Donnerstag, 29. November 2012

Langsam reicht es - Teil VI




 Bevor sich Guido Westerwelle offiziell geoutet hatte, wußte „man“ schon lange, daß er schwul ist.
Das war insofern relevant, als die FDP und Guido selbst - übrigens bis heute - im Bundestag gegen gleiche Rechte für Homosexuelle stimmten.
Als Rot/Grün vor 12 Jahren die sogenannte „Homoehe“ erlaubte, sagte der Abgeordnete Westerwelle „Nein“.
Er sitzt auch jetzt einträchtig in einer Koalition, die gegen Ehegattensplitting und Adoptionen bei gleichgeschlechtlichen Paaren stimmt.
Nur outen kann man ihn nicht mehr, um seine Glaubwürdigkeit zu unterminieren. Es kennt sowieso jeder „Herrn Mronz“ und die Glaubwürdigkeit der Liberalen wurde schon vor Jahren restlos entsorgt.

Als Guido noch ungeoutet war, hatte das außerdem den Vorteil für die Yellowpress, daß man ständig spekulieren konnte, wer wohl der geheime Freund des FDP-Chefs ist. 
Lange hielten sich Gerüchte, es müsse ein ganz hohes Tier sein, das die Beziehung unbedingt geheim halten wolle.
Von mehreren Seiten hörte ich damals, daß Guido Westerwelle und Giovanni di Lorenzo, Chef des Tagesspiegels, ein Paar wären.
Als ich einen Berliner Freund, der auch Journalist ist, nach Belegen für diese Geschichte fragte, lachte er mich glatt aus. Das wisse doch schon seit Jahren JEDER, daß Guido und Giovanni zusammen schliefen.
Es passte auch alle gut zusammen. 
Man konnte sich so manchen neoliberalen Artikel im Tagesspiegel erklären.
Insbesondere der Aufstieg der FDP-freundlichen Ursula von Weidenfeld zur Tagesspiegel-Vizechefredakteurin (ab 2001) passte ins Bild.
Di Lorenzo und Westerwelle schienen auch eine Menge persönliche Gemeinsamkeiten zu haben. Beide sind im gleichen Alter, legen Wert auf schickes Ambiente und gehören zweifellos zu den eitelsten Personen der Bundesrepublik.  Sie tun alles dafür ihr Gesicht in die Kamera zu halten. Diese Paarung hätte also auch enorme Karriere-Vorteile gebracht; beide Männer hätten sich gegenseitig protegieren und pushen können.
Daß Westerwelle sein Outing so auffällig lange hinauszögerte erklärte sich ebenfalls durch den Liebhaber di Lorenzo - er wollte nämlich seinen weiteren Aufstieg beim Holtzbrinck-Konzern nicht durch Gerüchte gefährden, er habe seinen Job nur durch den Politstar-Westerwelle erhalten.
Es passte alles perfekt.

Der einzige Haken an der schönen Geschichte ist, daß sie nicht stimmt.

Guido und Giovanni hatten nicht nur nie was miteinander, di Lorenzo ist noch nicht mal schwul. 
Im Gegenteil; er ist stramm katholisch und hat mit der Moderatorin Sabrina Staubitz eine Tochter.

Eigentlich hätte man den Italiener also wieder mögen können. Als Redakteur der Süddeutschen Zeitung, Initiator vieler Aktionen gegen Rechtsradikalismus und Moderator der Sendung „Live aus dem Alabama“ hatte er mir wirklich gefallen.
 Insofern irritierte mich seine vermeidliche Geschmacksverirrung mit Westerwelle.
Dennoch kam es nicht so weit, daß ich di Lorenzo wieder liebhaben sollte.
Zum einen wurde seine Eitelkeit immer extremer und zum anderen geriet er journalistisch immer mehr auf Abwege.
Im Februar 2010 schaltete sich di Lorenzo in die Hartz-IV-Debatte ein, wobei er eine "massenhafte Einwanderung in die sozialen Netze" unterstellte.“ (Wiki)
Ein anderer Total-Flop war sein devotes Guttenberg-Huldigungsbuch, mit dem er den notorischen Lügner und Blender zurück nach Deutschland zu holen versuchte.

