Die Braunen fachen die Hass gegen Migranten an, aber die
Schwarzen regieren und können ihre xenophobe Weltsicht in praktische Politik
umsetzen.
Abschieben, Härte, Einschüchterung, Abwehr.
Für Dobrindt, Merz und Söder zählt Quantität. Sie wollen möglichst viele
Ausländer aus dem Land schaffen, um mit diesen „Erfolgen“ zu prahlen.
Das hat einen ICEesken Effekt. Denn die Braven, die feste Jobs haben, Ausbildungen machen, gut integriert sind, erwischt man leicht. Sie werden überproportional aus dem Land geflogen. Die „bösen Buben“ hingegen, die man angeblich abschieben will, sind für die Behörden nicht so leicht zu greifen. Die werden verschont.
Im Endeffekt schmeißen Bund und Länder genau die Menschen raus; die von der hiesigen Wirtschaft dringend gebraucht werden.
Die Ausländerbehörden und Alexander Dobrindt geben alles, um die Unternehmer in Deutschland zu ruinieren.
[…] Deutschlands Abschiebeoffensive: Unternehmen als Leidtragende
Die Bundesregierung hat ihre Asylpolitik in den letzten Monaten weiter verschärft. Doch während Innenminister Dobrindt stolz steigende Abschiebezahlen verkündet, verlieren Unternehmen wichtige Mitarbeiter. Fachleute schlagen Alarm: Gefährdet die Abschiebeoffensive den Aufschwung? […]
Georg Restle: "Wenn man sich anschauen will, wie gefährlich die Politik der AfD auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist, muss man nur auf das Thema Zuwanderung schauen: Geht es nach der AfD, sollten Millionen Zugewanderte ohne deutschen Pass dieses Land so schnell wie möglich wieder verlassen. Selbst solche, die hier einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz haben. […] Alle raus und kaum noch jemand rein. Dabei ist es keine ganz neue Erkenntnis, dass wir auf Zuwanderung dringend angewiesen sind - trotz steigender Arbeitslosenzahlen. Laut Berechnungen von Wirtschaftsinstituten brauchen wir jährlich 400.000 Menschen, auch um den Bedarf da zu decken, wo Arbeitgeber längst keine deutschen Arbeitskräfte mehr finden. Aber jetzt soll praktisch jeder abgeschoben werden, den man irgendwie erwischen kann. Abschiebe-Offensive heißt das bei der CSU - und da klingt das dann so:
Markus Söder (CSU), Bayerischer Ministerpräsident, 18.02.2026: "Daher braucht es Rückführungen, Abschiebungen für alle ohne Duldung, ohne Arbeit. Bei Straftätern ganz besonders und natürlich auch nach Syrien, Afghanistan."
Was Markus Söder nicht sagt, von dieser Abschiebeoffensive sind immer mehr Menschen betroffen, die hier einen regulären Arbeitsplatz haben - und immer mehr Arbeitgeber fragen sich jetzt, wo ihre Mitarbeiter eigentlich geblieben sind - und wer da künftig den Job machen soll? […]
Keine Frage, die Abschiebepolitik der Schwarzen ist in erster Linie aus humanitären und moralischen Gründen zutiefst verachtenswert.
Aber sie ist eben auch wirtschaftsfeindlich.
In den ostdeutschen Bundesländern, wo an die 40% der Menschen Nazis wählen und die CDU ähnlich rechtspopulistisch agiert, tritt bereits die nächste Phase ein. Es gibt dort viel weniger Migranten, weil dort niemand gern hinzieht.
Die Unternehmen müssen nicht nur um migrantische Mitarbeiter, die gern bei ihnen arbeiten möchten, mit den Behörden streiten. Sie müssten überhaupt erst einmal jemanden finden, der generell bereit wäre in solch ein abschreckendes Bundesland zu ziehen.
[…] Die AfD schadet dem Standort Deutschland
Geahnt hat man es schon immer. Jetzt belegen neue Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln diese Befürchtung: Zugewanderte Fachkräfte im erwerbsfähigen Alter wollen nicht in Ostdeutschland leben und arbeiten. Grüße gehen raus an die AfD.
[…] Denn die sogenannte Alternative für Deutschland erreicht mit ihrem rechten Gedankengut genau das, was sie anstrebt: Zugewanderte wollen nicht in den Bundesländern leben, in denen sie maßgeblichen Einfluss auf die politische Meinungsbildung hat. Kein Wunder: Wer will sich schon dort ein neues Zuhause aufbauen, wo einem entgegengebrüllt wird, dass man nicht willkommen ist?
Schlimm genug, dass die AfD mit ihrer ausländerfeindlichen Einstellung Weltoffenheit, Toleranz und ein friedliches Miteinander verhindern will. Sie gefährdet zudem auch den Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn der ist auf zugewanderte Fachkräfte angewiesen. Findet keine Zuwanderung statt, gibt es schon bald schlichtweg nicht mehr genügend arbeitende Menschen. Mit einer Negativspirale, die mit einer Veralterung und dem Wohlstandsverlust Deutschlands endet. […]
(Nina Noire Kugler, FUNKE, 23.04.2026)
Reiche, Dobrindt und Merz legen mit ihrer erratischen Fossillobby-Politik und der Migranten-feindlichen Abschieberei jetzt schon die deutsche Wirtschaft fast lahm.
Wenn aber die AfD erst in die Regierung kommt, setzt der Urnenpöbel damit zum Todesstoß auf die Unternehmer an.


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