Montag, 21. Januar 2013

Der Fipsi!


Nun hat Rösler taktisch einmal etwas richtig gemacht und den einzigen Zeitpunkt in zwei Jahren genutzt, um Brüderle auszumanövrieren.
Immerhin ist Rösler also doch in der Lage aus dem letzten Jahr die richtigen Schlüsse zu ziehen:
Nämlich, daß in der FDP-Spitze jeder jedem misstraut und daß insbesondere Brüderle gewaltig die Hosen voll hat. Er bellt viel, beißt aber nie.

Wenn der FDP-Fraktionsvorsitzende, der Rösler ohnehin hasst wie die Pest, nachdem dieser ihm im Mai 2011 seinen Lebenstraum, den Stuhl des Wirtschaftsminister weggenommen hatte, es in all den Monaten, die Fipsi weidwund am Boden lag nicht schaffte ihn zu ersetzen, war es klar, daß er schon gar nicht heute zuschlagen könnte. Am Tag 1 nach dem 10%-Ergebnis in Röslers Heimatland, den ausnahmsweise kraftstrotzenden Chef zu substituieren, hätte mehr Mut erfordert.
Dazu hat der alte Pfälzer nicht die Eier.
Außer beim Griff zum Weinglas ist Brüderle ein Zauderer und Zögerer.

Aus rein politologischer Sicht erleben wir einen hochinteressanten Vorgang.
Die Partei mit dem einst so großen theoretischen, intellektuellen und freiheitlichen Anspruch hat sich inhaltlich und personell selbst so sehr kastriert bis nur noch eine leere Hülle übrig blieb.
Es gibt weder ein personelles Machtzentrum, noch Minister mit Autorität, noch irgendwelche programmatischen Orientierungspunkte.

So ein Parteirudiment sollte eigentlich untergehen. 
Die FDP erinnert geschichtlich an die italienische Democrazia Cristiana, DC. Gegründet nach dem Krieg, seit dem aber fast ununterbrochen an der Regierung, weil sie klüngelnd und mauschelnd fest mit den Mächtigen und Reichen im Land verquickt ist.
Schließlich hatte es die DC aber mit der Klientelpolitik und der Käuflichkeit so übertrieben, daß sie Mitte der 1990er Jahre sang- und klanglos unterging. Auflösung, Lyse.

Diesem Untergang in Schande schien auch die FDP entgegen zu streben.
Nur ein bis zwei Prozent der Wähler trauen nach einer heutigen Infratest-Dimap-Umfrage der selbsternannten Wirtschaftspartei die größte Wirtschaftskompetenz zu.
Wie kann so ein Parteikadaver 9,9% bei einer Landtagswahl eines großen Flächenlandes holen?
Ganz einfach.
Neun von zehn Wählern der FDP in Niedersachsen geben an, die CDU sei ihre Lieblingspartei.
Die FDP hat aus der Not eine Tugend gemacht. 
Der klassische Mehrheitsbeschaffer, der für ein paar Pöstchen und Pensionen jede Schweinerei mit absegnet.
Der politische Liberalismus in Deutschland ist zwar nicht tot, aber er ist vollständig aus der FDP extrahiert worden.

Umso besser. Denn die eigentlich liberalen Überzeugungen - Freiheit von Religion, Freiheit der persönlichen (sexuellen) Lebensgestaltung, Freiheit, die Drogen zu konsumieren, die man möchte - all das wären Wahlausschlußkriterien für die konservativen Land-CDU’ler in Niedersachsen.
Mein neuer Lieblingspolitiker aus Beclopptenburg im schwärzesten Teil Deutschlands, nämlich dem Wahlkreis 67, Cloppenburg; der stramm katholische Clemens Große Macke, CDU, (NOMEN EST OMEN!) in den neuen Landtag gewählt mit 69,4 %, will sicher nichts von Homoadoption und Marihuana-Freigabe wissen.
Würden seine Wähler befürchten, die FDP bestehe TATSÄCHLICH auf „liberale“ Politik, würden sie niemals ihre Stimme an die Gelben verleihen. 
Aber eine enteierte Strohmännerpartei FDP bekam gestern 13 % in Cloppenburg, 13,5% in Cloppenburg-West, 14% in Oldenburg-Land, 14,5% in Diepholz, 14% in Ammerland und 12% in Vechta. All das sind die konservativsten, ländlichen Wahlkreise im Südwesten Niedersachsens.

