Montag, 13. Januar 2014

Franz outet sich – Teil II





Irgendjemanden in den Kurie; vielleicht dem Papst selbst; wurde es nun doch zu unangenehm von der Welt nur noch als Liberaler und Reformer wahrgenommen zu werden.

Mit der demonstrativen Erhebung des Lügners und Kinderfeindes Müllers zum Kardinal, also der Zementierung der ultrakonservativen Nummer Drei des Kirchenstaates war nach dem Einsatz für die Schwulendiskriminierung in Malta und Frankreich ein wichtiger Schritt zur Stärkung des reaktionären und antimodernistischen Flügels getan.

Aber auch in der Causa Tebartz-von Elst, des inzwischen weltbekannten Prass- und Lügenbischofs zeigte das Papst, daß seine populistischen Aussprüche wider des Kapitalismus nur Nebelkerzen sind.
TVE hockt zwar immer noch im bayerischen Abklingbecken, ist aber nach wie vor zuversichtlich sein Bistum zurück zu bekommen. Franz statuiert eben KEIN Exempel an ihm.
Dieser Papst redet viel, wenn der Tat lang ist, Begeistert bejubelten linksliberale Publizisten vor einem Monat die knallharte Kapitalismuskritik des Oberrömers.

Die gnadenlose Kapitalismuskritik des Papstes
Das Apostolische Schreiben des neuen Papstes Franziskus hat ein großes Echo hervorgerufen.   Er sagt darin Dinge wie: “Diese Wirtschaft tötet!“  und „Das Geld muss dienen und nicht regieren!“

Es folgen aber nicht nur keine Taten, die des Pontifex‘ Worte stützen würden, sondern es wird das Gegenteil getan. Franzi holt sich die ultraliberalen und stramm Unternehmer-orientierten Sanierer nach Rom.

Der Vatikan holt sich McKinsey ins Haus – weltweit die Unternehmensberatung schlechthin. Ihre Experten gelten als Kostenkiller und Hohepriester des Kapitalismus. Nun sollen sie der Kommission helfen, die Papst Franziskus Vorschläge zur Reform der Vatikanfinanzen unterbreiten soll. Und das nur Wochen, nachdem Franziskus das System Kapitalismus scharf kritisiert hat.
Es ist ein Eingeständnis, dass die katholische Kirche mehr ist als nur eine Glaubensgemeinschaft. Ökonomisch gesehen ist sie längst ein Multimilliardenkonzern. Es ist konsequent, wenn sie sich in Finanzfragen auch wie ein Konzern verhält.

Für seine Drift nach rechts legte der Papst heute ein neues Zeugnis ab.

Franziskus' Signal an die Konservativen
[….] Mit drastischen Worten hat Papst Franziskus die ablehnende Haltung der katholischen Kirche zur Abtreibung verdeutlicht und Schwangerschaftsabbrüche als gesellschaftlichen Werteverfall gegeißelt. "Häufig werden menschliche Wesen wie nicht mehr benötigte Gebrauchsgegenstände entsorgt", sagte das Kirchenoberhaupt in seiner ersten Ansprache an das Diplomatenkorps des Vatikans. "Allein schon der Gedanke, dass Kinder als Abtreibungsopfer niemals das Licht der Welt erblicken werden, lässt mich schaudern", so Franziskus.
Diese drastischen Worten stehen in Kontrast zu einem Interview, das der Papst in einem italienischen Jesuitenmagazin gegeben hatte. Damals sagte er, die katholische Kirche müsse ihre "Besessenheit" bei Themen wie Abtreibung, Empfängnisverhütung und Homosexualität ablegen. [….] Der Papst, der für einen Reformkurs und für eine Erneuerung der Kirche steht, reagierte damit auf konservative Stimmen, die eine Klarstellung zu dem Thema gefordert hatten. [….]

Sonntag, 12. Januar 2014

Franz outet sich



In der letzten Wochen habe ich zwei BR-Reportagen über den neuen Papst gesehen; zuletzt
Susanne Hornbergers Dokumentation „Frischer Wind im Vatikan“.
Ganz wie vom Bayerischen Rundfunk zu erwarten, waren das 45 Minuten pure Lobhudelei, in der jede Kritik höchstens ganz knapp gestreift wurde.
Regelrecht perfide Hornbaches Idee ausgerechnet die beiden ultrakonservativen Erzbischöfe Gänswein und Müller, den begeistertsten Anhängern von Ratzingers traditionellen Prachtentfaltungs-Papsttums zu Kronzeugen der Bergoglio-Begeisterung zu machen.
Da könnte man ebenso gut Brüderle und Rösler für Sarah Wagenknecht werben lassen.
Sie würden das vermutlich sogar tun, wenn sie in der gleichen Situation wie Gänsi und Müller säßen – nämlich als Kurienerzbischöfe auf zentralen Machtpositionen, die gerade extrem wackelig werden, weil alle Reformer höchst motiviert an ihren Stühlen sägen.
Nur das Wohlwollen des Papstes kann sie noch retten.
Als Vertreter der homophoben, antisäkularen und kinderfickerschützenden Fraktion müßten ihre Köpfe als erstes rollen, wenn auch nur die Hälfte dessen stimmt, was Journalisten in den neuen Superpapst hineininterpretieren.

