Donnerstag, 23. Juli 2015

Der Doof-Homo des Tages.



Man soll sich nicht über Minderheiten lustig machen und das tue ich üblicherweise auch nicht.
Aber da ich in den letzten Jahrzehnten immer nur lieb über Schwule geschrieben habe, jeden LGBT-Vertreter unterstützte, habe ich jetzt einen gut.

Na gut, einen Homo gibt es, den ich vielleicht nicht immer nur nett dargestellt habe.


Aber sonst bin ich voll auf Pro-Homokurs.
Bis auf heute.

Christian Röbcke-Gronau, 34, schwul, ist doof. Er ist ein doofer Homo.
So jetzt ist es raus.

Geoutet habe ich ihn natürlich nicht; Röbcke-Gronau suchte ganz selbstständig die Öffentlichkeit, gab der Hamburger Morgenpost ein Interview, hielt sein Gesicht in die Kamera und bekannte sich zu seinem Dasein als Parteipolitiker.
So wird man angreifbar, wenn man dazu noch etwas wirklich Doofes sagt.
Das tut der Doof-Homo des Tages.
Röbcke-Gronau ist Mitglied der CDU; was ich unverständlich finde, aber noch nicht als Grund ansehe ihn zu beschimpfen.
Röbcke-Gronau ist aber auch Mitglied der LSU (Lesben und Schwule in der Union) und das erachte ich schon als durchaus problematisch.
LSU ist nur einen Meter von HUK entfernt. Und die HUKler sind richtig doof.

Verschiedentlich arbeitete ich mich an der deutschen HUK ab. Gern verwende ich den Vergleich mit einer „kommunistischen Plattform“ in der FDP; das bringt nichts.
Bis heute hat sich an meinem Vorurteil wenig geändert. Ich halte die Jungs und Mädels für naiv, gaga und überflüssig.

Doch, daß sich nicht alle Schwulen outen mögen, halte ich für absolut verständlich, wenn auch bedauerlich.
Das mag für mich eher eine theoretische Frage sein, aber ich kann mir nur sehr schwer vorstellen mich für einen Verein, wie zum Beispiel die Katholische Kirche oder die Fußballbundesliga, zu engagieren, der mich grundsätzlich ablehnt.
Im Falle der RKK werfe ich das auch allen Frauen vor: Wieso engagiert ihr euch ausgerechnet für einen Laden, der euch für so minderwertig hält, daß ihr noch nicht mal niederste Ämter selbst übernehmen dürft?
Wie erbärmlich es ist, wenn die 2000 Jahre lang Unterdrückten bei den ersten Brotkrumen, die sie zugeteilt bekommen, gleich vor Dankbarkeit in Verzückung geraten!

Über viele Jahrhunderte haben katholische Offizielle Schwule, Gottlose, Hexen, Ehebrecherinnen und viele andere mehr gefoltert und umgebracht und nur weil sie das nun seltener tun, ist alles verziehen?

Ebenso gut könnte Kenan Kolat (Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland e. V.; TGD) auf Knien zur NPD-Zentrale robben und sich dafür bedanken, daß heute kein von Migranten bewohntes Haus angezündet wurde.

Die Leute von der HUK möchte ich eigentlich zum Psychiater schicken und ihre Schizophrenie behandeln lassen.

Wir, die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (kurz: „HuK”), wollen die volle Teilhabe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Queeren (LGBTQs) am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben. Als Zeuginnen und Zeugen der befreienden Botschaft von Bibel und persönlicher Gotteserfahrung arbeiten wir
-      am Abbau von Vorurteilen gegenüber und Diskriminierung von LGBTQs innerhalb der Kirchen,
-      für die vollständige berufliche Gleichstellung mit heterosexuellen Biomännern und -frauen,
-      gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten,
-      an der Schaffung von Räumen, um als LGBTQs Spiritualität zu teilen, und
-       an der Erkennbarkeit von uns als Christinnen und Christen innerhalb der LGBTQ-Gemeinschaft.