Stünde die FDP mit festen Überzeugungen, einem starken Team und unumfallbaren Kandidaten zur Wahl, hätte sie niemals diese Traumergebnisse erzielt, während Demoskopen die Bundespartei bei zwei oder drei Prozent verorten.

Ich finde die Wahlanalyse diesmal ziemlich leicht und einleuchtend.

Kleiner Spaß am Rande:
Heute habe ich die Rechnung für meine Lieblingszeitung, das „Hamburger Abendblatt“-Abo bezahlt. Die 400 Euro sind auch genial angelegt.

Aus dem Springer-Haus bekommt man auch immer wieder Abstruses zu lesen.
Dort schreibt heute Lars Haider im Leitartikel folgendes über die FDP in Niedersachsen:
Sonntag war der Tag des Philipp Rösler. Wenn die FDP die Fünf-Prozent-Hürde nicht geschafft hätte, wäre er mit Sicherheit und so schnell wie möglich abgesetzt worden. Und nun? Mit einem Ergebnis, das gemessen an der Verfasstheit der Partei mit gutem Recht als Sensation bezeichnet werden kann? Es ist nicht davon auszugehen, dass die Liberalen nun Abbitte bei dem seit Wochen geschmähten Vorsitzenden leisten werden. Aber vielleicht sind sie wenigstens so schlau zu erkennen, dass man gerade als kleine Partei dann besonders stark ist, wenn man zusammenhält.
 Was für ein Bullshit! Die FDP hat so stark abgeschnitten, weil sie gerade nicht zusammengehalten hat.
ZUSAMMENHALT kann man es nun wirklich nennen, wenn unmittelbar vor einer Wahl im Landesverband des Vorsitzenden der Bundesfraktionsvorsitzende, der Ex-Generalsekretär und ein Bundesminister offen fordern der Vorsitzende müsse dringend abgesetzt werden!

Eine Seite weiter lese ich unter der Überschrift „Alles nur Gewinner in Berlin:“
"Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge", sagte [Hamburgs CDU-Chef Marcus] Weinberg dem Hamburger Abendblatt. Der Stimmenverlust der CDU in Niedersachsen sei enttäuschend. Aber diese Stimmen seien im bürgerlichen Lager geblieben. "Für die FDP ist das ein aufbauendes Ergebnis", sagte Weinberg. Er wünsche sich dennoch von den Liberalen, dass sie sich auf Bundesebene bei Themen wie Lohnuntergrenze stärker auf die CDU zubewegen. Das würde die schwarz-gelbe Koalition in Berlin bis zur Bundestagswahl in acht Monaten noch weiter stärken.
(Christian Unger 21.01.13)
Geht es noch, Herr Weinberg?
Die Stimmen sind im bürgerlichen Lager geblieben?
SPD und Grüne haben zusammen volle acht Prozentpunkte gewonnen, CDU und FDP haben zusammen 4,8 Prozentpunkte verloren. 

Auch ein Abendblattredakteur könnte Unsinn als solchen benennen - auch wenn ihre geliebten CDU’ler sprechen.

Sonntag, 20. Januar 2013

Stunde der Taktiker.


Als ob es die letzten drei Jahre gar nicht gegeben hätte.
Der schlechteste Parteichef aller Zeiten, der unfähigste Vizekanzler aller Zeiten und der Vorsitzende der käuflichsten Lobbygruppe der Geschichte der Bundesrepublik steht heute Abend als großer Sieger mit einem Zehn-Prozent-Ergebnis da.
Der Mann, dessen politisches Aus 99,9% aller Politanalysten für absolut sicher hielten, würde im Kreis grinsen, wenn er keine Ohren hätte.
Fipsi ist glücklich, die FDP jubelt, eine weitere Legislaturperiode schwarzgelbe Merkel ist deutlich wahrscheinlicher geworden.

Und dabei schien über zwei Jahre ein rotgrüner Durchmarsch in Niedersachsen so sicher, daß man sich keine großen Sorgen um die Bundestagswahl im Herbst 2013 machen mußte. Das Ergebnis von Hannover würde einen solchen Boost geben und die Bundesrat so massiv verändern, daß bestimmt ein Sozi ins Kanzleramt einzöge.
Und nun das!
Patt.
Bisher.