Vergessen wir nicht wie die Kurienerzbischöfe bisher tickten:

Gänswein war über acht Jahre zweifellos der zweitmächtigste Mann im Vatikan, der Ratzinger so sehr abschirmte, daß viele vermuten, er selbst träfe in Wahrheit die meisten Entscheidungen.
Wohlwollen für Holocaustleugner; Wiederaufnahme der rechtsextremen Piusbrüder, Bekämpfung der Menschenrechte, schwere homophobe Ausfälle, Zementierung des Prinzips vom absoluten Gehorsam, Unterdrückung der Aufklärung über Pädosexverbrechen durch Geistliche, antisemitische Töne („Karfreitagsfürbitte“), Stärkung der Tradifraktion, Berufung von Opus-Dei-Bischöfen, ultrakonservative Personalentscheidungen, Prunk- und Prachtentfaltung wie seit 100 Jahren nicht mehr, Seligsprechung des Beschützers der schlimmsten Kinderficker des letzten Jahrhunderts (Pater Murphy und Marcial Maciel), Abbruch der Ökumene mit den Protestanten, persönliche Ehrung des Kriegstreibers George W. Bush, demonstratives Wohlwollen für den in der EU geächteten Massenmörder Präsident Mugabe und Förderung der Ausbreitung von AIDS durch Kondomverdammung.
Dafür steht Gänswein.

Müller ist sogar noch verdammenswerter, weil er neben seinen ultrakonservativen Ratzingerischen Ansichten auch noch durch eine besonders miese Persönlichkeit besticht.
Er ist mehrfach der Lüge überführt worden; wurde beispielsweise von Michael Schmidt-Salomon gerichtlich dazu gezwungen seine perfiden und erfundenen Aussagen über ihn zurück zu nehmen.
Müller schaffte es binnen kurzer Zeit in seinem ehemaligen Bistum so unbeliebt zu werden, daß sich nahezu alle Geistlichen gegen ihn stellten.
Selbst in der deutschen Bischofskonferenz lief seinen Mitbrüdern ein kalter Schauer über den Rücken, wenn der Unsympath Müller den Raum betrat.
Müller diffamierte durch Nazi-Vergleiche und baute sein Bistum zur Festung zum Schutz von Kinderfickern aus. Kein anderes der 27 deutschen katholischen Bistümer hat so hartnäckig jegliche Aufklärung der priesterlichen Sexualverbrechen blockiert und die Opfer zusätzlich diffamiert.
Er brachte die Opfer durch Anwälte und Drohungen zum Schweigen und sorgte persönlich dafür, daß verurteilte Päderasten erneut als Priester eingesetzt wurden und sich auch wieder an Kindern vergreifen konnten. Und bis heute ist der Präfekt der Glaubenskongregation der Einzige, der sich massiv für den überführten Lügner und Prasser Tebartz van Elst einsetzt.
Reue zeigte Müller nie. Er ist die Kakerlake der Kurie.
So kam er aber auch erst in die Kurie.

 Ich nehme an, es ist  Tomás de Torquemada (* 1420; † 1498), der berühmte Großinquisitor Spaniens und Beichtvater Isabellas von Kastilien.
Torquemada ließ Häretiker, zum Christentum konvertierte Juden und zum Christentum konvertierte Mauren im großen Stil foltern und umbringen.
Zu seinem großen Missvergnügen verfügt Abschaumbischof Müller nicht mehr diese weitreichenden Vollmachten. Aber sein Denken ist nicht viel anders.

Müllers Wahlspruch zu seiner Bischofsweihe (2002) war und ist Programm:
Dominus Jesus („Jesus ist der Herr“) ist der berühmten Schrift des seinerzeitigen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre Kardinal Ratzinger entliehen. 
In „Dominus Iesus“ hatte der oberste Glaubenshüter der Kirche den ökumenischen Bemühungen Papst Woytilas die Luft raus gelassen und zeigte an, wer in Wahrheit die Macht im Vatikan übernommen hatte. 
Er schleuderte den Protestanten, Orthodoxen und Anglikanern ein „Extra Ecclesiam Nulla Salus“ entgegen und sprach ihnen damit ex cathedra sogar den Status als Kirche ab.
Alle Nichtkatholiken müssen nach Ansicht Ratzingers und Müllers somit zur Hölle fahren.
Bei der EKD war die Freude entsprechend groß.

