommen auf einen Pädagogen im Durchschnitt aller Schulformen und Klassenstufen 11,7 Schüler. Hamburg nimmt damit bundesweit eine Spitzenposition ein.

Die Folge der Einstellungswelle: Die Lehrer werden immer jünger. Das Durchschnittsalter beträgt 45,33 Jahre, der geringste Wert seit den 90er-Jahren. Gleichzeitig bleiben die Lehrer länger im Dienst. Das durchschnittliche Pensionierungsalter liegt bei 63,56 Jahren. "Das sind erfreuliche Zahlen, die zeigen, dass Hamburgs Schulen gut aufgestellt sind", sagte Rabe.
 (Hamburger Abendblatt 03.08.13)
So ist das mit der SPD. Sie hat gute Konzepte und arbeitet auch, wenn sie denn gewählt wird.
Sogar an die Grundübel der Gesellschaft, Rechtsradikalismus und Xenophobie, wagt sie sich mit ausgefeilten, durchgerechneten Plänen.
Yasemin Karakaşoğlu und Thomas Oppermann, beide Mitglieder des Kompetenzteams von Peer Steinbrück, haben heute folgenden Masterplan gegen Rassismus und Rechtsextremismus vorgestellt, den sie nach der Bundestagswahl auf den Weg bringen wollen.

Wir wollen eine offene und tolerante Gesellschaft, in der Rassismus keinen Platz hat. Wechselseitiger Respekt ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Demokratie. Rassismus und Rechtsextremismus stellen diese Werte in Frage. Das dürfen wir nicht akzeptieren.

Rassismus und Rechtsextremismus sind leider Alltag in Deutschland. Rassismus beschränkt sich nicht nur auf Rechtsextreme und äußert sich auch nicht nur durch körperliche Gewalt. Rassistische Diskriminierungen gibt es auf der Suche nach einem Arbeitsplatz oder nach einer Wohnung. Und täglich werden rund 45 Straftaten mit rechtem Hintergrund begangen, davon zwei bis drei unter Einsatz von Gewalt. Jahrelang konnte die rechtsextremistische Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ unerkannt ihre schrecklichen Taten verüben. Wir konnten unsere Mitbürger nicht schützen. Ein solcher Vorfall darf sich nie wiederholen. Aber auch jeder Fall des Alltagsrassismus ist einer zu viel.

Wir wollen unsere Demokratie verteidigen und werden daher nach der Bundestagswahl einen Masterplan gegen Rassismus und Rechtsextremismus auf den Weg bringen.

Ziel ist es, das Rückgrat unserer Gesellschaft durch Bildung und Aufklärung zu stärken. Wir wollen aktives Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus und für Demokratie ermuntern und unterstützen. Und unsere Sicherheitsbehörden wollen wir so reformieren, dass wir von Rassismus bedrohte Menschen besser schützen können.

Die Erfahrung mit Aktionsplänen der Vergangenheit zeigt, dass die Handlungsfelder eines Masterplans klar definiert sein müssen. Eine Konzentration auf klar umrissene Handlungsfelder ist wirkungsvoller als der Versuch, in allen Bereichen gleichzeitig tätig zu werden.

Im Rahmen des Masterplans wollen wir Polizei und Justiz für Rassismus und Rechtsextremismus weiter sensibilisieren, die Zivilgesellschaft stärken und die Menschen durch Bildung schon von klein auf gegen Rassismus und Rechtsextremismus immunisieren.

Andere Bereiche, in denen auch eine Diskriminierung stattfindet, wie zum Beispiel das Arbeitsrecht wollen wir unabhängig von diesem Masterplan bearbeiten. [Details siehe Link…]
Zur Erinnerung – in 13 Jahren Merkelschen CDU-Vorsitz und acht Jahren Merkel-Kanzlerschaft wurde so etwas nie angefasst – die zuständigen Ministerinnen von der Leyen, Schavan und Schröder (alle CDU) verweigerten aktiv zu werden, kürzten Mittel, warfen Initiativen gegen Rassismus noch Knüppel zwischen die Beine (Stichwort „Gesinnungsprüfung“) und ließen die Schulen verrotten. 
Das reiche Deutschland hat jetzt die niedrigste Studierendenquote Europas und die geringsten Bildungsausgaben. Dafür zahlen wir Milliarden für eine BILDUNGSFERNHALTEPRÄMIE, damit die Kinder aktiv verdummt werden.
Es fehlen Millionen Fachkräfte, die nun mühsam im Ausland abgeworben werden müssen.