Wie konnte DAS geschehen?
Dafür gab es natürlich ein Bündel von Ursachen.

Die Journaille rottet sich zusammen, um in weitgehender Eintracht die SPD und Steinbrück runter zumachen.
Es handelt sich um eine kollektive Kampagne, aus der so gut wie niemand ausscheren mag. 
Fast alle Zeitungen sprechen fälschlicherweise davon Steinbrück hätte „eine Kampagne für ein höheres Kanzlergehalt losgetreten“.
Das ist glatt gelogen. Die konservative FAS hatte ihm diese Fangfrage gestellt und statt wie die Merkels und McAllisters dieser Welt verschwurbelte, nichtssagende Sprechblasen abzulassen und dem Wähler Honig um den Bart zu schmieren, tat Steinbrück das Ungeheuerliche. 
Er antwortete ehrlich und sprach eine simple Wahrheit aus.
P.S.: Nahezu jeder Sparkassendirektor in Nordrhein-Westfalen verdient mehr als die Kanzlerin. Abgeordnete des Bundestags arbeiten fast sieben Tage die Woche, durchschnittlich zwölf bis 13 Stunden. Sie sind gemessen an ihrer Leistung nicht überbezahlt. Manche Debatte, die unsere Tugendwächter führen, ist grotesk und schadet dem politischen Engagement.

F.A.S. Verdient die Kanzlerin zu wenig?

P.S.: Ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin verdient in Deutschland zu wenig - gemessen an der Leistung, die sie oder er erbringen muss und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weit weniger Verantwortung und viel größerem Gehalt.

F.A.S. Ist es nicht so, dass in der Wirtschaft zu viel und nicht in der Politik zu wenig verdient wird?

P.S.: In der Wirtschaft werden Managergehälter in der Regel privatrechtlich ausgehandelt. Da hat die Politik nichts zu suchen. Die Politik kann höchstens Sorge dafür tragen, dass durch Steuern einiges abgeschöpft wird von den exorbitanten Gehältern, die teilweise gezahlt werden, oder diese nicht als Betriebsausgaben voll absetzbar sind.
Aber Klartext ist unerwünscht.
Der Urnenpöbel will wie ein Dreijähriger behandelt werden, mit weichem Brei gefüttert werden und keinesfalls mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert werden.
So gut wie alle Politiker huldigen dieser „bleibe-im-Ungefähren-und-versprich-was-der-Wähler-hören-will“-Regel.
Der grüne Spitzenkandidat in Niedersachsen springt gleich auf den Zug und biedert sich ebenfalls an, macht das verlogene Spiel mit.
[Der Grüne Stefan] Wenzel stellte die Integrität Steinbrücks infrage. „Offenbar hat Peer Steinbrück die Bedeutung des Wortes Minister missverstanden. Es kommt von dienen, nicht von verdienen“, sagte er der F.A.S. Abgeordnete sollten Vorträge kostenlos halten oder ihr Honorar spenden, „anstatt damit ein Geschäftsmodell aufzubauen wie Herr Steinbrück“.
Liz Mohn und Friede Springer haben die Daumen gesenkt.
Lange Zeit war es sein Markenzeichen und ein Garant für gute Umfragewerte: Peer Steinbrück ist einer der wenigen Politiker, der sagt, was er denkt. "Klare Kante" nennt man diese Eigenschaft, und man findet sie selten bei deutschen Politikern, die sich nur allzu gerne diplomatisch äußern und im Ungefähren bleiben.

Peer Steinbrück ist da anders - doch seit er Kanzlerkandidat ist, muss er feststellen, dass zu viel Ehrlichkeit auch nach hinten losgehen kann. Die Debatte über das Kanzlergehalt - eigentlich hat Steinbrück nur das gesagt, was seit Jahren viele Politiker sagen: In der freien Wirtschaft wird man besser bezahlt als in der Politik. Doch als Kanzlerkandidat, der gerade eine Diskussion über Nebenverdienste hinter sich hat, hätte man auf diese Äußerungen eigentlich verzichten müssen. Nicht so Steinbrück: Ehrlichkeit geht vor Diplomatie.
Somit blies der Niedersächsischen Opposition kräftiger Gegenwind ins Gesicht.

