„Quod licet Iovi, non licet bovi”
(Was Jupiter erlaubt ist,
ist dem Ochsen nicht erlaubt)
Besser als Jens Spahn kann man Politiker- und
Demokratieverdrossenheit nicht fördern: Immer wieder fordert und fördert der
Mann strenge Regeln mit drastischen Konsequenzen für die Betroffenen. Regeln
für andere, die für ihn aber nicht gelten sollen.
Kein amtierender deutscher Politiker hat sich ungestraft
selbst so die Taschen vollgestopft, wie Jens Spahn. Keine Konsequenzen für ihn.
Kein amtierender deutscher Politiker hat ungestraft so
viele Steuermilliarden verplempert, wie Jens Spahn. Keine Konsequenzen für ihn.
Kein amtierender deutscher Politiker zeigt so ungeniert
seine Heuchelei, wie Jens Spahn bei seiner Familienplanung. Keine Konsequenzen
für ihn.
Der Mann, der sich als konservativer Christ, als
Gesundheitsminister und CDU-Vertreter strikt gegen Leihmutterschaft einsetzt,
bekommt ein Kind von einer Leihmutter. Weil er reich ist. Weil er über dem Gesetz
steht. Weil er mit jeder miesen Nummer durchkommt.
[…] Spahn gegen Leihmütter
Bundesgesundheitsminister
Jens Spahn (CDU) hat die Forderung der FDP nach einer zumindest teilweisen
Legalisierung der Leihmutterschaft zurückgewiesen. Durch das im
Embryonenschutzgesetz festgelegte Verbot habe der Gesetzgeber im Interesse des
Kindeswohls die Eindeutigkeit der Mutterschaft gewährleisten wollen, heißt es
in der Antwort von Spahns Ministerium [….]
(SZ, 06.04.20)
Immerhin sind diesmal alle sauer – von ganz links bis
ganz rechts. Die Konservativen in der CDU, die Kirchenvertreter, die
Linksgrünversifften:
[….] Der evangelische Theologe und ehemalige
Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, nannte es „bedenklich, wenn
einer der mächtigsten Menschen der Republik sich in diese rechtliche Grauzone
begibt“. Öffentliche Personen wie Spahn hätten auch eine öffentliche
Verantwortung: „Es bleibt ein Gefühl der Betrübnis, dass sich jemand da etwas
herausnimmt, weil er das Geld, die Position, die Möglichkeit dazu hat“, sagte
der Erlanger Theologie-Professor dem Evangelischen Pressedienst. „Ich tue mich
schwer mit der hier offenkundigen Diskrepanz zwischen dem Politiker, der Regeln
für andere mitgestaltet, und der Privatperson, die das überhaupt nicht schert.“
[….]
(SZ, 16.07.2026)
Da es sich um einen der ihren, einer der Superreichen
handelt, gratulieren die erzkonservative Bundestagspräsidentin Klöckner und der
erzkonservative Bundeskanzler Merz. Sie treten nur nach unten.
[….] Grünen-Bundestagsabgeordnete und Ärztin
Paula Piechotta (39) ist sauer und sagt in BILD: „Spahn als Politiker verbietet
Millionen Deutschen in ihrem Privatleben, was er sich selbst gönnt. Das ist
klassische Doppelmoral und einer von vielen Gründen, warum ganz Deutschland
Jens Spahn hasst. Man duldet ja auch keinen SPDler in der Bundesregierung, der
zu Hause Zimmermädchen unter Mindestlohn beschäftigt.“ […]
Erst vor vier Monaten, als die von Spahn bezahlte
Leihmutter längst schwanger war, applaudierte er auf dem CDU-Bundesparteitag der
Feststellung: „Angesichts ethischer, rechtlicher und praktischer Bedenken
gegenüber Leihmutterschaft bekräftigt die CDU Deutschlands ihre Forderung,
Leihmutterschaft – auch in altruistischen Modellen – in Deutschland weiterhin
zu verbieten, um Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken zu
verhindern.“
Ein strenge Regel für
den Plebs mit Kinderwunsch, über die sich Spahn ganz selbstverständlich
hinwegsetzt, wenn es ihn persönlich betrifft.