Hätte der Urnenpöbel mehr als drei Hirnzellen pro Wähler, würde die CDU am 22. September 2013 nach dieser historisch beispiellos blamablen Regierungszeit, in der ein nie für möglich gehaltener Dilettantismus aufgeführt wurde, unter der 5%-Hürde landen.

Stattdessen ist aber Steinbrück weit abgeschlagen und Merkel beliebt wie nie.
Wie kann das sein?

Da ist zunächst einmal die genetische Eigenart der Deutschen, daß sie niemals eine Regierung komplett austauschen. In 17 Legislaturperioden hat es erst ein einziges mal den Fall gegeben, daß eine alte Regierung vollständig abgewählt wurde (1998) – sonst wurde immer mindestens eine der Regierungsparteien bestätigt.
Deutsche sind obrigkeitshörig und finden die gut, die dran sind.
Nachgedacht, ob die Regierung es verdient hat weiter zu regieren wird nicht.
Ich schätze Georg Diez‘ Kolumnen eigentlich gar nicht, aber gestern hatte er ein paar gute Sätze.
Eine Nullpolitikerin regiert Deutschland: Angela Merkel herrscht nach den Gesetzen des technokratischen Zeitalters, ihre Sprache ist steril - wie die der gesamten politischen Klasse. Das ist nicht mehr auszuhalten.

Kann jemand bitte den Bundestagswahlkampf stoppen? Jetzt, heute, bevor noch mehr Plakate gedruckt werden, die niemand sehen will, bevor noch mehr Personen interviewt werden, die nichts zu sagen haben, bevor wir mit noch mehr Phrasen gequält werden, die wir nicht verdient haben.

[…]   Ich will allerdings auch keine Kanzlerin, die ins Stottern gerät, wenn man sie fragt, warum sie ihren Job behalten will. Ich will keine Kanzlerin, die ihr Land mag, weil es dort "dichte und schöne Fenster" gibt. Ich will eine Kanzlerin, die auch mal Mittagsschlaf macht. […] "Die gesamte politische Klasse in Deutschland spricht diese sterile Lego-Sprache", schreibt [T.G. Ash] in der "New York Review of Books", "sie zimmern vorgefertigte Phrasen zusammen aus hohlem Plastik. Die meisten deutschen Politiker fliegen eher allein zum Mond, als dass sie einen bleibenden Satz formulieren."

[…] Bleibt also sie, die Scheinriesin im Reich der Zwerge. In ein paar Jahren, wette ich, werden sich viele wundern, wie wir auf diese Nullpolitikerin hereinfallen konnte. In der Zwischenzeit allerdings regiert sie uns nach dem Gesetz der reinen Evidenz: Es gibt keine Prinzipien, Vorstellungen, Ideale, es gibt nicht mal Gründe - es gibt nur das, was es gibt.
Der von mir mehr geschätzte Thorsten Denkler relativiert inzwischen die Umfragewerte „der Koalition“.
Meilenweit liegt die SPD in der Popularität hinter der Union und meilenweit ist sie auch entfernt von der für sie so wichtigen 30-Prozent-Marke in den Umfragen. Sieben Wochen vor der Wahl lässt sich das leicht erklären. Da sind der unglückliche Kandidat, die verkorkste Kampagne, die Personalquerelen im Willy-Brandt-Haus.

Aber dass die schwarz-gelbe Koalition die besten Zustimmungswerte für eine Bundesregierung seit 16 Jahren haben soll? Da kommen dann doch gehörige Zweifel am Zustandekommen des jüngsten Deutschlandtrends der ARD auf. Dieser Umfrage zufolge sind 52 Prozent der Bundesbürger zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Einen ähnlichen Wert hatte zuletzt die rot-grüne Bundesregierung 2001 kurz nach dem Beschluss zum Atomausstieg. Damals waren es 51 Prozent.