Wenn man Teilhabe und Anerkennung möchte, sollte man sich dringend eine andere Ideologie suchen!
In der Bibel, die nur so strotzt von Strafandrohungen, dem Zorn und der Eifersucht Gottes, der Intoleranz und Brutalität ausgerechnet „die befreiende Botschaft“ zu erkennen, zeugt schon von schwerer geistiger Umnachtung.

Homos in aller Welt sind aber nicht von ihren naiven Hoffnungen zu heilen. Wieder einmal blickten sie bang nach Rom. Würden die Profi-Homophoben vielleicht doch ein kleines bißchen weniger homophob werden?

Nein, das wurde selbstverständlich nichts!
Frauen und akzeptierte Homosexualität sind die größten Gefahren für ihr frauenfeindlich-homophiles Männer-Idyll. Frauen wären eine gewaltige Konkurrenz und wenn Schwule akzeptiert wären, verlöre der Klerus sein wichtigstes Disziplinierungsinstrument, sowie ein entscheidendes Rekrutierungsargument.

Röbcke-Gronau heute heraus zu picken, verdiente er sich mit einer speziellen Aussage seines Interviews.
Es geht um einen Paukenschlag, oder sagen wir lieber Paukenschlägchen, den die LSU-Nord aufführte.

Nein, sie mögen nicht mehr „Muttis gayle Truppe“ sein.


"Die Mitglieder der LSU Nord haben schlicht kein Einsehen mehr für die zögerliche Haltung der Bundes-CDU zur Gleichstellung von Eingetragener Lebenspartnerschaft und Ehe, um dann für diese Haltung auf den CSDs vor Ort gescholten zu werden", erklärte LSU-Nord-Chef Christian Röbcke-Gronau.
Er bedauere, dass die "vielen Unionsanhänger in der Community" dieses Jahr keinen eigenen Anlaufpunkt bei CSDs in Norddeutschland erhalten würden.

Sie mögen sich unter all den Schwulen nicht immer für ihre Partei rechtfertigen, hassen die Frage, wieso sie nicht in eine andere Partei gehen, wenn ihnen die Homorechte so wichtig sind.

MoPO: Die SPD Hamburg will am Freitag die Regenbogenflagge an der Parteizentrale hissen. Sind Sie einfach in der falschen Partei?

Röbcke-Gronau: Die Frage höre ich nicht zum ersten Mal. Ich bin CDU-Mitglied, weil ich mich auch für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik interessiere.
(Hamburger Morgenpost 23.07.15)

Schätzchen, daß Du DIE Frage immer wieder hörst, ist keine große Überraschung.
Dein Problem ist, daß Du leider doof bist, wenn Du meinst es wäre eine gute Idee sich ausgerechnet in der Organisation für Schwulenrechte zu engagieren, die seit 70 Jahren alles dafür tut Schwule zu kriminalisieren.
CDU und CSU sind es, die sich seit einem halben Jahrhundert stets am hartnäckigsten gegen jede Liberalisierung bei den Bürgerrechten wehren.

Theoretisch kann ich mir einen schwulen Menschen vorstellen, der rein zufällig sehr antisozial eingestellt ist, Arbeitnehmerrechte für Teufelszeug hält und dafür eintritt die Reichen und Unternehmer immer stärker zu Ungunsten der ärmeren 80% der Bevölkerung noch reicher zu machen. Vielleicht hasst dieser Schwule Ausländer, Asylanten, hat ein Herz für Militär und George W. Bush. Er könnte auch für Herdprämie und möglichst große Chancenungleichheit in der Bildungspolitik eintreten, damit auch wirklich niemand aus den sozialer schwächeren Schichten den Aufstieg schafft.
 Möglicherweise ist ihm das sogar viel wichtiger als Schwulenrechte, so daß er tatsächlich viel mehr Gemeinsamkeiten mit der CDU hat, als mit Linken, Grünen, Sozis oder FDP’lern, die bekanntlich alle vier vorbehaltslos für Homorechte eintreten.
So ein Schwuler wäre in der CDU richtig.

Aber wenn er innerhalb der CDU auch noch in die LSU geht, ist er schon ziemlich merkwürdig.
Das Fass zur Doofheit läuft dann über, wenn er wie Röbcke-Gronau auch noch öffentlich lamentiert, seine Partei wäre nicht homofreundlich; ja sogar noch einem Journalisten in den Block jammert, er möge als Homofreund bei den Homofeinden nicht gefragt werden, ob er die Partei wechseln solle.