Der Papst-Bewunderer und Kirchgänger kaufte den stramm rechtskatholischen Rheinischen Merkur auf, gliederte ihn in die ZEIT ein.
In einem Aufsatz für die neue ZEIT-Beilage „Christ-und Welt“ verkündete er stolz vor jeder Mahlzeit ein Gebet zu sprechen.
Kirche ist allerdings von meinem Leben nicht zu trennen, zu stark ist meine christliche, genauer gesagt: meine katholische Prägung gewesen. […]  Vor knapp zwei Jahren habe ich mit meinem Freund und Kollegen Axel Hacke ein Buch über die Werte unseres Lebens veröffentlicht; es trägt den Titel „Wofür stehst Du?“. Besonders eine Passage daraus hat eine Flut von Zuschriften und Kommentaren ausgelöst. Es geht darin nicht etwa um ein sexuelles Bekenntnis, sondern um ein religiöses. Ich schreibe da, dass wir seit einigen Jahren zu Hause wieder etwas haben aufleben lassen, was lange verschüttgegangen war: Vor dem Essen wird still gebetet, auch wenn Gäste da sind. Ich habe den Satz hinzugefügt: „Sehr oft ist es der schönste Moment des Tages.“
[…]   Ein ähnlich emotionales Bedürfnis spürte ich an dem Tag, als Johannes Paul II. starb. Diese Szene schildere ich ebenfalls in unserem Buch: „Wenige Stunden vor (dem Tod des Papstes) machte ich mich mit meiner späteren Frau auf den Weg zur St.-Hedwigs-Kathedrale in der Nähe des Berliner Gendarmenmarkts. Es war schon spät, und in der Kirche waren viele junge Leute, die nicht so aussahen, als seien sie geübte Besucher von Gottesdiensten. In diesem Moment fühlte ich mich ganz und gar eins mit meiner Kirche. Das Gefühl war: Nicht wir waren ihm, dem Papst, im Sterben nahe, sondern der Papst war sterbend bei uns.
(Giovanni die Lorenzo in Christ und Welt 18/12)
Die ganze ZEIT wandelt sich mehr und mehr zum Kirchenblatt.
 Es geht weit über eine journalistische Nähe zum Christentum hinaus. So bewirbt die ZEIT beispielsweise offensiv, die im eigenen Verlag erscheinenden „Ethik-DVDs“ des notorischen Lügners Bischof Wolfgang Huber.

Die von Evelyn Finger mit erbärmlichen journalistischen Mitteln geleitete ZEIT-Rubrik „Glauben und Zweifeln“ ist kaum jemals etwas anderes, als eine Plattform für religiöse Eiferer.

Als Zeit-Abonnent bekomme ich jeden Mittwochabend ZEIT-Werbung mit einem di Lorenzo-Video zugeschickt. Der Versuchung sein Gesicht jedem zu präsentieren kann die Inkarnation der Eitelkeit natürlich nie widerstehen.
Gestern war dort zu hören/lesen:
Sehr geehrter Herr Tammox
am Donnerstag erscheint die neue ZEIT mit dem Wichtigsten aus Politik, Wirtschaft, Wissen und Kultur. Ich freue mich, Ihnen hier einige Themen der neuen Ausgabe vorstellen zu können.
[…]   Gesellschaft: Wo Gott nichts zu suchen hat – Ob es um Gotteslästerung, Beschneidung oder Kruzifixe geht; wer mit Glauben Politik macht, schürt immer Unfrieden. Soll Religion deshalb Privatsache sein? Ein Streit, der zur Zukunftsfrage wird.  […] Geht es denn ohne einen religiösen Leitfaden im Politischen Leben???
Ihr
Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur
 (ZEIT-Brief vom 28.11.2012)  
Bei so einer Ankündigung eines notorischen Religioten, erwartet man nichts Gutes.
Aber es kam schlimmer als schlimm.

Als Experten für das Thema holten sich Evelyn Finger und di Lorenzo ausgerechnet den schwersten Religioten der gesamten deutschen Politik.

Wolfgang Thierse, der gerade vor einer Woche angesichts von zwei neuerlich publik gemachten Todesfällen bei Säuglingsbeschneidungen massiv für Pimmel-Verstümmelung im Bundestag eintrat.