Der famose Wert für die Koalition aus Union und FDP aber kommt in einer Phase, in der die politische Zukunft von Verteidigungsminister Thomas de Maizière wegen der Drohne Euro Hawk auf der Kippe steht. In der die Kanzlerin von sich glauben zu machen versucht, von den diversen Datenspähprogrammen der USA nicht gewusst zu haben. In der die Regierung seit einem knappen halben Jahr das Regieren praktisch eingestellt hat. Die wichtigste Neuerung war noch die steuerliche Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften. Aber selbst dazu musste die Regierung vom Bundesverfassungsgericht gezwungen werden.

Offenbar trauen die Demoskopen den hohen Zustimmungswerten auch nicht so recht. Sie haben mit gezielten Fragen versucht, herauszufinden, woran es liegen könnte, dass die Bundesregierung sich objektiv in einem desolaten Zustand befindet, aber vom Volk bejubelt wird.

Das Ergebnis: Denken die Deutschen an Bundesregierung, denken sie nicht an die Minister de Maizière, Ronald Pofalla oder Kristina Schröder, nicht an Hans-Peter Friedrich, Guido Westerwelle oder Dirk Niebel. Sie denken einzig und allein an: Angela Merkel.

Der 52-Prozent-Wert kam mit der Frage zustande, wie zufrieden die Menschen mit Schwarz-Gelb im Allgemeinen seien. Nach der Zufriedenheit mit der Bundesregierung "unter Führung von Angela Merkel" gefragt, waren sogar 56 Prozent zufrieden. Als aber die Frage noch mal modifiziert wurde, brach der Zustimmungswert ein. Zufrieden mit der Arbeit der "Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP" waren plötzlich nur noch 38 Prozent. [….]
Den „Merkel-ist-toll-Wahrnehmungseffekt“ verstärken die fast durch die Bank weg versagenden Medien, die bis heute nicht mit kritischen Fragen an Merkel heran gehen. 

Die Groß-Paten der Medienkonzerne, Hubert Burda, Liz Mohn und Friede Springer, stehen 100% zu der Kanzlerin, die den Milliardären das Vermehren ihres Reichtums garantiert.
Interviews mit der Kanzlerin geraten zu Peinlichkeiten, die man in Journalismusschulen als Negativbeispiele vorführen könnte – so macht man es nicht. Erkenntnisgewinn Null.

Aber die deutsche Journaille ist eine Herde. Kaum einer traut sich mit seiner Minung auszubrechen. Sie schreiben alle das, was alle schreiben.
Es gibt jährliche Moden, denen zu 95% gefolgt wird – egal ob sie zur Realität passen oder nicht.
Steinbrück hat, wie SPD-Kandidaten so oft, das Pech nicht in Mode zu sein.
Gnadenlos wird er von links bis rechts gebasht. 

Man erinnert sich an 2002/2003 als angeführt von Gabor Steingart (SPIEGEL) und Hans-Ulrich Jörges (STERN) alle Journalisten (bis auf wenige Ausnahmen in ZEIT und taz) daran arbeiteten Rot/Grün fertig zu machen und stattdessen Jubelarien über die herbeigewünschte Westerwelle-Merkel-Regierung voneinander abschrieben.
Steinbrück kann jetzt machen was er will.
 Es wird nur noch nach Möglichkeiten gesucht ihn fertig zu machen.
Fast schon boshaft wird alles, was er macht, ausgeschlachtet und hinterfragt. Seine Tränen nach einer kämpferischen Rede seiner Frau auf einem SPD-Konvent, der Besuch einer Wahlkampfveranstaltung in Mettmann am Tag des Geburtstages seiner Frau - ja sogar das Horten von 100 Glühbirnen im Keller wird Steinbrück als schwerer Konflikt mit dem ehemaligen Umweltminister und jetzigen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel ausgelegt. […]

Freitag, 2. August 2013

Geistige Giganten des Konservatismus - Teil VIII



Geistig zurückgebliebene Radikalinskis wie Palin und Bachmann, sowie bösartige ultrarechte Demagogen und Lügner wie Rubio und Ryan sind für die Wähler aus der Mitte einfach zu extrem.