CDU und FDP im zweitgrößten Flächenland der Bundesrepublik haben sich taktisch sehr klug verhalten.
McAllister zog dauergrinsend durchs Land und imitierte die Mikado-Politik seiner adorierten Parteivorsitzenden. 
Bloß nicht festlegen, niemanden verärgern, keine Initiativen zeigen, nicht politisch handeln, keine Pflöcke einschlagen.
Dieses Verhaltensmuster ist das Grundübel der deutschen Politik. 
Damit haben wir mittlerweile ganz Europa in die Krise geritten: Nichthandeln. Die Märkte und Banker machen lassen, keine Grenzen aufzeigen, keine Führung.
Aber genau in dieser falschen Sicherheit will der Urnenpöbel leben.
Die FDP hat sogar noch ungenierter ihre Polit-Beliebigkeit inszeniert.
Sie inszenierte sich als völlig rückgratlose Stimmen-Hülle, die man bequem nutzen kann, um über „liberale“ Strohmänner im Landtag konservative Politik abzusegnen.
Die FDP hat ihren Erfolg in Hannover nicht Philipp Rösler zu verdanken; sie verdankt ihn Angela Merkel und der Tatsache, dass viele Wähler die CDU in Niedersachsen an der Regierung halten wollten. Zu diesem Zweck haben Wähler, die sonst Schwarz gewählt hätten, Gelb gewählt. Das macht die Stimmen nicht suspekt, das gehört zur Demokratie.

Wenn aber die FDP diejenigen, die für den Erfolg in Niedersachsen verantwortlich sind, an ihrer Spitze haben will, dann darf sie nicht Rösler, Brüderle oder Lindner benennen, dann muss sie Merkel zur FDP-Chefin und McAllister zum Vizechef machen; die haben die Liberalen in den Landtag von Hannover getragen.
Natürlich haben fast nur CDU-Stammwähler mit der Zweitstimme für die FDP gestimmt. 
Liberale Inhalte sind ihnen nicht nur egal, sie können sogar drauf vertrauen, daß FDP-Forderungen wie „steuerliche Gleichstellung der Homo-Ehe“ ohnehin nicht durchgesetzt werden, daß die FDP im Parlament tumb mit der CDU gegen Homorechte stimmt.
Die Taktik FDP zu wählen, scheint für CDU’ler zu funktionieren. 

Offensichtlich sind sie in der Lage nicht nur stumpf ihre CDU anzukreuzen, sondern auch 30 Sekunden darüber nachzudenken, wie man am besten einen CDU-Ministerpräsidenten ins Amt bekommt.
 
Das ist eine intellektuelle Leistung, die ungefähr der Denkfähigkeit eines Schimpansen entspricht.
Aber das soll man nicht geringschätzen. 
Denn mit dem Stimmensplitting haben sich diese CDU-via-FDP-Wähler immerhin noch erheblich klüger als die 2,0% Piratenwähler und die 3,4%-Linken-Wähler verhalten.
Man kann wohl unterstellen, daß diese insgesamt gut 5% auch keinesfalls McAllister im Amt behalten wollten, aber sie sind offenbar alle zu dumm, um zu erkennen, daß sie mit ihrem Wahlverhalten die fünfte Kolonne der Konservativen bilden! Danke Linke und Piraten für die FDP-CDU-Stütze.
Wir haben ein PATT!
Wenn nur ein paar Tausend Linke oder Piraten mehr das Wahlsystem begriffen hätten und mit zusammengebissenen Zähnen für Grüne oder SPD gestimmt hätten, wäre Schwarzgelb am Ende.
Aber diese Bis-zur-Nasenspitze-Denker sind die treuen Erfüllungsgehilfen von schwarzgelber Klientelpolitik.
Ein paar IQ-befreite Piraten und Linke in Niedersachsen haben der gesamten Bundesrepublik nun einen starken Spin in Richtung mehr Waffenexporte, weniger Bürgerrechte, Industriehörigkeit und Umverteilung von unten nach oben gegeben.

