Das ökonomische Versagen der maßgeblichen CDU-Figuren Reiche und Merz, verblüfft inzwischen die Lobbyisten und Parteispender.
Sie zeigen damit aber nur ihre eigene Ignoranz; schließlich war der Sauerländer Sabbelkopp, schon lange vor seiner Wahl zum Kanzler, als völlig ahnungsloser rechter Lobby-Papagei bekannt, der konsequent auf falsche Pferde setzte und Fehlprognosen anstellte.
Wir erinnern uns an seinen exzessiven Kampf gegen jede Kreditaufnahme des Bundes, weil er behauptete, man könne den gesamten Reformstau Deutschlands ohne zusätzliches Geld und deutlichen Steuersenkungen wuppen. Einfach die Superreichen noch superreicher machen und Abrakadabra-Trickledown, brummt die deutsche Wirtschaft wieder.
Jede zukunftstaugliche Branche abwürgen, klimaschädliches Verhalten subventionieren (Flugbenzin, Pendlerpauschale, Dienstwagenprivileg) auf Kohle/Gas/Öl setzen und eine massive Abhängigkeit zum faschistischen Staat USA ausbauen. Wer erwartete, diese Schildbürger-Politik würde einen enormen Aufschwung auslösen, staunt nun über das Desaster des ersten Reiche-Jahreswirtschaftsberichtes.
Den Menschen mit einem IQ über Zimmertemperatur, bleibt nur ein verzweifeltes „I told you so! Deswegen wählt man nicht CDUCSU!“
Der erste Jahreswechsel mit der Trump-affine C-Granate im Kanzleramt und schon bekommen wir zwei alte Bekannte zurück:
[….] In Deutschland gibt es wieder mehr als drei Millionen Arbeitslose [….]
So viele Jobsuchende gab es in einem Januar zuletzt 2014. Auch die
Aussichten für das übrige Jahr sind nicht berauschend. [….] Neueinstellungen
halten sich in Grenzen. [….] Die
deutsche Wirtschaft ist seit 2023 drei Jahre hintereinander geschrumpft oder
kaum gewachsen. Das wirkt sich am Arbeitsmarkt aus. Unternehmen halten sich mit
Neueinstellungen zurück. Und in der Industrie werden Stellen abgebaut, [….]
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) schätzt, dass
Industriefirmen vergangenes Jahr unterm Strich 130 000 Stellen abgebaut haben
und dieses Jahr weitere 70 000 Stellen streichen. [….]
(Alexander Hagelüken, 30.01.2026)
[….] In Deutschland sind die Lebenshaltungskosten wieder stärker gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 2,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats - nach 1,8 Prozent Inflation im Dezember, [….] Größter Preistreiber im Januar blieben den Angaben zufolge die Dienstleistungen, die sich überdurchschnittlich um 3,2 Prozent verteuerten. Hier schlägt sich die Verteuerung des Deutschlandtickets für bundesweite Fahrten im Regional- und Nahverkehr nieder.
Für Lebensmittel mussten die Menschen laut den Statistikern im Januar 2,1 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Im Dezember hatten die Nahrungsmittelpreise um 0,8 Prozent angezogen. Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren nach Daten aus den Bundesländern vor allem Kaffee, Schokolade und Fleisch, aber auch Obst und Gemüse. [….] Enttäuschend ist die Entwicklung im Bereich Gastronomie. In vielen Restaurants und Cafés bemerken die Gäste nichts davon, dass zum Jahreswechsel die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie von 19 auf sieben Prozent gesenkt wurde. Viele Betriebe behalten die Steuerersparnis ein. [….] Chefökonom Michael Heise von der Vermögensberatung HQ Trust [verwies] darauf, dass die staatlichen Maßnahmen die Verbraucher in der Summe wohl eher leicht belastet hätten. "Geringeren Umlagen und Entgelten bei Strom und Gas standen höheren CO2 Abgaben für Heizöl, Gas und Kraftstoffe gegenüber", so Heise in einem Kommentar. [….]
Inflation und Arbeitslosigkeit sind genau das, was man zu erwarten hat, wenn man statt eines fähigen, zukunftsorientierten Habecks, eine radikal bornierte Fossillobbyisten ins Amt holt, die so unfähig ist, daß sie nach einem halben Jahr auch von ihren eigenen Mitarbeitern gehasst wird.