Andererseits vertreiben die wenigen verbliebenen Republikaner, die noch halbwegs zurechnungsfähig sind – wie zum Beispiel der neue Verteidigungsminister Chuck Hagel oder der einstige Hoffnungsträger Chris Christie (jetzt mit Magenband! Er wird also 2016 kandidieren) - die fanatisierten Teebeutler von den Urnen.

Schwer vorstellbar, daß sich demnächst eine republikanische Führungsfigur finden läßt, die wie einst Ronald Reagan das ganze GOP-Spektrum abdeckt.
Das Spektrum ist nämlich breiter und bunter geworden.

Langfristig wird eine zerfasernde GOP die Mehrheitsfähigkeit verlieren und den Demokraten wieder Mehrheiten in beiden Kongresskammern ermöglichen.
Sie könnten sich dann auch wieder ein bißchen nach links orientieren – so wie es sich die Basis wünscht.

Dann könnte es wieder voran gehen in Amerika.
Insofern bin ich froh über jeden rechtsextrem-religiösen Spinner im GOP-Lager, der sich und seine Partei mehr ins Aus schießt.

Der achte geistige Gigant des Konservatismus (GGK), den ich in dieser neuen Reihe vorstellen möchte bringt alles mit, das man sich von einem amerikanischen Fundi wünscht:
Matthew Hagee ist stramm konservativ, Texaner und evangelikaler Prediger.

Er hat aber insbesondere den richtigen Vater; nämlich den legendären John Charles Hagee (73), den Gründer und Chefprediger der Texanischen  Cornerstone Mega-Church in San Antonio, Texas, die jede Woche von über 20.000 fanatisierten Mitglieder besucht wird. Matthew ist das Viertjüngste von fünf Kindern aus Johns zweiter Ehe.
(Seine erste Ehe wurde nach 15 Jahren geschieden. So viel zum Thema Heiliges Gelübde) 
Die Hagees kontrollieren auch ihre eigene Sendeanstalt Global Evangelism Television (GETV). 420.000 Irren gefällt John Hagees Facebook-Auftritt.

Hagee is the President and CEO of John Hagee Ministries, which telecasts his national radio and television ministry carried in the United States on 10 TV networks including 62 high-power stations aired to more than 150 million households. He is shown on networks around the globe such as: The Inspiration Network (INSP), Trinity Broadcasting Network (TBN), and Inspiration Now TV. John Hagee Ministries is in Canada on the Miracle Channel and CTS and can be seen in Africa, Europe, Australia, New Zealand, and in every nation of the world. Hagee is the founder and National Chairman of the Christian-Zionist organization Christians United for Israel, incorporated on February 7, 2006.


Die GETV ist eine „NONPROFIT“-Gesellschaft, mit der die Hagees aber richtig viel Profit machen.

According to income tax statements that GETV filed with the Internal Revenue Service, the nonprofit organization drew $18.3 million in revenue in 2001, the most recent year the organization submitted a return to the IRS. That year, Hagee's total compensation package amounted to more than $1.25 million.
Like most nonprofit organizations, GETV is obligated to disclose its finances by making IRS income tax statements, called 990 forms, available to the public. In return for complying, it isn't required to pay income taxes on revenue, business and operation taxes and property taxes. It also receives a discount on bulk mailing.
And it is also able to sell products tax-free and at a 50 percent profit because selling religious books, tapes and albums fits within GETV's broadly stated mission, which is to "spread the gospel of Jesus Christ."   According to the 990 forms for GETV, the organization in 2001 netted $12.3 million from donations, $4.8 million in profit from the sales of books and tapes, and an additional $1.1 million from various other sources, including rental income.   As the nonprofit organization's president, Hagee drew $540,000 in compensation, as well as an additional $302,005 in compensation for his position as president of Cornerstone Church, according to GETV's tax statements.
He also received $411,561 in benefits from GETV, including contributions to a retirement package for highly paid executives the IRS calls a "rabbi trust," so named because the first beneficiary of such an irrevocable trust was a rabbi.
The John Hagee Rabbi Trust includes a $2.1 million 7,969-acre ranch outside Brackettville, with five lodges, including a "main lodge" and a gun locker. It also includes a manager's house, a smokehouse, a skeet range and three barns.
Taken together, his payment package, $842,005 in compensation and $414,485 in benefits, was one of the highest, if not the highest, pay package for a nonprofit director in the San Antonio area in 2001.
[…]  In addition, Hagee's compensation was among the highest pay packages for television evangelists in 2001, according to IRS 990 filings.
 […]   Hagee and his wife are listed in the Bexar County Appraisal District database as owners of their six-bedroom, 5,275-square-foot house in one of San Antonio's most exclusive gated communities, The Dominion. The house, similar in architectural style to the building at Cornerstone Church - classical Greek revival and white with tall pillars reaching from the ground to the roof - is appraised at $688,900.
Hagee wasn't the only one making money from the enterprise. Diana Hagee received compensation of $67,907 as vice president of GETV and $58,813 as the special events director for Cornerstone Church.
Their son, Matthew Hagee, 24, received a compensation of $10,288 for his role as a director at GETV. And according to the 990 form, one of his daughters earned a salary for serving as the director of publications for GETV.
Der Geistige Gigant des Konservatismus Nummer VIII (GGK8) Matthew kann also mit einem beträchtlichen Erbe wuchern.