Was hat Frau Merkel nur für ein Glück, daß sie sich auf das kurzsichtige Sektierertum auf der linken politischen Seite verlassen kann.

Aber das ist eben unsere Demokratie. Die Herrschaft des unterbelichteten Urnenpöbels.



Es werden offensichtlich noch viele Jahre mit dieser unterirdisch debakulierenden Bundesregierung folgen. Die Schavans, Schröders, Röslers, Niebels, Westerwelles, Wulffs und Guttenbergs haben nicht ausgereicht, um dem deutschen Michel verständlich zu machen, daß diese Politik nicht richtig ist.

Samstag, 19. Januar 2013

Der Christ des Tages - Teil LXXII


Von Christlichen Politikern (lügen, Dr.-Arbeiten plagiieren), Christlichen Sängern (Pornosucht-Beichte) oder Christlichen Sportlern ist man allerhand Sünden gewöhnt.
Aber die Top-Schmutzeleien (frei nach dem Bayerischen Voll-Horst) findet man eher bei professionellen Christen. Den Geistlichen.
Gigantische Kinderpornographie-Sammlungen, systematischer Austausch von Missbrauchsopfern, weltweites Beschützen von Pädophilen und Drangsalieren der Opfer, Mafia-Geschäfte, Kungeleien mit Faschisten und Folterregimen.
 "Tutti perversi?" - "Alle pervers?" konstatierten Italienische Medien, als im Jahr 2010 mal wieder ein Vatikanischer Callboyring aufflog, der den Pfaffen systematisch männliche Prostituierte zuführte.
 
Ein „interessanter“ Priester ist auch der Monsignore Kevin Wallin, ehemaliger katholischer Priester der St. Augustine's Cathedral in Bridgeport in Connecticut, den ich aufgrund seiner Drogen- und Sex-Aktivitäten zum Christen des Tages Nr. 72 ernenne.

Wallin, 61 Jahre, war über zehn Jahre hochgeachteter Pfarrer in Bridgeport. 
Vor anderthalb Jahren wurde er entlassen, nachdem seine, nun ja, etwas unprüden Sexualpraktiken publik wurden. 
Im Pfarrhaus lagerte er eine große Sexspielzeugsammlung und wurde in flagranti erwischt, als er als Transe verkleidet mit einer anderen Transe kopulierte.
Msgr. Kevin resigned as pastor of St. Augustine's two years ago due to "health and personal problems." "Health and personal problems" is just Catholic priest talk for "getting caught with legal dick up your ass, " because the CTPost says that he was forced to resign after the church found out that he was fucking "odd-looking" cross dressers in the rectory while wearing women's clothes. (More like fucking in the rectumory.) Church officials also found sex toys in Msgr. Kevin's room. They suspended him and continued to pay him a stipend.
(Dlisted 19.01.13
Natürlich wurden die wahren Hintergründe der Kündigung verschleiert - es handelt sich ja schließlich um die katholische Kirche.
Transensexpartys im Pfarrhaus werden offiziell folgendermaßen beschrieben:
"We approached him and he admitted he was struggling a bit and shortly after that he resigned (July 2011) and the bishop granted him a sabbatical," [diocese Spokesman Brian] Wallace said. […] While pastor of St. Augustine's, sources said he often disappeared for days at a time; and rectory personnel became concerned and notified diocese officials when Wallin, sometimes dressed as a woman, would entertain odd-looking men, some who were also dressed in women's clothing and engaging in sex acts.

In addition, diocese officials found bizarre sex toys in Wallin's residence, the sources said.
Daß Wallin weiterhin finanziell abgesichert war, verdankte er auch einer besonderen Freundschaft. Kein Geringerer als der Top-Kleriker und New-Yorker Pädophilenschützer Edward Kardinal Egan, 80, hielt als Mentor seine Hand über dem Christen des Tages Nr. LXXII. 
Als früherer Bischof von Bridgeport kennt Egan ihn gut. Wallin konnte sich also auf eine ganz große Nummer der RKK verlassen.
2000 wurde er vom Kardinal-Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Carlo Furno, zum Großprior der Statthalterei USA Eastern des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem mit Sitz in New York ernannt. Dem Kardinalskollegium gehört Edward Michael Egan seit dem 21. Februar 2001 als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santi Giovanni e Paolo an. Im Oktober 2001 versah er die Aufgabe des Generalbevollmächtigten für die 10. Ordentliche Versammlung der Bischofssynode.