Röbcke-Gronau, als CDU-Schwuler kannst Du es nur wie Deine Kollegen in der RKK handhaben: Öffentlich die Soutane enger schnallen und abends, wenn die Mikrofone und Kameras abgeschaltet sind, ab in den Dark-Room.



Mittwoch, 22. Juli 2015

Föderales



Wenn ich gegen „die Bayern“, „die Amerikaner“ oder „die Ossis“ hetze, ist das natürlich immer eine eigentlich nicht zulässige Pauschalisierung.
Es gibt nicht „die Amerikaner.“ Auch die größten Amerikahasser von ganz links müssen verstehen, daß die USA riesengroß und heterogen sind.
Verallgemeinernde Aussagen können maximal Momentaufnahmen zu bestimmten Themen sein.
„Die Amerikaner“ waren natürlich scheiße, als sie am 02.11.2004 mit absoluter Mehrheit trotz der illegalen Kriege und Lügen GWBs erneut für ihn stimmten.
Das ist etwas, das ich den Amerikanern auch nicht verzeihen kann.
Denkt man zwei Minuten länger über den damaligen Wahltag nach, lässt sich die Aussage aber auch nicht mehr halten.
Ja, es war ganz schlimm, daß 62 Millionen Menschen, bzw 50,7% der abgegebenen Stimmen auf den Kriegsverbrecher Bush stimmten.
Aber 59 Millionen Amerikaner wollten das auch explizit NICHT und wählten John Kerry.
Betrachtet man die Gesamtzahl der Amerikaner von damals rund 300 Millionen Menschen, waren es sogar nur rund 20% der Amis, die ein Kreuz bei GWB machten.

Wenn solche politischen Stimmungsbilder immer wieder vorkommen, indem zum Beispiel über Dekaden große Mehrheiten der abgegebenen Wahlstimmen auf die CSU entfallen, kann man andererseits „den Bayern“ schon unterstellen, daß sie wissen wofür sie da stimmen und welche Politik sie immer wieder bestätigen.
Da kann man schon mal sauer werden und die Millionen Bayern, die mit der CSU nichts am Hut haben wollen, kurzzeitig vergessen.
Zu viel ist zu viel. Fünf Mal Berlusconi zu wählen, 16 Jahre lang Kohl, ein halbes Jahrhundert CSU, 12 Jahre Merkel, vier Mal Roland Koch, zehn Jahre von Beust, 25 Jahre Sachsen-CDU-Regierung – das lädt dann schon dazu ein, verachtet werden zu wollen.

Die gegenwärtig ventilierten Studien zum Ost-West-Unterschied 25 Jahre nach der „Wieder“vereinigung öden mich etwas an.
„Zum Glück!“ sage ich dazu. Wer will denn in einem völlig homogenen Land leben, in dem alle das gleiche denken und sich gleich benehmen?
Das ist doch das Schöne daran, wenn ein Land eine gewisse Größe hat.
Wenn sich ein junger Schwuler aus einem konservativen bayerischen Dorf diskriminiert oder gelangweilt fühlt, kann er nach Berlin ziehen.
Und wer Mieten, Lärm, Dreck und Unruhe der Berliner City nicht mehr ertragen kann, dem steht es frei sich in einem idyllischen Dörfchen mit sauberer Luft in Niederbayern einzuquartieren.
So funktioniert das sogar innerhalb der Städte.