Die deutsche katholische Bischofskonferenz war schon mit einer ordentlichen Portion Bosheit ausgestattet, als sie ausgerechnet Müller zum Vorsitzenden ihrer Ökumene-Kommission berief. Also einen Mann, der auf die Reinheit der katholischen Lehre alles gibt und jedes Abweichen und Relativieren schwerstens verurteilt.

Der Mensch ist da, um Gott zu erkennen und Gott zu lieben. Aus dieser Gottesliebe heraus soll etwas Positives kommen für die Gesellschaft und für sich selber, indem sich der Mensch als Ebenbild Gottes erkennt und seine Würde erfasst. […] Es darf nicht sein, dass die Einheit der Kirche Gottes gestört wird durch Ideologien, sektenhafte Art – am linken oder rechten Rand – , die auf sonderbare Weise kollaborieren und so der Kirche schaden. Diese Gruppierungen haben leider in manchen Medien mehr Resonanz als die vielen Millionen Gläubigen, die den Weg der Nachfolge Jesu Christi gehen und Vieles und Gutes leisten für den Aufbau der Kirche. […] Ökumene heißt ja keineswegs, dass man den eigenen Glauben aufgibt, sondern dass wir den eigenen katholischen Glauben so verständlich machen, dass er auch von anderen Seiten in einladender Weise verstanden wird.

Auch INNERHALB der RKK darf bei Müller niemand aus der Reihe tanzen. Sonst saust sein bischöfliches Fallbeil sofort hinunter.

Überregionales Aufsehen erregte Müller durch sein Vorgehen gegen Gruppierungen wie Wir sind Kirche und den Aktionskreis Regensburg mit seiner Zeitschrift Pipeline. Gegen kritische Laien wie beispielsweise Johannes Grabmeier ging Müller vor und leitete gegen mehrere Pfarrer Disziplinarmaßnahmen ein. Bischof Müller entzog dem Religionslehrer Paul Winkler, dem Vorsitzenden von „Wir sind Kirche Regensburg“, die Missio canonica. […] Darüber hinaus erregte die Suspendierung des Pfarrers Trimpl große Aufmerksamkeit. […]  Beim 98. Deutschen Katholikentag 2012 äußerte sich Müller über Gruppen, die der Kirchenleitung mangelnde Dialog- und Veränderungsbereitschaft vorgeworfen und Mitsprache für Frauen und Laien sowie Verbesserungen für geschiedene Wiederverheiratete gefordert hatten. Müller wörtlich: „Es kann nicht sein, dass Leute, die von sich aus nichts zustande bringen, sich an die großen Veranstaltungen dranhängen und eine parasitäre Existenzform bringen.“ […]  Im Oktober 2004 entzog Bischof Müller dem Regensburger Liturgiedozenten August Jilek die kirchliche Lehrerlaubnis. […]  Im Februar 2009 maßregelte der Bischof die drei Regensburger Theologieprofessoren Sabine Demel, Burkard Porzelt und Heinz-Günther Schöttler, die zu den Erstunterzeichnern der „Petition Vatikanum II“
 (wiki)

Als echter Hardliner entsetzte Müller das Kirchenvolk, aber natürlich begeisterte er damit den homophoben Kinderfickerbeschützer Joseph Ratzinger.

 Abschaum-Bischof Müller hatte höchstpersönlich den Kinderficker-Pfarrer Peter K., der 1999 in Viechtach den 12-Jährigen Benedikt Treimer sexuell missbrauchte, nach seiner Verurteilung (12 Monate Haft auf Bewährung) nach Riekofen geschickt, wo er gleich wieder kleine Jungs anbummerte.

Müller schützte den Päderasten-Priester K. und setzte stattdessen die Opferfamilie Treimer schwer unter Druck, hetzte ihnen Anwälte auf den Hals, die absolutes Schweigen verlangten.

Mit der Wahrheit nimmt es Müller nicht so genau - das Achte Gebot gilt für ihn nicht.

Am 11. März 2010 wurde Müller in der italienischen Tageszeitung La Stampa mit den Worten zitiert, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gehöre der Humanistischen Union an, einer Art Freimaurer-Vereinigung, die Pädophilie normal finde und straffrei stellen wolle. Die Humanistische Union erwirkte am 13. April 2010 beim Landgericht Berlin eine einstweilige Verfügung, die Müller die weitere Verbreitung dieser Behauptungen untersagt.
 (wiki)

Als 2010 Pater Mertes erneut dem Kinderficker-Thema einen Spin gab, war es wieder Bischof Müller, dessen Bistum sich als einziges von 27 jeglicher Aufklärung komplett verweigerte. Regensburg ließ keinerlei Akteneinsicht zu. Stattdessen verleumdete der Oberhirte die gbs, Michael Schmidt-Salomon und hetzte gegen den Presse.

Der Bischof lässt das Lügen nicht.

Müllers Lügen über MSS waren derartig abartig, daß er schlußendlich vom Verwaltungsgericht gezwungen wurde seine Tiraden zu unterlassen.