Er ist Mitglied im Päpstlichen Rat für die Familie.
(Wiki) 
Daß Wallin statt kleiner Jungs ausgewachsene Transen bumste, ist natürlich für Priester schon eher ungewöhnlich. 
Aber verhaftet wurde er vorgestern, weil er nebenbei auch noch einen Christal-Meth und Amphetamin-Drogenring leitete. 
Die chemischen Drogen bezog er aus Californien und versorgte damit ganz Connecticut, so daß er wöchentlich mindestens 9.000 Dollar Reingewinn machte.
Die Drogengelder wusch "Msgr. Meth" in seinem eigenen Sex-Shop.
In his post-priesthood, Wallin, 61, bought an adult specialty and video store in North Haven called Land of Oz that sells sex toys and X-rated DVDs. Investigators believe the shop helped him launder thousands of dollars in weekly profits.

Wallin's arrest sent shock waves through the Bridgeport and Danbury communities where he was known as a charismatic speaker who was involved in many charitable activities, and who enjoyed Broadway musicals and show tunes. He often attended musicals with his mentor, former N.Y. Cardinal Edward Egan and parishioners.


Es ist allerdings wieder einmal fraglich, ob die RKK sich einen Gefallen damit tut Wallin nicht weiterhin als Priester zu beschäftigen.
In Zeiten des massenhaften Kirchenaustritts, könnte er die RKK für neue Käuferschichten attraktiv machen.
So to recap: Msgr. Kevin is a meth-addicted, drug-dealing former Catholic priest who hollered out show tunes while getting butt banged by a cross dresser in the rectory. Walter White seriously has nothing on this bitch! If priests told stories like this during mass, I'd be in church every single night. Hell, I'd be in church right now. These are the kind of stories I want to hear.

When the CTPost asked one of St. Augustine's parishioners for a quote, she said, "There is an evil invading our world and it has come to our church."

Well, somebody's jealous that Msgr. Kevin looks sexier than she does in a pink négligée.
(Dlisted 19.01.13)

Freitag, 18. Januar 2013

Spaßpartei Adé



Wenn es in diesem Land auch nur einen Funken Gerechtigkeit gibt, wird Herr McAllister übermorgen auf die Oppositionsbank geschickt und die FDP wird auf unter ein Prozent pulverisiert.

Unglücklicherweise sind die Niederdachsen als Wähler nicht gerade verlässlich.
 Die machen schon eigenartige Dinge. Es gibt dort liberale Gegenden, Universitätsstädtchen mit linkem Gedankengut, aber eben auch die bundesweit schwärzesten Wahlkreise überhaupt.
 In Cloppenburg und Vechta holt die Niedersachsen-CDU jedes Mal locker über 70%. Auch wenn sie einen Hydranten als Landtagskandidaten aufstellt.

Nach übereinstimmender Meinung der Politauguren wird sich Fipsi Rösler nur noch wenige Tage als FDP-Chef halten können, wenn sein Lobbyverein in seinem Heimatbundesland nicht sensationell gut abschneidet. 
„Sensationell gut“ bedeutet auf FDPisch an die acht Prozent. Also die Marke, die Lindi in NRW und der Irre aus Kiel geknackt hatten. „Sensationell gut“ wäre aber auch jedes Ergebnis, welches die schwarz-gelbe K.O.alition in Niedersachsen erhält.
Beides ist nicht sehr wahrscheinlich, aber durchaus möglich.
Das alternative Szenario bedeutete einen totalen Abschied Röslers aus der Politik und eine Machtübernahme durch entweder Brüderle (wahrscheinlich) oder Lindner (unwahrscheinlich).

Ich bin diesbezüglich nicht ganz auf Linie der Politkommentatorenzunft. 
Aus mehreren Gründen.

Die Leidensfähigkeit des kleinen Fipsi wird oft unterschätzt. Sich vor allen zum Deppen zu machen und von niemand mehr ernst genommen zu werden, stört ihn überhaupt nicht.
Der Mann ist komplett Selbstachtungs-frei und bemerkt keinesfalls von selbst, daß die Rücktrittsschwelle längst überschritten ist.