[….] „Nach dem
Bundesbeauftragen für Sucht und Drogen, Prof. Dr. Hendrik Streeck, ist nun der
Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, über eine
Leihmutterschaft Vater geworden. Beide sind nicht nur prominente Vertreter der
CDU, sondern haben darüber hinaus auch wichtige politische Funktionen inne.
Deshalb geht ihre private Entscheidung über ihre persönliche Lebenssituation
weit hinaus. Noch vor wenigen Jahren hat Jens Spahn sich gegen die
Legalisierung der Leihmutterschaft ausgesprochen. Wäre es da nicht nur
konsequent, bei sich dieselben Maßstäbe anzulegen, die man auch für die Bürger
anlegt? Beide Politiker haben durch ihr Verhalten – wenn auch ungewollt – dem
Ansehen unserer Rechtsordnung einen erheblichen Vertrauensverlust zugefügt, da
sie den Eindruck erwecken, dass für unsere politischen Entscheidungsträger
offenbar andere Maßstäbe gelten als für den Bürger.“ […]
(Susanne Wenzel, Christdemokraten
für das Leben)
Die besonders Konservativen und besonders Christlichen in
der CDU sind genervt von Spahn, weil er sonst immer auf ihrer Seite steht.
[….] Hubert Hüppe hat sich
schon als Bundestagsabgeordneter intensiv mit dem Thema beschäftigt. Heute ist
er Chef der Senioren-Union. »Wir haben als CDU den klaren Beschluss des
Bundesparteitages, dass wir Leihmutterschaft ablehnen«, sagte Hüppe dem
SPIEGEL. »Die CDU war die Partei, von der man sagte, dass sie bei dem Thema am
deutlichsten ist.«
Er sei »persönlich
geschockt« gewesen von der Nachricht über Spahns Elternschaft, so Hüppe. »Ich
hatte gehofft, das würde nicht stimmen. Natürlich kann ich verstehen, dass
jeder Mensch den Wunsch auf ein Kind hat, auch homosexuelle Paare, aber es geht
darum, ob man Frauen instrumentalisiert.«
[……]
(SPON, 16.07.2026)
Es ist wie bei Trump, wie bei Merz und eben auch bei
Spahn: Ich wundere mich schon lange nicht mehr darüber, daß sie sind, wie sie
sind. Daß sie täglich neue Ungeheuerlichkeiten produzieren. Aber ich staune immer
noch, wie ungehindert sie damit durchkommen. Daß sie niemand stoppt, die Bürger
sie nicht abwählen, ihre Parteien sich nicht gegen sie wenden.
[….] Dass Jens Spahn und
sein Ehemann jetzt ein Kind haben, ist grundsätzlich eine schöne Nachricht für
die beiden. Das gilt unabhängig davon, wie dieses Kind auf die Welt gekommen
ist. [….] Wie sie jedoch zu ihrem Glück gekommen sind, ist politisch und
moralisch verwerflich. Heuchlerisch wird es, wenn Spahn dies als private
Angelegenheit abtut, obwohl er politisch jahrelang gegen die Möglichkeit der
Leihmutterschaft stand. Ein Kind »auf Bestellung« ist in Deutschland verboten.
Spahn und sein Mann haben ihren Sohn von einer Leihmutter in den USA austragen
lassen, was dort rechtlich möglich ist. Auch der biologisch nicht verwandte
Elternteil des Babys kann in Deutschland dann als Vater anerkannt werden.