Zu Hause hatte er Gelegenheit die krudesten und menschenverachtendsten Ansichten zu verinnerlichen: Schwulenhass, Antisemitismus und Antizionismus sowieso - aber als Spezialität hassen die Hagees ganz besonders die Katholiken.
In nun schon sechster Generation hetzen die evangelikalen Extremisten gegen Liberale, Ungläubige, Bürgerrechtler und alles, das nicht in ihr fundamental-biblisches Weltbild passt. Der GGK8 hat selbstverständlich auch schon wieder drei Bälger ausgebrütet – die Dynastie wird also fortleben – sofern Klein John-William nicht schwul wird.

Pastor Matthew Hagee - Executive Pastor Cornerstone Church
Pastor Matthew Charles Hagee is the sixth generation in the Hagee family to carry the mantel of Gospel ministry.
He serves as the Executive Pastor of the 19,000 member Cornerstone Church in San Antonio, Texas where he partners with his father, founder Pastor John Hagee. Pastor Matthew Hagee’s teachings are telecast over world-wide television through John Hagee Ministries. He is fervently committed to preaching all the Gospel to all the world and to every generation.
Pastor Matthew is a graduate of Oral Roberts University. He is an accomplished vocalist and is the author of “Shaken, Not Shattered” published by Strang Communications.
Pastor Matthew and his wife Kendal are blessed with three children, Hannah Rose, John William and Joel Charles.   As their family and ministry grow, Pastor Matthew and Kendal have a desire to minister and equip the church of tomorrow.  Together they seek to fulfill their divine destiny with the passion and purpose that can only come from the power of family tradition and the anointed call of God on their lives.

Wie jeder evangelikale Megachurch-Betreiber, verdienen die Hagees Millionen mit dem Erweckungsschrott, den sie über ihre Homepage zum Kauf anbieten.
Für nur 62 Britische Pfund (= 95 Euro) kann man beispielsweise die „Isreal-Revealed“-DVD erwerben. Ein echter Schnapp.

Israel is located at the eastern end of the Mediterranean Sea. Despite its small size, it is home to many of the world's most significant architectural structures and ancient geographical landmarks.
In this 14-part series, you will learn details about Israel’s rich history and the meaning behind the sacred sites found within her gates. “Israel Revealed” allows you to experience the sermons of Pastors John and Matthew Hagee, taught as JHM toured through the Holy Land.

Der junge Hagee gewinnt den Titel als GGK8 wegen seiner bahnbrechenden Erkenntnis über die Homoehe.
Same-sex-marriage zu verachten sei eine Frage der Erziehung, erklärte der gestriegelte Matt.

Over the July 4 holiday weekend, Matthew Hagee delivered a sermon in which he attacked the Supreme Court over its DOMA ruling, outraged that, as a result, "newspapers carried cover pages with homosexual couples kissing on the front page, requiring parents to explain to their young children why two people would engage in such behavior."
Hagee went on to warn that there was an attempt underway to undermine faith, family, and education because people of faith know that Supreme Court rulings are only legitimate to the extent to which they agree with the Bible and because "people who are educated cannot look at two men married and say that that's right"

Donnerstag, 1. August 2013

Impudenz des Monats Juli 2013



Und schon wieder einmal zeigt der Kalender eine „1“ - hohe Zeit für mich den Blödmann des Monats zu küren.