Die zweite Überlegung, die gegen ein baldiges Rösler-Aus spricht, ist die Schwäche seiner Gegner. Alle fünf FDP-Bundesminister sind gleich schlecht; keiner wäre je durch sinnige Polittaktik aufgefallen. Sie alle stellen sich bevorzugt gegenseitig ein Bein, sind unfähig an einem Strang zu ziehen und haben die letzten drei Jahre nie eine Alternative zum Fiasko-Kurs der Parteiführung aufzeigen können. Sie alle „können es nicht.“ 
Eindrucksvoll konnte Christian Lindner sein Versagen als Parteistratege beweisen, indem er binnen zweier Jahre als Bundesgeneralsekretär den größten jemals dagewesenen demoskopischen Absturz verantwortete.
Birgit Homburger wurde schon längst wegen Unfähigkeit entlassen (zuletzt auch als Landeschefin). Da bleibt nur noch der weinselige Dampfplauderer Brüderle, der aber erstens auf die 70 zugeht und zweitens außerhalb der FDP höchstens als kongeniale Witzfigur für Satiriker der „Heute-Show“ taugt.

Ein dritter Punkt „für“ Rösler ist das Parteikonto. Schmisse er hin, wäre ein Sonderparteitag erforderlich und sowas kostet!
Da sind einige Millionen fällig. Aber die FDP ist pleite und müßte sich das Geld leihen.

Lindner und Brüderle hatten bisher tumb abgewartet bis Rösler über seine eigenen Füße stolpert.
Immerhin schon seit Mai 2012 ist Lindi der neue starke Mann von NRW und führt den größten Landesverband. Was hatte man nicht alles von ihm erwartet. Wie er auftrumpfen würde und dem Bundeschef auf NRW-Ebene zeigen würde, wie Parteiführung geht.
Es kam allerdings NICHTS! Lindner ist politisch untergetaucht und fällt als Oppositionsführer nicht auf. Von 8,6% am 13. Mai 2012, ist die NRW-FDP aktuell auch wieder auf gerade mal 5% abgeschmolzen und liegt damit gleichauf mit dem Blassesten der Blassen, nämlich Stefan Birkner aus Niedersachsen.

Offenbar schwant inzwischen Lindner und Brüderle, daß man nicht mit schlanken Fuß abwarten kann bis der König an Altersschwäche stirbt. Einer muß ihm den Dolch in den Rücken jagen.

Es habe keinen Sinn, so FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle, die ohnehin anstehende Wahl der neuen Parteiführung länger hinauszuzögern. Daher rechne er mit einem vorgezogenen Parteitag, um die Spitze neu zu bestimmmen, sagte Brüderle dem ARD-"Morgenmagazin". Unterstützung erhält er vom nordrhein-westfälischen FDP-Landeschef Christian Lindner.

Bislang ist der FDP-Parteitag für Mai geplant. Brüderle hält dagegen einen Termin Ende Februar oder Anfang März für möglich. "Es spricht schon einiges dafür, die Wahlentscheidung vorzuziehen", sagte Brüderle mit Blick auf die Bundestagswahl im September. "Rainer Brüderle hat sehr bedenkenswerte Argumente geliefert. Wir würden seiner Empfehlung folgen", sagte Lindner der dpa.
 (SZ 18.01.13
Beide möglichen Nachfolger beweisen jetzt schon ihre politische Feigheit, indem sie lediglich sticheln, aber noch nicht mal die Kraft aufbringen die Witzfigur Rösler umzuhauen.

Eine derart schwache, rückgratlose und amoralische FDP hat aber auch Vorteile.
Die gelbe Polit-Amöbe läßt sich ideal für Partikularinteressen der obskursten Verbände einspannen.
Der Waffenfreunde-Verein "Prolegal" ruft zur Wahl der Liberalen auf. Er pflegt Kontakte zur umstrittenen US-Waffenlobby NRA und preist deren kompromisslose Haltung nach dem Schulmassaker von Newtown.