Ein „Religiot“ wird eigentlich durch eine „partielle Denkschwäche“ oder eine „Inselverarmung bezüglich religiöser Dogmen“ gekennzeichnet. 
So ein Mensch kann in allen anderen Gebieten sehr intelligent sein.
Eigentlich.
Bei Thierse hingegen schwappt seine religiotisch-dezimierte Hirnleistung weit in den normalen Denkprozess hinüber. 
Seine Aussagen zur allgemeinen Politik geraten dadurch zuweilen so hanebüchen, daß man weniger von „Religiotie“, denn von „Grenzdebilität“ sprechen muß.
 Der „Atheist-Media-Blog“ gab für das heutigeThierse-Interview in der Zeit dementsprechend auch ein „Eternal Facepalm.“
Dem kann ich mich nur anschließen. 
Thierse ist inzwischen so verblödet, daß es gar nicht mehr lohnt auf seine einzelnen Aussagen inhaltlich einzugehen. 
Der Prozess war übrigens ein Schleichender. Als Thierse 1989 bundesweit bekannt wurde, erschien er noch sehr vernünftig und war wegen seiner germanistisch geschliffenen Formulierungskunst durchaus beliebt.
Nach 23 Jahren sind dem Hardcore-Katholiken durch sein schweres Leiden an Morbus Religiosus aber Urteilungsvermögen und Sachverstand vollständig abhanden gekommen.

Eine Auswahl aus dem Thierse-Interview mit Evelyn Finger und Karsten Polke-Majewski von heute:
 Ohne Glauben ist kein Staat zu machen
Thierse: Daran müssen sich die Europäer gewöhnen, Religion verliert nicht an Bedeutung. Sie führt keine bloße Restexistenz im privaten Raum.  […] Ich staune darüber. Religion ist heute vitaler, als die Religionskritiker vorhergesehen haben.
[…] Es gibt aber nicht nur Fundamentalismus im Islam oder bei den Evangelikalen, es gibt auch eine Art atheistischen Fundamentalismus. Der gegenwärtige Streit über die Beschneidung bringt jedenfalls eine beträchtliche antireligiöse Militanz an den Tag.  […] Es mehren sich aber die Stimmen derer, die aus dem weltanschaulich neutralen Staat einen parteiischen Staat der Religionslosen und der Laizisten machen wollen. Das halte ich für falsch. Da bin ich überempfindlich, denn das habe ich alles schon erlebt. In der DDR gab es keinen Religionsunterricht an den Schulen, keine Militärseelsorge, keine öffentlichen Bekenntnisse. Und siehe da, das Ding ging unter! Tatsache ist, Religionslosigkeit kann gefährlich sein. Denken Sie nur an die schlimmsten religionslosen Verbrecher des 20. Jahrhunderts: Stalin, Hitler, Mao Zedong, Pol Pot.
[…] Ich will einmal die Frage beantworten: Ist Religion überhaupt Privatsache? Und da sage ich einmal Ja und zweimal Nein. Ja, weil der Glaube des Einzelnen seine persönliche Sache ist und nicht vom Staat diktiert werden darf. Nein, weil Religion, zumal christlicher Glaube, nicht bloß das Fürwahrhalten von Glaubenssätzen ist, sondern auch Einweisung in ein gutes und sinnvolles Leben, in soziale Praxis und damit auch in Politik. Und noch mal Nein, weil die Gesellschaft vom Engagement der Bürger lebt, die aus ihren starken Überzeugungen heraus handeln, die über den eigenen Egoismus hinaus auf das Gemeinwohl zielen. Da sind Religionen geradezu unersetzlich.
[…]
Wenn ich als Christ sage, alle Menschen sind Kinder Gottes und haben genau darum die gleiche Würde – dann können Andersgläubige, zum Beispiel Atheisten, diese Prämisse nicht teilen, aber die Konsequenz daraus schon: dass Menschenwürde für alle Menschen gilt.
[Staatlicher Unterricht über Religion] würde die Religionsgemeinschaften eher schwächen, die so unendlich viel für unsere Gesellschaft leisten, was der Staat nicht leisten kann. Wenn er alle Werte selber formulierte, würde er ein allmächtiger, allzuständiger, totalitärer Staat. Den missglückten Versuch habe ich in der DDR erlebt.
 Zur inhaltlichen Kritik verweise ich auf einen Kommentar von Thomas Hummitzsch im Diesseitsmagazin.
Ich bin leider zu schwach, um noch weiter über Thierse zu schreiben, ohne in nicht jugendfreie Sprache zu verfallen.
Außerdem möchte ich die AMB-Kommentare zu dem Thierse-Interview empfehlen.