Streng genommen kann die Krone als Vollhonk des Monats eigentlich nicht an Merkel, Friedrich oder de Maizière vorbei gehen.
So eine dreiste Form der Volksverarschung in Kombination mit Regierungsversagen und Münchhausen-Syndrom erlebt man selten.
Der einzig noch größere Skandal als NSA, bzw Euro-Hawk, ist die Tatsache, daß sich der Urnenpöbel davon keinen Millimeter von seiner Begeisterung für Schwarzgelb und diese Kanzlerin abbringen läßt.
Merkel könnte dabei ertappt werden, wie sie Millionen aus der Staatskasse in ihren Hosenanzug steckt und anschließend mit nacktem Arsch in Fernsehkameras springen. 
Als einzige Konsequenz würde sie noch mal 5 Prozentpunkte auf der Zustimmungsskala zulegen.

Die Deutschen denken offenbar nicht zu Ende, was das Merkel’sche Umverteilen von unten nach oben wirklich bedeutet.
Ja, irgendwie ahnt man womöglich, daß es nicht gerecht sein kann, wenn die milliardenschweren Konzerne von der Öko-Umlage befreit werden und statt dessen der kleine Mann bezahlen muß, daß es unfair ist Europa-weit Millionen Menschen um ihre Jobs zu bringen, damit die Renditen der milliardenschweren Banker weiter fließen, daß es abartig ist Arbeitseinkommen von Krankenschwestern und Tischlern höher zu besteuern, als Aktiengewinne in neunstelliger Höhe, die ein Mitglied der Quandt- oder Piëch-Familie jedes Jahr bekommt, ohne dafür einen Finger zu rühren.

Ebenso lösen die Begriffe „Billiglöhner“, „Altersarmut“ und „Aufstocker“ ein diffuses Unwohlsein aus.
In der Chefetage knallen die Champagnerkorken und unten arbeiten Leiharbeiter für die Hälfte des ohnehin spärlichen Tariflohnes.
Von diesen Zuständen wirklich begeistert sind nur FDP-Mitglieder, Arbeitgeber-Lobbyisten und professionelle Sadisten.
Vor die Wahl gestellt, ob man Bank-Managern mit sechsstelligen Einkommen ihre Boni kürzen solle oder Altenpflegern, die brutto 1000 Euro im Monat haben, noch was abknappst, würden gewaltige Mehrheiten zu Gunsten der Altenpfleger votieren.
Unglücklicherweise behalten sie diesen Gedanken nicht bis in die Wahlurne im Kopf.
Zu dieser intellektuellen Leistung ist leider nur eine Minderheit fähig.
Die meisten vergessen es, denken dann nur noch einmal „bömmelömmelömm, ich bin doof“ und „Merkel mag ich“ und schwupps ist das Kreuz wieder bei der CDU.

Daß viele Millionen Menschen mit Sicherheit spätestens im Alter dank der CDU-FDP-Politik in bitterer Armut landen werden, ist eine Tatsache.
Wie das aussehen wird, kann man an Amerika studieren.

Für immer mehr US-Bürger ist der "Amerikanische Traum" nur Legende: Vier von fünf Amerikanern fallen vor Erreichen ihres 60. Lebensjahres zeitweise in Arbeitslosigkeit, sinken an die Armutsgrenze, benötigen staatliche Hilfe. Rezession, globalisierte Wirtschaft und das Sterben von Jobs für Arbeiter ohne Collegeabschluss haben zu einem extremen Auseinanderklaffen der Einkommen geführt. Und eine steigende Zahl der von Armut oder Arbeitslosigkeit Betroffenen ist weiß.

[….]  Mehr als je zuvor fallen Statistikern "unsichtbare Arme" unter den weißen Amerikanern auf. Menschen, die immer häufiger in Not geraten. Seit dem Jahr 2000 wuchs der Armenanteil unter weißen Arbeitern mit schlecht bezahlten Jobs um drei Punkte auf elf Prozent und damit schneller als unter Nichtweißen.