»Homosexuelle sind keine
schlechteren Eltern als Heterosexuelle«, sagt das Paar der »Bild«-Zeitung – was
richtig ist, aber nichts mit der Leihmutterschaft zu tun hat. Auch
heterosexuelle Paare nutzen diese Option. Es gibt zahlreiche andere Modelle,
wie gleichgeschlechtliche Paare ein Kind bekommen können. Denkbar wäre eine
Adoption oder eine Co-Parentschaft — für schwule Männer etwa mit einem
lesbischen Pärchen. [….] Spahn selbst und seine CDU stemmen sich
deswegen seit Jahrzehnten gegen eine Legalisierung. »Als schwuler Mann und
Christ kann ich mich persönlich nur sehr schwer mit der Idee eines gemieteten
Mutterbauchs anfreunden. Zu akzeptieren, dass ich nicht auf natürlichem Weg
Vater werde, verlangt ein großes Maß an Demut. Ob ich das aufbringen kann, weiß
ich nicht«, schrieb Spahn 2015 im »GQ«-Magazin, als der italienische Designer
Domenico Dolce mit Elton John über die Frage in einen öffentlichen Streit
geriet. [….] Zumal es nicht das erste Mal ist, dass Spahn den Eindruck
vermittelt, für ihn gälten andere Regeln als für andere. Man denke nur zurück
an das Jahr 2020, als der damalige Gesundheitsminister öffentlich wegen der
Pandemie vor geselligen Treffen warnte, zugleich aber an einem privaten
Spendendinner in Leipzig teilnahm. [….]
(Tim Lehmann, Spon, 16.04.2026
Lehmann spricht einen weiteren besonders verwerflichen
Spahn-Move an: Die falsche Instrumentalisierung von Homophobie.
Es gibt einen besonderen Platz in der Hölle für Jussie Smollett, Gil
Ofarim, Nikolas Puschmann, Frauen, die Vergewaltigungsvorwürfe
erfinden und eben auch Jens Spahn.
(….) Aber es ist keine
Petitesse, die Ofarim in Leipzig unterlief, sondern eins der größten
moralischen Tabus überhaupt, welches weltweit für Aufmerksamkeit sorgte. Um
Aufmerksamkeit für sich zu generieren, andere Menschen fälschlich der
Vergewaltigung, Homophobie, des Antisemitismus zu bezichtigen, verdient einen besonderen Platz in der Hölle, Nicolas
Puschmann!
(….) Gestern kam es zum Prozess
und es kam erheblich schlimmer als erwartet. Puschmann begab sich offenbar auf Ofarim-Smollett-Pfade!
Er war volltrunken,
aggressiv und unangenehm. Den gesamten homophoben Aspekt dachte er sich aus.
Als er einen Platzverweis kassierte, rastete er komplett aus, pochte auf seine Prominenz
und schrie: „Das lasse ich mir von einer fetten Sau, die noch nie im
Leben gefickt hat, nicht bieten!“
[….] Christian Lange ist
der Verteidiger des Security-Chefs und sagt aus, dass sein Mandant am 03.
Dezember 2021 zum Weihnachtsmarkt gerufen wurde, weil zwei Personen einen
Wasserschlauch abgerissen hätten: Puschmann und sein Begleiter wurden dann dort
angetroffen und passten auf die Beschreibung. Daraufhin habe er einen
Platzverweis ausgesprochen. Es kam zum Streit und sein Mandant habe in Notwehr
gehandelt: „Er hat ihn nicht mit der Faust geschlagen, sondern hat ihn
lediglich mit der Hand von sich gestoßen und das in Notwehr, nachdem seitens
des Anzeigenden nach ihm geschlagen worden ist.“ [….] Renata Behneke hat
einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt und wird hautnah Zeugin der
Auseinandersetzung zwischen Nicolas Puschmann und dem Sicherheitsbeauftragten.
Im RTL-Interview erinnert sie sich: „Der Herr Puschmann hat sich daneben
benommen. Er war stark alkoholisiert und wollte den Platz nicht verlassen und
hat den Security-Mann aufs übelste beleidigt.“
Außerdem erzählt Renata
Behneke: „Herr Puschmann sagte immer wieder. ‘Du weißt nicht, wer ich bin’ und
hat ihn als fette Wanze betitelt“. Der Angeklagte soll dabei sehr ruhig
geblieben sein: „Der Security-Mann hat immer gesagt, mir egal wer du bist - wer
sich nicht benimmt, verlässt den Platz“. Dann soll Nicolas Puschmann den
Sicherheitsbeauftragten angegriffen haben. „Herr Puschmann hat seine letzte
Kraft genommen und ist auf den Security los, der sich dann letztendlich gewehrt
hat. Und Herr Puschmann ist dann gestürzt.“
[….]