Deus Ex Machina am 29. November 2012 - 17:28
“In der DDR gab es keinen Religionsunterricht an den Schulen, keine Militärseelsorge, keine öffentlichen Bekenntnisse. ”
–> Wow, und im 3. Reich trug jeder Soldat “Gott mit uns” auf dem Gürtel, die Waffen wurden gesegnet etc. und trotzdem hat es von den gottlosen Bolschewiken den Arsch versohlt bekommen und ging unter.
Skydaddy am 29. November 2012 - 18:19
Ich glaube, beim kommenden Weihnachts-Ketzerpodcast können wir in den Kategorien “Gotteswahn” und “dümmster Spruch” Thierse einen Sonderpreis für sein Lebenswerk verleihen.
AMB am 29. November 2012 - 18:26  
Thierse labbert Scheiße, keine Frage. Das Problem dabei ist, dass Thierse kein Niemand ist und sein Müll in einer großen Zeitung ablädt.
Drawing Warrior am 29. November 2012 - 19:26
Was glaubt der Mann eigentlich, was er mit seinem Gefasel erreicht?
Wenn ich ein Theist wäre und mich zum Atheismus äussern will, dann habe ich die verdammte Pflicht mich mal für 5-10 Minuten mit dem Thema zu beschäftigen.

Hinterfragerin am 29. November 2012 - 20:37  
Ich bin mir nicht sicher ob der Mann die offenkundige Absurdität seiner eigenen Argumentation, sein Messen mit zweierlei Maß, seine pauschalisierende Abwertung nichtgläubiger Menschen (mangelndes Wertefundament, inhärent undemokratisch, egoistisch) nicht erkennt – dann zweifle ich an seiner Intelligenz. Oder ob er sie sehr wohl kennt, aber Propaganda betreibt – dann zweifle ich an seiner Integrität.
 Mich überrascht bei den Themen Thierse und ZEIT gar nichts mehr.

Der skandalösere Vorgang ist aber, daß die ZEIT vernünftige Meinungen gar nicht erst einholt, Thierse so eine Plattform schafft und seine schweren Lügen einfach so stehen läßt.

Kommentare:

  1. Genau! .. als Deutscher kommt da erstmal der DDR-Survivor als persoenlicher Erfahrungswert(oder auch nicht) und dann Stalin, Hitler, Mao Zedong, Pol Pot, etc.

    Da gibt es noch eine andere Gruppierung Populistischer Inzuechtler, welche nahezu identisch argumentiert.
    Islamophobe/Linkenhasser ziehen am selben Strang und spielen natuerlich auch bei jeder Gelegenheit die Religionskarte, bezeichnen sich ebenso selbst zumeist als christlich'konservativ- buergerlich mit gewaehrleisteter Moral.

    Religionen sind fuers Gemeinwohl geradezu unersetzlich und Atheisten sind Unwuerdig ....

    Auch ansonsten hat das Thierse ne totale Meise und auch ich verbeisse mir dazu die nichtjugendfreie Sprache ...

    Gruss
    Jake

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  2. So ist es, Jake....


    Es gibt ja allerdings einige, die eine Meise haben, die ich aber durchaus auch als Belustigung empfinde.
    Das ist schon oft gute Satire, wie sie sich um Kopf und Kragen reden mit ihrer religiotischen ZMS (Zwanghaftes Masturbations Sundrom).
    In den unpassendsten Situationen und überhaupt andauernd holt Thierse seinen Glaubensschwengel raus und rubbelt dran rum.


    Aber an dem ist noch irgendwas anderes,das ich nicht recht erklären kann. Der Typ regt mich auf und macht mich richtig aggressiv.
    Nein Thierse fidne ich nicht mehr witzig!

    LGT

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  3. Ich moechte dich nicht allzusehr mit einem Conflict of Interest belasten, aber es stoert sicherlich ein wenig, dass der Depp mit seinem Stuss auch noch 'positioneller SozialDemokrat "ist"??