Die soziale und berufliche Mobilität […] hat in den wirtschaftlichen Krisenzeiten stark nachgelassen. […]

Besondere Sorge muss US-Politikern beider Parteien die Gesundheitspolitik bereiten. Keine reiche Nation leistet sich höhere Kosten für die medizinische Versorgung und zugleich eine so unvollkommene Abdeckung gerade der schlechter verdienenden Bevölkerung, deren Krankenkassenmitgliedschaft mit ihren Jobs steht und fällt. In der medizinischen Forschung führen die USA nach wie vor, doch im Ranking der Lebenserwartung rangiert Amerika an 27. Stelle von 34 vergleichbar wohlhabenden Nationen. Mehr als 40 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung fallen schwer ins Gewicht. […]

Die Anstrengungen Präsident Obamas, die rezessionsgeschwächte US-Konjunktur wieder ins Laufen zu bringen, haben die Armen Amerikas kaum erreicht: 46,2 Millionen Menschen (15 Prozent der Gesamtbevölkerung) werden dieser prekären Gruppe zugerechnet. Mehr als 19 Millionen Weiße mussten erleben, dass sie unter die Armutsgrenze von 23.021 Dollar pro Jahr für eine vierköpfige Familie stürzten. In absoluten Zahlen doppelt so viele Weiße wie Schwarze.
(HH Abla 01.08.13)

Zur Impudenz des Monats Juli küre ich das von Merkel beförderte Auseinanderdriften von Reich und Arm in Deutschland.

Schon längst haben die Kinder aus den Villenvierteln, die auf Privatschulen gehen und Eliteinternate besuchen, so gut wie keine Berührungspunkte mehr mit den Prekariatskindern in Berlin-Neukölln und Hamburg-Osdorfer Born.
Die Zeiten, daß sich Arbeitersöhne wie der kleine Gerd Schröder oder der kleine Franz Müntefering aus eigener Kraft ganz nach oben arbeiten konnten sind vorbei.
Ein armes Kind ist heutzutage gekennzeichnet durch schlechtere Umgangsformen, miesere Gesundheit, unaufholbare Bildungsrückstände und das völlig falsche soziale Umfeld. Man "sieht" seine Armut wieder - im wortwörtlichen Sinne - an den Zähnen, den Klamotten und der Uhr.
Es wird nie in eine Vorstandsetage einziehen können, weil es dort immer als Außenseiter auffiele. 
Aber schlimmer noch – selbst wenn es das nahezu Unmögliche schafft und sich durch Schule und Universität beißt, wird es trotz gleicher Ausbildung nie den Job seines Altersgefährten aus dem Villenviertel bekommen, weil ihm schlicht Vitamin B fehlt. Die "richtigen" Karriere-Familien spotten schon über das "akademische Proletariat".
Wer heute in den Top-Positionen der Wirtschaft sitzt, hat zu fast 100% auch ein großbürgerliches Elternhaus.
Die Meritokratie hat ausgedient.
Die Auswirkung dieses Irrsinns erleben wir in Istanbul, wo Zehntausende Akademiker deutsch-türkischer Herkunft leben. Die Wirtschaft boomt, sie sind vermutlich glücklich.
Aber viele von ihnen hatten vor nach dem Studium der Ingenieurswissenschaften oder Informatik in Deutschland zu bleiben. Dort, wo sie aufgewachsen sind.
Tatsächlich nehmen aber genau die Firmen, die sich lauthals über den Fachkräftemangel beklagen, ungern Bewerber mit dem Namen „Öztürk“.
Schon lange werden wegen dieser rassistischen Diskriminierung anonymisierte Bewerbungsverfahren gefordert. Aber das ist natürlich unter CDU und FDP undenkbar.