Diese Bewegungen habe ich mehrfach in Hamburg beobachtet:
Menschen wachsen in netten Außenbezirken wie zB „den Walddörfern“ auf, machen dort ihren Schulabschluss und sobald sie erwachsen sind, zieht es sie in die Innenstadt, wo es nicht mehr so öde ist.
Dort haben sie ein Partyleben, studieren oder machen Karriere, heiraten.
Spätestens bei der Geburt des zweiten Kindes suchen sie sich dann eine Bleibe in einem der Hamburger Randbezirke, wo man sich mehr Zimmer leisten kann, Garten und gute Schulen vor der Tür hat. Mit Mitte 50, wenn die Kinder aus dem Haus sind, beginnt  die viele Arbeit mit dem Haus und Garten zu nerven und man hat keine Lust mehr eine Stunde zu fahren, wenn man mal in die Oper will. Also sucht man sich wieder eine viel kleinere, praktische Wohnmöglichkeit in zentraler Lage.
Ich sehe es als Privileg an, wenn man sich ungezwungen in seiner Stadt, in seinem Land so bewegen kann.
Für die USA passt das erst Recht. New York und L.A. sind voll von jungen Leuten, die in Kaffs des Biblebelts aufgewachsen sind und umgekehrt ziehen Städter aufs Land, die sich eine ruhige Nachbarschaft und mehr Platz wünschen.

Es ist also ganz wunderbar, daß „der Osten“ noch anders tickt, als Westdeutschland.
Ich hoffe genauso, daß sich die Lebenseinstellung der Hamburger Innenstädtler niemals an die der Bayern anpasst.
Und der rheinische Frohsinns-Karnevalist wird seine gewohnte Kultur hoffentlich nicht eines Tages auch in Kiel wiederfinden.

Sachsen und Thüringer können nicht nur, sondern sollten sogar aus meiner Hanseatischen Perspektive merkwürdig sein. Umgekehrt müssen und sollen Schwaben und Hessen nicht Hamburger Gepflogenheiten, wie die grundsätzliche Ablehnung von Orden oder das Nichtmitsprechen von akademischen Titeln adaptieren.

Ganz allgemein gesprochen, kann man aber doch einiges sagen:             

In den neuen Bundesländern lebt fast keiner der 500 reichsten Deutschen. Sie sind milliardärsfreie Zone.
Drei Viertel der Ossis sind keiner religiösen Gemeinschaft angeschlossen - sehr sympathisch!

Daß „die Ossis“ anders ticken als Westdeutsche, ist aber nicht nur wegen ihrer völlig anderen Geschichte vor 1990 selbstverständlich, sondern liegt auch daran, daß von den 15 Millionen Einwohnern im Jahr 1990 mehr als zwei Millionen Jüngere und gut Ausgebildete „rübergemacht haben“.
Die abfällig Bezeichnung „DDR = Der doofe Rest“ hat also tatsächlich eine gewisse Berechtigung.

Während im Westen durchaus auch hilfsbereit und freundlich auf Flüchtlinge reagiert wird, in Hamburg sogar eine „überwältigende Hilfsbereitschaft“ zu erkennen ist, bleibt es ein wesentliches Ost-Merkmal, daß sie weit überdurchschnittlich xenophob und rassistisch sind. Widerlich.

Angst vor Einwanderung: Extreme Urteile über Ausländer fällen immer noch vor allem Ostdeutsche. Auch zu diesem ernüchternden Urteil kommt die Erhebung. Das ist bemerkenswert, denn in den neuen Bundesländern leben mit großem Abstand die wenigsten Migranten. Zudem weisen Zuwanderer im Osten oft deutlich bessere Bildungsabschlüsse auf als Einheimische - sie können sich auf dem Arbeitsmarkt aber kaum behaupten.

Ich glaube, ich kann „die Ossis“ doch nicht leiden!



