Mit der von der riesigen Mehrheit der Deutschen gewünschten repressiven Migrationspolitik stimme ich überhaupt nicht überein.
Hundertfach habe ich in Blogartikeln auf Fehlinformationen zu den Folgen von Einwanderung hingewiesen.
Ich bin für offene Grenzen, ich glaube Migranten bereichern Deutschland, ich halte den Zufall des eigenen Geburtsort und erst Recht, nationalsozialistisch-induzierte Blutrechts-Argumente keinesfalls geeignet, um daraus Privilegien abzuleiten.
Ich meine, Humanismus und die UN-Menschenrechte fordern von uns, niemanden an der Grenze abzuweisen. Ich kann nicht akzeptieren, daß wir aus Angst vor Nazis, jedes Jahre Tausende Frauen und Kinder im Mittelmeer ersaufen lassen oder durch illegale Pushbacks der libyschen Prügel-Militärs zum Sterben zu übergeben. Meiner Ansicht nach zwingt uns schon die deutsche Nazigeschichte, mit Millionen aus dem Land gejagten oder ermordeten Deutschen dazu, großherzig mit Asylsuchenden aus aller Welt umzugehen. Wir sind schon deshalb moralisch verpflichtet, Flüchtlinge bei uns aufzunehmen, weil deutsche Finanz-, Agrar-, Export-, Fischerei-, Klima- und Rüstungspolitik maßgeblich zur Verschärfung von Fluchtursachen auf der Welt betragen. Nicht zuletzt war es über Jahrhunderte die christliche europäische Kolonialpolitik, die in vielen Teilen der Welt deren Kulturen zerstörte, künstliche Grenzen und Konflikte schuf, die heute noch ursächlich für Kriege und Ausbeutung sind.
Alles bisher Gesagte, ist aber für die große Mehrheit der Wähler, irrelevant und wird sie nicht von einer Refugees-Welcome-Politik überzeugen, wie alle Wahlergebnisse der letzten Jahre zeigen.
Daher vernachlässige ich alles zuvor Genannte und verweise seit Jahren zunehmend auf ökonomische Argumente.
Deutschland braucht aufgrund seiner katastrophalen demographischen und bildungspolitischen Entwicklung unbedingt eine jährliche Zuwanderung von 400.000 bis 500.000 Menschen. Unsere Sozialsysteme profitieren massiv von den jüngeren und kinderreicheren migrantischen Einzahlern. Sie sind überdurchschnittlich oft Gründer, Unternehmer, sie schaffen Arbeitsplätze, sichern den Fortbestand der deutschen Ökonomie ab. Der gesamte Gesundheits- und Pflegesektor würde augenblicklich zusammenbrechen, wenn man die Menschen mit migrantischen Wurzeln entfernte. Das betrifft aber natürlich auch viele andere Bereiche des öffentlichen Lebens.
Die Bundesländer mit den höchsten Migrantenanteilen sind ganz klar auch die ökonomisch Stärksten.
Die Ost-Bundesländer haben die wenigstens Ausländer, den höchsten Zuspruch für ausländerfeindliche Politik und die klar schwächste Wirtschaft.
Indem Merz, Spahn, Linnemann und Dobrindt Deutschland für Zuwanderer immer unattraktiver machen, verschärfen sie die Fachkräftekrise, würgen Innovationen ab und fahren letztendlich die Wirtschaft gegen die Wand.
Nur wenn die C-Parteien, FDP und FW, irgendwann schmerzlich begreifen, welcher Schaden uns ökonomisch durch restriktive Migrationspolitik zugefügt wird, könnten sie umdenken. Ob AfD-Politiker und Wähler überhaupt dazu in der Lage sind, dazu zu lernen, wage ich zu bezweifeln.
Es ist nur eine Spinnerei, aber ich würde mir einen Generalstreik aller Menschen mit migrantischen Wurzeln für Ostdeutschland wünschen. Drei Monate totale Arbeitsniederlegung. Damit die >40% AfDaffinen Ossis merken, wie es ist, wenn keine Arztpraxis, kein Krankenhaus, kein Pflegeheim mehr funktioniert. Wenn ÖPNV, Straßenreinigung, Lieferdienste, Gastronomie und vieles andere mehr kollabiert sind.
Bei der Klimakrise sollte man ebenso pragmatisch an die Fossillobby-Parteien heran gehen. Die mörderische Hitze über Deutschland wird von den konservativen Leugnern ebenso falsch gehandhabt, wie die Migration.
(…..) Selbst im legendär kalten und regnerischen London werden für morgen 39°C erwartet. Und es ist noch nicht mal Hochsommer.
Deutschland versagt angesichts dieser Katastrophe auf ganzer Linie.
Wie gut, dass Gas-Kathy erkannt hat, der "Klimaschutz wurde in den letzten Jahren überbetont" und der Fritzekanzler weiß "es ist eben nicht so, daß morgen die Welt untergeht" und wir keine Windräder brauchen, "weil sie hässlich sind!"