Das Bundesverwaltungsgericht stellte in einem heute zugestellten Urteil (BVerwG 7 B 41.11) fest, dass "die religiöse Äußerungsfreiheit, auch soweit es um eine Predigt geht, keinen absoluten Vorrang vor den Belangen des Persönlichkeits- und Ehrenschutzes" genießt. Damit hat die dreijährige gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, und dem Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller ein Ende gefunden.

Eben diesen kinderfeindlichen Aufklärungsfeind erkor Papst Benedikt XVI zum obersten Glaubenswächter der 1,2 Milliarden Katholiken weltweit.
 Eine Beförderung um viele Stufen auf einmal. Als neuer Kurienerzbischof und Präfekt der Glaubenskongregation ist Müller jetzt Chef der Inquisition und die Nummer drei in der Vatikan-Hierarchie nach Ratzinger und Bertone.

Wenn das kein Wink mit dem Zaunpfeiler war!
Der UNBEREUTE Papst zeigte dem deutschen Episkopat mehr als deutlich was er von dem Vorhaben hielt Transparenz walten zu lassen und öffentlich zu machen wie viele Priester in Deutschland Kinder missbraucht haben: Nämlich GAR NICHTS!

Ein Papst kann sich nicht um alle Angelegenheiten der 1,2 Milliarden Katholiken kümmern – aber er kann durch seine absolute Macht in der Personalpolitik indirekt bestimmen.

Und Franz handelte heute.

Karrieresprung in Rom: Gerhard Ludwig Müller wird Kardinal. [….]
Papst Franziskus erhebt den ehemaligen Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller in den Stand eines Kardinals. Müller, der seit Juli 2012 Präfekt der Glaubenskongregation in Rom ist, soll am 22. Februar - zusammen mit 18 weiteren Kirchenmännern - bei einem Konsistorium Kardinal werden. Der Papst gab die Namen der neuen Purpurträger an diesem Sonntag beim Angelusgebet auf dem Petersplatz in Rom bekannt. [….] Müller gilt als streng und konservativ - als Bischof von Regensburg war er durchaus umstritten. Scharfe Kritik gab es, als das Bistum einen Pädophilen in der Gemeinde Riekofen erneut als Seelsorger einsetzte. Der Mann wurde rückfällig und verging sich an einem Jungen. Müller lehnte es danach ab, sich zu entschuldigen. Der einzige Vorgesetzte eines Bischofs sei der Papst, so seine Reaktion. "Und von dieser Seite habe ich noch keine Kritik gehört." Die Prügel-Vorwürfe gegen seinen damaligen Augsburger Kollegen Walter Mixa bezeichnete Müller im Jahr 2010 als "nicht so gravierend".
Für Widerspruch sorgten auch seine Aussagen zu der Amtsführung des Limburgers Bischofs. Die Vorwürfe gegen Tebartz-van Elst seien eine "Erfindung von Journalisten" und der Kirchenmann Opfer einer Medienkampagne. [….]


Samstag, 11. Januar 2014

Der Kreislauf.



Wenn die Konservativen regieren, sorgen sie weltweit dafür, daß die Armen ärmer und die Reichen reicher werden.

Die europäischen und nordamerikanischen Staaten sind keine klassischen Meritokratien.
Man macht in der Regel dann Karriere und verdient viel Geld, wenn die Eltern auch schon viel Geld verdienten.
Die vom Tellerwäscher-zum-Millionär-Stories, gibt es zwar noch, aber sie werden immer seltener. Dabei hängt die Bildung nirgendwo so extrem von Papis Portemonnaie ab wie in Deutschland.

In der USA wächst eine Jugend heran, der es erstmals seit Jahrhunderten schlechter als ihren Eltern gehen wird.
Die wenigen Mega-Reichen sind so dermaßen reich, daß sie nur auf Kosten der breiten Masse jedes Jahr weitere Milliarden anhäufen können.

Damit die kleine elitäre Gruppe der extrem Wohlhabenden ungestört im Elfenbeinturm des Luxus sitzen bleiben kann, ist es wichtig sich abzuschotten.
Schließlich will man den Kuchen mit möglichst wenigen teilen.
Es gilt daher möglichst vielen a priori den Zugang zur eigenen gesellschaftlichen Klasse zu verwehren.
Abschottung ist das Mittel der Wahl.
Das ist einerseits ganz wörtlich zu verstehen – indem gated Communities erbaut werden, in die die Elenden keinen Zutritt haben, bzw auch mal straflos erschossen werden können, wenn sie es wagen mit der falschen Hautfarbe umher zu spazieren.