Dienstag, 21. Juli 2015

NOCH mehr häßliche Deutsche



Die Deutschen sind das unangenehmste Volk der Erde. Durch ihr bestialisches Wüten wurden im Zweiten Weltkrieg mindestens 60 Millionen Menschen getötet und zudem anderthalb Kontinente in Schutt und Asche gelegt.
Der in den 1930er Jahren von Deutschland initiierte Krieg war in der Geschichte der Menschheitsverbrechen ein ganz neues Kapitel, weil er rassistisch begründet war, Genozide inkludierte und erstmals auch die gezielte Vernichtung von Zivilisten anstrebte. Es ging nicht wie früher „nur“ um Macht, Rache und Religion, sondern auch um pure Mordlust.
Nachdem die Deutschen nichts als verbrannt Erde hinterlassen hatten, ein Fünftel der polnische Bevölkerung und über 20 Millionen Russen getötet hatten, waren sie dort nicht mehr übermäßig beliebt, so daß sich 12 bis 14 Millionen Deutschem bzw Deutschstämmige zur „Flucht“ mach Deutschland gezwungen sahen. Nicht schön, aber erstens verständlich, zweitens selbst Schuld und drittens erging es ihnen damit noch weit besser als der großen Mehrzahl der Menschen in Osteuropa, die unter Typen wie Erika Steinbachs Vater litten.
Diese achtstellige Zahl Flüchtlinge kam zwischen 1945 und 1950 in das weitgehend zerstörte und mittellose Deutschland.
Die weitüberwiegende Zahl der Nachfahren dieser Flüchtlinge ist heute perfekt in die Bundesrepublik integriert, hadert nicht mit ihrem Schicksal und ist politisch dementsprechend unauffällig.
Ein kleiner Teil ist aber notorisch streitsüchtig, nachtragend, stramm konservativ und hat einen bizarren Trachten-Kleiderfetisch.
Diesen professionellen Flüchtlingen nehmen sich traditionell der äußerste rechte Flügel der CDU, sowie die CSU an.
Bayerische Ministerpräsidenten gehen immer zu Vertriebenen-Veranstaltungen.
Dachverband von rund 20 Vertriebenen-Landesmannschaften ist der aufgrund seiner NS-Verstrickungen äußerst unbeliebte „Bund der Vertriebenen“ (BdV), der jetzt vom CSU-Mitglied Bernd Fabritius geführt wird.
Eine andere bekannte Führungsfigur ist der ehemalige CSU-Europaangeordnete Bernd Posselt, der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe.

Flüchtlinge, die selbstverschuldet fliehen mußten, weil sich ihr Volk größte Verbrechen zuschulden kommen ließ, mag die CSU.
Für die setzt sie sich bis heute massiv.

Unschuldig Verfolgte, die vor Bürgerkrieg und Terror fliegen mußten, mag die CSU hingegen nicht.
Gar nicht.
Obwohl nur ein Hundertstel der Flüchtlinge der Nachkriegszeit kommt und es den Bayern heute unvorstellbar viel besser geht, schießt Crazy Horst nun scharf.
Es ist ein „katastrophaler Weg“, den die CSU einschlägt.


Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will Flüchtlinge abschrecken. Wie das von Asylhassern verstanden wird, zeigen brennende Unterkünfte.
[…]  CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer nimmt sich offenbar die fiese Flüchtlingspolitik des Viktor Orbán zum Vorbild. Seehofer will Bayern zum deutschen Ungarn machen. Der Freistaat will, so kündigt Seehofer es an, nur noch "Mindeststandards" erfüllen; das heißt: Flüchtlinge sollen drangsaliert werden. Bayern soll unattraktiv werden für Flüchtlinge; das heißt: Sie sollen hier so mies behandelt werden, dass sie um das Land einen Bogen machen. […] Wie solche Politik bei Asylhassern verstanden wird, zeigen die brennenden Flüchtlingsunterkünfte. Wenn Seehofer heute wieder, wie das die deutsche Politik vor 25 Jahren getan hat, von "massenhaftem Asylmissbrauch" redet, muss er sich nicht wundern, wenn heute wieder, wie damals, Flüchtlingsunterkünfte brennen. Man hatte gehofft, die Politik habe gelernt, dass es flüchtlingsfeindliche Hetze wie damals nicht mehr geben darf; aber die CSU ist offenbar unbelehrbar. […]