Wie schön, dass die Bundesregierung über 65 Milliarden Euro zur Subvention von Fossilenergie ausgibt, auf Verbrenner setzt und mehr Gas/Ölheizungen will, weil Habeck ein Kinderbuchautor ist!
Was für ein Segen, daß Fritze sich arschküssend an Trump ranwanzt und mit ihm "im selben Team" sein will. Der Bundeskanzler im Team Taco, der den Klimawandel als HOAX bezeichnet, aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg, Braunkohle für "beautiful clean" hält und manisch Windenergie, ablehnt, weil sie Krebs erregt.
[….] Trump called climate change a 'con job' at the United Nations. [….] Some countries' leaders are watching rising seas threaten to swallow their homes. Others are watching their citizens die in floods, hurricanes and heat waves, all exacerbated by climate change.
But the world U.S. President Donald Trump described in his speech at the United Nations General Assembly on Tuesday didn't match the one many world leaders in the audience are contending with. Nor did it align with what scientists have long been observing.
"This 'climate change,' it's the greatest con job ever perpetrated on the world, in my opinion," Trump said. "All of these predictions made by the United Nations and many others, often for bad reasons, were wrong. They were made by stupid people that have cost their countries fortunes and given those same countries no chance for success. If you don't get away from this green scam, your country is going to fail." […]
Wie großartig, dass die mit Abstand meisten Deutschen eine Nazi-Partei wählen wollen, die grundsätzlich jeden Klimaschutz beenden will und stattdessen 100% von Putins Gas abhängig werden will.
Ich habe ein GUTES Gefühl! (….)
(Hitze als soziales Problem, 23.06.2026)
Die Rechten, die Konservativen, die C-Parteien, AFDPFW, Industrielobbyisten und Superreiche werden auf die allermeisten Argumente nicht hören, weil sie ideologische, raffgierige Erkenntnis-Resistenzler sind.
Moral, die Rettung von Menschenleben, Erhalt der Biodiversität, eine Zukunft für die nächsten Generationen, Verhinderung von Leid, soziale Solidarität, elend vertrocknende Senioren in 38°C heißen Pflegeheim-Zimmern, sterbende Herzkranke, massenhaft verendende Fische, Viehbestände, abbrennende Wälder, Verlust der Lebensqualität, zusammenbrechende Krankenversorgung – das
sind keine relevanten Gründe für die rechten Fossillobby-Epigonen, um von ihrem hohen Ross herunter zu steigen. Sie carbonisieren unvermindert weiter.
[….] Hitzewellen werden für Unternehmen zum Kostenfaktor. Der Kreditversicherer Allianz Trade warnt vor Verlusten von rund 112,5 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft bis 2030.
Extreme Hitze entwickelt sich zu einem immer größeren Problem für die deutsche Wirtschaft. Nach einer Untersuchung des Kreditversicherers Allianz Trade könnten Deutschland bis 2030 wirtschaftliche Verluste von rund 112,5 Milliarden Euro entstehen - vorausgesetzt, die Hitzewellen des vergangenen Jahrzehnts wiederholen sich.
Allianz Trade spricht von einer doppelten Belastung für Unternehmen: Einerseits sinkt bei steigenden Temperaturen die Produktivität, andererseits steigen zugleich die Energiekosten. Nach der Untersuchung nimmt die Produktivität pro zusätzlichem Grad über 30 Grad um etwa drei Prozent ab. Die Energiekosten steigen unterdessen um etwa 1,2 Prozent pro Grad, weil mehr gekühlt werden muss. [….]
Das EINZIGE, das sie zum Umdenken bringen KÖNNTE, sind wirtschaftliche Schäden.
Das ist das Argument, auf das man sich im Umgang mit Merz, Reiche und Co
konzentrieren sollte.
Für alles andere sind sie taub.
[….] Ein Hitzetag kostet Deutschland rund 431 Millionen Euro
Die Zahl überrascht: Ein einziger Tag mit Temperaturen über 30 Grad verursacht in Deutschland wirtschaftliche Schäden von rund 431 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Prognos-Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Der eigentliche Aha-Moment steckt allerdings im Detail:
· 97 % der Kosten entstehen durch sinkende Produktivität.
· Rund 76.500 zusätzliche Fehltage gehen auf hitzebedingte Erkrankungen und Arbeitsunfälle zurück.
· Nur ein kleiner Teil der Schäden entsteht durch Sachschäden oder Produktionsausfälle.
Mit anderen Worten: Nicht die Technik leidet am meisten unter Hitze – sondern wir Menschen.
Warum jedes Grad plötzlich teuer wird
Viele glauben, zwischen 30 und 34 Grad liege kaum ein Unterschied. Wirtschaftlich gesehen schon.
Studien zeigen:
· Ab etwa 30 Grad sinkt die Produktivität mit jedem zusätzlichen Grad um rund 3 %.
· Gleichzeitig steigen die Energiekosten um etwa 1,2 % pro zusätzlichem Grad, weil Gebäude, Maschinen und Rechenzentren stärker gekühlt werden müssen.
Unternehmen zahlen also doppelt: Mitarbeitende arbeiten weniger effizient, während gleichzeitig die Betriebskosten steigen. [….]