Das ist andererseits auch prophylaktisch zu verstehen.
Man hält lästige Konkurrenten der Zukunft am Effektivsten fern, indem man ihnen schon als Kind Bildung verweigert.
So sperrten sich die Eliten Jahrhunderte gegen Frauen an den Universitäten. Dann verweigerten sie den hautfarblichen Minderheiten den Zugang zu den Bildungsstätten und gegenwärtig stemmt man sich gegen Arme und Ausländer an den Uni.
Der Hamburger „Gucci-Protest“ und die perfide Angst vor einem „akademischen Proletariat“, welches den eigenen Sprösslingen die Notarstelle oder die Zahnarztpraxis streitig machen könnte, wurde zum Sinnbild dieses Abschottungsphänomens.

Im Jahre Neun der Regierung Merkel sind unsere Grundschulen verfallen, die Universitäten drittklassig und jeder Siebte kann in Deutschland nicht lesen und schreiben.
Es ist wichtig das Volk blöd, desinformiert und apathisch zu halten, damit nicht die Gefahr besteht, daß die Mächtigen abgewählt oder weggeputscht werden.
Je dümmer die Masse, desto leichter läßt sie sich manipulieren.
Sobald ihre Hirntätigkeit vollständig eingestellt ist, begeistern sie sich für die Strippenzieher, die sie in diesen unterprivilegierten Zustand hineingedrückt haben.
Die fast 80% Zustimmung, welche die Lügenkanzlerin, Waffenexporteurin, Klimaruiniererin und Lobby-Hofiererin Merkel beim Urnenpöbel genießt, zeigen eindrucksvoll wie effektiv BILD, BamS und Glotze wirken.

In Amerika sind weite Teile der republikanischen Partei, welche einst ernstzunehmende Politiker von Weltrang hervorbrachte, komplett enthirnt.
Sie haben sich Einhundert Jahre hinter den gegenwärtigen Stand der Wissenschaft zurück geschoben.

Religion gewinnt, Bildung verliert - in den USA wird das naturwissenschaftliche Weltbild zurückgedrängt. Eine aktuelle Studie lässt den Hauptgrund erahnen: Die politische Rechte driftet in eine vormoderne Gedankenwelt ab.

Dass der bibeltreue Kreationismus in den USA auf dem Vormarsch sei, wird seit Jahren immer wieder behauptet. Jetzt legte das renommierte, unabhängige Sozialforschungsinstitut Pew Research Center mit der Wiederholung einer Studie von 2005 und 2009 erstmals Zahlen vor, die diese Annahme bestätigen. [….]
Die Evolutionsstudie bestätigt die Annahme, dass für westliche Verhältnisse ungewöhnlich viele US-Bürger einem religiösen Weltbild anhängen und wissenschaftliche Erkenntnisse ablehnen. Hier einige der Resultate im Überblick:
[….]  57 Prozent und damit die Mehrheit der Amerikaner sind generell schöpfungsgläubig: Zu dem Drittel der Bevölkerung, das der Schöpfungsgeschichte der Bibel wörtlich anhängt, kommen noch einmal 24 Prozent, die glauben, Gott persönlich habe die Evolution eingeleitet und zu dem Zweck gelenkt, den Menschen zu schaffen.
    Religiöser Fundamentalismus ist unter weißen Amerikanern am stärksten verbreitet, und hier besonders unter den sogenannten Evangelikalen: 64 Prozent aller weißen Anhänger dieser protestantischen Kirchen glauben der Bibel aufs Wort. Für die Farbigen unter ihnen gilt das nur für jeden Zweiten.
In den USA ist all das mehr als ein klassisches Bildungsthema. Natürlich ist auch dort der Schöpfungsglaube vom Bildungsstand abhängig: 72 Prozent der Befragten mit Universitätsbildung folgen der Naturwissenschaft. Wichtiger als Schulabschluss und Qualifikation scheint in diesem Zusammenhang aber die politische Orientierung zu sein.
Denn die Studie belegt auch, dass sich die politischen Lager in den Vereinigten Staaten immer stärker entlang der Linie "Wissenschaft versus Religion" orientieren. Insbesondere Republikaner definieren sich selbst zunehmend durch eine Negierung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Es ist schwer vorstellbar, daß eine zunehmend verdummte Bevölkerung den wissenschaftlich-wirtschaftlichen Stand halten können wird.
Keine Nation ist ökonomisch so stark, daß sie sich auf ihren Lorbeeren ausruhen könnte.
Es werden ständig neue Ideen und Innovationen gebraucht, denn das bisher Erreichte werden die Konkurrenten der globalisierten Welt bald besser und billiger können.

Durch Doofheit läßt sich das klassische amerikanische Versprechen, daß es der nächsten Generation insgesamt besser gehen wird, nicht erfüllen.

Aber Doofe haben dafür den Vorteil, daß sie sich einlullen lassen, die ehrlichen Analysen ihrer Situation nicht begreifen und daher strikt entgegen ihre eigenen Interessen für die Konservativen votieren.
Sie sind die dümmsten Kälber und sorgen dafür, daß die Macht von denen ausgeübt wird, die sie ausbeuten.