[…] Bayerns Staatskanzlei will den „Zustrom“ von Flüchtlingen eindämmen – das wird von CDU, SPD und Grünen heftig kritisiert.
[…] Die Union streitet über den Umgang mit Asylbewerbern. Während Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer am Montag verschärfte Maßnahmen für Asylverfahren angekündigt hat, wird in der CDU vor den Folgen einer solchen Gangart gewarnt. […] Der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt aus Brandenburg hält ein solches Vorgehen für inakzeptabel. „Damit treiben wir die Polarisierung in der Gesellschaft weiter voran“, sagte Patzelt dem Tagesspiegel. Eine Einteilung von Flüchtlingen in zwei Gruppen könne zu weiterer Gewalt gegen Flüchtlinge führen. „Ich habe weniger Angst vor den Flüchtlingen als vor Pegida, AfD und Co.“, sagte Patzelt, der im Menschenrechts- und im Familienausschuss des Bundestages sitzt. […] Auch vom Koalitionspartner und aus der Opposition kam Kritik. SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi nannte die CSU-Pläne „schwer erträglich“. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Anton Hofreiter, sagte dem Tagesspiegel: „Die CSU befeuert fremdenfeindliche Stimmungsmache.“ Es seien humane Regelungen und keine Verschärfungen gefragt. „Wir sollten Flüchtlinge willkommen heißen, anstatt Ängste zu schüren. […]

 […] Die CSU will an den Außengrenzen Bayerns zwei neue Aufnahmezentren einrichten: für Menschen, die vom Balkan nach Deutschland kommen - und erfahrungsgemäß kaum Chancen auf Anerkennung als Asylbewerber haben. Das soll die anderen Aufnahmeeinrichtungen entlasten, damit dort wieder Platz für die "wirklich Schutzbedürftigen" ist, wie es in der CSU gern heißt. Man muss nicht Mitglied bei Pro Asyl sein, um diesen Vorschlag unmöglich zu finden.
[…]  Man kann Probleme offen ansprechen, ohne dabei zu verletzen oder etwas schönzureden. Seehofer dagegen kennt bislang offenbar nur die plumpe und brachiale Art. Das ist gefährlich, gerade bei diesem Thema.

Seehofers Verhalten ist nicht nur abscheulich, menschenverachtend und perfider Populismus, sondern auch noch falsch und dumm.
Wieso also lügt Seehofer so enorm?
Liegt es an seinem Bundesland?

Bayern – Bundesland des Grauens.
Es gibt in Deutschland einen Freistaat, dessen Sympathiewerte irgendwo zwischen Fußpilz, Mundfäule und Buttersäure changieren.
Die Eingeborenen sind größtenteils akademisch unterbelichtete pseudoreligiöse Pykniker mit abstoßender Physiognomie und extremen Hang zu einer akustischen Folter, die sie fehlgeleiteter weise als Musik missverstehen.
Ich spreche von den Bayern, dem Volk, das mit Trieben statt Hirn, mit Vorurteilen statt Denken und Lautstärke statt Klasse auffällt.
Man kann nur mutmaßen wie sie kommunizieren; die archaischen Rotwelsch-artigen Laute, die sie von sich geben, sind für zivilisierte Menschen nicht verständlich.
Der gemeine Bayer hat es auch im 21. Jahrhundert noch nicht vermocht sich wie andere Völker textil zu kleiden.
Die Männchen tragen lediglich derbes Leder um die Weichteile, während die Weibchen mit grotesker Schnürfolter ihre Brüste bis zum Kinn hochbinden.
Begegnen sich die verschiedenen Geschlechter, brechen bizarre Brunftschreie aus ihnen heraus und sie fangen wüste Veitstänze an, die eine Art kollektives selbstverletzendes Verhalten bis zu brutalen Spanking-Spielen ausdrücken sollen.
Gerne vergleichen die männlichen Bayern ihre Penislängen. Die gelingt aber nur indirekt, da ihre krachledernen Beinkleider nicht nur als olfaktorische Folter fungieren, sondern auch undurchdringlich sind.
Stattdessen zeigen sie sich gegenseitig ihre Finger, kreuzen diese und zerren daran herum bis einer heult.
Unglücklicherweise wissen die Bayern nichts von ihrer wahren Natur und halten sich selbst für fabelhaft.
Sie imitieren sogar eine Art Wahl, wie es sie in richtigen Bundesländern gibt.
Allerdings sind sie als geistige Zwerge natürlich nicht in der Lage den eigentlichen Sinn einer Wahl; im Sinne von „Auswahl“ zu verstehen, und kreuzen mit ihren ungelenken Weißwurschtfingern grundsätzlich nur die oben stehende Partei an.
Dabei handelt es sich um eine primitive Epigonin der CDU, deren Parteimitglieder an den menschlichen Bodensatz erinnern, der bei einer Silvesternacht in einer Absturzbar selbst nach dem Resteficken noch übrig bleibt.
Diese Partei nennt sich CSU (Chaotische soziopathische Untermenschen) und kürt nach einem in Schilda entwickelten Prinzip stets nur die charakterlich missratenen und kriminellen Quasimodos zu ihren Führern.
Tandler, Strauß, Streibl, Waigel, Stoiber, Goppel, Protzner, Doofblind und Scheuer heißen einige ihrer profiliertesten Debakuleure.
Gegenwärtiger Chef der Irren ist ein debiler Neurotiker namens Crazy Horst, der aus bisher nicht geklärten Gründen immer noch nicht wieder in die geschlossene Anstalt zurückgebracht wurde, aus der er einst ausbrach, um die Bundespolitik zu talibanisieren.