Merkel und Co parasitieren zum Zwecke ihres Machterhalts die Zukunft Deutschlands.
Auch bei uns wird Armut sichtbarer und brutaler werden.
Und dann werden alle entsetzt fragen, wie es dazu kommen konnte.
Die Antwort ist einfach: Durch kurzsichtiges Wählen von Parteien, die letztendlich doch nur Schwarzgelb die Macht sichern.
Wer FDP, CDU, CSU oder eine Partei wählt, die womöglich nicht in den Bundestag kommt, oder wie die LINKE doch nicht zu einer Regierung gegen Merkel gehören wird, ist mitverantwortlich dafür, daß das korrupte schwarzgelbe Lügenregime immer weiter besteht.
Jede Stimme, die RotGrün fehlt, bringt Merkel eine Stimme näher an das Kanzleramt.
Wer Linke oder Piraten wählt ist mitverantwortlich für:

Keinen Mindestlohn
Keine Doppelstaatsbürgerschaft
Kein gerechtes Steuersystem, sondern gnadenlose Privilegierung von Aktionären und Konzernen.
Zwangsruin von ganz Südeuropa, wegen Merkels aufoktroyierter Austeritätspolitik
Keine Angleichung der Homoehe
Keine andere Drogenpolitik
Vorratsdatenspeicherung
CDU-Bildungspolitik mit Dreiklassenschulsystem und früher Selektion
Herdprämie
Waffenexporte in jedes Krisengebiet
Demütiges Buckeln gegenüber den USA
etc pp

 Sozis wollen immer, daß sich etwas ändert und sind bitter enttäuscht, wenn ihre gewählten Vertreter nicht das bewirken können, was man sich erhofft hatte.
Der typische CDU-Wähler hat nicht diese kritischen Ansprüche. Er ist im Grunde zufrieden, wenn die Seinen regieren und die anderen in der Opposition sind.
Was die CDU-Regierung dann konkret tut, ist weitgehend irrelevant.
Man sieht das exemplarisch an der jetzigen Bundesregierung, die jedes einzelne ihrer Projekte aus dem Koalitionsvertrag entweder gar nicht erst in Angriff nahm, oder sogar das diametrale Gegenteil des Versprochenen tat (Wehrpflicht, Euro-Haftung, Kernkraft). Den Merkel-Anhängern ist das ganz wurscht.

Sozis vergessen hingegen all die Dinge, die Rot-Grün ab 1998 ihren Versprechungen gemäß umgesetzt hatte (Ökosteuer, Homoehe, Zwangsarbeiterentschädigung, Kindergelderhöhungen, Steuersenkungen, Atomausstieg,…) und sind 15 Jahre später immer noch eingeschnappt wegen der Agenda 2010.

Wären rechte Wähler auch nur halb so empfindlich wie Linke, stünde Merkels CDU jetzt unter der 5%-Hürde in den Umfragen.
Was passiert, wenn die Impudenz des Monats Juli, also das Auseinanderklaffen der sozialen Schere immer deutlicher wird, kann man bereits auf der Straße sehen.
Fast 300.000 Bundesbürger haben keine Wohnung

Deutschland wird stetig reicher - doch gleichzeitig reicht es bei immer mehr Menschen in der Bundesrepublik nicht mehr für eine eigene Wohnung. In den Jahren 2010 bis 2012 ist ihre Zahl einer Schätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) drastisch um 15 Prozent gestiegen.

Demnach waren im vergangenen Jahr 284.000 Menschen in Deutschland wohnungslos, darunter 32.000 Kinder und minderjährige Jugendliche. Rund 24.000 Bundesbürger hatten gar kein Obdach, lebten also auf der Straße. Das sind zehn Prozent mehr als noch Ende 2010.   Und die Situation könnte sich in den kommenden drei Jahren sogar noch erheblich verschärfen, befürchtet der 1954 gegründete Hilfsverband, in dem etwa 1200 soziale Dienste und Einrichtungen zusammengeschlossen sind. Demnach könnte die Zahl der Wohnungslosen bis zum Jahr 2016 auf 380.000 anwachsen.

[…]   Grund für den drastischen Anstieg sind der Arbeitsgemeinschaft zufolge extrem gestiegene Mietpreise vor allem in Ballungsgebieten. Gleichzeitig verarmten die unteren sozialen Schichten, sagte BAGW-Geschäftsführer Thomas Specht. Ein schnelles Umsteuern auf dem Wohnungsmarkt sei zudem schwierig.

[….] Selbst wer eine eigene Wohnung hat, lebt oft in sehr beengten Verhältnissen. Laut Statistischem Bundesamt wohnten im Jahr 2011 sieben Prozent der Bevölkerung in Deutschland in zu kleinen Wohnungen. Das sind rund 5,6 Millionen Bundesbürger.