Zu Beginn des Wahljahres 2014 sind die Parteien in Washington auf der Suche nach neuen Themen mit populistischem Potenzial, und in diesen Tagen stoßen sie beide auf dasselbe: Die wachsende wirtschaftliche Ungleichheit in Amerika.
[….] Die vergangene Woche hat gezeigt, wie die Debatte verlaufen könnte: Trotz einheitlicher Diagnose schlagen Demokraten und Republikaner sehr verschiedene Lösungen vor, mit denen sie ihren Überzeugungen zur Rolle des Staats treu bleiben. Statt gemeinsam Rezepte gegen Armut und Ungleichheit zu suchen, dürften sie sich bis zur Parlamentswahl im November mit Angriffen gegen die jeweils andere Seite profilieren.
[….] Als neuer Anwalt der Armen profiliert sich jetzt zum Beispiel der Abgeordnete Paul Ryan, der Finanzexperte der Republikaner im Kongress und 2012 Vize-Kandidat für die Präsidentschaft. Ryan hat Armengegenden im Land besucht und sagt, das soziale Netz habe „kläglich versagt“.
Aus Sicht der Republikaner sind Armut oder geringes Einkommen nicht deswegen so verbreitet, weil der Staat zu wenig Geld ausgegeben hat, sondern weil er mit Unsummen falsche Anreize gesetzt habe. Rechte Politiker schlagen deswegen Reformen vor, die Amerikas Arme ihrer Misere entreißen sollen: Wer Geld vom Staat bekommt, soll in irgendeiner Form arbeiten müssen, Geringverdiener könnten Steuererleichterungen bekommen, der Staat solle mehr Aus- und Fortbildung anbieten und vor allem solle sich Washington zurücknehmen und die soziale Sicherheit den einzelnen Staaten überlassen.
Aus Sicht der Republikaner tragen die Rezepte der Demokraten – zum Beispiel mehr Arbeitslosengeld oder höherer Mindestlohn – nur dazu bei, gesellschaftliche Probleme zu verewigen. Der konservative Senator Marco Rubio sagte diese Woche in Anspielung auf den Mindestlohn: „Für zehn Dollar die Stunde zu arbeiten, kann nicht der amerikanische Traum sein.“  [….]
(Nikolaus Richter, SZ vom 11.01.2014)

Freitag, 10. Januar 2014

Homophobe Homofreunde.


Das Outing von Thomas Hitzlsperger war insofern eine lustige Geschichte, weil sein Name zu den circa drei Fußballern gehört, die ich notorisch Ballsportdesinteressierter kenne.
Vor circa zehn Jahren hatte ich in der „ZEIT“ nämlich eine sehr beeindruckende Reportage darüber gelesen, wie dieser Hitzlsperger zum Bücherwurm wurde.
Er kommt nicht aus einer bildungsbürgerlichen Familie und hatte im Fußball schon gar kein kulturelles Umfeld, in dem man sich üblicherweise mit Literatur beschäftigt.
Äußerst sympathisch beschrieb der junge Mann, wie er sich ohne Vorbild ganz allein an das Lesen herantastete, wie er anfangs Ehrfurcht vor dicken Büchern hatte und auch „DIE ZEIT“ immer mit einem griffbereit liegenden Fremdwörterbuch las.
Das sind Geschichten, die mich ehrlich beeindrucken, wenn jemand aus innerem Antrieb in irgendeiner Form „wächst“.
Allerdings kam es mir schon seltsam vor, daß ein Fußballer kulturell bewandert ist und sich gegen Diskriminierungen und Ausländerfeindlichkeit einsetzt.
Mit dem konnte doch etwas nicht stimmen.

Neben David Beckham, der statt heterosexuell eher metrosexuell ist, gibt es dann übrigens noch Moritz Volz in meinem Fußballnamensregister. Der ebenfalls 31-Jährige Deutsche spielte wie Hitzlsperger in der englischen Premier League und schrieb über seinen kulturellen Zusammenprall mit den Briten das Buch „Unser Mann in London“.
Ein kurzweiliges Buch, das die britischen Spleene liebevoll erörtert. Als Hamburger verfüge ich über eine natürliche Britophilie und habe das Buch trotz des leider immer wieder erwähnten Fußballs sehr gern gelesen.
Volz begann auf der Insel ebenfalls aus eigenem Antrieb zu lesen und rezensierte am Ende sogar Neuerscheinungen für eine englische Radiostation.
Es würde mich nicht wundern, wenn er sich auch demnächst outet. Intelligente Fußballer sind ein Oxymoron; da muss irgendwas verkehrt sein.

Hitzlspergers „Bekenntnis“ lieber mit einem Mann zusammen zu sein (als ob das irgendetwas wäre, wofür man sich schämen müßte…) wurde von einer Welle der Sympathie getragen.
Es gab auch keine andere Möglichkeit.
Wer hätte auch schon der Party-Pooper sein wollen und peinlich aus dem Rahmen fallen mögen?