Das einzig Gute an den Bayern ist, daß sie am Ende meistens nicht das bekommen was sie wollen.

Was die CSU wollte - und was sie bekam.
Kanzler Stoiber, Betreuungsgeld, Maut, G8, keine Stromtrassen: Hat nicht so gut geklappt.

Montag, 20. Juli 2015

Mehr häßliche Deutsche



Leitet sich das Wort „Kauderwelsch“ eigentlich von „Volker Kauder“ ab?
Herr MansprichtwiederdeutschinBrüssel-Kauder zeigte auch am Wochenende noch einmal, daß er zum braunschwarzen Baden-Württembergischen Landesverband der CDU gehört.
Zunächst hatte Schäuble (CDU-BW) die Griechen gedemütigt, dann legte sein Schwiegersohn Strobl (CDU-BW) nach, indem er verkündete „der Griechen hat jetzt lange genug genervt“ und da wollte Kauder (CDU-BW) nicht nachstehen.
Er hat ein etwas spezielles Verhältnis zur Demokratie, zu gewählten Regierungen und der Souveränität anderer Ländern.

[….]  Wolfgang Schäuble ist keiner wie Tsipras, der einen Antrag stellt und dann für Nein wirbt. Das macht genau den Unterschied zwischen unserer Regierung und einer griechischen Regierung aus. Und deswegen kann ich nur sagen, es ist auch gerade für einen Baden-Württemberger wie mich selbstverständlich, einem solchen Antrag Wolfgang Schäubles dann auch zuzustimmen. [….] in Griechenland war immer schon, auch unter vorhergehenden Regierungen, der Wille nicht da, ein Land so wettbewerbsfähig zu machen, wie man es braucht in Europa.
[….] Wolfgang Schäuble sagte, es gibt keinen Schuldenschnitt, denn das wäre eine Finanzierung von Schulden durch andere Staaten und das ist nach den Verträgen ausgeschlossen. [….]  Mir ist es im Grunde genommen auch egal, ob Herr Tsipras an das Programm glaubt oder nicht glaubt. Das ist mir völlig egal. "An den Früchten werdet ihr sie erkennen" - und deswegen schaue ich mir an, was sie machen und was sie umsetzen.
[….]  Tsipras kann ja um die Würde seines Landes kämpfen. Und die Würde wird er erst zurückkriegen, wenn er dafür sorgen kann, dass es ein anständiges Wirtschaftswachstum gibt. Für die jungen Menschen ist es zentral wichtig, dass sie Perspektive haben, dass sie ihr Leben aus eigener Kraft gestalten können. Das hat was mit Würde zu tun, nicht die Sprüche: "Ich will die Würde zurückhaben!“ Und da soll nun die Regierung sich endlich mal auf den Weg machen in Griechenland, dass natürlich die Art und Weise, wie da gesprochen worden ist, eigentlich in der europäischen Familie nicht geht, dass man sich so beschimpft.  [….]

Genau! Unverschämte Griechen!
Was bilden die sich eine hier einfach eigene Meinungen zu formulieren, die Angela Merkel und Volker Kauder gar nicht erlaubt haben?
Wer ist überhaupt dieser Tsipras, der sich unverschämterweise immer einmischt in Athen? Der soll mal ganz still sein!