(RTL, 24.01.2023)
Der Security-Mitarbeiter wurde
selbstverständlich freigesprochen und erwägt zivilrechtliche Schritte, weil er
als vermeidlich Homophober keine Job mehr in Hamburg bekam.
Ich hoffe, es gibt einen
besonderen Platz in der Trash-TV-Hölle für Puschmann. Er hat es allen echten
Opfern von homophober Gewalt schwerer gemacht, weil nun alle homophoben Blogs,
Kirchen, AfD-Politiker den Fall Puschmann als Argumentations-Ass zu ziehen
werden, damit man den Opfern nicht glaubt.
Schande über Puschmann! Pfui!
(…..) Einen ähnlichen Bärendienst leistete Gil
Ofarim, der sich in Leipzig gekränkt fühlte, weil er am CheckIn des Westin Luxushotels
nicht sofort als Superpromi erkannt wurde, darauf anfing rumzupöbeln, die Lobby
verlies, draußen seinen David-Stern hervorkramte und über seine
Social-Media-Kanäle jammerte, er sei antisemitisch beleidigt worden.
[….] Doch
der Musiker lässt sich nicht beruhigen, im Gegenteil. Folgt man der Darstellung
der beiden Hotelangestellten, wird er nun ausfallend und redet sich in Rage.
Ein Zeuge in der Lobby beschreibt Ofarim später gegenüber der Polizei als »frech«.
Der Künstler sei an diesem Abend der einzige Gast gewesen, der sich über den
langsamen Check-in beschwert habe. Videoaufnahmen zeigen, wie Ofarim im Streit
mit den Armen gestikuliert und sich beidhändig auf dem Schalter aufstützt. Laut
Sophie G. spricht er von einer »Frechheit«. Schließlich droht Ofarim, den
Vorgang online zu thematisieren, das werde dann viral gehen – so schildern es
sowohl Markus W., als auch seine beiden Kolleginnen sowie zwei Gäste direkt
hinter dem Musiker. Vermutlich ist es jener von den Kameras festgehaltener
Moment, in dem Ofarim die Hände mit schwungvollen Bewegungen
ineinanderklatscht, wohl begleitet von den Worten: »Dann geht das auf Facebook
und Instagram, bamm, bamm, bamm.«
[….]
(DER SPIEGEL,
31.03.2022)
Was für einen Bärendienst
erweist Ofarim damit den Juden, die tatsächlich unter antisemitischen
Anfeindungen leiden. Ihnen wird nun aber etwas weniger geglaubt werden.
[….] Als Gil Ofarim erklärte, er sei antisemitisch angegangen worden,
glaubte auch ich ihm. Heute weiß ich es besser. Das bedeutet aber nicht, dass
Menschen, die Diskriminierung beklagen, nicht geglaubt werden sollte – im
Gegenteil. [….]
(Samira El Ouassil, 07.04.2022)
Ähnlich katastrophal verhielt
sich der schwule, schwarze Schauspieler Jussie Smollett, der eine schwulenfeindliche
Attacke auf sich inszenierte, um als Opfer Ruhm und Schlagzeilen zu bekommen.
[….] Schauspieler
Jussie Smollett zu 150 Tagen Gefängnis verurteilt. Er soll eine homophobe
Attacke auf sich selbst vorgetäuscht haben: Nun muss Schauspieler Jussie
Smollett für knapp fünf Monate in Haft – und eine hohe Geldsumme zahlen.
[….]
(SPON, 11.03.2022)
Erbärmlich! Was für einen
Bärendienst erweist Smollett Myriaden Schwulen in den USA, die wirklich
homophob angefeindet werden und deren Berichten man nun skeptischer
gegenüberstehen wird.
Im Sexualstrafrecht ist die „Falschbeschuldigung als Vergewaltiger“
regelrecht zum Mythos geworden, auf den sich tatsächliche Vergewaltiger nur
allzu gern beziehen. (…)
(Bärendienste, 12.04.2022) (….)
Die „Schwulenkarte“ zu ziehen, um die Kritiker seiner Heuchelei
in eine homophobe Ecke zu drängen, ist hochgradig verwerflich. Da herrscht
Einigkeit von BILD bis SZ, von CSU bis Linke, von FAZ bis taz.