Die usual Homophobes wie Geis, Overbeck und Steinbach, halten sich zurück – in der Befürchtung Klassenkloppe zu bekommen.

Erbärmlich ist aber wie leicht die Homophoben mit ihrer Heuchelei durchkommen.
Reihenweise beglückwünschen CDU-Politiker und Kirchenvertreter dieses erste große Fußballerouting – also genau jene Leute, die sich bis heute weigern Schwulen und Lesben die gleichen Rechte wie dem Rest der Menschheit zuzuerkennen.
Auch die neue große Koalition kann keine völlige Eheöffnung durchsetzen, weil CDU und CSU auf ihrer diskriminierenden Ansicht bestehen.
Unionisten sollten sich schämen jetzt auf den Hitzlsperger-Jubelzug aufzuspringen.
Erbittert kämpfen die Gottesanbeter in CDU und CSU (siehe christliche Werte)
seit 68 Jahren für ihre schwulen und lesbischen Mitbürger.
Keiner sonst kämpfte - im Sinne von Päpsten und Luther - dermassen verbissen wie Generationen nächstenliebender christlicher Politiker
gegen den Nazi-Paragraphen § 175
gegen Schwulen-Diskriminierung
gegen Homo-Hetze
gegen homohetzende Geistliche, Politiker, "Wissenschaftler", Medien
gegen Homophobie
gegen Rosa Listen
gegen Schwulen-Klatschen und antischwule Gewalt
gegen Schwulen-Verfolgung in anderen Ländern
und und und
für Toleranz und Respekt gegenüber Schwulen und Lesben
für Aufklärung über Homosexualität
für Wiedergutmachung für schwule Nazi- und KZ-Opfer
für gesellschaftliche Gleichstellung Homosexueller
für gleiche Rechte für Schwule und Lesben

Wie einige Christen wirklich denken, erfährt man bei der Katholischen Post.

Ex-Nationalspieler Hitzlsperger hing die Fussballschuhe so vorzeitig an den Nagel, um den (wahrscheinlich nur noch kurzen) Rest seines ihm verbleibenden Lebens dem Anal-Götzen zu weihen.
Hitzlsperger hat den vollgeschissenen Darkroom verlassen und der fast bankrotten Hamburger Dreck-Zeitung “Zeit” ein Interview gegeben.
[…] Dammbrecher und Dickdarm-Fetischist Hitzlsperger wirkte während seiner Karriere sowohl spielerisch als auch persönlich zurückhaltend und schüchtern.
Das war ein Trugschluss: In der Rückschau betrachtet, sind diese Charakterzüge als Apathie, also als Symptom einer psychischen Störung zu verstehen.
[…] Kotstecher-Hitzlspergers Homo-Empfinden ist ein anderes Symptom seiner Psychokrankheit.  Die reichstreuen Pravda-Medien deutscher Sprache schwingen angesichts des Hitzlsperger-Outings gemeinschaftlich die Schwulenfahne und bringen den wunden Schoß des deutschen Michel mit eintönigem Lob und Hurra-Geschrei zum Vorglühen, dass er das ranzige Homo-Zäpfchen bloß aufnimmt. […]
 (KPO 08.01.14)

Die katholische Nächstenliebe dringt aus diesen Zeilen wie einst bei Kreuznet.
Aber ist das eine bizarre Einzelmeinung?

Eher nicht.
Das zeigen die Reaktionen auf die Absicht der grünroten Stuttgarter Landesregierung schon in der Schule um Toleranz gegenüber Minderheiten zu werben.
Sofort machen die Frommen Front gegen die Menschenrechte.

Bald 70.000 Unterstützer fand bis zum Donnerstag die Onlinepetition eines Realschullehrers aus Nagold im Schwarzwald. Sie trägt den Titel: Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens. Viel Zustimmung erfuhr der Initiator auch in den Kommentaren der entsprechenden Meldung auf ZEIT ONLINE. Er polemisiert gegen einen Entwurf des Baden-Württembergischen Bildungsplans für 2015, der Toleranz gegenüber sexueller Vielfalt als Lernziel im Unterricht verankern will – nicht in einzelnen Modulen im Sexualkundeunterricht, sondern in fächerübergreifenden "Leitprinzipien" für alle Schulformen und von der ersten Klasse bis zum Abitur. In diesem Teil des Bildungsplans geht es nicht um konkrete Unterrichtsinhalte, sondern um eine pädagogische Perspektive: Sie soll die Schüler unterstützen, verantwortungsbewusst und selbstbestimmt in einer globalisierten Welt klarzukommen. Sexuelle Vielfalt ist dabei nur ein Thema unter vielen.
Konkret steht in der Vorbemerkung zu den Leitprinzipien des Bildungsplans, es sei wichtig, "die Perspektiven anderer Personen und Kulturen übernehmen zu können, Differenzen zwischen Geschlechtern, sexuellen Identitäten und sexuellen Orientierungen wahrzunehmen und sich für Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzen zu können".
[….]  Ein Lehrerkollege aus demselben Landkreis des Petitionsinitiators, der nicht genannt werden will, sagt: Je häufiger Schüler mit einem positiven Bild von Homosexuellen konfrontiert würden, desto besser. Unter seinen Neunt- und Zehntklässlern sei "schwule Sau" eine gängige Beschimpfung, und als er zum Thema gemacht hatte, dass Exminister Westerwelle homosexuell ist, sei die Mehrheit der Klasse empört gewesen. Unter Schülern sei Homophobie noch extrem verbreitet. Aber während im Englisch-Lehrbuch ganz selbstverständlich ein indisches Mädchen und ein schwarzer Junge zur Clique gehören, gebe es in den Lehrbüchern noch keine lesbischen oder schwulen Eltern. [….]