    Wenn jetzt hier in Amerika irgend ein zumeist rechter Arsch, aus hoechster, zumeist rechter Politik, ..ueber christlich'rechts radikalisierte NEWS-Radio-Hosts-grossen/kleinen TV'ansonsten Predigern ... bis zum Penner vorm LiquorStore, .... den Scheiss den Thierse absondert verkuendet, ist das nunmal so ... in Amerika ...... ... kostet mich das kaum mehr ein muedes Laecheln und natuerlich auch ein wenig Genugtuung, dass all diese Kotzbrocken vor knapp nem Monat, genau aus besagten Gruenden den WahlStiefel kriegten. ......

    Und auf dem Level ist Thierse. "Es gibt aber nicht nur Fundamentalismus im Islam oder bei den Evangelikalen, ...."( es gibt auch eine Art atheistischen Fundamentalismus.) .. sagt da Thierse, und bedient sich simultan deren beschissener Propaganda.
    Wie schon angeschnitten, ist er zuzueglich noch auf primitivster Anti-Linker Schiene und fuettert somit noch die islamophoben&sonstige Anti-Linke ... SozialDemokrat!!!

    "Hinterfragerin am 29. November 2012 - 20:37
    Ich bin mir nicht sicher ob der Mann die offenkundige Absurdität seiner eigenen Argumentation, sein Messen mit zweierlei Maß, seine pauschalisierende Abwertung nichtgläubiger Menschen (mangelndes Wertefundament, inhärent undemokratisch, egoistisch) nicht erkennt – dann zweifle ich an seiner Intelligenz. Oder ob er sie sehr wohl kennt, aber Propaganda betreibt – dann zweifle ich an seiner Integrität."

    Da bin ich mir, was denn zwischen 'Ueberzeugung und uebelster Intention das Ublere ist, auch nicht so ganz einig.
    Ueberzeugung schliesse ich anhand irgendwelch vorhandener Gehirnmasse zumeist aus. Sollten auch nur halbwegs intel'lente Menschen auch nur annaehernd zu skurrilstem Kram dieser Art stehen, bleibt nur noch die Anstalt. (Moeglicherweise die groesste Anzahl planetarer Insassen:)
    Bei Hoeherrangigen wie Thierse sehe ich eher irgendeine BAD Intention.
    Okay? ... solange ich irgendeinen, weltlichen ma(ch)teralistischen Ansporn/Vorteil erkenne. ... Opportunism is a Bitch!

    Und Thierse ist sicherlich nicht der Einzige, der die trockene Merkel im Schritt feucht werden laesst. .... ueber den Wolken ...

    Gruss
    Jake


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  4. SEHR WITZIG!
    Daß Fundi-Wolfgang ein Sozi ist, stört mich nicht nur, sondern ich finde das ZUM KOTZEN!
    Aber solange ich keine bessere Partei weiß, in der weniger Irre Mitglieder sind, muß ich Sozi bleiben.
    Immerhin gibt es in der SPD-Fraktion mit der Marlene Ruppert oder Rolf Schwanitz überhaupt auch ausgewiesene Gegner des Religionskurses und des Pimmel-Ab-Wahns.
    In der Politik sind die ja extrem in der Minderheit.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/beschneidungsdebatte-gauck-ruegt-vulgaerrationalismus-a-870549.html

    Bei den Toppolitikern gibt es eben immer mal wieder welche, die einst durchaus sinnvoll agierten und dann peu à peu dem Wahnsinn anheimfallen. Manchmal schleichend, manchmal aber auch ziemlich massiv. Clement, Sarrazin, Thierse.

    Deine Überlegungen zu „Hinterfragerin“ könnte man, sehr vereinfacht auf die Frage „Bosheit oder Doofheit“ zurückführen.
    Bei Thierse ist er vermutlich eher Doofheit, die dazu führt, daß er gar nicht merkt wie bösartig er dabei wird. Er glaubt so sehr im Recht zu sein, daß ihm jedes bißchen intellektuelle Substanz fehlt sich selbst ein bißchen zu hinterfragen, oder seine Positionen mit der Realität abzugleichen.
    Zu retten ist da nichts mehr.
    Wäre er ein Pferd, würde man den Gnadenschuß erwägen.
    Er tritt nicht noch mal zur Wahl an - das ist auch schon das Optimum.

    So oder so - der Mann ist ein Trauerspiel.

    LGT

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