Da herrscht Einigkeit vom PP-Verschwörungstheoretiker bis
EMMA. Das erlebt man auch nicht alle Tage.
[….] Nachdem Hendrik
Streeck (CDU) ein Baby von einer Leihmutter gekauft hat, hat nun auch Jens
Spahn in den USA geshoppt. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Die
CDU hatte sich den Kampf dagegen auf die Fahnen geschrieben. Und nun? [….]
„Uns ist bewusst, dass beim
Thema Leihmutterschaft oft Unsicherheit herrscht und auch manches Vorurteil
besteht. Aber wie sagte der große Franz Beckenbauer: ‚Der liebe Gott freut sich
über jedes Kind.‘“ – Das sagte Daniel Funke, der Ehemann von Jens Spahn, der
BILD-Zeitung.
[….] Es geht nicht um
Elternschaft! Es geht um Menschenhandel, Herr Spahn!
Leihmutterschaft ist in
Deutschland gesetzlich verboten – aber das scheint Jens Spahn nicht zu stören.
Könnte er sich eigentlich auch eine Niere im Iran kaufen? Dort ist Organhandel
auch nicht verboten. Mal konkret: Darf ein deutscher Politiker die deutsche
Rechtslage ohne Probleme und mit Rückendeckung seiner Partei, ja vom deutschen
Bundeskanzler unterlaufen? Scheinbar ja. Noch dazu darf er sich von der
Bild-Zeitung bejubeln lassen. „Gott freut sich über jedes Kind.“ Der Zynismus
kennt keine Grenzen!
Da kauft also der
Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein Kind. Ausgerechnet ein
Mitglied von den Parteien, die sich den Kampf gegen Leihmutterschaft im
Koalitionsvertrag ausdrücklich auf die Fahnen geschrieben haben und dafür
eintreten, dass Leihmutterschaft in Deutschland verboten bleibt – weil es
Menschenhandel ist. [….] Laut UN nimmt Leihmutterschaft weltweit zu. Der
globale Markt wurde 2023 auf fast 15 Milliarden Dollar geschätzt und soll bis
2033 die 100 Milliarden erreichen. Leihmütter erhalten davon in der Regel
zwischen zehn und 25 Prozent der Gesamtzahlung. Die kann in der Ukraine bei
30.000 Euro liegen oder in den USA bei 120.000 Dollar. Der größte Teil des
Geldes geht an Agenturen und Anwälte. [….] Spahn und sein Mann ziehen
nun die „Homosexuellen-Karte“. „Homosexuelle sind keine schlechteren Eltern als
Heterosexuelle“, sagen sie der BILD.
Doch darum geht es nicht.
Es geht nicht um schwule Eltern. Es gibt auch Heterosexuelle, die Kinder bei
Leihmüttern kaufen.
Es geht nicht um
Elternschaft! Es geht darum, dass Frauen und Kinder zur Ware gemacht werden,
Herr Spahn! Es geht um Menschen, die bestellt und verkauft werden. [….]
(Annika Ross, EMMA, 15.07.2026)
Beim Thema Leihmutterschaft, die meiner Ansicht nach
legalisiert gehört, aber von Emma-Feministinnen und rechtskonservativen
Christen gleichermaßen abgelehnt wird, geht es keineswegs um Homosexualität
oder Heterosexualität. Spahn könnte mit einer Frau verheiratet sein und handelte
gleichermaßen moralisch verkommen, wenn er sich über die Regeln für andere
hinwegsetzt.
Sein Schwulsein ermöglicht ihm allerdings, mit seinen
falschen Anschuldigungen, noch tiefer zu sinken.
Ich verachte und verabscheue Jens Spahn. Ich wünsche ihm
kein persönliches Glück. Ich halte sein politisches Wirken für fatal und
demokratieschädigend. Er schadet dem Volk, er schadet Deutschland mit fast
allem, das er tut. Mir fällt nur ein Aspekt von Spahns Persönlichkeit ein,
gegen den ich wirklich gar nichts habe: Daß er rein zufällig schwul ist.