So weit, so schlimm.
Aber es sind inzwischen auch Merkels CDU und die FDP (sic!), die gegen die Homotoleranz wettern und sich der evangelikalen Petition anschließen.
Also diejenigen, die gestern noch in die Kamera grinsten und Hitzlspergers Schwulsein bejubelten.

Offene Homophobie im Südwesten: Auch die baden-württembergische Opposition und die christlichen Kirchen wollen verhindern, dass die grün-rote Landesregierung im Lehrplan für Schulen die Gleichwertigkeit von Homosexuellen festlegt.
[…]  In Baden-Württemberg nimmt der Widerstand gegen eine Bildungsplan-Reform der grün-roten Landesregierung zu, mit der homophobe Vorurteile in der Schule bekämpft werden sollen. Am Freitag haben sich hochrangige Landespolitiker von CDU und FDP sowie die evangelische und katholische Kirche erklärt, sie lehnten es ab, dass Schwule und Lesben im Schulunterricht als gleichwertig mit heterosexuellen Familien bewertet werden würden.
Die Regierungskritiker unterstützen dabei indirekt oder direkt die Petition des christlichen Aktivisten und Lehrers Gabriel Stängle, der "Werbung" für Homosexualität verhindern will. Inzwischen haben seit Ende November über 80.000 Menschen die homophobe Petition unterschrieben. […] Am deutlichsten kritisierte ein liberaler Politiker das Ziel der Landesregierung, Homosexuelle als gleichwertig anzusehen: FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke sagte: "Wir betrachten andere Lebensformen als tolerabel, aber nicht als gleichwertig". Zwar seien diese Lebensformen "akzeptiert", "die bevorzugte sollte aber die Familie sein".
[…] Auch die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz erklärte in der "Südwestpresse", das Thema Homosexualität komme viel zu prominent im Bildungsplan vor und solle Lehrern nicht aufgezwungen werden. Am Samstag wird sie zudem auf einer Veranstaltung der Evangelischen Lehrer- und Erziehungsgemeinschaft den Petitionsautoren Stängle treffen. An der Veranstaltung nimmt auch die Ärztin Christl Ruth Vonholdt, eine der lautstärksten deutschen Aktivistinnen für Homo-"Heilung".
In der "Stuttgarter Zeitung" machte CDU-Fraktionschef Peter Hauk den Autoren der homophoben Petition zum Opfer einer Kampagne: "Wenn man diese Diskussion um Toleranz im Bildungsplan führt, muss man auch tolerant gegenüber denjenigen sein, die dort andere Auffassungen vertreten", so Hauk. […]

Unnötig zu erwähnen, daß die Moralexperten der Kirchen mal wieder besonders bigott und menschenfeindlich auftreten.

Kirchen wehren sich gegen Homosexualität auf dem Lehrplan
Schule sei kein Platz für Indoktrination: Die Kirchen in Baden-Württemberg stellen sich an die Seite der Gegner von mehr Aufklärung über Homosexualität im Unterricht.
[…..]  Die zwei evangelischen Landeskirchen und die zwei katholischen Diözesen forderten in einer gemeinsamen Mitteilung, dass in der Bildung jeder Form der Instrumentalisierung, Ideologisierung und Indoktrination gewehrt werden müsse. Dies gelte "nicht zuletzt im sensiblen Bereich der sexuellen Identität und damit verbundener persönlicher und familiärer Lebensentwürfe".
Die Kirchen unterstützen damit indirekt eine Online-Petition gegen die Absicht der Landesregierung, die "Akzeptanz sexueller Vielfalt" als Ziel im Bildungsplan 2015 festzuschreiben. Die Unterstützerzahl dieser Petition wuchs bislang auf mehr als 80.000. […..]


+++Eilmeldung+++Nach Hitzlsperger-Outing: Katholische Kirche jetzt weltweit einzige Institution ohne Homosexualität.