[….] Wenn man optimistisch annimmt, die aktuelle schwarz-rote Regierung werde vier Jahre durchhalten, dann hat sie jetzt in ihrem politischen Lebenszyklus ungefähr die Pubertät erreicht. Manches an ihrem Handeln und noch mehr an ihrem Auftreten erweckt den Eindruck, als wisse sie nicht so genau, was gerade mit ihr geschieht und wohin sie sich entwickeln wird. [….] Zum Alltag der Koalition gehört die Neigung, öffentlich immer wieder Dinge zu verlangen, von denen man weiß, dass sie den jeweils anderen in erster Linie provozieren. [….] Das beginnt ganz oben. Der Bundeskanzler spricht gerne mal, ohne lange nachzudenken. Dann redet er von den Fährnissen des Stadtbilds oder unserer „Drecksarbeit“, die Israel erledige. Er meint es angeblich nie so, wie es für viele klingt. Manchmal klingt es nahezu scheußlich, auf jeden Fall für die, die ihm ohnehin skeptisch gegenüberstehen – auch solche aus der Koalitionspartei SPD. Merz gibt immer wieder mal das Bild eines Mannes ab, der mindestens nicht weiß, was er mit dem anrichtet, was so aus seinem Mund heraussprudelt. Leider passt das zu dem Eindruck, dass es auch im Kabinett Sprudel-Existenzen gibt – die Wirtschaftsministerin Reiche etwa oder den Tegernseer Kultur-Eventisten Weimer. Im Vergleich zu den Verbalunfällen des Kanzlers hat sich übrigens der CSU-Chef Söder bisher für seine Verhältnisse nahezu vernünftig und koalitionsfreundlich verhalten. [….]
Unterdessen dreht sich die Welt weiter. Die Welt, die laut Friedrich Merz „nun in der Tat morgen nicht untergeht“ und für deren klimatische Rettung wir mit unserem 1% der Weltbevölkerung und dem 3%-Beitrag CO2 auch nichts unternehmen müssen.
Der Fritzekanzler-Logik folgend, muss ich auch keine Steuern mehr zahlen, weil mein Beitrag zum deutschen Gesamtsteueraufkommen, zu vernachlässigen ist.
Die großen bevölkerungsreichen Staaten der Erde sind glücklicherweise intellektuell nicht so verarmt, wie Trump und Merz. Sie handeln moralischer und denken auch an die nachfolgenden Generationen.
[….] China und Indien wenden sich von fossilem Strom ab
[….] In China und Indien zeichnet sich ein Wendepunkt in der Energiegewinnung ab: In beiden Ländern ist 2025 die Stromproduktion aus fossilen Energien gesunken, insbesondere aus der Kohleverstromung. Und das, obwohl ihr Stromverbrauch weiter wächst. Das zeigt eine Analyse des Centre for Research on Energy and Clean Air basierend auf Daten der zentralen Strombehörden in beiden Ländern.
In China sank die Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen von 6.237 Terawattstunden auf 6.164, ein Rückgang um etwa 1,6 Prozent. In Indien war die Entwicklung deutlicher: Dort sank die fossile Stromproduktion von 1.578 Terawattstunden auf 1.516, also um etwa 3.9 Prozent. Eine Terawattstunde entspricht etwa einer Milliarde Kilowattstunden, in Deutschland entspricht eine Terawattstunde dem Jahresverbrauch etwa 200.000 Vier-Personen-Haushalte.
Ein wesentlicher Grund für die Entwicklung: Beide Länder haben die erneuerbaren Energien ausgebaut. In Indien kamen 35 Gigawatt von Solarkraftwerken und 6 Gigawatt durch Windräder hinzu, in China mehr als 300 Gigawatt Solar- und 100 Gigawatt Windenergie. Zum Vergleich: In Deutschland wurden 2025 Solaranlagen mit insgesamt 17 Gigawatt und Windkraftanlagen mit 5 Gigawatt neu gebaut. [….] Sowohl China als auch Indien tragen historisch deutlich weniger Verantwortung für die Klimakrise als etwa die USA oder Europa, pro Kopf emittieren die Menschen dort weiterhin weniger, viele leben in Energiearmut. Der gestiegene Verbrauch in den vergangenen Jahren bedeutet dass mehr Menschen dort Zugang zu mehr Energie haben. [….]