[…] Der Verein strebt danach, "den legalen Waffenbesitz der Bevölkerung positiv zu vermitteln, die Ausübung des legalen Waffenbesitzes zu pflegen und zu fördern." Eine Verschärfung der deutschen Waffengesetze müsse "mit allen zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln" verhindert werden. […]

 Vor der Landtagswahl in Niedersachsen am Sonntag trommeln die Waffenfreunde für die FDP. Die Liberalen könnten im Norden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Prolegal will das verhindern und warnt "Jäger und Sportschützen" vor einem Wahlsieg von SPD und Grünen: "Gehen Sie zur Wahl, denn ein einziger Prozentpunkt Wählerstimmen kann Sie Ihre bürgerlichen Rechte und Freiheiten kosten!"

Im Falle eines Sieges von Rot-Grün drohten Waffenfreunden eine Vielzahl von Restriktionen, warnen Prolegal und Gunboard.de. […]

Die Waffenlobby empfiehlt dann auch lieber den Blick ins Wahlprogramm der FDP Niedersachsen. Dort ist auf Seite 39 zu lesen, dass die Liberalen "die Abschaffung der Jagdsteuer" planen und "den Abbau bürokratischer Hemmnisse zur Ausübung der Jagd" voranbringen wollen. […]

Der Verein wurde nicht nur von einem Schützen mitbegründet, der für die FDP 2009 in den Bundestag wollte. In der jüngeren Vergangenheit gab es vereinzelt gemeinsame Veranstaltungen. Auch Serkan Tören, der für die niedersächsischen Liberalen im Bundestag sitzt, bestätigt auf Anfrage von SZ.de, Kontakt zu Prolegal gehabt zu haben.

Mit der FDP kann man es machen, weil sie jeden Anstand fahren lassen hat.

Just stimmten die Hepatitisgelben wieder einmal gegen ihre ausdrückliche Forderung der rechtlichen Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnern.
Homo-Ehe wird nicht gleichgestellt. Liberale und Union stimmen gegen Ausweitung des Splittings

[…] Nun kann die Opposition zu Recht behaupten, seit Jahren für die Ausweitung des Ehegatten-Splittings auf die Lebenspartner einzutreten. […]  Die FDP entschied sich fürs Nein - und Döring hatte die undankbare Aufgabe, dies für seine Fraktion im Bundestag zu verteidigen.

Der Generalsekretär versuchte es nun seinerseits mit einem Kniff. Er behauptete einfach, das Nein seiner Fraktion liege nicht an der Gleichstellung der Homo-Ehe, sondern an einigen anderen Punkten im Jahressteuergesetz. Das war allerdings eine liberale Interpretation der Wahrheit. Schließlich hatten sich Koalition und Opposition im Vermittlungsausschuss über diese Punkte längst verständigt gehabt.

Und so musste sich Döring an diesem Nachmittag allerlei zeihen lassen. Der Generalsekretär habe 'geschwindelt', sagte SPD-Redner Johannes Kahrs anfangs noch vergleichsweise freundlich. Döring und seine FDP sollten zumindest 'den Anstand' haben, das Offenkundige zuzugegeben. Dann drehte Kahrs auf und warf dem Liberalen gleich mehrmals vor, zu 'lügen'. 'Einfach skandalös' sei das Verhalten der Liberalen, befand auch Barbara Höll von den Linken. Die FDP-Abgeordneten würden sich 'grundgesetzwidrig' verhalten, weil sie als freie Abgeordnete nicht entsprechend ihrer Überzeugung handelten. Und der Grüne Volker Beck machte sich nach allen Regeln der Kunst über Döring lustig. Am Ende rief er ihm zu: 'Sie brauchen sich bei den Schwulen und Lesben in diesem Land nicht mehr blicken lassen.'
(Robert Rossmann, Süddeutsche Zeitung,18. Januar 2013)
Das ist aber auch gemein von der Opposition von der FDP Dinge zu verlangen, die Röslers Truppe vollkommen fremd sind: Anstand, Überzeugungen, Ehrlichkeit,…

Dann warten wir doch mal auf Sonntag.
 Mal sehen wie die schwulenfeindlichen Waffenliebhaber von der FDP abschneiden.

Mein Traumergebnis wäre: Absolute Mehrheit für Rot-Grün, Linke im Landtag FDP raus, aber Rösler bleibt Parteivorsitzender, um die FDP bis zur Bundestagswahl weiter abzuwirtschaften.